DE374201C - Sicherung gegen Diebstahl angeschraubter Gegenstaende - Google Patents
Sicherung gegen Diebstahl angeschraubter GegenstaendeInfo
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- DE374201C DE374201C DEK81847D DEK0081847D DE374201C DE 374201 C DE374201 C DE 374201C DE K81847 D DEK81847 D DE K81847D DE K0081847 D DEK0081847 D DE K0081847D DE 374201 C DE374201 C DE 374201C
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- screwed
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- tumblers
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- Expired
Links
- 229910000760 Hardened steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B41/00—Measures against loss of bolts, nuts, or pins; Measures against unauthorised operation of bolts, nuts or pins
- F16B41/005—Measures against unauthorised operation of bolts, nuts or pins
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)
Description
Die Erfindung ist eine Sicherung gegen Diebstahl von Gegenständen, welche mittels
Schraubenbolzen auf einer Grundfläche befestigt sind, wie z. B. kleine Motoren, Bureaiunaschinen u. dgl. Bisher war die Entwendung
solcher Gegenstände leicht, denn man brauchte nur die Muttern abzudrehen und konnte dann die Gegenstände vom Bolzen abheben.
ίο Gemäß der Erfindung soll dies durch eine
gänzlich gewind'elose Sicherung verhindert werden, die darin besteht, daß durch Zuhaltungen
ein über den Schraubenbolzen geschobener Bund mit einem über den Bolzen IS gesteckten Rohrschlüssel zugeschlossen wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei'spiel
der Erfindung dargestellt, und zwar: in Abb. ι in einer Seitenansicht,
in Abb. 2 im Längsschnitt. in Abb. 3 in einer Obenansicht,
in Abb. 4 in vergrößertem Querschnitt, in Abb. 5 ein Schlüssel.
α ist ein Schraubenbolzen der gewöhnlichen Art. Am oberen Ende hat er Gewinde und auf dieses wird die bekannte Mutter b aufgeschraubt. Unterhalb der Mutter /' ist der Sicherheitsbund aufgeschoben; dieser ist eine gehärtete Hülse c mit einer Zuspitzung ν, , welche lose auf dem Bolzen α sitzt. An seinem oberen Ende besitzt die Hülse c einen exzen- ; irisch versetzten Flansch, in welchen ein halbmondartiger Keil / eingesetzt ist, welcher j in die eingedrehte Nut w des Bolzens α ein- i greift und die Hülse c nicht mehr abheben | läßt, g ist eine überwurfkappe mit einer exzentrisch versetzten Bohrung, welche genau ; auf den exzentrisch versetzten Flansch der Hülse c paßt. Im Innern der Überwurf kappe g ist eine Xut p eingedreht. h und i sind ! exzenterförmige Zuhaltungen mit den Zug- i federn ft1 und 2'1. Ein Ende der Feder ist an i der oberhalb zylindrisch verlängerten Hülse c j an dem Haken k eingehängt, das andere an der 1 Zuhaltung an dem Haken k1. Die Zuhaltun- ! gen sind über das oberhalb verlängerte Ende j der Hülse c geschoben, e ist ein Bajonettverschluß, welcher die Zuhaltungen nicht mehr abheben läßt. Z und V sind die Schlüsselanschläge, welche durch in die Zuhaltungen eingeschlagene Stifte 0 befestigt sind und durch durchgefräste Nuten der oberen Hülse c an den Bolzen α anliegen. Die Zuhaltungen werden durch ihre Federn in stets geschlosse- ! ner Lage gehalten. Abb. 5 zeigt den Rohrschlüssel mit dein Greifrand r, dem abgesetzten Bart s und den ausgearbeiteten Nuten t und u. Diesen steckt man über den Bolzen α und dreht die Zuhaltungen auf die exzentrisch versetzte Form des Flansches der Hülse c. Die überwurfkappe g, welche vorher auf den Schlüssel gesteckt wird, schiebt man auf den durch den Stift η gehaltenen Rundkeil m; dieser sitzt am. Außenende des exzentrisch versetzten Flansches der Hülse c. Man hebt dann den Schlüssel ab und läßt die Zuhaltungen in die Nut/> der Überwurf kappe einspringen. Dieselben legen sich nun über die exzentrischen Formen des Flansches der Hülse c und der Überwurfkappe g. Außerdem wird noch der Maschinenfuß (/ durch Aufschrauben der Mutter b festgezogen.
α ist ein Schraubenbolzen der gewöhnlichen Art. Am oberen Ende hat er Gewinde und auf dieses wird die bekannte Mutter b aufgeschraubt. Unterhalb der Mutter /' ist der Sicherheitsbund aufgeschoben; dieser ist eine gehärtete Hülse c mit einer Zuspitzung ν, , welche lose auf dem Bolzen α sitzt. An seinem oberen Ende besitzt die Hülse c einen exzen- ; irisch versetzten Flansch, in welchen ein halbmondartiger Keil / eingesetzt ist, welcher j in die eingedrehte Nut w des Bolzens α ein- i greift und die Hülse c nicht mehr abheben | läßt, g ist eine überwurfkappe mit einer exzentrisch versetzten Bohrung, welche genau ; auf den exzentrisch versetzten Flansch der Hülse c paßt. Im Innern der Überwurf kappe g ist eine Xut p eingedreht. h und i sind ! exzenterförmige Zuhaltungen mit den Zug- i federn ft1 und 2'1. Ein Ende der Feder ist an i der oberhalb zylindrisch verlängerten Hülse c j an dem Haken k eingehängt, das andere an der 1 Zuhaltung an dem Haken k1. Die Zuhaltun- ! gen sind über das oberhalb verlängerte Ende j der Hülse c geschoben, e ist ein Bajonettverschluß, welcher die Zuhaltungen nicht mehr abheben läßt. Z und V sind die Schlüsselanschläge, welche durch in die Zuhaltungen eingeschlagene Stifte 0 befestigt sind und durch durchgefräste Nuten der oberen Hülse c an den Bolzen α anliegen. Die Zuhaltungen werden durch ihre Federn in stets geschlosse- ! ner Lage gehalten. Abb. 5 zeigt den Rohrschlüssel mit dein Greifrand r, dem abgesetzten Bart s und den ausgearbeiteten Nuten t und u. Diesen steckt man über den Bolzen α und dreht die Zuhaltungen auf die exzentrisch versetzte Form des Flansches der Hülse c. Die überwurfkappe g, welche vorher auf den Schlüssel gesteckt wird, schiebt man auf den durch den Stift η gehaltenen Rundkeil m; dieser sitzt am. Außenende des exzentrisch versetzten Flansches der Hülse c. Man hebt dann den Schlüssel ab und läßt die Zuhaltungen in die Nut/> der Überwurf kappe einspringen. Dieselben legen sich nun über die exzentrischen Formen des Flansches der Hülse c und der Überwurfkappe g. Außerdem wird noch der Maschinenfuß (/ durch Aufschrauben der Mutter b festgezogen.
Wenn nun ein Unbefugter die Mutter h abgeschraubt
hat, so gelangt er zu der Überwurfkappe g, die außen wie ein massiver Blind erscheint, an dem nicht erkenntlich ist.
wie er etwa zu lösen wäre. Wird die Kappe g durch Einkneifen eines Werkzeuges gefaßt,
so dreht sich die ganze Sicherung mit dem Keil/ in der Nutzt' des Bolzensa nach links
und rechts. Versuche zum Abheben sind auch vergeblich, weil der Keil f den Bolzen α nicht
freigibt. Desgleichen scheiterte ein Versuch, den Bolzen α unterhalb des Bundes g abzusägen,
an der glasharten Hülse c.
Ist dlie Sicherung z. B. an einem Motor, in einer Scheune oder Fabrikraum angebracht
und bricht ein Brand aus, holt der Besitzer den verwahrten Schlüssel der Sicherung, löst
die Mutter b, steckt den Schlüssel über den frei gewordenen Bolzen a, dreht die Zuhaltungen
zurück und hebt gleichzeitig mit dem Schlüssel die Überwurfkappe g ab, entfernt
den Keil f und hebt den Motor gleichzeitig mit der Hülse c vom Fundament.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Sicherung gegen Diebstahl angeschraubter Gegenstände, gekennzeichnet durch eine mittels Keiles (J) am Schrauben- i°o bolzen festgestellte und mit Zuhaltungen (h und i) versehene gehärtete Stahlhülse (c), welche durch einen besonderen Schlüssel mit einer Überwurfkappe (g) zusammengeschlossen wird, die die Befestigungsmittel überdeckt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK81847D DE374201C (de) | Sicherung gegen Diebstahl angeschraubter Gegenstaende |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK81847D DE374201C (de) | Sicherung gegen Diebstahl angeschraubter Gegenstaende |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE374201C true DE374201C (de) | 1923-04-20 |
Family
ID=7234311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK81847D Expired DE374201C (de) | Sicherung gegen Diebstahl angeschraubter Gegenstaende |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE374201C (de) |
-
0
- DE DEK81847D patent/DE374201C/de not_active Expired
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