DE3522610C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
für die Behandlung von Zellen im elektrischen
Feld mit zwei Elektroden, die im Bereich einer
Zone des für die die Zellen enthaltende Suspen
sion von außen zugänglichen Raumes gleichblei
bende Abstände zueinander aufweisen.
Eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art
ist aus der DE-OS 33 17 415 bekannt. Bei dieser
bekannten Vorrichtung wird der zur Aufnahme der
Zellsuspension vorgesehene Raum durch einen zy
linderförmigen Innenkörper und einen diesen um
gebenden Außenkörper gebildet. Die beiden Elek
troden umgeben den Innenkörper in Form einer
mehrgängigen Schraube, so daß die Zone, innerhalb
der die Zellen dem elektrischen Feld ausgesetzt
werden, als den Innenkörper in Form einer mehr
gängigen Schraube umgebenden Teilbereich ausge
bildet ist. Diese Ausführungsform der Vorrich
tung bietet zwar die Möglichkeit, eine sehr gros
se Zahl von Zellen zugleich einer elektrischen
Behandlung zu unterziehen. Ein gewisser Nachteil
besteht dabei jedoch darin, daß konstruktions
bedingt nicht alle in der Zone befindlichen Zel
len der gleichen elektrischen Feldstärke ausge
setzt werden. Dies erhöht die ohnehin durch die
natürliche Streuung der Eigenschaften einer Zell
population bedingte Schwankungsbreite im Hinblick
auf das gewünschte Produkt. Darüberhinaus ist diese
bekannte Vorrichtung aufwendig in der Herstellung
und daher kostspielig.
Eine Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art
ist ferner aus der DE-OS 33 21 239 bekannt.
Diese besteht aus einer Grundplatte mit einem
den Raum für die Zellsuspension bildenden wei
teren Teil, wobei in den Raum zwei drahtförmige
Elektroden hineinragen. Zwar ist diese Ausfüh
rungsform der Vorrichtung leicht und preiswert
herstellbar. Bei der zwischen den Elektroden
liegenden Zone treten jedoch die gleichen Nach
teile wie bei dar vorgenannten Vorrichtung auf.
Vorrichtungen der beschriebenen Art sind generell
einsetzbar für die Behandlung von Zellen im elek
trischen Feld, insbesondere auch zur Fusion von
Zellen.
Ein Verfahren zur Fusion von Zellen ist aus Bio
chemica et Biophysica Acta, 694 (1982), 227-277
(Electric Field-Mediated Fusion and Belated
Electrical Phenomena, U. Zimmermann) bekannt. Bei
diesem bekannten Verfahren - dessen Ablauf unter
dem Mikroskop beobachtet werden kann - wird der
Membrankontakt zwischen wenigstens zwei Zellen
durch Anlegen eines alternierenden, schwach homo
genen Feldes erzeugt. Durch das elektrische Feld
werden, bedingt durch Polarisationsprozesse in
der Zelle, Dipole erzeugt, die sich gegenseitig
anziehen, wenn sich die Zellen während ihrer Wan
derung im elektrischen Feld einander nähern (sog.
Dielektrophorese). Nach der Bildung der Zellen
reihe werden die Störungen in der Membranstruktur
zwischen benachbarten Zellen durch einen elek
trischen Durchbruchpuls ausgelöst (J. Membrane
Biol. 67, 165-182 (1982), Electric Field-Induced
Cell-to-Cell Fusion, U. Zimmermann and J. Vien
ken). Dabei werden - nach den bisherigen Modell
vorstellungen - Löcher in der Membrankontaktzone
benachbarter Zellen erzeugt, die zu einem zyto
plastischen Kontinuum zwischen den beiden Zellen
und zur Brückenbildung von Lipiden zwischen den
Membranen der benachbarten Zellen führen. Die Li
pidomoleküle ordnen sich nicht mehr in ihre ur
sprüngliche Membran ein. Sobald sich eine Brücke
gebildet hat, kommt es aus energetischen Gründen
zur Abrundung des entstandenen Gebildes, das aus
den über die Lipidbrücken miteinander verbundenen
Zellen besteht.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu
schaffen, die einfach herzustellen und leicht
handhabbar ist und bei der der oben erwähnte Nach
teil der bekannten Vorrichtungen vermieden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vor
richtung der eingangs bezeichneten Art gelöst, bei
der die beiden Elektroden im Bereich der Zone als
Innen- bzw. Außenelektrode ausgebildet sind, wo
bei die Außenelektrode die Innenelektrode derart
umschließt, daß die einander im gleichen Abstand
gegenüberliegenden Flächen der Elektroden die
Wände der Zone bilden und daß die Innenelektrode
durch ein sich an die Außenelektrode anschlies
sendes, beide Elektroden voneinander trennendes
Isolierteil geführt ist, über das hinaus sie sich
in ein von außen zugängliches Teil erstreckt. Die
Zone ist damit durch die Elek
troden räumlich abgegrenzt. In jedem Bereich der
Zone ist, da sie ja durch äquidistante Oberflächen
der Elektroden umfaßt wird, die elektrische Feld
stärke gleich, so daß für alle in der Zone befind
lichen Zellen die gleichen elektrischen Bedingun
gen gegeben sind. Im Bereich der Zone ist damit
zugleich auch der zur Aufnahme der Zellsuspension
vorgesehene Raum mit der Zone identisch.
Bei einer ersten besonderen Ausführungsart der
Vorrichtung gemäß dar Erfindung ist die Innenelek
trode im Bereich der Zone mit zylindrischer oder
im wesentlichen zylindrischer Oberfläche und die
Außenelektrode mit nach innen gerichteter zylin
drischer oder im wesentlichen zylindrischer Ober
fläche ausgebildet, so daß die Zone ein zylindri
scher oder nahezu zylindrischer Ringraum ist. Die
geometrische Form des Ringraumes kann dabei inso
fern von der zylindrischen Form abweichen, als der
Querschnitt nicht exakt kreisförmig sein muß, son
dern beispielsweise auch oval sein kann.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung der ersten Ausfüh
führungsart der Vorrichtung besteht darin, daß die
eine Stirnseite des Ringraumes nach außen eine
Ausfüllöffnung aufweist und daß sich an der ande
ren Stirnseite des Ringraumes zumindest eine ra
diale, in der Innenelektrode verlaufende Querboh
rung anschließt, die in einen axialen Kanal mün
det, der im Bereich des Isolierteils in der Innen
elektrode verläuft und der im von außen zugängli
chen Teil der Innenelektrode in eine Einfüllöff
nung mündet.
Zur Vorbereitung der elektrischen Behandlung der
Zellen wird die Zellsuspension über den Kanal in
die Zone eingedrückt, in der sie - bei üblichen
Elektrodenabständen von 20 bis 500 µm - verbleibt,
ohne herauszutropfen. Nach der elektrischen Be
handlung kann die Zellsuspension durch Nachdrücken
von Gas (Luft) oder einer zweiten Lösung oder
durch Zentrifugieren aus der Zone herausgedrückt
werden.
Um beide Elektroden in einfacher Weise an die
elektrische Versorgung anschließen zu können,
sind - bei der ersten Ausführungsart der Vorrich
tung - die beiden Elektroden außerhalb des Be
reichs des Ringraumes durch ein Isolierteil von
einander getrennt, das bis zur Querbohrung reicht,
einen Teil der Innenelektrode im Bereich des axia
len Kanals umfaßt und die beiden Elektroden bis
zur Außenseite der Kammer voneinander trennt, so
daß die Außenelektrode im wesentlichen Bereich
des Ringraumes und die Innenelektrode im übrigen
Teil der Kammer von außen zugänglich sind. Die
elektrischen Anschlüsse können bei dieser Aus
führungsform auf einfache Weise von außen an die
Kammer angelegt werden, wobei es sich für die
Durchführung der Fusion von Zellen in der Regel
um Anschlüsse einer elektrischen Einrichtung
zur Erzeugung eines alternierenden elektrischen
Feldes und einer elektrischen Einrichtung zur
Erzeugung elektrischer Spannungsimpulse handelt.
Eine weitere, sehr vorteilhafte Ausführungsform
der ersten Ausführungsart der Vorrichtung besteht
darin, daß der axiale Kanal in einen sich nach
außen hin erweiternden Innenkonus mündet, dessen
Abmessungen so gewählt sind, daß in ihn eine Pi
pette eingeführt werden kann. Über die Pipette
kann auf diese Weise eine an das Volumen der
Zone angepaßte Menge an Zellsuspension in die
Kammer eingeführt werden. Dies ermöglicht eine
sehr einfache Handhabung der Vorrichtung, wobei
bei Vorhandensein einer Vielzahl von Vorrich
tungen auf sehr einfache Weise eine Serie von
Behandlungen von Zellen, beispielsweise ganze
Untersuchungsreihen an einer oder mehrerer Zell
suspensionen durchgeführt werden können.
Um die Vorrichtungen in eine elektrische Steck
verbindung, die den Kontakt mit der elektri
schen Versorgung herbeiführt, leicht einführen
zu können, ist es ferner zweckmäßig, daß die
Außenelektrode zur Seite der Ausfüllöffnung
des Ringraumes hin sich verjüngend konisch aus
gebildet ist.
Bei einer zweiten Ausführungsart der Vorrich
tung gemäß der Erfindung ist die Innenelektrode
stabförmig, ragt in eine reagenzglasförmige
Außenhülle hinein und ist im Bereich der Zone
kugelförmig oder nahezu kugelförmig. Die Außen
elektrode weist im Bereich der Zone eine der
Oberfläche einer Kugel entsprechende oder nahe
zu entsprechende Innenoberfläche auf, so daß
die Zone ein zwischen zwei konzentrischen Ku
geloberflächen oder nahezu kugeligen Oberflächen
liegender Raum ist, wobei der obere Teil der
Außenhülle ein lsolierteil ist.
Zur Vorbereitung der elektrischen Behandlung
der Zellen wird die Innenelektrode in die rea
genzglasförmige Außenhülle eingebracht und
erst dann die Zellsuspension oder eine Lösung
und anschließend eine kleine Menge an Zellsuspension
eingefüllt. Für den Fall, daß die ein
gefüllte Lösungsmenge größer ist, als es dem
Volumen der Zone entspricht, sammeln sich die
Zellen durch Sedimentation im Bereich der Zone
an.
Zur Führung der Innenelektrode in der reagenz
glasförmigen Außenhülle sind am stabförmigen
Teil der Innenelektrode Führungsringe ange
bracht, die die Innenelektrode in dem zylin
drischen Teil der reagenzglasförmigen Außen
hülle führen.
Um den elektrischen Kontakt von außen an die
Außenelektrode anlegen zu können, ist die Aus
senhülle im Bereich der Zone durch die Außen
elektrode gebildet. Der zweite elektrische
Kontakt liegt am stabförmigen Teil der Innen
elektrode an.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der zweiten
Ausführungsart der Vorrichtung gemäß der Er
findung besteht darin, daß an dem dem Kugelkopf
entgegengesetzten Ende der Innenelektrode das
von außen zugängliche Teil der Innenelektrode
als Verschluß für die in der Form eines Rea
genzglases ausgebildete Außenhülle ausgebildet
ist.
Für den Fall, daß die Außenhülle im Bereich
der Zone durch die Außenelektrode gebildet
wird und der übrige Teil der Außenhülle aus
einem elektrisch isolierenden Material besteht,
besteht der Verschluß aus einem Metall, so daß
der Anschluß der elektrischen Spannung an die
Innenelektrode über diesen metallischen Ver
schluß erfolgen kann.
Zur leichteren Handhabung der Vorrichtung ist
am Verschluß eine Öffnung mit einem Stopfen
vorgesehen. Durch diese Öffnung wird die Zell
suspension eingefüllt. Zur Entnahme der Zell
suspension nach erfolgter elektrischer Behand
lung der Zellen wird der Verschluß abgenommen
und damit die Innenelektrode aus der reagenzglas
förmigen Außenhülle herausgenommen. Die wei
tere Behandlung der Zellsuspension erfolgt
dann wie bei jedem Reagenzglas üblich.
Die beiden Ausführungsarten der Vorrichtung
gemäß der Erfindung sind in der Zeichnung sche
matisch dargestellt und werden im folgenden
näher erläutert:
Es zeigt
Fig. 1 die erste Ausführungsart,
welche mittels einer Pipette
befüllbar ist,
Fig. 2 die zweite Ausführungsart der
Vorrichtung mit reagenzglas
förmiger Außenhülle und stab
förmiger Innenelektrode mit
Kugelkopf.
Beide Ausführungsarten der Vorrichtung weisen,
wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist,
eine Zone 1 auf, die - bis auf eine Einfüll
bzw. Ausfüllöffnung - je nach Ausführungsart
durch koaxial oder konzentrisch angeordnete
Oberflächen der Elektroden 2 und 3 begrenzt
ist.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungs
art der Vorrichtung ist die Innenelektrode 2
im Bereich der Zone 1 als zylindrischer Körper
ausgebildet und von der Außenelektrode 3 derart
umgeben, daß die Zone 1 ein zylindrischer Ring
raum ist. Dieser Ringraum ist an einer Stirn
seite nach außen (unten) offen und hat hier
seine Ausfüllöffnung 4. An der anderen Stirn
seite schließt sich an den Ringraum 1 eine ra
dial, in der Innenelektrode 2 verlaufende
Querbohrung 5 an, die in einen axialen, in der
lnnenelektrode 1 angeordneten Kanal 6 mündet.
An diesen Kanal schließt sich ein sich nach
außen hin erweiternder Konus 7 an, dessen Ab
messungen so gewählt sind, daß eine Pipette
eingeführt werden kann.
Innenelektrode 2 und Außenelektrode 3 sind
durch ein Isolierteil 8 voneinander getrennt.
Die Außenelektrode 3 ist im Bereich der Zone 1
und die Innenelektrode 2 im oberen Bereich der
Vorrichtung von außen zugänglich. Die Außen
elektrode ist außerdem konisch, nach unten
sich verjüngend, ausgebildet. Die Vorrichtung
kann dadurch an die zur Durchführung der elek
trischen Behandlung der Zellen benötigten elek
trischen Spannungen angelegt werden, indem sie
in eine der Form der Vorrichtung entsprechende
Steckverbindung eingesetzt wird.
Mittels der Pipette kann eine genau dosierte
Menge an Lösung, in der die Zellen suspendiert
sind, in die Zone eingedrückt werden. Durch
Einfüllen einer weiteren, ebenfalls genau dosier
ten Lösungsmenge wird die behandelte Zellsuspen
sion nach unten durch die Ausfüllöffnung 4 aus
der Vorrichtung - beispielsweise in ein Reagenz
glas - gedrückt.
Beispielsweise bei Abmessungen von D=4,4 mm,
d=4,0 mm und einer Höhe der Zone von h=12 mm
ergibt sich ein Zonenvolumen von ca. 32 µl bei
einem Elektrodenabstand von 0,2 mm.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsart
der Vorrichtung ist die Innenelektrode 2 stabför
mig mit einem Kugelkopf ausgebildet. Die Außenhül
le der Vorrichtung weist die Form eines Reagenz
glases auf, sie besteht im unteren Teil aus
der Außenelektrode 3 und ist im oberen zylindri
schen Teil 9 aus Kunststoff gefertigt.
An den stabförmigen Teil der Innenelektrode 2
schließt sich der Verschluß 10 an, der aus Metall
besteht. Der Verschluß weist eine Öffnung 11 mit
Stopfen 12 auf. Zur Führung der Innenelektrode im
zylindrischen Teil der reagenzglasförmigen Außen
hülle sind Führungsringe 13 vorgesehen.
Zur Durchführung der elektrischen Behandlung der
Zellen wird die elektrische Spannung von außen
im Bereich der Zone 1 an die Außenelektrode und
an die Innenelektrode über den Verschluß 10 ange
legt.
Bei einem Durchmesser der Kugel von 19,6 mm und
einem inneren Durchmesser der Außenelektrode von
20 mm ergibt sich bei einem Elektrodenabstand
von 0,2 mm ein Zonenvolumen von etwa 250 µl.
Zur Vorbereitung der elektrischen Behandlung der
Zellen bei einer Vorrichtung der angegebenen Ab
messungen werden über die Öffnung 11 etwa 250 µl
Lösung und danach 10 bis 200 µl Zellsuspension
eingefüllt. Nachdem die Zellen in die Zone durch
Sedimentieren gelangt sind, wird die Vorrichtung
für die Zeit der Durchführung der elektrischen
Behandlung an die elektrische Versorgung ange
schlossen. Anschließend wird die Innenelektrode
aus der Außenhülle herausgenommen und die hierin
befindliche Lösung in üblicher Weise weiterbehan
delt.
Claims (9)
1. Vorrichtung für die Behandlung von Zellen im
elektrischen Feld mit zwei Elektroden, die
im Bereich einer Zone des für die die Zellen
enthaltende Suspension von außen zugänglichen
Raumes gleichbleibende Abstände zueinander
aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Elektroden im Bereich der Zone (1)
als Innen- bzw. Außenelektrode ausgebildet
sind, wobei die Außenelektrode (3) die Innen
elektrode (2) derart umschließt, daß die einander
im gleichen Abstand gegenüberliegenden Flächen
der Elektroden die Wände der Zone (1) bilden
und daß die Innenelektrode durch ein sich an
die Außenelektrode anschließendes, beide Elektroden
voneinander trennendes Isolierteil (8, 9) geführt
ist, über das hinaus sie sich in ein von außen
zugängliches Teil erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenelektrode (2) im Bereich der Zone (1)
mit zylindrischer oder im wesentlichen zylindrischer
Oberfläche und die Außenelektrode (3) mit nach
innen gerichteter zylindrischer oder im wesent
lichen zylindrischer Oberfläche ausgebildet
sind, so daß die Zone (1) ein zylindrischer
oder nahezu zylindrischer Ringraum ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Stirnseite des Ringraumes (1) nach
außen eine Ausfüllöffnung (4) aufweist und daß
sich an der anderen Stirnseite des Ringraumes
zumindest eine radiale, in der Innenelektrode (2)
verlaufende Querbohrung (5) anschließt, die in
einen axialen Kanal (6) mündet, der im Bereich
des Isolierteils (8) in der Innenelektrode (2)
verläuft und der im von außen zugänglichen Teil
der Innenelektrode in eine Einfüllöffnung mündet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der axiale Kanal (6) in einen sich nach außen
hin erweiternden Innenkonus (7) mündet, dessen Ab
messungen so gewählt sind, daß in ihn eine Pipette
eingeführt werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenelektrode (3) zur Seite der Ausfüll
öffnung (4) des Ringraumes (1) hin sich verjün
gend konisch ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Innenelektrode (2) stabförmig ist und in
eine reagenzglasförmige Außenhülle (3, 9) hinein
ragt und im Bereich der Zone (1) kugelförmig oder
nahezu kugelförmig ist und daß die Außenelektrode
(3) im Bereich der Zone (1) eine der Oberfläche
einer Kugel entsprechende oder nahezu entspre
chende Innenoberfläche aufweist, so daß die Zone
ein zwischen zwei konzentrischen Kugeloberflä
chen oder nahezu kugeligen Oberflächen liegen
der Raum ist, wobei der obere Teil der Außen
hülle ein Isolierteil (9) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß am stabförmigen Teil der Innenelektrode (2)
Führungsringe (13) angebracht sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 und 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem dem Kugelkopf entgegengesetzten En
de der Innenelektrode (2) das von außen zugäng
liche Teil der Innenelektrode als Verschluß
(10) für die in der Form eines Reagenzglases
ausgebildete Außenhülle (3 und 9) ausgebildet
ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verschluß (10) eine Öffnung (11) mit
Stopfen (12) aufweist.
Priority Applications (5)
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Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
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| DE19853522610 DE3522610A1 (de) | 1985-06-12 | 1985-06-25 | Kammer fuer die behandlung von zellen im elektrischen feld |
Publications (2)
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|---|---|
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| DE3522610C2 true DE3522610C2 (de) | 1987-10-29 |
Family
ID=25833053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853522610 Granted DE3522610A1 (de) | 1985-06-12 | 1985-06-25 | Kammer fuer die behandlung von zellen im elektrischen feld |
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| Country | Link |
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| EP (1) | EP0205179B1 (de) |
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| DK (1) | DK275786A (de) |
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