DE325326C - Aus drei Elementen bestehende, auch als Wechselgetriebe verwendbare elektrische Maschine - Google Patents

Aus drei Elementen bestehende, auch als Wechselgetriebe verwendbare elektrische Maschine

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DE325326C
DE325326C DE1915325326D DE325326DD DE325326C DE 325326 C DE325326 C DE 325326C DE 1915325326 D DE1915325326 D DE 1915325326D DE 325326D D DE325326D D DE 325326DD DE 325326 C DE325326 C DE 325326C
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bars
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DE1915325326D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/62Motors or generators with stationary armatures and rotating excitation field

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Aus drei Elementen bestehende, auch als Wechselgetriebe verwendbare elektrische 1Kaschine. Es gib 'bereits elektrische Maschinen mit zwei Läufern und einFm Ständer, die durch magnetische Kraftlinien derart-miteinander in Verbindung stehen, daß bei ihnen elektrische Kraft in mechanische Bewegung umgewandelt und so ein Drehmoment durch die Veränderung des magnetischen Kraftlinienverlaufes erzielt wird.
  • Diese Maschinen besitzen drei konzentrisch zueinander angeordnete Teile, von denen das Feldmagnetelement oder der Ständer ruht, während die beiden anderen- oder die Läufer drehbar sind. Dcr eine drehbare Teil wirkt als Feldmägnef und nimmt durch die magnetischen Kraftlinien das andere drehbare Element -(Läufer) bei seiner Drehung finit; Diese Maschinen sind besonders als Wechselgetriebe geeignet und besitzen nur auf dem Ständer Erregerspulen. Der Feldmagnet sitzt auf der treibenden oder Kraftwelle und wird zum Antrieb ,des auf. der Arbeitswelle sitzenden Läufers benutzt, wobei die Geschwindigkeit der Arbeitswelle von dem 'Verhältnis der Zahnteilung firn Ständer und Läufer abhängt. Die Maschine besitzt in der Regel- einen Kommutator" der vom Anker getragen wird.
  • Die Erfindung betrifft eine derartige Maschine, die entweder als Wechselgetriebe oder als Arbeitsmaschine oder als Stromerzeuger zu verwenden ist und die bei hohem Wirkungsrad nur ein verhältnismäßig geringes Gewicht besitzt.
  • Nebenzweck der Erfindung ist, ein kräftiges Drehmoment auch bei geringen und mittleren Geschwindigkeiten zu erzielen und so, die Maschine als Anlasser für Kraftwagen ti: dgl. geeignet zu machen.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichendarin, daß das Magnetfeldelement -drehbar angeordnet ist; während von den beiden anderen Elementen das eine fest (Ständer) und das andere drehbar (Läufer) ist.
  • Der Ständer und' der Läufer sind mit einer Reihe von magnetischen Leitern- ausgerüstet, welche das Bestreben haben, bei der Drehung des Magnetfeldes eine radiale Ausrichtung (Deckung) anzunehmen, wodurch die Drehung des Läufers -mit der Arbeitswelle. bewirkt wird. Anker und Läufer können auch ihre Rollen .miteinander vertauschen und entweder als treibendes oder angetriebenes Element benutzt werden: Zweckmäßig sind auf dem Ständer die Spulen und der - Kommutator vorgesehen, während die Bürsten von dem Feldmagneten getragenpwerden, der mit besonderen Erregerspulen ausgerüstet ist.
  • Die beiliegende Zeichnung erläutert die Erfindung. , Es bedeutet: . -Fig. i einen Querschnitt durch eine gemäß der Erfindung- ausgeführte Maschine - im Schnitt nach Linie r-i der Vig. 2, Fig.2 einen Längsschnitt durch dieselbe, Fig.3 ein Stromschema, Fig. 4. eine zweite Ausführungsform der Maschine in einem der Fig._ i entsprechenden Schnitt, Fig. 5 :einen Längsschnitt durch diese Ausführungsform, während Fig. 6_ den in Fig. 5 ersichtlichen lioniniutator in einem zur Fig. 5 senkrecht liegenden Längsschnitt veranschaulicht.
  • Das Gehäuse besteht aus den beiden Stirnplatten i und 2 und den beiden Ringscheiben 3 und ¢, zwischen denen der geblätterte Ständer 5 befestigt i'st. Die Ringscheiben 3 und 4 -können mit Tragfüßen 6 und 7 versehen sein. Mit dem Ständer 5 arbeitet ein drehbares Feldelement 8 zusammen, das von der Achse 9 getragen wird und mehrpolig .ausgebildet ist.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform sind zwei Polpaare vorgesehen, obgleich man' auch eine beliebige andere Polzahl verwenden kann. Die Erregerwicklung io -ist so angeordnet, d-aß zwei gegenüberliegende Nord-und zwei gegenüberliegende Südpole entstehen; so daß zwei Pole entgegengesetzter Polarität um 9o° voneinander abstehen. zwischen den Polschuhen des Feldmagneten 8 und dem Ständer 5. ist der Läufer 13 vorgesehen. Inn allgemeinen soll im nachfolgenden der Feldmagnet 8 als das antreibende Kraftelement und der Läufer 13 als das getriebene oder Arbeitselement gelten.. Demzufolge stellt Welle 9. die Kraftwelle und die Welle 16 die Arbeitswelle dar.
  • Die Innenfläche des Ständers -5 ist mit einer Anzahl zur Welle paralleler Zähne ii gleicher Teilung versehen, die als magnetische Leiter arbeiten. Bei der dargestellten Ausführungsform sind 32 Zähne vorhanden. Die Schlitze zwischen diesen Zähnen nehmen Wicklungen z2 auf, die so miteinander verbau Iden sind, daß eine d.-polige Anordnung entsteht.
  • Der Läufer 13 besteht aus einer Anzahl aus Blechen zusaininengesetzter niagnetisierbarer -Stäbe oder Leiter 13 non gleicher Teilung, die in dein Ringraum zwischen dein Feldmaigneten 8 und dem- Ständer 5 angeordnet sind und eine solche Stärke aufweisen, daß zwischen ihnen und den Polschuhen des Feldniagneten 8 einerseits sowie den Ständerzähnen i i anderseits nur ein geringer Luftzwibaren Stäbe 13 sind von gleicher Breite wie , schenraum vorhanden ist. Die magnetisier die Leiter i i ; beide besitzen jedoch verschiedene Teilurig. ; Bei der dargestellten Ausführung sind vier Läuferstäbe nielir vorhanden als - Ständerzähne. Bei der Drehung des Läufers gelanben daher seine Stäbe 13 nach und nach in radiale L'bereinstiinmung oder Deckung mit den Zähnen i i des Ständers 5, und zwar gibt °_s auf dein gesamten Umfang stets vier Punkte, in denen. eine solche Deckung stattfindet, wie dies aus Fig. i ersichtlich ist.
  • Die Läuferstäbe 13 sind zwischen den nach >dmvärts gerichteten - Flanschen der Stirnscheiben 14 und 15 (Fig. 2) befestigt, die niit den in Lagern der Seitenplatten i und : dreh-: baren Wellen 16 und 17 fest verbunden sind.
  • Die Welle 16 dient in der üblichen Weise als Arbeitswelle. Die Enden der Kraftwelle d besitzen einen geringeren Durchmesser und werden von Bohrungen der.Wellen 16 und 17 umgeben. Das freie Ende der Welle 9 trägt. die Koininutator bürsten.
  • Da sämtliche drei Elemente durch magnek tische Kraftlinien miteinander verbünden sind, werden der Ständer 5 und der Läufer.i3 das Bestreben zeigen, eine solche Lage zueinander einzunehmen, bei der der geringste magnetische Widerstand auftritt und bei der die Polschuhe des Feldmagneten 8 mit den vier Deckungen zwischen den - Ständerzähnen i i und den Läuferstäben 13 übereinstimmen, wie aus Fig. i ersichtlich ist.
  • Der Ständer 5 trägt den Kommutator 18, der in dem Lager i-9 der Stirnplatte :2 ruht. Der Kommutator = umgibt hier mit seiner Innenfläche konzentrisch das äußere Ende der Welle g, und ist in eine Anzahl voneinander isolierter Stege geteilt, von. denen bei der dargestellten- Ausführungsform 32 vorgesehen sind. Diese Elemente stimmen mithin in ihrer Anzahl mit der Anzahl der Ständerspulen überein, die durch ' Leiter 2o finit den Kommutatorstegen verbunden sind.
  • Für jede Polarität sind zwei Bürsten 21 und 2z' bzw. 22 tind 22' (s. auch Fig. 3) vorgesehen, die in Bürstenhaltern 23 der Welle 9 ruhen .u id durch Federn nach auswärts gepreßt werden, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Lage der. umlaufenden Bürsten ist so gewählt, _daß durch die Ständerwicklungen 12 der gewünschte Strom fließt. Die genannten- vier Bürsten sind mit den Schleifringen 2,4 und 25 am anderen Ende der Welle 9 leitend verbunden, und zwar stehen zwei Bürsten derselben Polarität finit je einem gemeinsamen Schleifring in Verbindung, während die Erregerwicklungen io des Feldmagneten 8 an die entsprechenden Ringe angeschlossen sind. . Die Bürsten 26 und 27, -die auf den Ringen schleifen, führen zu dein Erregerstromkreis io, der an einer Gleichstromquelle liegt. Durch die Bohrung 29 hindurch wird die Verbindung zwischen den Bürsten und Ringen sowie den Erregerwicklungen i o hergestellt. -Ein Strom, der durch die Ständer- und Feldmagnetwicklungen . fließt, wird zwischen dem Ständer 5 urfd dem Feldmagneten 8 ein Drehmoment hervorrufen, -welches den Feldmagneten und demzufolge auch die von diesem getragenen Bürsten in Umlauf versetzt.
  • Die Maschine kann besonders. als Anläßvorrichtung für Kraftwagen- u, dgl. verwendet werden, indem die Welle 16 unmittelbar mit der Welle der anzulassenden :Maschine verbunden wird. .her Feldmagnet ä dreht sich nur, wenn der Maschine Strom zugeführt wird und kommt zur Ruhe, sobald der Anlaßniotor in Gang gesetzt und der Strom wieder ausgeschaltet ist. Der Kommutator und die Bürsten werden daher auch eine lange Lebens-(lauer aufweisen: Wegen des erzielten kräftigen Drehmomentes kann die. Maschine geringe Abmessungen aufweisen, so daß sie nur wenig Platz -cinninmit und sich als _ Anlasser für Kraftwagen gut eignet.
  • Die Maschine 1ä ßt sich auch als Gleichstromergeuger und als Wechselgetriebe hei. Motoren aller Art verwenden. Die Welle rd kann entweder als Kraft- oder Arbeitswelle verwendet werden.
  • 1n Fig. 4, 5 und 6 ist eine zweite Ausführungsform. der Erfindung dargestellt. Um die Wege der magnetischen Kraftlinien-zwischen-(lern Feldmagneten 8 und dein Ständer 5 an den zwischen den Deckungsstellen der Zähne i i und Eisenstäbe. 13 liegenden. Zwischenpunkten noch vollständiger zu unterbrechen und dadurch die Stärke der magnetischen Kupplung zwischen dein Feldmagneten 8 und dem Ständer 5 zti erhöhen, wird der Luftzwischenraum zwischen den« inneren Enden der Zähne i i und den äußeren Enden der Polschuhe des Feldmagneten 8 vergrößert, indein mehrere Reihen unterteilter Eisenstäbe vorgesehen werden.
  • Bei der Ausführungsform der Fig..[ bis 6 sind drei Reihen von Eisenstäben ersichtlich. Es ist aber- klar, daß- man die Anzahl der Reihen noch beliebig erhöhen kann. Vom Ständer getragene Stabreihen 5' wechseln hierbei mit solchen, die am Läufer befestigt sind (i3 und i3'), ab.
  • Die Eisenstäbe 13 und 13' liegen -radial in einer Flucht, und die zwischen ihnen befindlichen, von einem Ring 30 der Stirnplatte 2 des Ständers 5- getragenen Eisenstäbe 5' sind in Deckung - finit den Ständerzähnen i i.
  • . Bei dieser Ausführungsform- ist auch der holncnutator teilweise geändert. Die Schleifringe 24 und 25 sind zu beiden Seiten des . Kominutators iä vorgesehen. Die drei Glieder sind voneinander isoliert. Die Bürsten besitzen eine genügende Breite, tnn den Kornmutatör und einen Ring zu bedecken, die Bürsten 2 1 und 2z' stehen mit dem Kommutator und dem Ring 25 (Fig. 5) in Berührung, während die Bürsten 22 und ä2' den hommutator und den Ring a4. berühren, wie (lies aus Fig. E ersichtlich ist.

Claims (3)

  1. PA TENT-A:xSPRLrC1IR: i. Ans drei Elementen bestehende, auch als Wechselgetriebe verwendbare elektrische iNIaschine, von denen das eine Element (z. B. ein Anker üblicher Bauart) feststeht, während die beiden anderen Elemente (z. B. Feldmagnet und Anker) sich drehen können, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ständer und dem drehbaren Feldmagnet ein tinbewickelter, aus magnetisch voneinander isolierten Eisenstäben zusaininengesetzter Läufer liegt, dessen Stabzahl von der Zähnezahl des genuteten Ständers abweicht. :
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, claß die Zahl der Eisen-Stäbe des Läufers um die Zahl der Feldmagnetpole größer ist als die Zahl der Ständerzähne.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dein Ständer und dem den Feldmagneten unmittelbar umschliessenden Läufer in konzentrischen Ringen mehrere nach Art des Läufers ausgebildete Systeme von Eisenstäben angeordnet sind, die abwechselnd dem Läufer oder dem Ständer zugehören, und daß die Zahl der Eisenstäbe in den einzelnen Ringen abwechselnd gleich der Zahl der Zähne des zugehörigen Ständers bzw. gleich der Zahl der Eisenstäbe des Läufers ist. d.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Stege des Ständerkominutators mit den Polen einer Stromquelle verbundene Schleifringe vorgesehen- sind, und däß finit dem Feldmagneten umlaufende, an dessen Erregerwicklung liegende Bürsten sowohl die Kommutatorstegwie je einen Schleifring berühren.
DE1915325326D 1915-09-23 1915-09-23 Aus drei Elementen bestehende, auch als Wechselgetriebe verwendbare elektrische Maschine Expired DE325326C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2415895A1 (fr) * 1978-01-26 1979-08-24 Tran Van Sach Generateur de courant alternatif

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2415895A1 (fr) * 1978-01-26 1979-08-24 Tran Van Sach Generateur de courant alternatif

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