DE3781473T2 - Elektrischer steckerhalter. - Google Patents

Elektrischer steckerhalter.

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DE3781473T2 DE8787304950T DE3781473T DE3781473T2 DE 3781473 T2 DE3781473 T2 DE 3781473T2 DE 8787304950 T DE8787304950 T DE 8787304950T DE 3781473 T DE3781473 T DE 3781473T DE 3781473 T2 DE3781473 T2 DE 3781473T2
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  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
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Description

  • Dies betrifft das Gebiet elektrischer Verbinder und insbesondere das Gebiet der Verbinder mit Aufnahme-Kontaktanschlüssen.
  • Es sind Steckerleisten bekannt, die von laschenartigen Aufnahme-Kontaktanschlüssen zum Zusammenfügen mit Aufnahmeverbindern mit blattartigen, vorstehenden Anschlüssen Gebrauch machen. Solche Steckerleisten werden beispielsweise bei Steuereinheiten für Automobile verwendet, die von Microprocessorchips zur Steuerung verschiedener elektrisch betriebener Funktionen innerhalb des Automobils, wie Hochgeschwindigkeitsgebläsen und elektrischen Fensterhebern usw., bei einer typischen Stromstärke von 15 Ampère Gebrauch machen. Eine solche Leiste ist an der Steuereinheit zur zusammenfügenden Aufnahme des Aufnahmeverbinders des Kabelbaums angeordnet und seine Kontaktanschlüsse sind an die Schaltkreise einer gedruckten Schaltungsplatte elektrisch angeschlossen. Die Aufnahme-Kontaktabschnitte der Anschlüsse sind in entsprechenden Durchgängen in der Nähe der Fügefläche des Gehäuses zur Aufnahme blattartiger Kontaktabschnitte der vorstehenden Anschlüsse angeordnet, und jeder Aufnahme- Kontaktabschnitt besteht aus einem Paar einander gegenüberliegenden, breiten, rückwärts gebogenen, vorragenden Federarmen, die über angeformte Einführungen zur Unterstützung der Ausrichtung des Blatts verfügen und beide Seiten des Blatts bei vollständigem Einsetzen elektrisch berühren. Die Blätter sind jedoch in dem Aufnahmeraum des Aufnahmeverbinders gemeinhin nicht gut ausgerichtet und können gelegentlich einen signifikanteren Ausrichtungsmechanismus erforderlich machen als durch die Einführung des bekannten Fügeverbinders vorgesehen ist, und das bekannte Einführsystem kann zu einem Anstoßen an einem oder beiden Fügeanschlüssen und einem Beschädigen führen, was deren Austausch erforderlich macht. Auch bei einander gegenüberliegenden, breiten Federarmen verhält es sich gemeinhin so, daß mindestens einer der Arme das Blatt lediglich an einer einzigen Stelle quer über dem Blatt fest berührt, wobei der übrige Teil des Arms geringfügig von dem Blatt weg abgewinkelt ist, und dies kann zu einer Überhitzung der zusammengefügten Kontakte und zu einer daraus folgenden Beeinträchtigung und einem Ausfall führen.
  • Ein verbesserter laschenartiger Aufnahme-Kontaktanschluß ist aus der US-A-4 458 971 bekannt, die einen Doppelfederfinger-Kontaktarm in Gegenüberstellung zu einem breiten Einzelfederfinger-Kontaktarm offenbart, wobei die vorderen Abschnitte des Doppelfinger- und des breiten Finger-Kontaktarms divergieren. Jedoch verfügt das Gehäuse über Anschlußdurchgänge mit engen Öffnungen, die Einführflächen an der Fügefläche aufweisen, die im wesentlichen die gesamte Ausrichtung des Blatts des Fügeanschlusses durchführen. Die divergierenden vorderen Abschnitte der Kontaktarme sind hinter den Durchgangseinführungen angeordnet und dadurch vor einer Berührung mit dem eingesetzten Blatt geschützt.
  • Es ist wünschenswert, einen Aufnahme-Kontakt zu schaffen, der die elektrische Berührung unter einer ausreichenden, normalen Kraft mit einem Blatt an mindestens zwei in einem seitlichen Abstand voneinander liegenden Stellen sicherstellt und der die Tendenz zur Überhitzung bei einem Strom von 15 bis 20 Ampère reduziert, während er nachgiebig und geeignet ist, im Wege des Stanzens und Formens hergestellt zu werden.
  • Es ist weiter wünschenswert, eine verbesserte Eignung gegen Anstoßen in einem Verbinder mit Aufnahme-Anschlüssen zu schaffen.
  • Es ist sogar noch weiter wünschenswert, den Belastungswiderstand an den Aufnahme-Kontaktarmen zu verbessern.
  • Die vorliegende Erfindung schafft eine elektrische Verbinderanordnung zum Zusammenfügen mit einem zugehörigen Verbinder, der eine Reihe von vorstehenden Anschlüssen aufweist, die blattartige Kontaktabschnitte haben, die sich von einer Fügefläche nach vorne erstrecken, wobei die Verbinderanordnung ein Gehäuse aufweist, das eine Vielzahl von Durchgängen, die sich durch das Gehäuse hindurch von einer Fügefläche zu einer rückwärtigen Fläche erstrecken, sowie eine entsprechende Vielzahl von Kontaktanschlüssen hat, die in entsprechenden Durchgängen festgelegt sind und laschenartige Aufnahme-Kontaktabschnitte an vorderen Enden aufweisen, die benachbart zu der Fügefläche angeordnet sind, um entsprechende blattartige Kontaktabschnitte der vorstehenden Anschlüsse darin aufzunehmen, wobei jeder der laschenartigen Aufnahme-Kontaktabschnitte einen Einzelfederfinger-Kontaktarm hat, dem ein Doppelfederfinger- Kontaktarm gegenüberliegt, wobei der Doppelfederfinger-Kontaktarm zwei vorragende Finger hat, die durch einen Schlitz gewählter Breite voneinander beabstandet sind und die sich von einem kastenartigen Abschnitt des Kontaktanschlusses nach vorn erstrecken, wobei jeder vorragende Finger einen ersten Teil, der sich von dem kastenartigen Abschnitt nach vorn erstreckt und zu dem gegenüberliegenden Einzelfederfinger-Kontaktarm hin konvergiert, sowie einen vorderen Teil hat, der von dem gegenüberliegenden Einzelfederfinger-Kontaktarm divergiert, wobei die vorderen Teile der beiden vorragenden Finger im wesentlichen so beabstandet sind, daß sie einen vorderen Teil des Schlitzes definieren, und wobei jeder Gehäusedurchgang ein vorderes Ende einer ersten Wand benachbart zu einem zugehörigen Doppelfederfinger-Kontaktarm hat und in einem zentral angeordneten axialen Rippensegment endet, das sich zu einer Fügefläche des Gehäuses erstreckt und eine erste geneigte Oberfläche hat, die eine Einführeinrichtung bildet, um die Aufnahme eines entsprechenden blattartigen Kontaktabschnitts eines vorstehenden Anschlusses darin zu erleichtern, wobei das Rippensegment im vorderen Teil des Schlitzes zwischen den vorderen Teilen der beiden vorragenden Finger angeordnet ist; dabei ist diese Anordnung dadurch gekennzeichnet, daß den blattartigen Kontaktabschnitten benachbarte Oberflächen der divergierenden, vorderen Teile der beiden vorragenden Finger im wesentlichen coplanar mit der ersten geneigten Oberfläche des Rippensegmentes sind, wodurch eine im wesentlichen kontinuierliche erste Einführeinrichtung durch die erste geneigte Oberfläche und die divergierenden vorderen Teile geschaffen ist, die besonders geeignet ist, fehlausgerichtete blattartige Kontaktabschnitte eines vorstehenden Anschlusses ohne anzustoßen darin aufzunehmen.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung gestattet der Schlitz zwischen den beiden Fingern des Doppelfinger-Arms eine unabhängige Federwirkung der beiden Finger, und verbreitert sich der Schlitz zwischen den divergierenden vorderen Enden der Finger in Richtung auf ihre lateralen Abbiegungen. Ein axiales Rippensegment des Gehäuses erstreckt sich von einer ansonsten verkürzten Durchgangsseitenwand aus in der Nähe des Doppelfinger-Arms nach vorn, und Endteile der beiden Finger erstrecken sich über das Rippensegment hinaus nach außen, so daß das Rippensegment innerhalb des verbreiterten Schlitzbereichs zwischen den Enden der beiden Finger angeordnet ist. Die nach vorn zeigende Fläche des Rippensegments ist in Richtung auf die Einführfläche am vorderen Ende des Durchgangs an der Seitenwand in der Nähe des Doppelfederfinger-Arms geneigt, was weiter dazu dient, das mögliche Anstoßen während des Einsetzens des Blattes zu minimieren. Das Ende des verbreiterten Abschnitts des Schlitzes kann mit dem Rippensegment zusammenarbeiten, wenn das eingesetzte Blatt den Doppelfederfinger-Kontaktarm weit genug nach außen in Richtung auf die benachbarte Durchgangsseitenwand drückt und das Rippensegment dann jeden der beiden Arme trägt, wodurch eine Tendenz zur Überlastung des Doppelfinger-Kontaktarms nach dem Zusammenfügen minimiert wird. Der Schlitz kann mit der Naht des gestanzten und geformten laschenartigen Aufnahme-Anschlusses zusammenfallen.
  • Die laschenartigen Aufnahme-Anschlüsse sind von der Fügefläche aus in das Gehäuse hineingedrückt, wobei die die Schaltungsplatte berührenden Enden durch das Gehäuse hindurch eingeführt sind, um sich über die rückwärtige Fläche hinaus zu erstrecken. Die die Schaltungsplatte berührenden Enden sind dann um Ambosse des Gehäuses herumgebogen, um sich für das Einsetzen der die Schaltungsplatte berührenden Kontaktabschnitte in durchgehend metallisierte Löcher einer gedruckten Schaltungsplatte unter 90º zur Achse nach unten zu erstrecken. Wenn die Anschlüsse um die Dorne herumgebogen werden, werden die Anschlüsse fest in die Durchgänge hineingezogen derart, daß rückwärtige Anschlagflächen der laschenartigen Aufnahme-Kontaktabschnitte nach vorn weisende Anschlagflächen der Durchgänge berühren, was einer präzisen Positionierung der Aufnahme-Kontaktabschnitte axial längs der Durchgänge und somit der genauen Position der divergierenden vorderen Teile der Feder-Kontaktarme hinsichtlich der Einführflächenabschnitte der Gehäusedurchgänge dient.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Verbinder mit Aufnahme-Anschlüssen zum Zusammenfügen mit einem zugehörigen Fügeverbinder mit blattartigen Anschlüssen zu schaffen, welcher Verbinder geeignet ist, sogar stark fehlausgerichtete blattartige Anschlüsse des zugehörigen Fügeverbinders ohne Anstoßen ordnungsgemäß auszurichten.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Verbinder zu schaffen, der eine verbesserte Fähigkeit, Strom zu führen, für eine längere Lebensdauer oder die Fähigkeit aufweist, höhere Stromstärken als bekannte Verbinder führen zu können, oder beides aufweist.
  • Es wird jetzt Bezug genommen auf die Zeichnungen, in denen zahlreiche Aspekte der Erfindung beispielhaft beschrieben und erläutert sind; in den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, die eine Leiste und laschenartige Aufnahme-Anschlüsse zum darin Einsetzen die Erfindung umfassend zeigt,
  • Fig. 1A eine vergrößerte perspektivische Ansicht des laschenartigen Aufnahme- Abschnitts eines Anschlusses der Fig. 1,
  • Fig. 2 einen Längsschnitt, der Anschlüsse nach Befestigung an der Leiste, Herumbiegen um die Dorne und auch Befestigung an einer gedruckten Schaltungsplatte zeigt,
  • Fig. 2A eine Teildraufsicht, die die Schaltungsplatten-Kontaktabschnitte mehrerer Anschlüsse in der Festhalteplatte und angeschlossen an die Schaltungsplatte zeigt,
  • Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt, der einen blattartige Fügeanschluß zeigt, der in den laschenartigen Aufnahme-Anschluß der Erfindung einzusetzen ist, der an der Leiste befestigt ist,
  • Fig. 4A, 4B und 5 eine Reihe von Längsschnitten, die einen Fügeverbinder mit einem fehlausgerichteten, blattartigen Anschluß während des Zusammenfügens mit der Leiste der Erfindung zeigen.
  • Gemäß Fig. 1 ist eine Steckerleiste 10 an einer gedruckten Schaltungsplatte 12 mit Hilfe von Montagezapfen 14 anbringbar, die in Löcher 16 und durch diese hindurch einschnappbar einsetzbar sind. Die Schaltungsplatte 12 besitzt ein Reihe von durchgehend metallisierten Löchern 18 (die einzelne Sockel sein können), um nachgiebige Kontaktendabschnitte der Anschlüsse der Leiste aufzunehmen. Obere Anschlüsse 20A und untere Anschlüsse 20B sind in zugehörigen Durchgängen 22A, 22B der Leiste 10 befestigbar, indem sie von der Fügefläche 24 aus hier hinein eingesetzt werden. Die Anschlüsse 20A, 20B besitzen laschenartige Aufnahme-Kontaktabschnitte 26A, 26B an den vorderen Enden der langen, flachen Körperabschnitte 28A, 28B und nachgiebige C-förmige Schaltungsplatten-Kontaktabschnitte 30A, 30B an ihren rückwärtigen Enden.
  • Gemäß Fig. 2 sind die Anschlüsse 20A, 20B in zugehörige Durchgänge 22A, 22B so eingesetzt, daß sich die Kontaktabschnitte 30A, 30B über abgerundete Dorne 32A, 32B hinaus erstrecken, die an den der Schaltungsplatte benachbarten Seiten der Durchgänge 22A, 22B der Leiste 10 ausgebildet sind. Die Körperabschnitte 28A, 28B werden dann um die Dorne 32A, 32B herumgebogen, um sich unter rechten Winkeln zu den Durchgängen zu erstrecken. Ein fester Anschlag 34 ist an der Rückseite jedes Aufnahme-Kontaktabschnitts ausgebildet, der eine nach vorn gerichtete Anschlagfläche 36 längs des Durchgangs berührt, die den Aufnahme- Kontaktabschnitt bei Belastung lokalisiert. Es ist ersichtlich, daß der Körperabschnitt 28B lang genug ist, daß sich dann, wenn er über den zugehörigen Dorn 32B abgebogen wird, der C-förmige Schaltungsplatten-Kontaktabschnitt 30B unter eine Festhalteplatte 38 in einer vorderen Reihe erstreckt. Der längere Körperabschnitt 28A ist um den zugehörigen Dorn 32A herumgebogen, der von dem Dorn 32B aus in einem Abstand nach hinten (und oben) angeordnet ist, so daß sich der C-förmige Schaltungsplatten-Kontaktabschnitt 30A unter die Festhalteplatte 38 in einer rückwärtigen Reihe erstreckt. Wie am besten in Fig. 2A dargestellt ist, bewegen sich die C-förmigen Kontaktabschnitte 30A, 30B bei Belastung seitlich in Schlitzen 40A, 40B der Festhalteplatte 38, welche Schlitze über Mittel verfügen, um sie in der Position festzuhalten, in der sie in die durchgehend metallisierten Löcher 18 der Schaltungsplatte 12 einzusetzen sind, wonach die Kontaktabschnitte 30A, 30B in den durchgehend metallisierten Löchern 18 in bevorzugter Weise eingelötet werden. Das Einsetzen der Kontaktabschnitte 30A, 30B in die Löcher 18 führt zu einem Drücken der rückwärtigen Enden der Körperabschnitte 28A, 28B oben gegen die oberen Wände der zugehörigen Durchgänge 22A, 22B.
  • Die laschenartigen Aufnahme-Kontaktabschnitte 26A und 26B sind identisch gestaltet, und ihre Abschnitte werden ohne Unterscheidung zwischen Kontaktanschlüssen 20A, 20B numeriert. In Fig. 1A erstreckt sich ein breiter Einzelfederfinger-Kontaktarm 40 des Kontaktabschnitts 26 von jedem Körperabschnitt 28 aus einstückig nach vorn, und ist er an einer Abbiegung 42 um gebogen, um ein von sich aus nach vorn gerichtetes, nach außen geneigtes Endteil 44 aufzuweisen. Hochstehende Wandabschnitte 46 in der Nähe der Körperabschnitte 28 und einwärts gerichtete obere Abschnitte 48 definieren eine kastenartige Gestalt. Etwas nach hinten erstrecken sich von den oberen Abschnitten 48 Laschen, die Anschläge 34 umfassen. Nach vorn erstrecken sich von den oberen Abschnitten 48 zugehörige parallele Federarme 50, die die Arme eines Doppelfederfinger- Kontaktarms bilden, der dem Einzelfinger-Kontaktarm 40 gegenüberliegt. Die Federarme 50 konvergieren zunächst in Richtung auf den Federarm 40 zu Abbiegungen 52 unmittelbar hinter der Abbiegung 42 des Kontaktarms 40, um eine Einschnürung zu bilden, die für eine elektrische Berührung mit einem Blatt eines dort eingesetzten Fügeanschlusses sorgt. Die Federarme 50 besitzen vordere Teile 54, die hinsichtlich des Kontaktarms divergieren und in Endabschnitten 56 enden, die sich in einer axial normalen Richtung nach außen erstrecken. Die oberen Abschnitte 48 stoßen entlang der Naht 58 gegeneinander oder treffen fast aufeinander, und davor sind die Federarme 50 durch einen Freiraum 60 beabstandet. Vor den Abbiegungen 52 erstreckt sich ein breiterer Schlitz 62 von dem Freiraum 60 aus zu den Endteilen 56 mit Anschlägen 64, die das innere Ende des breiteren Schlitzes 62 für einen oben beschriebenen Zweck definieren.
  • Gemäß Fig. 2 sind der Einzelfeder-Kontaktarm 40 des Aufnahme-Kontaktabschnitts 26A des Anschlusses 20A entlang der relativ äußeren Seitenwand 66 des Durchgangs 22A und die beiden gegenüberliegenden Feder-Kontaktarme 50 entlang der relativ inneren Seitenwand 68 des Durchgangs 22A angeordnet. Der Körperabschnitt 28A ist ebenfalls entlang der äußeren Seitenwand 66 angeordnet, und ein geprägter Ansatz 70 hält den Körperabschnitt 28A in einem geringfügigen Abstand davon. Der Anschluß 20B kann in zu dem Anschluß 20A identischer Weise gestanzt und geformt sein mit Ausnahme dessen, daß der Körperabschnitt 28B viel kürzer ist und der Anschluß 20B "kopfstehend" in seinen Durchgang 22B eingesetzt ist, so daß sich sein Einzelfederfinger-Kontaktarm 40 entlang der äußeren Seitenwand 72 des Durchgangs 22B und die Feder-Kontaktarme 50 entlang der inneren Seitenwand 74 desselben befinden im Gegensatz zum Anschluß 20A in dem Durchgang 22A. Jedoch ist der Körperabschnitt 28B an der Abbiegung 76B in der Nähe des Dorns 32B nach oben gegen die innere Seitenwand 74 gedrückt, und zwar durch das Anbringen der Leiste 10 an einer Schaltungsplatte 12, jedoch wird angenommen, daß dies den Aufnahme-Kontaktabschnitt 26B nicht beeinträchtigt, da die Belastung rückseitig der hochstehenden Wandabschnitte 46 lokalisiert ist.
  • Gemäß Fig. 3 ist ein dargestellter Aufnahme-Kontaktabschnitt 26 innerhalb eines vorderen Bereichs eines dargestellten Durchgangs 22 angeordnet, und befindet sich ein dargestellter blattartiger Kontaktabschnitt 78 eines Fügeverbinders in einer Stellung zum dortigen Einsetzen. Das Blatt 78 ist zwar als angenähert fluchtend dargestellt, jedoch sind der Aufnahme-Kontaktabschnitt und der Durchgang der vorliegenden Erfindung zur Überwindung der mit fehlausgerichteten Blättern verbundenen Probleme gestaltet. Die äußere Seitenwand 72 besitzt eine geneigte Einführfläche 80 an ihrem vorderen Ende, die sich von der Fügefläche 24 aus einwärts erstreckt. Der geneigte Endteil 44 des Arms 40 ist als Fortsetzung der Einführung der Fläche 80 gestaltet, indem er angenähert coplanar zu diesem und unter etwa demselben Winkel verläuft, so daß ein fehlausgerichtetes Blatt 78, das mittels der Fläche 80 in eine Fluchtung gedrückt wird, mittels des Endabschnitts 44, ohne anzustoßen, weiter zur Fluchtung gebracht wird.
  • Vertikale Endteile 56 an den Vorderenden der Feder-Kontaktarme 50 erstrecken sich in Ausnehmungen 82 in der inneren Seitenwand 74 des Durchgangs 22, sind jedoch absichtlich von jeglicher Berührung damit beim Eindrücken in die Leiste 10 in einem Abstand gehalten, um ein Abbiegen der Feder-Kontaktarme 50 zu gestatten. Ein axiales Rippensegment 84 erstreckt sich von den Ausnehmungen 82 aus in Richtung auf die Fügefläche 24 nach vorn und ist in dem Schlitz 62 zwischen den Endteilen 56 angeordnet. Das Rippensegment 84 besitzt eine geneigte Einführfläche 86, die sich zur Fügefläche 24 hin erstreckt. Die geneigten vorderen Enden 54 der Federarme 50 sind als Fortsetzung der Einführfläche 86 gestaltet, indem sie angenähert coplanar zu dieser und unter demselben Winkel verlaufen, so daß ein fehlausgerichtetes Blatt 78, das mittels der Fläche 86 in eine Fluchtung gedrückt wird, mittels der vorderen Enden 54 ohne anzustoßen weiter zur Fluchtung gebracht wird.
  • Die Figuren 4A, 4B und 5 zeigen den Ablauf des Einfügens eines fehlausgerichteten Blafts 78 eines Verbinders 88. Zuerst berührt die Spitze 90 des Blatts 78 die Fläche 86, dann berührt sie einen Anschluß 20 an den geneigten vorderen Enden 54 der Federarme 50, und danach tritt sie in ausgerichtetem Zustand in die Einschnürung zwischen den Abbiegungen 42 und 52 ein. Gemäß Fig. 5 ist, da die Federarme 50 nach außen in Richtung auf die innere Seitenwand 74 mittels des Blatts 78 gedrückt sind, die Möglichkeit der Überlastung der Arme 50mittels der Anschläge 64 minimiert, die gegen das Rippensegment 84 anliegen. Die unabhängig voneinander arbeitenden Federarme 50 berühren das Blatt 78 an mindestens zwei seitlich beabstandeten Stellen quer hierzu elektrisch und führen damit zu einer geringeren Wärmeentwicklung als bei einer nur Ein-Punktberührung entstehen würde.
  • Es wird bevorzugt, die Anschlüsse 20A, 20B aus der Kupferlegierung 17410 zu stanzen und herzustellen, von der angenommen wird, daß sie etwa 45 % des Stroms führen kann, der von reinem Kupfer geführt werden kann, im Unterschied zu der Stromführbarkeit von 15 % bei herkömmlichen Berylliumkupfer wie der Kupferlegierung 17500, die typischerweise für stark nachgiebige gestanzte und hergestellte Aufnahme-Anschlüsse verwendet wird. Es wird bevorzugt, daß der geneigte Endteil 44 des Einzelfederfinger-Kontaktarms 40 jedes Anschlusses 20A, 20B gegen seine äußere Seitenwand 66, 72 bei Eindrücken in die Leiste gedrückt ist, um seinen Vorzug des Nichtanstoßens sicherzustellen. Es wird auch bevorzugt, daß die Dorne 32A, 32B etwas gemäßigt abgerundet sind, anstatt scharf ausgerundet zu sein, um das Abbiegen der Anschluß-Körperabschnitte 28A, 28B zu erleichtern.
  • Weitere Veränderungen können an der Steckerleiste der vorliegenden Erfindung und deren Anschlüssen vorgesehen werden, ohne den Rahmen der angehängten Ansprüche zu verlassen.

Claims (7)

1. Elektrische Verbinderanordnung (10) zum Zusammenfügen mit einem zugehörigen Verbinder (88), der eine Reihe von vorstehenden Anschlüssen aufweist, die blattartige Kontaktabschnitte (78) haben, die sich von einer Fügefläche nach vorn erstrecken, wobei die Verbinderanordnung (10) ein Gehäuse aufweist, das eine Vielzahl von Durchgängen (22A, 22B), die sich durch das Gehäuse hindurch von einer Fügefläche (24) zu einer rückwärtigen Fläche erstrecken, sowie eine entsprechende Vielzahl von Kontaktanschlüssen (20A, 20B) hat, die in entsprechenden Durchgängen (22A, 22B) festgelegt sind und laschenartige aufnehmende Kontaktabschnitte (26A, 26B) an vorderen Enden aufweisen, die benachbart zu der Fügefläche (24) angeordnet sind, um entsprechende blattartige Kontaktabschnitte (78) der vorstehenden Anschlüsse darin aufzunehmen, wobei jeder der laschenartigen aufnehmenden Kontaktabschnitte (26A, 26B) einen Einzelfederfinger-Kontaktarm (40) hat, dem ein Doppelfederfinger- Kontaktarm (50, 50) gegenüberliegt, wobei der Doppelfederfinger-Kontaktarm zwei vorragende Finger (50) hat, die durch einen Schlitz (60) gewählter Breite voneinander beabstandet sind und die sich von einem kastenartigen Abschnitt (46, 48) des Kontaktanschlusses nach vorn erstrecken, wobei jeder vorragende Finger (50) einen ersten Teil, der sich von dem kastenartigen Abschnitt (46, 48) nach vorn erstreckt und zu dem gegenüberliegenden Einzelfederfinger-Kontaktarm hin konvergiert, sowie einen vorderen Teil (54, 56) hat, der von dem gegenüberliegenden einzigen Federfinger-Kontaktarm (40) divergiert, wobei die vorderen Teile (54) der beiden vorragenden Finger (50) im wesentlichen so beabstandet sind, daß sie einen vorderen Teil (62) des Schlitzes (60) definieren, und wobei jeder Gehäusedurchgang (22A, 22B) ein vorderes Ende einer ersten Wand (74) benachbart zu einem zugehörigen Doppelfederfinger- Kontaktarm (50, 50) hat und in einem zentral angeordneten axialen Rippensegment (84) endet, das sich zu einer Fügefläche (24) des Gehäuses erstreckt und eine erste geneigte Oberfläche (86) hat, die eine Einführeinrichtung bildet, um die Aufnahme
eines entsprechenden blattartigen Kontaktabschnitts (78) eines vorstehenden Anschlusses darin zu erleichtern, wobei das Rippensegment im vorderen Teil des Schlitzes (60) zwischen den vorderen Teilen (54) der beiden vorragenden Finger (50) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß den blattartigen Kontaktabschnitten benachbarte Oberflächen der divergierenden vorderen Teile (54) der beiden vorragenden Finger (50) im wesentlichen coplanar mit der ersten geneigten Oberfläche (86) des Rippensegments (84) sind, wodurch eine im wesentlichen kontinuierliche erste Einführeinrichtung durch die erste geneigte Oberfläche (86) und die divergierenden vorderen Teile (54) geschaffen ist, die besonders geeignet ist, um darin fehlausgerichtete blattartige Kontaktabschnitte (78) eines vorstehenden Anschlusses ohne anzustoßen aufzunehmen.
2. Elektrische Verbinderanordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Teil (62) des Schlitzes (60) Anschlagflächen aufweist, die nach außen und vorn weisen und die geeignet sind, mit dem Rippensegment (84) anschlagend in Eingriff zu treten, wenn der Doppelfederfinger-Kontaktarm (50, 50) durch einen blattartigen Kontaktabschnitt (78) eines vorstehenden Anschlusses beim Zusammenfügen seitlich nach außen gedrückt wird, um Übetelastung an dem Doppelfederfinger-Kontaktarm (50, 50) zu minimieren.
3. Elektrische Verbinderanordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende einer zweiten Wand (72) jedes Gehäusedurchgangs (22A, 22B) benachbart zu einem zugehörigen Einzelfederfinger-Kontaktarm (40) angeordnet ist und in einer zweiten geneigten Oberfläche (80) endet, die sich zu der Fügefläche (24) des Gehäuses erstreckt und die eine Einführeinrichtung für einen entsprechenden blattartigen Kontaktabschnitt (78) des vorstehenden Anschlusses bildet, und daß der Einzelfederfinger-Kontaktarm (40) einen geneigten Endteil (44) aufweist, der im wesentlichen coplanar mit der zweiten geneigten Oberfläche (80) der zweiten Wand (72) ist, wodurch eine im wesentlichen kontinuierliche zweite Einführeinrichtung durch die zweite geneigte Oberfläche (80) und den geneigten Endteil (44) geschaffen ist, um darin einen fehlausgerichteten blattartigen Kontaktabschnitt (78) eines vorstehenden Anschlusses ohne anzustoßen aufzunehmen.
4. Elektrische Verbinderanordnung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das vordere Ende (44) des Einzelfederfinger-Kontaktarms (40) nachgiebig gegen die zweite Durehgangswand (72) anliegt.
5. Elektrische Verbinderanordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktanschlüsse (20A, 20B) nach hinten weisende Anschläge (34) aufweisen, daß die Durchgänge nach vorn weisende Anschlagflächen (36) aufweisen und daß die Kontaktanschlüsse (20A, 20B) in entsprechende Durchgänge (22A, 22B) von der Fügefläche (24) her eingesetzt sind, wobei die Anschläge (34) und die Anschlagflächen gemeinsam die Kontaktanschlüsse (20A, 20B) axial längs der Durchgänge (22A, 22B) positionieren, um wenigstens die erste geneigte Oberfläche (86) der ersten Durchgangswand (74) und die divergierenden vorderen Teile (54) des Doppelfederfinger-Kontaktarms (50, 50) auszurichten.
6. Elektrische Verbinderanordnung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse ein Steckerhalter ist, daß die Kontaktanschlüsse (20A, 20B) flache Körperabschnitte (28A, 28B) rückwärts von den laschenartigen aufnehmenden Kontaktabschnitten (26) und Kontaktabschnitte (30A, 30B) an ihren rückwärtigen Enden zur Verbindung mit einer Schaltungsplatte aufweisen, daß die Gehäusedurchgänge (22A, 22B) wenigstens in einer unteren Reihe und einer oberen Reihe angeordnet sind, und daß die Körperabschnitte (28A, 28B) der Kontaktanschlüsse (20A, 20B) über Amboßflächen (32A, 32B) des Gehäuses unter etwa rechten Winkeln umgebogen sind, wobei die Kontaktabschnitte (30A, 30B) zur Verbindung mit einer Sehaltungsplatte elektrisch mit Kontakten (18) eines Stromkreises einer gedruckten Schaltungsplatte (12) verbindbar sind, und wodurch die Kontaktanschlüsse (20A, 20B) in den Durchgängen (22A, 22B) gegen eine relative axiale Vorwärtsbewegung gesichert sind.
7. Elektrische Verbinderanordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kontaktansehluß (20A, 20B) ein ausgestanzter und geformter Kontaktanschluß ist, der eine Naht (58) hat, deren Kanten den Schlitz (60) bilden.
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