DE3240546C2 - Druckregler - Google Patents
DruckreglerInfo
- Publication number
- DE3240546C2 DE3240546C2 DE3240546A DE3240546A DE3240546C2 DE 3240546 C2 DE3240546 C2 DE 3240546C2 DE 3240546 A DE3240546 A DE 3240546A DE 3240546 A DE3240546 A DE 3240546A DE 3240546 C2 DE3240546 C2 DE 3240546C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pressure
- pressure regulator
- slider
- partition wall
- regulator according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0647—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one membrane without spring
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/028—Controlling a pressure difference
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Safety Valves (AREA)
- Control Of Fluid Pressure (AREA)
Abstract
Ein Differenzdruckregler mit einer durch eine bewegliche Trennwand zweigeteilten Druckkammer weist je Teilkammer einen Auslaß sowie ein Einlaßventil für das zu regelnde Medium auf. Jedes Einlaßventil hat eine Gleitpassung zwischen einem Führungsteil und einem mit der beweglichen Trennwand axial verstellbaren Gleitstück, deren den Strömungswiderstand bestimmende Länge von der axialen Stellung des Gleitstückes abhängt. Durch von einem unerwünschten Differenzdruck bedingte Auslenkungen der Trennwand kommt es zu einer Veränderung der Strömungswiderstand in den Einlaßventilen, welche der Ursache entgegenwirkt und zum angestrebten Druckausgleich führt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckregler zur Einstellung eines konstanten, insbesonders verschwindend
geringen Differenzdruckes zwischen zwei Leitungen für unter Druck stehende Medien, mit einer durch
eine bewegliche Trennwand in zwei Teilkammern geteilten Druckkammer, weiche je Teilkammer einen Anschluß
für eines der beiden Medien und zumindest einen Auslaßkanal für das druckgeregelte Medium, sowie eine
in Abhängigkeit von der vom Differenzdruck bedingten Stellung der Trennwand betätigte Steuereinrichtung
aufweist und wobei die Steuereinrichtung je ein Einlaßventil für jeden Anschluß umfaßt, welches zwei von der
Trennwand relativ zueinander verstellbare Drosselteile aufweist.
Ein solcher Regler wurde z. B. durch die DE-OS 21 59 839 bekannt. Bei diesem bekannten Gerät sind die
Drosselorgane kegelförmig ausgebildet, die sich zur Gänze in konischen Bohrungen befinden, wobei nur enge
Spalte zwischen den Wänden der Bohrungen und den Mantelflächen der Drosselkörper ver bleiben. Aus diesen
Gründen bewirken bereits sehr kleine axiale Auslenkungen, der den Druckraum unterteilenden Membrane eine
wirksame Änderung des Strömungswiderstandes, wodurch der ausnutzbare Regelhub sehr eingeengt und praktisch
nur mehr eine Auf-Zu-Regelung möglich ist.
Weiterhin wurde durch die DE-PS 15 73 074 ein Regler bekannt, der eine Steuereinrichtung aufweist, welche von einer Düse gebildet ist, deren ins Freie führender Abströmquerschnitt unmitttelbar von der als eingespannte Membran ausgebildeten beweglichen Trennwand kontrolliert wird. Die eine der beiden Teilkammern ist dabei über ihren Anschluß mit dem Referenzdruck beaufschlagt, und die zweite Teilkammer weist neben dem Anschluß für das in seinem Druck zu steuernde Medium die besagte Düse auf. Sofern der zu steuernde Druck größer als der Referenzdruck ist, wird die bewegliche Trennwand vom Ausströmquerschnitt der Düse abgehoben, und es kann so lange Medium aus der Düse ins Freie austreten, bis unter der Wirkung des Referenzdruckes der Ausströmquerschnitt wieder geschlossen wird. Es handelt sich im wesentlichen ebenfalls um eine »Auf-ZuRegelung«, welche unweigerlich zu gewissen Schwankungen im eigentlich konstant zu haltenden Druck führt.
Als weiterer Nachteil dieses bekannten Druckreglers ist zu erwähnen, daß damit lediglich eine Begrenzung
Weiterhin wurde durch die DE-PS 15 73 074 ein Regler bekannt, der eine Steuereinrichtung aufweist, welche von einer Düse gebildet ist, deren ins Freie führender Abströmquerschnitt unmitttelbar von der als eingespannte Membran ausgebildeten beweglichen Trennwand kontrolliert wird. Die eine der beiden Teilkammern ist dabei über ihren Anschluß mit dem Referenzdruck beaufschlagt, und die zweite Teilkammer weist neben dem Anschluß für das in seinem Druck zu steuernde Medium die besagte Düse auf. Sofern der zu steuernde Druck größer als der Referenzdruck ist, wird die bewegliche Trennwand vom Ausströmquerschnitt der Düse abgehoben, und es kann so lange Medium aus der Düse ins Freie austreten, bis unter der Wirkung des Referenzdruckes der Ausströmquerschnitt wieder geschlossen wird. Es handelt sich im wesentlichen ebenfalls um eine »Auf-ZuRegelung«, welche unweigerlich zu gewissen Schwankungen im eigentlich konstant zu haltenden Druck führt.
Als weiterer Nachteil dieses bekannten Druckreglers ist zu erwähnen, daß damit lediglich eine Begrenzung
des zu regelnden Druckes auf die Größe des Referenzdruckes erfolgen kann und daß damit also der zu regelnde
Druck vorerst immer größer oder zumindest gleich dem Referenzdruck sein muß und das überschüssige, durch
den Druckregler abgesteuerte Medium verloren ist. Für die Vorregelung des Druckes sind zusätzliche Strömungswiderstände
vor dem Druckregler sowie ein eigener Vordruckregler erforderlich, was zusätzlichen baulichen
Aufwand mit sich bringt
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die genannten Nachteile des bekannten Druckreglers zu vermeiden
und einen Druckregler der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ohne weitere Einrichtungen der zu
steuernde Druck auf einfache Weise dem Referenzdruck angleichbar ist, wobei auch kein Verlust am zu
steuernden Medium auftreten soll. Weiter soll nicht nur die einseitige Begrenzung des zu steuernden Druckes
auf einen konstanten Referenzdruck, sondern die Einstellung eines konstanten, insbesonders verschwindend to
geringen Differenzdruckes zwischen zwei unter Druck stehenden Medien unabhängig davon, welches der
beiden Medien momentan in der zum Druckregler führenden Leitung einen höheren Druck aufweist, möglich
sein.
Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, daß die Drosselteile von einem Führungsteil und einem in diesem
axial geführten, von der Trennwand axial verstellbaren Gleitstück gebildet sind, und daß das Gleitstück zumindest
eine Gleitpassung zum Führungsteil aufweist, deren den Strömungswiderstand bestimmende Länge in
Abhängigkeit von der axialen Steilung des Gleitstückes veränderlich ist.
Durch diese Maßnahmen wird eine sehr genaue Steuerung ermöglicht da der Strömungswider stand von der
aktiven Länge der Gleitpassungen abhängt und somit sehr große Regelhübe ausgenützt werden können. Bei
dieser Ausführung ergibt sich ferner der Vorteil, daß die beiden unter Druck stehenden Medien gleichzeitig
sowohl den Referenzdruck zur Regelung des jeweils anderen Mediums liefern und auch in ihrer.· Druck selbst
geregelt werden, damit die beiden Medien nach Verlassen des Druckreglers beispielsweise unmittelbar gemischt
werden; bei dem aus der DE-PS 15 73 074 oekannten Druckregler ist für jedes zu regelnde Medium ein
separater, mit Referenzdruck beaufschlagter Druckregler erforderlich. Der konstruktive Aufbau des erfindungsgemäßen
Druckreglers ist weiter sehr einfach, da jede von einem Differenzdruck bewirkte Auslenkung der
beweglichen Trennwand unmittelbar eine axiale Verschiebung der Gleitstücke in den Einlaßventilen bewirkt,
was aufgrund der damit infolge der veränderten wirksamen Länge der Gleitpassungen veränderten Widerstände
der Einlaßventile direkt wieder zum gewünschten Druckausgleich in den beiden Teilkammern und damit zur
angestrebten Regelung des Differenzdruckes der beiden Medien führt.
In einer anderen Ausbildung der Erfindung sind sowohl die Gleitpassungen als auch die wirksamen Trennwandflächen
jeweils für beide Teilkammern gleich dimensioniert, was vor allem Vorteile hinsichtlich der Herstellungskosten
und universelle Verwendungsmöglichkeiten bietet.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, daß eine Schulter am Gleitstück ab einer
vorbestimmten Abweichung vom konstanten Differenzdruck im Zusammenwirken mit einem Dichtring und
einer die Dichtwirkung verstärkenden, das Gleitstück belastenden Feder den Durchfluß durch das Einlaßventil
abdichtet. Diese Ausbildung ermöglicht eine fallweise Reduzierung des Durchflusses in eine der beiden Teilkamiiii:n~i
auf Null, was bei stark unterschiedlichen Entnahrnemengen bzw. Vordrücken für die beiden Medien
erforderlich sein kann.
Jedes Gleitstück kann in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zumindest zwei Gleitpassungen mit dem
zugehörigen Führungsteil aufweisen, die bei steigender Entfernung von der Druckkammer jeweils einen größeren
Durchmesser haben als die der Druckkammer näherliegenden. Dadurch ist es möglich, eine minimal wirksame
Länge der Gleitpassungen von Null, jedoch eine maximal wirksame Länge der Gleitpassungen, welche der
Anzahl und Länge der einzelnen Gleitpassungen entsprechend größer ist als der maximale Weg der beweglichen
Trennwand, zu realisieren. In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die abdichtende Schulter
am Übergang zwischen zwei Gleitpassungen vorgesehen ist, da diese Ausbildung konstruktiv besonders einfach
ist.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung ist die Querschnittsfläche der Bohrungen für
die Gleitpassungen kleiner als 1% der wirksamen Fläche der beweglichen Trennwand, was das Regelverhalten
des erfindungsgemäßen Druckreglers sehr günstig beeinflußt. In diesem Zusammenhang ist es weiterhin von
Vorteil, wenn nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung die bis zum Abschließen der Einlaßventile maximal
auftretende axiale Verschiebung der Gleitstücke durch die bewegliche Trennwand kleiner als ein Vierteil der
Quadratwurzel aus der wirksamen Fläche der Trennwand ist.
Um den aufgrund der Regelcharakteristik des Systems auftretenden maximalen Fehler im konstant zu haltenden
Differenzdruck möglichst klein zu halten, ist in weiterer Ausjijssaltung der Erfindung vorgesehen, daß das
Produkt aus Federkonstante der das Gleitstück belastenden Feder und der maximal auftretenden axialen
Verschiebung des Gleitstückes kleiner als 1 % des Produktes aus der wirksamen Fläche der Trennwand und dem
in der jeweiligen Teilkammer auftretenden Druck ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß elektrisch !eilende Kontakte in der Druckkammer
vorhanden sind, die mit elektrisch leitenden Teilen an der beweglichen Trennwand zusammenarbeiten und
über die ab einer vorbestimmten Verstellung der beweglichen Trennwand ein angeschlossener Stromkreis
schließbar bzw, unterbrechbar ist. Unter gewissen extremen Situationen, z, B, wenn der Druck in einer der
Teilkammern plötzlich stark abfällt, kann die Regelfunktion des Druckreglers nicht mehr gegeben sein. Ein
solcher Druckabfall könnte beispielsweise eintreten, wenn die Zu- oder Ableitung leck wird, wenn der tingangsdruck
infolge Entleerung einer Vorratsflasche auf Atmosphärendruck absinkt, oder es könnten ähnliche Situationen
auftreten, die durch einen Fehler außerhalb des eigentlichen Druckreglers hervorgerufen werden. Die
bewegliche Trennwand würde sich in diesem Falle vollständig zu einer Seite der Teilkammer bewegen, wodurch
eine Druckregelung nicht mehr möglich ist. Durch die Anordnung der mit der beweglichen Trennwand zusammenarbeitenden
Kontakte ist auf einfache Weise die Möglichkeit gegeben, zu große Auslenkungen der Bewe-
gungen der beweglichen Trennwand festzustellen und beispielsweise mit dem angeschlossenen Stromkreis eini
Warneinrichtung zum Aufzeigen der nicht mehr gegebenen Regelfunktion des Druckreglers zu betätigen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nähei
erläutert.
F i g. I zeigt eine Prinzipdarstellung eines Druckreglers nach der vorliegenden Erfindung,
F i g. I zeigt eine Prinzipdarstellung eines Druckreglers nach der vorliegenden Erfindung,
F i g. 2 zeigt einen teilweisen Schnitt durch eine Ausführungsform der Erfindung und
F i g. 3 und 4 zeigen jeweils einen teilweisen Schnitt durch weitere Ausführungsformen der Erfindung.
Der Druckregler nach F i g. 1 weist je einen Anschluß 1, 2 für nicht weiter dargestellte Leitungen auf, welche
unter Druck stehende Medien entlang der Pfeile 3 zuführen. Die Anschlüsse 1 und 2 sind über Einlaßventile 4, ί
mit Teilkammern 6, 7 verbunden, welche in einer durch eine in Form einer Membrane ausgebildete bewegliche
Trennwand 8 geteilten Druckkammer 9 angeordnet sind. An der Unterseite des Druckreglers weisen beide
Teilkammern 6, 7 jeweils einen Auslaßkanal 10, 11 auf, durch welche die in ihrem Druck geregelten Medicr
entlang der Pfeile 12 ausströmen können.
Die Einlaßventile 4, 5, welche zusammen mit der beweglichen Trennwand 8 die Steuereinrichtung de;
Druckreglers zur Einstellung eines konstanten, insbesonders verschwindend geringen Differenzdruckes /wi
sehen den über die Anschlüsse 1, 2 zugeführten Medien bilden, sind aus je einem, im dargestellten Ausführungs
beispiel einstückig mit dem Gehäuse des Druckreglers ausgeführten Führungsteil 13 sowie einem im Führungs
teil axial geführten und von der Trennwand 8 axial verstellbaren Gleitstück 14 aufgebaut. Jedes Gleitstück I'
weist im dargestellten Ausführungsbeispiel einen Regelteil 15 mit einer Gleitpassung zu einer Regelbohrung K
im Führungstell 13 auf, wobei die den Strömungswiderstand für ein durchströmendes Medium mitbestimmende
wirksame Länge der Gleitpassung in Abhängigkeit von der durch die Stellung der beweglichen Trennwand f
bestimmten axialen Stellung der Gleitstücke 14 veränderlich ist.
Die an ihrer Vorderseite mit Nasen 17 unmittelbar mit der beweglichen Trennwand 8 in Verbindung stehen
den Gleitstücke 14 weisen an dem der beweglichen Trennwand 8 abgewandten Ende des Regelteiles 15 eine ir
Form eines Kegelsitzes 18 ausgebildete Schulter 19 auf, welche ab einem bestimmten Weg des Regelteils 15 ir
der Regelbohrung 16 gegen eine entsprechende Fläche 20 am Führungsteii 13 abdichtet.
Die Wirkungsweise der dargestellten Anordnung ist folgende: Über die Anschlüsse 1, 2 sind zwei Medier
unter Druck zugeführt, weiche über die Gleitpassungen zwischen den Regelteilen 15 und den Regelbohrunger
16 in die Teilkammern 6, 7 einströmen und diese über die Auslaßkanäle 10, 11 wieder verlassen. Die zeitliche
Durchflußmenge durch die Gleitpassungen in den Einlaßventilen 4,5 ist durch die folgende Gleichung gegeben:
Q zeitliche Durchflußmenge
ρ Enilaßdruck des mediums
p' Druck des Mediums in der Teilkammer
η Zähigkeit des Mediums
γβ Radius der Regelbohrung 16
rw Radius des Regelteils 15
/ wirksame Länge der Gleitpassung
Diese Gleichung gilt für beide Seiten des im wesentlichen symmetrisch aufgebauten Druckreglers.
Wenn die durch den Aufbau des Druckreglers für den Gleichgewichtsfall vorgegebene Druckdifferenz zwischen
den Drücken p'in den Teilkammern 6 und 7 (im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Gleichgewichtsfall bei Differenzdruck Null bzw. einer ständig um den Wert 0 schwankenden verschwindend geringen Druckdifferenz
gegeben) vom Gleichgewichtswert abweicht, wird sich die bewegliche Trennwand 8 unter Wirkung des
höheren Druckes in Richtung der den geringeren Druck aufweisenden Teilkammer verschieben und damit da?
Gleitstück 14 an der den geringeren Druck aufweisenden Seite mit seinem Regelteil 15 weiter aus der Regelbc Y
rung 16 schieben und das Gleitstück an der den größeren Druck aufweisenden Seite mit seinem Regelteil weiiei
in die Regelbohrung eintauchen lassen. Dadurch wird an der Seite des höheren Druckes der Strömungswiderstand
für das Medium erhöht und damit die Durchflußmenge gedrosselt und an der Seite des geringeren Druckes
der Strömungswiderstand gesenkt, wodurch die Durchflußmenge nach der oben beschriebenen Gleichung
ansteigt. Auf diese Weise wird selbsttätig der Gleichgewichtsfall wieder hergestellt.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist aus zwei Gehäuseteilen 21, 22 zusammengesetzt, welche mittels nur
durch ihre Symmetrielinie 23 angedeutete Schrauben verbunden sind und zwischen sich die bewegliche Trennwand
8 einspannen. Der dargestellte Druckregler ist für die beiden in inrem Differenzdruck zu regelnden
Medien völlig symmetrisch aufgebaut, so daß im folgenden teilweise nur der in der Darstellung obere Teil näher
besprochen werden soll. Die im Inneren der Gehäuseteile 21, 22 gebildete Druckkammer 9 ist durch die
bewegliche Trennwand 8, welche in ihrer Mitte eine Verstärkung 24 aufweist, in zwei Teilkammern 6, 7 geteilt
Es ist wiederum jeweils ein Auslaßkanal 10, 11 für die druckgeregelten Medien vorgesehen, welche hier mil
Anschlußleitungen 25 zu nicht weiter dargestellten Verbrauchern verbunden sind. Das Einlaßventil 4 weist einen
Führungsteil 13' auf, der in diesem Ausführungsbeispiel als zusätzlich in den Gehäuseteil 21 einsetzbarer, im
wesentlichen zylindrisch ausgebildeter Körper ausgeführt ist. im Führungsteii 13' ist ein Gleitstück 14' in axialcr
Richtung geführt, welches an seiner der Trennwand 8 zugewandten Seite mittels einer Nase 17 unmittelbar mit
der Verstärkung 24 der Trennwand 8 in Verbindung steht und welches an seiner von der Trennwand 8
abgewandten Seite von einer Feder 26 in axialer Richtung belastet ist. Das dem Gleitstück 14' abgewandte Ende
der Feder 26 stützt sich dabei unmittelbar auf ein Anschlußstück 27 für eine in den Anschluß 1 für eines der
Medien eingeschraubte Zuführleitung 28 ab.
In diesem Ausführungsbeispiel sind in jedem der Einlaßventile je zwei Gleitpassungen zwischen dem Gleitstück
14' und dem Führungsteil 13' gebildet, welche unterschiedliche Durchmesser aufweisen und in axialer
Richtung hintereinander angeordnet sind. Zwischen der der beweglichen Trennwand 8 zugewandten vorderen
Gleitpassung 29 mit geringerem Durchmesser und der hinteren Gleitpassung 30 mit größerem Durchmesser ist
eine als Kegelsitz 18' ausgebildete Schulter angeordnet, welche ab einer bestimmten Auslenkung der beweglichen
T ennwand 8, unterstützt durch die Wirkung der Feder 26, mit einem an einer entsprechenden Schulter des
Führungsteils 13' vorgesehenen Dichtring 31 zusammenwirkt. Dadurch kann der Strom des Mediums durch das
Einlaßventil zeitweise auf Null reduziert werden, was notwendig sein kann, wenn die Auslaßströme der Medien
oder die Vordrucke der beiden Medien stark voneinander abweichen.
Der die wirksame Länge der Gleitpassungen definierende Führungsteil 13' kann — da er hier als separat
einset/.barer Teil ausgeführt ist — mit höchster Genauigkeit bearbeitet werden; der übrige Gehäuseteil erfordert
sodann keine besondere Genauigkeit. Durch die hier dargestellte Anordnung von zwei hintereinanderliegenden
Glcitpassungen ist es möglich, eine minimal wirksame Länge der Gleitpassungen von Null, jedoch eine
maximale wirksame Länge der Gleitpassungen, die doppelt so groß ist wie der maximale Weg der beweglichen
Trennwand 8, zu realisieren.
Die als Strömungswiderstand wirksame Länge der Gleitpassungen könnte entgegen der dargestellten Ausführungen
beispielsweise auch dad'Tch gegehen sein, daß der Durchmesser des Gleitstückes ohne Nase bis zur
Trennwand konstant ist und ledijilich zumindest eine Nut in Längsrichtung des Gleitstückes an dessen Umfang
vorgesehen wird, deren Eintauchtiefe in die Führungsbohrung die wirksame Länge der Gleitpassung bestimmt.
Der in F i g. 3 dargestellte Druckregler unterscheidet sich von jenem nach F i g. 2 lediglich dadurch, daß hier
die Möglichkeit gegeben ist. über einen an den Zuführungsleitungen 28 angeschlossenen Stromkreis — es ist hier
lediglich der Anschluß ( + ) an der oberen Zuführleitung dargestellt; der Anschluß ( — ) ist in hier nicht dargestellk-r
Weise an der unteren Zuführleitung zur Teilkammer 7 vorgesehen — die einwandfreie Regelfunktion des
Druckreglers zu kontrollieren. Solange der Druckunterschied zwischen den Teilkammern 6, 7 nicht aufgrund
von Lecks in der Zu- bzw. Ableitung oder ähnlichem zu groß wird, liegen beide Nasen 17 der Gleitstücke 14' an
der Verstärkung 24' der beweglichen Trennwand 8 an. Sofern die Verstärkung 24'. ebenso wie die Gleitstücke
14', die Federn 26 und die Anschlußstücke 27, elektrisch leitend und in der dargestellten Form von der Seite der
Teilkammer 6 zur Seite der Teilkammer 7 durchkontaktiert sind, ist also im Normalfall der Druckregelung der
angf egte Stromkreis geschlossen. Wenn die Auslenkung der beweglichen Trennwand 8 zu groß wird und somit
eine der Nasen 17 von der Verstärkung 24' abhebt, wird der angeschlossene Stromkreis unterbrochen, was
beispielsweise eine Warneinrichtung oder dergleichen betätigen kann.
Der Druckregler nach F i g. 4 entspricht wiederum im wesentlichen den Ausführungsformen nach den F i g. 2
und 3, wobei hier elektrische Kontakte 32,33 im Inneren der Gehäuseteile 21,22 so angebracht sind, daß ein mit
den Anschlüssen ( + ) und ( —) gekennzeichneter angeschlossener äußerer Stromkreis dann geschlossen wird,
wenn die Auslenkung der beweglichen Trennwand 8 in eine der möglichen Bewegungsrichtungen so große
Werte erreicht, daß durch die Verstärkung 24 — welche zu diesem Zwecke elektrisch leitend ausgebildet ist —
die Kentakte 32, 33 verbunden werden. Auch dadurch ist also die Anzeige der Regelunfähigkeit des Druckreglers
möglich.
Bei den in den F i g. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen ist es insbesonders günstig, wenn die
Gehäuseteile 21, 22 aus Kunststoffspritzguß hergestellt sind — was aufgrund der bereits besprochenen Vorteile
des einsetzbaren Führungsteils 13' ohne weiteres möglich ist — da dann keine weiteren Vorkehrungen für die
Isolierung der einzelnen Kontakte gegeneinander erforderlich sind.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Druckregler zur Einstellung eines konstanten, insbesondere verschwindend geringen Differenzdruckes
zwischen zwei Leitungen für unter Druck stehende Medien, mit einer durch eine bewegliche Trennwand in
zwei Teilkammern geteilten Druckkammer, welche je Teilkammer einen Anschluß für eines der beiden
Medien und zumindest einen Auslaßkanal für das druckgeregelte Medium, sowie eine in Abhängigkeit von
der vom Differenzdruck bedingten Stellung der Trennwand betätigte Steuereinrichtung aufweist und wobei
die Steuereinrichtung je ein Einlaßventil für jeden Anschluß umfaßt, welches zwei von der Trennwand relativ
zueinander verstellbare Drosselteile aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselteile von
ίο einem Führungsteil (13,13') und einem in diesem axial geführten, von der Trennwand (8) axial verstellbaren
Gleitstück (14,14') gebildet sind, und daß das Gleitstück (14,14') zumindest eine Gleitpassung (29, 30) zum
Führungsteil (13, 13') aufweist, deren den Strömungswiderstand bestimmende Länge in Abhängigkeit von
der axialen Stellung des Gleitstückes (14,14') veränderlich ist.
2. Druckregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Gieitpassungen (29,30) als auch
die wirksamen Trennwandflächen jeweils für beide Teilkammern (6,7) gleich dimensioniert sind
3. Druckregler nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schulter (19) am
Gleitstück (14,14') ab einer vorbestimmten Abweichung vom konstanten Differenzdruck im Zusammenwirken
mit einem Dichtring (31) und einer die Dichtwirkuag verstärkenden, das Gleitstück (14,14') belastenden
Feder (26) den Durchfluß durch das Einlaßventil (4,5) abdichtet.
4. Druckregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gleitstück (14') zumindest zwei
Gleitpassungen (29,30) mit dem zugehörigen Führungüteil (13') aufweist, die bei steigender Entfernung von
der Druckkammer (9) jeweils einen größeren Durchmesser haben als die der Druckkammer (9) näherliegenden.
5. Druckregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die abdichtende Schulter (18') am Übergang
zwischen zwei Gleitpassungen (29,30) vorgesehen ist.
6. Druckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche der
Bohrungen für die Gleitpassuvigen (29,30) kleiner als 1 % der wirksamen Fläche der beweglichen Trennwand
(8) ist.
7. Druckregler nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die bis zum Abschließen
der Einlaßventile (4,5) maximal auftretende axiale Verschiebung der Gleitstücke (14,14') durch die bewegliche
Trennwand (8) kleiner als V4 der Quadratwurzel aus der wirksamen Fläche der Trennwand ist.
8. Druckregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Produkt aus Federkonstante der das
Gleitstück..^') belastenden i^der(26) und der maximal, auftretenden axialen Verschiebung des Gleitstückes
kleiner als 1% des Produktes aus der wirksamen Fläche der Trennwand (8) und dem in der jeweiligen
Teilkammer (6,7) auftretenden "Druck ist.
9. Druckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche
jeder Gleitpassung (29,30) kreisringförmig ist.
10. Druckregler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß elektrisch leitende
Kontakte (32, 33) in der Druckkammer (9) vorgesehen sind, die mit elektrisch leitenden Teilen (24) an der
beweglichen Trennwand (8) zusammenarbeiten und über die ab einer vorbestimmten Verstellung der beweglichen
Trennwand ein angeschlossener Stromkreis schließbar bzw. unterbrechbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0491381A AT379694B (de) | 1981-11-13 | 1981-11-13 | Druckregler |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3240546A1 DE3240546A1 (de) | 1983-05-26 |
| DE3240546C2 true DE3240546C2 (de) | 1986-06-26 |
Family
ID=3569819
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3240546A Expired DE3240546C2 (de) | 1981-11-13 | 1982-11-03 | Druckregler |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT379694B (de) |
| DE (1) | DE3240546C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN119851553B (zh) * | 2025-03-21 | 2025-06-20 | 西安国际医学中心有限公司 | 一种急救训练装置 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2159839A1 (de) * | 1971-12-02 | 1973-06-07 | Messer Griesheim Gmbh | Gasmischgeraet |
-
1981
- 1981-11-13 AT AT0491381A patent/AT379694B/de not_active IP Right Cessation
-
1982
- 1982-11-03 DE DE3240546A patent/DE3240546C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3240546A1 (de) | 1983-05-26 |
| AT379694B (de) | 1986-02-10 |
| ATA491381A (de) | 1985-06-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3114437C2 (de) | Druckregelventil | |
| DE2423243B2 (de) | Hydraulisches druckkompensiertes steuerventil | |
| DE2305798A1 (de) | Hydraulische steuereinrichtung, insbesondere lenkeinrichtung | |
| EP2280179A2 (de) | Wegeventilanordnung | |
| DE3305092C2 (de) | ||
| DE69112336T2 (de) | Steuerventil mit druckkompensiertem ventil. | |
| DE2105225B2 (de) | Strömungsteiler | |
| DE2436891A1 (de) | Logische fluidumsteuervorrichtung | |
| EP0630452B1 (de) | Proportional-wegeventil | |
| DE1169746B (de) | Federbelastetes UEberdruckventil mit einem seine Ausloesung bewirkenden federbelasteten Hilfsventil | |
| DE10015971A1 (de) | Steuerventil für eine Ölpumpe | |
| EP1126349A2 (de) | Druckreduzierventil | |
| DE3240546C2 (de) | Druckregler | |
| DE2439030A1 (de) | Zweistufige stroemungsmengen-steuerventileinrichtung | |
| DE3027819A1 (de) | Vorrichtung zur regelung einer verstellpumpe | |
| DE3029485A1 (de) | Hydraulisches wegeventil zur lastunabhaengigen steuerung eines hydromotors | |
| DE69508807T2 (de) | Druckregelservoventil | |
| EP0078861A1 (de) | Druckregeleinrichtung | |
| DE2556708C2 (de) | Für die Blockbauweise vorgesehenes Hydrowegeventil | |
| DE4219552C2 (de) | Vorgesteuertes Zwei-Wegeventil mit einstellbarer, druckunabhängiger Schließzeit | |
| DE2359470C3 (de) | Druckminderventil | |
| DE2003346A1 (de) | Durchflusssteuerventil | |
| EP0510326B1 (de) | Ventileinrichtung | |
| DE3234820C2 (de) | Hydraulische Steuervorrichtung | |
| DE2101727A1 (de) | Vorrichtung zur Regelung des Hubs hubveranderhcher Hydraulikpumpen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |