DE3501955C2 - - Google Patents

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DE3501955C2
DE3501955C2 DE19853501955 DE3501955A DE3501955C2 DE 3501955 C2 DE3501955 C2 DE 3501955C2 DE 19853501955 DE19853501955 DE 19853501955 DE 3501955 A DE3501955 A DE 3501955A DE 3501955 C2 DE3501955 C2 DE 3501955C2
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Germany
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radar
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DE19853501955
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DE3501955A1 (de
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Guenther Dipl.-Ing. 8195 Egling De Riedl
Josef 8025 Unterhaching De Brusch
Anton Dipl.-Ing. Dr. 8000 Muenchen De Zoettl
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00—Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20—Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/22—Homing guidance systems
    • F41G7/2233—Multimissile systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Zielauswahlverfahren für endphasengelenkte Munition, bei dem mehrere, jeweils mit einem Radarzielsuchkopf versehene Tochtermunitionen (Lenkflugkörper) aus einem Behälter über dem Zielgebiet ausgestoßen werden.
Bei der Verteilung der Tochtermunitionen auf die einzelnen Ziele verläßt man sich gewöhnlich auf die natürliche Streuung der ausgestoßenen Tochtermunitionen. Es läßt sich durch diese Art von Verteilung jedoch nicht verhindern, daß manchmal doch mehrere Tochter­ munitionen dasselbe Ziel verfolgen, was zum einen eine Verschwendung von Munition und damit verbundenen Suchköpfen ist, zum anderen aber auch dazu führen kann, daß manche Ziele wegen der Mehrfachbeaufschlagung anderer Ziele überhaupt nicht angesteuert werden und deshalb entkommen können.
Aus der US-PS 43 94 997 ist bereits ein Zielauswahlver­ fahren bekannt, bei dem die mehrfache Bekämpfung eines Zieles innerhalb einer Gruppe von Zielen vermieden wird. Dabei werden nacheinander in festgelegten Zeitabständen mehrere geleitete Tochterflugkörper in Richtung auf die Gruppe von Zielen freigesetzt. Schlägt der erste Flugkörper auf eines der Ziele auf, dann wird dieses Ziel markiert, so daß die nachfolgenden Flugkörper beim Abtasten der Zielgruppe dieses markierte Ziel als bereits getroffenes Ziel erkennen und ihre Flugrichtung auf andere Ziele der Gruppe einrichten können. Auf diese Weise werden nacheinander für die jeweils verbleibenden, noch anfliegenden Flugkörper die bereits getroffenen Ziele ausgeschieden. Nachteilig bei diesem Verfahren ist, daß die Tochterflugkörper nacheinander freigesetzt werden müssen und die spezielle Verfolgung eines ausgewählten Zieles der Reihe nach erst dann beginnen können, wenn vorher bereits ein Ziel nach dem anderen getroffen und damit markiert ist.
Aus der Zeitschrift "Flight International", 8. Januar 1983, Seiten 91-93, "Wasp: Millimetre-Wave Mini-Missile" ist ebenfalls bereits ein Zielauswahlverfahren bekannt, bei dem die mehrfache Bekämpfung eines Zieles innerhalb einer Gruppe von Zielen vermieden wird. Hierbei wählt ein Flugkörper ein Ziel der Gruppe gemäß vorprogram­ mierten Anweisungen aus und schwenkt in die jeweils angewiesene Zielbahn ein. Bei der Freisetzung mehrerer Flugkörper folgt einer dem anderen bis in den Zielgruppen­ bereich, wobei dann die Vorprogrammierung so ist, daß jeweils ein anderes Ziel von den einzelnen Flugkörpern angegriffen wird. Wesentlich bei diesem Verfahren ist also die alle Zielgruppenmöglichkeiten erfassende Vorprogrammierung der einzelnen Flugkörper, da zwischen diesen während des Zielanflugs keine Kommunikation mehr stattfindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zielauswahlverfahren, bei dem die Aufschaltung mehrerer Tochtermunitionen (Lenkflugkörper) auf ein einziges Ziel verhindert wird, zu schaffen, das unabhängig von bereits erfolgten Treffern und speziellen Vorprogrammierungen arbeitet.
Gemäß der Erfindung, die sich auf ein Zielauswahlver­ fahren der eingangs genannten Art bezieht, wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß in einem Signalempfänger jedes Radarzielsuchkopfes die vom gerade verfolgten Ziel reflektierte Strahlung daraufhin analysiert wird, ob das von einem anderen Zielsuchkopf ausgesendete Signal, welches sich vom Signal des eigenen Radarsenders unterscheiden kann, darin enthalten ist oder nicht, und daß sich jeder Radarzielsuchkopf und somit auch jede damit verbundene Tochtermunition für denjenigen Fall, in dem das Signal eines anderen Zielsuchkopfes bereits im analysierten Echosignal enthalten ist, ein anderes Ziel zur Verfolgung sucht.
Ein Zielsuchkopf verfolgt also nur dann ein von ihm erfaßtes Ziel weiter, wenn dieses nicht bereits vom Sendesignal des Zielsuchkopfes einer anderen Tochter­ munition beaufschlagt wird. Falls möglich, sollte aus Einsparungsgründen die Zahl der über dem Zielgebiet ausgestoßenen Tochtermunitionen der Anzahl der in diesem Zielgebiet zu erfassenden Ziele entsprechen.
Damit keine zeitliche Verwirrung eintritt, kann in zweckmäßiger Weise vorgesehen werden, daß die Sender der einzelnen Tochtermunitionen zeitlich nacheinander einge­ schaltet werden, so daß jeder Suchkopf schon ein bestimmtes Ziel ausgewählt hat, bevor der nächste Such­ kopf einschaltet.

Claims (2)

1. Zielauswahlverfahren für endphasengelenkte Munition, bei dem mehrere, jeweils mit einem Radarzielsuchkopf versehene Tochtermunitionen (Lenkflugkörper) aus einem Behälter über einem Zielgebiet ausgestoßen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Signalempfänger jedes Radarzielsuchkopfes die vom gerade verfolgten Ziel reflektierte Strahlung daraufhin analysiert wird, ob das von einem anderen Zielsuchkopf ausgesendete Signal, welches sich vom Signal des eigenen Radarsenders unterscheiden kann, darin enthalten ist oder nicht und daß sich jeder Radarzielsuchkopf und somit auch jede damit verbundene Tochtermunition für denjenigen Fall, in dem das Signal eines anderen Ziel­ suchkopfes bereits im analysierten Echosignal enthalten ist, ein anderes Ziel zur Verfolgung sucht.
2. Zielauswahlverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sender der Radarzielsuchköpfe der einzelnen Tochtermunitionen zeitlich nacheinander eingeschaltet werden, so daß sich jeder Suchkopf schon ein bestimmtes Ziel zur Verfolgung ausgesucht hat, bevor der nächste Suchkopf einschaltet.
DE19853501955 1985-01-22 1985-01-22 Zielsuchverfahren fuer endphasengelenkte munition Granted DE3501955A1 (de)

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