DE3752175T2 - Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positionsabweichung in NMR-Abbildungsgeräten - Google Patents

Verfahren zur Korrektur der durch Änderung des statischen Magnetfeldes verursachten Positionsabweichung in NMR-Abbildungsgeräten

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Description

  • Diese Erfindung betrifft ein Abbildungsverfahren durch magnetische Kernresonanz (ein NMR-Abbildungsverfahren) und insbesondere ein Verfahren zum Absorbieren einer zeitlichen Änderung des statischen Magnetfelds in einer NMR- Abbildungsvorrichtung, um die Positionsabweichung eines NMR- Bildes bei einer Messung von diesem zu beseitigen.
  • Ein NMR-Abbildungssystem (einfach als MRI) bezeichnet, ist ein System zum Abbilden anatomischer oder biochemischer Informationen auf der Grundlage der Protonen oder anderer Kernteilchen. Das Bild enthält dabei ein Bild der Kernspindichte selbst, das mit einer longitudinalen Relaxationszeit T&sub1; oder einer transversalen Relaxationszeit T&sub2; angereicherte Kernspin-Dichtebild sowie das für T&sub1; berechnete Bild oder das für T&sub2; berechnete Bild. Das NMR-Abbilden ermoglicht es, die auf Gewebe bezogenen Parameter als Bilder zu sehen, wodurch medizinisch wichtige Informationen beim Beurteilen der Abnormität des Gewebes erzielt werden.
  • Beim Messen von NMR-Erscheinungen wird ein zu untersuchendes Objekt in einem statischen Magnetfeld angeordnet, das durch einen Permanentmagnet, einen widerstandsbehafteten Magnet oder einen supraleitenden Magnet erzeugt werden kann, und wird mit RF-(Hochfrequenz)-Pulsen (oder selektiv erregten Pulsen) bestrahlt. Nachfolgend werden die vom Objekt emittierten Resonanzsignale empfangen. Das NMR-Abbilden wird so ausgeführt, daß die NMR-Signale unter der Bedingung gemessen werden, daß ein Gradientenmagnetfeld angelegt ist, und die resultierenden Bilder werden danach rekonstruiert. Genauer gesagt wird das Objekt unter der Bedingung mit den RF-Pulsen bestrahlt, daß das Gradientenmagnetfeld angelegt ist und die vom Untersuchungsbereich des Objekts erzeugten NMR-Signale als räumliche Information codiert sind.
  • Das Gradientenmagnetfeld wird zum Codieren des Raums verwendet, weil sich eine Kernresonanzfrequenz ω in einer linearen Beziehung mit dem Magnetfeld befindet. Falls das Gradientenmagnetfeld räumlich linear bleibt, steht die räumliche Position des Untersuchungsbereichs insbesondere in einer linearen Beziehung zur Resonanzfrequenz. Auf diese Weise kann die Positionsinformation des Objekts einfach durch Fourier-Transformation der NMR-Signale, die eine zeitliche Information sind, erhalten werden, wodurch sie auf eine Frequenzachse geändert werden. Dies kann verwendet werden, um das Bild zu rekonstruieren.
  • Falls das statische Magnetfeld geändert wird, tritt jedoch das Problem einer Positionsabweichung auf. Das Problem der Positionsabweichung kann einzeln in einem zweidimensionalen Bild und in einer dazu senkrechten Scheibenrichtung betrachtet werden.
  • Im allgemeinen benötigt die NMR-Abbildungsvorrichtung für medizinische Anwendungen für eine normale Messung mehrere Minuten oder mehr, und es wird daher eine Mehrscheibentechnik verwendet, um durch eine einzige Messung eine Anzahl von Bildern zu erhalten. Eine Anzahl von Bildern kann durch Bestrahlen von Objektscheiben mit selektiv erregten Pulsen bei der der Objektscheibe entsprechenden Mittenfrequenz unter der Bedingung erhalten werden, daß das Gradientenmagnetfeld angelegt ist. Falls das statische Magnetfeld dann geändert wird, wird das Signal bei einer anderen als der vorbestimmten Scheibenposition gemessen. Dies führt zu unerwünschten anatomischen Positionsabweichungen.
  • Die Einzelheiten der obenerwähnten Erscheinung werden mit Bezug auf Fig. 1 erklärt. Es wird angenommen, daß die einer vorbestimmten Scheibenposition entsprechende Mittenfrequenz ω&sub0; ist, daß also die durch das statische Magnetfeld am Isozentrum festgelegte Mittenfrequenz ω&sub0; ist. Es wird nun angenommen, daß die obenerwähnte Mittenfrequenz durch die Änderung des statischen Magnetfelds infolge der Umgebungstemperatur auf ω1 geändert wird. Wenn die Scheibenposition in einer solchen Situation so festgelegt worden ist, daß sie der Mittenfrequenz ω&sub0; entspricht, ist die Scheibenposition S&sub0;, wie aus der oberen Frequenzachse aus Fig. 1 ersichtlich ist. Falls die Mittenfrequenz jedoch infolge der Umgebungstemperaturänderung auf ω&sub1; geändert worden ist, wird die Mittenfrequenz ω&sub1; im Isozentrum ein zentraler Punkt des Gradientenmagnetfelds. Falls ω&sub1; > ω&sub0; ist, ist die der Mittenfrequenz ω&sub0; entsprechende Scheibenposition S&sub1;, welche eine gegenüber S&sub0; in Fig. 1 nach links verschobene Position ist.
  • Falls die durch das statische Magnetfeld im Isozentrum in einem Raum eines statischen Magnetfelds beim zweidimensionalen Bild weiterhin von der angenommenen Mittenfrequenz verschieden ist, tritt eine Positionsabweichung in Richtung der Frequenzcodierung auf.
  • Die obenerwähnte Erscheinung wird detailliert mit Bezug auf die Figuren 2 und 3 erklärt. Das Erfassen von NMR- Signalen ist als das Aufnehmen eines Differenzsignals zwischen der Frequenz eines empfangenen Signals und einer vorbestimmten Mittenfrequenz definiert. Es wird nun angenommen, daß die vorbestimmte Mittenfrequenz ω&sub1; von der durch das statische Magnetfeld im Isozentrum in einem Abbildungsraum bestimmten Protonenresonanzfrequenz ω&sub0; verschieden ist.
  • In Fig. 2 ist eine Zeitsequenz bei einer typischen Spinechomessung schematisch dargestellt. In Fig. 2 zeigt RF einen Zeitablauf von eingestrahlten RF-Signalen und ihre Einhüllende für ein selektives Anregen, Gz einen Zeitablauf des Anlegens eines Gradientenmagnetfelds in Scheibenrichtung, Gy einen Zeitablauf des Anlegens eines Gradientenmagnetfelds in Richtung der Phasencodierung bei verschiedenen Amplituden hiervon, Gx einen Zeitablauf des Anlegens eines Gradientenmagnetfelds in Richtung der Frequenzcodierung. Signal zeigt zu messende NMR-Signale, und die unterste Stufe zeigt mehrere Abschnitte der Zeitsequenz.
  • Während des Abschnitts 1 wird der selektive 90º-Anregungspuls in ein Objekt eingestrahlt und auch das Scheibenrichtungs-Gradientenmagnetfeld angelegt. Während des Abschnitts 2 wird das Gradientenmagnetfeld in der Phasencodierrichtung angelegt, um die Drehung eines von der Position in der y-Richtung abhängigen Kernspins zu erzielen. Während des Abschnitts 3 wird kein Signal angelegt. Während des Abschnitts 4 wird der selektive 180º-Anregungspuls eingestrahlt und auch das Gradientenmagnetfeld in der Scheibenrichtung angelegt. Während des Abschnitts 5 wird das Gradientenmagnetfeld in der Frequenzcodierrichtung angelegt und das NMR-Signal gemessen.
  • Wenngleich während der Abschnitte 1 und 4 der Puls bei der Frequenz ωz eingestrahlt wird, muß die Frequenz während des Abschnitts 5, in dem das NMR-Signal gemessen wird, im wesentlichen zur Protonenresonanzfrequenz zurückgeführt werden, die durch die Intensität des statischen Magnetfelds im Isozentrum in einem Abbildungsraum bestimmt ist. Falls die vorbestimmte Mittenfrequenz ω&sub1;, die im wesentlichen gleich ω&sub0; sein muß, an dieser Stufe von ω&sub0; verschieden ist, wird die Positionsabweichung in Richtung der Frequenzcodierung gemessen. Genauer gesagt wird das NMR- Signal, wie bereits erwähnt wurde, als eine Information bezüglich der Differenzfrequenz von der Mittenfrequenz gemessen, so daß die Mitte des resultierenden Bilds der Frequenz ω&sub0; entspricht. Falls die vorbestimmte Frequenz daher nicht ω&sub0; sondern ω&sub1; ist, tritt die der Differenzfrequenz ω&sub0; - ω&sub1; entsprechende Positionsabweichung in der Frequenzcodierrichtung im zweidimensionalen Bild auf (s. Fig. 3). Die Richtung der Abweichung hängt davon ab, ob das Frequenzcodier-Gradientenmagnetfeld in Richtung der x-Achse positiv oder negativ ist.
  • Es ist aus der obengegebenen Erklärung ersichtlich, daß die Anderung der Intensität des statischen Magnetfelds zu einer beim Abbilden gemessenen Positionsabweichung führt. Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurde die Technik des "Festhaltens des Magnetfelds", die von Kazuo Toori u. a. in "JITSUVO NMR, CW FT NMR NO TSUKAIKATA", 10. August 1985, S. 67 - 69, offenbart wurde, allgemein verwendet. Dieses Festhalten des Magnetfelds ist eine Technik, bei der das statische Magnetfeld dann, wenn es gegenüber dem angenommenen zentralen Magnetfeld in der Abbildungsmitte geändert wird, um die Differenz vergrößert oder verkleinert wird, so daß es mit dem vorbestimmten zentralen Magnetfeld übereinstimmt, daß es also festgehalten wird. Um diese Technik zu verwirklichen, ist die NMR-Abbildungsvorrichtung, bei der ein Permanentmagnet oder ein widerstandsbehafteter Magnet verwendet wird, mit Kompensationsspulen versehen, durch die das statische Magnetfeld geändert werden kann. Das angenommene zentrale Magnetfeld wird durch den Spulenstrom so gesteuert, daß es konstant ist.
  • Diese Technik zum Festhalten des Magnetfelds hat jedoch die folgenden Nachteile. Falls ein Magnet mit einem negativen Temperaturkoeffizienten verwendet wird, was bei der Permanentmagnet-NMR-Abbildungsvorrichtung der Fall ist, erzeugt der durch die Kompensations- oder Korrekturspule fließende Strom Wärme, wodurch das statische Magnetfeld weiter verkleinert wird, wodurch der Strom weiter erhöht werden muß. Ein solcher Teufelskreis kann durch leichtes Aufheben des im Permanentmagneten erzeugten statischen Magnetfelds unterbrochen werden, indem der Strom stets durch die Kompensationsspule hindurchgeführt wird. Falls der durch die Spule hindurchzuführende Strom insbesondere vermindert wird, wenn die Umgebungstemperatur ansteigt und das durch den Permanentmagneten erzeugte statische Magnetfeld vermindert wird, kann das statische Magnetfeld wieder zum angenommenen Magnetfeld im Abbildungszentrum zurückgeführt werden, und auch die Stromerzeugung wird durch den verminderten Strom vermindert.
  • Es ist bei einer solchen Anordnung jedoch erforderlich, daß das durch die Kompensationsspule auf zuhebende Magnetfeld durch Intensivieren des Permanentmagneten ergänzt wird. Hierdurch werden die Herstellungskosten der Vorrichtung zum Erzeugen des statischen Magnetfelds, bei der ein Permanentmagnetfeld verwendet wird, als NMR-Abbildungsvorrichtung in nachteiliger Weise erhöht.
  • In GB-A-2 173 001 ist ein Verfahren zum Verhindern von Artefakten in NMR-Bildern durch Korrigieren der zeitabhängigen Änderung der Intensität des statischen Magnetfelds während des NMR-Abbildens offenbart. Das Verfahren beinhaltet die Merkmale des Aufzeichnens eines FID-Signals oder des FID- Teils eines Spinechos oder -Gradientenechosignals bei Abwesenheit von Gradientenmagnetfeldern, des Fourier- Transformierens des FID-Signals zum Erzielen der Mittenfrequenz ω&sub1; des resultierenden Frequenzspektrums und des Einstellens der Referenzfrequenz zur Phasenerkennung derart, daß sie mit der Larmor-Frequenz ω&sub1; übereinstimmt, oder alternativ des Steuerns der Intensität des statischen Magnetfelds oder des Korrigierens der Datensignalphase. Da das FID-Signal jedoch unmittelbar nach Beendigung von Gradientenpulsen gemessen wird, kann es durch Wirbelströme verzerrt sein.
  • Ein weiteres Verfahren zum Korrigieren des nachteiligen Einflusses von Magnetfeldänderungen durch Bestimmen der Spitzenfrequenz eines FID-Signals und durch entsprechendes Einstellen der Oszillatorfrequenz ist aus Patent Abstracts of Japan, Band 10, Nr. 173 (S. 469) [2229) bekannt.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Eine Aufgabe dieser Erfindung besteht darin, ein NMR Abbildungsverfahren vorzusehen, bei dem eine durch Änderungen des angelegten statischen Magnetfelds hervorgerufene Positionsabweichung in einer Scheibenrichtung eines NMR-Bilds einfach und genau korrigiert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird durch ein im Anspruch ausgeführtes Verfahren gelöst.
  • Vor dem Abbilden werden die NMR-Signale ohne Anlegen eines Gradientenmagnetfelds in der Phasencodierrichtung und eines Gradientenmagnetfelds in der Frequenzcodierrichtung gemessen, wobei die NMR-Signale Fourier-transformiert werden, um die Intensität eines statischen Magnetfelds zu erfassen und dadurch eine Mittenfrequenz zu verfolgen, um eine Positionsabweichung beim Abbilden zu beseitigen.
  • Um eine Positionsabweichung beim Abbilden zu beseitigen, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine Technik verwendet, bei der die sich mit der Änderung des statischen Magnetfelds ändernde Mittenfrequenz verfolgt wird, um die Mittenfrequenz mit der Intensität des statischen Magnetfelds zu synchronisieren.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG
  • Diese und andere Aufgaben und Merkmale werden aus der folgenden Beschreibung verständlich werden, die zusammen mit der begleitenden Zeichnung gelesen werden sollte, wobei
  • Fig. 1 eine Darstellung einer Positionsabweichung in Scheibenrichtung ist;
  • Fig. 2 eine Darstellung des Zeitablaufs zum Messen von NMR-Signalen bei einer zweidimensionalen Fourier- Transformations-Abbildung ist;
  • Fig. 3 eine Abbildung einer Positionsabweichung bei einem zweidimensionalen Bild ist;
  • Fig. 4 ein Blockdiagramm der Gesamtanordnung einer NMR-Abbildungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung ist;
  • Fig. 5 eine Darstellung der Beziehung zwischen dem Gesichtsfeld und dem Bild ist;
  • Fig. 6 eine Darstellung des Zeitablaufs beim Messen einer Mittenfrequenz ist;
  • Fig. 7 eine Darstellung eines NMR-Signals und seiner Fourier-Transformierten ist;
  • Fig. 8 ein Flußdiagramm eines Verarbeitungsverfahrens bei einer Ausführungsform gemäß dieser Erfindung ist;
  • Fig. 9 ein Blockdiagramm zur Darstellung innerer Komponentenblöcke in der CPU aus Fig. 4 anhand ihres Verarbeitungsflußdiagramms ist.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform dieser Erfindung beschrieben. In Fig. 4 ist eine Gesamtanordnung einer NMR-Abbildungsvorrichtung gemäß dieser Erfindung dargestellt, welche unter Ausnutzung von NMR-Erscheinungen Tomogramme liefert, und sie besteht im wesentlichen aus einem Magnet 10 zur Erzeugung eines statischen Magnetfelds, einer Zentralverarbeitungseinheit (CPU) 11, einer Ablaufsteuereinrichtung 12, einer Sendeeinheit 13, einer Empfangseinheit 14, einer Gradientenmagnetfeld-Einheit 15 und einer Signalverarbeitungseinheit 16. Der Magnet 10 zur Erzeugung eines statischen Magnetfelds dient dazu, um ein zu untersuchendes Objekt 2 (beispielsweise einen menschlichen Körper) herum ein starkes und gleichmäßiges statisches Magnetfeld in Richtung einer Körperachse oder in der dazu senkrechten Richtung zu erzeugen. Eine Magnetfeld-Erzeugungseinrichtung aus einem Permanentmagneten, einem widerstandsbehafteten Magneten oder einem supraleitenden Magneten ist im Raum mit einer gewissen Ausdehnung um das Objekt herum angeordnet. Die durch die CPU 11 gesteuert betätigte Ablaufsteuereinrichtung 12 dient dazu, mehrere erforderliche Anweisungen zum Aufnehmen der Daten von Tomogrammen des Objekts 2 zu bestimmten Zeitpunkten zur Sendeeinheit 13, zur Gradientenmagnetfeld-Erzeugungseinheit und zur Empfangseinheit 14 zu übertragen. Die Sendeeinheit 13 weist einen Hochfrequenzoszillator 17, einen Modulator 18, einen Videofrequenzverstärker 19 und eine Hochfrequenzsendespule 20a auf. Beim Betrieb der Sendeeinheit 13 werden zuerst vom Hochfrequenzoszillator 17 Hochfrequenzimpulse erzeugt; die so erzeugten Hochfrequenzimpulse werden in Übereinstimmung mit einem Anweisungssignal von der Ablaufsteuereinrichtung 12 durch den Modulator 18 amplitudenmoduliert, so daß sie selektiv erregt werden, die amplitudenmodulierten Hochfrequenzpulse werden durch den Hochfrequenzverstärker 19 verstärkt und danach der in der Nähe des Objekts 2 angeordneten Hochfrequenzspule 20a zugeführt. Auf diese Weise werden elektromagnetische Hochfrequenzwellen in das Objekt 2 eingestrahlt.
  • Nachdem ein spezieller Abschnitt des Objekts 2 angeregt worden ist, wird die Zufuhr der Hochfrequenzpulse unterbrochen. Nach einer bestimmten Zeit werden dann schwache elektromagnetische Wellen vom Objekt 2 emittiert. Um die emittierten elektromagnetischen Wellen zu empfangen, enthält die Empfangseinheit 14 eine Hochfrequenz-Empfangsspule 20b, einen Verstärker 21, einen Phasenverschiebungsdetektor 22 sowie einen A/D-Wandler 23. Beim Betrieb der Empfangseinheit 14 werden die vom Objekt 2 emittierten schwachen elektromagnetischen Wellen durch die in der Nähe des Objekts 2 angeordnete Hochfrequenz-Empfangsspule 20b erfaßt und werden die erfaßten elektromagnetischen Wellen über den Verstärker 21 und den Phasenverschiebungsdetektor 22 zum A/D-Wandler 23 übertragen und dabei in digitale Werte umgewandelt. Daraufhin ist der Zeitablauf der digitalen Verarbeitung derart, daß die Ausgangssignale des Phasenverschiebungsdetektors 22 in Übereinstimmung mit einer Anweisung von der Ablaufsteuereinrichtung 12 als zwei Reihen von Abtastdaten aufgenommen werden und daß die aufgenommenen Daten zur Signalverarbeitungseinheit 16 übertragen werden.
  • Die Gradientenmagnetfeld-Erzeugungseinheit 15 besteht aus Gradientenmagnetfeld-Spulen 24, die so angeordnet sind, daß die Magnetfelder erzeugt werden, deren Gradienten in die drei jeweiligen orthogonalen Achsenrichtungen X, Y und Z verlaufen, sowie aus einer Gradientenmagnetfeld-Leistungsversorgung 25, die die jeweiligen Spulen 24 treibt. Beim Betrieb legt die Gradientenmagnetfeld-Leistungsversorgung 25 für die jeweiligen Spulen in Übereinstimmung mit einer Anweisung von der Ablaufsteuereinrichtung die Gradientenmagnetfelder Gx, Gy und Gz in den drei Richtungen X, Y und Z an das Objekt 2 an. Durch Ändern der Art des Anlegens der Gradientenmagnetfelder kann der Tomogrammabschnitt des Objekts 2 selektiv für einen beliebigen Winkel zur Achse eingestellt werden.
  • Die Signalverarbeitungseinheit 16 besteht im wesentlichen aus der CPU 11, einer Aufzeichnungsvorrichtung, wie einer Magnetplatte 26, einem Magnetband 27 usw., sowie einer Anzeigevorrichtung 28 in der Art einer Kathodenstrahlröhre Beim Betrieb werden die in der CPU 11 bereitgestellten NMR- Signale einer Verarbeitung, wie einer Fourier-Transformation, einer Phasenkorrektur usw., unterzogen, um ein rekonstruiertes Bild zu erzeugen, wobei die Signalintensitätsverteilung auf einem bestimmten Tomogrammabschnitt oder die Verteilung mehrerer einer geeigneten Rechenoperation unterzogener Signalgruppen abgebildet und auf der Anzeigevorrichtung 28 angezeigt wird. Es sei bemerkt, daß die Sende- und Empfangsspulen 20a, 20b und die Gradientenmagnetfeld-Spulen 24 im Abbildungsraum des Magneten 10 zur Erzeugung des statischen Magnetfelds angeordnet sind, welcher sich im das Objekt 2 umgebenden Raum befindet.
  • Es wurden mehrere Materialien für den Permanentmagneten vorgeschlagen, der als Magnet 10 zum Erzeugen des statischen Magnetfelds verwendet wird. Ein kürzlich verwendeter Seltenerdmagnet (Nd-Fe-B) weist die höchste Energiedichte, jedoch auch einen hohen Temperaturkoeffizienten auf. Er hat einen sogenannten negativen Temperaturkoeffizienten, was bedeutet, daß das erzeugte statische Magnetfeld abgeschwächt wird, wenn die Umgebungstemperatur ansteigt. Bei einem Beispiel tritt ein Temperaturkoeffizient von beträchtlichen -1000 ppm/ºC auf. Wenn die Umgebungstemperatur bei diesem Temperaturkoeffizienten um 1ºC ansteigt, wird das statische Magnetfeld um 1000 ppm abgeschwächt, was beispielsweise für das statische Magnetfeld von 0,1 T 0,1 mT entspricht. Es wird weiter unten beschrieben, in welchem Maße die Positionsabweichung beim Bild in diesem Fall auftritt.
  • In Fig. 5 ist die Beziehung zwischen einem zweidimensionalen Bild und einem Gradientenmagnetfeld beim Abbilden dargestellt. Es wird angenommen, daß das Gradientenmagnetfeld überall linear bleibt. Wenn nun angenommen wird, daß das Gradientenmagnetfeld in Richtung der x-Achse Gx ist, wird das Magnetfeld B&sub1; an einer bestimmten Position x als
  • B&sub1; = Gx x ... (1)
  • geschrieben.
  • Unter der Annahme, daß die Größe des Gesichtsfelds bei einem zweidimensionalen Bild D ist, wird die Differenz AB der Magnetfeldintensität zwischen beiden Enden des Gesichtsfelds auf diese Weise als
  • ΔB = Gx D ... (2)
  • ausgedrückt.
  • Wenn das Gradientenmagnetfeld beispielsweise Gx = 0,15 mT/mm beträgt und D = 30 cm ist, gilt
  • ΔB = 4,5 Gauß ... (3)
  • Unter der Annahme, daß das Magnetfeld durch eine Temperaturänderung um 1 Gauß geändert worden ist, ergibt sich auf diese Weise
  • 1/ΔB x D 6,7 cm ... (4)
  • Dies bedeutet eine Positionsabweichung von 22,2 % für das ganze Gesichtsfeld.
  • Diese Positionsabweichung tritt auch im gleichen Maße in der Scheibenrichtung auf.
  • Der Grund für die Positionsabweichung besteht darin, daß die Mittenfrequenz des angenommenen zentralen Magnetfelds im Zentrum des Abbildungsraums nicht entsprechend geändert wurde, wenngleich sich das statische Magnetfeld im Objektabbildungsraum infolge der Temperaturänderung geändert hat.
  • Es ist bekannt, daß zwischen einem Magnetfeld B und einer Larmor-Frequenz ω die Beziehung
  • ω = γB
  • gilt, wobei γ das ein gyromagnetisches Verhältnis eines bestimmten Kernspins ist. Beispielsweise gilt für ein Proton
  • γ = 42,5759 x 2 π 10&sup6; (rad/s)/T.
  • Auf diese Weise beträgt die NMR-Frequenz für das statische Magnetfeld von 0,1 T 4,25759 MHz 1 T entspricht 42,6 MHz.
  • Ein Problem hat sich daraus ergeben, daß das NMR- Signal unter der Annahme gemessen worden ist, daß die Mittenfrequenz bei 4,25759 Hz geblieben ist, wenngleich die Intensität des statischen Magnetfelds um 1 Gauß abgesunken ist und sich die Mittenfrequenz daher auf
  • 4,25759 - 0,00426 = 4,25333 MHz
  • geändert hat. Da das NMR-Signal durch eine Fourier-Transformation rekonstruiert wurde, wird das Bild erzeugt, bei dem der Ursprung um die der Differenzfrequenz von 4,26 kHz infolge der Temperaturänderung entsprechende Strecke verschoben worden ist.
  • Um dieses Problem zu lösen, wird gemäß dieser Erfindung anstelle der herkömmlichen Technik zum Festhalten des Magnetfelds eine Technik verwendet, bei der die Mittenfrequenz verfolgt wird. Die Technik zum Verfolgen der Mittenfrequenz gemäß dieser Erfindung dient dazu, die obenerwähnte Differenzfrequenz zu null zu machen und insbesondere stets die Änderung der Intensität des statischen Magnetfelds zu überwachen, damit die Mittenfrequenz ihr folgen kann.
  • In Fig. 6 ist ein Zeitablauf zum Messen einer Mittenfrequenz dargestellt. In Fig. 6 haben die Bezugssymbole die gleichen Bedeutungen wie in Fig. 3.
  • Beim in Fig. 6 dargestellten Zeitablauf wird angenommen, daß die Mittenfrequenz zuvor auf einen angenommenen Wert ω&sub0; gesetzt worden ist. Dabei ist die selektiv anregende Wellenform durch die amplitudenmodulierten Sinuswellensignale bei der Frequenz ω&sub0; gegeben. Während des Abschnitts 1 wird der amplitudenmodulierte selektiv anregende 90&sup0;-Hochfrequenzpuls bei der Frequenz ω&sub0; in das Objekt eingestrahlt, und es wird auch das Gradientenmagnetfeld in der Scheibenrichtung G&sub2; angelegt. Während des Abschnitts 2 wird kein Signal an das Objekt angelegt. Während des Abschnitts 3 wird der amplitudenmodulierte selektiv anregende 180º-Hochfrequenzpuls in das Objekt eingestrahlt, und es wird auch das Gradientenmagnetfeld in der Scheibenrichtung Gz angelegt. Auf diese Weise wird der Kernspin in einem speziellen Tomogrammabschnitt in einem rotierenden Koordinatensystem umgekehrt. Während des Abschnitts 4 wird das NMR-Signal gemessen, ohne daß ein Gradientenmagnetfeld angelegt ist.
  • Da die so gemessenen NMR-Signale ohne Anlegen des Gradientenmagnetfelds in der Frequenzcodierrichtung Gx und des Gradientenmagnetfelds in Phasencodierrichtung Gy aufgenommen wurden, enthalten die Fourier-Transformierten davon nicht die Positionsinformation bezüglich des Kernspins im angeregten Tomogrammabschnitt und bilden ein in einem Spektroskopiebereich zu verwendendes Spektrum. Auf diese Weise ist die Abszisse im Fourier-Transformationsbereich die Frequenz. In Fig. 7(a) ist das in der obenerwähnten Weise gemessene NMR-Signal dargestellt, wobei die Abszisse die Zeit ist. In Fig. 7(b) ist die Fourier-Transformierte davon dargestellt, wobei die Abszisse die Frequenz ist.
  • Falls sich die durch eine Intensität des statischen Magnetfelds festgelegte Mittenfrequenz ω&sub1; von der für die angenommene Mittenfrequenz ω&sub0; unterscheidet, wie aus Fig. 7(b) ersichtlich ist, befindet sich der Spitzenwert des Spektrums nicht am Ursprung der Spektrumskoordinaten, sondern an der um ω&sub1; - ω&sub0; verschobenen Position. Damit die Resonanzfrequenz mit der Mittenfrequenz übereinstimmt, wird die obenerwähnte Differenzfrequenz ω&sub1; - ω&sub0; daher zur zuvor angenommenen Mittenfrequenz ω&sub0; addiert, um dadurch eine neue Mittenfrequenz zu erzielen.
  • Ein konkretes Verarbeitungsverfahren der Ausführungsform dieser Erfindung wird in Zusammenhang mit Fig. 8 erklärt. Zuerst wird eine geeignete Mittenfrequenz ω&sub0; festgelegt (Schritt 101). Nachfolgend wird die NMR-Signalmes sung ausgeführt, ohne andere Gradientenmagnetfelder anzulegen als das in Scheibenrichtung verlaufende Gradientenmagnetfeld (Schritt 102). Das so erhaltene digitale Signal wird in einer Richtung Fourier-transformiert (Schritt 103) und einer Absolutwertverarbeitung für komplexe Zahlen unterzogen (Schritt 104), und es wird danach der Spitzenwert des so gebildeten Spektrums erfaßt (Schritt 105). Falls der Spitzenwert höher liegt als der Rauschpegel (Schritt 106, "JA"), wird die den Spitzenwert anzeigende Differenzfrequenz Δω) berechnet und eine als
  • ω&sub1; = ω&sub0; + Δω (6)
  • ausgedrückte neue Mittenfrequenz ω&sub1; festgelegt (Schritt 107). Falls der Spitzenwert dem Rauschpegel gleicht oder kleiner als dieser ist (Schritt 106, "NEIN"), wird die zuvor festgelegte Frequenz ω&sub0; in einen anderen Frequenzbereich verschoben (Schritt 108). Selbst dann, wenn der Frequenzbereich auf diese Weise geändert wird, kann der Spitzenwert möglicherweise nicht innerhalb des angegebenen Frequenzbereichs erhalten werden (Schritt 109, "NEIN"). Dann wird die Verarbeitung unter der Feststellung beendet, daß im Netzsystem eine Abnormität auftritt (d. h. unter einer abnormen Beendigung) (Schritt 110). Falls dies nicht der Fall ist (Schritt 109, "JA"), kehrt die Verarbeitung zum Schritt des Messens des NMR-Signals zurück.
  • Die obenerwähnte Verarbeitung kann so, wie in Fig. 9 dargestellt ist, durch eine zweckgebundene Hardware vorgenommen werden. In Fig. 9 sind innere Komponentenblöcke in der CPU aus Fig. 4 zusammen mit ihrem Verarbeitungsflußdiagramm dargestellt. Es sei jedoch bemerkt, daß in Fig. 4 die Hauptkomponenten der ganzen NMR-Abbildungsvorrichtung dargestellt sind, während in Fig. 9 die Arbeitsweisen der Hauptkomponenten in der Ausführungsform dieser Erfindung anhand ihres Flußdiagramms dargestellt sind, und es sind daher in Fig. 4 mehrere Blöcke mit der gleichen Bezugszahl enthalten. Es sei auch bemerkt, daß die in Fig. 4 nicht dargestellten Blöcke in Fig. 9 in der CPU 11, der Magnetplatte 26 oder dem Magnetband 27 enthalten sind.
  • Bei der in Fig. 9 dargestellten Verarbeitung wird zuerst durch eine Mittenfrequenz-Einstellschnittstelle 30 im Hochfrequenzoszillator 17 eine angenommene Mittenfrequenz ω&sub0; eingestellt. Nachfolgend wird die Ablaufsteuereinrichtung 12 durch eine Meßauslösungsschnittstelle 31 betätigt, um mit dem Messen des NMR-Signals zu beginnen. Daraufhin werden das Gradientenmagnetfeld in der Frequenzcodierrichtung und das Gradientenmagnetfeld in der Phasencodierrichtung nicht angelegt. Die während der Messung durch den A/D-Wandler 23 digitalisierten NMR-Signale werden durch eine Datenaufnahmeschaltung 32 in einem eindimensionalen Pufferspeicher 33 gespeichert. Wenn die Messung abgeschlossen ist, wird der Inhalt des eindimensionalen Pufferspeichers durch eine FFT(schnelle Fourier-Transformation)-Rechenvorrichtung 34 Fourier-transformiert. Die sich daraus ergebenden Daten werden zu einem eindimensionalen Pufferspeicher 35 übertragen. Da die gemessenen Daten komplexe Daten sind, die jeweils aus einem Realteil und einem Imaginärteil bestehen, werden deren Absolutwerte durch eine Rechenvorrichtung 36 für komplexe Absolutwerte berechnet, und die Absolutwerte werden zu einem eindimensionalen Pufferspeicher 37 übertragen. Der Spitzenwert der Absolutwerte wird durch eine Spitzenwerterkennungs-Vorrichtung 38 abgegriffen und in ein Register 39 5 geladen.
  • Der in das Register 39 geladene Wert wird durch einen Vergleicher 40 mit einem vorgegebenen Rauschpegel verglichen. Falls er dem Rauschpegel gleicht oder kleiner ist als dieser, wird er unter der Feststellung, daß der Spitzenwert nicht richtig erkannt worden ist, in einen anderen Frequenzbereich gelegt. Dies wird genau gesagt durch Addieren eines bestimmten Inkrements zur aktuellen Mittenfrequenz oder durch Subtrahieren eines bestimmten Inkrements von dieser in der Frequenzbereichs-Einstellungsschnittstelle 30 ausgeführt. Es wird in einem Vergleicher 42 beurteilt, ob der Frequenzbereich innerhalb eines vorgegebenen Rahmens liegt. Falls dies nicht der Fall ist, wird die Verarbeitung abnorm beendet. Falls der Frequenzbereich innerhalb des Rahmens liegt, kehrt die Verarbeitung zur Mittenfrequenz-Einstellungsschnittstelle 30 zurück, um wiederum mit der Erfassung des obenerwähnten Spitzenwerts zu beginnen. Es sei bemerkt, daß ein Rahmen zum Angeben des zu verwendenden Frequenzbereichs im Vergleicher 42 vorgegeben ist.
  • Falls herausgefunden wurde, daß der Spitzenwert nicht kleiner als der Rauschpegel ist, wird durch eine Differenzfrequenz-Berechnungsschaltung 43 eine Frequenzdifferenz von der Mittenfrequenz berechnet. Die Differenzfrequenz wird durch einen Addierer 44 zur aktuellen Mittenfrequenz addiert. Die so erzielte Frequenz wird im Hochfrequenzoszillator 17 über die Mittenfrequenzschnittstelle 30 als neue Mittenfrequenz eingestellt. Die Verarbeitung ist damit beendet.
  • Falls die Mittenfrequenz gemäß dieser Erfindung, wie oben erwähnt wurde, vor dem NMR-Abbilden gemessen worden ist, kann die Messung ohne eine Positionsabweichung vorgenommen werden, ohne daß die Technik zum Festhalten des Magnetfelds verwendet wird.
  • Gemäß dieser Erfindung können dementsprechend lediglich durch Vorsehen einer einfachen Einrichtung von einer Positionsabweichung freie Bilder erzeugt werden, ohne daß es erforderlich wäre, Kompensationsspulen zum Korrigieren eines statischen Magnetfelds und die Schaltung zum Festhalten des Magnetfeld vorzusehen.

Claims (1)

1. Verfahren zum Bestimmen der korrekten Mittenfrequenz eines Hochfrequenz-(RF)-Pulses vor einer magnetischen Kernresonanz-(NMR)-Abbildung mit einer NMR-Abbildungsvorrichtung, die eine Einrichtung (10) zum Anlegen eines statischen Magnetfeldes an ein zu untersuchendes Objekt; eine Einrichtung (15) zum Anlegen eines Gradientenfeldes in eine Scheiben-Auswahlrichtung (Gz), eines Gradientenmagnetfeldes in eine Phasen- Codierrichtung (Gy) und eines Gradientenmagnetfeldes in eine Frequenzcodierrichtung (Gx) an das Objekt; eine Einrichtung (13) zum Anlegen eines Hochfrequenz-(RF)-Pulses an das Objekt, um NMR in Atomkernen zu erzeugen, die die Objektgewebe bilden; und eine Einrichtung (22) zum Aufnehmen der so erzeugten NMR-Signale aufweist;
wobei das Verfahren ausgeführt wird, ohne daß Gradientenmagnetfelder angelegt werden, die nicht einem Gradientenmagnetfeld in Scheiben-Auswahlrichtung (Gz) entsprechen, und wobei das Verfahren die Verfahrensschritte aufweist:
(a) Plazieren des Gegenstandes im statischen Magnetfeld;
(b) Anlegen eines selektiven 900 RF-Pulses mit einer vorbestimmten Mittenfrequenz ω&sub0; und eines Gradientenmagnetfeldes in die Scheiben-Auswahlrichtung (Gz), um eine Scheibenposition, die durch den 900 RF-Puls angeregt werden soll, fest zulegen;
(c) Anlegen eines selektiven 1800 RF-Pulses mit der vorbestimmten Mittenfrequenz «> 0 und dem Gradientenmagnetfeld in die Scheiben-Auswahlrichtung (Gz);
(d) Messen eines NMR-Signals, das erzeugt wird, wenn kein Gradientenmagnetfeld anliegt;
(e) Fourier-Transformieren des NMR-Signals, um eine Spitzen-Frequenz ω&sub1; des empfangenen NMR-Signals zu erhalten; und
(f) Festlegen der Mittenfrequenz der RF-Pulse auf ω&sub1; als korrekte Mittenfrequenz.
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