DE3872695T2 - Auspuffschalldaempfer mit einer abdeckplatte fuer einen kompressor. - Google Patents

Auspuffschalldaempfer mit einer abdeckplatte fuer einen kompressor.

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DE3872695T2 DE8888116327T DE3872695T DE3872695T2 DE 3872695 T2 DE3872695 T2 DE 3872695T2 DE 8888116327 T DE8888116327 T DE 8888116327T DE 3872695 T DE3872695 T DE 3872695T DE 3872695 T2 DE3872695 T2 DE 3872695T2
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crankshaft housing
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    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0027Pulsation and noise damping means
    • F04B39/0055Pulsation and noise damping means with a special shape of fluid passage, e.g. bends, throttles, diameter changes, pipes
    • F04B39/0061Pulsation and noise damping means with a special shape of fluid passage, e.g. bends, throttles, diameter changes, pipes using muffler volumes
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine hermetische Kompressoreinheit, und insbesondere eine solche Kompressoreinheit, bei welcher unter Druck stehendes gasförmiges Kältemittel vor seiner Abgabe in den Innenraum des hermetisch abgedichteten Gehäuses im Bereich der Motorwicklung zwecks deren Kühlung durch wenigstens eine Dämpfungskammer geleitet wird.
  • Vorbekannte Kompressoreinheiten von der Art, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, umfassen im allgemeinen ein Gehäuse, das hermetisch abgedichtet ist (z.B. US-A-3 807 907 und US-A-4 470 772). Im Gehäuse sind ein Elektromotor und ein Kompressor angeordnet. Der Elektromotor ist mit einer Kurvenwelle verbunden, die einen Exzenter aufweist. Im Fall eines Kompressors mit Kulissenantrieb und hin- und hergehendem Kolben ist der Exzenter der Kurbelwelle in einen durch das Kurbelwellengehäuse definierten Saugraum angeordnet. Unter geringem Druck stehendes Sauggas wird dem Saugraum direkt zugeführt und in radial angeordneten Zylindern mittels Kolben-Ventil-Einheiten komprimiert, die hierin hin- und hergehen. Im Zylinder komprimiertes gasförmiges Kältemittel wird durch Auslässe sowie durch Ventile abgegeben, denen eine Ventilplatte zugeordnet ist, die außerhalb des Kurbelwellengehäuses angeordnet ist, um die Zylinder abzusperren. Das abgegebene Gas tritt sodann üblicherweise durch einen Zylinderkopfdeckel ein, der oben auf der Ventilplatte montiert ist und einen Abgaberaum umschließt. Aus dem von der Ventilplatte und dem Zylinderkopfdeckel umschlossenen Abgaberaum strömt das Gas durch ein Dämpfungssystem, um die Schallschwingungen zu dämpfen, die durch die hin- und hergende Arbeitsweise des Kompressors und der zugehörenden Ventile erzeugt werden.
  • Bei vorbekannten, hermetisch abgedichteten Kompressoreinheiten mit Kulissenantrieb steht das Innere des Gehäuses üblicherweise unter geringem Saugdruck; demgemäß wird unter Druck stehendes Abgabegas, das den Zylinderkopfdeckel beaufschlagt, durch einen Schalldämpfer hindruchgeleitet und sodann vom Gehäuse nach außen abgegeben. Bei einer solchen Konfiguration kann der Schalldämpfer die Gestalt einer mehrteiligen, ringförmigen Dämpfungseinheit aufweisen, die am Kompressor-Kurbelwellengehäuse montiert, mit diesen jedoch nicht einteilig ist. Ein Nachteil eines solchen Systems besteht nicht nur in der Komplexität, die mit dem Montieren einer derartigen Konstruktion verbunden ist, sondern auch in der Notwendigkeit zum Zusammenschalten der Rohrleitungen zwischen dem Zylinderkopfdeckel und dem Dämpfer sowie zwischen dem Dämpfer und der äußeren Umgebung des Gehäuses.
  • Eine weitere, vorbekannte Konstruktion eines Abgabeschalldämpfers bei einem Mehrzylinder-Kompressor mit Kulissenantrieb sieht einen im wesentlichen ringförmigen Hohlraum im Boden des Kurbelwellengehäuses im Bereich des Ölsumpfes und gegenüber dem Antriebsmotor vor. Ein Deckel des Hohlraumes hat bei dieser Konstruktion eine solche Form, daß ein Kurbelwellengehäuselager und eine Ölpumpe mit eingeschlossen sind. Dieses spezielle, vorbekannte Abgabeschalldämpfersystem macht es ferner erforderlich, daß die Abgabeleitungen an den ringförmigen Hohlraum angeschlossen sind und mit der äußeren Umgebung des Gehäuses kommunizieren.
  • Nachteile der genannten, vorbekannten Dämpfungssysteme bestehen im Mangel eines Zweistufen-Dämpfers für einen Kompressor mit hin- und hergehendem Kolben mit Kulissentrieb. Weiterhin sind die vorbekannten System nicht alle anwendbar auf eine Kompressoreinheit mit einem unter Druck stehenden Gehäuse, in welches Abgabegas entlassen wird. Ge nauer gesagt weist keines der vorbekannten Auspuff-Schalldämpfersysteme eine wirksame Kühlung der Motorwicklungen im Bereich des Kompressor-Kurbelwellengehäuses auf.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der beschriebenen, vorbekannten Schalldämpfersysteme für mit Kulissentrieb ausgerüstete Kompressoreinheiten durch ein verbessertes Schalldämpfungssystem zum Leiten von Gas von innerhalb des Zylinderkopfdeckels durch eine ringförmige Auspuffschalldämpferkammer mit einer Abdeckplatte, die das Abgabegas gegen die Motorwicklung zwecks deren Kühlung richtet.
  • Ganz allgemein gibt die Erfindung gemäß einer Ausführungsform eine Kompressoreinheit an, mit einem hermetisch abgedichteten, unter Druck stehenden Gehäuse, einem im Gehäuse angeordneten Kompressor mit einem Kurbelwellengehäuse, einem Ringkanal, der der Außenfläche des Kurbelwellengehäuses angeformt ist, und in welchen komprimiertes Gas abgegeben wird, und mit einer Abdeckplatte, die dem Ringkanal zugeordnet ist, um eine ringförmige Dämpfungskammer zu bilden und um es zu ermöglichen, Abgabegas aus der Dämpfungskammer in das Gehäuseinnere zu entlassen.
  • Die Erfindung schafft gemäß einer ihrer Ausführungsformen ferner ein Zweistufen-Dämpfungssystem für eine hermetisch abgedichtete Kompressoreinheit mit Kulissenantrieb, worin eine erste und eine zweite Dämpfungskammer an entsprechenden, einander gegenüberliegenden axialen Enden des Kompressor-Kurbelwellengehäuses angeordnet sind. Gaskanäle erstrecken sich durch das Kurbelwellengehäuse hindurch, um eine leitende Verbindung zwischen der ersten und der zweiten Dämpfungskammer zu schaffen. Demgemäß wird komprimiertes Gas, das von Zylindern innerhalb des Kompressor-Kurbelwellengehäuses abgegeben wird, in eine erste ringförmige Dämpfungskammer eingeleitet und gelangt sodann durch Kanäle im Kurbelwellengehäuse zur zweiten ringförmigen Dämpfungskammer, bevor es in das Gehäuse abgegeben wird. Die zweite gabekammer kann im Bereich des Antriebsmotors vorgesehen sein, um diesen nach dem Abgeben komprimierten Abgabegases in das Gehäuseinnere zu kühlen. Zu diesem Zwecke ist die Abdeckplatte für den ringförmigen Kanal, der dem Kurbelwellengehäuse im Bereich des Motors angeformt ist, derart befestigt, daß ein Ringraum geschaffen wird, der die Abgabe von Abgabegas erlaubt. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird die Abdeckplatte am Kurbelwellengehäuse an einem radial äußeren Ende, und durch Druckverbindung am anderen radial äußeren Ende befestigt.
  • Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Dämpfungssystemes besteht darin, daß eine einfache, billige Abdeckplatte für eine Ringkammer vorgesehen wird, die einem Kompressor-Kurbelwellengehäuse angeformt ist.
  • Ein weiterer Vorteil des Auspuffschalldämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung besteht in der Anordnung eines ringförmigen Auslasses im Bereich der Motorwicklung für einen 360-Grad-Ausstoß des Abgabegases aus der zweiten Dämpfungsstufe, gerichtet gegen die Motorwicklung.
  • Ein weiterer Vorteil der Auspuffdämpfungsabdeckplatte gemäß der Erfindung besteht in der Einfachheit des Aufbaus, wobei das Montieren der Abdeckplatte am Kurbelwellengehäuse lediglich an einer Umfangskante der Abdeckplatte vorgenommen wird.
  • Ein weiterer Vorteil des Auspuffschalldämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß weniger Material erforderlich ist durch einteiliges Ausbilden der Ringkammern mit dem Kurbelwellengehäuse.
  • Ein weiterer Vorteil des Auspuff-Schalldämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß eine Auspuff-Schalldämpferstufe mit einem Minimum an Teilen geschaffen wird.
  • Ein weiterer Vorteil des Auspuff-Schalldämpfers gemäß der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Ringkammer im Kurbelwellengehäuse in einem Abstand von der umlaufenden Welle angeordnet ist und damit einen Gleitsitz oder Lagersitz zwischen dem Dämpfer und der Kurbelwelle überflüssig macht.
  • Die Kompressoreinheit gemäß der vorliegenden Erfindung sieht gemäß einer Ausführungsform ein hermetisch abgedichtetes Gehäuse vor, das einen Abgaberaum umschließt. Ein Kurbelwellengehäuse ist innerhalb des Gehäuses vorgesehen, umfaßt eine Mehrzahl von radial angeordneten und hierin eingeformten Zylindern. Das Kurbelwellengehäuse enthält ferner einen Hohlraum, gegen welche die Mehrzahl der Zylinder offen ist. Eine Kurbelwelle ist im Kurbelwellengehäuse drehbar gelagert und hat eine Mehrzahl von Kolben, die hiermit innerhalb des Hohlraumes in der Verbindung stehen. Die Kolben sind in entsprechenden Zylindern angeordnet, um sich hierin enthaltenes, gasförmiges Kältemittel zu komprimieren. Eine erste und eine zweite Dämpfungskammer sind an entspechenden aneinander gegenüberliegenden axialen Enden des Kurbelwellengehäuses angeordnet. Ein Gaskanal erstreckt sich durch das Kurbelwellengehäuse hindurch und stellt eine leitende Verbindung zwischen der ersten und der zweiten Dämpfungskammer her. Ferner sind Mittel zum Abgeben gasförmigen, in den Zylindern komprimierten Kältemittels in die erste Dämpfungskammer vorgesehen. Ferner sind Mittel zum Abführen von gasförmigem Kältemittel aus der zweiten Dämpfungskammer in den Abgabedruckraum vorgesehen.
  • Figur 1 ist eine Seiten-Schnittansicht eines Kompressors von der Bauart gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Figur 2 ist eine Teil-Schnittansicht des Kompressors gemäß Figur 1, gesehen entlang der Linie 2-2 in Figur 1 und in Richtung der Pfeile.
  • Figur 3 ist eine Draufsicht auf das Kolbenwellengehäuse des Kompressors von Figur 1, einen Schnitt des Gehäuses entlang der Linie 3-3 in Figur 1 zeigend, und gesehen in Richtung der Pfeile.
  • Figur 4 ist eine Teil-Schnittansicht des Kurbelwellengehäuses und der Gehäuseeinheit von Figur 3 entlang der Linie 4-4 in Figur 3 und gesehen in Richtung der Pfeile, wobei Teile zur besseren Veranschaulichung des Kurbelwellen-Aufbaues entfernt sind.
  • Figur 5 ist eine vergrößerte Frontansicht einer Dämpfungs-Abdeckplatte des Kompressors von Figur 1 gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Figur 6 ist eine Schnittansicht der Dämpfungs-Abdeckplatte von Figur 5 entlang der Linie 6-6 in Figur 5 und gesehen in Richtung der Pfeile.
  • Figur 7 ist eine Schnittansicht ähnlich jener von Figur 6 einer alternativen Ausführungsform der Dämpfungsabdeckplatte von Figur 5.
  • In einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung gemäß den Zeichnungen, insbesondere unter Bezugnahme auf Figur 1, ist eine Kompressoreinheit 10 gezeigt, mit einem Gehäuse 12. Das Gehäuse weist ein oberes Teil 14, ein zentrales Teil 16 und ein Bodenteil 18 auf. Die drei Gehäuseteile sind hermetisch durch Schweißen oder Löten befestigt. Ein Montageflansch ist zum Montieren des Kompressors in vertikal aufrechter Position am Bodenteil 18 angeschweißt. Innerhalb des hermetisch abgedichteten Gehäuses 12 ist ein Elektromotor 22 mit einem Stator 24 und einem Rotor 26 angeordnet. Der Stator ist mit einer Wicklung 28 versehen. Der Rotor 26 hat eine Zentralbohrung 30, in welcher eine Kurbelwelle 32 im Preßsitz fixiert ist. Ein Stecker 34 ist im zentralen Teil 16 des Gehäuses 12 zum elektrischen Anschießen des Kompressors vorgesehen. Ist der Elektromotor 22 ein Dreiphasen-Motor, so läßt sich die Kompressoreinheit 10 in beiderlei Drehsinn durch Umstecken des Steckers 34 betreiben.
  • Die Kompressoreinheit 10 enthält ferner einen Ölsumpf 36 im Bodenteil 18. Ein Öl-Schauglas 38 ist der Seitenwand des Bodenteiles 18 vorgesehen, so daß man den Ölspiegel im Sumpf 36 erkennen kann. In eine Gegenbohrung 42 am Ende der Kurbelwelle 32 ist eine Zentrifugal-Ölaufnahmehülse 40 eingepreßt. Die Ölaufnahmehülse 40 ist von herkömmlichem Aufbau und enthält ein vertikales, hier nicht gezeigtes, eingeschlossenes Leitblech.
  • Ferner ist im Gehäuse 12 bei der Ausführungsform gemäß Figur 1 ein Kompressor 44 enthalten. Kompressor 44 umfaßt ein Kurbelwellengehäuse 46 mit einer Mehrzahl von Montagestützen 48, an welchen der Motor 24 derart befestigt ist, daß ein ringförmiger Luftspalt 50 zwischen Stator 24 und Rotor 26 verbleibt. Das Kurbelwellengehäuse 46 enthält ferner einen in Umfangsrichtung verlaufenden Montageflansch 52, der axial innerhalb einer Ringkante 54 im zentralen Teil 16 des Gehäuses abgestützt ist. Eine Bohrung 236 erstreckt sich durch den Flansch 52 hindurch und stellt eine leitende Verbindung zwischen dem oberen und dem unteren Ende des Gehäuses 12 zum Rückführen von Schmieröl und zum Ausgleichen von Abgabedruck innerhalb des gesamten Gehäuse-Innenraumes her.
  • Der Kompressor 44, so wie in der bevorzugten Ausführungsform veranschaulicht, ist ein Kompressor mit Kulissentrieb und hin- und hergehenden Kolben. Noch genauer gesehen, enthält Kurbelwellengehäuse 46 vier radial angeordnete Zylinder, von denen zwei in Figur 1 gezeigt und als Zylinder 56 und Zylinder 58 bezeichnet sind. Die vier radial angeordneten Zylinder münden in einen zentralen Saughohlraum 60, definiert durch die innere zylindrische Wand 62 im Kurbelwellengehäuse 46, und kommunizieren mit diesem. In einer oberen Fläche 66 des Kurbelwellengehäuses 46 ist eine relativ weite Pilotbohrung 64 vorgesehen. Zahlreiche Kompressorkomponenten, einschlossen die Kurbelwelle, werden durch die Pilotbohrung 64 montiert. Ein oberer Deckel wie ein Käfiglager 68 ist an der oberen Fläche des Kurbelwellengehäuses 46 mit einer Mehrzahl von Schrauben 70 montiert, die sich durch Lager 68 in die obere Fläche 66 hindurch erstrecken. Ist Lager 68 am Kurbelwellengehäuse 46 montiert, so isoliert eine O-Ringdichtung 72 den Saug-Hohlraum 60 gegen einen Abgabedruckraum 74, definiert durch den Innenraum des Gehäuses 12.
  • Das Kurbelwellengehäuse 46 umfaßt ferner eine Bodenfläche 76 und ein Lagerteil 78, der sich von diesem hinweg erstreckt. Innerhalb des Lagerteils 78 ist eine Gleitlagereinheit durch Preßsitz gehalten, mit einem Paar Lagerbuchsen 80 und 82. Um das Montieren in Lagerteil 78 zu erleichtern, werden statt einer einzigen längeren Lagerbuchse zwei Lagerbuchsen bevorzugt. In gleicher Weise ist eine Lagerbuchse 84 in der Käfiglagerung 68 vorgesehen, so daß die Lagerbuchsen 80, 82 und 84 miteinander fluchten. Die Lagerbuchsen 80, 82 und 84 werden aus Bronze mit Stahlkern hergestellt.
  • Eine Lagerbuchse so wie hier beschrieben, ist als im wesentlichen zylinderisches Lager ausgebildet, um einen zylindrischen Teil der Kurbelwelle zu umgeben und radial zu stützen, statt eines Drucklagers, das eine axiale Unterstützung des Gewichtes der Kurbelwelle und der zugeordneten Teile schafft. Eine Lagerbuchse kann z.B. eine mit Stahlkern versehen Bronzebuchse sein, die in eine Kurbelwellengehäuse einführbar ist, oder eine bearbeitete zylindrische Fläche, die direkt im Kurbelwellen-Brustteil, oder einem anderen Rahmenteil vorgesehen.
  • Es wird erneut auf die Kurbelwelle 32 bezug genommen. Hierauf sind Lagerbereiche 86 und 88 vorgesehen, von denen Lagerbereich 86 innerhalb der Lagerbuchsen 80 und 82, und Lagerbereich 88 innerhalb der Lagerbuchse 84 aufgenommen wird. Kurbelwelle 32 ist demgemäß im Kurbelwellengehäuse 46 drehbar gelagert und erstreckt sich durch einen Saug-Hohlraum 60 hindurch. Die Kurbelwelle 32 umfaßt ein Gegengewicht 90 sowie einen Exzenter 92, die einander gegenüberliegend in bezug auf die zentrale Drehachse der Kurbelwelle 32 angeordnet sind, um ihre Gewichte gegenseitig auszugleichen. Das Gewicht der Kurbelwelle 32 und des Rotors 26 werden von der Druckfläche 93 des Kurbelwellengehäuses 46 aufgenommen.
  • Exzenter 92 ist mittels eines Kulissentriebmechanismus 94 in eine Mehrzahl von hin- und hergehenden Kolbeneinheiten verbunden, die den vier radial angeordneten Zylindern im Kurbelwellengehäuse 46 entsprechen und mit diesen in Wirkverbindung stehen. Wie in Figur 1 veranschaulicht, sind die Kolbeneinheit 96 und 98, repräsentativ für vier radial angeordnete Kolbeneinheiten in den Kompressoreinheiten 10, den Zylinder 56 bzw. 58 zugeordnet.
  • Der Kulissentriebmechanismus 94 umfaßt einen Gleitblock 100 mit einer zylindrischen Bohrung 102, in welcher der Exzenter 92 gelagert ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die zylindrische Bohrung 102 durch ein Bronzebuchsenlager mit Stahlkern definiert, im Preßsitz innerhalb des Gleitblocks 117. Ein Teil 103 reduzierten Durchmessers in der Kurbelwelle 32 erlaubt eine leichte Montage des Gleitblockes 100 auf dem Exzenter 92. Der Kulissentriebmechanismus 94 enthält auch ein paar Jochelemente 104 und 106, die mit dem Gleitblock 100 zusammenarbeiten, um die kreisende Bewegung des Exzenters 32 in die hin- und hergehende Bewegung der vier radial angeordneten Kolbeneinheiten umzusetzen. Figur 1 zeigt z.B. Jochelement 106, das mit den Kolbeneinheiten 96 und 98 zusammengekoppelt ist, wobei dann, wenn sich die Kolbeneinheit 96 im unteren Todpunkt befindet (BDC), die Kolbeneinheit 98 sich im oberen Todpunkt befindet (TDC).
  • Es soll erneut auf die Kolbeneinheiten 96 und 98 Bezug genommen werden. Jede Kolbeneinheit umfaßt einen Kolben 108 mit einem Kolbenring 110, wobei der Kolben 108 innerhalb eines Zylinders hin- und hergehen kann, um gasförmiges Kältemittel hierin zu komprimieren. Saugeinlässe 112, die sich durch den Kolben 108 hindurch erstrecken, erlauben es dem Sauggas innerhalb des Saug-Hohlraumes 16, in den Zylinder 56 auf der Kompressionsseite des Kolben 108 einzutreten.
  • Eine Saugventileinheit 114 ist ebenfalls jeder Kolbeneinheit zugeordnet und soll nun unter Bezugnahme auf die in Figur 1 dargestellte Kolbeneinheit 96 beschrieben werden. Die Saugventileinheit 116 umfaßt ein flaches, scheibenförmiges Saugventil 116, das in seiner geschlossenen Position die Saugeinlässe 112 auf einer oberen Fläche 118 der Konteneinheit 108 abdeckt. Saugventil 116 öffent und schließt aufgrund seiner eigenen Trägheit, wenn die Kolbeneinheit 96 in Zylinder 56 hin- und hergeht. Genauer gesprochen reitet Saugventil 116 entlang eines zylindrischen Führungselementes 120, und sein Hub ist an einer offenen Position durch einen ringförmigen Ventilhalter 122 begrenzt.
  • Wie in Figur 1 veranschaulicht, sind Ventilhalter 122, Saugventil 116 und Führungselement 120 an der oberen Fläche 118 des Kolbenelementes 108 mittels einer Schrauben 124 mit Kalottenkopf 128 befestigt. Schraube 124 ist in eine Gewindebohrung 126 in Jochelement 106 eingeschraubt, um die Kolbeneinheit 96 hieran zu befestigen. Wie unter Bezugnahme auf die Befestigung der Kolbeneinheit 98 am Jochelement 106 gezeigt, ist eine ringförmige Aussparung 130 an jedem Kolbenelement vorgesehen, und ein komplementärer Vorsprung 132 am entsprechenden Jochelement, wobei der Vorsprung 132 von der Aussparung 130 aufgenommen wird, um einen positiven, fluchtenden Eingriff zwischen diesen beiden zu ermöglichen.
  • Es wird komprimiertes, gasförmiges Kältemittel aus jedem Zylinder durch die Abgabeöffnungen in einer Abgabeplatte abgegeben. Es wird auf Zylinder 58 in Figur 1 bezug genommen. Ein Zylinderkopfdeckel 134 ist am Kurbelwellengehäuse 46 montiert, mit einer zwischengefügten Ventilplatte 136. Eine Ventilplattendichtung 138 ist zwischen Ventilplatte 136 und Kurbelwellengehäuse 46 vorgesehen. Die Ventilplatte 136 weist eine geprägte Aussparung 140 auf, in welcher Kopf 128 von Schraube 124 dann aufgenommen wird, wenn sich die Kolbeneinheit 198 im oberen Todpunkt befindet.
  • Eine Abgabeventileinheit 142 befindet sich oberhalb der oberen Fläche 144 von Ventilplatte 136. Komprimiertes Gas wird im allgemeinen durch die Ventilplatte 136 an das offene Abgabeventil 146 abgegeben, dessen Hub durch einen Abgabeventilhalter 148 begrenzt ist. Führungsstifte 150 und 152 erstrecken sich zwischen Ventilplatte 136 und Zylinderkopfdeckel 134 und greifen führend in Bohrungen in Abgabeventil 146 sowie in Abgabeventilhalter 148 aneinander diametral gegenüberliegenden Stellen ein. Ventilhalter 148 ist gegen den Zylinderkopfdeckel 134 angedrückt, um das Abgabeventil 146 an diametral einander gegenüberliegenden Stellen normalerweise gegen die obere Fläche 144 zu halten. Ungewöhnlich hohe Durchsätze von Abgabegas oder hydraulische Drücke, verursacht durch Stöße, können das Ventil 146 und den Halter 148 dazu veranlassen, von der oberen Fläche 144 entlang der Stifte 150 und 152 abzuheben.
  • Es wird nochmals auf den Zylinderkopfdeckel 134 Bezug genommen. Ein Abgaberaum 154 ist durch den Raum zwischen der oberen Fläche 144 von Ventilplatte 136 und der Unterseite des Zylinderkopfdeckels 134 gebildet. Deckel 134 ist an seinem Umfang am Kurbelwellengehäuse 46 durch eine Mehrzahl von Schrauben 135 gehalten. Abgabegas, das sich innerhalb des Abgaberaumes 154 befindet, der einem jeden Zylinder zugeordnet ist, tritt durch einen entsprechenden Verbindungskanal 156 aus, womit eine leitende Verbindung zwischen Abgaberaum 154 und der oberen ringförmigen Dämpfungskammer 158 geschaffen ist. Kammer 158 ist durch einen Ringkanal 160 definiert, der der oberen Fläche 66 des Kurbelwellengehäuses 46 angeformt ist, sowie durch ein Käfiglager 68. Wie dargestellt, ist Kanal 156 nicht nur durch das Kurbelwellengehäuse 46 hindurchgeführt, sondern auch noch durch Bohrungen in Ventilplatte 136 und Ventilplattendichtung 138. Die obere Dämpfungskammer 158 kommuniziert mit einer unteren Dämpfungskammer 162 über Kanäle 234, die sich durch das Kurbelwellengehäuse 46 hindurchziehen. Kammer 162 ist definiert durch einen Ringkanal 164 und eine Dämpfungsdeckelplatte 166. Die Deckelplatte 166, so wie in den Figuren 5 und 6 gezeigt, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine ringförmige Metallplatte mit drei über den Umfang verteilt angeordneten Bohrungen 165, die sich auf einem radial innen gelegenen Umfangsteil 167 von Platte 166 hindurch erstrecken. Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann die Deckelplatte 166 die Gestalt einer Tellerfeder haben, so wie in Figur 7 gezeigt. Die Deckelplatte 166 ist an der Unterfläche 76 an der Stelle von Bohrungen 165 montiert, und zwar durch Schrauben 168, die in diese sowie in Gewindebohrungen 169 im Kurbelwellengehäuse eingeschraubt sind (Figur 3). Die Schrauben 168 können auch die Form von Nieten oder dergleichen haben.
  • Eine Mehrzahl von Abstandshaltern 170, die jeweils einer Bohrung 165 und eine Schraube 168 zugeordnet sind, halten die Deckelplatte 166 von der Bodenfläche 76 auf der Innenseite 167 der Deckelplatte 166 entfernt, um einen ringförmigen Auslaß 172 zu schaffen. Die Abstandshalter 170 können die Form eines ringförmigen Vorsprunges aufweisen, der mit der Platte 166 einteilig ist, und der auf einer äußeren Fläche 173 der Platte 166 jeder Bohrung 165 zugeordnet ist. Alternativ hierzu können die Abstandshalter 170 besondere Unterlegscheiben sein, die zwischen die Platte 166 und die Bodenfläche 76 zwischengefügt sind, durch welche die Schrauben 168 hindurchgeführt sind. Ein radial außen befindlicher Umfangsteil 171 von Deckelplatte 166 ist gegen die Bodenfläche 76 angedrückt, um ein Entweichen von Abgabegas aus dem Inneren der unteren Dämpfungskammer 162 an dieser radial äußeren Stelle zu vermeiden.
  • Die Kompressoreinheit 10 gemäß Figur 1 umfaßt ferner ein Schmiersystem, dem die zuvor beschriebene Ölaufnahmehülse 40 zugeordnet ist. Die Ölaufnahmehülse 40 wirkt als Ölpumpe, um Schmieröl aus dem Sumpf 36 durch einen axialen Ölkanal 174, der sich durch die Kurbelwelle 32 erstreckt, nach oben zu pumpen. Wahlweise kann ein radialer Ölkanal 176, der mit Kanal 174 kommuniziert, vorgesehen sein, um Öl im Anfangsstadium der Lagerbuchse 82 zuzuführen. Das beschriebene Schmiersystem umfaßt ferner Ringnuten 178 und 180, die der Kurbelwelle 32 an Stellen entlang der Kurbelwelle im Bereich einander gegenüberliegenden Enden des Saughohlraumes 60 innerhalb der Lagerbuchsen 80 und 84 angeformt sind. Öl wird in die Ringnuten 178, 180 hinter Ringdichtungen 182 bzw. 184 gefördert, die jeweils hierin gehalten sind. Die Dichtungen 182 und 184 verhindern, daß unter hohem Druck stehendes Gas aus dem Abgabedruckraum 74 im Gehäuse in den Saughohlraum 60 hinter die Lagerbuchsen 84 bzw. 80 und 82 eintritt. Öl, das an die Ringnuten 178, 180 hinter den Dichtungen 182 und 184 abgegeben wurde, schmiert die Dichtungen wie auch die Lagerbuchsen.
  • Ein weiteres Merkmal des beschriebenen Schmiersystemes der Kompressoreinheit 10 in Figur 1 ist die Anordnung eines Paares von sich radial erstreckenden Ölkanälen 186 aus dem axialen Ölkanal 174 zu einem entsprechenden Paar von Öffnungen 188 in der äußeren zylindrischen Fläche des Exzenters 92.
  • Das Gegengewicht 190 ist am oberen Teil der Welle 32 mittels einer exzentrischen Montageschraube 192 befestigt. Eine durch Gegengewicht 190 hindurchgeführte Bohrung 194 fluchtet mit dem axialen Ölkanal 174, der oberhalb der Kurbelwelle 32 mündet, um einen Auslaß für aus dem Sumpf 36 gepumptes Öl zu schaffen. Ein Fortsatz 196 des Gegengewichtes 190 erstreckt sich geringfügig in den Kanal 174, der zusammen mit Schraube 192 mit dem Exzenter 190 in bezug auf den exzentrischen Teil 92 sauber fluchtet.
  • Im folgenden wird auf Figur 2 eingegangen. Es ist ein oberer Teil des Kompressors 44 dargestellt, um das Abgabedämpfungssystem gemäß der Erfindung besser zu veranschaulichen. Figur 2 zeigt im einzelnen den Verbindungskanal 156 von Figur 1, der eine Mehrzahl von Bohrungen 230 umfaßt, die einer jeden Zylindereinheit zugeordnet sind, um den Abgaberaum 154 innerhalb des Zylinderkopfdeckels 134 mit der oberen Dämpfungskammer 158 zu verbinden. Wie in den Figuren 2 und 3 ferner dargestellt, ist eine Saugeinlaßöffnung 232 im Kurbelwellengehäuse 46 vorgesehen, die eine leitende Verbindung zwischen der Umgebung des Kurbelwellengehäuses und dem hiervon umschlossenen Saughohlraum 60 herstellt. Die Figuren 3 und 4 sind Ansichten des Kurbelwellengehäuses und dem hiervon umschlossen Saughohlraum 60 herstellt.
  • Die Figuren 3 und 4 sind Ansichten des Kurbelwellengehäuses und zeigen drei Gaskanäle 234, die sich durch das Kurbelwellengehäuse 46 an über den Umfang verteilten Stellen zwischen den Zylindern erstrecken, und zwischen der oberen Dämpfungskammer 158 und der unteren Dämpfungskammer 162 eine leitende Verbindung herzustellen. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist die gemeinsame Querschnittsfläche der Gaskanäle 234 etwa gleich jener der bohrung 230, die einem jeden Zylinder zugeordnet sind, um Druckabfälle zu vermeiden.
  • Im folgenden wird auf Figur 4 eingegangen. Die Gaskanäle 234 münden in den Ringkanal 164, der einen Boden 238, eine radial innere Seitenwand 240 und eine radial äußere Seitenwand 242 hat. Der Boden 238 erreicht eine größere Tiefe zwischen einander benachbarter Zylindern und ist notwendigerweise an den Stellen eines jeden Zylinders flacher. Es wird ferner darauf verwiesen, daß der Ringkanal 164 die Lagerbuchse 78 umschließt, in welcher die Kurbelwelle 32 gelagert ist. Die Bodenfläche 76 des Kurbelwellengehäuses 76 ist mit einer inneren Ringauflagefläche 244 und einer äußeren Ringauflagefläche 246 versehen, jeweils die benachbarte obere Fläche der inneren Seitenwand 240 bzw. der äußeren Seiten 242 umfassend. Es soll auf die Kombination der Figuren 1 und 4 bis 7 eingegangen werden. Der innere Teil 167 der Deckelplatte 166 ist an der inneren Auflagefläche 244 mittels dreier Schrauben 168 auskragend befestigt, die in Gewindebohrungen 169 in Kurbelwellengehäuse 46 eingeschraubt sind. Der radial äußere Teil 171 der Deckelplatte 166 ist gegen die äußere Auflagefläche 246 angedrückt. Zwei mögliche Verfahren des Erreichens dieser Andrückung sind die folgenden: Zunächst, wenn die Deckelplatte 166 im wesentlichen eben ist, so wie in Figur 6 veranschaulicht, kann sich die innere Auflagefläche 244 in einer zurückspringenden, parallel versetzten Ebene in bezug auf die äußere Auflagefläche 246 befinden. Das Maß, um welche die innere Auflagefläche 244 zurückgesetzt ist, hängt von der Stärke der Abstandshalter 170 und der Größe der kraft ab, die notwendig ist, um den äußeren Teil der Deckelplatte 166 anzudrücken, um eine einwandfreie Dichtung zu schaffen und ein Rasseln der Deckelplatte an der äußeren Auflagefläche 246 zu vermeiden. Sodann kann der äußere Teil 172 der Deckelplatte 166 gegen die äußere Auflagefläche 246 dadurch angedrückt gehalten werden, daß die Deckelplatte 166' tellerförmig ist, sowie eine Tellerfeder - siehe Figur 7. Bei dieser Anordnung können die innere Auflagefläche 244 und die äußere Leiste 246 im wesentlichen ko-planar sein. Wie zuvor beschrieben, ist der Montageflansch 52 axial innerhalb der ringförmigen Auflagefläche 54 getragen. Der Außendurchmesser vom Flansch 52 hat vom zentralen Teil 16 am Ringraum 248 einen kleinen Abstand, um ein Haften dann zu vermeiden, wenn sich das Gehäuse aufgrund von Druck- und Temperaturänderungen ausdehnt oder zusammenzieht. Außerdem herrscht ein ebener Kontakt zwischen dem oberen Teil 14 und dem Flansch 52 an der Stelle 249. An der Stelle 249 vermeidet man am besten eine Klemmkraft, um Spannungen und damit verbundenes Geräusch zu vermeiden.
  • Eine einzige Montagestifteinheit 250 ist gegenüber einer Saugfittingeinheit 252 diametral um 180º versetzt angeordnet. Die Montagestifteinheit 250 umfaßt eine radial nach außen hin offene Bohrung 254 in Flansch 52. Eine Bohrung 256, die mit bohrung 254 im wesentlichen fluchtet, ist im zentralen Bereich 16 des Gehäuses vorgesehen. Ein genuteter Stift 258 befindet sich im Reibschluß mit Bohrung 254 und erstreckt sich in die Bohrung 256 hinein. Zwischen Stift 258 und Zentralbohrung 16 ist an der Bohrung 256 eine Verschweißung 260 vorgesehen, sowie in Figur 4 dargestellt.
  • Es soll nun auf die Saugfittingeinheit 252 eingegangen werden. Es ist eine Gehäusefittingeinheit 262 vorgesehen mit einem Gehäusefittingelement 264, einem abnehmbaren äußeren Fittingelement 266, und einer Gewindemutter 268. Das Gehäusefittingelement 264 ist in eine Bohrung 265 im oberen Teil 14 des Gehaüses aufgenommen und durch Schweißen, Löten oder dergleichen hiermit dicht verbunden. Das Außenelement 266 umfaßt einen Nippel 270, auf welchen ein Saugschlauch eines Kühlsystems aufgeschoben und hiermit verlötet werden kann. Die Gewindemutter 268 ist auf dem äußeren Fittingelement 266 verdrehbar, jedoch axial gehalten.
  • Die Saugfittingeinheit 252 umfaßt ferner einen Saughülseneinsatz 272, umfassend eine zylindrische Hülse geringer Länge, ein erstes Ende 274 und ein zweites Ende 276. Ein ringförmiger Flansch 278 wie z.B. eine Unterlegscheibe, ist am Außendurchmesser von Ende 274 befestigt und erstreckt sich von hier aus radial nach außen. Flansch 278 ist an Ende 274 durch Schweißen oder Löten befestigt. Die Gehäusefittingeinheit 262 und insbesondere Gehäuseelement 24 und Außenelement 266 umfassen eine Fittingbohrung 280, in welcher sich der Saughülseneinsatz 272 axial befindet. Der Durchmesser von Einsatz 272 ist geringer, als der Durchmesser von Bohrung 280, so daß zwischen diesen diesen beiden ein freier Ringraum 282 besteht. Bei der bevorzugten Ausführungsform hat der Ringraum 282 eine Weite von 6 mm.
  • Bei Konstruktion und Herstellung des Kompressors der gezeigten Ausführungsform wird angestrebt, daß die Saugeinlaßöffnung 232 und die Fittingbohrung 280 axial miteinander fluchten, um eine Ausdehnung des Saughülseneinsatzes 272 zu verlauben. Insbesondere befindet sich das zweite Ende 276 des Einsatzes 272 dichtend und gleitend im Eingriff mit der Bohrung 232, beispielsweise durch einen Gleitsitz. In der Seitenwand der Öffnung 232 ist eine Ringdichtung 284 vorgesehen, so daß der Hülseneinsatz 272 eine vorgegebene Tiefe in die Öffnung 232 eingeführt werden kann, während eine einwandfreie Dichtung aufrecht erhalten wird. Auf diese Weise lassen sich Abweichungen des radialen Abstandes zwischen dem Kurbelwellengehäuse 46 und dem zentralen Teil des Gehäuses kompensieren.
  • In Bezug auf die Drehausrichtung des Kurbelwellengehäuses derart, daß der Hülseneinsatz 272 axial in der Fittingbohrung 280 aufgenommen wird, sorgt die Montagestifteinheit 250 für eine begrenzte Drehausrichtung. Eine Kompensation des Nichfluchtens zwischen der Saugeinlaßöffnung 232 und der Fittingbohrung 280 in axialer Richtung in bezug auf das Kompressorgehäuse 12 wird durch den beschriebenen Aufbau kompensiert, wobei Flansch 278 innerhalb der Fittingbohrung 280 gehalten ist. Flansch 278 erstreckt sich radial vom Einsatz 272 aus nach außen und ist zwischen dem äußeren Fittingelement 266 und dem Gehäusefittingelement 264 aufgenommen. Ein Ringraum 286 ist zwischen dem äußeren Durchmesser von Flansch 278 und dem Innendurchmesser der Mutter 268 vorgesehen. Ringraum 286 und Ringspalt 282 erlauben gemeinsam genügend Bewegungsfreiheit des Hülseneinsatzes 272 innerhalb der Bohrung 280, wobei die Achse des Hülseneinsatz 272 im wesentlichen parallel zur Achse der Fittingbohrung 280 und in einem selektiven Abstand hierzu gehalten wird. Diese Bewegungsfreiheit des Hülseneinsatzes 272 innerhalb der Fittingbohrung 280 überträgt annähernd 2,54 mm Ausgleich für ein Nichtfluchten der Saugeinlaßöffnung 232 und der Fittingbohrung 280 entlang der vertikalen Achse des Gehäuses.
  • Die Saugfittingeinheit 252 umfaßt ferner eine Dichtungsanordnung, wobei Flansch 278 dichtend zwischen Gehäusefittingelement 264 und äußerem Fittingelement 266 gehalten ist. Ein Dichtungsring 288 ist zwischen die Dichtungsfläche 290 des äußeren Elementes 266 und den Flansch 278 eingefügt. In gleicher Weise ist ein Dichtungsring 292 zwischen eine Dichtungsfläche 294 des Gehäuseelemente 264 und Flansch 278 eingefügt. Die Dichtungsringe 288, 292 sind in Nuten in den Dichtungsflächen 290 bzw. 294 gehalten. Flansch 278 ist demgemäß dichtend zwischen Gehäusefittingelement 264 und äußerem Fittingelement 266 dann gesichert, wenn die Mutter die beiden Elemente zusammenspannt.
  • Die Saugfittingeinheit 252 umfaßt ferner ein konisches Siebfilter 296 mit einem Montagering 298 an dessen Basisende. Montagering 298 sitzt gleitend in einer Gegenbohrung 399 im ersten Ende 274 des Saughülseneinsatzes 272. Einer solchen Anordnung kann Filter zum Zwecke der Reinigung oder des Austausches leicht herausgenommen werden.
  • Figur 4 zeigt ferner einen Abgabefitting 302 in dem zentralen Teil 16 von Gehäuse 12, unmittelbar unterhalb der Saugfittingeinheit 252 angeordnet. Die Anordnung von Abgabefitting 302 in einem zentralen oder unteren Teil des Gehäuses ist deshalb vorteilhaft, weil der Fitting als Damm wirkt und die Menge des vom Kompressor zurückgehaltenen und beim Anfahren umzupumpenden Kältemittels auf etwa 9 kg beschränkt.
  • Es versteht sich, daß bei der Verwirklichung des Abgabedämpfungssystemes gemäß der Erfindung die Volumina der oberen und der unteren Dämpfungskammern 158, 162 möglichst groß zu bemessen sind, und daß die Querschnittsflächen der verbindenden Kanäle 234 und des ringförmigen Auslasses 172 möglichst klein zu bemessen sind. Auf diese Weise werden zwischen den Dämpfungskammern Drosselstellen geschaffen, um die Schalldämpfungseigenschaften zu verbessern. Gleichzeitig ist es wünschenswert, die Querschnittsflächen der Bohrungen 230, der Gaskanäle 234 und der ringförmigen Auslässe 172 annähernd gleich zu machen, um unnötige Druckabfälle zu vermeiden.

Claims (7)

1. Kompressor mit einem hermetisch abgedichteten Gehäuse (14), das einen Druckabgaberaum (74) umschließt, mit einem im Gehäuse angeordneten Kurbelwellengehäuse (46), dem ein Zylinder angeformt ist, und das eine Ausnehmung aufweist, gegen welche der Zylinder offen ist, mit einer Kurbelwelle (32), die im Kurbelwellengehäuse drehbar gelagert ist und einen Kolben (96) aufweist, der mit der Ausnehmung in Wirkverbindung steht und der vom Zylinder aufgenommen ist, um gasförmiges, hierin enthaltenes Kältemittel zu komprimieren, gekennzeichnet durch eine erste Dämpfungskammer (158) sowie eine zweite Dämpfungskammer (162), die an entsprechenden, axial einander gegenüberliegenden Enden des Kurbelwellengehäuses angeordnet sind, mit einem Gaskanal (234), der sich durch das Kurbelwellengehäuse hindurcherstreckt, um eine leitende Verbindung zwischen der ersten und der zweiten Dämpfungskammer zu schaffen, durch Mittel zum Abgeben gasförmigen, im Zylinder komprimierten Kältemittels in die erste Dämpfungskammer, und durch Mittel (166, 172) zum Abführen gasförmigen Kältemittels aus der zweiten Dämpfungskammer in den Druckabgaberaum.
2. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gaskanal eine axiale Bohrung (234) umfaßt, die sich zwischen der ersten Dämpfungskammer (158) und der zweiten Dämpfungskammer (162) durch das Kurbelwellengehäuse hindurcherstreckt.
3. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kurbelwellengehäuse (46) eine Mehrzahl von radial angeordneten, hierin eingeformten Zylindern (56) umfaßt, und daß der Gaskanal eine Mehrzahl von Axialbohrungen (234) umfaßt, die sich zwischen der ersten Dämpfungskammer (158) und der zweiten Dämpfungskammer (162) durch das Kurbelwellengehäuse hindurch an einer Stelle radial zwischen einander benachbarten Zylindern befinden.
4. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Dämpfungskammer einen Ringkanal (162) aufweist, der im Kurbelwellengehäuse eingeformt ist und eine ringförmige Deckplatte (166) aufweist, die über dem Kanal liegt, und daß das Mittel zum Abziehen eine ringförmige Abzugsöffnung aufweist, die von einem Ringraum (172) zwischen dem Kanal und der Deck-Platte gebildet ist.
5. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromotor (22) funktional im Gehäuse angeordnet ist und einen Rotor (26) aufweist, daß die zweite Dämpfungskammer die Gestalt eines Ringkanales (162) aufweist, der im Kurbelwellengehäuse auf dessen Außenfläche im Bereich des Motors eingeformt ist, daß der Kanal eine radial innere Wand (240) und eine radial äußere Wand (242) umfaßt, daß die innere und die äußere Wand eine nach außen gewandte obere Fläche (244, 246) aufweisen, daß eine Kanal-Abdeckplatte (166) vorgesehen ist, und daß Mittel zum Befestigen der Abdeckplatte am Kurbelwellengehäuse vorgesehen sind, und zwar an der oberen Fläche der inneren oder der äußeren Wand, so daß die Abdeckplatte mit der oberen Fläche der anderen Wand in Eingriff gebracht wird.
6. Kompressor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Fläche (244) der inneren Wand und die obere Fläche (246) der äußeren Wand im wesentlichen ko-planar sind, daß die Kanal-Abdeckplatte (166') tellerförmig ist, und daß die Befestigungsmittel eine Befestigung der Abdeckplatte an ihrem erhabenen zentralen Teil (170') mit der oberen Fläche der inneren Wand aufweist, so daß eine äußere Umfangskante (171) der Abdeckplatte gegen die obere Fläche der äußeren Wand in Eingriff gebracht wird.
7. Kompressor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Befestigen eine Mehrzahl von Bolzen (168) umfassen, die sich durch entsprechende Bohrungen in der Abdeckplatte (166) erstrecken und in entsprechenden Gewindebohrungen im Boden des Kurbelwellengehäuses eingeschraubt sind, und daß sich die Bolzen durch Unterlegscheiben (177) zwischen der Abdeckplatte und dem Boden des Kurbelwellengehäuses hindurcherstrecken.
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