DE348128C - Verfahren zur Herstellung von Glasbildern und -mosaiken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glasbildern und -mosaiken

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/12Uniting ornamental elements to structures, e.g. mosaic plates
    • B44C3/123Mosaic constructs

Landscapes

  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Glasbildern und -mosaiken. Bei den praktischen Ausführungen nach dem Patent 31927i hat sich herausgestellt, daß man in der Wahl der Muster insofern einer gewissen Beschränkung unterliegt, als man auf Mosaiksteinchen mit sehr sauber gepreßtem Rand angewiesen ist, während man bei der Anwendung gebrochener Glasstückchen niemals die Konturen, die durch Ausfüllen der Zwischenräume mit einem Kitt gebildet werden, so sauber und in der genauen Form und Breite erhält, wie man . sie braucht. Man konnte sich helfen durch nachträgliches Übermalen der Konturen, aber dies hat große Bedenken. Erstens ist es sehr zeitraubend, zweitens wird es durch die verschiedenen Stärken und Beschaffenheit der Gläschen nie korrekt, dann ist es nicht haltbar und nimmt dem Ganzen den Charakter der Echtheit. Es mußte also ein Weg gefunden werden, der alle diese Übelstände beseitigt. Es gelang, ihn zu finden durch folgendes Verfahren. Die gesamte" Konturzeichnung des Mosaiks wird durch eine Schablone dargestellt, z. B. aus dünnem Schwarzblech oder schwarzem undurchsichtigem Papier. Bei häufigen Wiederholungen wird die Zeichnung gestanzt. Diese Stanze, die eine Zeichnung in jeder beliebigen Form und Feinheit zuläßt (dabei brauchen die Konturen durchaus nicht verbunden zu sein), wird zunächst auf die zu bearbeitende Scheibe aufgeklebt. Damit steht das Motiv völlig fest, und die nun aufzulegenden Glasstückchen brauchen nicht mehr genau zu passen, sondern es ist nur notwendig, daß ihre Flächen die ausgestanzten Zwischenräume bedecken; der Rand kann dabei zackig, ja sogar formwidrig sein, denn nachdem nunmehr mit dem Kitt die Zwischenräume ausgefüllt sind und daslMosaik so befestigt ist, ist es nicht mehr der Kitt, der die Zeichnung gibt, sondern in der Transparenz ist alsdann allein die undurchsichtige Silhouettenstanze maßgebend, und das Glasbild er_.cheint auf die korrekteste Weise gezeichnet und konturiert. Auf diese «'eise wird nicht nur eine bedeutend rationellere Arbeitsweise ermöglicht, sondern man kann nun auch größere Glasstückchen im ganzen aufkleben und durch die Barunterliegende Stanze die Wirkung entstehen Tassen, als bestände das Stück aus mehreren Teilen. Diese neue wirkungsvolle Arbeitsweise läßt sich auch schon mit großem Vorteil anw@nden, wenn man die Glasscheibe nur einseitig mit Mosaik bearbeitet.
  • Abb. i stellt die Arbeitsweise dar ohne untergelegte Silhouettenschablone. A ist die Glasscheibe, die als Basis dient, C sind die geschnittenen und gebrochenen Farbglasstück chen, B der Kitt. Man sieht deutlich, in welch primitiver Weise die einzelnen Glasstückchen nebeneinander gereiht sind, ohne Rücksicht auf die spätere innere, zum Teil für Glasarbeiten sehr komplizierte Gliederung der einzelnen Formen.
  • Abb. 2 zeigt die fertige Arbeit mit untergelegter Silhouettenschablone. A ist wieder die Scheibe, B ist sowohl die untergelegte Schablone sowie der darüber lagernde Zementkitt, C sind die Farbglasstückchen und D zeigt die Zeichnung, die durch die Schablone unter den einzelnen Glasstückchen erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSpRUcH: Verfahren zur Herstellung von Glasbildern und -mosaiken nach Patent 319271, dadurch gekennzeichnet, daß man unter den Mosaiksteinchen eine zusammenhängende Silhouettenschablone für die Konturen und Zeichnungsbestimmung anbringt, und zwar auch bei einem einseitigen Mosaikbelag der Scheibe.
DENDAT348128D Verfahren zur Herstellung von Glasbildern und -mosaiken Expired DE348128C (de)

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