DE3306418A1 - Hauptbremszylinder - Google Patents

Hauptbremszylinder

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DE3306418A1
DE3306418A1 DE19833306418 DE3306418A DE3306418A1 DE 3306418 A1 DE3306418 A1 DE 3306418A1 DE 19833306418 DE19833306418 DE 19833306418 DE 3306418 A DE3306418 A DE 3306418A DE 3306418 A1 DE3306418 A1 DE 3306418A1
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DE
Germany
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elastomer part
piston
metal sleeve
brake cylinder
master brake
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DE19833306418
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DE3306418C2 (de
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Ludwig Dipl.-Ing 7432 Urach Rottenkolber
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Gustav Magenwirth GmbH and Co KG
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Gustav Magenwirth GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T11/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
    • B60T11/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting by fluid means, e.g. hydraulic
    • B60T11/16Master control, e.g. master cylinders

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Transmission Of Braking Force In Braking Systems (AREA)

Description

  • BESCHREIBUNG
  • Hauptbremszylinder Die Erfindung betrifft einen Hauptbremszylinder mit einem Zylindergehäuse und einem darin verschiebbaren Kolben, auf den ein Betätigungselement wirkt.
  • Hauptbremszylinder dieser Art sind Bestandteil jeder Fahrzeugbremsanlage. Durch Hand- oder Fußkraft, die in der Regel über einen Hebel auf den Kolben wirkt, wird ein Flüssigkeitsdruck erzeugt, wodurch die Kolben im Bremssattel oder im Radbremszylinder verschoben und die Bremsbeläge zur Anlage an Scheibe oder Trommel gebracht werden.
  • Bei den heute weit verbreiteten Teilbelag - Scheibenbremsen sind sowohl der ".cmssattcl als auch der Druckschlauch von sehr steifer Bauweise, damit sie sich unter dem hohen Flüssigkeitsdruck bei starkem Bremsen nicht verformen. Wenn nun im Verlauf des Bremsvorgangs der Kolben im Hauptbremszylinder soweit verschoben wurde, daß die Bremsbeläge an der Scheibe anlieqen, kann der Hand- oder Fußhebel bei weiterer Steigerung der Kraft keinen nennenswerten Weg mehr machen. Das bedeutet, daß die Brernse hart wirkt. Der Fahrer hat kein Gefühl für die richtige Dosierung der Bremskraft, weil der Zusammenhang zwischen Kraft und Weg nicht mehr spürbar ist, wodurch die Sicherheit beeinträchtigt wird. Dieser Nachteil tritt insbesondere bei sehr kurzem Bremsschlauch auf, wie er z. B. für die Hinterradbremse eines Motorrades verwendet wird.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Hauptbremszylinder vorzuschlagen, der dem Fahrer die richtige Dosierung der Bremskraft erleichtert, indem das auf den Kolben wirkende Betät-igungselement über einen gewissen Bereich einen größeren Weg macht als der Kolben, wobei aber die volle Bremskraft erhalten bleiben muß und die Sicher.
  • heit nicht beeinträchtigt werden darf.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelost durch die Merkmale des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Die folgende Beschreibung eines Ausführungsbeispieles dient zusammen mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung. Es zeigen: Figur 1 einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Hauptbremszylinder, Bremse nicht betätigt; Figur 2 einen Längsschnitt entsprechend Figur 1, jedoch Bremse betätigt; Figur 3 einen Teilschnitt längs der Linie A-A in Figur 1.
  • Am Rahmen eines nicht dargestellten Fahrzeugs ist das Zylindergehäuse (1) eines Hauptbremszylinders mittels Schrauben, die durch die Bohrungen (2) hindurchqehen, befestigt. Auf einer rahmenfesten Achse (3) ist ein Fußhebel (4) drehbar gelagert.
  • In der Bohrung (5) des Zylindergehäuses (1) befindet sich der geqen eine Feder (7) axial verschiebbare Kolben (6). Er hat in bekannter Weise 2 Dichtungen (8) und (9). In die Bohrung (5) münden die Schnüffelbohrung (10) und die Nachlaufbohrung (11), die beide direkt oder über einen Schlauchanschluß (12) mit einem Vorratsbehälter für die Bremsflüssigkeit verbunden sind.
  • Der Kolben (6) hat an seinem zum Fußhebel (4) weisenden Ende eine vorzugsweise einstückig mit ihm verbundene Metallhülse (21) mit einer Bohrung (13), in der sich ein Elastomerteil (14) befindet, dessen Länge um den Betrag (a) größer ist als die Tiefe der Bohrung (13) (siehe Figur 1) und dessen Außendurchmesser kleiner ist als der Bohrungsdurchmesser in der Metallhülse (21) (siehe Figur 3). Es ist von Vorteil, wenn sein Volumen etwas kleiner oder höchstens gleich groß ist, wie das Volumen der Bohrung (13). Um trotz des Spiels in der Bohrung eine zentrische Lage des Elastomerteils (14) zu erreichen, hat dieses Führungsstege (15), die an der Wandung der Metallhülse (21) anliegen.
  • Das Elastomerteil (14) ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auf eine Druckplatte (16) aufvulkanisiert, auf die die Stellschraube (17).des Fußhebels (4) drückt. Da der Boden der Bohrung (13) aus fertigungstechnischen Gründen nur sehr schwer plan und mit geringer Oberflächenrauhigkeit hergestellt werden kann und deshalb, wie die Praxis zeigt, das Elastomerteil an dieser Stelle sehr schnell verschleißen würde, ist es von Vorteil, wenn sich zwischen dem Boden der Bohrung (13) und dem Elastomerteil (14) eine Scheibe (18) mit glatter Oberfläche aus Metall oder Kunststoff befindet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Bei einem Bremsvorgang wird der Fußhebel (4) in Pfeilrichtung in Figur 7 betätigt. Über Stellschraube (17), Druckplatte (16) und Elastomerteil (14) wird der Kolben (6) nach rechts verschoben. Nachdem die Dichtung (8) die Schnüffelbohrung (10) überfahren hat, wird die im Druckraum (19) befindliche Bremsflüssigkeit durch den Anschluß (20) über einen nicht dargestellten Schlauch dem Bremssattel zugeführt. Dies geschieht mit geringem Druck so lange, bis die Bremsbacken an der Scheibe anliegen. Das Elastomerteil (14) wird bis dahin nicht wesentlich verformt. Bei weiterer Steigerung der Fußkraft zur Erhöhung der Bremskraft kann der Kolben (6) nur noch geringfügig nach rechts verschoben werden, das Elastomerteil (14) wird jetzt zusammengedrückt.
  • Eine gleichmäßige Zunahme der Fußkraft bringt eine immer kleiner werdende Zunahme des Weges der Stellschraube (17), d. h. das Verhältnis Kraft : Weg ist progressiv, wie dies bei der Zusammendrückung von Elastomerteilen grundsAtzlich der Fall ist. Die Bremse kann durch dieses elastische Glied wesentlich gefühlvoller bedient werden, wodurch die Fahrsicherheit erhöht wird.
  • Insgesamt kann das Elastomerteil (14) um den Betrag (a) zusammengedrückt werden, dann liegt die Druckplatte (16) auf der Stirnseite der Metallhülse (21) auf. Diesen Zustand zeigt Figur 2.
  • Das Übertragungssystem von Hebel (4) zu Kolben (6) ist jetzt steif wie bei herkömmlichen Hauptbremszylindern, so daß die maximal mögliche Fußkraft z. B. bei einer Notbremsung, direkt auf den Kolben wirkt, also die höchstmögliche Bremskraft zur Verfügung steht, ohne daß eine Uberbeanspruchung des Elastomerteils (14) möglich ist.
  • Die vorliegende Erfindung ist natürlich nicht auf den beschriebenen Hauptbremszylinder mit Fußbetätigung beschränkt. Sie kann an allen Systemen verwendet werden, bei denen mit menschlicher Kraft unmittelbar ein Hauptbremszylinder betätigt wird. So könnte z. B. das Elastomerglied (14) genauso zwischen dem Handhebel und dem Kolben eines am Lenker eines Zweirades befestigten Hauptbremszylinders eingebaut werden.
  • - Leerseite -

Claims (7)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Hauptbremszylinder mit einem Zylindergehäuse und einem darin verschiebbaren Kolben, auf den ein Betätigungselement wirkt, g e k e n n -z e i c h n e t durch folgende Merkmale: a) Die Kraftübertragung zwischen Betätigungselement (4, 17) und Kolben (6) erfolgt über ein Elastomerteil (14).
    b) Das Elastomerteil (14) ist von einer in Längsrichtung kürzeren, im Querschnitt etwas größeren Metallhiilse (21) umgeben.
    c) Das Zusammendrücken des Elastomerteils (14) ist durch einen Anschlaq begrenzt.
  2. 2. Hauptbremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomerteil (14) auf der dem Betätigungselement (4, 17) zugewandten Seite auf eine Druckplatte (16) aufvulkanisiert ist.
  3. 3. Hauptbremszylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusam,mendriicken des Elastomert,eils (14) durch den Abstand (a) zwischen Druckplatte (16) und Metallhülse (21) begrenzt wird.
  4. 4. Hauptbremszylinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen des Elastomerteils (14) höchstens gleich groß, vorzugsweise jedoch etwas kleiner ist als das Volumen des Hohlraumes in der Metallhülse (21).
  5. 5. Hauptbremszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallhülse (21) durch eine Bohrung (13) im Kolben (6) gebildet wird.
  6. 6. Hauptbremszylinder nach einem der'Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Elastomerteil (14) Führungsstege (15) aufweist, die an der Metallhülse (21) anliegen.
  7. 7. Hauptbremszylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem kolbenseitigen Ende des Elastomerteils (14) und dem Boden der Bohrung (13) in der Metallhülse (21) eine Scheibe (18) mit geringer Oberflächenrauhigkeit befindet.
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DE3306418C2 DE3306418C2 (de) 1988-07-21

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3110031A (en) * 1959-08-21 1963-11-05 Bendix Corp Reaction means for servomotors
DE2922399B1 (de) * 1979-06-01 1980-12-18 Magenwirth Gmbh Co Gustav Bremszylindergehaeuse zur Befestigung am Lenker eines motorisierten Zweiradfahrzeuges

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3110031A (en) * 1959-08-21 1963-11-05 Bendix Corp Reaction means for servomotors
DE2922399B1 (de) * 1979-06-01 1980-12-18 Magenwirth Gmbh Co Gustav Bremszylindergehaeuse zur Befestigung am Lenker eines motorisierten Zweiradfahrzeuges

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