DE3717748C1 - Plate heat exchanger for preheating broken glass or similar bulk materials - Google Patents
Plate heat exchanger for preheating broken glass or similar bulk materialsInfo
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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- C03B3/00—Charging the melting furnaces
- C03B3/02—Charging the melting furnaces combined with preheating, premelting or pretreating the glass-making ingredients, pellets or cullet
- C03B3/023—Preheating
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Plattenwärmetauscher
zum Vorwärmen von Glasscherben oder dgl. Schüttgütern,
welche anschließend bei höherem Temperaturniveau
verarbeitet, z.B. geschmolzen werden, wobei der
Plattenwärmetauscher für einen vertikalen Durchtritt der
Glasscherben oben und unten offen ist, am unteren offenen
Ende des Plattenwärmetauschers wenigstens zwei
Auslaßschächte für die erwärmten Glasscherben symmetrisch
über den Auslaßquerschnitt des Plattenwärmetauschers
verteilt angeordnet sind und unter jedem Auslaßschacht
ein Rüttelförderer oder dgl. für den Abtransport der
erwärmten Glasscherben vorgesehen ist.
Ein derartiger Plattenwärmetauscher ist durch die
DE-PS 32 17 414 bekannt. In dieser Patentschrift ist auch
bereits auf die Bedeutung einer gleichen Durchlaufzeit
für die Glasscherben durch alle Räume zwischen den
Heizplatten desselben sowie auf den hierzu erforderlichen
konstanten Abtransport der Glasscherben über den gesamten
Austrittsquerschnitt des Plattenwärmetauschers hingewiesen.
Dieser konstante gleichmäßige Abtransport der Glasscherben
über den gesamten Auslaßquerschnitt des Wärmetauschers
wird jedoch bei dieser bekannten Einrichtung nicht
erreicht. Die Gründe hierfür bestehen darin, daß sich die
Auslaßschächte praktisch über die gesamte Länge des
rechteckigen Auslaßquerschnitts des Plattenwärmetauschers
erstrecken, was zur Folge hat, daß die Glasscherben im
Bereich des einen Endes der Auslaßschächte, welches dem
Ende des jeweils zugeordneten Rüttelförderers
gegenüberliegt bzw. sich über diesem befindet, langsamer
abfließen und abgefördert werden, als im Bereich des
gegenüberliegenden Endes der Auslaßschächte. Diese
ungleichmäßige Abführung der Glasscherben hat eine
entsprechend ungleichmäßige Durchlaufzeit derselben durch
den Plattenwärmetauscher zur Folge und die abgegebenen
Glasscherbenpartien weisen daher aufgrund ihrer
unterschiedlichen Verweilzeit in dem Wärmetauscher auch
verschiedene Temperaturen auf, was unerwünscht ist. Der
ungleichmäßige Durchlauf der Glasscherben durch den
Wärmetauscher verschlechtert schließlich auch dessen
Wirkungsgrad.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obigen Mängel
zu beseitigen und einen Plattenwärmetauscher für die eingangs
genannten Zwecke zu schaffen, an dessen Auslässen die
erwärmten Glasscherben gleichmäßig abtransportiert werden,
so daß auch jede Glasscherbenpartie im Plattenwärmetauscher
praktisch die gleiche Durchlaufzeit und im wesentlichen
die gleiche Temperatur hat, um so auch die Kapazität des
Wärmetauschers vollständig zu nutzen.
Gemäß der Erfindung wird obige Aufgabe dadurch gelöst, daß
- a) die lichten Querschnitte der Auslaßschächte jeweils nur einen Bruchteil der Länge und Breite des Auslaßquerschnitts des Plattenwärmetauschers betragen und untereinander gleich sind,
- b) jedem Auslaßschacht ein Rüttelförderer mit gleicher Förderleistung zugeordnet ist und
- c) die Rüttelförderer in verschiedenen Ebenen parallellaufend übereinander angeordnet sind.
Dadurch wird ein gleichmäßiger Abtransport der erwärmten
Glasscherben an den einzelnen Auslaßschächten und damit
auch praktisch über den gesamten Auslaßquerschnitt des
Plattenwärmetauschers erreicht, was wiederum zur Folge
hat, daß kein Rückstau auftritt und jede Glasscherbenpartie
im Plattenwärmetauscher die gleiche Durchlaufzeit hat
und so auch die gleiche Erwärmung erfährt. Der Wirkungsgrad
des Plattenwärmetauschers wird dadurch im Vergleich zum
Stand der Technik verbessert. Da ferner die Rüttelförderer
in verschiedenen Ebenen parallellaufend übereinander
angeordnet sind, können die erwärmten Glasscherben in
gleicher Richtung übereinander einer Schmelzwanne zugeführt
werden. Dabei ist der Wärmeverlust geringer als bei
seitlich getrennt angeordneten Rüttelförderen.
Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
Wenn nach einer solchen Ausgestaltung der Erfindung die
jeweils einen rinnenförmigen Querschnitt aufweisenden
Rüttelförderer unterschiedliche Bauhöhen aufweisen und
ineinandergeschachtelt angeordnet sind, wird vorteilhaft
eine geringere Gesamtbauhöhe der Förderer für den
Abtransport der erwärmten Glasscherben erzielt.
Wenn nach noch einer weiteren Ausbildung der Erfindung
die Auslaßschächte über dem Boden eines Sammelraums für
die erwärmten Glasscherben hervorstehen, so daß sich
zwischen den Auslaßschächten, dem Boden und den
Seitenwänden des Sammelraums Glasscherbenpolster ausbilden
können, erhält man vorteilhaft durch diese
Glasscherbenpolster einen Verschleißschutz im Bereich
der Auslaßschächte für die erwärmten Glasscherben.
Die Erfindung wird anschließend anhand der Zeichnungen
eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht vom
unteren Teil eines zum Vorwärmen von
Glasscherben ausgebildeten
Plattenwärmetauschers unten mit einem
Sammelraum für die erwärmten
Glasscherben und unter den Auslaßschächten
angeordnete Rüttelförderer in
verschiedenen Ebenen zum Abtransport der
erwärmten Glasscherben, teilweise im
Schnitt;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 gezeigte
Anordnung entlang der Linie II-II in
Fig. 1;
Fig. 3 eine Vorderansicht der in Fig. 1
gezeigten Anordnung, teilweise im Schnitt
und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die in Fig. 3
gezeigte Anordnung entlang der Linie
IV-IV, zur Hälfte aufgeschnitten, um
die in verschiedenen Ebenen parallel
laufend angeordneten Rüttelförderer zum
Abtransport der erwärmten Glasscherben zu
veranschaulichen.
Der Plattenwärmetauscher 10, von dem in den Fig. 1 und 3
nur der untere Teil gezeigt ist, dient beim
Ausführungsbeispiel zum Vorwärmen von Glasscherben, bevor
diese in eine Schmelzwanne (nicht gezeigt) einer
Glasproduktionsanlage eingebracht werden. Als Heizmedium
wird vorteilhaft das in der Glasschmelzanlage anfallende
Rauchgas genutzt, welches durch den Zuführkasten 11 in den
Plattenwärmetauscher 10 eingeführt wird. Der
Plattenwärmetauscher 10 wird von Stützen 12 eines
Traggerüsts getragen, ist an seinem oberen und unteren
Ende offen und für einen vertikalen Durchtritt der
Glasscherben 13 unter dem Einfluß der Schwerkraft konzipiert.
Der Plattenwärmetauscher 10 enthält zu diesem Zweck
zahlreiche im gleichen Abstand nebeneinander angeordnete,
hohle Heizplatten 14, in welchen das Rauchgas nach oben
strömt und den Plattenwärmetauscher 10 über einen nicht
gezeigten Auslaßkasten verläßt. In den Räumen zwischen
den hohlen Heizplatten 14 bewegen sich die Glasscherben 13
nach unten, werden dabei erwärmt und gelangen nach ihrem
Austritt aus dem unteren offenen Ende des
Plattenwärmetauschers 10 in einen Sammelraum 14, der sich
unmittelbar an das untere offene Ende des
Plattenwärmetauschers 10 anschließt. Dieser Sammelraum 14
für die erwärmten Glasscherben 13 wird an allen vier
Seiten durch verschleißfeste Wände 16 aus Stahlblech
begrenzt, die außen von einer thermischen Isolation 15
umhüllt sind. Mit 17 ist der Boden des Sammelraums 14
bezeichnet.
Um sicherzustellen, daß jede Glasscherbenpartie den
Plattenwärmetauscher 10 in der gleichen Zeit durchläuft,
um eine gleichmäßige Erwärmung der Scherben 13 zu
erreichen, ist es erforderlich, daß die Glasscherben 13
unten aus dem Sammelraum 14 praktisch über dessen gesamten
lichten Querschnitt gleichmäßig abgefördert werden. Zu
diesem Zweck sind im Boden 17 beim Ausführungsbeispiel
zwei relativ große Auslaßschächte 18 für die erwärmten
Glasscherben 13 symmetrisch verteilt angeordnet, deren
lichte Querschnitte aber nur jeweils einen Bruchteil der
Länge und Breite des Sammelraums 14 betragen. Außerdem
sind diese lichten Querschnitte der Auslaßschächte 18
gleichgroß bemessen. Es sei bemerkt, daß auch mehr als
zwei solcher Auslaßschächte für die erwärmten Glasscherben
vorgesehen werden können, und zwar in Abhängigkeit von
der Größe des Grundrisses des Sammelraums 14, der
praktisch identisch mit dem Auslaßquerschnitt des
Plattenwärmetauschers 10 ist.
Jedem Auslaßschacht 18 ist ein eigener Rüttelförderer
19, 20 für den Abtransport der erwärmten Glasscherben 13
zugeordnet, welche die gleiche Förderleistung besitzen.
Im Ausführungsbeispiel weisen die Rüttelförderer 19, 20
einen rinnenförmigen Querschnitt auf, wobei der untere
Rüttelförderer 20 etwa die doppelte Bauhöhe wie der obere
Rüttelförderer 19 hat, um die in den Fig. 1 und 3
gezeigte ineinandergeschachtelte Anordnung zu ermöglichen.
Aufgrund dieser vorstehend geschilderten Maßnahmen werden
die erwärmten Glasscherben 13 an beiden Auslaßschächten 18
in gleicher Menge je Zeiteinheit von den Rüttelförderen
19, 20 abtransportiert, und zwar auch in gleicher
Richtung, z.B. zu einer nicht gezeigten Schmelzwanne.
Die Auslaßschächte 18 stehen ein Stück über dem Boden 17
des Sammelraumes 14 hervor (im Ausführungsbeispiel etwa
um die Hälfte ihrer Gesamtbauhöhe), so daß sich im
Betrieb des Plattenwärmetauschers 10 zwischen den
Auslaßschächten 18, dem Boden 17 und den Seitenwänden 16
Glasscherbenpolster 21 ausbilden können, die als
Verschleißschutz im unteren Bereich des Sammelraums 14
wirksam sind.
Claims (3)
1. Plattenwärmetauscher zum Vorwärmen von Glasscherben
oder dgl. Schüttgütern, welche anschließend bei höherem
Temperaturniveau verarbeitet, z.B. geschmolzen werden,
wobei der Plattenwärmetauscher für einen vertikalen
Durchtritt der Glasscherben oben und unten offen ist, am
unteren offenen Ende des Plattenwärmetauschers wenigstens
zwei Auslaßschächte für die erwärmten Glasscherben
symmetrisch über den Auslaßquerschnitt des
Plattenwärmetauschers verteilt angeordnet sind und unter
jedem Auslaßschacht ein Rüttelförderer oder dgl. für den
Abtransport der erwärmten Glasscherben vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die lichten Querschnitte der Auslaßschächte (18) jeweils nur einen Bruchteil der Länge und Breite des Auslaßquerschnitts des Plattenwärmetauschers (10) betragen und untereinander gleich sind,
- b) jedem Auslaßschacht (18) ein Rüttelförderer (19, 20) mit gleicher Förderleistung zugeordnet ist und
- c) die Rüttelförderer (19, 20) in verschiedenen Ebenen parallellaufend übereinander angeordnet sind.
2. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die jeweils einen rinnenförmigen
Querschnitt aufweisenden Rüttelförderer (19, 20)
unterschiedliche Bauhöhen aufweisen und
ineinandergeschachtelt angeordnet sind.
3. Plattenwärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslaßschächte (18) über dem Boden
(17) eines Sammelraums (14) für die erwärmten Glasscherben
(13) hervorstehen, so daß sich zwischen den Auslaßschächten
(18), dem Boden (17) und den Seitenwänden (16) des
Sammelraums (14) Glasscherbenpolster (21) ausbilden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3717748A DE3717748C1 (en) | 1987-05-26 | 1987-05-26 | Plate heat exchanger for preheating broken glass or similar bulk materials |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3717748A DE3717748C1 (en) | 1987-05-26 | 1987-05-26 | Plate heat exchanger for preheating broken glass or similar bulk materials |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3717748C1 true DE3717748C1 (en) | 1988-08-18 |
Family
ID=6328466
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3717748A Expired DE3717748C1 (en) | 1987-05-26 | 1987-05-26 | Plate heat exchanger for preheating broken glass or similar bulk materials |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3717748C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004020790A1 (de) * | 2004-04-28 | 2005-11-24 | Maschinenfabrik Gustav Eirich Gmbh & Co. Kg | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen geregelten Austrag von Feststoffen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3217414C1 (de) * | 1982-05-08 | 1983-07-28 | Zippe Gmbh U. Co, 6980 Wertheim | Einrichtung zum Vorwärmen von Glasscherben oder dgl. Schüttgütern |
-
1987
- 1987-05-26 DE DE3717748A patent/DE3717748C1/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3217414C1 (de) * | 1982-05-08 | 1983-07-28 | Zippe Gmbh U. Co, 6980 Wertheim | Einrichtung zum Vorwärmen von Glasscherben oder dgl. Schüttgütern |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004020790A1 (de) * | 2004-04-28 | 2005-11-24 | Maschinenfabrik Gustav Eirich Gmbh & Co. Kg | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen geregelten Austrag von Feststoffen |
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