DE3733746C2 - Mischwerk für Betonmischmaschinen - Google Patents
Mischwerk für BetonmischmaschinenInfo
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- B01F27/05—Stirrers
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Mischwerk
für Betonmischmaschinen mit einem trommelförmigen Misch
trog, in dem mindestens eine Mischwelle horizontal ge
lagert ist, die zwei gegenläufig gewendelte einstückig
durchgehende Schneckenbänder mit lotrecht zur Trogtangente
gerichteter Wendelfläche und übereinstimmender Steigung
aufweist, wobei die Schneckenbänder als Trägerwendeln
ausgebildet sind, die derart in Aufnahmefelder für lücken
los aneinanderreihbare Verschleißplatten aufgeteilt sind,
daß sie zueinander abgewinkelte, ebene Teilflächen auf
weisen, und wobei die Verschleißplatten auf ihrer der
Förderseite abgekehrten Seite über in Führungsleisten
radial verschiebbare Führungsnuten und Langlöcher verstell
bar mit den Schneckenbändern verbunden sind.
Derartige Mischwerke sind Gegenstand der DE-PS 23 11 579
und DE-PS 32 25 207.
Im Mittelpunkt der DE-PS 23 11 579 steht die Problematik
der einfachen Auswechselbarkeit der Verschleißplatten;
im Mittelpunkt der DE-PS 32 25 207 steht die Problematik,
die Standzeit der Verschleißplatten zu erhöhen.
Der prinzipielle Aufbau eines Mischwerkes nach den
vorgenannten Patentschriften ist insoweit gleich, als
die Trägerwendel in Aufnahmefelder für lückenlos an
einanderreihbare Aufnahmefelder aufgeteilt sind, auf
denen die Verschleißplatten aufliegen, welche nach einem beim
Betrieb des Mischwerks auftretenden Verschleiß ent
sprechend versetzt werden können. Die Trägerwendel und
die Verschleißplatten sind dabei derart komplementär
mit Führungs- und Befestigungsmitteln versehen, daß
die Verschleißplatten auf den Trägerwendeln radial,
d. h. jeweils zur Mischtrogwand hin, verschoben und
wieder fixiert werden können.
Bei der Inbetriebnahme des gattungsgemäßen Mischwerks
sind die Verschleißplatten relativ zueinander so ange
ordnet, daß ihre Förderseiten eine kontinuierlich in
einander übergehende gleichmäßig gekrümmte Oberfläche
bilden, die der gewählten Wendellinie entspricht.
Mit zunehmender Betriebsdauer des Mischwerks werden die
der Innenwand des Mischtrogs gegenüberliegenden Kanten
der Verschleißplatten aufgrund der starken Abrasivität
des Mischguts Beton abgearbeitet bzw. abgetragen. Um zu
vermeiden, daß dieser Verschleiß infolge des zunehmenden
Spalts zwischen den Verschleißplatten und der Mischtrog
innenwand beispielsweise aufgrund sich einklemmender
Steine beschleunigt, und daß gegebenenfalls aus diesen
Verschleißplatten ganze Ecken ausbrechen, werden die
Verschleißplatten von Zeit zu Zeit nachgestellt. Der Spalt
zwischen den Verschleißplatten und der Mischtroginnen
wand wird also quasi überwacht und auf ein vorgegebenes
Abstandsmaß nachgestellt - wenn das Spaltmaß ein be
stimmtes zulässiges Maß überschritten hat.
Die Verschleißplatten der Mischwerke nach DE-PS 23 11 579
und der DE-PS 32 25 207 sind bedingt durch die Wendelform
der Trägerwendel geringfügig konisch, da die Innenkante
der Trägerwendel und damit die von den Innenkanten der
Verschleißplatten gebildete innere polygonale Linie
kürzer ist als die Außenkante d. h. die äußere poly
gonale Linie der Verschleißplattenkanten. Dies be
deutet aber auch, daß mit dem Nachstellen der Ver
schleißplatten - aufgrund derer Konizität - zwischen
den einzelnen Verschleißplatten mit zunehmendem Nach
stellweg ein zusätzlicher Spalt entsteht. Die bei In
betriebnahme des Mischwerks vorhandene kontinuierliche
Oberfläche der Verschleißplatten wird aufgrund der
radialen (eindimensionalen) Nachstellung zunehmend
unterbrochen. Zwischen den einzelnen Verschleißplatten
entstehen zunehmend Spalte, zwischen denen sich Steine,
d. h. Bestandteile des Mischguts, verklemmen können.
Dies wird dann problematisch, wenn diese Steine sich
im Eckbereich zwischen benachbarten Verschleißplatten
und Mischtroginnenwand einklemmen. Hier entsteht die Ge
fahr, daß die Ecken der Verschleißplatten ausbrechen
und/oder die Mischtroginnenwand tiefe Riefen erhält.
Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem
besteht darin, die Verschleißplatten relativ
zu den Trägerwendeln (zweidimensional) so verstellen zu
können, daß beim radialen Nachstellen aufgrund von Ver
schleiß die zwischen den Verschleißplatten auftretenden
Spalte vermieden werden.
Das vorstehend genannte Problem wird dadurch gelöst, daß
zwischen je einer Verschleißplatte und der jeweiligen Trägerwendel eine
Zwischenplatte vorgesehen ist, die einerseits die Führungs
leiste aufweist und die andererseits relativ zur Träger
wendel axial zur Mischwelle verschiebbar ist.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Er
findung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 die Schnittdarstellung eines kompletten
Mischwerks;
Fig. 2 zeigt eine komplette Trägerwendel des
Mischwerkzeugs mit - dem Mischwerk nach
Fig. 1 entsprechenden - Verschleißplatten
und erfindungsgemäß konzipierten Zwischen
platten;
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt des aus Trägerwendel,
Zwischenplatte und Verschleißplatte be
stehenden Mischwerkzeugs eines Mischwerks;
Fig. 4 zeigt eine Zwischenplatte, die
zwischen Anschlägen gehalten ist, welche
ihrerseits an der Trägerwendel vorgesehen sind;
Fig. 5 zeigt eine Schnittdarstellung zur Schnitt
linie A-A nach Fig. 3 mit einer Verschleiß
platte nach der DE-PS 23 11 579;
Fig. 6 zeigt eine Schnittdarstellung zur Schnitt
linie A-A nach Fig. 3 mit einer Verschleiß
platte nach der DE-PS 32 25 207.
In Fig. 1 ist schematisch eine komplette Betonmischmaschine
dargestellt. Dabei erstreckt sich zwischen zwei Maschinen
ständern ein trommelförmiger, waagerecht gelagerter Misch
trog 11.
In den sich gegenüberliegenden stirnseitigen Mischtrog
wänden 12 und 13 sowie den jeweiligen Maschinenständern
ist eine waagerecht liegende Mischwelle 14 gelagert.
Sie hat mehrere sich radial bis nahe an die Mischtrog
wände erstreckende Mischarme 15 bis 18, an deren End
abschnitten zwei mit gleicher Steigung gegenläufig ge
wendelte Schneckenbänder, die als Trägerwendeln 25 und 26
ausgebildet sind, befestigt sind, die sich jeweils von
einer der beiden stirnseitigen Mischtrogwände 12 und
13 ausgehend, diametral zueinander in der Längs
richtung des Mischtroges 11 über dessen Mitte hinaus
bis zu einem, einen Umkehrraum für das Mischgut bilden
den Abstand von der jeweils gegenüberliegenden stirn
seitigen Mischtrogwand erstrecken.
Die Trägerwendeln 25, 26 sind jeweils an im Bereich der
stirnseitigen Mischtrogwände 12 und 13 umlaufenden
Mischarmen befestigt. Auf ihre Länge sind die Träger
wendeln 25, 26 jeweils noch an zwei weiteren Mischer
armen 15, 16 bzw. 17, 18 in gleicher Weise befestigt.
Im Betrieb wird das Mischgut im Bereich der Trogwand
mit horizontalem Fördereffekt wechselweise im Gegenstrom
prinzip von einer stirnseitigen Mischtrogwand 12 bzw.
13 zur anderen bewegt und dann im Umwälzprozeß mit dem
übrigen Mischgut vermischt. Der Austausch des Mischgutes
erfolgt bei jeder Konsistenz schnell und intensiv.
Die Trägerwendeln 25 und 26 weisen - siehe Fig. 2 -
auf ihrer Förderseite eine Reihe unmittelbar aneinander
liegender Aufnahmefelder 27 auf, auf denen lückenlos
aneinanderreihbare Verschleißplatten 28 aus einer be
sonders harten, zu einer hohen Verschleißfestigkeit ver
güteten Metallegierung befestigbar sind.
Die Aufnahmefelder 27 bestehen aus zueinander abge
winkelten ebenen Flächen 29, auf denen die Verschleiß
platten 28 auf den richtigen Abstand zur Mischtrog
wand verschoben bzw. eingestellt und befestigt werden.
Die Förderflächen der in einer Wendellinie aneinander
gereiht verspannten Verschleißplatten 28 bilden bei der
Inbetriebnahme des Mischwerks eine kontinuierlich inein
ander übergehende, gleichmäßig geschwungene Wendel
fläche, die neben den stirnseitigen Mischtrogwänden
12 und 13 auf den dortigen Mischarmen bis zu den Lager
stellen der Mischwelle 14 weiterverläuft.
Diese aus der DE-PS 32 25 207 (und der DE-PS 23 11 579)
bekannte und im allgemeinen auch bewährte Konfiguration
ist nun gemäß der vorliegenden Erfindung dahingehend
verbessert und weitergebildet, daß zwischen den Ver
schleißplatten 28 und den Trägerwendeln 25, 26
Zwischenplatten 30 eingefügt sind, die quasi die form
schlüssige Abstimmung zwischen den Verschleißplatten 28
und den Trägerwendeln 25, 26 zur radialen Nachstellung
der Verschleißplatten 28 aufheben und als Zwischen
medium deren axial zur Achse der Mischwelle 14 ver
laufende seitliche Nachstellung ermöglichen. Dabei war
à priori zu berücksichtigen, daß die gegossenen Ver
schleißplatten 28 nach der DE-PS 23 11 579 bzw. der
DE-PS 32 25 207 unverändert weiter verwendbar sein sollten,
um Änderungen an den Gußformen zu vermeiden.
Die Verschleißplatten 28 liegen somit nach wie vor als
im wesentlichen ebene (DE-PS 23 11 579) oder über Ab
stützungen 40 schräg stehende (DE-PS 32 25 207) Ver
schleißplatten 28 auf den Trägerwendeln 25, 26 auf;
die Verschleißplatten 28 werden darüberhinaus nach wie
vor über eine Schraubverbindung mit den Trägerwendeln
25, 26 kraftschlüssig verbunden und über ihre Führungs
nuten 28 radial verstellt und gegen Verdrehung - auf
Grund des spezifischen Drucks des Mischguts - gesichert.
Die weitere konstruktive Konzeption bezüglich der Zwischen
platte 30 und den Trägerwendeln 25, 26 sowie deren
konzeptionelle Abstimmung aufeinander ist wie folgt:
Die der Verstellung bzw. Nachstellung der Verschleiß platten 28 relativ zu den Trägerwendeln 25, 26 dienenden Langlöcher 31 sind (nicht mehr radial ausgerichtet, sondern) schräg verlaufend, und zwar so, daß sie - bezogen auf die Wendelsteigung - von der Innenkante der jeweiligen Trägerwendel 25, 26 zur jeweils stirn seitigen Mischtrogwand 12 bzw. 13 orientiert ist.
Die der Verstellung bzw. Nachstellung der Verschleiß platten 28 relativ zu den Trägerwendeln 25, 26 dienenden Langlöcher 31 sind (nicht mehr radial ausgerichtet, sondern) schräg verlaufend, und zwar so, daß sie - bezogen auf die Wendelsteigung - von der Innenkante der jeweiligen Trägerwendel 25, 26 zur jeweils stirn seitigen Mischtrogwand 12 bzw. 13 orientiert ist.
Die Zwischenplatten 30 ihrerseits weisen ein im mon
tierten Zustand radial orientiertes Langloch 32 , so
wie eine zur Führungsnut 28 der Verschleißplatten 28
komplementäre Führungsleiste 33 auf.
Bei der Montage des Mischwerks wird nun die Zwischen
platte 30 auf die zueinander abgewinkelten Flächen 29
der Aufnahmefelder 27 aufgelegt. Die Verschleißplatten
28 werden auf die Zwischenplatten 30 aufgelegt. Über
eine - nicht gezeichnete - Schraube, die durch das Lang
loch 32 der Zwischenplatte 30 und das Langloch 31
im Trägerwendel 25 bzw. 26 greift, wird sodann die Ver
schleißplatte 28 fest angeschraubt. Bei der Erstmontage
des Mischwerks ist die Zuordnung bzw. Abstimmung der
genannten Langlöcher 31 bzw. 32 und des Spannauges
(DE-PS 23 11 579) bzw. der Schraubenkopfaufnahme (DE-PS
32 25 207) so, daß die Verschleißplatten 28 mit vorge
gebenem Abstand zur Mischtrogwand die kontinuierliche
Wendelfläche ergeben. Der Schaft der Spannschraube liegt
dabei in der Nachbarschaft der innen liegenden Enden der
Langlöcher 31 bzw. 32.
Ist eine Nachstellung der Verschleißplatten 28 infolge
etwa eingetretenen Verschleißes an der Vorderkante er
forderlich, so wird die Spannschraube gelockert und die
Verschleißplatte 28 wird mit der Führungsnut 28′
relativ zur Zwischenplatte 30 radial nach außen und
mit dieser gemeinsam relativ zur Trägerwendel 25 bzw. 26
axial zur stirnseitigen Mischtrogwand 12 bzw. 13
verschoben. Bei entsprechender Dimensionierung der
Langlöcher 31 in der Trägerwendel 25 bzw. 26 lassen sich
somit die Verschleißplatten 28 stets auf Anschlag
aneinander anfügen. Die Verschleißplatten 28 bilden
somit nach jeder Nachstellung (wiederum) eine konti
nuierliche Mischwendel (die allerdings im Laufe der
Zeit der Summe der zu kompensierenden Spalte zwischen
den Verschleißplatten 28 entsprechend verkürzt wird).
Die Einzelheiten der vorstehend beschriebenen
Konfiguration werden im folgenden anhand der Fig. 3
bis 6 erläutert.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt des aus den Elementen
Trägerwendel 25 bzw. 26, Zwischenplatten 30 und
Verschleißplatten 28 bestehenden Mischwerkzeugs bzw. der
Mischwendel für ein Mischwerk der eingangs genannten
Art.
In der Trägerwendel 25 bzw. 26 ist eine der Anzahl der Verschleiß
platten 28 entsprechende Anzahl von schräg orientierten
Langlöchern 31 vorgesehen. Korrespondierend mit diesen
Langlöchern 31 ist je eine Zwischenplatte 30 vorge
sehen, die ihrerseits ein radial orientiertes Langloch
32 und an der Innenkante eine Führungsleiste 33 auf
weisen. Diese Führungsleiste 33 ist auf der der Träger
wendel 25 bzw. 26 abgewandten Ebene der Zwischenplatte 30
angeordnet. Auf die Zwischenplatten 30 werden nunmehr
die Verschleißplatten 28 aufgelegt, und zwar so, daß
sie mit ihren Führungsnuten 28′ mit den Führungsleisten
33 der Zwischenplatten 30 korrespondieren, und daß
ihre Aufnahme (Spannauge oder Schraubenkopfaufnahme) 35
mit den genannten Langlöchern 31, 32 fluchtet.
Im montierten Zustand sind die Verschleißplatten 28
über je eine durch die Aufnahme 35 gesteckte und
über die Rückseite der Trägerwendel 25 bzw. 26 hinaus
reichende Spannschraube fest miteinander verbunden.
Bei der Erstmontage des Mischwerks (Neuzustand) stehen
dabei die Verschleißplatten 28 um ein Konstruktions
maß a an der Innenkante über die jeweilige Trägerwendel 25 bzw. 26
über. Hat der Abstand der Verschleißplatten 28 zur
Mischtrogwandung aufgrund des Verschleißes bzw. Material
abtrags an deren Vorderkanten ein bestimmtes Spaltmaß
überschritten, so wird die Spannschraube gelöst. Die
Verschleißplatten 28 werden nun - relativ zur Träger
wendel 25 bzw. 26 - radial nach außen (Pfeil X) verschoben
und gleichzeitig werden die Zwischenplatten 30 - eben
falls relativ zur Trägerwendel 25 bzw. 26 - seitlich zur
jeweiligen Mischtrogstirnseite 12 bzw. 13 hin ver
schoben (Pfeil Y). Das genannte Konstruktionsmaß a
wird kürzer und der bei radialer Verstellung der Ver
schleißplatten 28 infolge ihrer Konizität auftretende
Spalt wird geschlossen.
Um zu vermeiden, daß sich die Zwischenplatten 30 auf
grund des Mischgutdrucks verdrehen, sind diese über
Arretierungsmittel form-und kraftschlüssig an der Träger
wendel 25 bzw. 26 gekontert. Diese Arretierungsmittel sind
gemäß Fig. 3 durch die Kanten der Trägerwendel 25, 26
übergreifende Vorsprünge (Knaggen) 36 realisiert, deren
spezifische An- bzw. Zuordnung so ist, daß sie diagonal
zueinander in Eckbereichen liegen. Auf Grund des Druck
gradienten des Mischguts ist die spezielle Anordnung so,
daß die Verbindungslinie der Vorsprünge 36 etwa senk
recht zur Orientierung der schrägliegenden Langlöcher 31
steht.
Die genannten Arretierungsmittel lassen sieh auch über in
einem Paar von Langlöchern 37 in den Zwischenplatten 30
eingreifende Haltestifte der Trägerwendel 25 bzw. 26 reali
sieren. Diese Langlöcher 37 liegen in den gleichen Eck
bereichen wie die vorgenannten Vorsprünge 36 - wobei
jedoch anzumerken ist, daß die Vorsprünge 36 und die
Langlöcher 37 mit den Haltestiften Alternativlösungen
sind.
Eine weitere Ausführungsform bezüglich der Halterung
bzw. Führung der Zwischenplatten 30 relativ zu den
Trägerwendeln ist in Fig. 4 gezeigt. Hierbei sind die
Zwischenplatten 30 an über die Ebene der Trägerwendel
25 bzw. 26 vorstehenden Anschlägen 38 gegen Verdrehung
gesichert. Diese Anschläge 38 liegen hierbei jeweils
etwa in Richtung der Langlöcher 31 der Trägerwendel
25, 26.
Fig. 5 zeigt eine Schnittdarstellung gemäß der Schnitt
linie A-A nach Fig. 3 durch das Mischwerkzeug.
Auf die Trägerwendel 25 bzw. 26 ist eine Zwischenplatte 30
mit zwei die Kante der Trägerwendel 25 bzw. 26 übergreifen
den Vorsprüngen 36 und der zur zweiten Seite hin vor
stehenden Führungsleiste 33 aufgelegt. Auf diese
Zwischenplatte 30 ist eine Verschleißplatte 28 der
nach DE-PS 23 11 579 bekannten Art aufgelegt, die über
eine Spannschraube 39 und eine von der freien Seite der
Trägerwendel 25 bzw. 26 her aufgelegte Lochscheibe 41 und
eine Kontermutter 42 verschraubt ist. Die Führungs
leiste 33 der Zwischenplatte 30 greift in die Führungs
nut 28′ der Verschleißplatte 28 ein.
Die Verschleißplatte 28 läßt sich - bezogen auf die
Zeichenebene - über die Langlöcher 31 und 32 nach
oben und gleichzeitig lotrecht verstellen.
Fig. 6 zeigt eine der Fig. 5 analoge Darstellung mit
einer schräg angeordneten Verschleißplatte 28 nach
Art der DE-PS 32 25 207.
Claims (7)
1. Mischwerk für Betonmischmaschinen mit einem
trommelförmigen Mischtrog,
in dem mindestens eine Mischwelle horizontal gelagert ist, die zwei gegenläufig gewendelte einstückig durchgehende Schneckenbänder mit lotrecht zur Trogtangente gerichteter Wendel fläche und übereinstimmender Steigung aufweist, wobei die Schneckenbänder als Trägerwendeln ausgebildet sind,
die derart in Aufnahmefelder für lückenlos anein anderreihbare Verschleißplatten aufgeteilt sind, daß sie zueinander abgewinkelte, ebene Teilflächen aufweisen, und
wobei die Verschleißplatten auf ihrer der Förder seite abgekehrten Seite über in Führungsleisten radial verschiebbare Führungsnuten und Langlöcher verstellbar mit den Schneckenbändern verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet
daß zwischen je einer Verschleißplatte und der jeweiligen Träger wendel eine Zwischenplatte vorgesehen ist,
die einerseits die Führungsleiste aufweist, und
die andererseits relativ zur Trägerwendel axial zur Mischwelle verschiebbar ist.
in dem mindestens eine Mischwelle horizontal gelagert ist, die zwei gegenläufig gewendelte einstückig durchgehende Schneckenbänder mit lotrecht zur Trogtangente gerichteter Wendel fläche und übereinstimmender Steigung aufweist, wobei die Schneckenbänder als Trägerwendeln ausgebildet sind,
die derart in Aufnahmefelder für lückenlos anein anderreihbare Verschleißplatten aufgeteilt sind, daß sie zueinander abgewinkelte, ebene Teilflächen aufweisen, und
wobei die Verschleißplatten auf ihrer der Förder seite abgekehrten Seite über in Führungsleisten radial verschiebbare Führungsnuten und Langlöcher verstellbar mit den Schneckenbändern verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet
daß zwischen je einer Verschleißplatte und der jeweiligen Träger wendel eine Zwischenplatte vorgesehen ist,
die einerseits die Führungsleiste aufweist, und
die andererseits relativ zur Trägerwendel axial zur Mischwelle verschiebbar ist.
2. Mischwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenplatte einbezogen auf die, Mischwellenachse radiales Langloch aufweist, und
daß in der Trägerwendel ein Durchbruch vorgesehen ist, der einen axial zur Mischwelle er forderlichen Versatz der Zwischenplatte bei gleichzeitigem radialen Versatz ermöglicht.
daß die Zwischenplatte einbezogen auf die, Mischwellenachse radiales Langloch aufweist, und
daß in der Trägerwendel ein Durchbruch vorgesehen ist, der einen axial zur Mischwelle er forderlichen Versatz der Zwischenplatte bei gleichzeitigem radialen Versatz ermöglicht.
3. Mischwerk nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchbruch in der Trägerwendel ein von
deren Innenkante zur Stirnfläche des Misch
trogs schräg gerichtetes Langloch ist.
4. Mischwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenplatte zwecks kraftschlüssiger
Auflage an der Trägerwendel Arretierungsmittel auf
weist.
5. Mischwerk nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierungsmittel durch an den
beiden quasi parallel verlaufenden Kanten der
Trägerwendel diese übergreifende Vorsprünge
der Zwischenplatte gebildet sind.
6. Mischwerk nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Arretierungsmittel durch je eine
den beiden quasi parallel verlaufenden Kanten
der Trägerwendel benachbarte Stift-/Lang
lochverbindung gebildet sind.
7. Mischwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenplatte zwecks kraftschlüssiger
Auflage an der Trägerwendel zwischen an der Träger
wendel vorgesehenen Anschlägen geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3733746A DE3733746C2 (de) | 1987-10-06 | 1987-10-06 | Mischwerk für Betonmischmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3733746A DE3733746C2 (de) | 1987-10-06 | 1987-10-06 | Mischwerk für Betonmischmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3733746A1 DE3733746A1 (de) | 1989-04-20 |
| DE3733746C2 true DE3733746C2 (de) | 1997-01-23 |
Family
ID=6337713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3733746A Expired - Fee Related DE3733746C2 (de) | 1987-10-06 | 1987-10-06 | Mischwerk für Betonmischmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3733746C2 (de) |
Families Citing this family (6)
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|---|---|---|---|---|
| DE4010539C2 (de) * | 1990-04-02 | 2001-08-02 | Stetter Gmbh | Mischtrommel, insbesondere für Fahrbetonmischer |
| DE20004488U1 (de) * | 2000-03-13 | 2001-08-02 | Sommer Josef | Mischerschaufel |
| CN103895101A (zh) * | 2014-03-26 | 2014-07-02 | 山推建友机械股份有限公司 | 一种混凝土搅拌主机的搅拌装置 |
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| CN111530403A (zh) * | 2020-06-03 | 2020-08-14 | 江苏阿科米科技有限公司 | 一种适用于高粘度流体的卧式反应器 |
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|---|---|---|---|---|
| DE2311579C3 (de) * | 1973-03-08 | 1982-10-14 | Elba-Werk Maschinen-Gesellschaft Mbh & Co, 7505 Ettlingen | Mischwerk für Betonmischmaschinen |
| DE3225207C1 (de) * | 1982-07-06 | 1983-11-03 | Elba Werk Maschinen Gmbh & Co | Mischwerk fuer Betonmischmaschinen |
-
1987
- 1987-10-06 DE DE3733746A patent/DE3733746C2/de not_active Expired - Fee Related
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| DE3733746A1 (de) | 1989-04-20 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |