DE3339744C2 - Vorrichtung zum straffen Aufbringen eines Überzugsmaterials - Google Patents
Vorrichtung zum straffen Aufbringen eines ÜberzugsmaterialsInfo
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C63/00—Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor
- B29C63/02—Lining or sheathing, i.e. applying preformed layers or sheathings of plastics; Apparatus therefor using sheet or web-like material
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Abstract
Es ist eine Vorrichtung zum straffen Aufbringen von Bespannungen, insbesondere Kunststoffolien, auf einen flachen Gegenstand vorgeschlagen, welche an einem Stirnende zwei um mehr als 180 Winkelgrade schwenkbare Vorratsrollen enthält. Die neue Vorrichtung gestattet es, den Gegenstand mit Bespannungen zu versehen, ohne daß der Gegenstand gedreht werden muß.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum straffen Aufbringen eines Überzugsmaterials, insbesondere einer
Kunststoffolie, auf beide Oberflächen eines flachen Gegenstandes, mit einem Gestell zum Festklemmen des
Gegenstandes in waagerechter Lage und mit einer einem der Enden des Gegenstandes zugeordneten, an
dem Gestell in zwei Haltern gelagerten Vorratsrolle für das Überzugsmaterial, wobei die Halter zum Spannen
des Überzugsmaterials aus ihrer Horizontalstellung um die Stirnseite des Gegenstandes um etwas mehr als 90°
in eine Richtung schwenkbar sind.
Eine derartige bekannte Vorrichtung (AT-PS 62 743) weist den erheblichen Nachteil auf, daß immer
nur die eine Oberfläche des Gegenstandes bespannt werden kann und daß der Gegenstand, um auch die
zweite Oberfläche bespannen zu können, ausgespannt, gedreht und wieder eingespannt werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bekannte Vorrichtung in der Weise weiter zu entwikkeln,
daß Gegenstände beidseitig bespannt werden können, ohne daß sie im Gestell gedreht werden müssen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an den beiden Haltern eine zusätzliche Vorratsrolle
gelagert ist und daß die beiden Halter mit ihren Vorratsrollen zusätzlich aus der Horizontalstellung um etwas
mehr als 90° in der anderen Richtung schwenkbar und wenigstens in den beiden Schwenklagen mittels einer
Arretiereinrichtung feststellbar sind.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 enthalten.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist nachstehend anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig.2 eine schematische größere Darstellung der
Funktionsweise der Vorrichtung gemäß F i g. 1, und
F i g. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung entlang der Linie AB gemäß F i g. 1 in größerer Darstellung.
Auf einem Gestell 1 der Vorrichtung ist waagerecht freitragend ein zu bespannender Gegenstand 2, beispielsweise
ein Türblatt, eingespannt Vor dem Bespannen sind in den Rand des zu bespannenden Gegenstandes
2 Nuten 3 eingefräst worden und der Gegenstand 2 ist unter Ausnutzung der Nuten 3 festgespannt Dies
geschieht in der Weise, daß die Nut 3 an dem linken Ende des Gegenstandes 2 auf ein gespanntes Band 11
au-j Federstahl aufgeschoben wird und an das rechte Ende des Gegenstandes 2 eine U-förmige Schiene 4
derart an den Gegenstand 2 herangefahren wird, daß ein Schenkel der Schiene 4 in die Nut 3 eingreift
Am linken Ende des Gestells 1 sind zwei Halter 5, welche zwei Vorratsrollen 7 und 8 für eine Kunststofffolie
tragen, um einen Drehpunkt 6 schwenkbar angeordnet An den Haltern 5 ist auf der einen Seite ein Griff
9 und auf der anderen Seite ein Gegengewicht 10 befestigt Durch Betätigung des Griffes 9 können die Halter
5 mit den Vorratsrollen 7 und 8 sowie den Gegengewichten 10 um den Drehpunkt 6 um mehr als 180 Winkelgrade
geschwenkt werden. In F i g. 1 verdeutlichen der ausgezogen gezeichnete Halter 5 mit Vorratsrollen
7,8, Griff 9 und Gegengewicht 10 die Normallage dieser Teile. Die Endlage der nach unten verschwenkten An-Ordnung
verdeutlicht der strichliert gezeichnete Griff 9' und die Endlage der nach oben verschwenkten Anordnung
verdeutlicht der strichliert gezeichnete Griff 9".
Die Vorratsrollen 7 und 8 sind derart in den Haltern 5 gelagert, daß die Kunststoffolie abgerollt durch Drehen
der Vorratsrolle 7 bzw. 8 in entgegengesetzter Richtung gespannt und die Vorratsrolle 7 bzw. 8 in dieser Drehstellung
arretiert werden kann.
Vor dem Beginn des Bespaniivorgauges des Gegenstandes
2 befinden sich die Vorratsrollen 7 und 8 in der
■»o nach F i g. 2 ausgezogen gezeichneten Lage. Bevor der
Gegenstand 2 in dem Gestell 1 eingespannt wird, wird die Kunststoffolie in einer solchen Länge von jeder der
Vorratsrollen 7 und 8 abgezogen, daß sie etwas über das rechte Ende des Gegenstandes 2 hinaus reicht. Anschließend
werden die Enden der beiden Kunststoffolien in den in der Stirnseite des Gegenstandes 2 vorhandenen
Nuten 3 mittels nicht dargestellter Klammern befestigt. Danach wird der Gegenstand 1 zwischen dem Band 11
aus Federstahl und der Schiene 4 eingespannt, und es werden die Kunststoffolien durch Drehen der Vorratsrollen
7 und 8 gespannt sowie die Vorratsrollen 7 und 8 in dieser Drehstellung arretiert. Es ist nun gleichgültig,
ob daran anschließend zuerst das Bespannen der oberen oder der unteren Oberfläche des Gegenstandes 2 beendet
wird. Es sei daher willkürlich angenommen, daß zuerst das Bespannen der oberen Oberfläche des Gegenstandes
2 beendet wird. Dazu weraen die Vorratsroilen 7 und 8 nach unten verschwenkt, so daß sie die Positionen
7" und 8" einnehmen. Die Kunststoffolie der Vorratsrolle 7 nimmt dabei die strichpunktiert gezeichnete
Lage ein während die (nicht gezeigte) Kunststoffolie der Vorratsrolle 8 lose zur Seite geklappt ist. Die Kunststoffolie
für die obere Oberfläche kann jetzt mittels nicht dargestellter Klammern in den Nuten 3 befestigt
und danach von der Vorratsrolle 7 abgeschnitten werden.
Das Bespannen der unteren Oberfläche des Gegenstandes 2 erfolgt anschließend dadurch, daß die Vorrats-
rollen 7 und 8 nach oben umgeklappt werden, bis sie die Stellung 7' und 8' einnehmen, wobei die Kunststoffolie
der Vorratsrolle 8 die stnchpunktierte Lage einnimmt. Die Kunststoffolie für die untere Oberfläche kann jetzt
mittels nicht dargestellter Klammern in den Nuten 3 befestigt und danach von der Vorratsrolle 8 abgeschnitten
werden.
F i g. 3 verdeutlicht, in welcher Weise die Halter 5 an
dem Gestell 1 befestigt sind. Ein rohrförmiges Teil 12 ist
fest mit dem Gestell 1 verbunden. In den Stirnflächen des Teils 12 sind die Enden des Bandes 11 aus Federstahl
gelagert welches durch Anziehen einer Schraube 13 gespannt werden kann.
Der Halter 5 ist auf einem Rohrstück 14 derart befestigt, daß er zwar um einen bestimmten Winkel
schwenkbar, aber axial nicht verschiebbar ist An dem Halter 5 ist der Griff 9 befestigt Parallel zum Griff 9
befindet sich eine Arretierstange 15, welche von einer Druckfeder 16 auf das Teil 12 zu gedrückt wird. Wenn
das Ende der Arretierstange 15 und die Arretierbohrung
Y! miteinander fluchten, dann wird das Ende in die
Arretierbohrung 17 hineingedrückt und die "rchwenkbewegung
der Halter 5 ist blockiert
Während des Bespannvorganges sind oberhalb und unterhalb des Gegenstandes 2 nicht dargestellte Warmequellen,
wie Infrarotstrahler oder Lufterhitzer, angeordnet durch deren Anwendung die Kunststoffolien gefügiger
gemacht werden, um das Spannen zu erleichtern.
30
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
35
40
45
55
65
Claims (3)
1. Vorrichtung zum straffen Aufbringen eines Überzugsmaterials, insbesondere einer Kunststofffolie,
auf beide Oberflächen eines flachen Gegenstandes, mit einem Gestell zum Festklemmen des
Gegenstandes in waagerechter Lage und mit einer einem der Enden des Gegenstandes zugeordneten,
an dem Gestell in zwei Haltern gelagerten Vorratsrolle für das Überzugsmaterial, wobei die Halter
zum Spannen des Überzugsmaterials aus ihrer Horizontalstellung um die Stirnseite des Gegenstandes
um etwas mehr als 90° in eine Richtung schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den
beiden Haltern (5) eine zusätzliche Vorratsrolle (7) gelagert ist und daß die beiden Halter (5) mit ihren
Vorratsrollen (7 und 8) zusätzlich aus der Horizontalstellung um etwas mehr als 90° in der anderen
Richtung schwenkbar und wenigstens in den beiden Schwenklagen mittels einer Arretiereinrichtung
feststellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (5) verstellbare Gegengewichte
(10) für die Vorratsrollen (7 und 8) aufweisen.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretiereinrichtung
eine zwischen den Haltern (5) angeordnete Arretierstange (15) aufweist, deren Enden mittels
Druckfedern (13) in Arretierbohrungen (17) einrastbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339744 DE3339744C2 (de) | 1983-11-03 | 1983-11-03 | Vorrichtung zum straffen Aufbringen eines Überzugsmaterials |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833339744 DE3339744C2 (de) | 1983-11-03 | 1983-11-03 | Vorrichtung zum straffen Aufbringen eines Überzugsmaterials |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3339744A1 DE3339744A1 (de) | 1985-05-23 |
| DE3339744C2 true DE3339744C2 (de) | 1985-11-14 |
Family
ID=6213350
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833339744 Expired DE3339744C2 (de) | 1983-11-03 | 1983-11-03 | Vorrichtung zum straffen Aufbringen eines Überzugsmaterials |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3339744C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1571070A1 (de) * | 1964-03-02 | 1970-01-08 | Metzger Geb Steinbach | Vorrichtung zum straffen Aufbringen von Stoffbespannungen,insbesondere Kunststoffolien,auf einen flachen Gegenstand |
-
1983
- 1983-11-03 DE DE19833339744 patent/DE3339744C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3339744A1 (de) | 1985-05-23 |
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