DE353700C - Huelle fuer Wurst, Fleischpasten u. dgl. aus festem Material - Google Patents

Huelle fuer Wurst, Fleischpasten u. dgl. aus festem Material

Info

Publication number
DE353700C
DE353700C DENDAT353700D DE353700DD DE353700C DE 353700 C DE353700 C DE 353700C DE NDAT353700 D DENDAT353700 D DE NDAT353700D DE 353700D D DE353700D D DE 353700DD DE 353700 C DE353700 C DE 353700C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sausage
casing
solid material
case
meat pastes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT353700D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL REHMENKLAU
Original Assignee
PAUL REHMENKLAU
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE353700C publication Critical patent/DE353700C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C13/00Sausage casings

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Packages (AREA)

Description

  • Hülle für Wurst, Fleischpasten u. dgl. aus festem Material. Es ist bekannt, Fleischwaren, wie Wurst, Fleischpasten u. dgl., außer in Därmen auch in festen Umhüllungen, z. B. aus Aluminium, aufzubewahren. Ferner ist die Aufbewahrung von Konservenwurst in Weißblechbüchsen allgemein bekannt. Bei dieser bekannten Art der Aufbewahrung von Wurst in festen Hüllen handelt es sich aber einmal lediglich um die konservierende Aufbewahrung der genannten Fleischwaren und nicht um einen Ersatz der sonst allgemein üblichen Wursthaut. Damit entfällt auch die, Möglichkeit, Wurstwaren unmittelbar in derselben Form, wie es in Verbindung mit der Darmwursthaut möglich ist, zum Aushang in den Geschäften und zum Servieren zu bringen. Mit der Verwendung der bisher üblichen festen Hülle (Weißblechbüchsen, Aluminiumzylinder) an Stelle der Wursthaut ergibt sich somit auch eine grundsätzliche und nachteilige Änderung in der Art der Verkaufs- und Serviermöglichkeit von Wurstwaren.
  • Die Erfindung bringt hier einen wichtigen Fortschritt, indem einerseits diejenigen Verkaufs-, Aufbewahrungs- und Serviermöglichkeiten, welche die gewöhnliche Darmwursthaut bietet, vereinigt werden sollen mit den Vorzügen, die eine Hülle aus festem Material an sich bietet.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens ist ein Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung die neue Wursthülle im Querschnitt.
  • Die aus Glas bestehende Hülle a besitzt bei der hier gewählten Ausführung zylindrische Form und eine gerade Längsachse. Es würde selbstverständlich nichts ausmachen, die Achse auch kreisförmig gekrümmt zu wählen. Am einen Ende läuft die Hülle a in eine Spitze b aus mit Kopf c und stellt hierdurch das eine spitze Ende einer Darmhülle mit Wurst dar. Am anderen Ende d ist eine schräg zur Hüllenachse gewählte Begrenzungsebene als Sitz für einen Abschlußdeckel e vorgesehen. Es wird also hier der sogenannte Anschnitt veranschaulicht. Das spitze Wurstende ist mit einer feinen Bohrung cl versehen, die durch ein Gummiplättchen c2 abgeschlossen werden kann. Zwischen Sitz d und Deckel e wird in bekannter Weise ein Dichtungsring f eingeschaltet.
  • Die neue Hülle wird mit der Füllung versehen und evakuiert. Der äußere Überdruck preßt dann den Deckel e und die Verschlußscheibe f fest auf den Sitz. Damit ist die Wurst sowohl als Frisch- wie auch als Dauerware (ohne jede Räucherbehandlung) fertig und kann im Laden zum Verkauf aufgehängt werden; es.braucht hierzu nur ein Bindfaden um den Hals g2 der Hülle geschlungen zu werden. So wie im Flaschenbierhandel das Bier gegen Hinterlegung eines Flaschenpfandes, so wird auch jetzt die Wurst gegen ein Pfand für die Hülle verkauft. Bei Rückgabe der Hülle wird das Pfand vergütet, und die Hülle kann theoretisch beliebig oft Verwendung finden. Bei Glas bietet die gründliche Reinigung keinerlei Schwierigkeit.

Claims (1)

  1. PATEN T- ANS PRÜC13E: 1. Hülle für Wurst, Fleischpasten u. dgl. aus festem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus Glas bestehende Hülle (a) an einem Ende nach Art der üblichen Darmwurst spitz zuläuft und am spitzen Ende ein verschließbarer Verbindungskanal für die Zwecke der Evakuierung der Hülle vorgesehen ist, während das andere Ende eine schiefe oder auch senkrecht zur Hüllenachse stehende ebene Begrenzung aufweist und durch einen Deckel (e) nach Art der Konservengläser abgeschlossen wird. a. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das spitze Hüllenende mit einer kopfartigen Verdickung versehen ist.
DENDAT353700D Huelle fuer Wurst, Fleischpasten u. dgl. aus festem Material Expired DE353700C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE353700T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE353700C true DE353700C (de) 1922-05-24

Family

ID=6283803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT353700D Expired DE353700C (de) Huelle fuer Wurst, Fleischpasten u. dgl. aus festem Material

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE353700C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3813731A (en) * 1969-12-19 1974-06-04 Steigerwald Strahltech Finely perforated artifical gas and water vapor pervious wrapping for foodstuffs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3813731A (en) * 1969-12-19 1974-06-04 Steigerwald Strahltech Finely perforated artifical gas and water vapor pervious wrapping for foodstuffs

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE353700C (de) Huelle fuer Wurst, Fleischpasten u. dgl. aus festem Material
DE733200C (de) Verfahren zum Einschweissen von Boeden (oder Deckeln) in die Ruempfe von Blechgefaessen, insbesondere Konservendosen
DE835560C (de) Druckdeckelverschluss
DE2316364A1 (de) Flaschenverschluss mit entgasung fuer schaumweinflaschen
DE81050C (de)
DE2320671C3 (de) Behälter
DE631321C (de) Abdeckvorrichtung fuer den Rand von Einkochglaesern
DE336039C (de) Vorrichtung zum Einbringen von Einkochbehaeltern in Sterilisiergefaesse u. dgl.
DE7713194U1 (de) Flaschenhalspackung
DE945379C (de) Cremetube mit selbsttaetigem Verschluss
DE807051C (de) Verschluss fuer durch Flachdeckel o. dgl. abschliessbare Gefaesse
DE234654C (de)
DE684475C (de) Vorrichtung zur Behandlung, insbesondere Raeucherung, von Fischstuecken
DE2436504A1 (de) Unter unterdruck verpackter reinigungsschwamm und verfahren zu seiner herstellung
DE686227C (de) Glasgefaess
DE942845C (de) Verschluss fuer Konservenbehaelter
DE527657C (de) Verkaufsschauglas
DE318926C (de) Trichter
DE569247C (de) Behaelterverschluss
DE1378685U (de)
DE387748C (de) Verfahren zur Sicherung von Metallbandagen an Behaeltern
DE8908305U1 (de) Verpackungsbecher
DE673296C (de) Einkochen von Konservengefaessen
DE462457C (de) Metallfass mit einer im Innern vorgesehenen, aus Kautschuk o. dgl. bestehenden Schutzschicht
DE624194C (de) Farbkasten