DE338134C - Verfahren zur Herstellung von aus zwei uebereinanderliegenden Ringen mit gegeneinander versetzten Schlitzen bestehenden Kolbenringen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von aus zwei uebereinanderliegenden Ringen mit gegeneinander versetzten Schlitzen bestehenden KolbenringenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P15/00—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass
- B23P15/08—Making specific metal objects by operations not covered by a single other subclass or a group in this subclass piston rings from several pieces
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Kolbenringen, die aus- zwei
übereinanderliegenden Ringen mit gegeneinander versetzten Schlitzen bestehen, und einen
Kolbenring. Bis jetzt hat man derartige Kolbenringe durch Ineinanderlegen und1 Verbinden
zweier einzelner Ringe hergestellt. Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung
darin, daß ein aus zwei dicht aneinanderliegenden schraubenförmigen Windungen mit
um die Bamdldicke verschiedenen Durchmessern bestehendes Band derart achsial zusammengedrückt
wird, daß sich die Windungen ineinanderlegegn, worauf der Doppelring erhitzt oder gehämmert wird, um seine Form
dauernd1 beizubehalten.
Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, . daß der äußere Ring amit einem nach innen,
der innere Ring mit einem nach! außen vorspringenden
Flansch versehen ist, deren' Kanten mit der Außen- und Innenfläche des Doppelringes
nach dem Zusammendrücken bündig sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Ernndungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist die Ansicht eines Rohstückes, aus welchem der Kolbenring ■hergestellt wird;
■Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht des Rohstückes, nachdem es mit einem Schlitz zur
Herstellung des schraubenförmigen Bandes versehen ist;-
Fig. 3 ist eine Ansicht des daraus hiergestellten· fertigen Ringes;
g, S und 6 sind Ansichten von ähnlichen
Ringformen;
Fig. 7 ist eine Seitenansicht des in Fig. 3 gezeigten Ringes;
Fig. 8 ist eine Seitenansicht einer anderen Ringform;
Fig. 9 ist eine Seitenansicht der in den Fig. 4, 5 und 6 gezeigten Ringe;
Fig. 10, 11 und 12 stellen in Ansicht verschiedene
Ausführungen des Schlitzes der Ringe dar;
Fig. 13 ist ein Querschnitt nach der Linie 13-13 der Fig. 7;
Fig. 14 ist ein Querschnitt nach der Linie 14-14 der Fig. 8;
Fig. 15 ist ein Querschnitt nadh der Linie
15-15 der Fig. 6;
Fig. 16 ist ein Querschnitt nach der Linie
16-16 der Fig. 5;
Fig. 17 ist ein Querschnitt nach der Linie 17-17 der Fig. 4.
Das in der Fig. 1 gezeigte Rohstück dient zur Herstellung des in den Fig. 3 und 7 gezeigten
Ringes. Zur Herstellung der in. den Fig. 4, 5, ö und 8 gezeigten Ringformen wird ein
Rohstück von entsprechender Form verwendet. Das Rohstück wird längs der Sdhraubenlinie,
an der die beiden Schraubenwindungen zusammenhängen, aufgeschnitten oder
aufgesägt, um ein schraubenförmiges Band zu erhalten, dessen1 eine Form in der Fig 2 gezeigt
ist. Dieses Band wird alsdann achsial zusammengedrückt, um den einen Teil des
Bandes in den anderen zu legen. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist das Rohstück
bei 2 mit einer Schulter ausgestattet, an der die beiden schraubenförmigen Windungen
nach dem Aufschneiden oder Aufsägen ineinander übergehen.
Das achsial zusammengedrückte Werkstück wird alsdann einer Behandlung unterworfen,
um sein molekulares Gefüge zu verändern, damit der Doppelring seine Form dauernd beibehält. Diese Behandlung, welcher
das Werkstück im zusammengedrückten Zustand unterworfen wird, kann in einem Erhitzen
des Ringes, um die molekulare Struktür zu verändern, oder in einem Hämmern
bestehen. Nachdem der Kolbenring in dieser Weise hergestellt ist, wird dessen Oberfläche
abgeschliffen.
Nach dem angegebenen Verfahren können Ringe von verschiedener Form hergestellt
werden. So wirdi der in dien· Fig. 3 und 7 gezeigte
Ring aus dem dargestellten Rohstück hergestellt. Dieser Ring besteht aus dem äußeren Ring 3 und dem inneren Ring 4, die
bei 2 zusammenhängen. Die Ringe 3 und 4 sind gleich breit und1 auf dem ganzen Umfang
gleich! dick.
Der in Fig. 4 und 17 gezeigte Ring besteht
aus einem äußeren1 Ring 5 und einem inneren Ring 6. Der äußere Ring 5 ist mit einem1 nach
innen gerichteten Flansch! 7 ausgestattet, dessen innere Kante bündig mit dem Innenumfang
'dies Ringes 6 ist, und der innere Ring 6 ist mit einem nach außen gerichteten
Flansch 8 versehen, dessen äußere Kante bündig mit dem Außenumfang des Ringes 5 ist.
Der in Fig. 5 und 16 gezeigte Ring besteht aus einem äußeren Ring 9 und einem mit diesem
bei 2 zusammenhängenden inneren Ring 10, in dessen Umfangsnutii sich der
äußere Ring 9 befindet. Die Nut 11 ist so tief, daß der Umfang des ätißeren Ringes bündig
ist mit dem Umfang des inneren Ringes zu beiden Seiten der Nut.
Der in Fig. 6 und 15 gezeigte Ring besteht aus einem äußeren Ring 9 und! einem mit diesem bei 2 zusammenhängenden inneren Ring 13. Der äußere Ring 12 ist schmäler als der innere Ring 13, und letzterer ist an einer Seite des Ringes mit einem Flansch ausgestattet, dessen äußere Kante bündig mit dem Umfang des Ringes 12 ist. [
Der in Fig. 6 und 15 gezeigte Ring besteht aus einem äußeren Ring 9 und! einem mit diesem bei 2 zusammenhängenden inneren Ring 13. Der äußere Ring 12 ist schmäler als der innere Ring 13, und letzterer ist an einer Seite des Ringes mit einem Flansch ausgestattet, dessen äußere Kante bündig mit dem Umfang des Ringes 12 ist. [
Der in Fig. 8 und! 14 dargestellte Ring be- j
steht aus einem äußeren Ring 15 und einem ;
inneren Ring 16. Die Ringe 15 und 16 ibe- I
rühren sich mit schrägen Flächen, so daß der ! innere Ring 16 das Bestreben hat, dien äußeren
Ring seitlich zu verschieben, wodurch die Kolbennut, in der der Ring sitzt, geschlossen
wird.
Gemäß dem neuen Verfahren können auch andere Ringformen hergestellt werden; die
dargestellten Formen sind nur beispielsweise angeführt.
Um den Abstand zwischen dem äußeren Ringende und! der Schulter 2, die den inneren
und äußeren Ring verbindet, abzuschließen, können verschiedene Schlitzformen gewählt
werden. So kann beispielsweise nach Fig. 10 das Ende des äußeren Ringes mit
einem Ansatz 17 ausgestattet sein, der in eine Aussparung oder Vertiefung an der einen
Schulterseite eindringt und einen entsprechenden Ansatz 18 der Schulter 2 überdeckt. In
dieser Weise wird der Abstand! zwisdhen dem äußeren Ringende und der Schulter aufgeheben,
wenn der Ring zusammengepreßt wird. Wenn erwünscht, kann das äußere Ringende gemäß der Fig. 11 abgeschrägt sein, so daß
ein keilförmiges Ende 19 entsteht, das mit einer ähnlich geformten Wand· an der Schulter
2 zusammenwirkt. Die in· Fig. 12 gezeigte Verbindung besteht aus einer Nut 20 im
Ende des äußeren Ringes und! einem Ansatz 21 an der Schulter 2, der in die Nut 20 eindringen
kann, um den Abstand aufzuheben und den Durchgang des Kraftmittels zu vermeiden.
Wie bekannt, muß der Kolbenring einen größeren Durchmesser haben, als der Innendurchmesser
des Zylinders ist, in- dem' der Kolben arbeitet. Bei der Herstellung von
Kolbenringen sind in vielen Fällen Ringe aus Rohstücken hergestellt worden, deren Durchmesser
kleiner als der Zylinderdurchmesser sind. In solchen Fällen werden die Ringe ausgedehnt
und in der vergrößerten Form, eingesetzt, so daß -sie den notwendigen Druck
auf die Zylinderwandung ausüben. In anderen Fällen werden Ringe aus Rohstücken von
gewünschter Größe hergestellt, so 'daß ein Dehnen der Ringe unnötig ist. Es ist ersichtlich,
daß nach dem neuen Verfahren Ringe auf beide Arten hergestellt werden
können, d. h. die Ringe können gedehnt und in gedehntem Zustand eingesetzt werden,
oder sie können aus Rohstücken von passendem Durchmesser hergestellt werden, so daß
die Dehnung überflüssig wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Herstellung von aus zwei übereinanderliegenden Ringen mit gegeneinander vensetzten Schlitzen bestehenden Kolbenringen, dadurch' gekennzeichnet, daß ein aus zwei dicht aneinanderliegeinden .schraubenförmigen Wandungen mit ton- die Bänddicke verschiedenen Durchmessern bestehendes Band derart achsial zusammengedrückt wird, daß sich die Windungen ineinanderlegen, worauf der Doppelring erhitzt oder ge-hämmert wird, um seine Form dauernd beizubehalten.
- 2. Kolbenring nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Ring (5, Fig..17) mit einem nach innen, der innere Ring (6) mit einem nach außen vorspringenden Flansch (7 bzw. 8) versehen ist, deren Kanten mit der Außen- und Innenfläche des Doppelringes nach dem Zusammendrücken bündig sind.Hierzu t Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE338134T | 1920-01-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE338134C true DE338134C (de) | 1921-06-13 |
Family
ID=6222228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920338134D Expired DE338134C (de) | 1920-01-25 | 1920-01-25 | Verfahren zur Herstellung von aus zwei uebereinanderliegenden Ringen mit gegeneinander versetzten Schlitzen bestehenden Kolbenringen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE338134C (de) |
-
1920
- 1920-01-25 DE DE1920338134D patent/DE338134C/de not_active Expired
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