DE3249697C2 - Filter mit einer Füllung aus körnigem Adsorbens - Google Patents
Filter mit einer Füllung aus körnigem AdsorbensInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/28—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption
- C02F1/283—Treatment of water, waste water, or sewage by sorption using coal, charred products, or inorganic mixtures containing them
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- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
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Description
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einem Filter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei der Filtration von Wasser über körnige Adsorbenzien, z. B. Aktivkohle, finden neben den rein mechanischen
Siebvorgängen für das Zurückhalten von unlöslichen Sink- und Schwebestoffen auch Adsorptionsvorgänge
von gelösten organischen und anorganischen Substanzen an die sehr große Oberfläche des adsorbierenden
Materials statt. Für die gelösten Wasserinhaltsstoffe hat die Aktivkohle ein jeweils stoffspezifisches
Aufnahmevermögen. Mit zunehmender Beladung entsteht eine von oben nach unten durch das Aktivkohlebeti
wandernde Adsorptionsfront. Wenn sie den Filterboden erreicht, muß die verbrauchte Kohle aus dem
Filter ausgetragen werden und durch neue oder reaktivierte Kohle ersetzt werden.
Da die zu behandelnden Wasser in der Regel neben gelösten auch ungelöste Wasserinhaltsstoffe beinhalten,
muß während der Beladungszci: in bestimmten Abständen das Filter von diesen Verunreinigungen durch eine
Rückspülung befreit werden. Dies geschieht, indem man Spülwasser in umgekehrter Fließrichtung von unten
nach oben durch das Filter schickt.
Die Rückspülung befreit zwar das Aktivkohlefilter von den abgefilterten ungelösten Stoffen, hat aber bei
den meisten Filtern den großen Nachteil, daß sich die Kohleschichten miteinander vermischen. Durch dieses
Vermischen gelangt voll oder teilweise beladene Kohle aus den oberen Schichten in untere, aus noch unbeladener
Kohle bestehende Schichten des Filterbettes und umgekehrt. Dies bewirkt eine zusätzliche Verschiebung
der Adsorptionsfront nach unten, wodurch in erheblichem Umfang die Beladungszeit verkürzt wird.
Gegenstand der zur Bildung des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 herangezogenen DE-OS 16 11 154 ist
ein Filter, dessen Gehäuse im Bereich der Füllung zum Düsenboden hin konisch erweitert ist. Daher nimmt die
ίο Filterfläche von oben nach unten stetig zu. Durch diese
Raumform soll erreicht werden, daß während der Regenerierung,
die durch einen nach oben gerichteten Spülmittelstrom bewirkt wird ein Aufsteigen und Umschichten
der Füllung verhindert wird.
Durch die FR-OS 24 46 122 sind Vorrichtungen zur Wasseraufbereitung bekannt, bei denen eine Füllung
aus körnigem Filtermaterial in einem prismatischen oder kegelstumpfförmigen Gehäuse eingeschlossen ist,
so daß die Filterfläche im oberen Teil der Füllung kleiner ist als in der Nähe des Filterbodens. Durch diese
spezielle Formgebung soll eine Filtration mit abnehmender Durchflußgeschwindigkeit ermöglicht werden.
Außerdem will man durch die geneigte Anordnung der Seitenflächen Platz für die Unterbringung von schräg
gestellten Lamellenabscheidern gewinnen.
Durch die CH-PS 6 13 125 ist ein Filier bekannt, bei dem in der oberen Hälfte des Gehäuses Einbauten angeordnet
sind, durch die der lichte Innenquerschnitt nach oben hin zunächst stufenartig und dann stetig verkleinert
wird. Diese Querschnittsverkleinerung beginnt aber erst mit Abstand über der Füllung. Die Füllung hat
auf ihrer ganzen Höhe einen gleichbleibenden Querschnitt.
Durch die DE-AS 25 05 794 ist auch schon ein einstuf'ges Filter bekannt, das die geschilderten Probleme grundsätzlich löst. Bei diesem Filter ist für die Einleitung des Rückspülwassers im oberen Teil der Aktivkohlefüllung ein rostartiges, im wesentlichen den Querschnitt ausfüllendes System aus Rohren angeordnet, die mit zahlreichen öffnungen versehen sind. Beim Rückspülen wird daher nur der darüberliegende Teil der Aktivkohlefüllung fluidisiert. Der untere Teil der Füllung bleibt ungestört.
Die verbrauchte Aktivkohle aus dem oberen Teil der Füllung wird bei diesem Filter in fluidisiertem Zustand entweder über eine Rohrleitung oder über eine Überlaufrinne aufgetragen.
Durch die DE-AS 25 05 794 ist auch schon ein einstuf'ges Filter bekannt, das die geschilderten Probleme grundsätzlich löst. Bei diesem Filter ist für die Einleitung des Rückspülwassers im oberen Teil der Aktivkohlefüllung ein rostartiges, im wesentlichen den Querschnitt ausfüllendes System aus Rohren angeordnet, die mit zahlreichen öffnungen versehen sind. Beim Rückspülen wird daher nur der darüberliegende Teil der Aktivkohlefüllung fluidisiert. Der untere Teil der Füllung bleibt ungestört.
Die verbrauchte Aktivkohle aus dem oberen Teil der Füllung wird bei diesem Filter in fluidisiertem Zustand entweder über eine Rohrleitung oder über eine Überlaufrinne aufgetragen.
Ein Einbausystern innerhalb der Aktivkohlefüllung ist
aber mit Nachteilen verbunden. Nur bei relativ kleinen Durchmessern kann es entsprechend den statischen Erfordernissen
noch wirtschaftlich erstellt werden. Daher eignet sich ein solches System nur für relativ kleine
Filter. Offensichtlich aus dem genannten Grunde ist selbst bei einem relativ kleinen Filter, wie es in einem
Ausführungsbeispiel beschrieben ist, das Verhältnis Durchmesser zu Höhe kleiner als bei herkömmlichen
Fileern. Dadurch ergibt sich eine höhere Geschwindigkeit des zu behandelnden Wassers und somit ein erhöhter
Druckverlust. Durch das eingebaute Rohrsystem entstehen auch verfahrenstechnisch unerwünschte
Rand- und Störeinflüsse. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß beim Austragen verbrauchter Aktivkohle die
zum Fluidisieren erforderliche große Wassermenge mit ausgetragen wird und entsprechend große Auffang- und
Reinigungsvorrichtungen voraussetzt.
Die DE-OS 19 47 229 beschreibt ein Aktivkohlefilter mit einer Austragvorrichtung, bestehend aus einem
Rohr, das mit seinem oberen Ende von unten in die
AktivkohlefuUung hineinragt und mit dem unteren Ende
nach außen geführt ist; dabei kann das untere Ende mit einem Injektor versehen sein. Ober diese Einrichtung
läßt sich ein gewisser Teil der Aktivkohle dadurch aus dem Filter entfernen, daß man eine entsprechende Menge
Wasser in dieses hinein'eitet. Hierbei verbleibt jedoch ein mehr oder weniger großer Teil der Aktivkohle
im Filter, wobei sich je nach der Größe des Filters eine Böschung ausbildet. Diesen den weiteren Austrag der
Aktivkohle verhindernden Vorgang kann man nun dadurch von vorneherein verhüten oder nachträglich eliminieren,
daß man entweder abwechselnd oder dauernd Spülluft durch den Filterboden zuführt, wobei die Aktivkohleschicht
mindestens mit Wasser bedeckt sein muß. Auf diese Weise gelingt es, den größten Teil der Aktivkohle
bis praktisch in Höhe der Mündung des Austragrohres aus dem Filter herauszuspülen. Da bei dieser
Arbeitsweise eine starke Durchmischung der Aktivkohle unvermeidlich ist, ist es nicht möglich, die oberste
Schicht der Aktivkohlefüllung separat auszutragen.
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der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 ar^egebenen
Gattung zu schaffen, das auch bei großen Abmessungen mit herkömmlichem Durchmesser-Höhen-Verhältnis
ohne störende Rohreinbauten eine einfache Möglichkeit bietet, den oberen Teil der Füllung zum Rückspülen
oder zum Austragen von Filtermaterial selektiv zu fluidisieren.
Diese Aufgabe wird durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Filter läßt sich die Durchflußmenge des fluidisierenden Wassers so bemessen,
daß im oberen Teil der Füllung die Strömungsgeschwindigkeit gerade groß genug ist, um die Fluidisierung
herbeizuführen. Im unteren Bereich ist die Strömungsgeschwindigkeit
aber niedriger, so daß die Aktivkohle ungestört liegen bleibt.
Die Reduzierung der Filterfläche soll groß genug sein, daß der gewünschte Effekt unter betrieblichen Bedingungen
mit Sicherheit erreicht wird. Sie soll aber nicht zu groß sein, um unnötige Druckverluste im oberen Teil
der Füllung zu vermeiden. In diesem Sinne sind die in Anspruch 2 angegebenen Grenzen zu verstehen.
In Anspruch 3 ist eine bauliche Variante angegeben.
Durch die Abschrägungen gemäß Anspruch 4 wird ein Abreißen der Strömung im Übtrgangsbereich vermieden.
Hierzu sollen die abgeschrägten Flächen mit der Waagerechten einen Winkel von mindestens 30° einschließen.
Um eine scharfe Trennung zwischen der fluidisierten und der ruhenden Schicht zu erreichen, sollte
die Abschrägung aber auch nicht zu steil angeordnet sein, vorzugsweise nicht steiler als etwa 50°.
Das Merkmal des Anspruchs 5 bietet besondere Vorteile, die weiter untern im Zusammenhang mit F i g. 2
ausführlich beschrieben sind.
Vorteilhafte platzsparende Merkmale sind in Anspruch 6 angegeben.
Durch das Merkmal des Anspruchs 7 wird das Austragen des oberen Teils der Füllung durch Absaugen unter
Ausnutzung der Fiuidisierung ermöglicht, ohne daß dabei der untere Teil durchmischt wird.
Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung anhand von zwei schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen.
Das Filter gemäß F i g. 1 hat ein rechteckiges Gehäuse 1, zum Beispiel aus Stahlbeton, mit den beiden Seitenwänden
2,3 und zwei diiru rechtwinkligen, in der Zeichnung
nicht sichtbaren weiteren Seitenwänden. Auf einem Filterboden 4. der in üblicher Weise mit zahlreichen
Filterdüsen 5 besetzt ist, ruht eine Füllung 6 aus körniger Aktivkohle. In die Füllung 6 taucht etwa bis zur
halben Höhe ein Verdrängungskörper 7 ein, der sich über die gesamte Breite (das ist die auf der Zeichenebene
senkrecht stehende Dimension) erstreckt. Die Seitenwände 2. 3 sind oben mit Rinnen 8. 9 versehen. Auf der
Innenseite weisen sie zwischen einer senkrechten Wandfläche im unteren Bereich und einer stufenartig
nach innen vorspringenden, ebenfalls senkrechten Wandfläche im oberen Bereich etwa in halber Höhe
eine Übergangszone auf. Diese wird durch genoigte Flächen 11, 12 gebildet, die mit der Horizontalen einen
Winkel von 45° einschließen. Die Höhe der Übergangszone ist im Vergleich zur Höhe der Füllung 6 klein, etwa
20%. Die Unterseite des Verdrängungskörpers 7 ist ebenfalls beidseitig — im Querschnitt V-förmig — mit
geneigten Flächen 13 versehen, die in gleicher Höhe liegen wie die Flächen II, 12. Durch die eingezogenen
Seitenwände und den Verdrängungskörper ist die FiI-
Füllung 6, im oberen Teil der Füllung etwa 25% kleiner als im unteren Teil. In der Übergangszone sind, über die
Seitenwände 2,3 verteilt, mehrere Absauginjekturen 14
vorgesehen.
Im normalen Filterbetrieb läuft das Rohwasser durch die Rinne 9 des Verdrängungskörpers 7 zu. deren Seitenkanten
als horizontale Überlaufkanten ausgebildet sind. Das filtrierte Wasser gelangt durch die Filterdüsen
5 in den unter dem Filterboden befindlichen Filtratsammelraum und fließt von dort über nicht dargestellte Leitungen
ab. Die Rückspülung erfolgt, indem man in üblicher Weise Spülwasser in den Filtratsammelraum eindrückt,
das dann durch die Filterdüsen 5 von unten in die Füllung 6 eindringt. Es strömt im unteren Teil der Füllung
mit konstanter Geschwindigkeit aufwärts und wird im Übergangsbereich, d. h. in Höhe der schrägen Flächen
11,12,13, aufgrund der reduzierten Durchtnttsfläche
auf eine höhere Geschwindigkeit beschleunigt. Die Durchflußmenge wird so bemessen, daß im unteren Teil
dif Strömungsgeschwindigkeit etwas unterhalb der Grenzgeschwindigkeit liegt, bei der die körnige Füllung
aufgewirbelt wird. Dieser Teil der Füllung bleibt also in Ruhe, und die darin verlaufende Adsorptionsiront bleibt
ungestört. Im oberen Teil der Füllung 6 ist die Strömungsgeschwindigkeit aber groß genug, um das körnige
Material zu fluidisieren. Die unlöslichen Schmutzteilchen, die sich praktisch nur im oberen Teil angesammelt
haben, werden mit dem Spülwasser ausgetragen. Das mit dem Schmutz beladene Spülwasser fließt durch die
Rinnen 8,10 ab.
Wenn der Zeitpunkt erreicht ist, bei dem die schwer adsorbierbaren Stoffe durchbrechen, wird die den oberen
Teil der Füllung bildende Aktivkohle ausgetragen. Das geschieht mi» Hilfe des Injektors 14. Sobald s'ch
dabei einp Böschung von gewisser Größe gebildet hat, wird kurzzeitig von unten Wasser zugeführt, und zwar
in einer solchen Menge, daß der obere Teil der Füllung ausreichend fluidisiert wird, um die Böschung zum Einsturz
zu bringen. Der untere Teil der Füllung bleibt in Ruhe. Nachdem die Aktivkohle aus dem oberen Teil
ausgetragen ist, wird in herkömmlicher Weise der untere Teil des Filters entleert. Das Filter wird dann von
neuem gefüllt, wobei als untere Schicht frische oder reaktivierte Aktivkuhle und als obere Schicht diejenige
Aktivkohle eingesetzt wird, die vorher die untere Schicht gebildet hat und daher noch weitgehend frei von
leicht adsorbierbaren Stoffen ist. Die aus dem oberen
Teil der Füllung ausgetragene, mit Schadstoffen beladene
Aktivkohle wird verworfen oder der Reaktivierung zugeführt.
Die Böschungen, die sich beim Austragen mit einem Absauginjektor bilden, können auch mit Hilfe von Luft- 5
stoßen zum Einsturz gebracht werden. Hierbei wird in entsprechender Weise die von unten zugeführte Luft so
dosiert, daß der untere Teil des Filterbettes in Ruhe bleibt und nur der obere Teil expandiert wird. Die Verwendung
von Luftstößen bietet sich z. B. bei Filtern an, ι ο bei denen auch die Rückspülung unter Verwendung von
Luft erfolgt und somit eine Druckluftanlage vorhanden ist. Wie die Beschreibung zeigt, gelingt es mit der Erfindung,
die einstufige, kostensparende Bauweise mit den Möglichkeiten und Vorteilen des zweistufigen Systems i>
zu vereinen.
Das Filter gemäß F i g. 2 unterscheidet sich von dem in F i g. I dargestellten Filter im wesentlichen dadurch,
daß die innenflächen ί la, \2a der Seitenwände 2, 3 und
die Außenflächen 13a der Rinne 7 geneigt sind, und zwar etwa 70° zur Horizontalen. Diese geneigten Flächen
schließen sich unmittelbar an die etwa 45° geneigtem Flächen Wb, \2b, 13£>
der Clbergangszone an und reichen bis zur Oberfläche der Füllung. Bei diesem Filter
wird bei Beginn des Rückspülvorganges zunächst eine relativ kleine Durchflußmenge eingestellt. Durch allmähliche
Steigerung der Durchflußmenge kommt man an einen Punkt, bei dem die Strömungsgeschwindigkeit
zunächst an der Oberfläche der Füllung 6 den kritischen Wert erreicht, bei dem die Fluidisierung beginnt. Bei
weiterer Erhöhung der Durchflußmenge wandert die Grenze, die der kritischen Strömungsgeschwindigkeit
entspricht, innerhalb der Füllung 6 nach unten. Dementsprechend wird im oberen Bereich der Füllung 6 eine
mit zunehmender Durchflußmenge immer dicker werdende Schicht fluidisiert. Die Durchflußmenge wird soweit sj'höh* bis ^*** fl'M^is'^r*0 S^hi^ht ^*** "^wünsch^
Dicke erreicht hat.
Auf diese Weise kann man die Dicke der fluidisierten
Schicht genau der Eindringtiefe der Verunreinigungen anpassen, die durch den Spülvorgang beseitigt werden
sollen. Der übrige Teil der Füllung 6 bleibt in Ruhe. Dadurch wird die Vermischung der Aktivkohleschichten
auf das unvermeidliche Minimum reduziert. Das gleiche gilt für den durch die Fluidisierung verursachten
Abrieb. Wenn — wie im Zusammenhang mit F i g. 1 ausführlich beschrieben — ein Austausch der oberen
Hälfte der Füllung erforderlich ist, ermöglicht die in halber Höhe befindliche stufenartige Clbergangszone
eine scharfe Trennung in konstanter Höhe.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Filter mit einer Füllung aus körnigem Adsorbens, insbesondere Aktivkohle, und mit einem Filterboden
der mit Düsen besetzt ist. wobei die Filterfläche im oberen Teil der Füllung kleiner ist als im
unteren Teil, gekennzeichnet durch einen stufenähnlichen Obergang zwischen dem unteren
und dem oberen Teil.
2. Filter nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Filterfläche im oberen Teil der Füllung
(6) 20-50% kleiner ist als in der Nähe des Filterbodens (4).
3. Filter nach Anspruch 1 oder 2. gekennzeichnet durch einen in die Füllung (6) eintauchenden Verdrängungskörper
(7).
4. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß im Übergangsbereich
mindestens «ine Seitenwand (2.3) und/oder der Verdrängungskörper
(7) abgeschrägte Flächen (11, 12. 13, 116, \2b. Ub) aufweist, die mit der Horizontalen
einen Winkel von 30 - 50° einschließen.
5. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des oberen
Teils die Innenflächen (11a, 12a) der Seitenwände (2,
3) und/oder die Außenflächen (13a^ der Rinne (7) 60-75° zur Horizontalen geneigt sind.
6. Filter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand (2. 3)
und/oder dei Verdrängungskörper (7) Oberlaufrinnen (8,9,10) für das zuijeführtr Rohwasser und/oder
für das abgeführte Spülwasser aufweisen.
7. Filter nach einem der An prüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Übergangsbereich
mindestens ein Absauginjektor (14) angeordnet isi.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3249697A DE3249697C2 (de) | 1981-06-27 | 1982-05-29 | Filter mit einer Füllung aus körnigem Adsorbens |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3125303 | 1981-06-27 | ||
| DE3249697A DE3249697C2 (de) | 1981-06-27 | 1982-05-29 | Filter mit einer Füllung aus körnigem Adsorbens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3249697C2 true DE3249697C2 (de) | 1986-01-09 |
Family
ID=25794128
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3249697A Expired DE3249697C2 (de) | 1981-06-27 | 1982-05-29 | Filter mit einer Füllung aus körnigem Adsorbens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3249697C2 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1611154A1 (de) * | 1968-02-24 | 1970-08-20 | Steinmueller Gmbh L & C | Gegenstromfilter |
| DE2505794B2 (de) * | 1974-02-13 | 1979-08-30 | Ebara Infilco K.K., Tokio | Verfahren zur Reinigung von Wasser oder Abwasser mittels einer Füllkörperschicht aus Aktivkohle |
| CH613125A5 (en) * | 1976-12-16 | 1979-09-14 | Sulzer Ag | Backwashable settling and rapid filter plant |
| FR2446122A1 (fr) * | 1979-01-12 | 1980-08-08 | Desbos Gilbert | Ensemble de traitement des liquides charges combinant un filtre a vitesse decroissante avec un decanteur lamellaire |
-
1982
- 1982-05-29 DE DE3249697A patent/DE3249697C2/de not_active Expired
Patent Citations (4)
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| FR2446122A1 (fr) * | 1979-01-12 | 1980-08-08 | Desbos Gilbert | Ensemble de traitement des liquides charges combinant un filtre a vitesse decroissante avec un decanteur lamellaire |
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|---|---|---|---|
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