DE376566C - Elektrische Gluehlampe - Google Patents

Elektrische Gluehlampe

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DE376566C
DE376566C DEP42114D DEP0042114D DE376566C DE 376566 C DE376566 C DE 376566C DE P42114 D DEP42114 D DE P42114D DE P0042114 D DEP0042114 D DE P0042114D DE 376566 C DE376566 C DE 376566C
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lithium
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/52Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01K1/54Means for absorbing or absorbing gas, or for preventing or removing efflorescence, e.g. by gettering

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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Glühlampe. Es ist bekannt, in elektrischen Glühlampen mit Metalleuchtkörpern, insbesondere Vakuumlampen, Salze einzubringen, die eine günstige Wirkung auf die Lichtabnahme bei längerem Brennen ausüben. Zuerst beobachtete man eine solche Wirkung bei Verwendung von Salzen, die kleine Mengen Chlor oder kleine Mengen Sauerstoff dauernd entwickelten. Diese Gase vereinigten sich mit dem verdampften Leuchtkörpermaterial Wolfram zu Wolframchlorid und Wolframtrioxyd, verhältnismäßig wenig gefärbten Verbindungen. Hierdurch wurde die vorzeitige Schwärzung verhindert und eine erhöhte Beanspruchung der Lampen ermöglicht.
  • Später fand man dann, daß auffallenderweise auch Stoffe, wie Chlornatrium, Bromkalium und andere eine günstige Wirkung nach dem Abschmelzen auf der Pumpe ausüben, wenn man sie in dünner Schicht auf die Drähte aufbringt und verdampft. Die Erklärung war zunächst schwierig. Chemische Reaktionen konnten nicht beobachtet werden und kamen auch gar nicht in Betracht. Schließlich mußte als wahrscheinlich angenommen werden, daß das Salz sich auf der Innenwand der Glocke in dünner Schicht niederschlägt, das Wolfram in der ursprünglich fein verteilten Form des Dampfzustandes festhält und verhindert, dichte, zusammenhängende und lichtabsorbierende Schichten zu bilden.
  • Gemäß der Erfindung wurde festgestellt, daß der angestrebte Zweck, Hintanhalten der Schwärzung, unter Umständen bei gesteigerter Beanspruchung, in besonders wirksamer Weise erreicht wird, wenn Verbindungen von Elementen mit leichten Atomen verwendet werden, da anscheinend die Wolframteilchen um so tiefer in. die Salzschicht eindringen und die Salzmoleküle beiseiteschieben können, je leicht beweglicher letztere sind. Hierfür kommen besonders Lithium, Beryllium und Borverbindungen in Betracht. Bei Anwendung solcher Verbindungen, z. B. Lithiumfluorid, zeigt sich, daß eine ganz beträchtliche Erhöhung der Wirkung gegenüber der des früher angewandten Chlornatriums vorhanden ist. Die Ausführung des Verfahrens entspricht der früher bei Verwendung anderer Salze üblichen. Das Salz wird zweckmäßig auf die Drähte aufgetragen, als Lösung oder Aufschlemmung aufgespritzt oder auch in bekannter Weise det Draht vorher damit überzogen. Man kann auch diese Salze mit dem zwecks Erleichterung des Pumpens fast immer angewandten roten Phosphor zusammen aufbringen. Beim ersten Einschalten der Lampe verdampft dann das Salz und schlägt sich auf den Glasglocken in dünner Schicht nieder.
  • Außer Lithiumfluorid kann man auch Lithiumoxyd anwenden. Dies entsteht z. B., wenn man Karbonat in der üblichen Weise auf die Drähte aufbringt. Am geeignetsten ist die chemische Verbindung mit dem niedrigsten Molekulargewicht, nämlich Lithiumhydrid, das zweckmäßig in der Lampe selbst aus einem Beschlag von metallischem Lithium und Wasserstoff erzeugt wird.

Claims (1)

  1. P A! _T ENT 'ÄiZ#e' PR 'U CII: Elektrische Glühlatnpe, dadurch gekennzeichnet, daß auf der inneren Glaswand der Glo;:ke Verbindungen von Elementen mit besonders niedrigen Atomgewichten, z. B. Verbindungen des Lithiums, Berylliums und Bors, insbesondere Fluoride, Oxyde, Nitride, Hydride, angebracht sind.
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