DE3341686A1 - Vorrichtung zum pruefen von zigaretten - Google Patents

Vorrichtung zum pruefen von zigaretten

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DE3341686A1
DE3341686A1 DE19833341686 DE3341686A DE3341686A1 DE 3341686 A1 DE3341686 A1 DE 3341686A1 DE 19833341686 DE19833341686 DE 19833341686 DE 3341686 A DE3341686 A DE 3341686A DE 3341686 A1 DE3341686 A1 DE 3341686A1
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cigarettes
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DE19833341686
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English (en)
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Uwe 2050 Hamburg Heitmann
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Koerber AG
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Hauni Werke Koerber and Co KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/32Separating, ordering, counting or examining cigarettes; Regulating the feeding of tobacco according to rod or cigarette condition
    • A24C5/34Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes
    • A24C5/3418Examining cigarettes or the rod, e.g. for regulating the feeding of tobacco; Removing defective cigarettes by pneumatic means

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entlüftungsbohrung-IT
  • Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten oder ähnlichen stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie mit einem umlaufenden Prüfförderer mit n achsparallelen Aufnahmen an seinem Umfang zum queraxialen Fördern von Zigaretten durch eine Prüfstation, mit jeder Aufnahme auf dem Prüfförderer zugeordneten Dichtmitteln und Prüfdruckzuleitungen zum Zuführen eines Prüfdrucks an wenigstens ein Ende jeder jeweils die Prüfstation durchlaufenden Zigarette, mit einer Vergleichsdruckquelle und dieser zugeordneten, mit dem Prüfförderer umlaufenden Vergleichsdruckzuleitungen, mit einem Meßmittel zum Erfassen von änderungen des Prüfdrucks in Abhängigkeit von vorgegebenen Meßgrößen und zum Erfassen eines definierten Vergleichsdrucks und mit einem stationären Steuermittel zum Anlegen eines Prüfdrucks an aufeinanderfolgende Prüfdruckzuleitungen und zum Verbinden des Meßmittels mit den Vergleichsdruckzuleitungen.
  • Die pneumatische Prüfung von Zigaretten oder ähnlichen stabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie kann Störeinflüssen unterliegen, welche zu Meßwertverfälschungen und damit zu fehlerhaften Informationen über die Qualität der laufenden Produktion führen können. Solche Störgrößen sind z. B. Temperaturschwankungen, Verschmutzungen im pneumatischen Teil des Prüfungssystems oder Porositätsschwankungen des Hüllmaterials der zu prüfenden Artikel.
  • Mit der Ausschaltung oder wenigstens Verminderung des Einflusses derartiger Störgrößen auf die Meßergebnisse befaßt sich die vorbekannte DE-OS 24 44 708. Hiernach wird nach jeder Messung einer Zigarette ein definierter Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine - Entlüftungsbohrung-IE Vergleichsdruck gemessen und mit dem über die vorangehende oder nachfolgende Zigarette gewonnenen Meßwert verglichen.
  • Auf diese Weise wird eine von Störeinflüssen und Drifterscheinungen der Meßeinrichtung freie Information über die Qualität der erzeugten Artikel gewonnen. Das Anlegen eines definierten Vergleichsdrucks an das Meßmittel zur Gewinnung eines Referenzsignales nach jeder Messung bedeutet eine Verdoppelung der Messungen und damit eine Reduzierung der für jede Zigarette zur Verfügung stehenden Meßzeit auf die Hälfte. Als Vergleichsdruck wird der Atmosphärendruck verwendet, der für die hier verfolgten Zwecke ausreichend konstant ist. Das beschriebene Anlegen des Vergleichsdrucks bedeutet also praktisch ein Entlüften der Meßanordnung nach jeder Messung des Druckabfalls über eine Zigarette. Jedes Anlegen und Unterbrechen des Prüfdrucks verursacht aber Schwingungen der Luftsäule in Form von stehenden Wellen in den Prüfdruckzuleitungen, welche das Prüfergebnis verfälschen können. Um ein möglichst zuverlässiges Prüfsignal zu erhalten, muß daher nach jedem Anlegen des Prüfdrucks an eine Zigarette zunächst abgewartet werden, bis die Schwingungen der Luftsäule in den Leitungen abgeklungen sind, ehe das Prüfsignal abgenommen werden kann. Das bedeutet jedoch eine weitere empfindliche Verkürzung der für die Gewinnung des Meßsignals zur Verfügung stehenden, ohnehin schon sehr kurzen Zeit und birgt dazu die Gefahr verfälschter Signale.
  • Außerdem setzen die in den Druckleitungen auftretenden Schwingungen einer weiteren Beschleunigung der pneumatischen Prüfung von Zigaretten enge Grenzen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß auch bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässige Prüfergebnisse er-1 angt werden.
  • Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entlüftungsbohrung-IT Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß allen oder Gruppen von mehreren aufeinanderfolgenden Prüfdruckzuleitungen jeweils nur eine Vergleichsdruckzuleitung zugeordnet ist, daß der Teilungsabstand der Prüfdruckzuleitungen an ihrem den Aufnahmen zugewandten Ende bei n Aufnahmen dem Teilungsabstand Iln der Aufnahmen und an ihrem dem Steuermittel zugewandten Ende einem Teilungsabstand 1/(n + p) gleich ist, wobei p die Anzahl der Vergleichsdruckzuleitungen und p< n ist, und daß die Vergleichsdruckzuleitungen mit ihrem den Aufnahmen zugewandten Ende unabhängig vom Teilungsabstand der Aufnahmen und mit ihrem dem Steuermittel zugewandten Ende im Teilungsabstand 1/(n + p) zwischen benachbarten Prüfdruckiuleitungen liegen. Die pneumatische Prüfvorrichtung für Zigaretten ist also gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß erst nach der Prüfung einer Reihe von Zigaretten jeweils durch Anlegen eines definierten Vergleichsdrucks ein Vergleichssignal gebildet wird. Vorzugsweise wird erst nach jedem Trommelumlauf wieder ein Vergleichssignal gebildet. Dadurch verlängern sich die möglichen Meßintervalle, wenn, wie es gemäß der Erfindung vorgesehen ist, die durch die Reduzierung der Anzahl der Vergleichsmessungen gewonnene Meßzeit gleichmäßig auf alle Meßintervalle verteilt wird. Aus diesem Grunde ist der Teilungsabstand der Druckzuleitungen auf der den Aufnahmen zugewandten Seite und der dem stationären Steuermittel zugewandten Seite unterschiedlich, und zwar so, daß für jede Meßwertbildung und jede Vergleichswertbildung ein Meßzeitintervall gleicher Länge zur Verfügung steht.
  • Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, daß der Prüfförderer als Prüftrommel ausgebildet ist, welche an stirnseitig angeordneten, mitlaufenden Steuerringen im Teilungsabstand der Aufnahmen axial verschiebbare Dichtmittel trägt, daß als Prüfdruckzuleitungen Bohrungen Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entiüftungsbohrung-IS vorgesehen sind, die in wenigstens einem der Steuerringe schräg von einem Teilungsabstand 1/(n + p) an der dem Steuermittel zugewandten Seite zum Teilungsabstand t/n an der den Aufnahmen zugewandten Seite der Steuerringe verlaufen und daß als Vergleichsdruckzuleitungen wenigstens eine Bohrung vorgesehen ist, die von einer Stelle im Teilungsabstand l/(n + p) von den benachbarten Bohrungen auf der dem Steuermittel zugewandten Seite zu einer zwischen zwei Bohrungen auf der gegenüberliegenden Seite der Steuerringe liegenden Stelle verläuft. Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß der Steuerring aus zwei axial aneinandergelegten Teilring besteht, von denen der eine achsparallele Prüfdruckbohrungen im Teilungsabstand t/n der Aufnahmen und wenigstens eine Vergleichsdruckbohrung zwischen zwei Prüfdruckbohrungen aufweist, und die andere achsparallele Prüf- und Vergleichsdruckbohrungen im Teilungsabstand 1/(n + p) aufweist und daß wenigstens einer der Teilring die Bohrungen des einen Teilring mit den zugeordneten Bohrungen des anderen Teilring verbindende, etwa in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze aufweist.
  • Als Vergleichsdruckquelle kann die umgebende Atmosphäre vorgesehen sein, so daß die Vergleichsdruckzuleitungen auf dem Prüfförderer mit Atmosphäre verbunden sind.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß für die Messung jeder Zigarette eine erheblich verlängerte Meßzeit zur Verfügung steht. Gleichzeitig wird auch der Einfluß von Einschwingungsvorgängen bei jeder Messung reduziert, so daß die Messungen genauer werden. Einschwingvorgänge der bisher bekannten Größenordnung können überhaupt nur bei jeder ersten Messung nach einer Vergleichsdruckmessung auftreten, wobei allerdings auch hier der Einfluß der Einschwingvorgänge reduziert ist, weil die Meßzeit verlängert ist. Den durch die Erfindung wesentlich Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entiüftungsbohrung-Il verbesserten Meßergebnissen steht dabei kein nennenswerter technischer Mehraufwand gegenüber. Auch der Schaltungsaufwand für die Auswertung der Meßergebnisse ist nicht nennenswert vergrößert.
  • Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entlüftungsbohrung-IT Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 einen Ausschnitt aus einer Prüfvorrichtung nach der Erfindung im Querschnitt, Figur 2 eine Teilabwicklung einer Prüftrommel nach der Erfindung in Draufsicht, Figur 3 eine Teilabwicklung einer in Details anders ausgeführten Prüftrommel nach der Erfindung in Draufsicht und Figur 4 eine Ansicht entlang der Linie IV-IV der Figur 3.
  • Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entiüftungsbohrung-If Die Prüfvorrichtung nach der Erfindung, von der in Figur 1 ein Ausschnitt im Schnitt dargestellt ist, weist als Umlaufprüfförderer eine Prüftrommel 1 auf, wie sie in Filteransetzmaschinen, beispielsweise vom Typ MAX-S der Anmelderin, im Prinzip gebräuchlich ist. Die Prüftrommel 1 ist an ihrem Umfang mit achsparallelen Mulden 2 versehen.
  • Die zu prüfenden Zigaretten 3 werden in den Mulden 2 auf radialen Stegen 4 mittels Saugluft gehalten, welche über Bohrungen 6 zu den Stegen 4 gelangt. Die Stege 4 stützen die zu prüfenden Zigaretten 3 an schmalen Umfangsabschnitten an ihrem Tabakteil 7 und an ihrem Filterteil 8, um eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung an der Umfangsfläche der Zigarette zu gewährleisten.
  • Die Prüftrommel 1 weist an ihren axialen Stirnseiten mitumiaufende Steuerringe 9 und 11 auf, die im Falle der Figur 1 als Flansch der Prüftrommel ausgebildet sind.
  • Sie können auch als Schrägscheiben ausgebildet sein, wie sie in der US-PS 3 948 084 der Anmelderin beschrieben sind. Jeder Zigarettenaufnahme 2 ist im Steuerring 9 eine Bohrung 12 zugeordnet, die mit dem Innern der Zigarette korrespondiert, wenn diese stirnseitig am Steuerring 9 anliegt. Der Steuerring 11 auf der Filterseite 8 der Zigarette 3 trägt einen axial beweglichen Dichtungsteil 13, welcher aus einer Buchse 16 mit einer Bohrung 17 und einer Dichtfläche 18 besteht, die an das Filterende 8 der Zigarette anlegbar ist, so daß die Bohrung 17 mit dem Innern der Zigarette 3 und der Bohrung 12 im gegenüberliegenden Steuerring 9 fluchtet. Die Buchse 16 sitzt in einer Bohrung 19 im Steuerring 11 und ist in dieser gegen die Kraft der Feder 14 axial hin- und herbewegbar.
  • Dem Steuerring 11 ist stirnseitig ein stationärer Schleifschuh 21 zugeordnet. Dieser ist mit einem Prüfluftanschluß 22 versehen, der über eine Bohrung 23 und einen Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entiüftungsbohrung-Ir Steuerschlitz 24 mit der Bohrung 19 im Steuerring 11 in Verbindung steht. Der Prüfluftanschluß 22 ist über eine Prüfdruckleitung mit einer Druckquelle 26 verbunden. Der Steuerschlitz 24 steht außerdem über eine Bohrung 27 im Schleifschuh 21 und eine pneumatische Leitung mit einem Druckwandler 28 in Verbindung.
  • Dem Steuerring 9 auf der Tabakseite 7 der Zigarette 3 ist ein Schleifschuh 29 zugeordnet, welcher einen mit der Bohrung 12 im Steuerring 9 der Prüftrommel 1 korrespondierenden Steuerschlitz 31 aufweist, der über eine Bohrung 32 und eine Prüfdruckleitung ebenfalls mit der Druckquelle 26 verbunden ist.
  • Es sei angenommen, daß die Prüftrommel 1 im gezeigten Ausführungsbeispiel an ihrem Umfang sechsunddreißig Aufnahmen 2 für Zigaretten 3 aufweist, wobei aufeinanderfolgende Aufnahmen immer im gleichen Winkelabstand zueinander angeordnet sind. Der Teilungsabstand der Aufnahmen der Prüftrommel 1 ist also lin = 1/36. In diesem Teilungsabstand liegen auch die Bohrungen 12 im Steuerring 9 der Prüftrommel 1, wie die Figuren 2 und 3 zeigen, in denen gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen sind wie in Figur 1. Die Zigaretten 3, die mittels Saugluft auf den Stegen 4 der.Aufnahmemulden 2 gehalten werden, liegen während des Prüfvorgangs axial mit den Bohrungen 12 fluchtend mit ihren Tabakteilen 7 am Steuerring 9 an.
  • Wie Figur 2 weiter zeigt, ist auch der Teilungsabstand der den Zigaretten zugewandten Uffnungen der als Prüfdruckzuleitungen vorgesehenen Bohrungen 19 im Steuerring 11 gleich 1/n = 1/36. Die den Zigaretten zugewandten Uffnungen der Bohrungen 19 im Steuerring 11 liegen also den Bohrungen 12 im Flansch 9 axial gegenüber, so daß sie über die Dichtungsteile 13 ebenfalls mit den Zigaretten 3 fluchten. Der Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entlüftungsbohrung-IE Steuerring 11 weist jedoch zusätzlich zu den Bohrungen 19 eine siebenunddreißigste Bohrung 33 auf, die als Entlüftungsbohrung zwischen zwei benachbarten Zigarettenaufnahmen zugeordneten Bohrungen 19 mündet und den Steuerschlitz 24 im Schleifschuh 21 beim Umlauf der Prüftrommel periodisch mit Atmosphärendruck als Vergleichsdruck verbindet. Diese Bohrung 33 mündet unabhängig von der Teilung 1/36 der Aufnahmen 2 auf der Prüftrommel 1 zwischen zwei Aufnahmen.
  • Um nun für die Messungen des Druckabfalls über die Zigaretten und für die Messung des Vergleichsdrucks über die Bohrung 33 immer dieselbe Meßzeit zur Verfügung zu haben, liegen die Ausgänge der Bohrungen 19 und die Bohrung 33 auf der den Aufnahmen abgewandten Seite des Flansches 11 über Anschlußbohrungen 34 im Teilungsabstand 1/(n + wobei n die Anzahl der Aufnahmen 2 auf der Prüftrommel 1 und p die Anzahl von Entlüftungsbohrungen 33 ist. Wegen der unterschiedlichen Teilungsabstände auf beiden Seiten des Steuerringes verlaufen die Anschlußbohrungen 34 schräg durch den Flansch 11. Im angenommenen Ausführungsbeispiel, in dem sechsunddreißig Aufnahmen auf der Prüftrommel 1 vorgesehen sind und eine zusätzliche Entlüftungsbohrung 33 zwischen zwei Aufnahmen liegt, ist der Teilungsabstand der Bohrungen auf der Außenseite des Steuerrings 11 gleich 1/(n + p) = 1/37. Auf der Außenseite des Steuerrings 11 sind also in regelmäßigen Winkelabständen siebenunddreißig Bohrungen vorgesehen, von denen sechsunddreißig zu den Zigaretten in den Aufnahmen führen und die siebenunddreißigste als Entlüftungsbohrung 33 in Atmosphäre mündet.
  • Was die Darstellung in Figur 2 nicht mit aller Deutlichkeit erkennen läßt, ist, daß die Neigung der Bohrungen 34 mit zunehmendem Abstand von der Entlüftungsbohrung 33 abnimmt und daß sie nach 18ovo Umfangswinkel verschwindet.
  • Auf der der Entlüftungsbohrung 33 gegenüberliegenden Seite des Steuerrings 11 verläuft die Bohrung 34 also auch etwa Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entiüftungsbohrung-Ii achsparallel und fluchtend mit der zugehörigen Aufnahme der Prüftrommel t.
  • Wie die Teilabwicklung der Prüftrommel t in Figur 2 zeigt, steht bei der Bewegung der Bohrungen 33 und 34 am stationären Steuerschlitz 24 des Schleifschuhs 2t vorbei für jede Messung immer dieselbe Zeit zur Verfügung, die nicht durch die Bildung von Vergleichssignalen verkürzt wird, so daß immer zuverlässige Prüfsignale gewonnen werden können.
  • Nur einmal während eines jeden Umiaufs gelangt die Entiüftungsbohrung 33 in den Bereich des Steuerschlitzes 24 des Schleifschuhs 21, wobei durch Messung des Vergleichsdrucks, der von Atmosphäre gebildet wird, ein Vergleichssignal gebildet wird. Dieses Vergleichssignal wird dann in einer nicht gezeigten Auswertschaltung für den Vergleich mit den folgenden Messungen an den Zigaretten so lange gespeichert, bis ein neues Vergleichssignal beim nächsten Umlauf der Prüftrommel gebildet wird.
  • Figur 3 zeigt eine andere Ausbildung der Prüftrommel, wobei gleiche Teile wieder mit denselben Bezugszeichen versehen sind wie im Zusammenhang mit den Figuren t und 2.
  • Diese Ausführungsform unterscheidet sich lediglich durch die Ausbildung des die Dichtmittel 13 tragenden Steuerrings 11'. Dieser beteht aus einem ersten Teilring 36, welcher als Flansch fester Bestandteil der Prüftrommel ist, und einem zweiten Teilring 37, der stirnseitig an den ersten Teilring 36 angesetzt ist. Der erste Teilring 36 weist achsparallele Bohrungen 38 auf, die mit den Aufnahmen der Prüftrommel 1 fluchten und somit beispielsweise im gezeigten Fall einen Teilungsabstand von t/36 aufweisen. Der zweite Teilring 37 ist mit achsparallelen Bohrungen 39 verstehen, die im Teilungsabstand t/(n + im gezeigten Ausführungsbeispiel 1/37 angeordnet sind.
  • Eine achsparallele Entlüftungsbohrung 41 verläuft im Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entlüftungsbohrung-IT Teilring 36 zwischen zwei benachbarten Prüfluftbohrungen 38 und fluchtet mit einer achsparallelen Entlüftungsbohrung 41', die im Teilring 37 vorgesehen ist und dort den Teilungsabstand 1/37 von den benachbarten Bohrungen 39 hat. In der demTeilring 37 zugewandten Stirnfläche des Teilrings 36 sind Verbindungsschlitze 42 vorgesehen, die die Bohrungen 38 und 39 der Teilringe 36 und 37 miteinander verbinden. Figur 4, die eine Ansicht des erstenTeilrings 36 entlang der Linie IV-IV der Figur 3 zeigt, läßt die Lage der Verbindungsschlitze 42 und die Lage der Bohrungen 38 erkennen. Die Lage der Bohrungen 39 ist in Figur 4 gestrichelt angedeutet.
  • Die in Figur 3 und 4 gezeigte Ausbildung der Prüftrommel hat den Vorteil, daß schräge Anschlußbohrungen, wie sie in Figur 2 mit der Bezeichnung 34 gezeigt sind, die bei ihrer Herstellung Schwierigkeiten bereiten könnten, nicht erforderlich sind. Die Funktionsweise der Prüfeinrichtung nach Figur 3 und 4 ist dieselbe wie zuvor im Zusammenhang mit den Figuren 1 und 2 beschrieben.

Claims (1)

  1. Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Prüfen von Zigaretten oder ähnlichen tabförmigen Artikeln der tabakverarbeitenden Industrie mit einem umlaufenden Prüfförderer mit n achsparallelen Aufnahmen an seinem Umfang zum queraxialen Fördern von Zigaretten durch eine Prüfstation, mit jeder Aufnahme auf dem Prüfförderer zugeordneten Dichtmitteln und Prüfdruckzuleitungen zum Zuführen eines Prüfdruckes an wenigstens ein Ende jeder jeweils die Prüfstation durchlaufenden Zigarette, mit einer Vergleichsdruckquelle und dieser zugeordneten, mit dem Prüfförderer umlaufenden Vergleichsdruckzuleitungen, mit einem Meßmittel zum Erfassen von Anderungen des Prüfdrucks in Abhängigkeit von vorgegebenen Meßgrößen und zum Erfassen eines definierten Vergleichsdrucks und mit einem stationären Steuermittel zum Anlegen eines Prüfdrucks an aufeinanderfolgende Prüfdruckzuleitungen und zum Verbinden des Meßmittels mit den Vergleichsdruckzuleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß allen oder Gruppen von mehreren, aufeinanderfolgenden Prüfdruckzuleitungen (19, 34; 38, 39, 42) jeweils nur eine Vergleichsdruckzuleitung (33, 41) zugeordnet ist, daß der Teilungsabstand der Prüfdruckzuleitungen an ihrem den Aufnahmen (2) zugewandten Ende bei n Aufnahmen dem Teilungsabstand i/n der Aufnahmen und an ihrem dem Steuermittel (21) zugewandten Ende einem Teilungsabstand i/(n + p) gleich ist, wobei p die Anzahl der Vergleichsdruckzuleitungen (33, 41) und p< n ist, und daß die Vergleichsdruckzuleitungen (33, 41) mit ihrem den Aufnahmen (2) zugewandten Ende unabhängig vom Teilungsabstand der Aufnahmen und mit ihrem dem Steuermittel (21) zugewandten Ende im Teilungsabstand l/(n + p) zwischen benachbarten Prüfdruckzuleitungen (34, 39) liegen.
    Stw.: Zigaretten prüfen-Differenzsignal-eine Entlüftungsbohrung-Ir 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Prüfförderer als Prüftrommel (1) ausgebildet ist, welche an stirnseitig angeordneten, mitwumiaufenden Steuerringen (11) im Teilungsabstand der Aufnahmen (2) axial verschiebbare Dichtmittel (13) trägt, daß als Prüfdruckzuleitungen Bohrungen (19,34) vorgesehen sind, die in wenigstens einem der Steuerringe (11) schräg von einem Teilungsabstand 1/(n + p) an der dem Steuermittel (21) zugewandten Seite zum Teilungsabstand lIn an der den Aufnahmen (2) zugewandten Seite der Steuerringe verlaufen und daß als Vergleichsdruckzuleitung wenigstens eine Bohrung (33) vorgesehen ist, die von einer Stelle im Teilungsabstand 1/(n + p) von den benachbarten Bohrungen auf der dem Steuermittel (21) zugewandten Seite zu einer zwischen zwei Bohrungen auf der gegenüberliegenden Seite der Steuerringe (11) liegenden Stelle verläuft.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerring (11') aus zwei axial aneinandergelegten Teilring (36, 37) besteht, von denen der eine axiale PrüfEruckbohrungen (38) im Teilungsabstand iln der Aufnahmen (2) und wenigstens eine Vergleichsdruckbohrung (41) zwischen zwei Prüfdruckbohrungen aufweist und der andere axiale Prüf- und Vergl ei chsdruckbohrungen (38, 41') im Teilungsabstand 1/(n + p) aufweist und daß wenigstens einer der Teilring (36) die Bohrungen (38) des einen Teilring (36) mit den zugeordneten Bohrungen (39) des anderen Teilring (37) verbindende, etwa in Umfangsrichtung verlaufende Schlitze (42) aufweist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsdruckzuleitungen (33, 41) auf dem Prüfförderer (1) mit Atmosphäre verbunden sind.
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IT201800008029A1 (it) * 2018-08-10 2020-02-10 Gd Spa Unità e metodo per la misurazione della caduta di pressione attraverso un articolo da fumo

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IT201800008029A1 (it) * 2018-08-10 2020-02-10 Gd Spa Unità e metodo per la misurazione della caduta di pressione attraverso un articolo da fumo
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