DE3607736C2 - Absperrklappe - Google Patents
AbsperrklappeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Absperrklappe für Rohrleitungen
u. dgl. mit einer schwenkbar im Gehäuse gelagerten Klappe, wel
che in Schließstellung an der Innenseite eines durchgehend
über die gesamte Gehäusebreite angeordneten Dichtungsfutters
aus einem nicht oder nur wenig elastischen Kunststoff, wie
z.B. einem Fluorkunststoff, anliegt, wobei das Dichtungsfutter
im Dichtbereich, in welchem es in Offenstellung gegenüber der
Klappe einen geringfügig geringeren lichten Durchmesser auf
weist, gegen die Schließstellung der Klappe über eine Feder
brücke und einem zwischen Federbrücke und Gehäuse liegenden
Spalt nachgiebig angeordnet ist.
Eine derartige Absperrklappe ist aus der DE-OS 28 21 091 be
kannt. Bei dieser Absperrklappe ist eine Federbrücke als Rück
stellelement für das Dichtungsfutter auf der Rückseite eines
über die gesamte Gehäusebreite reichenden Dichtungsfutters an
geordnet. Die Federbrücke hat den Zweck, die mangelnde Rück
stellkraft des Dichtungsfutters auszugleichen. Der Nachteil
dieser bekannten Ausführungsform ist, daß die Federbrücke
lediglich am Dichtungsfutter anliegt ohne mit diesem fest,
d.h. in sich verankert, verbunden zu sein. Hierdurch kann ins
besondere bei höheren Betriebstemperaturen beim Schließvorgang,
u.a. bedingt durch die Materialerweichung des Dichtungsfutters,
eine Verzerrung und somit Verformung oder gar Zerstörung des
Dichtungsfutters eintreten. Eine mehr oder weniger starke Un
dichtheit im Durchgang und/oder an den Lagerzapfen kann die
Folge sein. Selbst wenn nur an den Lagerzapfen eine Undicht
heit eintritt, sind die Federbrücke und das Gehäuse nicht mehr
korrosionsgeschützt.
Weiterhin ergeben sich bei der bekannten Ausführung bereits in
der Fertigung Schwierigkeiten dergestalt, daß die geforderten
Abmessungen nur unter großem Aufwand aufgrund der Temperatur
schwankungen einerseits und des labilen Kunststoffteils anderer
seits eingehalten werden können.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Absperrklappe der
eingangs genannten Art zu schaffen, bei der das Dichtungsfutter,
sei es, daß es mit Dichtlippen ausgebildet und für relativ hohe
Druck- und Temperaturbeanspruchung wie z.B. im Dampfbereich vorgesehen
ist oder ohne Dichtlippen entsprechend totraumfrei ausgeführt
ist und insbesondere bei nicht so hohen Drücken im chemischen
Bereich eingesetzt werden kann, ein entsprechendes im
Dichtungsfutter verankertes Rückstellelement aufweist.
Diese Aufgabe wird gelöst mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs
1. Erfindungsgemäß wird eine aus einem gut federnden
metallischen oder aus einem sonstigen den Bedingungen entsprechenden
Material bestehende Federbrücke am Umfang mit Schlitzen
versehen. Die Schlitze können durchgehend oder einseitig seitlich
auslaufend sein, zweckmäßig ist es jedoch, wenn sie nur innerhalb
eines Teils der Breite der Federbrücke vorhanden sind.
Weiterhin ist es sinnvoll, wenn die Federbrücke in etwa in der
Mitte der Breite einen nach innen gerichteten Bund aufweist, der
zweckmäßig in einem entsprechenden Teilbereich der Bundhöhe
ebenfalls von den Schlitzen erfaßt ist. Die so gestaltete Fe
derbrücke wird dann im Spritz- oder Preßvorgang mit Kunststoff,
insbesondere einem Fluorkunststoff umhüllt, wobei der Kunst
stoff, der gleichzeitig das Dichtungsfutter bildet, in den
Schlitzen verankert ist und das Dichtungsfutter mit der Feder
brücke somit eine festverbundene Einheit darstellt. Zur besser
en Armierung bzw. Verankerung des Dichtungsfutters kann die Fe
derbrücke auch noch mit Bohrungen versehen werden. Die Schlitze
in der Federbrücke dienen einerseits zur besseren Federung und
andererseits zur Verankerung. Ein so gestaltetes Dichtungsfut
ter ist über die Armierung auch bei relativ hoher Temperatur
formstabil, und auch während der Fertigung lassen sich bedingt
durch die Armierung die geforderten Abmessungen ohne großen
Aufwand besser einhalten.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung soll insbesondere
ein ungeteiltes Gehäuse zum Einsatz kommen und das Dichtungs
futter als Patroneneinsatz dergestalt ausgeführt sein, daß das
Gehäuse eine sichere Auskleidung und somit einen Korrosions
schutz erfährt. Dies wird zweckmäßig dadurch erreicht, daß ein
seitlicher Flansch am Dichtungsfutter bereits angepreßt und für
den entgegengesetzten Flansch nach dem Einsetzen des Patronen
einsatzes in das Gehäuse ein entsprechend passender, zweckmäßig
aus dem gleichen Werkstoff wie das Dichtungsfutter bestehender
Dichtring, möglichst mit einem elastischen Kern, bis etwa zum
äußeren Flanschdurchmesser eingesetzt wird. Durch das Verflan
schen bei der Montage innerhalb z.B. einer Rohrleitung wird
dieser Dichtring, der gegenüber der Gehäusebreite geringfügig
vorsteht, so verformt, daß er dichtend einerseits fest am ar
mierten Dichtungsfutter und andererseits am Gehäuse anliegt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen und der Beschreibung der Figuren dargestellt,
wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinat
ionen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
In den Fig. 1 bis 3 werden Ausführungsbeispiele der erfind
ungsgemäßen Absperrklappe unter Hinweis auf die beigefügten
Zeichnungen im einzelnen näher erläutert, wobei bemerkt wird,
daß die Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele be
schränkt ist.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Absperrklappe bei
der das Dichtungsfutter, welches Dichtlippen auf
weist, über eine Federbrücke armiert ist
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt aus einer Federbrücke mit
Schlitzen
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einer Absperrklappe
bei der das Dichtungsfutter keine Dichtlippen auf
weist und über eine Federbrücke armiert ist.
Die Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Absperrklappe mit
einer über Lagerzapfen 5 oder Lagerwelle in einem Gehäuse 1 mit
tig gelagerten Klappe 4, die im geschlossenen Zustand mit ihrer
radialen Dichtfläche 4a am Dichtbereich 2a des Dichtungsfutters
2 anliegt. Das Dichtungsfutter 2 weist im Dichtbereich 2a in
diesem Ausführungsbeispiel Dichtlippen 2b auf, die beidseits
seitlich an einem nach innen gerichteten umlaufenden Flansch 2c
angeordnet sind. Selbstverständlich wäre diese Ausführung auch mit
nur einer seitlich angeordneten Dichtlippe möglich. Dieser um
laufende Flansch 2c mit Dichtlippen 2b ist auch um die Lager
zapfen 5 entsprechend beidseits herumgeführt. In dem Dichtungs
futter 2 ist eine Federbrücke 3 verankert. Die Federbrücke 3
weist zweckmäßig einen nach innen gerichteten Bund 3a auf, der
in den umlaufenden Flansch 2c hineinragt. Im Bereich der Lager
zapfen 5 weist die Federbrücke 3 je eine Bohrung auf, die so
dimensioniert ist, daß sie den Bund 3a durchbricht und zwisch
en Federbrücke 3 und Lagerzapfen 5 ringsum genügend Raum für
die Anordnung von Werkstoff des Dichtungsfutters 2 und die An
ordnung einer gegenüber dem Lagerzapfen 5 erforderlichen ge
eigneten Abdichtung läßt. Am Umfang weist die Federbrücke 3
Schlitze 3b auf, mindest jedoch einen Schlitz, der zweckmäßig
auch den Bund 3a in einem entsprechenden Teilbereich der Bund
höhe erfaßt. Die Schlitze 3b können z.B. im Tauchverfahren
eingefräst werden und laufen jeweils an den seitlichen Schult
ern 3c der Federbrücke 3, die der Abstützung dienen, aus. Die
so gestaltete Federbrücke 3 wird im Spritz- oder Preßverfahren
mit einem Kunststoff, insbesondere einem Fluorkunststoff, um
mantelt. Hierbei kann die Federbrücke 3 auf der dem Medium ab
gekehrten Seite zur Aufnahme im Werkzeug über z.B. Zentrier
stifte fixiert werden. Der Kunststoff, der das Dichtungsfutter 2
bildet, wird hierbei in den Schlitzen 3b der Federbrücke 3 oder
noch in zusätzlich angebrachten Bohrungen, die auch z.B. als
Querbohrungen im Bund 3a vorgesehen werden können, verankert.
An der dem Medium abgekehrten Seite weist das Dichtungsfutter 2
zwischen den beiden Schultern 3c der Federbrücke 3 eine Aus
sparung 7 auf, über die zwischen Gehäuse 1 und Dichtungsfutter 2
ein Spalt 6 gebildet wird. Das Dichtungsfutter 2 stützt sich
hierbei über die vom Dichtungsfutter 2 gebildeten Schulteran
sätzen 2e, die über den Schultern 3c der Federbrücke 3 liegen,
an der Innenwand des Gehäuses 1 ab.
Das Dichtungsfutter 2 ist an einer Seite mit einem Dicht
flansch 2d versehen, und an der gegenüberliegenden Seite ist
am äußeren Umfang des Dichtungsfutters 2 ein entsprechend
großer Dichtring 8 angeordnet, der möglichst noch mit einem
elastischen Kern 8a aus z.B. einem Elastomer, Kautschuk/As
best oder ähnlichem, versehen ist. Der Dichtring 8 besteht
zweckmäßig aus dem gleichen Werkstoff, aus dem auch das Dicht
ungsfutter 2 besteht. Da das Dichtungsfutter 2 mit Dicht
ring 8 etwas über die Breite des Gehäuse 1 hinausragt, tritt
bei der Verflanschung der Absperrklappe z.B. innerhalb einer
Rohrleitung, eine Verpressung ein, die den Dichtring 8 dicht
end an den äußeren Umfang des Dichtungsfutters 2 und an die im
Gehäuse 1 vorgesehene Aussparung preßt. Durch die metallische
Armierung des Dichtungsfutters 2 findet der Dichtring 8
gleichzeitig am Dichtungsfutter 2 einen festen Widerstand.
Selbstverständlich wäre es auch möglich, die zweite Flansch
seite des Dichtungsfutters 2 so zu gestalten bzw. zunächst
zylindrisch zu gestalten und sie nach dem Einsetzen in das
Gehäuse 1 über Erwärmung hochzustellen. Doch diese Vorgehens
weise ist wegen der erforderlichen Erwärmung sehr aufwendig.
Um einen strömungsgünstigen Verlauf zu erhalten, können beid
seits oder auch nur an einer Seite Strömungskörper 9 am Dicht
ungsfutter 2 in Richtung Dichtlippen 2b angeordnet werden.
Beim Schließen der Klappe 4 legt sich das über Spalt 6 in Ver
bindung mit der Federbrücke 3 nachgiebig angeordnete Dicht
ungsfutter 2, das im Dichtbereich 2a gegenüber dem Dichtrand 4a
der Klappe 4 einen etwas kleineren Durchmesser aufweist, an den
Dichtrand der Klappe 4 dichtend an. Bei entsprechendem Druck
anstieg wirkt dieser dann auf der der Klappe 4 abgekehrten
Seite der Dichtlippe 2b und preßt die Dichtlippe 2b an den
Dichtrand 4a der Klappe 4 an. Durch die Verankerung des Dicht
ungsfutters 2 in der Federbrücke 3 ist selbst noch bei relativ
hohen Temperaturen das Dichtungsfutter 2 formstabil. Gleich
zeitig ist durch die Anordnung des Dichtungsfutters 2 über die
gesamte Gehäusebreite in Verbindung mit der Formstabilität so
wie der Anordnung des Dichtringes 8 eine gute Auskleidung für
das Gehäuse 1 gegeben. Selbstverständlich ist es auch möglich,
die Klappe 4 und falls erforderlich auch die Lagerzapfen 5 zu
mindest in einem Teilbereich z.B. mit einem Fluorkunststoff zu
ummanteln, um eine komplett ausgekleidete Armatur zu erhalten.
Die Fig. 2 zeigt eine Federbrücke 3 mit Bund 3a und der Anord
nung von mehreren Schlitzen 3b. Das Dichtungsfutter 2 ist ent
sprechend strichliert dargestellt.
Die Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus einer Absperrklappe und
einem über eine Federbrücke 3, die mit oder ohne Bund 3a ausge
führt sein kann, armierten Dichtungsfutter 2, wobei das Dicht
ungsfutter 2 jedoch keine Dichtlippen aufweist. Die Dichtwirk
ung wird bei dieser Ausführung vor allem über die Dimensionier
ung der Federbrücke 3 erreicht, wobei das Dichtungsfutter 2
wiederum über Spalt 6 in Verbindung mit dem Federelement 3 nach
giebig angeordnet ist, so daß beim Einschwenken der Klappe 4
das Dichtungsfutter 2 im Dichtbereich 2a dichtend am Dichtrand
4a der Klappe 4 anliegt und bedingt durch das Federelement 3
eine gute Rückstellkraft besitzt. Ebenso wie bei dem Ausführ
ungsbeispiel nach Fig. 1 stützt sich beim Funktionsvorgang das
Dichtungsfutter 2 auf der der Klappe 4 abgekehrten Seite über
die Schulteransätze 2e an der Innenwand des Gehäuses 1 ab. Das
Dichtungsfutter 2 ist wiederum als Patroneneinsatz vorgesehen
und an beiden Seiten über je einen Dichtring 8, in der Funktion
wie in Fig. 1 beschrieben, abgedichtet.
Selbstverständlich bestünde auch die Möglichkeit, sowohl nach
Fig. 1 als auch nach Fig. 3 das Gehäuse in geteilter Form
auszuführen. In diesem Fall könnte man auch das Dichtungsfutter
2 noch hülsenartig im Bereich der Lagerung bis zu den Lager
deckeln bzw. bis in einem dazwischen liegenden Bereich hochzieh
en.
Claims (11)
1. Absperrklappe für Rohrleitungen mit einer schwenkbar im
Gehäuse gelagerten Klappe, welche in Schließstellung an
der Innenseite eines durchgehend über die gesamte Gehäusebreite
angeordneten Dichtungsfutters aus einem nicht oder
nur wenig elastischen Kunststoff, wie z. B. einem Fluorkunststoff,
anliegt, wobei das Dichtungsfutter im Dichtbereich,
in welchem es in Offenstellung gegenüber der
Klappe einen geringfügig geringeren lichten Durchmesser
aufweist, gegen die Schließstellung der Klappe über eine
Federbrücke und einem zwischen Federbrücke und Gehäuse
liegenden Spalt nachgiebig angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federbrücke (3), die Schlitze (3b)
aufweist, in dem Dichtungsfutter (2) durch teilweise oder
gänzliche Ummantelung fest verankert ist und das Dichtungsfutter
(2) mit der Federbrücke (3) eine Einheit bildet.
2. Absperrklappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Federbrücke (3) zur Verankerung mit Bohrungen versehen
ist.
3. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Federbrücke (3) einen nach innen gerichteten
Bund (3a) aufweist.
4. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich die Schlitze (3b) fast über die gesamte
Breite der Federbrücke (3) erstrecken, zweckmäßig zwischen
den Schultern (3c) und auch einen Teilbereich der Höhe des
Bundes (3a) erfassen.
5. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federbrücke (3) aus einem nicht oder
kaum ermüdenden Material besteht.
6. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungsfutter (2) als Patroneneinsatz
ausgebildet ist.
7. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest an einer Seite zur Bildung einer
zwischen Dichtungsfutter (2) und Gehäuse (1) geschlossenen
flanschseitigen Abdichtungsfläche ein Dichtring (8) angeordnet
ist.
8. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungsfutter (2) aus einem Fluorkunststoff
besteht.
9. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungsfutter (2) mit Dichtlippen (2b)
versehen ist.
10. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dichtungsfutter (2) ohne Dichtlippen
versehen ist.
11. Absperrklappe nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 8, sowie dem
Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsfutter
(2) hülsenartig im Bereich der Lagerung bis zu
den Lagerdeckeln bzw. bis in einem dazwischen liegenden
Bereich hochgezogen ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19863607736 DE3607736C2 (de) | 1986-03-08 | 1986-03-08 | Absperrklappe |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19863607736 DE3607736C2 (de) | 1986-03-08 | 1986-03-08 | Absperrklappe |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3607736A1 DE3607736A1 (de) | 1987-09-10 |
| DE3607736C2 true DE3607736C2 (de) | 1994-12-01 |
Family
ID=6295873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3607736C2 (de) |
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-
1986
- 1986-03-08 DE DE19863607736 patent/DE3607736C2/de not_active Expired - Lifetime
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|---|---|
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