DE3807006A1 - Verfahren zur kennzeichnung der anrufart von an makler-vielfachanlagen angeschlossenen externleitungen - Google Patents
Verfahren zur kennzeichnung der anrufart von an makler-vielfachanlagen angeschlossenen externleitungenInfo
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- H04M3/62—Keyboard equipment
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- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/27—Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
- H04M1/274—Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc
- H04M1/2745—Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc using static electronic memories, e.g. chips
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kennzeichnung der
Anrufart von an Makler-Vielfachanlagen angeschlossenen
Externleitungen nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
In den TN-Nachrichten 1987, Heft 91 ist ab Seite 20 ein
Aufsatz mit dem Titel : "TN-Makleranlage im Einsatz bei
internationalen Banken" abgedruckt. Es sind dort eine
Menge Merkmale beschrieben, wie sie bei Makler-Vielfachanlagen
angewendet werden. Außerdem ist angegeben, auf
welche Weise die Bedien-, oder Abfrageplätze von
Makleranlagen ausgestattet sind. So zeigt beispielsweise
Bild 13 auf Seite 26 ein Leitungstastenfeld mit Wähltastatur,
Softkeys und gemeinsamem Tastenfeld für einen Bildschirmarbeitsplatz.
Es ist dort angegeben, daß für jede einzelne
Externleitung eine besondere numerierte Teilfläche
vorgesehen ist. Bei Berührung dieser Teilfläche wird
eine freie Leitung belegt oder ein Anruf abgefragt.
Außerdem ist bei Abb. 13 deutlich zu erkennen, daß ein
Anruf durch Aufleuchten des Tastenfeldes in einer
auffälligen Farbe (rot) gekennzeichnet wird. Die
Anrufkennzeichnung ist normalerweise für alle Plätze
und Leitungen einheitlich, wobei zusätzlich noch ein
gemeisames optisches und auch akustisches Anrufsignal
eingeschaltet werden kann. Aufgrund der besonderen
betrieblichen Gegebenheiten bei Makleranlagen kann es
von Vorteil sein, wenn leitungsindividuell festgelegt
werden kann, auf welche Art ein Anruf signalisiert wird.
Deshalb ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
anzugeben, womit von jedem Bedien- oder Abfrageplatz aus
mit einer einfachen Bedienungsprozedur bestimmbar ist,
wie die Signalisierung eines Anrufes für jede einzelne
Externleitung erfolgen soll. Die festgelegte Anrufart,
die so lange erhalten bleibt, bis sie geändert wird,
soll in einem der betreffenden Externleitung zugeordneten
Anzeigefeld sichtbar gemacht werden.
Für die Lösung dieser Aufgabe sind Merkmale vorgesehen,
wie sie im Patentanspruch 1 angegeben sind.
Damit wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß
Unterscheidungsmerkmale zur Verfügung stehen, wodurch
es möglich ist, beispielsweise besonders wichtige Leitungen
besonders zu behandeln. Mit den in den Unteransprüchen
angegebenen Weiterbildungen der Erfindung wird eine
Erhöhung des Bedienungskomforts bzw. eine weitergehende
Information der Bedienungspersonen erreicht. So kann u. a.
besonders gekennzeichnet werden, wenn bei einzelnen
Externleitungen an dem betreffenden Vermittlungsplatz
keine Anrufe ankommen sollen, weil diese bevorzugt an
anderen Vermittlungsplätzen abgefragt werden sollen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
anhand von Zeichnungen näher erläuert. Es zeigt
Fig. 1 einen mit Bildschirm ausgestatteten Makler-Vielfachplatz.
Fig. 2 das Blockschaltbild eines in der Vermittlungsanlage
befindlichen Arbeitsspeicher.
Der Makler-Vielfachplatz MVP besteht aus einer Bedienungskonsole
mit einer Tastatur TA und einem Bildschirm BS,
wie dies auch in den TN-Nachrichten 1987, Heft 91 auf
den Seiten 25 und 27 in den Bildern 11 und 15 dargestellt
ist. Die Anzeigefläche des Bildschirms ist in viele
Teilflächen TB aufgeteilt, wobei jeder Externleitung
EL eine eigene Teilfläche TB zugeordnet ist. Wenn die
Gesamtzahl der Externleitung EL größer ist als die
Zahl der auf dem Bildschirm BS zur Verfügung stehenden
Teilflächen TB, so können weitere Bildschirmseiten angerufen
werden. Außerdem ist am unteren Rand des Bildschirms
eine besondere Teilfläche TF vorgesehen, welche für das
Kennzeichnen der Anrufart von Externleitungen EL benutzt
wird.
Durch eine besondere Bedienungsprozedur mit der Tastatur
TA wird erreicht, daß die Teilfläche TF im Bildschirm BS
erscheint. Mit Hilfe der Zifferntastatur wird daraufhin
eine Leitungsnummer LNR eingegeben, womit eine Externleitung
EL bezeichnet wird, deren Anrufart gekennzeichnet werden
soll. Zusätzlich dazu kann eine Leitungsbezeichnung LBEZ
eingegeben werden, wobei es sich beispielsweise bei einer
Standleitung um den Herkunftsort dieser Externleitung
handeln kann. Selbstverständlich können auf die gleiche
Art und Weise auch Kennzeichnungen von Internleitungen
und Nebenstellenanschlüssen vorgenommen werden.
Außerdem wird das Anrufkennzeichen AKZ eingegeben, wobei
beispielsweise festgelegt wird, daß ein Anruf nur optisch
und nicht akustisch angezeigt wird. So ist es beispielsweise
denkbar, daß für eine nur optische Anzeige der Buchstabe A
eingegeben wird, für eine optische und akustische
Anrufsignalisierung der Buchstabe L (Lautsprecher)
eingegeben wird, und daß der Buchstabe O eingegeben wird,
wenn überhaupt keine Anrufsignalisierung für diese
Anschlußleitung erfolgen soll. Diese Buchstaben werden
zunächst in dem betreffenden Feld (AKZ) der Teilfläche TF
angezeigt.
Beim Beenden der Eingabeprozeduren werden die eingegebenen
Informationen zur Vermittlungsanzeige VA übertragen,
um im Arbeitsspeicher AS abgelegt zu werden. Dabei wird
mit der Leitungsnummer LNR diejenige Zeile im
Arbeitsspeicher AS adressiert, die der betreffenden
Externleitung EL zugeordnet ist. Die Leitungsbezeichnung
LBEZ
und die Anrufkennzeichnung AKZ werden dann in diese
Zeile eingetragen. Die Leitungsbezeichnung LBEZ erscheint
daraufhin entweder permanent oder erst bei einem Anruf
in derjenigen Teilfläche TB, die der betreffenden
Externleitung EL zugerodnet ist. Wenn es sich bei der
betreffenden Externleitung EL nicht um eine Standleitung
handelt, sondern um eine Leitung, wo jede Art von
Anruf ankommen, so kann auch vorgesehen werden, daß
bei einem Anruf als Leitungsbezeichnung LBEZ die
Kennzeichnung des betreffenden Anrufers eingetragen wird,
wenn über die besagte Externleitung EL die Übertragung
einer Anrufer-Kennzeichnung möglich ist.
Die Kennzeichnung der Anrufart, wozu die betreffenden
Informationen im Arbeitsspeicher AS als Anrufkennzeichnung
AKZ abgelegt sind, erfolgt permanent in der Teilfläche TB,
die der betreffenden Externleitung EL zugeordnet ist.
Für die Anzeige können anstelle von Buchstaben auch
Symbole vorgesehen werden. Diese Symbole können auch
bei der Eingabe schon in der besonderen Teilfläche TF
erscheinen. So kann beispielsweise bei einer zusätzlichen
akustischen Signalisierung ein Lautsprechersymbol in der
betreffenden Teilfläche TB erscheinen. Bei einer
ausschließlich optischen Signalisierung könnte als
Symbol ein Ring dargestellt werden. Wenn eine Externleitung,
oder auch Internleitung, Nebenstellenleitung usw. so
gekennzeichnet ist, daß auf ihr überhaupt kein Anruf
ankommen kann, weil sie vorwiegend für eine abgehende
Belegung benutzt werden soll, oder weil Anrufe auf dieser
Leitung an einem anderen Makler-Vielfachplatz MVP
ankommen soll, so könnte dies durch ein Kreissymbol
gekennzeichnet werden.
Bei einem ankommenden Anruf wird grundsätzlich die
betreffende, einer Externleitung EL oder einer
sonstigen Leitung zugeordnete Zeile im Arbeitsspeicher AS
abgefragt. Dabei wird das Anrufkennzeichen AKZ ausgelesen
und decodiert. Die sich daraus ergebenden Befehle führen
dazu, daß die Art des Anrufes so gestaltet wird, wie dies
durch die Anzeigeart gekennzeichnet ist. Dabei lassen sich
u. a. auch in der optischen Anrufsignalisierung Varianten
festlegen, so daß beispielsweise bei einem Farbbildschirm
verschiedene Farben möglich sind. Es läßt sich auf die
gleiche Weise außerdem festlegen, ob bei einem Anruf das
betreffende Teilfeld TB in einem besonderen Rhythmus blinken
soll. Zu jeder Art der Anrufsignalisierung wird im
Ruhezustand in der einer Externleitung EL oder einer
anderen Anschlußleitung zugeordneten Teilfläche TB
das entsprechende Symbol angezeigt. Es ergeben sich dadurch
Unterscheidungsmerkmale, wodurch der Bedienungskomfort
an einem Makler-Vielfachplatz MVP erheblich verbessert
werden kann.
Claims (6)
1. Verfahren zur Kennzeichnung der Anrufart von an
Makler-Vielfachanlagen angeschlossenen Externleitungen,
wobei von den mit Bildschirm oder anderen
Anzeigeeinrichtungen ausgestatteten Bedien-
oder Abfrageplätzen aus einer direkten
Zugriffsmöglichkeit zu einer Vielzahl von
Externleitungen besteht und die Belegung oder die
Abfrage einer Externleitung durch Berühren einer
zugeordneten Teilfläche des Bildschirms oder der
Anzeigeeinrichtung erfolgt,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch eine besondere Bedienungsprozedur mit einer
Tastatur (TA) auf einer besonderen Teilfläche (TF)
des Bildschirms (BS) oder einer Anzeigeeinrichtung
eine Leitungsnummer (LNR) eine Leitungsbezeichnung
(LBEZ) und ein Anrufkennzeichen (AKZ) darstellbar
sind, daß mit der Leitungsnummer (LNR) ein
Arbeitsspeicher (AS) der Vermittlungsanlage (VA)
adressiert wird, wo das Anrufkennzeichen (AKZ)
zusammen mit der Leitungsbezeichnung (LBEZ) der
entsprechenden Externleitung (EL) zugeordnet
abgelegt wird, daß nach Abschluß der besonderen
Bedienungsprozedur festgelegt ist, auf welche Art
die Anrufsignalisierung (optisch, akustisch) erfolgt,
indem bei einem Anruf die der betreffenden Externleitung
(EL) zugeordnete Zeile des Arbeitsspeichers (AS)
abgefragt wird, und daß ein diese Anrufart kennzeichnendes
Symbol in der einer Externleitung (EL) zugeordneten
Teilfläche (TB) permanent erscheint.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Anrufkennzeichen (AKZ) für die jeweilige
Anrufart als Buchstabe oder unabhängig von
alpha-numerischen Zeichen als Grafik-Symbol darstellbar
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß auch dann ein besonderes Anrufkennzeichen (AKZ)
angezeigt wird, wenn an der betreffenden Externleitung
(EL) für den betreffenden Makler-Vielfachplatz (MVP)
keine Anrufsignalisierung erfolgt.
4. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der einer Extern-Leitung (EL) zugeordneten
Teilfläche (TB) angezeigte Leitungsbezeichnung (LBEZ)
aus einem Firmennamen und/oder einer Ortsbezeichnung
bestehen kann, wenn diese Externleitung (EL) als
Standleitung zu einem bestimmten Ziel führt.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die in der einer Externleitung (EL) zugeordneten
Teilfläche (TB) angezeigte Leitungsbezeichnung (LBEZ)
aus der der betreffenden Externleitung (EL) eigenen
Rufnummer bestehen kann.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Leitungsbezeichnung (LBEZ) die Kennzeichnung
eines Anrufers eingetragen werden kann, wenn eine
solche Information über die Anschlußleitung bei einem
Anruf übertragbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3807006A DE3807006A1 (de) | 1988-03-04 | 1988-03-04 | Verfahren zur kennzeichnung der anrufart von an makler-vielfachanlagen angeschlossenen externleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3807006A DE3807006A1 (de) | 1988-03-04 | 1988-03-04 | Verfahren zur kennzeichnung der anrufart von an makler-vielfachanlagen angeschlossenen externleitungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3807006A1 true DE3807006A1 (de) | 1989-09-14 |
| DE3807006C2 DE3807006C2 (de) | 1992-08-06 |
Family
ID=6348800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3807006A Granted DE3807006A1 (de) | 1988-03-04 | 1988-03-04 | Verfahren zur kennzeichnung der anrufart von an makler-vielfachanlagen angeschlossenen externleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3807006A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2538644A1 (de) | 2011-06-23 | 2012-12-26 | British Telecommunications Public Limited Company | Steuerung eines Telekommunikationssystems |
Citations (2)
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| DE3014420B1 (de) * | 1980-04-15 | 1981-06-19 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines akustischen Signals an Teilnehmerstellen in Fernsprech-,insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen |
| EP0075652A1 (de) * | 1981-09-24 | 1983-04-06 | TELENORMA Telefonbau und Normalzeit GmbH | Schaltungsanordnung zur Anzeige von Informationen an einer Teilnehmerstation, einem Vermittlungsplatz oder Vermittlungsapparat |
-
1988
- 1988-03-04 DE DE3807006A patent/DE3807006A1/de active Granted
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Non-Patent Citations (1)
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| WO2012175906A1 (en) | 2011-06-23 | 2012-12-27 | British Telecommunications Public Limited Company | Control of telecommunications system |
| US9609125B2 (en) | 2011-06-23 | 2017-03-28 | British Telecommunications Public Limited Company | Control of telecommunications system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3807006C2 (de) | 1992-08-06 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: TELENORMA GMBH, 6000 FRANKFURT, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
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