DE3689286T2 - Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals. - Google Patents

Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals.

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Description

  • Diese Erfindung betrifft eine Schaltung zur Luminanzsignalverarbeitung zum Vermindern des Rauschens im Luminanzsignal eines Videosignals für die Verwendung in Geräten zur Videoaufzeichnung und -wiedergabe, z. B. einem Video-Bandaufnahmegerät (VTR).
  • Konventionell wurde in der Luminanzsignal-Wiedergabeschaltung eines VTR eine Rauschverminderungsschaltung vorgesehen, um den Rauschpegel in dem wiedergegebenen Luminanzsignal nach der Frequenzdemodulation zu reduzieren. Fig. 8 zeigt ein Blockschaltbild einer solchen herkömmlichen Rauschverminderungsschaltung. Bei dieser Schaltung wird das wiedergegebene Luminanzsignal an einen Eingangsanschluß 101 angelegt, und dessen Frequenzanteile von z. B. 1 MHz oder höher werden durch ein Hochpaßfilter 102 herausgenommen. Da die Signalanteile eine große Amplitude und die Rauschanteile eine relativ kleine Amplitude haben, werden die Signalanteile großer Amplitude in einem Amplitudenbegrenzer 103 unterdrückt, während nur die Rauschanteile mit kleiner Amplitude übrigbleiben. Diese Rauschanteile werden in einer Koeffizientenschaltung 104 auf die gleiche Amplitude wie das Eingangssignal eingestellt und an eine Subtraktionsschaltung 105 angelegt, um von dem eingegebenen wiedergegebenen Luminanzsignal subtrahiert zu werden. Da sichtbare Rauschsignale im allgemeinen solche mit hoher Frequenz und kleinen Amplitudenanteilen von über 1 MHz sind, wird ein in dem sichtbaren Rauschen vermindertes Signal erhalten.
  • Ein anderes herkömmliches Beispiel einer Rauschverminderungsschaltung ist in Fig. 10 dargestellt. Bei diesem Beispiel wird das an einen Eingangsanschluß 107 angelegte wiedergegebene Luminanzsignal zu einer 1H-Verzögerungsschaltung 108 geführt, um für eine Horizontalperiode (1H) verzögert zu werden, und wird dann in eine Subtraktionsschaltung 109 geführt, um von dem eingegebenen Luminanzsignal subtrahiert zu werden. Wie im übrigen bekannt ist, hat ein Videosignal eine Vertikalkorrelation derart, daß zwei gegenseitig um 1H versetzte Signale einander sehr ähnlich sind, wogegen eine solche Vertikalkorrelation im Rauschen nicht vorhanden ist. Der Ausgang dieser Subtraktionsschaltung 109 ist deshalb ein Luminanzsignal ohne Vertikalkorrelation mit dem Rauschen. Dieses Signal wird in der Amplitude in einem Amplitudenbegrenzer 110 begrenzt, der einen Amplitudengrenzwert hat, der etwa gleich dem Spitzenwert des Rauschens ist, so daß die Luminanzsignalanteile mit großer Amplitude ohne Vertikalkorrelation entfernt und nur die Rauschanteile herausgenommen werden. Die Rauschanteile werden in einer Subtraktionsschaltung 111 von dem Eingangssignal subtrahiert. Als Folge davon wird das Eingangsluminanzsignal in hohem Maße in seinem Rauschpegel reduziert und an einen Ausgangsanschluß 112 angelegt.
  • Es ist ebenfalls bekannt, wie in fig. 11 gezeigt, Anteile ohne Vertikalkorrelation durch Verwendung eines rekursiven Kammfilters zu extrahieren und sie von dem Eingangssignal zu subtrahieren.
  • In Fig. 11 durchläuft das an einen Eingangsanschluß 1 angelegte Videosignal ein rekursives Kammfilter, das aus einem Addierer 10, einer 1H-Verzögerungsschaltung 11 und einer ersten Koeffizientenschaltung 12 besteht, so daß die Anteile mit vertikaler Korrelation extrahiert werden. Dieses Signal wird in eine zweite Koeffizientenschaltung 13 geführt, wo seine Amplitude dem Eingangssignal angeglichen wird, und wird in einem Subtrahierer 14 von dem Eingangsvideosignal subtrahiert, so daß die Anteile ohne Vertikalkorrelation extrahiert werden, und ein Ausgangssignal wird durch eine dritte Koeffizientenschaltung 15 erhalten. Angenommen der Koeffizient der ersten Koeffizientenschaltung 12 sei k (0< k< 1) und der der zweiten Koeffizientenschaltung 13 sei 1 - k, wird durch Wählen des Koeffizienten der dritten Koeffizientenschaltung 15 zu 1+k die Höhe der Spitze des Frequenzverlaufs des Ausgangs ungeachtet des Koeffizienten k konstant.
  • Die Übertragungsfunktion G in Fig. 11 wird wie folgt ausgedrückt
  • G = (1 + k) (1 - &epsi;)/1 - k&epsi; (1)
  • wo &epsi; = exp (-j&omega;/fH)
  • Aus Gleichung (1) folgt, wenn die Frequenz des Eingangssignals nfH ist (n ist eine Ganzzahl), dann ist &epsi; = 1, somit G : 0; wenn sie (n + 0.5) fH ist, dann ist &epsi; =-1, somit G = 2. Das heißt, die Charakteristik des rekursiven Kammfilters ist ein typisches Kammfilterprofil, das niedrigst wird, wenn die Frequenz des Eingangssignals nfH ist, (n ist eine beliebige Ganzzahl, und fH ist eine Horizontalabtastfrequenz) und den Scheitelwert erreicht, wenn sie (n + 0.5)fH ist. Wenn der Koeffizient k klein ist, ist der Durchlaßbereich schmal, und wenn er groß ist, ist der Bereich breit.
  • Fig. 13 zeigt noch eine weitere Rauschverminderungsschaltung. Diese ist z. B. in der "Japanese Unexamined Patent Publication" JP-A-60-116 290 offenbart. Im Betrieb werden ein Ausgang einer 1H-Verzögerungsschaltung 126 und ein Eingangssignal in einer Additionsschaltung 127 addiert. Die Summe wird durch ein Hochpaßfilter 128 und eine Koeffizientenschaltung 129 geführt und mit einem Eingangssignal in einer Additionsschaltung 125 addiert. Diese Summe ist die Eingabe für die 1H-Verzögerungsschaltung 126 eines rekursiven Kammfilters. Durch Verwendung dieses Filters und einer Ausgleichsschaltung 130, die den Frequenzverlauf von dessen Ausgang glättet, arbeitet die Schaltung als ein Kammfilter mit einem breiten Durchlaßbereich, wenn die Frequenz des Eingangssignals niedrig ist, oder als ein Kammfilter mit schmalem Durchlaßband, wenn die Frequenz des Eingangssignals hoch ist, so daß die Rauschanteile in dem hohen Bereich wirksam gesenkt werden können. Außerdem wird in einer Subtraktionsschaltung 132 ein Differenzsignal aus diesem Ausgangssignal und dem Eingangssignal gebildet und ein Signal großer Amplitude in einer Begrenzerschaltung 133 entnommen. Das heißt, es wird ein Signal hoher Amplitude und ohne Vertikalkorrelation entnommen und mit dem Ausgang der Ausgleichsschaltung 130 in einer Additionsschaltung 134 addiert, wodurch ein Signal ohne vertikale Korrelation erhalten wird. Somit ist beabsichtigt, die sichtbaren Rauschanteile in dem hohen Bereich in hohem Grad zu reduzieren, wenn vertikale Korrelation besteht, und die vertikale Auflösung nicht zu vermindern, wenn die Frequenz niedrig ist oder wenn keine Korrelation vorhanden ist.
  • Wenn jedoch bei der in Fig. 8 gezeigten herkömmlichen Rauschverminderungsschaltung das wiedergegebene Luminanzsignal, wie in Fig. 9(a) gezeigt, eine Flanke enthält, wird der Ausgang des Hochpaßfilters 102 wie in Fig. 9(b), während der Ausgang des Begrenzers 103 wie in Fig. 9(c) wird, so daß die Rauschanteile in dem amplitudenbegrenzten Bereich eliminiert werden. Als Folge davon wird das Rauschen, wie in Fig. 9(d) dargestellt, in dem Flankenabschnitt übriggelassen.
  • Wenn bei der Schaltung in Fig. 10 eine vertikale Korrelation in dem Luminanzsignal vorhanden ist, kann im Vergleich zu der Schaltung in Fig. 9 das Rauschen in dem Flankenbereich verbessert werden. Die Verbesserung des S/N-Verhältnisses des gesamten Signals beträgt jedoch nur einige dB. Da diese ferner eine Kammfiltercharakteristik hat, um die Frequenz eines ganzzahligen Vielfachen der horizontalen Abtastfrequenz fH mit einem ähnlichen Grad über den gesamten Frequenzbereich durchzuleiten, wird die vertikale Auflösung vermindert, und das Rauschen wird im unteren Frequenzbereich besonders sichtbar.
  • Wenn bei dem rekursiven Kammfiltertyp in Fig. 11 der Durchlaßbereich erweitert wird, können mehr Rauschanteile vermindert werden. Da aber die Signalanteile ebenfalls vermindert werden, wird die Vertikalauflösung gesenkt. Daher wurde in Betracht gezogen, die Minderung der Rauschanteile von 1 MHz auf 2 MHz zu verstärken, die besonders sichtbar sind. Das heißt, der Koeffizient k des rekursiven Kammfilters wird bei der gewünschten Frequenz erhöht, um das Rauschen weiter zu verringern, oder es reicht aus, den Koeffizienten k größer zu machen, wenn die Frequenz höher ist, und kleiner, wenn die Frequenz tiefer ist. Zum Beispiel wird in dem ersteren Fall der Koeffizientenschaltung ein Bandpaßfilter zugefügt, oder es wird im letzteren Fall ein Hochpaßfilter verwendet.
  • Die folgende Erläuterung betrifft das Hochpaßfilter, gilt aber gleichermaßen für das Bandpaßfilter
  • Da jedoch in der Schaltung in Fig. 11 drei Koeffizientenschaltungen vorhanden sind, deren Koeffizienten alle verschieden sind, ist es bei dem Schaltungsentwurf schwierig, die Werte von jedem k abhängig von der Frequenz des Eingangssignals zu verändern, und wenn es möglich wäre, würden die Filtereigenschaften wegen der Verschiedenheit zwischen den Schaltungselementen verändert werden.
  • Die Schaltung in Fig. 13 löst die vorerwähnten Probleme zu einem gewissen Grad, indem die Vertikalauflösung in dem niedrigen Bereich nicht verringert wird und das Rauschen in dem hohen Bereich wirksam reduziert wird. Um aber den Frequenzverlauf zu erhalten, werden zwei Filterschaltungen mit Widerstand und Kondensator benötigt, z. B. das Hochpaßfilter und die Ausgleichsschaltung. Eine Abweichung der Eigenschaften der zwei Filter kann die Gesamteigenschaft beeinflussen, oder es müssen bei Änderung des Frequenzverlaufs die beiden Filter verändert werden, was nicht so günstig war.
  • Angesichts der obigen Probleme ist es eine Aufgabe dieser Erfindung, eine Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals bereitzustellen, die einen einfachen Schaltungsaufbau hat, in der Lage ist, die sichtbaren Rauschanteile in dem hohen Frequenzbereich in hohem Maß zu vermindern, wenn vertikale Korrelation besteht, und eine hohe vertikale Auflösung hat, wenn die Frequenz niedrig ist oder keine Korrelation besteht.
  • Um die obige Aufgabe auszuführen, umfaßt eine Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals dieser Erfindung eine Verzögerungsschaltung zum Verzögern eines Signals um eine Horizontalperiode, einen ersten Addierer zum Addieren eines Eingangssignals und eines Ausgangssignals von der Verzögerungsschaltung, eine Filterschaltung zum Durchlassen eines spezifizierten Frequenzbands eines Ausgangs des ersten Addierers, eine erste Koeffizientenschaltung zum Multiplizieren eines Ausgangs der Filterschaltung mit einem spezifizierten Koeffizienten, einen zweiten Addierer zum Addieren eines Ausgangs der ersten Koeffizientenschaltung und des Eingangssignals, um dessen Summenausgangssignal als Eingabe für die Verzögerungsschaltung zu verwenden, einen Subtrahierer zum Subtrahieren des Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung von dem Eingangssignal der Verzögerungsschaltung, einen Amplitudenbegrenzer zum Begrenzen der Amplitude eines Ausgangs des Subtrahierers, eine zweite Koeffizientenschaltung zum Multiplizieren eines Ausgangs des Amplitudenbegrenzers mit einem spezifizierten Koeffizienten und eine Funktionsschaltung zum Berechnen einer Summe oder Differenz eines Ausgangssignals der zweiten Koeffizientenschaltung und des Eingangssignals.
  • Wenn bei dieser Anordnung eine vertikale Korrelation besteht, arbeitet die Schaltung als Kammfilter mit einem breiten Durchlaßband, wenn die Frequenz des Eingangssignals niedrig ist, und als Kammfilter mit einem schmalen Durchlaßband, wenn die Frequenz hoch ist; und wenn keine vertikale Korrelation besteht, wird das Ausgangssignal kaum beeinflußt. Deshalb werden, wenn eine vertikale Korrelation besteht, sichtbare Rauschanteile in dem Hochfrequenzbereich wirksam vermindert, und wenn keine Korrelation vorhanden ist, wird die Rauschminderungsfunktion nicht ausgeführt, so daß die Vertikalauflösung nicht verringert wird.
  • Da ferner zum Erreichen dieser Eigenschaft nur eine Filterschaltung verwendet wird, ist die Schaltung einfach und eine Schwankung der Charakteristik kann eingeschränkt werden.
  • Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer Luminanzsignal-Verarbeitungsschaltung in einer Ausführung dieser Erfindung;
  • Fig. 2 und Fig. 3 sind Wellenformdiagramme der Frequenzverläufe von betreffenden Teilen in Fig. 1;
  • Fig. 4 ist ein Schaltbild einer Ausführung, die die Filterschaltung und die Koeffizientenschaltung in Fig. 1 kombiniert;
  • Fig. 5, Fig. 6 und Fig. 7 sind Blockschaltbilder anderer Ausführungen dieser Erfindung;
  • Fig. 9 ist ein Wellenformdiagramm betreffender Teile in Fig. 8;
  • Fig. 10 ist ein Blockschaltbild einer anderen herkömmlichen Signalverarbeitungsschaltung;
  • Fig. 11 ist ein Blockschaltbild eines herkömmlichen rekursiven Kammfilters;
  • Fig. 12 ist ein Diagramm des Frequenzgangs des Frequenzverlaufs von Fig. 11; und
  • Fig. 13 ist ein Blockschaltbild noch einer weiteren herkömmlichen Signalverarbeitungsschaltung.
  • Fig. 1 ist ein Blockschaltbild einer Ausführung dieser Erfindung, die insbesondere der Verminderung des Rauschens dienen soll. Ein Luminanzsignal wird von einem Eingangsanschluß 1 zugeführt. Rauschanteile werden diesem Eingangssignal durch ein nichtlineares Filter 2, das ein rekursives Kammfilter 29 enthält, entnommen und in einem Subtrahierer 3 von dem Eingangssignal subtrahiert, so daß ein rauschvermindertes Signal an einen Ausgangsanschluß 4 übergeben wird.
  • Zunächst wird die Funktion des nichtlinearen Kammfilters 2 erklärt. Das von dem Eingangsanschluß 1 in Fig. 1 zugeführte Eingangssignal wird mit einem Ausgang einer 1H-Verzögerungsschaltung 25 in einem Addierer 21 addiert und die Summe einer Filterschaltung 22 zugeführt. Ein Ausgang der Filterschaltung 22 wird zu einer ersten Koeffizientenschaltung 23 geführt und deren Ausgang wiederum in einem Addierer 24 mit einem Eingangssignal addiert, um zur Eingabe der 1H- Verzögerungsschaltung 25 zu werden. Das Ausgangssignal der 1H-Verzögerungsschaltung 25 wird-von dem Eingangssignal derselben in einem Subtrahierer 26 subtrahiert und das erhaltene Differenzsignal an die Amplitudenbegrenzerschaltung 27 angelegt. Angenommen das Eingangssignal sei Ei, der Ausgang der 1H-Verzögerungsschaltung 25 E&sub1;, eine Übertragungsfunktion der Filterschaltung 22 &alpha;, ein Koeffizient der ersten Koeffizientenschaltung 23 k, die 1H-Verzögerung &epsi; und die horizontale Abtastfrequenz sei fH, dann wird E&sub1; wie folgt ausgedrückt:
  • E&sub1; = {(Ei + E&sub1;)&alpha;k + Ei}&epsi;; somit
  • E&sub1; = (1 + &alpha;k) &epsi;/1 &alpha;k&epsi; Ei (2)
  • wo &epsi; = exp (-j&omega;/fH).
  • Daher wird eine Übertragungsfunktion H zu dem Ausgangssignal E&sub2; des rekursiven Kammfilters 29 wie folgt ausgedrückt:
  • H = E&sub2;/Ei = (1 + k) (1 - &epsi;/1- &alpha;k&epsi; (3)
  • Gleichung (3) ist wie Gleichung (1), außer daß k durch &alpha;k ersetzt ist. Daher ist, ähnlich zu Gleichung (1), wenn die Frequenz des Eingangssignals nfH ist, &epsi; = 1, somit H = 0; und wenn (n + 0.5)fH, &epsi; = -1, somit H = 2. Das heißt, es bedeutet ein Kammfilter, das den Höchstwert erreicht, wenn die Frequenz der Eingangsfrequenz (n + 0.5)fH ist, und den Tiefstwert erreicht, wenn die Frequenz nfH ist.
  • Die gleiche in der Schaltung in Fig. 11 erhaltene Eigenschaft wird daher in der Schaltung von Fig. 1 erhalten. Da in Fig. 1 die Filterschaltung 22 der Koeffizientenschaltung hinzugefügt ist, kann zudem die Eigenschaft abhängig von der Frequenz des Eingangssignals verändert werden.
  • Die Filterschaltung 22 in Fig. 1 ist ein Hoch-Anhebungsfilter, und wenn die Frequenz hoch ist, erreicht &alpha; 1, und wenn die Frequenz tief ist, wird &alpha; R2/(R&sub1; + R&sub2;), so daß &alpha;k in Gleichung (3), d. h. k in Gleichung (1), kleiner wird, wenn die Frequenz kleiner wird. Daher wird eine Charakteristik erhalten, die bei hoher Frequenz im Durchlaßbereich erweitert und bei niedriger Frequenz eingeengt wird.
  • Die Frequenzverläufe an einigen Teilen in Fig. 1 sind in Fig. 2 dargestellt. Fig. 2(a) ist der Frequenzverlauf des Ausgangs des Addierers 21, (b) ist der Frequenzverlauf des Ausgangs der Filterschaltung 22, bei dem die Filterschaltung 22 die Charakteristik des Hoch-Anhebungsfilters der durch die gestrichelte Linie in (b) gezeigten Hüllkurve hat, und (c) ist der Frequenzverlauf des Ausgangs von Addierer 24. Der Frequenzverlauf des Ausgangs Ei der 1H-Verzögerungsschaltung 25 wird natürlich wie in (c) dargestellt. Der Frequenzverlauf des Ausgangssignals E&sub2; des rekursiven Kammfilters ist wie in (d) gezeigt.
  • Während in Fig. 1 die Filterschaltung und die Koeffizientenschaltung getrennt bereitgestellt sind, ist es aber auch möglich, diese, wie in Fig. 4 gezeigt, zu kombinieren. Wenn in Fig. 4 R&sub3; und R&sub4; gewählt werden, daß die folgenden Gleichungen aufgestellt werden, entspricht dieses der Kombination der Filterschaltung und der Koeffizientenschaltung in Fig. 1.
  • R&sub3; = (1 - k) R&sub2;
  • R&sub4; = kR&sub2;
  • Daher hat das in dem rekursiven Kammfilter erhaltene Signal Rauschanteile mit kleiner Amplitude und Anteile ohne Vertikalkorrelation mit relativ großer Amplitude. Durch Begrenzung der Amplitude in dem Amplitudenbegrenzer 27 werden die Anteile ohne Vertikalkorrelation entfernt und nur die Rauschanteile bleiben übrig.
  • Dieses Signal wird auf die Amplitude des Eingangssignals in der zweiten Koeffizientenschaltung 28 eingestellt. Zum Beispiel angenommen, dieser Koeffizient sei y, ergibt sich das Ausgangssignal Eo wie folgt:
  • Eo/Ei = (1 + &alpha;k) (1 - &epsi;)/1 - &alpha;k&epsi; y (6)
  • Wenn Y = 1/2, wird sie wie folgt umgestellt:
  • Eo/Ei = (1 + &alpha;k) (1 + &epsi;)/1 - &alpha;k&epsi; (7)
  • Dieses bedeutet ein Kammfilter, das den Boden erreicht, wenn die Frequenz des Eingangssignals (n + 0.5) fH, und in dem Bodenbereich ist das Ausgangssignal 0.
  • Auf diese Weise werden die nicht von dem Amplitudenbegrenzer 27 begrenzten Anteile in dem Subtrahierer 3 von dem Eingangssignal subtrahiert, und als Folge davon wird der an Ausgangsanschluß 4 erscheinende Frequenzverlauf des Ausgangssignals Eo wie in Fig. 3(a) darstellt. Da die Amplitude durch den Amplitudenbegrenzer 27 begrenzt wird, ist bei Abwesenheit vertikaler Korrelation der Ausgang der zweiten Koeffizientenschaltung 28 nahezu Null, so daß ein benahe gleiches Signal wie das Eingangssignal dem Ausgangsanschluß 4, wie in Fig. 3(b) gezeigt, zugeführt wird.
  • Daher wird bei Verwendung des Hoch-Anhebungsfilters das Eingangssignal direkt geliefert, wo vertikale Korrelation nicht vorhanden ist, und sichtbare Hochfrequenzrauschanteile können wirksam vermindert werden, wo eine vertikale Korrelation besteht. Oder allgemein, da die Rauschanteile von 1 bis 2 MHz für am meisten sichtbar gehalten werden, wird eine ähnliche Wirkung durch Verwendung eines Band-Anhebungsfilters erreicht, um dieses Frequenzband anzuheben.
  • Oder durch Verringern des Werts von y auf kleiner als 1/2 geht der Bodenteil von Fig. 3(a) nach oben, und die Charakteristik wird wie in (c) gezeigt. In diesem Fall ist es beabsichtigt, die vertikale Auflösung durch Vermindern des Grads der Rauschminderung zu erhalten. Und, wie in Fig. 5 gezeigt, wird bei Verwendung eines Addierers 5 anstelle der Subtrahierers 3 in Fig. 1, wenn der Wert von y richtig bestimmt ist, eine umgekehrte Charakteristik zu der von Fig. 1, wie in Fig. 3(d) gezeigt, erhalten, und der Teil ohne Korrelation wird angehoben. Auf diese Weise kann, wenn das Rauschen im Verlauf der Aufnahme oder Wiedergabe zunimmt, wie bei VTR, erst durch Aufnahme unter Anhebung des Teils ohne Korrelation, wie in Fig. 5, und dann durch Vermindern des Rauschens der Charakteristik 3(c) in der Zusammensetzung von Fig. 1 bei der Wiedergabe, der umfassende Frequenzverlauf einschließlich Aufnahme und Wiedergabe fast geglättet und das Rauschen kann ohne Verschlechterung der vertikalen Auflösung reduziert werden.
  • Oder, wie in Fig. 6, wenn die Anordnung so ist, um den Ausgang von dem rekursiven Kammfilter von dem Eingangsignal zu subtrahieren, um ein Ausgangssignal zu erhalten und dieses Ausgangssignal als die Eingabe zu dem rekursiven Kammfilter zu verwenden, wird eine perfekte inverse Charakteristik zu der von Fig. 5 erhalten. Das heißt, bei der Schaltung in Fig. 5 wird durch Anhebung des Signals bei der Aufnahme und Unterdrückung bei der Wiedergabe das Rauschen vermindert, und der Frequenzverlauf kanngeglättet werden. In diesem Fall ist die Schaltung einfach, weil der gleiche Wert als der Koeffizient der zweiten Koeffizientenschaltung verwendet werden-kann.
  • Entsprechend der Rauschminderung in der Schaltung gemäß Fig. 1 wird eine perfekt inverse Charakteristik durch die Schaltung in Fig. 7 erzielt. In diesem Zusammenhang ist eine ähnliche Rauschminderung ebenfalls möglich. Das heißt, durch Anheben des Signals in der Schaltung in Fig. 7 wird das Rauschen in der Schaltung in Fig. 1 reduziert.
  • Wie vorangehend beschrieben wird erfindungsgemäß durch Verändern der Charakteristik eines Kammfilters abhängig von der Frequenz durch Verwendung von nur einem Filter das Rauschen wirksam abgesenkt, und die Schaltung kann ebenfalls einfach zusammengesetzt sein. Ferner kann durch vorübergehendes Anheben der Anteile ohne vertikale Korrelation bei der Aufnahme und Unterdrücken derselben zusammen mit dem Rauschen bei der Wiedergabe das Rauschen reduziert werden, ohne die vertikale Korrelationsauflösung zu senken, so daß es äußerst nützlich ist.

Claims (5)

1. Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals umfassend: eine Verzögerungsschaltung (25) zum Verzögern eines Signals um eine Horizontalperiode; einen ersten Addierer (21) zum Addieren eines Eingangssignals und eines Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung; eine Filterschaltung (22) zum Durchlassen eines spezifizierten Frequenzbands eines Ausgangssignals des ersten Addierers; eine erste Koeffizientenschaltung (23) zum Multiplizieren eines Ausgangs der Filterschaltung mit einem spezifizierten Koeffizienten; einen zweiten Addierer (24) zum Addieren des Eingangssignals und eines Ausgangs der ersten Koeffizientenschaltung, um das Summenausgangssignal als ein Eingabesignal für die Verzögerungsschaltung zu verwenden; einen Subtrahierer (26) zum Subtrahieren des Ausgangssignals der Verzögerungsschaltung von dem Eingangssignal der Verzögerungsschaltung; einen Amplitudenbegrenzer (27) zum Begrenzen der Amplitude eines Ausgangssignals des Subtrahierers; eine zweite Koeffizientenschaltung (28) zum Multiplizieren eines Ausgangs des Amplitudenbegrenzers mit einem spezifizierten Koeffizienten; und eine Funktionsschaltung (3) zum Berechnen einer Summe oder Differenz eines Ausgangssignals der zweiten Koeffizientenschaltung und des Eingangssignals, wobei ein Ausgangssignal der Funktionsschaltung ein Ausgangssignal der Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals ist.
2. Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals nach Anspruch 1, worin die Filterschaltung (22) eine Hoch-Anhebungs-Charakteristik besitzt.
3. Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals nach Anspruch 1, worin die Filterschaltung (22) eine Band-Anhebungs-Charakteristik besitzt.
4. Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals nach einem der vorangehenden Ansprüche, worin die Funktionsschaltung (3) ein Subtrahierer (6) ist, wodurch die Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals Rauschen in dem Eingangssignal reduziert.
5. Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals nach Anspruch 1, 2 oder 3, worin die Funktionsschaltung (3) ein Addierer (7) ist, wodurch die Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals das Eingangssignal anhebt.
DE86309070T 1985-12-06 1986-11-20 Schaltung zur Verarbeitung des Luminanzsignals. Expired - Fee Related DE3689286T2 (de)

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DE3689286D1 DE3689286D1 (de) 1993-12-16
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EP0232597A3 (en) 1989-05-31
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