DE35768C - Neuerung an Receiver-Dampfmaschinen - Google Patents

Neuerung an Receiver-Dampfmaschinen

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DE35768C
DE35768C DENDAT35768D DE35768DA DE35768C DE 35768 C DE35768 C DE 35768C DE NDAT35768 D DENDAT35768 D DE NDAT35768D DE 35768D A DE35768D A DE 35768DA DE 35768 C DE35768 C DE 35768C
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DE
Germany
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steam engines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35768D
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Original Assignee
W. SCHMIDT in Braunschweig
Publication of DE35768C publication Critical patent/DE35768C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K19/00Regenerating or otherwise treating steam exhausted from steam engine plant
    • F01K19/02Regenerating by compression
    • F01K19/08Regenerating by compression compression done by injection apparatus, jet blower, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
„/>■ '
KLASSE
Erster Zusatz zum Patent No. 34358 vom g. Mai i<
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. November 1885 ab. Längste Dauer: 8. Mai igoo.
Das durch das Haupt-Patent geschützte Verfahren — den im kleinen Cylinder verbrauchten ' und vom Receiver aufgenommenen Dampf theil-■ weise mittelst eines Dampfstrahlgebläses in den kleinen Cylinder comprimirt zurückzuführen — kann auch bei eincylindrigen Maschinen mit der Modification angewendet werden, dafs man den Kolben von der einen Seite mit einer gewissen Füllung und mit Expansion treibt, den theilweise expandirten Dampf in einen Receiver führt, durch ein Strahlgebläse wieder comprimirt und nun auf der anderen Kolbenseite wirken läfst, wonach er ins Freie auspufft oder condensirt wird. Der Dampf wirkt also dann ähnlich wie bei Compound-Maschinen.
Die Regenerirung des Dampfes erfolgt wie in der Zeichnung dargestellt. Es sind zwei Auspuffkanäle ab, Fig. 1, vorhanden, deren einer b zum Condensator oder zur Atmosphäre führt, während der andere α zum Receiver R geht. Das Dampfstrahlgebläse g, Fig. 1, saugt den theilweise expandirten Dampf, der in dem Räume k gewirkt hat, an und drückt ihn in den Schieberkasten s zurück. Der in dem Räume k1 zur Wirkung gelangte Dampf pufft ins Freie aus oder geht in den Condensator.
Fig. 2 zeigt eine Modification dieser Anordnung, bei welcher der Schieberkasten getheilt ist und der Raum χ desselben einen Theil des Receivers bildet, ebenso wie die sich daran schliefsende Rohrleitung. In diesen Raum χ gelangen die auf der gegenüberliegenden Kolbenseite expandirten Dämpfe. Bei dieser Anordnung wird also der Kolben von unten mit geringer gespanntem Dampf getrieben. Ein Theil desselben wird abgesaugt vom Saugstrahlgebläse gl, durch dasselbe regenerirt und gelangt über dem Kolben wieder mit zur Verwendung.
Von der unteren Kolbenseite aus findet Auspuff oder Condensation statt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei dem durch das Haupt-Patent geschützten Verfahren die Abänderung, dafs bei doppeltwirkenden Dampfmaschinen der Dampf nur von einer Kolbenseite auspufft oder condensirt und von der anderen Seite in einen Receiver gelangt, aus dem derselbe durch Strahlgebläse wieder zum Cylinder zurückgeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDUUCKEREI.
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