DE3733746C2 - Mischwerk für Betonmischmaschinen - Google Patents

Mischwerk für Betonmischmaschinen

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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/051Stirrers characterised by their elements, materials or mechanical properties
    • B01F27/052Stirrers with replaceable wearing elements; Wearing elements therefor

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  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Mischwerk für Betonmischmaschinen mit einem trommelförmigen Misch­ trog, in dem mindestens eine Mischwelle horizontal ge­ lagert ist, die zwei gegenläufig gewendelte einstückig durchgehende Schneckenbänder mit lotrecht zur Trogtangente gerichteter Wendelfläche und übereinstimmender Steigung aufweist, wobei die Schneckenbänder als Trägerwendeln ausgebildet sind, die derart in Aufnahmefelder für lücken­ los aneinanderreihbare Verschleißplatten aufgeteilt sind, daß sie zueinander abgewinkelte, ebene Teilflächen auf­ weisen, und wobei die Verschleißplatten auf ihrer der Förderseite abgekehrten Seite über in Führungsleisten radial verschiebbare Führungsnuten und Langlöcher verstell­ bar mit den Schneckenbändern verbunden sind.
Derartige Mischwerke sind Gegenstand der DE-PS 23 11 579 und DE-PS 32 25 207.
Im Mittelpunkt der DE-PS 23 11 579 steht die Problematik der einfachen Auswechselbarkeit der Verschleißplatten; im Mittelpunkt der DE-PS 32 25 207 steht die Problematik, die Standzeit der Verschleißplatten zu erhöhen.
Der prinzipielle Aufbau eines Mischwerkes nach den vorgenannten Patentschriften ist insoweit gleich, als die Trägerwendel in Aufnahmefelder für lückenlos an­ einanderreihbare Aufnahmefelder aufgeteilt sind, auf denen die Verschleißplatten aufliegen, welche nach einem beim Betrieb des Mischwerks auftretenden Verschleiß ent­ sprechend versetzt werden können. Die Trägerwendel und die Verschleißplatten sind dabei derart komplementär mit Führungs- und Befestigungsmitteln versehen, daß die Verschleißplatten auf den Trägerwendeln radial, d. h. jeweils zur Mischtrogwand hin, verschoben und wieder fixiert werden können.
Bei der Inbetriebnahme des gattungsgemäßen Mischwerks sind die Verschleißplatten relativ zueinander so ange­ ordnet, daß ihre Förderseiten eine kontinuierlich in­ einander übergehende gleichmäßig gekrümmte Oberfläche bilden, die der gewählten Wendellinie entspricht.
Mit zunehmender Betriebsdauer des Mischwerks werden die der Innenwand des Mischtrogs gegenüberliegenden Kanten der Verschleißplatten aufgrund der starken Abrasivität des Mischguts Beton abgearbeitet bzw. abgetragen. Um zu vermeiden, daß dieser Verschleiß infolge des zunehmenden Spalts zwischen den Verschleißplatten und der Mischtrog­ innenwand beispielsweise aufgrund sich einklemmender Steine beschleunigt, und daß gegebenenfalls aus diesen Verschleißplatten ganze Ecken ausbrechen, werden die Verschleißplatten von Zeit zu Zeit nachgestellt. Der Spalt zwischen den Verschleißplatten und der Mischtroginnen­ wand wird also quasi überwacht und auf ein vorgegebenes Abstandsmaß nachgestellt - wenn das Spaltmaß ein be­ stimmtes zulässiges Maß überschritten hat.
Die Verschleißplatten der Mischwerke nach DE-PS 23 11 579 und der DE-PS 32 25 207 sind bedingt durch die Wendelform der Trägerwendel geringfügig konisch, da die Innenkante der Trägerwendel und damit die von den Innenkanten der Verschleißplatten gebildete innere polygonale Linie kürzer ist als die Außenkante d. h. die äußere poly­ gonale Linie der Verschleißplattenkanten. Dies be­ deutet aber auch, daß mit dem Nachstellen der Ver­ schleißplatten - aufgrund derer Konizität - zwischen den einzelnen Verschleißplatten mit zunehmendem Nach­ stellweg ein zusätzlicher Spalt entsteht. Die bei In­ betriebnahme des Mischwerks vorhandene kontinuierliche Oberfläche der Verschleißplatten wird aufgrund der radialen (eindimensionalen) Nachstellung zunehmend unterbrochen. Zwischen den einzelnen Verschleißplatten entstehen zunehmend Spalte, zwischen denen sich Steine, d. h. Bestandteile des Mischguts, verklemmen können. Dies wird dann problematisch, wenn diese Steine sich im Eckbereich zwischen benachbarten Verschleißplatten und Mischtroginnenwand einklemmen. Hier entsteht die Ge­ fahr, daß die Ecken der Verschleißplatten ausbrechen und/oder die Mischtroginnenwand tiefe Riefen erhält.
Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem besteht darin, die Verschleißplatten relativ zu den Trägerwendeln (zweidimensional) so verstellen zu können, daß beim radialen Nachstellen aufgrund von Ver­ schleiß die zwischen den Verschleißplatten auftretenden Spalte vermieden werden.
Das vorstehend genannte Problem wird dadurch gelöst, daß zwischen je einer Verschleißplatte und der jeweiligen Trägerwendel eine Zwischenplatte vorgesehen ist, die einerseits die Führungs­ leiste aufweist und die andererseits relativ zur Träger­ wendel axial zur Mischwelle verschiebbar ist.
Weiterbildungen und vorteilhafte Ausgestaltungen der Er­ findung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Diese zeigt in
Fig. 1 die Schnittdarstellung eines kompletten Mischwerks;
Fig. 2 zeigt eine komplette Trägerwendel des Mischwerkzeugs mit - dem Mischwerk nach Fig. 1 entsprechenden - Verschleißplatten und erfindungsgemäß konzipierten Zwischen­ platten;
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt des aus Trägerwendel, Zwischenplatte und Verschleißplatte be­ stehenden Mischwerkzeugs eines Mischwerks;
Fig. 4 zeigt eine Zwischenplatte, die zwischen Anschlägen gehalten ist, welche ihrerseits an der Trägerwendel vorgesehen sind;
Fig. 5 zeigt eine Schnittdarstellung zur Schnitt­ linie A-A nach Fig. 3 mit einer Verschleiß­ platte nach der DE-PS 23 11 579;
Fig. 6 zeigt eine Schnittdarstellung zur Schnitt­ linie A-A nach Fig. 3 mit einer Verschleiß­ platte nach der DE-PS 32 25 207.
In Fig. 1 ist schematisch eine komplette Betonmischmaschine dargestellt. Dabei erstreckt sich zwischen zwei Maschinen­ ständern ein trommelförmiger, waagerecht gelagerter Misch­ trog 11.
In den sich gegenüberliegenden stirnseitigen Mischtrog­ wänden 12 und 13 sowie den jeweiligen Maschinenständern ist eine waagerecht liegende Mischwelle 14 gelagert. Sie hat mehrere sich radial bis nahe an die Mischtrog­ wände erstreckende Mischarme 15 bis 18, an deren End­ abschnitten zwei mit gleicher Steigung gegenläufig ge­ wendelte Schneckenbänder, die als Trägerwendeln 25 und 26 ausgebildet sind, befestigt sind, die sich jeweils von einer der beiden stirnseitigen Mischtrogwände 12 und 13 ausgehend, diametral zueinander in der Längs­ richtung des Mischtroges 11 über dessen Mitte hinaus bis zu einem, einen Umkehrraum für das Mischgut bilden­ den Abstand von der jeweils gegenüberliegenden stirn­ seitigen Mischtrogwand erstrecken.
Die Trägerwendeln 25, 26 sind jeweils an im Bereich der stirnseitigen Mischtrogwände 12 und 13 umlaufenden Mischarmen befestigt. Auf ihre Länge sind die Träger­ wendeln 25, 26 jeweils noch an zwei weiteren Mischer­ armen 15, 16 bzw. 17, 18 in gleicher Weise befestigt. Im Betrieb wird das Mischgut im Bereich der Trogwand mit horizontalem Fördereffekt wechselweise im Gegenstrom­ prinzip von einer stirnseitigen Mischtrogwand 12 bzw. 13 zur anderen bewegt und dann im Umwälzprozeß mit dem übrigen Mischgut vermischt. Der Austausch des Mischgutes erfolgt bei jeder Konsistenz schnell und intensiv.
Die Trägerwendeln 25 und 26 weisen - siehe Fig. 2 - auf ihrer Förderseite eine Reihe unmittelbar aneinander­ liegender Aufnahmefelder 27 auf, auf denen lückenlos aneinanderreihbare Verschleißplatten 28 aus einer be­ sonders harten, zu einer hohen Verschleißfestigkeit ver­ güteten Metallegierung befestigbar sind.
Die Aufnahmefelder 27 bestehen aus zueinander abge­ winkelten ebenen Flächen 29, auf denen die Verschleiß­ platten 28 auf den richtigen Abstand zur Mischtrog­ wand verschoben bzw. eingestellt und befestigt werden.
Die Förderflächen der in einer Wendellinie aneinander­ gereiht verspannten Verschleißplatten 28 bilden bei der Inbetriebnahme des Mischwerks eine kontinuierlich inein­ ander übergehende, gleichmäßig geschwungene Wendel­ fläche, die neben den stirnseitigen Mischtrogwänden 12 und 13 auf den dortigen Mischarmen bis zu den Lager­ stellen der Mischwelle 14 weiterverläuft.
Diese aus der DE-PS 32 25 207 (und der DE-PS 23 11 579) bekannte und im allgemeinen auch bewährte Konfiguration ist nun gemäß der vorliegenden Erfindung dahingehend verbessert und weitergebildet, daß zwischen den Ver­ schleißplatten 28 und den Trägerwendeln 25, 26 Zwischenplatten 30 eingefügt sind, die quasi die form­ schlüssige Abstimmung zwischen den Verschleißplatten 28 und den Trägerwendeln 25, 26 zur radialen Nachstellung der Verschleißplatten 28 aufheben und als Zwischen­ medium deren axial zur Achse der Mischwelle 14 ver­ laufende seitliche Nachstellung ermöglichen. Dabei war à priori zu berücksichtigen, daß die gegossenen Ver­ schleißplatten 28 nach der DE-PS 23 11 579 bzw. der DE-PS 32 25 207 unverändert weiter verwendbar sein sollten, um Änderungen an den Gußformen zu vermeiden.
Die Verschleißplatten 28 liegen somit nach wie vor als im wesentlichen ebene (DE-PS 23 11 579) oder über Ab­ stützungen 40 schräg stehende (DE-PS 32 25 207) Ver­ schleißplatten 28 auf den Trägerwendeln 25, 26 auf; die Verschleißplatten 28 werden darüberhinaus nach wie vor über eine Schraubverbindung mit den Trägerwendeln 25, 26 kraftschlüssig verbunden und über ihre Führungs­ nuten 28 radial verstellt und gegen Verdrehung - auf Grund des spezifischen Drucks des Mischguts - gesichert.
Die weitere konstruktive Konzeption bezüglich der Zwischen­ platte 30 und den Trägerwendeln 25, 26 sowie deren konzeptionelle Abstimmung aufeinander ist wie folgt:
Die der Verstellung bzw. Nachstellung der Verschleiß platten 28 relativ zu den Trägerwendeln 25, 26 dienenden Langlöcher 31 sind (nicht mehr radial ausgerichtet, sondern) schräg verlaufend, und zwar so, daß sie - bezogen auf die Wendelsteigung - von der Innenkante der jeweiligen Trägerwendel 25, 26 zur jeweils stirn­ seitigen Mischtrogwand 12 bzw. 13 orientiert ist.
Die Zwischenplatten 30 ihrerseits weisen ein im mon­ tierten Zustand radial orientiertes Langloch 32 , so­ wie eine zur Führungsnut 28 der Verschleißplatten 28 komplementäre Führungsleiste 33 auf.
Bei der Montage des Mischwerks wird nun die Zwischen­ platte 30 auf die zueinander abgewinkelten Flächen 29 der Aufnahmefelder 27 aufgelegt. Die Verschleißplatten 28 werden auf die Zwischenplatten 30 aufgelegt. Über eine - nicht gezeichnete - Schraube, die durch das Lang­ loch 32 der Zwischenplatte 30 und das Langloch 31 im Trägerwendel 25 bzw. 26 greift, wird sodann die Ver­ schleißplatte 28 fest angeschraubt. Bei der Erstmontage des Mischwerks ist die Zuordnung bzw. Abstimmung der genannten Langlöcher 31 bzw. 32 und des Spannauges (DE-PS 23 11 579) bzw. der Schraubenkopfaufnahme (DE-PS 32 25 207) so, daß die Verschleißplatten 28 mit vorge­ gebenem Abstand zur Mischtrogwand die kontinuierliche Wendelfläche ergeben. Der Schaft der Spannschraube liegt dabei in der Nachbarschaft der innen liegenden Enden der Langlöcher 31 bzw. 32.
Ist eine Nachstellung der Verschleißplatten 28 infolge etwa eingetretenen Verschleißes an der Vorderkante er­ forderlich, so wird die Spannschraube gelockert und die Verschleißplatte 28 wird mit der Führungsnut 28′ relativ zur Zwischenplatte 30 radial nach außen und mit dieser gemeinsam relativ zur Trägerwendel 25 bzw. 26 axial zur stirnseitigen Mischtrogwand 12 bzw. 13 verschoben. Bei entsprechender Dimensionierung der Langlöcher 31 in der Trägerwendel 25 bzw. 26 lassen sich somit die Verschleißplatten 28 stets auf Anschlag aneinander anfügen. Die Verschleißplatten 28 bilden somit nach jeder Nachstellung (wiederum) eine konti­ nuierliche Mischwendel (die allerdings im Laufe der Zeit der Summe der zu kompensierenden Spalte zwischen den Verschleißplatten 28 entsprechend verkürzt wird).
Die Einzelheiten der vorstehend beschriebenen Konfiguration werden im folgenden anhand der Fig. 3 bis 6 erläutert.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt des aus den Elementen Trägerwendel 25 bzw. 26, Zwischenplatten 30 und Verschleißplatten 28 bestehenden Mischwerkzeugs bzw. der Mischwendel für ein Mischwerk der eingangs genannten Art.
In der Trägerwendel 25 bzw. 26 ist eine der Anzahl der Verschleiß­ platten 28 entsprechende Anzahl von schräg orientierten Langlöchern 31 vorgesehen. Korrespondierend mit diesen Langlöchern 31 ist je eine Zwischenplatte 30 vorge­ sehen, die ihrerseits ein radial orientiertes Langloch 32 und an der Innenkante eine Führungsleiste 33 auf­ weisen. Diese Führungsleiste 33 ist auf der der Träger­ wendel 25 bzw. 26 abgewandten Ebene der Zwischenplatte 30 angeordnet. Auf die Zwischenplatten 30 werden nunmehr die Verschleißplatten 28 aufgelegt, und zwar so, daß sie mit ihren Führungsnuten 28′ mit den Führungsleisten 33 der Zwischenplatten 30 korrespondieren, und daß ihre Aufnahme (Spannauge oder Schraubenkopfaufnahme) 35 mit den genannten Langlöchern 31, 32 fluchtet.
Im montierten Zustand sind die Verschleißplatten 28 über je eine durch die Aufnahme 35 gesteckte und über die Rückseite der Trägerwendel 25 bzw. 26 hinaus­ reichende Spannschraube fest miteinander verbunden. Bei der Erstmontage des Mischwerks (Neuzustand) stehen dabei die Verschleißplatten 28 um ein Konstruktions­ maß a an der Innenkante über die jeweilige Trägerwendel 25 bzw. 26 über. Hat der Abstand der Verschleißplatten 28 zur Mischtrogwandung aufgrund des Verschleißes bzw. Material­ abtrags an deren Vorderkanten ein bestimmtes Spaltmaß überschritten, so wird die Spannschraube gelöst. Die Verschleißplatten 28 werden nun - relativ zur Träger­ wendel 25 bzw. 26 - radial nach außen (Pfeil X) verschoben und gleichzeitig werden die Zwischenplatten 30 - eben­ falls relativ zur Trägerwendel 25 bzw. 26 - seitlich zur jeweiligen Mischtrogstirnseite 12 bzw. 13 hin ver­ schoben (Pfeil Y). Das genannte Konstruktionsmaß a wird kürzer und der bei radialer Verstellung der Ver­ schleißplatten 28 infolge ihrer Konizität auftretende Spalt wird geschlossen.
Um zu vermeiden, daß sich die Zwischenplatten 30 auf­ grund des Mischgutdrucks verdrehen, sind diese über Arretierungsmittel form-und kraftschlüssig an der Träger­ wendel 25 bzw. 26 gekontert. Diese Arretierungsmittel sind gemäß Fig. 3 durch die Kanten der Trägerwendel 25, 26 übergreifende Vorsprünge (Knaggen) 36 realisiert, deren spezifische An- bzw. Zuordnung so ist, daß sie diagonal zueinander in Eckbereichen liegen. Auf Grund des Druck­ gradienten des Mischguts ist die spezielle Anordnung so, daß die Verbindungslinie der Vorsprünge 36 etwa senk­ recht zur Orientierung der schrägliegenden Langlöcher 31 steht.
Die genannten Arretierungsmittel lassen sieh auch über in einem Paar von Langlöchern 37 in den Zwischenplatten 30 eingreifende Haltestifte der Trägerwendel 25 bzw. 26 reali­ sieren. Diese Langlöcher 37 liegen in den gleichen Eck­ bereichen wie die vorgenannten Vorsprünge 36 - wobei jedoch anzumerken ist, daß die Vorsprünge 36 und die Langlöcher 37 mit den Haltestiften Alternativlösungen sind.
Eine weitere Ausführungsform bezüglich der Halterung bzw. Führung der Zwischenplatten 30 relativ zu den Trägerwendeln ist in Fig. 4 gezeigt. Hierbei sind die Zwischenplatten 30 an über die Ebene der Trägerwendel 25 bzw. 26 vorstehenden Anschlägen 38 gegen Verdrehung gesichert. Diese Anschläge 38 liegen hierbei jeweils etwa in Richtung der Langlöcher 31 der Trägerwendel 25, 26.
Fig. 5 zeigt eine Schnittdarstellung gemäß der Schnitt­ linie A-A nach Fig. 3 durch das Mischwerkzeug.
Auf die Trägerwendel 25 bzw. 26 ist eine Zwischenplatte 30 mit zwei die Kante der Trägerwendel 25 bzw. 26 übergreifen­ den Vorsprüngen 36 und der zur zweiten Seite hin vor­ stehenden Führungsleiste 33 aufgelegt. Auf diese Zwischenplatte 30 ist eine Verschleißplatte 28 der nach DE-PS 23 11 579 bekannten Art aufgelegt, die über eine Spannschraube 39 und eine von der freien Seite der Trägerwendel 25 bzw. 26 her aufgelegte Lochscheibe 41 und eine Kontermutter 42 verschraubt ist. Die Führungs­ leiste 33 der Zwischenplatte 30 greift in die Führungs­ nut 28′ der Verschleißplatte 28 ein.
Die Verschleißplatte 28 läßt sich - bezogen auf die Zeichenebene - über die Langlöcher 31 und 32 nach oben und gleichzeitig lotrecht verstellen.
Fig. 6 zeigt eine der Fig. 5 analoge Darstellung mit einer schräg angeordneten Verschleißplatte 28 nach Art der DE-PS 32 25 207.

Claims (7)

1. Mischwerk für Betonmischmaschinen mit einem trommelförmigen Mischtrog,
in dem mindestens eine Mischwelle horizontal gelagert ist, die zwei gegenläufig gewendelte einstückig durchgehende Schneckenbänder mit lotrecht zur Trogtangente gerichteter Wendel­ fläche und übereinstimmender Steigung aufweist, wobei die Schneckenbänder als Trägerwendeln ausgebildet sind,
die derart in Aufnahmefelder für lückenlos anein­ anderreihbare Verschleißplatten aufgeteilt sind, daß sie zueinander abgewinkelte, ebene Teilflächen aufweisen, und
wobei die Verschleißplatten auf ihrer der Förder­ seite abgekehrten Seite über in Führungsleisten radial verschiebbare Führungsnuten und Langlöcher verstellbar mit den Schneckenbändern verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet
daß zwischen je einer Verschleißplatte und der jeweiligen Träger­ wendel eine Zwischenplatte vorgesehen ist,
die einerseits die Führungsleiste aufweist, und
die andererseits relativ zur Trägerwendel axial zur Mischwelle verschiebbar ist.
2. Mischwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenplatte einbezogen auf die, Mischwellenachse radiales Langloch aufweist, und
daß in der Trägerwendel ein Durchbruch vorgesehen ist, der einen axial zur Mischwelle er­ forderlichen Versatz der Zwischenplatte bei gleichzeitigem radialen Versatz ermöglicht.
3. Mischwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchbruch in der Trägerwendel ein von deren Innenkante zur Stirnfläche des Misch­ trogs schräg gerichtetes Langloch ist.
4. Mischwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte zwecks kraftschlüssiger Auflage an der Trägerwendel Arretierungsmittel auf­ weist.
5. Mischwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsmittel durch an den beiden quasi parallel verlaufenden Kanten der Trägerwendel diese übergreifende Vorsprünge der Zwischenplatte gebildet sind.
6. Mischwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungsmittel durch je eine den beiden quasi parallel verlaufenden Kanten der Trägerwendel benachbarte Stift-/Lang­ lochverbindung gebildet sind.
7. Mischwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenplatte zwecks kraftschlüssiger Auflage an der Trägerwendel zwischen an der Träger­ wendel vorgesehenen Anschlägen geführt ist.
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