DE3312740C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Auswerteschaltung für
elektrische Pyrometersignale nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Beim Einsatz von Pyrometern in Gasturbinentriebwerken
zur Messung der Turbinentemperaturen werden die Pyrometer
ausgangssignale häufig durch zufälliges Auftreten unver
brannter Kohlenstoffpartikel aus der Brennkammer beeinträchtigt,
die am Pyrometerfühler vorbeipassieren und fälschlich hohe
Temperaturwerte vortäuschen, was zu einem unstetigen Lauf
des Triebwerks führen kann.
Es ist bereits bekannt, zwei auf unterschiedliche
Strahlungswellenlängen ansprechende Fühler zu verwenden, um
das Auftreten von Kohlenstoffpartikeln, deren Strahlungs
emission eine andere Wellenlängenverteilung als diejenige
der Turbine hat, feststellen und das Pyrometerausgangs
signal entsprechend korrigieren können. Diese bekannte
Möglichkeit ist jedoch ziemlich kompliziert und demzufolge
teuer, denn sie erfordert zusätzlich zum Einsatz von zwei
Fühlern eine tabellenartige Vorprogrammierung der Emissions
verteilungen von Kohlenstoffpartikeln bei verschiedenen
Temperaturen und eine Analog-Digitalschaltung zur Verkörperung
dieser vorprogrammierten Tabelle.
Eine Auswerteschaltung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 in Verbindung mit nur einem einzigen Pyrometer
fühler ist aus der DE-OS 24 53 013 bekannt, allerdings zu
einem anderen Zweck, nämlich zur Temperaturüberwachung von
Turbinenschaufeln. Die bekannte Auswerteschaltung weist
eine Abfrage- und Halteschaltung auf, deren Steuerung durch
eine zugeordnete Triggerschaltung erfolgt, und die Halte
schaltung weist eine Anzahl von jeweils einer einzelnen
Turbinenschaufel zugeordneten Speicherkondensatoren auf
und ist Bestandteil einer Multiplexer-Einrichtung zur
gesonderten Erfassung der Turbinenschaufeltemperatur jeder
einzelnen Turbinenschaufel eines Schaufelkranzes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache
Auswerteschaltung für Pyrometer-Ausgangssignale zu schaffen,
die unter zumindest weitgehender Vermeidung des Problems
der Meßwertverfälschung durch zufällige Störeinflüsse eine
zutreffende Meßwerterfassung unter Verwendung nur eines
einzigen Pyrometerfühlers gestattet.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im
Anspruch 1 gekennzeichnete Auswerteschaltung gelöst. Vor
teilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand
der Ansprüche 2 und 3.
Beim Gegenstand der obenerwähnten DE-OS 20 18 663 findet
zwar auch eine Unterdrückung zufälliger Signalspitzen statt,
allerdings lediglich durch Signalglättung mittels eines
Kondensators, also praktisch durch eine starke Abflachung der
Signalspitzen im Wege einer weitgehenden Ausmittlung des
durch die Signalspitzen verfälschten Signals. Bei der erfin
dungsgemäßen Auswerteschaltung erfolgt dagegen die Unter
drückung der zufälligen Signalspitzen nicht durch Ausmitte
lung des Signals, sondern durch Aussparen dieser Signal
spitzen bei der Meßwerterfassung und Ersatz des durch eine
Signalspitze verfälschten Signalswerts durch den vor dem
Auftreten der Spitze herrschenden Signalwert während der
Dauer der Signalspitze. Diesem Zweck dient die Abfrage- und
Halteschaltung der erfindungsgemäßen Auswerteschaltung, um
durch den jeweils gespeicherten vorhergehenden Momentan
wert des Signals den durch die Spitze stark verfälschten
Augenblickswert ersetzen zu können.
Das Prinzip des Ausblendens unerwünschter Signalspitzen
ist an sich auch schon aus der US-PS 43 11 963 bekannt,
nämlich im Zusammenhang mit einer Schaltung zur Beseitigung
von Rauschspitzen. Dabei wird das Eingangssignal in einer
Verzögerungsschaltung grundsätzlich verzögert und die
Rauschspitzen werden dadurch beseitigt, daß eine Detektor
schaltung die Rauschspitzen erfaßt und während der ent
sprechenden Weiterübertragungsperioden des verzögerten
Eingangssignals die Leitung jeweils mittels eines von der
Detektorschaltung gesteuerten Schaltorgans unterbrochen
wird. Demgegenüber weist die erfindungsgemäße Auswerte
schaltung den Nachteil einer notwendigen Signalverzögerung
nicht auf, hat also den Vorteil, daß sie unmittelbar auf
Temperaturänderungen des temperaturüberwachten Mediums ohne
Verzögerung anspricht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen mehr im
einzelnen beschrieben, in welchen zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Auswerte
schaltung nach der Erfindung, und
Fig. 2 die an den Schaltungspunkten A, B, C
und D der Blockschaltung nach Fig. 1
auftretenden typischen Signalformen.
Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen.
Ein Pyrometer 2 ist in an sich bekannter Weise zur
Temperaturmessung in einer nicht dargestellten Turbine eines
ebenfalls nicht dargestellten Gasturbinentriebwerks ange
ordnet, um Temperaturdaten zur Triebwerksregelung zu liefern.
Das
Pyrometer 2 erzeugt ein elektrisches Ausgangssignal, dessen
typische Kurvenform in Fig. 2a dargestellt ist. Dieses
Pyrometerausgangssignal wird dem Eingang einer Auswerte
schaltung 4 zugeführt. Der jeweilige Spannungswert V T des
Pyrometerausgangssignals stellt die tatsächliche Turbinen
temperatur dar, jedoch ist der wahren Meßwertkurve typischer
weise eine Anzahl zufälliger Spitzen 6 infolge zufällig auf
tretender, heißer, Licht aussendender Teilchen unverbrannten
Kohlenstoffes überlagert, die von der nicht dargestellen
Brennkammer des Triebwerks kommen. Wird das Pyrometeraus
gangssignal mit diesen zufälligen Spitzen unmittelbar zur
Regelung des Triebwerks verwendet, können die Störeinflüsse
durch die zufälligen Spitzen 6 zu einem unstetigen Lauf des
Triebwerks führen. Die Auswerteschaltung 4 dient der nach
stehend noch im einzelnen erläuterten Weise zur Reduzierung
der Störwirkungen der zufälligen Spitzen 6 im Pyrometeraus
gangssignal, um ein korrigiertes, eine stabile Regelung des
Triebwerkslaufs ermöglichendes Signal zu erhalten.
Die Auswerteschaltung 4 weist einen ersten Operations
verstärker 8 auf, dessen Eingang über einen Strombegrenzungs
widerstand 10 mit dem Schaltungseingang verbunden ist. Der
Ausgang des Operationsverstärkers 8 ist über weitere Strom
begrenzungswiderstände 14 und 16 mit dem Eingang eines zweiten
Operationsverstärkers 12 verbunden. Der Ausgang dieses zweiten
Operationsverstärkes 12 ist über einen strombegrenzenden
Widerstand 18 zum Eingang des ersteren Operationsverstär
kers 8 zugeführt. Außerdem ist der Ausgang des Operations
verstärkers 12 über einen Kondensator 20 an seinen eigenen
Eingang und über eine Diode 22 an die Verbindungsstelle
zwischen den beiden Widerständen 14 und 16 zurückgeführt.
Eine Zenerdiode 24 ist zwischen Masse und den Verbindungs
punkt zwischen den Widerständen 14 und 16 geschaltet.
Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 14 und 16
ist außerdem an den Triggereingang einer durch eine positive
Flanke getriggerten monostabilen Kippschaltung 28 an
geschlossen. Der Ausgang des zweiten Operationsverstärkers
12 ist an den Signaleingang einer Abfrage- und Halteschal
tung 30 geführt. Der Triggereingang dieser Abfrage- und
Halteschaltung 30 ist mit dem Ausgang der monostabilen
Kippschaltung 28 verbunden. Der Ausgang der Abfrage- und
Halteschaltung ist mit dem Schaltungsausgang der Auswerte
schaltung 4 verbunden.
Die Auswerteschaltung 4 arbeitet folgendermaßen:
Das Ausgangssignal des Verstärkers 12 mit mit Bezug
auf das Eingangssignal des Verstärkers 8 invertiert, und
die beiden Operationsverstärkers 8 und 12 wirken als Anstiegs
geschwindigkeitsbegrenzer, wobei der Verstärker 8 jeweils das
Ausgangssignal des Verstärkers 12 mit dem Pyrometerausgangs
signal vergleicht.
Im folgenden wird auch auf Fig. 2 Bezug genommen.
Wenn das Pyrometerausgangssignal A (siehe Fig. 2a) größer
als das Ausgangssignal C des Verstärkers 12 (siehe 2c) ist,
schaltet der Verstärker 8 in den positiven Sättigungsbereich
(siehe Signal B, Fig. 2b). Dies hat zur Folge, daß das Aus
gangssignal des Verstärkers 12 mit einer durch die Durch
bruchsspannung V der Zenerdiode 24 und die Werte C und R des
Kondensators 20 und des Widerstands 26 bestimmten Geschwin
digkeit ansteigt. Diese durch den Ausdruck V/CR bestimmte
Anstiegsgeschwindigkeit ist so gewählt, daß sie gerade etwas
größer als die maximale Änderungsgeschwindigkeit des Pyro
meterausgangssignals A während normaler Triebwerksbetriebs
zustände ist.
Wenn das Pyrometerausgangssignal kleiner als das
Ausgangssignal des Verstärkers 12 ist, schaltet der Ver
stärker 8 in den negativen Sättigungsbereich, was zur
Folge hat, daß das Ausgangssignal des Verstärkers 12 mit
einer durch die Werte der Durchbruchsspannung V der Zener
diode 24 und der Kapazität C des Kondensators 20 bestimmten
Geschwindigkeit abnimmt. In der Praxis bedeutet dies, daß
die Abnahme des Ausgangssignals des Verstärkes 12 der
Abnahme des Pyrometerausgangssignals dicht folgt.
Ist das Pyrometerausgangssignal ein stetiges Gleich
stromsignal oder ein sich änderndes Signal, dessen Änderungs
geschwindigkeit kleiner als die Begrenzungsgeschwindigkeit
des Anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzers ist, schaltet der
Verstärker 8 in den positiven Sättigungsbereich und das
Ausgangssignal des Verstärkers 12 steigt mit der Geschwin
digkeit V/CR an, bis das Ausgangssignal des Verstärkers 12
geringfügig größer als das Pyrometerausgangssignal ist.
Dies hat zur Folge, daß der Verstärker 8 nun in den negativen
Sättigungsbereich schaltet und dann das Ausgangssignal des
Verstärkers 12 ziemlich schnell (nämlich mit einer durch V
und C bestimmten Geschwindigkeit) auf einen geringfügig
unterhalb des Pyrometerausgangssignals liegenden Wert ab
fällt, wonach der Verstärker 8 wieder in den positiven
Sättigungsbereich schaltet. Dieser Vorgang wiederholt sich
ständig.
In der Praxis bildet das Ausgangssignal des Verstär
kers 12 eine hinsichtlich seiner Anstiegsgeschwindigkeit
begrenzte Darstellung des Pyrometerausgangssignals,
welche dem tatsächlichen Pyrometerausgangssignal dicht folgt,
solange die Anstiegsgeschwindigkeit des Pyrometerausgangs
signals die Begrenzungsgeschwindigkeit des Anstiegsgeschwin
digkeitsbegrenzers nicht übersteigt, so daß sich dann also
nur ein sehr geringer Fehler ergibt.
Diese hinsichtlich der Anstiegsgeschwindigkeit be
grenzte Darstellung des Pyrometerausgangssignals, d. h.
das Ausgangssignal C des Verstärkers 12, wird dem Signal
eingang der Abfrage- und Halteschaltung 30 zugeführt.
Diese Schaltung 30 befindet sich normalerweise im Halte
zustand und wird von der durch positive Flanken getriggerten
monostabilen Kippschaltung 28 aus dem Haltezustand in den
Abfragezustand getriggert. Die Kippschaltung 28 wird ihrer
seits vom Ausgangssignal des Verstärkers 8 getriggert. Die
Zeitkonstante der monostabilen Kippschaltung 28 ist auf den
Summenwert der Erfassungszeit (derjenigen Zeit, die das
Ausgangssignal zum Erreichen seines Endwertes braucht) und
der Öffnungszeit (derjenigen Zeit, die zum Umschalten vom
Abfragezustand zum Haltezustand notwendig ist) der Abfrage-
und Halteschaltung 30 eingestellt.
Infolgedessen wird die Abfrage- und Halteschaltung 30
jedesmal dann vom Haltezustand in den Abfragezustand
getriggert, wenn der Operationsverstärker 8 in den positiven
Sättigungsbereich schaltet, und die Schaltung 30 hält min
destens den letzten abgefragten Signalwert der hinsichtlich
der Anstiegsgeschwindigkeit begrenzten Darstellung des Pyro
meterausgangssignals fest, bis der Verstärker 8 das nächste
Mal in den positiven Sättigungsbereich schaltet. Auf diese
Weise folgt das am Ausgang der Abfrage- und Halteschaltung 30
erscheinende Signal D (Fig. 2d) dem Pyrometerausgangssignal
dicht, solange keine Spitze im Pyrometerausgangssignal auf
tritt. Das Ausgangssignal des Verstärkers 12 wird jedesmal
neu abgefragt, wenn dieses stets um das Pyrometerausgangs
signal schwankende Ausgangssignal des Verstärkers 12 unter
das Pyrometerausgangssignal abfällt. Beim Auftreten einer
Spitze im Pyrometerausgangssignal wird jedoch das Ausgangs
signal der Abfrage- und Halteschaltung 30 während der Anstiegs
flanke der Spitze (deren Anstiegsgeschwindigkeit viel größer
als die Begrenzungsgeschwindigkeit des Anstiegsgeschwin
digkeitsbegrenzers ist) auf dem zuvor abgefragten Signal
wert gehalten, bis der Signalwert der Spitze wieder unter
denjenigen Wert abfällt, auf welchen das anstiegsgeschwin
digkeitsbegrenzte Ausgangssignal des Verstärkers 12 an
gestiegen ist. Dies hat seinen Grund darin, daß, sobald
die Anstiegsflanke der Spitze mit einer die Begrenzungs
geschwindigkeit des Anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzers
übersteigenden Geschwindigkeit anzusteigen beginnt, der
Verstärker 8 im positiven Sättigungsbereich verbleibt und
folglich die durch positive Flanken getriggerte monostabile
Kippschaltung 28 nicht mehr getriggert und daher auch die
Abfrage- und Halteschaltung 30 am weiteren Abfragen ge
hindert wird, bis der Wert des Pyrometerausgangssignals
bis gerade unterhalb des Werte abgefallen ist, auf welchen
das Ausgangssignal des Vertärkers 12 bis dann angestiegen
ist. Der Verstärker 8 schaltet dann in den negativen Sätti
gungsbereich und anschließend wieder in den positiven
Sättigungsbereich, da dann das Ausgangssignal des Anstiegs
geschwindigkeitsbegrenzers wieder dem Pyrometerausgangs
signal folgt, so daß die monotabile Kippschaltung 28 wieder
getriggert wird und so veranlaßt, daß die Abfrage- und Halte
schaltung 30 das Ausgangssignal des Verstärkers 12 wieder
abfragt. Dieser Abfragebetrieb läuft dann weiter, bis wieder
eine Spitze auftritt.
Auf diese Weise folgt das Ausgangssignal D der Abfrage-
und Halteschaltung 30 beim Fehlen einer Spitze dicht dem
Pyrometerausgangssignal, und beim Auftreten einer Spitze
verbleibt das Ausgangssignal D auf dem zuletzt abgefragten
Wert, bis die Spitze abgeklungen ist, so daß die Störwir
kungen der zufälligen Signalspitzen ausgeschaltet sind und
das Signal eine stetige Regelung des Triebwerkslaufs er
möglicht.
Die Schaltung nach Fig. 1 wurde mit einer Begrenzungs
geschwindigkeit V/CR des Anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzers
von 120 V/S und einer Öffnungszeit der Abfrage- und Halte
schaltung von 10 µs getestet und hat sich als sehr genau
erwiesen.
Obwohl bei der oben beschriebenen Auswerteschaltung
das von der Abfrage- und Halteschaltung abgefragte Signal
eine anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzte Darstellung des
Pyrometerausgangssignals ist, ist dies nicht notwendig und
statt dessen kann ein anderes Signal, nämlich entweder ein
das Pyrometerausgangssignal darstellendes Signal oder das
Pyrometerausgangssignal setzt, dem Signaleingang der Abfrage-
und Halteschaltung zugeführt werden.
Claims (3)
1. Auswerteschaltung für elektrische Pyrometersignale
mit einer Einrichtung zur Unterdrückung von durch Stör
effekte erzeugten zufälligen Signalspitzen, weiter mit
einer Abfrage- und Halteschaltung zum zyklischen Abfragen
des Pyrometerausgangssignals und Speichern des jeweils
abgefragten momentanen Signalwerts, und mit einer Trigger
schaltung zum Triggern der Abfragefunktion der Abfrage-
und Halteschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
richtung zur Unterdrückung zufälliger Signalspitzen eine
als Anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzer ausgebildete, auf die
Anstiegsgeschwindigkeit des Pyrometerausgangssignals (A)
ansprechende Schaltung (8, 12, 16, 20, 24) aufweist, welche
die Triggerschaltung (28) jeweils dann sperrt, wenn die
Anstiegsgeschwindigkeit des Pyrometer-Ausgangssignals einen
vorgegebenen Grenzwert übersteigt, und daß die Abfrage- und
Halteschaltung (30) der Anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzer
schaltung nachgeschaltet ist und jeweils eine an deren
Ausgang erscheinende anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzte Dar
stellung des Pyrometerausgangssignals abfragt.
2. Auswerteschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anstiegsgeschwindigkeitsbegrenzer einen
ersten Verstärker (8) zur Verstärkung des Pyrometerausgangs
signals (A), einen diesem nachgeschalteten zweiten Ver
stärker (12), eine Rückführungsschaltung vom Ausgang (C)
des zweiten Verstärkers (12) zum Eingang des ersten Ver
stärkers (8) und zum Eingang des zweiten Verstärkers (12),
und eine zwischen die Signalleitung vom Ausgang des ersten
Verstärkers (8) zum Eingang des zweiten Verstärkers (12 )
und Masse geschaltete Zenerdiode (24) aufweist, wobei die
Anordnung so getroffen ist, daß das Eingangssignal zum
ersten Verstärker (8) die algebraische Summe des Pyrometer
ausgangssignals (A) und des rückgeführten Ausgangssignals (C)
des zweiten Verstärkers (12) ist und das Ausgangssignal (B)
des ersten Verstärkers (8) in Abhängigkeit vom Vorzeichen
seines Eingangssignals zwischen einem positiven Wert und
einem negativen Wert umschaltet und das Ausgangssignal (C)
des zweiten Verstärkers (12) mit einer vorgegebenen Änderungs
geschwindigkeit um das Pyrometerausgangssignal (A) pendelt.
3. Auswerteschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Triggerschaltung (28) eine monostabile
Kippschaltung ist, deren Triggereingang an den Ausgang des
ersten Verstärkers (8) und deren Ausgang an den Trigger
eingang der Abfrage- und Halteschaltung (30) angeschlossen
ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ROLLS-ROYCE PLC, LONDON, GB |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |