DE3538551C1 - Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3-dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte - Google Patents

Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3-dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte

Info

Publication number
DE3538551C1
DE3538551C1 DE19853538551 DE3538551A DE3538551C1 DE 3538551 C1 DE3538551 C1 DE 3538551C1 DE 19853538551 DE19853538551 DE 19853538551 DE 3538551 A DE3538551 A DE 3538551A DE 3538551 C1 DE3538551 C1 DE 3538551C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cube
probing
contact surfaces
auxiliary
reference device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19853538551
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Dipl.-Ing. Häfner (FH), 7060 Schorndorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
C Stiefelmayer GmbH and Co KG
Original Assignee
C Stiefelmayer GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by C Stiefelmayer GmbH and Co KG filed Critical C Stiefelmayer GmbH and Co KG
Priority to DE19853538551 priority Critical patent/DE3538551C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3538551C1 publication Critical patent/DE3538551C1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/30Bars, blocks, or strips in which the distance between a pair of faces is fixed, although it may be preadjustable, e.g. end measure, feeler strip
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B21/00Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant
    • G01B21/02Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness
    • G01B21/04Measuring arrangements or details thereof, where the measuring technique is not covered by the other groups of this subclass, unspecified or not relevant for measuring length, width, or thickness by measuring coordinates of points
    • G01B21/047Accessories, e.g. for positioning, for tool-setting, for measuring probes
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Program-control systems
    • G05B19/02Program-control systems electric
    • G05B19/18Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form
    • G05B19/401Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form characterised by control arrangements for measuring, e.g. calibration and initialisation, measuring workpiece for machining purposes
    • G05B19/4015Numerical control [NC], i.e. automatically operating machines, in particular machine tools, e.g. in a manufacturing environment, so as to execute positioning, movement or co-ordinated operations by means of program data in numerical form characterised by control arrangements for measuring, e.g. calibration and initialisation, measuring workpiece for machining purposes going to a reference at the beginning of machine cycle, e.g. for calibration

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Human Computer Interaction (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Length Measuring Devices With Unspecified Measuring Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Hilfsbezugsvorrichtungen dieser Art (DE-OS 28 50 517) sind eine wichtige Hilfe beim Arbeiten mit 3dimensionalen Meß- und/oder Anreißgeräten, z. B. der Art, wie sie in den DE-PS 1773282 und 1798419 beschrieben sind, auf die hier zur Erläuterung dieser Geräte ausdrücklich Bezug genommen ist, vor allem solcher, die mit Rechnerunterstützung arbeiten. Vor dem Antasten und Messen eines Werkstückes durch Antasten z. B. mittels eines berührend arbeitenden Antastwerkzeuges, z. B. mit einem Kugeltaster, der in der Werkzeugaufnahme in einer vorgegebenen Position, z. B. in zur Tischplatte lotrechter Richtung, aufgenommen ist, muß zunächst das Gerät genullt werden. Dies geschieht, wenn möglich und zugänglich, z. B. anhand eines werkstückbezogenen Meßpunktes, z. B. einer Ecke, die in Richtung aller drei Raumachsen mit jeweils gleichbleibender Einspannung und Lage z. B. des Kugeltasters angetastet wird. Bei jeder Antastung in Richtung einer Raumachse wird der sich ergebende, von Null abweichende Meßwert entweder festgehalten oder das Gerät wird in dieser Meßstellung jeweils auf Null gestellt.
  • Beim späteren Antasten und Messen anderer Meßpunkte des gleichen Werkstückes ergibt sich dann der relative Meßwert je Raumachse, bezogen auf den werkstückbezogenen Meßpunkt beim Nullen, aus der Differenz dieses Meßwertes und des beim Nullen gemessenen Wertes bzw. Null.
  • Je nach Werkstückbeschaffenheit, notwendiger Meßpunktfolge und anderen Parametern ist es beim Meßvorgang notwendig, das Antastwerkzeug nach der beschriebenen Nullung gegen ein gleiches oder andersförmiges auszuwechseln oder in eine andere räumliche Position zu bringen, z. B. in der Werkzeugaufnahme umzusetzen, wobei sich in allen Fällen Abweichungen von der anfangs vorgenommenen Nullstellung ergeben. Selbst wenn man beim Austausch ein neues, gänzlich gleiches Antastwerkzeug benutzt und dieses in der Werkzeugaufnahme in der gleichen räumlichen Position eingesetzt wird wie das ursprüngliche Antastwerkzeug, so ist allein schon das zum Einsetzen und Wechseln notwendige Spiel zwischen Werkzeugaufnahme und Antastwerkzeug die Ursache für Abweichungen und Meßungenauigkeiten, sofern nicht erneut vor Meßbeginn genullt wird. Sichtlich größere Abweichungen ergeben sich natürlich dann, wenn sich die Raumlage des Antastwerkzeuges oder die Art und Funktionsweise des Antastwerkzeuges ändern, z. B. durch Umsetzen des Antastwerkzeuges von der lotrechten in eine waagerechte Lage, in eine Winkellage od. dgl. Um daraus resultierende Meßungenauigkeiten selbst geringeren Ausmaßes auszuschließen, muß somit nach jeder Veränderung des Antastwerkzeuges, sei es beim Austausch, sei es bei Änderung seiner Raumlage, das Gerät vor Meßbeginn erneut genullt werden.
  • Häufig ergeben sich nun Schwierigkeiten, diese Nullung immer an einem werkstückbezogenen Meßpunkt vorzunehmen, z. B. weil das Werkstück selbst keine derartigen, prädestinierten Meßpunkte hat oder derartige Meßpunkte in der neuen Raumlage des Antastwerkzeuges nicht mehr zugänglich sind oder die Form des Antastwerkzeuges oder die Funktionsweise dieses das Antasten dieses werkstückbezogen Meßpunktes unmöglich macht oder andere Gründe.
  • Hier schafft eine Hilfsbezugsvorrichtung der eingangs genannten Art Abhilfe, die als separates Referenzelement zur Schaffung eines Bezugspunktes z. B.
  • auf der Tischplatte angeordnet und jeweils vor dem Messen angetastet wird. Die Verwendung solcher Hilfsbezugsvorrichtungen führt zu erheblicher Steigerung der Meßgenauigkeit. Bekannte Hilfsbezugsvorrichtungen weisen als anzutastendes Element z. B. eine Kugel oder einen Würfel auf, dessen Abmessungen bekannt sind und entsprechend bei der Nullung berücksichtigt werden. Ein Würfel, dessen sechs Würfelflächen sich jeweils in scharfen Würfelkanten schneiden, ermöglicht eine Antastung mittels berührend arbeitender Antastwerkzeuge, wobei der jeweilige Bezugspunkt die jeweilige Würfelecke bildet, die sich durch den Schnitt dreier in Richtung der drei Raumachsen verlaufender Würfelflächen ergibt. Eine berührungslose Antastung hingegen, beispielsweise mittels eines Antastwerkzeuges, das mit einem Lichtstrahl arbeitet, scheitert bei einem derartigen Würfel, weil hierbei lediglich eine Antastung in einer Achsrichtung des 3achsigen Koordinatensystems möglich ist, nämlich in Richtung rechtwinklig zur Würfelfläche, jedoch nicht in Richtung der beiden anderen Koordinatenachsen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hilfsbezugsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die als ein einziges Referenzelement eine Antastung sowohl mit berührenden als auch mit berührungslos arbeitenden Antastwerkzeugen und dies leicht und schnell ermöglicht, ohne daß es dazu komplizierter Umrechnungsvorgänge oder eines besonderen Rechners bedarf.
  • Die Aufgabe ist bei einer Hilfsbezugsvorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung gelöst durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1.
  • Eine so gestaltete Referenzvorrichtung macht eine Antastung sowohl mit berührend arbeitenden Antastwerkzeugen als auch mit berührungslosen, z. B. mittels Lichtstrahl arbeitenden, Antastwerkzeugen möglich.
  • Für eine Antastung mit berührungslosen Antastwerkzeugen ist Bezugslinie beim Antasten irgendeine längsverlaufende Linie der schrägen Randantastfläche, insbesondere z. B. deren Längsmittellinie. Durch den Schrägverlauf dieser Randantastfläche ergibt sich dort eine Fläche, auf der der Lichtstrahl noch arbeiten kann, besonders dann, wenn ein solches berührungslos arbeitendes Antastwerkzeug schiefe Flächen noch bis hin zu einem Neigungswinkel von 70" antasten kann. Der Schrägverlauf der Randantastflächen ermöglicht also diese Antastung mittels berührungslos arbeitenden Antastwerkzeuges. Da man den relativen Abstand einer Längslinie der schrägen Antastfläche, insbesondere der Längsmittellinie dieser, von anderen Bezugspunkten als Festwerte genau kennt, können diese gleich beim Übergang von einem berührend arbeitenden Antastwerkzeug auf ein berührungslos arbeitendes Antastwerkzeug berücksichtigt und eingegeben werden, ohne daß es hierbei eines besonderen Rechners oder komplizierter Umrechnungsvorgänge bedarf. Die Hilfsbezugsvorrichtung gemäß der Erfindung macht es also ohne Probleme möglich, beim Arbeiten mit einem berührungslosen Antastwerkzeug einen ersten, ursprünglichen Ausgangspunkt zu schaffen, von dem auszugehen ist. Gleichermaßen ist ohne Probleme ein Wechsel des Antastwerkzeuges möglich, und zwar ein Wechsel eines berührungslosen auf ein ebenfalls berührungslos arbeitendes anderes Antastwerkzeug, ebenso ein Wechsel eines berührend arbeitenden auf ein anderes, ebenfalls berührend arbeitendes Antastwerkzeug und vor allem auch ein Wechsel von einem berührend arbeitenden Antastwerkzeug auf ein berührungslos arbeitendes Antastwerkzeug wie auch umgekehrt. Ein Umsetzen des Antastwerkzeuges von einer Achsrichtung auf die andere ist ohne Probleme möglich, dabei ebenfalls ein Wechsel der Antastwerkzeuge. Bei allem ist die Hilfsbezugsvorrichtung außerordentlich einfach, kostengünstig und billig.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus Anspruch 2. Hiernach ist in einem Fall ein Teil der Tischplatte selbst als Hilfsbezugsvorrichtung genannter Art gestaltet, die hiermit auch als Ursprungsgeber anzusehen ist. Im anderen Fall ist ein Hilfskörper dieser Art, der z. B. auch eine Modellplatte sein kann, auf der z. B.
  • ausgehend von einem unbearbeiteten Rohmaterial durch Bearbeitung nach und nach ein Modell entsteht, an der Tischplatte befestigt, der als Ausgangsbezugspunkt für die Werte innerhalb des 3achsigen Koordinatensystems herangezogen wird. Als Hilfskörper können solche verschiedentlicher geometrischer Form zum Einsatz kommen, die zumindest eine schräge Randantastfläche aufweisen. Vor Beginn der Antastung oder Messung werden die einzelnen vorhandenen schrägen Antastflächen und horizontal und/oder vertikal verlaufenden Restflächen angetastet.
  • Eine weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus Anspruch 3 und ferner aus Anspruch 4.
  • Für eine Antastung mit berührungslosen Antastwerkzeugen kann als Bezugspunkt der Schnittpunkt z. B.
  • dreier in Richtung der drei Koordinatenachsen verlaufender Längsmittellinien der schrägen Randantastflächen herangezogen werden, wobei dieser Bezugspunkt bei einem symmetrischen Würfel für alle acht Eckbereiche des Würfels gleich ist und jeweils gleiche Abmessungen, bezogen auf die Würfelflächen, hat. Sämtliche sechs Würfelflächen lassen sich hier sowohl berührend als auch berührungslos antasten.
  • Der Abschrägungswinkel der schrägen Randantastflächen ist grundsätzlich beliebig, da sich bei jeder Winkelgröße ein geometrischer Bezug zwischen den Bezugspunkten für berührende Antastung und für berührungslose Antastung herstellen läßt. Eine vorteilhafte Ausgestaltung ergibt sich aus Anspruch 5. Ein 45"-Winkel hat den Vorteil, daß sich besonders einfache Werte für die geometrische Beziehung ergeben können, wählt man die Kantenmaße des Würfels entsprechend.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 6-14.
  • Wie dargestellt, sind Hilfskörper verschiedenster geometrischer Form einsetzbar, die für die berührungslose Antastung mit zumindest einer schrägen Randantastfläche mit im Grunde beliebigem Abschrägungswinkel versehen sind. Die Hilfskörper können als Ursprungsgeber an einer Modellplatte, die das Modell trägt, befestigt sein, wie auch mittels eines Fußes ausgerichtet, jedoch lösbar, an einer Tischplatte angebracht werden. Derartige Hilfskörper schaffen nicht nur Bezugswerte für das Umsetzen von Tastwerkzeugen, sondern auch Ursprungswerte für den allerersten Ursprung beim Beginnen der Messung. Soweit die Maße bis zu einem anderen virtuellen Bezugspunkt des geometrisch beliebigen Hilfskörpers bekannt sind, was z. B. bei einem symmetrischen Würfel durch die Kantenlänge gegeben ist, kann man als Bezugspunkt auch einen solchen wählen, bei einem Würfel z. B. dessen Mitte. Vorteilhaft ist ein genauer Bezugspunkt gegenüber dem Würfel.
  • Auch wenn die schrägen Antastflächen im wesentlichen für berührungslose Antastwerkzeuge vorgesehen sind, ist im einen oder anderen Fall jedoch auch eine berührende Antastung dieser mittels Tastspitze möglich.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
  • Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchsnummer darauf Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben.
  • Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische, perspektivische Ansicht allein des Würfels einer Hilfsbezugsvorrichtung, Fig. 2 einen schematischen senkrechten Schnitt der auf einer Tischplatte ausgerichteten Hilfsbezugsvorrichtung.
  • Die in F i g. 1 und 2 gezeigte Hilfsbezugsvorrichtung 10 ist insbesondere für 3dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte bestimmt, z. B. solche gemäß DE-PS 17 73 282, und hierbei insbesondere für NC- oder CNC-Geräte dieser Art. In der Werkzeugaufnahme dieser Geräte sind verschiedenartige Antastwerkzeuge in verschiedenen Positionen innerhalb eines dreiachsigen Koordinatensystems auswechselbar aufnehmbar. Als Antastwerkzeuge kommen sowohl solche infrage, die eine berührende Antastung vornehmen, z. B. Kugeltaster, Prismentaster, Scheibentaster, Kegeltaster od. dgl., ebenso wie solche Antastwerkzeuge, die mittels eines Lichtstrahles und infolge dessen berührungslos arbeiten. Derartige berührungslose Antastwerkzeuge haben im Vergleich zu den berührenden Antastwerkzeugen folgende Vorteile. Das Antasten erfolgt einfacher, schneller und sicherer. Es muß nicht auf einen Kontakt mit dem Werkstück geachtet werden. Die Unfallgefahr, die sonst durch z. B. Tastspitzen gegeben ist, ist reduziert. Ferner sind Deformationen des Antastwerkzeuges und/oder des Werkstückes ausgeschlossen. Es lassen sich auch weiche und empfindliche Werkstoffe, wie Ton, Holz, Gips, Plastilin, Kunststoff, Schäumteile, lackierte Flächen etc., antasten. Die Notwendigkeit des Aufspannens des Werkstückes, um die Reaktionskräfte beim berührenden Antasten aufzunehmen, entfällt. Dadurch werden Verspannungen besonders bei recht dünnwandigen Blechteilen oder Kunststoffteilen vermieden. Die sonst bei einer Tastkugel eines berührend arbeitenden Antastwerkzeuges erforderliche Korrektur entfällt, weil der Lichtstrahl eines berührungslosen Antastwerkzeuges wie eine Tastspitze wirkt. Dies macht sich besonders bei mehrfach geneigten Flächen bemerkbar, bei denen sonst eine Tastkugelkorrektur zu größeren Ungenauigkeiten führen kann. Von Vorteil ist ferner, daß schiefe Flächen bis hin zu einem Neigungswinkel von z. B. etwa 70" noch angetastet werden können, wodurch das Antastwerkzeug weniger häufig umgesetzt werden muß.
  • Da beim Antasten ein sichtbarer Lichtstrahl wirkt, läßt sich der Antastvorgang durch den sichtbaren Lichtpunkt genau verfolgen. Da mechanische Verschleißteile entfallen, ist ein solcher berührungsloser Taster wartungsfrei. Er baut kompakt und klein und hat ein geringes Gewicht. Mangels mechanisch bewegter Teile hat ein solcher Taster eine relativ große langzeitstabile und kurzzeitstabile Tastergenauigkeit.
  • Die Hilfsbezugsvorrichtung 10 weist einen Würfel 11 auf, der z. B. massiv ist. Der Würfel 11 besteht insbesondere aus Keramikwerkstoff. Er ist am oberen Ende einer Säule 12 angebracht, die mittels eines schematisch angedeuteten Fußes 13 auf einer Tischplatte 14 aufgestellt und dort befestigt ist. Die Befestigung erfolgt z. B. mittels angedeuteter Schrauben 15 und/oder mittels nicht weiter gezeigter Magnete od. dgl. Dabei ist der Fuß 13 auf der Tischplatte 14 so ausgerichtet, daß die einzelnen Würfelkanten in Richtung der drei Koordinaten X, Y und Z des dreiachsigen Koordinatensystems verlaufen.
  • Dies ist dadurch gesichert, daß am Fuß 13 angeordnete Parallelleisten 16, 17 in zugeordnete Nuten 18 bzw. 19 der Tischplatte 14 formschlüssig eingreifen können, so daß der Fuß 13 und mit diesem der Würfel 11 um die Achse der Säule 12 in fest vorgegebener Orientierung fixiert ist.
  • Der Würfel 11 trägt auf allen sechs Würfelflächen, von denen in F i g. 1 und 2 lediglich die innerhalb der X-Y-Ebene verlaufenden beiden Würfelflächen 20, 21, ferner die in Richtung der Z-Y-Ebene verlaufenden Würfelflächen 22,24 und die in Richtung der Z-X-Ebene verlaufende Würfelfläche 23 zu sehen sind, jeweilige Antastflächen, die in Richtung der drei Raumachsen X, Y und Z des dreiachsigen Koordinatensystems ausgerichtet sind und mittels Antastwerkzeugen, und zwar berührenden wie auch berührungslosen, antastbar sind.
  • Die Besonderheit liegt darin, daß sämtliche zwölf Kanten des Würfels 11 unter jeweils gleichem Winkel a abgeschrägt sind unter Bildung dortiger schräger Randantastflächen, von denen in F i g. 1 und 2 die schrägen Randantastflächen 25-35 zu sehen sind.
  • An diese so gebildeten schrägen Randantastflächen 25-35 schließen sich die innerhalb der sechs Würfelflächen verlaufenden Restflächen als Zentrumantastflächen 36-40 an.
  • Der Abschrägungswinkel der Randantastflächen 25-35 beträgt 45". Die Projektion der schrägen Randantastflächen 25-35 in die Ebene der jeweils angrenzenden Zentrumantastflächen beträgt jeweils z. B. ein Fünftel des Kantenmaßes des Würfels 11. Das Kantenmaß des Würfels 11 ist in Fig.2 mit b angegeben, die zuvor genannte Projektion der schrägen Randantastfläche mit 2a. Beträgt das Kantenmaß des Würfels 11 z.
  • was vorteilhaft ist, 50 mm, so hat die Projektion der schrägen Randantastflächen in die Ebene der angrenzenden Zentrumantastflächen jeweils ein Maß von 10 mm. Dieses Projektionsmaß 2a ist innerhalb jeder Würfelfläche gleich groß, ebenso die Hälfte a dieses Projektionsmaßes 2a, die auf der in F i g. 1 gestrichelt angedeuteten Längsmittellinie 41-46 der jeweiligen schrägen Randantastfläche 25-28 bzw. 31 bzw. 32 verläuft. Wie ersichtlich ist, schneiden sich die Längsmittellinien 43, 41 und 45, die in Richtung der Koordinatenachsen X, Y und Z des räumlichen Koordinatensystems verlaufen, im Schnittpunkt 47. In gleicher Weise schneiden sich die Längsmittellinien 43, 42 und 46 im Schnittpunkt 48 und die Längsmittellinien 44, 42 im Schnittpunkt 49, in dem auch noch die nicht eingezeichnete Längsmittellinie der schrägen Randantastfläche 35 die anderen Längsmittellinien 42,44 schneidet.
  • Sämtliche schrägen Randantastflächen 25-35 und sämtliche innerhalb der Würfelflächen verlaufenden restlichen Zentrumantastflächen 36-40 weisen eine matte Oberfläche auf, durch die der Lichtstrahl eines berührungslos arbeitenden Antastwerkzeuges noch gut gestreut wird.
  • Die Hilfsbezugsvorrichtung 10 eignet sich gleichermaßen für die berührende Antastung wie auch für die berührungslose Antastung. Bei der berührenden Antastung werden ausnahmslos die Zentrumantastflächen 36-40, die innerhalb der Würfelflächen verlaufen, benutzt. Soll im Zuge eines Meßvorganges mit einem eingesetzten, berührend arbeitenden Antastwerkzeuges gearbeitet werden, so ist zunächst ein Nullen des Meß-und Anreißgerätes notwendig. Zu diesem Zweck wird vor Beginn der Messung der Würfel 11 mit dem Antastwerkzeug angetastet. Zur Sicherung des Wertes in Z-Richtung wird das 3dimensionale Meß- und Anreißgerät derart verfahren, daß das Antastwerkzeug in Richtung der Z-Achse von oben her auf die X-Y-Ebene auffährt und diese berührend antastet. Der sich ergebende Wert wird festgehalten als Bezugswert. Sodann wird bei in Z-Richtung festgeklemmten Gerät dieses in Richtung der Y-Achse verfahren, wobei das Antastwerkzeug die Z-X-Ebene des Würfels 11 berührend abtastet. Der sich ergebende Wert hierfür wird ebenfalls festgehalten. In gleicher Weise wird zur Ermittlung des Wertes in Richtung der X-Achse die Z-Y-Ebene des Würfels 11 berührend abgetastet. Es wird mithin in gleicher Weise verfahren wie bei bekannten Referenzwürfeln und wie in der DE-OS 28 50 517 beschrieben ist, wobei bei dieser berührenden Antastung der Bezugspunkt die Würfelekke ist, in der sich die Würfelflächen 20,23 und 24, verlängert man diese über die schrägen Randantastflächen hinaus, treffen. Es handelt sich hierbei um die Würfelekke, die bei nicht abgeschrägten Würfelkanten in diesem Bereich vorhanden wäre.
  • Soll dagegen mit einem berührungslosen Antastwerkzeug gearbeitet werden, das mit einem Lichtstrahl arbeitet, so dienen hier die Schnittpunkte 47-49 und alle weiteren entsprechenden, in den Zeichnungen nicht sichtbaren Schnittpunkte als Eckbezugspunkte. Zunächst wird durch Verfahren des 3dimensionalen Meß-und Anreißgerätes in Richtung der Z-Achse die Zentrumantastfläche 36 angetastet. Dies ist in F i g. 2 durch den mit durchgezogenen Linien eingezeichneten Pfeil Z angedeutet. Die Antastung in Z-Richtung bereitet mit -dem berührungslos arbeitenden Antastwerkzeug mittels Lichtstrahl keine Schwierigkeiten. Soll hiernach die Antastung in Richtung der X-Achse erfolgen, wird hierzu auf die schräge Randantastfläche 25 zurückgegriffen, die eine Streuung des Lichtstrahles aufgrund ihrer Schräge möglich macht Zunächst wird das Gerät so verfahren, daß der Lichtstrahl in F i g. 2 außerhalb des Bereichs der Zentrumantastfläche 36, am besten außerhalb des Würfels 11, verläuft. Sodann wird zum zuvor angetasteten Z-Koordinatenwert ein Betrag der Größe a zugestellt, d. h. das Gerät in Richtung der Z-Achse um den Betrag a nach unten verfahren. Hiernach wird das Gerät hinsichtlich der Beweglichkeit in Richtung der Z-Achse fixiert, wobei der Koordinatenwert Z + a festgehalten wird, da er den Z-Koordinatenwert für den nun als Bezugspunkt benutzten Schnittpunkt 47 (Fig. 1) bildet. Sodann wird das Gerät in Richtung der X-Achse soweit verfahren, bis der Lichtstrahl des berührungslos arbeitenden Antastwerkzeuges so steht, wie in F i g. 2 gestrichelt angedeutet ist. Der Lichtstrahl trifft hierbei auf die Längsmittellinie 41 der schrägen Randantastfläche 25, wobei genau dann, wenn der Lichtstrahl sich auf dieser Höhe befindet, das Antastwerkzeug ein Signal gibt. Der in X-Richtung ermittelte Wert wird sodann festgehalten. In gleicher Weise wird der Wert für die Y-Achse ermittelt, indem das Gerät in Y-Richtung gegen die schräge Randantastfläche 27 heranbewegt wird.
  • Befindet sich der Lichtstrahl auf Höhe der Längsmittellinie 43, wird beim Antastwerkzeug ein Signal erzeugt.
  • Der Y-Wert wird sodann festgehalten.
  • Es bereitet keine Schwierigkeiten, das berührungslose Antastwerkzeug ausgehend von der beschriebenen Position, bei der das Antastwerkzeug in Z-Richtung verläuft, umzusetzen, z. B. so, daß es nun rechtwinklig zur Z-Y-Ebene steht. Dies erfolgt geräteseitig durch Lösen in Richtung der Z-Achse und Umsetzen des Antastwerkzeuges in eine Ausrichtung in Richtung der X-Achse. Sodann wird der maschinenseitige Zähler für die X-Achse mittels der »Preset«-Taste auf den X-Koordinatenwert vor dem Umsetzen des Antastwerkzeuges zuzüglich Wert a + halbe Würfelkantenlänge voreingestellt und sodann die Zentrumantastfläche 40 angetastet.
  • Es ergibt sich der Wert in Richtung der X-Achse, der festgehalten wird. Sodann wird analog zur beschriebenen Methode das Gerät soweit verfahren, daß das Antastwerkzeug außerhalb des Würfelbereiches steht.
  • Hiernach wird zum angetasteten X-Koordinatenwert der Wert a in negativer Koordinatenrichtung zugestellt und das Gerät sodann in Richtung der X-Achse fixiert.
  • Sodann wird der geräteseitige Zähler für die ZAchse auf den zuvor festgehaltenen ZKoordinatenwert, der sich vor dem Umsetzen des Tastwerkzeuges ergab, voreingestellt und nun die schräge Antastfläche 26 von oben her in Richtung der Z-Achse angefahren. Hiernach wird der Zähler für die Y-Achse auf den zuvor vor dem Umsetzen des Antastwerkzeuges ermittelten Y-Koordinatenwert voreingestellt und sodann die schräge Randantastfläche 32 in Richtung der Y-Achse angetastet. Daraus gehen folgende Vorteile dieser Hilfsbezugsvorrichtung hervor. Es ist ohne Probleme ein Wechsel des Antastwerkzeuges möglich, und zwar ein Wechsel eines berührungslosen Antastwerkzeuges auf ein ebenfalls berührungslos arbeitendes Antastwerkzeug, ebenso ein Wechsel eines berührend arbeitenden Antastwerkzeuges auf ein anderes, ebenfalls berührend arbeitendes Antastwerkzeug und vor allem auch ein Wechsel von einem berührend arbeitenden Antastwerkzeug auf ein berührungslos arbeitendes Antastwerkzeug wie auch umgekehrt. Dies ist möglich, da exakte geometrische Beziehungen zwischen den dafür jeweils benutzten Bezugspunkten bestehen. Bei der Antastung mittels berührend arbeitender Antastwerkzeuge bestehen diese Bezugspunkte aus den sich bei Verlängerung der Zentrumantastflächen 36-40 ergebenden Würfelecken, ohne Berücksichtigung der Abschrägung.
  • Bei der berührungslosen Antastung bestehen die Bezugspunkte aus den Schnittpunkten der Längsmittellinien der schrägen Randantastflächen, z. B. aus den in Fig. 2 sichtbaren Schnittpunkten 47-49. Von besonderem Vorteil ist ferner, daß bei der berührungslosen Antastung eine Umsetzung des Antastwerkzeuges möglich ist, ohne daß man hierzu einen Rechner benötigt, wie überhaupt ohne die Notwendigkeit komplizierter Umrechnungsvorgänge.

Claims (14)

  1. Patentansprüche: 1. Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte, in deren Werkzeugaufnahme verschiedene Antastwerkzeuge in verschiedenen Positionen innerhalb eines 3achsigen Koordinatensystems auswechselbar aufnehmbar sind, welche mittels Antastwerkzeugen antastbare Antastflächen trägt, dadurch gekennz e i c h n e t, daß jede durch zumindest zwei zueinander rechtwinklig verlaufende Antastflächen gebildete Kante abgeschrägt ist unter Bildung einer schrägen Randantastfläche (25-35) und daß sich an diese schräge Randantastfläche (25-35) die Restflächen als Zentrumantastflächen (36-40) anschließen.
  2. 2. Hilfsbezugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mindestens eine schräge Randantastfläche (25-35) und die Restflächen unmittelbar an einer das Meß- und/oder Anreißgerät aufnehmenden Tischplatte (14), insbesondere an deren Rand, an einer plattenseitigen Nase, einem plattenseitigen Vorsprung od. dgl., oder an einem Hilfskörper vorgesehen sind, der seinerseits an der Tischplatte (14) befestigbar ist.
  3. 3. Hilfsbezugsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskörper mindestens drei in Richtung der drei Raumachsen (X, K Z) des räumlichen Koordinatensystems ausgerichtete Zentrumantastflächen (36-40) und an diese angrenzende schräge Randantastflächen (25-35) trägt.
  4. 4. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskörper als Würfel (11) ausgebildet ist, der auf allen sechs Würfelflächen (20-24) in Richtung der drei Raumachsen des 3achsigen Koordinatensystems ausgerichtete Antastflächen trägt, bei denen einige oder sämtliche Würfelkanten unter vorzugsweise jeweils gleichem Winkel (ohr) abgeschrägt sind unter Bildung dortiger schräger Randantastflächen (25-35), an die sich die innerhalb der sechs Würfelflächen (20-24) verlaufenden Restflächen als Zentrumantastflächen (36-40) anschließen.
  5. 5. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschrägungswinkel (ux) der schrägen Randantastflächen (25-35) jeweils 45" beträgt.
  6. 6. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsmittellinien (41-46) von jeweils drei in Richtung der Achsen des 3achsigen Koordinatensystems verlaufenden, unter jeweils gleichem Winkel (ohr) abgeschrägten Randantastflächen (25-35) sich in einem eckseitigen Schnittpunkt (47-49) schneiden, der einen Bezugspunkt für die Antastung mittels eines berührungslos, insbesondere mittels eines Lichtstrahles, antastenden Antastwerkzeuges bildet
  7. 7. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils drei in Richtung der Achsen des 3achsigen Koordinatensystems verlaufende Zentrumantastflächen (36-40), über ihre Flächenerstreckung hinaus verlängert, sich in einem virtuellen Bezugspunkt schneiden, der der Würfelecke eines nicht abgeschrägten Würfels entspricht und einen Bezugspunkt für die Antastung mittels eines berührend oder berührungslos arbeitenden Antastwerkzeuges bildet.
  8. 8. Hilfsbezugsvorrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittpunkt (47-49) der Längsmittellinien (41-46) der schrägen Randantastflächen (25-35) vom jeweils zugeordneten Schnittpunkt der Würfelflächen (20-24) einen in allen drei Achsrichtungen des 3achsigen Koordinatensystems gleich großen Abstand Üa aufweist, der fest vorgegeben und als rechnerische Größe bekannt ist.
  9. 9. Hilfsbezugsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand überall die Hälfte der Projektion der schrägen Randantastflächen (25-35) in die Ebenen der angrenzenden Zentrumantastflächen (36-40) beträgt
  10. 10. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 4-9, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektion der schrägen Randantastflächen (25-35) in die Ebene der angrenzenden Zentrumantastflächen (36-40) jeweils ein Fünftel des Kantenmaßes des Würfels (11) beträgt
  11. 11. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche4-l0, dadurch gekennzeichnet, daß die Projektion der schrägen Randantastflächen (25-35) in die Ebene der angrenzenden Zentrumantastflächen (36-40) jeweils 10 mm bei einem Kantenmaß des Würfels (11) von 50 mm beträgt.
  12. 12. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6-11, dadurch gekennzeichnet, daß die Würfelecke in allen drei Achsrichtungen des räumlichen Koordinatensystems den gleichen, der halben Kantenlänge entsprechenden Abstand von der Mitte des Würfels (11) aufweist, daß der Schnittpunkt (47-49) der Längsmittellinien (41-46) der schrägen Randantastflächen (25-35) in allen drei Achsrichtungen den gleichen, der halben Kantenlänge abzüglich des Abstandes (a) entsprechenden Abstand von der Mitte des Würfels (11) aufweist und daß die Würfelmitte den Bezugspunkt für das Antastwerkzeug bildet.
  13. 13. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Randantastflächen (25-35) und die Zentrumantastflächen (36-40) eine matte Oberfläche aufweisen.
  14. 14. Hilfsbezugsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2-13, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskörper aus Keramikwerkstoff gebildet ist.
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3dimensionale Meß- und/ oder Anreißgeräte, in deren Werkzeugaufnahme verschiedene Antastwerkzeuge in verschiedenen Positionen innerhalb eines 3achsigen Koordinatensystems auswechselbar aufnehmbar sind, die mittels Antastwerkzeugen antastbare Antastflächen trägt.
DE19853538551 1985-10-30 1985-10-30 Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3-dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte Expired DE3538551C1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853538551 DE3538551C1 (de) 1985-10-30 1985-10-30 Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3-dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853538551 DE3538551C1 (de) 1985-10-30 1985-10-30 Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3-dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3538551C1 true DE3538551C1 (de) 1986-10-16

Family

ID=6284794

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853538551 Expired DE3538551C1 (de) 1985-10-30 1985-10-30 Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3-dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3538551C1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0269286A3 (en) * 1986-11-15 1990-03-07 Renishaw Plc Checking the setting of a tool
FR2752933A1 (fr) * 1996-08-29 1998-03-06 Renault Dispositif pour l'indexage d'un referentiel
DE19650346B4 (de) * 1996-12-04 2005-11-17 Waibl Gmbh Referenzbock für Doppelständer-Meßmaschinen
EP2466250A1 (de) * 2010-12-16 2012-06-20 Hexagon Metrology, Inc Maschinenkalibrierungswerkzeug

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1773282C (de) * C Stiefelmayer KG, 7300 Eßlmgen Gerat zum Messen oder Anreißen von Werkstucken
DE2850517A1 (de) * 1978-11-22 1980-06-04 Stiefelmayer Kg C Hilfsbezugsvorrichtung fuer insbesondere drei-dimensionale mess- und anreissgeraete

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1773282C (de) * C Stiefelmayer KG, 7300 Eßlmgen Gerat zum Messen oder Anreißen von Werkstucken
DE2850517A1 (de) * 1978-11-22 1980-06-04 Stiefelmayer Kg C Hilfsbezugsvorrichtung fuer insbesondere drei-dimensionale mess- und anreissgeraete

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0269286A3 (en) * 1986-11-15 1990-03-07 Renishaw Plc Checking the setting of a tool
FR2752933A1 (fr) * 1996-08-29 1998-03-06 Renault Dispositif pour l'indexage d'un referentiel
DE19650346B4 (de) * 1996-12-04 2005-11-17 Waibl Gmbh Referenzbock für Doppelständer-Meßmaschinen
EP2466250A1 (de) * 2010-12-16 2012-06-20 Hexagon Metrology, Inc Maschinenkalibrierungswerkzeug
US8826719B2 (en) 2010-12-16 2014-09-09 Hexagon Metrology, Inc. Machine calibration artifact

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2934347C2 (de) Verfahren und Prüfgerät zum Prüfen des Zahnflankenprofils von Zahnrädern großen Durchmessers
EP0026274B1 (de) Zahnflankenprüfgerät sowie Verfahren zum Prüfen von Zahnflanken
EP2010864B1 (de) Scanning einer oberfläche mit einem koordinatenmessgerät
DE3785645T2 (de) Pruefung der einstellung eines werkzeugs.
EP0228563B1 (de) Längenmessgerät
DE3936463A1 (de) Koordinatenmessgeraet
EP0018657B1 (de) Teilungs- und Parallelzeichnungswinkel
DE2659372B2 (de) Vorrichtung zum Messen von drei Dimensionen eines Objektes
EP0270721B1 (de) Messvorrichtung zur Ermittlung der Abmessungen eines Gegenstandes in drei Dimensionen
DE4414747A1 (de) Meßwerkzeug, insbesondere für die Flächenvermessung
DE2346031B1 (de) Messkopf fuer Koordinatenmessmaschinen
DE3644925C2 (de)
DE3024560A1 (de) Pruefnormal zur summarischen genauigkeitspruefung von mehrkoordinaten-messgeraeten
DE9407399U1 (de) Anreißvorrichtung für Bohrmarkierungen auf einem Formenrohling
DE8530720U1 (de) Hilfsbezugsvorrichtung für insbesondere 3-dimensionale Meß- und/oder Anreißgeräte
DE960931C (de) Linealartiges Laengenmessgeraet
DE2850517A1 (de) Hilfsbezugsvorrichtung fuer insbesondere drei-dimensionale mess- und anreissgeraete
CH644542A5 (en) Apparatus for positioning at least one tool relative to a workpiece
AT515653B1 (de) Positionierungssystem von zu bearbeitenden Werkstücken und eine mit einem solchen System ausgestattete Maschine
AT395913B (de) Einrichtung zur ermittlung von rechengroessen
DE4004486C2 (de)
DE3722876A1 (de) Hoehenmess- und anreissgeraet
DE9403142U1 (de) Koordinatenmeßmaschine, bei der der Taster von Hand auf den Meßpunkt des Werkstückes gefahren wird
DE354617C (de) Verfahren und Vorrichtung zur punktweisen UEbertragung von Modellen, insbesondere von Bildhauerwerken, in verschiedenem Massstabe
AT405695B (de) Verfahren zur bestimmung von geometrieparametern einer cnc-fräsmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8100 Publication of the examined application without publication of unexamined application
D1 Grant (no unexamined application published) patent law 81
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee