DE60119735T2 - Trägereinheit für submunitionskörper - Google Patents

Trägereinheit für submunitionskörper

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DE60119735T2
DE60119735T2 DE2001619735 DE60119735T DE60119735T2 DE 60119735 T2 DE60119735 T2 DE 60119735T2 DE 2001619735 DE2001619735 DE 2001619735 DE 60119735 T DE60119735 T DE 60119735T DE 60119735 T2 DE60119735 T2 DE 60119735T2
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    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/56Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information for dispensing discrete solid bodies
    • F42B12/58Cluster or cargo ammunition, i.e. projectiles containing one or more submissiles

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trägervorrichtung, welche eine Anzahl von Submunitionen trägt, wobei die Trägervorrichtung vorzugsweise mit Leit- und/oder Zielsuchfunktionen ausgerüstet ist und ein Flugkörper oder ein Äquivalent zu einem Flugkörper sein kann, der von einer Rampe oder einer anderen Waffenplattform in Form von beispielsweise einem Flugzeug gestartet werden kann. Das Auslösen oder die Betätigung der getragenen Submunitionen soll dann durch eine Programmierfunktion am Boden oder an Bord der in Frage stehenden Waffenplattform, wie beispielsweise ein Flugzeug, oder über eine feststehende oder drahtlose Kommunikationsverbindung vom Boden oder von Bord der Waffenplattform bestimmbar sein. Die Submunitionen sollen darüber hinaus entweder individuell oder gemeinsam mittels einer oder über eine Aufschlagfunktion einer Annäherungssicherung, einer Fernauslösung oder durch irgendeine andere zweckmäßig bekannte Auslösevorrichtung betätigbar sein.
  • Die Gestaltung der Flugkörper und anderen munitions- oder frachttragenden Vorrichtungen, so dass diese an Gefechtsziele oder -situationen einer gewissen gegebenen Art speziell angepasst sind, ist bereits bekannt. Das heißt, dass die Munition oder der Gefechtskopf, der für eine spezifische Art von Ziel gestaltet ist, für das Bekämpfen einer anderen Art von Ziel häufig vollständig ungeeignet ist, und umgekehrt. Solche zugewiesenen Munitionseinheiten sind bereits allgemein bekannt und existieren in einer Vielfalt von Gestaltungen unter anderem wegen der vorstehend angegebenen Zielartzuweisung. Auf dies wird in der einschlägigen Patentliteratur verwiesen.
  • Es besteht im Allgemeinen die Notwendigkeit, die Auswahl an munitionstragenden Waffeneinheiten zu reduzieren, ohne dass die gewünschte Effektivität gegenüber jeder Art von Ziel- oder Gefechtssituation verloren geht. Die vorgeschlagenen Maßnahmen und Munitionseinheiten müssen auch strengen Anforderungen bezüglich der Handhabung, des Service und der Lagerung erfüllen, und die Angelegenheit muss durch die Singularität des Zwecks charakterisiert sein, wobei die Sicherheit während der Handhabung und des Betriebs nicht vernachlässigt werden darf. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, dieses Problem vollständig oder teilweise zu lösen.
  • Das Merkmal, welches als die Haupteigenschaft für die eingangs erwähnte Trägereinheit betrachtet werden kann, ist unter anderem, dass die eingebaute Programmierfunktion Modusbestimmungsvorrichtungen aufweist oder mit diesen interagiert, die beispielsweise in Abhängigkeit von wenigstens einer manuellen oder automatischen Betätigung die Trägereinheit und ihre Submunitionen freigeben, um entweder gemeinsam in einem Eindringkörpermodus, bei dem die Submunitionskörper im wesentlichen in einer gemeinsamen Auslösefunktion vereint sind, oder in einem Trennmodus wirken, in welchem die Submunitionskörper nacheinander ihren Trägerrahmen in der Vorrichtung verlassen und danach über eine individuelle Auslöse- oder Betätigungsfunktion funktionieren, wobei die Auslöse- oder Betätigungsfunktion in jedem Submunitionskörper unabhängig von oder koordiniert mit der Auslöse- oder Betätigungsfunktion der anderen Submunitionskörper sein kann. Im Prinzip können dieselben Submunitionskörper in jedem Modus verwendet werden. Alternativ kann die Richtung der Submunitionskörper am Boden bestimmt werden, bevor die Trägereinheit ihren Flug zum Ziel startet, wobei die Submunitionskörper weiter an das Ziel angepasst sind und gemäß dem verwendeten Modus entweder gemeinsam in der Vorrichtung oder für ein Streuen von der Vorrichtung angeordnet sind.
  • Das Grundprinzip hinter der vorliegenden Erfindung ist somit – wie die Begriffe "Eindringkörpermodus" und "Trennmodus" angegeben – dass wenn der Eindringkörpermodus gewählt ist, alle Submunitionen fest miteinander verbunden sein sollen, um einen einzigen Körper zu bilden, dessen kombinierte Wirkung ein gutes Eindringvermögen in härteste Ziele, wie beispielsweise Bunker, bewirkt, und die, wenn die Trägervorrichtung das Ziel erreicht mehr oder weniger von selbst am Ziel zerfällt, wobei die verbundenen Submunitionskörper sich zum Ziel weiterbewegen, wo sie detonieren und das Ziel von innen explodieren lassen, oder das Ziel beim Aufschlag explodieren lassen. Die Implementierung des Eindringkörpermodus, der ein reines Eindringen in das Ziel und keine Detonation der Submunitionen bis im Inneren des Ziels mit sich bringt, setzt voraus, dass die vereinten Submunitionen einen verstärkten Nasenabschnitt haben, der mittels seiner inhärenten Härte und kinetischen Energie, die er von der Trägervorrichtung verliehen bekommen hat, in das Ziel eindringen kann.
  • Sollte der verstärkte Nasenabschnitt der Submunitionskörper nicht in der Lage sein, in das Ziel einzudringen, detonieren alle Submunitionskörper beim Aufschlag auf das Ziel.
  • Bei einer Gestaltungsversion des erfindungsgemäßen Konzepts, können die Modusbestimmungsvorrichtungen – in Abhängigkeit von einer zusätzlichen Betätigung – sogar so angeordnet sein, dass sie die Trägervorrichtung und ihre Submunitionskörper in die Lage versetzen in einem verteilten Eindringkörpermodus zu funktionieren, bei dem die Submunitionskörper eine kleine sequentielle Streuung erzielen und bei Fortschreiten des Eindringens in das Ziel ausgelöst werden.
  • Bei einer anderen Hauptvariante – dem Trennmodus – werden die Submunitionskörper auf Befehl über eine vorbestimmte Zielzone gestreut und jeder Submunitionskörper wird somit durch seine eigene Zündvorrichtung betätigt, die zeitgesteuert, oder kontaktzündend sein kann oder ihre eigene, elementare Zielsuch- oder Annäherungssicherungsfunktion haben kann. Der Trennmodus kann eine gute Alternative sein, wenn feindliche Kräfte beispielsweise in leichten Panzerfahrzeugen angreifen. Bei dieser Variante kann die Trägervorrichtung sogar ihren Flug fortsetzen, nachdem sie alle ihre Submunitionen freigegeben hat. In diesem Fall bleibt der zugeordnete gemeinsame Nasenabschnitt für den Eindringkörpermodus in der Trägervorrichtung. Die Streuung der Submunitionen verwendet bereits bekannte Techniken.
  • Zusätzliche Konstruktionsversionen der vorliegenden Erfindung sind in den folgenden Patentansprüchen offenbart.
  • Die vorstehenden Vorschläge ermöglichen bedeutende technische und finanzielle Vorteile indem sie im Bereich der Vielfalt von Submunitionsträgereinheiten eine wesentliche Re duktion ermöglichen. In dieser Hinsicht werden für die Realisierung der vorliegenden Erfindung gut geprüfte technische Verfahren verwendet, was bedeutet, dass die derzeitige Handhabung und die derzeitigen Servicefunktionen verwendet werden können und die Sicherheitsanforderungen erfüllt werden können. Wie in der vorliegenden Erfindung beansprucht, wird die Position der Submunitionskörper in ihrem Raum in der Trägervorrichtung gesteuert, um zu ermöglichen, dass der Eindringkörpermodus und der Trennmodus implementiert werden. Dies kann selbstverständlich unter Verwendung bereits bekannter Techniken erzielt werden, was weiter zu den vorstehend genannten technischen und finanziellen Vorteilen beiträgt.
  • Es wird herbei Bezug genommen auf die Patentveröffentlichungen US-A-3980019, die als Basis für den Oberbegriff des Patentanspruchs 1 verwendet wird, welche eine Detektiervorrichtung für ein Flugkörperziel offenbart, die DE-A-3920016, die eine Vorrichtung mit einem Eindringkörper offenbart, der bei Fortschreiten des Eindringens in das Ziel betätigt wird, und die US-A-3938438, die eine Trägervorrichtung offenbart, deren Submunitionskörper über eine Aufschlagfunktion aktiviert werden.
  • Einige der gegenwärtig vorgeschlagenen Konstruktionsformen für eine Trägereinheit, mit Merkmalen, welche für die vorliegende Erfindung signifikant sind, werden im folgenden anhand der anhängenden 1 bis 10 beschrieben, in welchen zeigt:
  • 1 eine Seitenansicht einer Trägereinheit in Form eines Flugkörpers, der auf das Ziel zufliegt, wobei der Flugkörper in einem Eindringkörpermodus betrieben wird, wobei beispielsweise in dem in Frage stehenden Ziel ein Loch bewirkt werden soll,
  • 2 ist eine allgemeine Ansicht des Flugkörpers oder Äquivalents in einem Trennmodus, den der Flugkörper als eine Alternative zu dem in der 1 gezeigten Eindringkörpermodus einnehmen kann, wobei der Flugkörper im Trennmodus das Streuen der Submunitionskörper über einem aktuellen Ziel begonnen hat,
  • 3 zeigt eine allgemeine Ansicht von oben zur Erläuterung eines verteilten Eindringkörperverfahrens, bei dem der Flugkörper oder das Äquivalent in ein Gebäude oder ähnliches Ziel eindringt und während dem Eindringen Submunitionen in den verschiedenen Räumen oder engeren Räumen beim Eindringen in das Gebäude verteilt,
  • 4 ist eine allgemeine Draufsicht von oben der Konstruktion einer Trägereinheit in Form eines Flugkörpers;
  • 5 ist eine allgemeine Ansicht von hinten auf den in der 4 dargestellten Flugkörper;
  • 6 ist eine allgemeine horizontale Ansicht, die die Anordnung der Submunitionskörper in einem Flugkörper oder einer anderen Trägereinheit zeigt;
  • 7 ist eine allgemeine horizontale Ansicht, die einen Flugkörper in einem Trennmodus zeigt, wobei ein Submunitionskörper den Flugkörper während der Trennung verlässt, und
  • 8 ist ein allgemeines Blockschaltbild, das die Programmierfunktion für das Auslösen und Trennen der Submunitionskörper, in allgemeiner Weise veranschaulicht, zeigt, während
  • 9 eine teilweise weggeschnittene Ansicht im Längsschnitt der vereinten Anordnung der Submunitionskörper zusammen mit ihrem verstärkten Nasenabschnitt zeigt, die für den Eindringkörpermodus notwendig ist, und
  • 10 eine teilweise weggeschnittene Schnittansicht eines der Submunitionskörper nachdem er die Trägereinheit verlassen hat und auf seinem eigenen Weg zum Ziel ist.
  • Die Bezugsziffer 1 in 1 bezeichnet eine Trägereinheit beispielsweise in Form eines Flugkörpers. Die Grundgestalt des Körpers oder Äquivalents ist bereits bekannt und wird hier nicht beschrieben. 1 zeigt den Fall, bei dem der Flugkörper in einem Eindringkörpermodus betrieben wird, d.h., er soll auf ein Ziel M beispielsweise in Form eines Brückenpfeilers, aufschlagen und in dem Ziel ein Loch bewirken. Der Flugkörper oder das Äquivalent trägt oder enthält eine Anzahl von Submunitionskörpern 2 in einer bereits bekannten Bauart. Die Submunitionskörper können Explosivladungen mit möglicherweise zugeordneten Bruchstück- und Pelletelementen aufweisen oder Submunitionskörper mit geformter Ladungswirkung, etc. sein. In diesem Fall ist die Beziehung der Submunitionskörper 2 zueinander gemäß der Art des Ziels, das durch M repräsentiert ist, gewählt. Bei der in der 1 dargestellten Version sind die Submunitionskörper in einer Weise vereint, die für den Eindringkörpermodus charakteristisch ist. Die Position der Submunitionskörper innerhalb der Trägereinheit ist in der 4 durch Bezugsziffer 10'' gezeigt und ihr gemeinsamer, verstärkter Nasenabschnitt 10' ist ebenfalls sichtbar, der vor den Submunitionskörpern angeordnet ist, wo er hauptsächlich für das Eindringen in das Ziel verantwortlich ist, bevor die verschiedenen Submunitionskörper im Inneren des Ziels detonieren oder das Eindringen in das Ziel beenden. Die Trägereinheit, die Ihre Aufgabe durch Transportieren der Submunitionskörper zum Ziel beendet hat, und die nicht die Festigkeit oder Härte des verstärkten Nasenabschnitts hat, wird in den meisten Fällen an der Außenwand des Ziels vollständig zerfallen während die Submunitionskörper, deren der verstärkte Nasenabschnitt 10' vorangeht, weiter in das Ziel eindringen.
  • 2 repräsentiert im Allgemeinen die gleiche Trägereinheit wie in 1 beschrieben. In diesem Fall ist der Flugkörper oder das Äquivalent mit der Bezugsziffer 1' bezeichnet. In dem in der 2 dargestellten Fall wird der Flugkörper oder das Äquivalent in einem Trennmodus betrieben, wobei die Trägereinheit die Submunitionskörper 2, 2', 2'', 2''', etc. oberhalb oder in der Nähe eines tatsächlichen Ziels, wie beispielsweise einer militärischen Einrichtung oder eines Äquivalents, das in der 2 nicht dargestellt ist, streut, wenn sie nahe am Ziel ist. Die Submunitionskörper verlassen dabei nacheinander ihren Trägerraum im Inneren des Flugkörpers oder Äquivalents, um eine wirksame Streuung über dem fraglichen Ziel zu ermöglichen. Die Streuung kann über verschiedene Programmmodi, welche das Freilassen des Submunitionskörpers vom Flugkörper oder Äquivalent steuern, variiert werden. Derartige Programmmodi können durch Verwendung bereits bekannter Verfahren, wie beispielsweise zeitgesteuerter Schaltungen erzielt werden.
  • 3 zeigt den Fall, bei dem die Trägereinheit mit einem verteilten Eindringkörperverfahren arbeitet, bei dem die Trägereinheit 1'' auf dem Annäherungsweg 3 ein Gebäude 4, das eine Anzahl von innenliegenden begrenzten Räumen oder Zimmern hat, von denen die Zimmer 4a, 4b und 4c in der 3 bezeichnet sind, durchbricht und dieses eindringt. Es kann somit erwartet werden, dass das Eindringen in das Ziel primär durch die vereinten Submunitionskörper erfolgt, denen ihr gemeinsamer, verstärkter Nasenabschnitt vorgeschaltet ist. Die begrenzten Räume in dem Gebäude sind in bekannter Weise durch die Wände etc. 4a', 4a'', 4b', 4b'', 4c', 4c'' usw. verbunden. Wenn die Trägereinheit in das Gebäude eindringt, dringt die Trägereinheit 1'' – oder wenigstens die darin eingebauten Submunitionen – in diese Wände etc. ein und durch die Verwendung anderer Annäherungswege in das Gebäude 4, wird in verschiedene Wände, Böden und Decken eingedrungen. Bei dem verteilten Eindringkörpermodus sollen, wie in der vorliegenden Erfindung beansprucht, die Submunitionskörper in die verschiedenen Zimmer oder begrenzten Räume 4a, 4b, 4c bei Fortschreiten des Eindringens in das Gebäude und die verschiedenen Zimmer gestreut werden. In der 3 sind Submunitionskörper von dem Flugkörper in die Zimmer 4a, 4b und 4c entlassen, was zum Bersten und Auslösen führt, wie dies durch die Bezugsziffern 5, 6 und 7 symbolisiert ist.
  • Die 4 zeigt eine Trägereinheit in Form eines Flugkörpers 1''' einer bereits bekannten Bauart. Der Flugkörper ist mit einer Zielsuch- und Leitsystemausrüstung 8, 9, einer Antriebsanordnung, Steuerflächen, etc. ausgerüstet. Alle diese Komponenten sind allgemein bekannt und werden daher nicht weiter im Einzelnen beschrieben. 5 zeigt ein Transportabteil 10 für die Submunitionskörper, die für Freigabe nach außen 11 der Submunitionskörper angeordnet sein können. Die Steuerung des Auslösens oder der Betätigung und möglichen Freigabe der Submunitionskörper in den Steuer- oder Trennmodi wird im Folgenden im Überblick beschrieben. Die Submunitionskörper 10'' liegen innerhalb des Transportabteils 10 miteinander verbunden und hintereinander und hinter dem gemeinsa men, verstärkten Nasenabschnitt 10' angeordnet, der an der Vorderseite des Transportabteils in Flugrichtung des Trägers angeordnet ist. Somit funktionieren sie im Eindringmodus während des Eindringens in das Ziel als ein gemeinsamer Körper, aber im verteilten Modus werden sie in ihre Bestandteile – d.h. die einzelnen Submunitionskörper – aufgeteilt, wonach sie gemäß dem gewünschten Streumuster gestreut werden.
  • Das Verbinden der Submunitionskörper im Eindringkörpermodus und Streuen im Trennmodus kann manuell oder elektrisch durchgeführt werden. Dabei können Sperrvorrichtungen manuell oder automatisch über eine elektrische Steuerung betätigt werden, so dass jeder Modus in Verbindung mit dem Weg der Cargoeinheit oder des Fahrzeugs auf das Ziel zu freigegeben werden kann. Die Betätigung der Sperrvorrichtungen zum Sperren im Eindringkörpermodus oder Öffnen im Trennmodus kann am Boden durch drahtlose Verbindung vom Boden oder durch die Waffenplattform, welche die Trägereinheit trägt, wie beispielsweise ein Flugzeug, etc. durchgeführt werden. Alternativ können die Sperrvorrichtungen vor dem Starten der Trägereinheit gesetzt oder betätigt werden. Bei einer alternativen Konstruktion kann die Trägereinheit im Prinzip mit verschiedenen Submunitionskörpern beladen werden, wobei die erste Bauart an Submunitionskörpern so in dem Trägerraum der Trägereinheit angeordnet werden, dass sie nicht getrennt werden können, oder so angeordnet werden, dass sie getrennt werden können. Das Öffnen der Sperrvorrichtungen und Streuen der Submunitionskörper kann in einer dem Trennmodus entsprechenden Weise durchgeführt werden. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das aufeinanderfolgende Freigeben der Submunitionskörper aus der Trägereinheit mit engeren Intervallen erfolgen soll. In der 6 sind zwei Submunitionskörper 11' und 11'' in der Trägereinheit 1''' angeordnet. Es sind mehr Submunitionskörper eingebaut, aber in der 6 nicht dargestellt. Die Submunitionskörper als solche können in einer bereits bekannten. Weise konstruiert sein. In der 6 sind die Submunitionskörper durch symbolisch gezeichnete Sperrvorrichtungen 12 verbunden. Diese Sperrvorrichtungen können durch ein rohrförmiges Außengehäuse ersetzt sein, welches während des Eindringkörpermodus graduell verbraucht wird und aus welchem die Submunitionskörper während des Verteilmodus aufeinanderfolgend nach rückwärts ausgeworfen werden.
  • 7 zeigt einen Submunitionskörper 11''', der aus der Trägereinheit 1''''' freigelassen worden ist. Er ist aus dem rohrförmigen Trägerrumpf nach rückwärts ausgestoßen worden. Es sind auch symbolisch gezeichnete Sperrvorrichtungen 12' in offener und gelöster Position gezeigt.
  • In der 8 sind eine Anzahl von Submunitionskörpern 13, 14, 15, 16 in einer symbolisch dargestellten Einheit 17 angeordnet. 8 hat auch die Sperrvorrichtungen 18 und 19 symbolisch dargestellt. Die Sperrvorrichtung 18 ist von einer Steuereinheit 20 steuerbar, die im nichtbetätigten Modus die Sperrvorrichtungen offen hält, wodurch der vorstehende Trennmodus ermöglicht wird. Für den Schließmodus wird ein Betätigungssignal empfangen, welches die Sperrvorrichtung 18 betätigt, wodurch verhindert wird, dass Submunitionskörper die Trägereinheit 17 verlassen, wodurch der Eindringkörpermodus ermöglicht wird. Die Sperrvorrichtung 19 arbeitet auf die gleiche Weise wie die Sperrvorrichtung 18 im verteilten Eindringkörpermodus. Die Sperrvorrichtung 19 ist durch die Steuereinheit 21 steuerbar. Eine Programmiervorrichtung ist mit 22 bezeichnet und es gibt eine Steuereinheit, die mit 23 bezeichnet ist, um die Programmiervorrichtung zu steuern. Die Programmiervorrichtung wird dazu verwendet, die Auslöse- und Betätigungsfunktionen für die Submunitionskörper zu bestimmen. Diese Steuereinheit kann in einer gemeinsamen Einheit 24 eingebaut sein.
  • Die vier festverbundenen, identischen Submunitionskörper 2831, die in der 9 dargestellt sind, bilden einen Körper 26 mit einem stark verstärkten Nasenabschnitt 27, um den Eindringkörpermodus zu bewirken. In der dargestellten Version hat jeder dieser Submunitionskörper ein starkes rohrförmiges Außengehäuse, das allgemein mit 28'31' bezeichnet ist, wobei jedes Außengehäuse einen vorderen Abschnitt 28''31'' mit einer etwas dünneren Wand hat, die unter dem hinteren Abschnitt der rückwärtigen Gehäusewand des vorhergehenden Submunitionskörpers konisch verjüngt ist. Die Submunitionskörper sind durch modifizierte Kugelsperren 28'''31''' verbunden und sind ferner mit integralen Zündfunktionen 28''''31'''' ausgerüstet, die die zweite Aufgabe des Lösens der Submunitionskörper voneinander im Trennmodus haben. Anstatt der in der 9 dargestellten Version mit den rohrförmigen Außenkörpern der Submunitionskörper, die in mehrere Einheiten 28'31' teilbar sind, können alle eingebauten Submunitionskörper in einem separaten, gleichförmig rohrförmigen Außengehäuse aufgenommen sein, aus welchem sie im Trennmodus über das rückwärtige Ende der Trägereinheit relativ zu dessen Flugrichtung nach rückwärts ausgestoßen werden. Zusätzlich hat jeder Submunitionskörper eine Fallschirmpackung, die hier mit 28'''''31''''' bezeichnet ist (siehe auch 10, in welcher der Fallschirm nach Beendigung des Trennmodus entfaltet ist). Wie in der 9 gezeigt, ist jede Submunition 2831 mit Sprengstoff gefüllt.
  • 10 zeigt den Submunitionskörper 28, der nach dem beendeten Trennmodus an seinem Fallschirm aufgehängt auf die Zielzone fällt, wo er entweder durch Aufschlag oder durch eine andere – allgemein bekannte – Zündfunktion ausgelöst wird.

Claims (7)

  1. Trägervorrichtung (1) für Submunitionskörper (2, 2831), die vorzugsweise mit Leit- und/oder Zielsuchfunktionen (8, 9) ausgerüstet ist, wie beispielsweise ein Flugkörper, wobei das Auslösen oder die Betätigung der Submunitionskörper mittels einer Programmierfunktion am Boden oder an Bord einer anderen Waffenplattform (Flugzeug) oder über drahtlose Verbindung vom Boden oder der anderen Plattform bestimmbar ist, und die Submunitionskörper darüber hinaus durch Auslösefunktion betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Programmiervorrichtung (22) in Modusbestimmungsvorrichtungen (18, 19, 20, 21) eingebaut ist oder mit diesen interagiert, die in Abhängigkeit von wenigstens einer manuellen oder automatischen Betätigung bewirken, dass die Trägervorrichtung (1) und ihre Submunitionskörper (2, 2831) auf eine wählbare Weise funktionieren: a) in einem Eindringkörpermodus, bei dem die Submunitionskörper im Wesentlichen in einer gemeinsamen Auslösefunktion vereint sind, b) in einem verteilten Eindringkörpermodus, bei dem die Submunitionskörper eine kleine sequentielle Streuung erzielen und mittels Aufschlagfunktionen in unterschiedlichen Räumen oder begrenzten Räumen betätigt werden, entsprechend dem Fortschreiten des Eindringens in das Ziel, das diese Räume und/oder begrenzten Räume enthält, und c) in einem Trennmodus, bei dem die Submunitionskörper nacheinander die Trägervorrichtung in einer stärker gestreuten Weise verlassen und danach mittels einer individuellen Auslösefunktion in Form der Aufschlagfunktion und/oder einer Annäherungssicherungsfunktion oder Zeitfunktion funktio nieren, die jeweils unabhängig von der oder koordiniert mit der Auslösefunktion der anderen Submunitionskörper ist, und dass Sperrvorrichtungen (12, 18 und 19) in steuerbarer Weise von oder durch die Modusbestimmungsvorrichtungen (20, 21) angeordnet sind, um die wesentliche Verbindung der Submunitionskörper in dem Eindringmodus und die sequentiellen Auslösefunktionen in dem verteilten Eindringmodus und dem Trennmodus zu ermöglichen.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Eindringmodus gegen ein Präzisionsziel (M) betätigbar ist, bei dem das Eindringen der Zweck ist.
  3. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Trennverfahren gegen gestreute Ziele, wie beispielsweise militärische Kommandos betätigbar ist.
  4. Trägervorrichtung für Submunitionskörper nach einem der Ansprüche 1–3, wobei die eingebauten Submunitionskörper (2831) während des Eindringmodus oder bis zum Erreichen des Streupunktes durch einen rückhaltenden Rohrkörper oder ein Außengehäuse zusammengehalten werden, das aus mehreren, miteinander verbundenen Teilen bestehen kann.
  5. Trägervorrichtung für Submunitionskörper nach Anspruch 4, wobei die Submunitionskörper (2831) im Eindringmodus einer hinter dem anderen zusammengehalten werden, um einen fest verbundenen Körper (26) zu bilden, der an einen gemeinsam verstärkten und vorangehenden Nasenabschnitt (27) angeschlossen ist, der in der Flugrichtung den ersten Submunitionskörper (28) vollständig abdeckt.
  6. Trägervorrichtung für Submunitionskörper nach Anspruch 4, wobei, wenn die mitgeführten Submunitionskörper (2831) im Eindringmodus sind und das Ziel getroffen und durchdrungen wird, die Submunitionskörper so programmiert sind, dass sie, sobald das Eindringen erzielt ist, detonieren.
  7. Trägervorrichtung für Submunitionskörper nach Anspruch 4, wobei, wenn das Ziel ohne vollständiges Eindringen getroffen wird, die mitgeführten Submunitionskörper (2831) so programmiert sind, dass sie in Verbindung mit dem Aufschlagen auf das Ziel detonieren.
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