DE3223762C2 - Überströmventil, insbesondere für ein Mehrkreisschutzventil einer Druckluftbremsanlage von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Überströmventil, insbesondere für ein Mehrkreisschutzventil einer Druckluftbremsanlage von KraftfahrzeugenInfo
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Abstract
Ein Mehrkreis-Schutzventil besitzt mehrere, in einem gemeinsamen Gehäuse (1) angeordnete, Überströmventile (2, 3) und diese verbindende Leitungen, wobei jedes Überströmventil (2, 3) eine über einen Federteller (31) an einem Gehäusedeckel (6) abgestützte Einstellfeder (28) und eine den Einlaßsitz (12) durchgehend überspannende Membran (8) aufweist. Zur Erhöhung der Lebensdauer der Membran (8) und der Funktionssicherheit jedes Überströmventils und damit auch des Mehrkreis-Schutzventils ist zur Begrenzung der Anpreßkraft am Einlaßsitz (12) auf die Membran (8) in der Schließstellung des Überströmventils (2 bzw. 3) zwischen dem gemeinsamen Gehäuse (1) und dem Gehäusedeckel (6) auf der der Einstellfeder (28) zugekehrten Seite der Membran (8) ein Anschlagring (27) für den Federteller (31) vorgesehen. Weiterhin weist jede Membran (8) an ihrem Außenumfang eine Manschettendichtung (9) auf, mit der sie dichtend und einspannungslos in einem Zylinder (10) am Gehäuse (1) gelagert ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Überströmventil, insbesondere für ein Mehrkreisschutzventil einer
Druckluftbremsanlage von Kraftfahrzeugen, mit einem einen Zylinder aufweisenden Gehäuse und eine sich
über einen Federteller sowie an einem Gehäusedeckel abstützenden Einstellfeder sowie einer einen Einlaßsitz
durchgehend überspannenden Membran, wobei zur Begrenzung der Anpreßkraft am Einlaßsitz auf die Membran
ein den Federteller gehäuseseitig abstützender Anschlagring vorgesehen ist. Die Erfindung läßt sich somit
sowohl an einem einzelnen Überströmventil als auch bei mehreren Überströmventilen innerhalb eines Mehrkreisschutzventils
verwirklichen.
Die DE-OS 29 51 297 zeigt ein Überströmventil in Verbindung mit einem Mehrkreisschutzventil mit den
im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Merkmalen. Dabei ist eine gemeinsame, über die vier Überströmventile
durchgehende Membran vorgesehen, die an den verschiedensten Stellen zwischen einem gemeinsamen
Gehäusedeckel und dem gemeinsamen Gehäuse eingespannt und damit in nachteiliger Weise belastet ist.
Diese gemeinsame Membran besitzt aufgrund ihrer Einspannung nicht nur solche Dichtungszonen, die gegenüber
der Atmosphäre abdichten, sondern auch solche Zonen, bei denen direkt ein Kreis gegenüber dem benachbarten
Kreis abgedichtet ist. Ist die Anpressung in diesem Bereich nicht mit der erforderlichen Dichtheit
vollzogen, dann steht ein Kreis mit dem benachbarten Kreis in dauernder Verbindung und eine wesentliche
Funktion des Mehrkreisschutzventils, nämlich die Absicherung eines Kreises gegnüber dem Nachbarkreis, ist
damit nicht mehr erfüllt. Mit derartigen Undichtigkieten ist in relativ hohem Maße zu rechnen, auch wenn der
gemeinsame Gehäusedeckel an vier oder fünf Stellen gespannt bzw. angepreßt wird. Eine derart gleichmäßige
Anpressung, wie sie für die Dichtheit erforderlich isi.
ίο läßt sich an allen Stellen nur sehr schwer erzielen.
Seite der Membran einen Einsatzkörper, der auch den Einlaßsitz des Überströmventiles bildet. Zwischen dem
Einspannrad der einzelnen Membranabschnitie und den Ventilsitzen können Stützringe vorgesehen sein, welche
die Eindrückung der Ventilsitze in die Membran auf ein bestimmtes zulässiges Maß begrenzen. Damit bildet ein
solcher Stützring einen gehäuseseitig abgestützten Anschlagring, an dem sich die Kraft der Feder über den
Federteller und die Membran abstützt, so daß die Anpreßkraft des Federtellers über die Membran auf den
Einiaßsiiz auf diese Weise begrenzt wird. Allerdings ist
damit der Nachteil verbunden, daß die Membran nicht nur an ihrem Einspannrand, sondern auch zwischen
Federteller und Stützring von der Kraft der Einstelifeder fortwährend zusammengepreßt wird. Eine gewisse
Entlastung der Membran tritt damit nur im Bereich des Einlaßsitzes ein. Es versteht sich, daß die Membran hier
jedoch nicht völlig entlastet werden kann, weil der Einlaßsitz ja seine Schließfunktion erfüllen muß und hier/u
eine gewisse begrenzte Anpreßkraft erforderlich ist.
Die DE-PS 12 70 346 zeigt ein Drucküberwachungsventil, welches zwischen Kompressor und den Druckluftbehältern
einer Druckluftbeschaffungsanlage an ähnlicher Stelle wie ein Mehrkreisschutzventil eingebaut
ist. Dieses Drucküberwachungsventil besitzt zwei lose Membranen, die also gehäuseseitig nicht eingespannt
sind und die in ihrem Randbereich nach An einer Manschettendichtung ausgebildet sind, so daß sie dori
wie Rückschlagventile arbeite·?, d. h. £*:ε Druckluft in
der einen Richtung durchlassen, in der anderen Richtung aber absperren. Diese beiden !ösen Membranen
werden in Verbindung mit einem beweglichen Kolben angeordnet und gegen die Stirnflächen dieses Kolbens
über zwei Federn angepreßt, deren zugehörige Fedcrteller durch gehäuseseitige Anschläge begrenzt verschiebbar
sind. Damit kann bei entsprechender Dimensionierung erreicht werden, daß die losen Membranen
an dem Kolben mit einer begrenzten Anpreßkraft anliegen. Diese begrenzte Anpreßkraft wirkt allerdings nur
so lange, wie in der Druckluftbeschaffungsanlage kein Defekt vorliegt. Tritt ein Defekt in einem Bremskreis
auf, dann verläßt der Kolben seine Mittelstellung und die lose Membran wird dann über die zuvor genannte
Feder auf der einen Seite voll belastet. Im übrigen crbringt die Abstützung dieser über die Federteller wirkenden
Federn keinerlei Entlastung der Einlaßsitze der beiden Ventile, die mit Tauchkolben arbeiten, die iiber
Federn wiederum vorgespannt sind, so daß der EinlaLlsitz
von der vollen Kraft der auf den Tauchkolben wirkenden Feder belastet wird. Bei einem Defekt in einem
Bremskreis ist es sogar so. daß diese volle Belastung des Einlaßsitzes durch eine Verschiebung des Kolbens aus
seiner Mittelstellung heraus zusätzlich belastet wird. Somit werden bei diesem Druckübcrwaehungsvcntil auch
t>5 die losen Membranen einer erheblichen Belastung ausgesetzt,
wodurch sich die Lebensdauer entsprechend verkürzt.
Die DE-OS 23 55 456 zeigt ein Mchrkreisschutzventil
mit mehreren Überströmventilen. Dabei ist für jedes Überströmventil eine gesonderte durchgehende Membran
vorgesehen, die über den Umfang gehäuseseitig eingespannt und damit festgelegt ist. Die Kraft der Einstellfedcr
wirkt über einen Ventilteller voll auf den Einlaßsitz des Überströmventils ein. Dieser Einlaßsitz ist an
einem Einsatzkörper verwirklicht, der sich seinerseits wiederum an der Membran abstützt. Die Membran wird
somit fortwährend nicht nur an ihrem eingespannten Umfangsrand, sondern auch im Bereich des Einsatzkörpers
zusammengedrückt und damit in nachteiliger Weise von der vollen Kraft der Einstellfeder belastet Da die
Membran aus Gummi bzw. gummiartigem Material besteht, besteht die Gefahr, daß dieser Werkstoff nach
entsprechender Alterung und Fließvorgängen im Bereich des Federtellers bzw. des Einsatzkörpers durchgestanzt
wird, so daß die Funktionssicherheit entfällt und die Membran ihre Lebensdauer beendet hat Auch das
Einspannen der Membran entlang des Umfangsrandes ist für die Lebensdauer nachteilig, da die Membran hier
einerseits dauernd kraftmäßig in axialer Richtung belastet und damit gequetscht ist und andererseits diese Einspannquetschung
der notwendigen Bewegung der Membran entgegenwirkt bzw. die restliche Membran nur gegen diese Einspannung bewegbar ist Die Membran
ist damit einer erheblichen Biegebeanspruchung bei entsprechender Bewegung ausgesetzt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Überströmventil,
insbesondere in Verbindung mit einem Mehrkreisschutzventil, so weiterzubilden, daß die Membran
durch Quetschung der Zusammendrückung vergleichsweise weniger belastet wird, so daß sich ihre Lebensdauer
vergrößert und somit das Überströmventil seine Funktion sicher über längere Zeit erfüllen kann.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Anschlagring auf der der Einstellfeder zugekehrten Seile
der Membran vorgesehen ist, daß die Membran an ihrem Außcriumfang eine Manschettendichtung aufweist
mit der sie dichtend und einspannungslos im Zylinder am Gehäuse gelagert ist, und daß auf der der
Einstellfeder des Überströmventils abgekehrten Seite der Membran im Gehäuse ein Membranstützkörper
vorgesehen ist Die Membran des Überströmventils kann sich in ihrem Zylinder bewegen, indem sie einspannungslos
gelagert ist Trotzdem kann sie ihre Dichtfunktion erfüllen, weil der Membranstützkörper vorgesehen
ist. Dieser verhindert einen schrägen Einbau der lose im Zylinder eingelagerten Membran, dient also zunächst
als Montagehilfe und stellt darüber hinaus sicher, daß die Membran nach dem Einbau bei der ersten druckmäßigen
Beaufschlagung über die Manschettendichtung bereits Dichtheit erzielt, so daß die Funktion gewährleistet
ist. Der Membranstützkörper verhindert weiterhin unzulässige Durchbiegungen der Membran im Bereich
der Manschettendichtung. Er verhindert ferner, daß die empfindliche Kante der Manschettendichtung bei der
Montage auf einen Gehäuseabsatz am Zylinder o. dgl. .iiifgepreßt werden kann. Die Membran dichtet mit ihrem
Rand einmal den Überströmraum gegenüber dem die Einstellfeder im Gehäusedeckel aufnehmenden
Ruum ab und bildet gleichzeitig die Dichtung zur Atmosphäre
hin. Wenn das Überströmventil in Mehrfachanordnung in einem Mehrkreisschutzventil angewendet
wird, wird damit gleichzeitig die Abdichtung des einen
Überströmventils gegenüber dem anderen Überströmventil erreicht, und zwar ohne daß eine Vielzahl von
AnprcBschrauben zwischen Gehäusedeckel und Gehäuseunteneil
des Mehrkreisschutzventils vorgesehen sein müssen. Durch die einspannungslose Lagerung der
Membran im Zylinder wird die empfindliche Kante der Manschettendichtung nicht beeinträchtigt, so daß diese
ihre ordnungsgemäße Funktion hinsichtlich Dichtheit und langer Lebensdauer erfüllen kann. Die Membran
unterliegt im Bereich ihrer einspannungslosen Lagerung nicht einer übermäßigen Biegebeanspruchung, da
sie ggfs. ausweichen kann. Im Mittelbereich der Membran, also dort, wo das Einlaßventil gebildet ist, wird in
ίο der Schließstellung jedes Überströmventils nur eine bestimmte
Anpreßkraft auf die Membran übertragen. Die restliche Kraft der Einstellfeder stützt sich in der
Schließstellung des Einlaßventils an dem Anschlagring gehäuseseitig ab, und zwar ohne die Membran zusammenzudrücken.
In der Offenstellung muß die Membran zwar die volle Kraft der Einstellfeder aufnehmen. Dies
geschieht jedoch durch Anlage der Membran in einem Mittelbereich relativ großer Fläche an der Fläche des
Federtellers und wirkt sich somit für die Lebensdauer der Membran nicht nachteilig aus.
Wenn das Überströmventil einen cs:\ Einlaßsitz tragenden
Einsatzkörper aufweist, kann du" Membranstützkörper und der Einsatzkörper einstückig ausgebildet
sein. Freilich besteht auch die Möglichkeit, daß der Membranstützkörper als gesondertes Teil im gemeinsamen
Gel^use zusätzlich zu einem Einsatzkörper angeordnet
ist. In beiden Fällen können Einsatzkörper und Membranstützkörper gehäusefest oder auch beweglich
zum Gehäuse vorgesehen sein.
Die Membran ist vorteilhaft mit ihrer Manschettendichtung beweglich im Zylinder des Gehäuses gelagert
Diese Beweglichkeit kann nach beiden Richtungen vorgesehen sein, wobei es sich versteht, daß die Beweglichkeit
in Richtung auf die Einstellfeder nur einen begrenzten Weg einnehmen kann. Es ist aber auch möglich, die
Membran mit ihrer Manschettendichtung in Öffnungsrichtung der Membran gegenüber dem Einlaßsitz gegen
e'ijen Anschlag zu lagern, so daß lediglich eine Bewegungsmöglichkeit
in der anderen Richtung vorgesehen ist. Dies dient der freien Einstellbarkeit und dem
Schu'ze der empfindlichen Kante der Manschettendichtung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch dar. Mehrkreis-Schutzventil
und
F i g. 2 eine Draufsicht auf das Mehrkreis-Schutzventil gemäß F i g. 1. ausgebildet für vier Kreise.
Das Mehrkreis-Schutzventil weist ein gemeinsames Gehäuse 1 auf, in welchem die Einlaßsitze der Überströmventile
2, 3, 4, 5 gebildet bzw. untergebracht sind. Es kann ein gemeinsamer Gehäusedeckel 6 vorgesehen
sein, der sich über sämtliche vier Überströmventile hinwej erstreckt und beispielsweise mit einer einzigen zentral
angeordneten Befestigungsschraube 7 am Gehäuse 1 fixiert ist. Diese einfache Befestigung in Verbindung
mit der möglichen Ausbildung des Gehäusedeckels 6 als Kunststoffspritzteil ist möglich, weil die randseitige Einspannung
der Membrane der Überströmventile entfällt.
Selbstverständlich kann der Gehäusedeckel 6 auch in vier einzelne Gehäusedeckel unterteilt sein, die dann
den Überströmventilen zugeordnet sind und jeweils am Gehäuse 1 zu befestigen sind.
Jedes Überströmventil 2,3,4,5 besitzt eine Membran 8 aus Gummi oder g.'mmiähnlichem Material, die im
wesentlichen die Form einer durchgehenden Kreisscheibe aufweist und an ihrem äußeren Umfang mit
einer Manschettendichtung 9 versehen ist. jede Mem
bran 8 ist mit ihrer Manschettendichtung 9 lose und einspannungslos, jedoch dichtend in einem Zylinder 10
im Gehäuse 1 gelagert. Im Gehäuse 1 ist beispielsweise
an einem Einsatzkörper 11 ein Einlaßsitz 12 gebildet, der mit der Membran 8 das Einlaß- bzw. Durchlaßventil
jedes Überströmventils 2, 3,4, 5 bildet. Der Einsatzkörper 11 kann einstückig zu einem stern- oder rippenförmig
ausgebildeten Membranstützkörper 13 ausgeformt sein, dessen radial abstehende Arme die Membran 8
unterstützen. Der Membranstützkörper 13 kann selbstverstandlich
auch als gesondertes Teil zu dem Einsatzkörper vorgesehen sein. Er dient auch als Montagehilfe,
damit beim Einsetzen der Membran 8 mit ihrer Manschettendichtung 9 die Dichtkante der Manschettendichtung
9 nicht allzu weit in den Zylinder lOeingeschoben wird. Außerdem sichert der Membranstützkörper
13 eine ausgerichtete Lage der Membran 8 mit dichtender Anlage der Manschettendichlung 9 am Zylinder 10.
Der Einsaizkörpci ίί isi mi; Hilfe einer Dichtung !4
im Gehäuse 1 dichtend gelagert. Der Einsatzkörper 11
ist mit einem ihn zentral durchsetzenden Kanal 15 ausgestattet, der dem Durchfluß der Druckluft bei geöffnetem
Überströmventil dient. Das Gehäuse 1 besitzt in üblicher und bekannter Weise verschiedene Anschlüsse,
wie sie der Einfachheit halber in F i g. 2 angedeutet sind. Am Anschluß 16 erfolgt die Anströmung, so daß das
Mehrkreis-Schutzventi! von dem Kompressor 17 über einen Druckregler 18 mit Druckluft versorgt wird. Diese
Druckluft wird zunächst zu den beiden Überströmventilen 2 und 3 für die c «ten beiden Kreise I und Il geleitet.
Von deren Anschlüssen 19 und 20 führen Leitungen zu Drucklufivorratsbehältern 21 und 22 und von dort wieder
zurück zum Mehrkreis-Schutzventil an Anschlüsse 23 und 24. Sodann werden von dort die Überströmventile
4 und 5 angeströmt. Die Abströmung erfolgt über J5 Anschlüsse 25 und 26. so daß dort die Kreise III und IV
beginnen.. Die Überströmventile 4 und 5 sind genauso
ausgebildet, wie dies anhand von Fig. I für die Überströmventile
2 und 3 gezeigt ist.
Jedes Überströmventil 2, 3, 4, 5 besitzt oberhalb seiner Membran 8 einen Anschlagring 27. der zwischen
dem Gehäuse 1 und dem Gehäusedeckel 6 ortsfest gelagert sein kann. Es ist auch möglich, einen gemeinsamen
Anschlagring 27 für sämtliche Überströmventile vorzusehen. Der Anschlagring 27 muß nicht unbedingt in der
Teilungsebene zwischen Gehäusedeckel 6 und Gehäuse 1 angeordnet werden, eine solche Anordnung ist jedoch
zweckmäßig. Im Gehäusedeckel 6 ist jedes Überströmventil 2, 3, 4, 5 mit einer Etnstellfeder 28 versehen, die
auf der einen Seite auf einer Stellschraube 29 mit Federteller gelagert ist. {ede Stellschraube 29 ist beispielsweise
in einer Mutter 30. die als Metallteil in den beispielsweise aus Kunststoff bestehenden Gehäusedeckel 6 eingelegt
ist. verdrehbar. Auf der anderen Seite stützt sich die Einsteilfeder 28 jeweils auf einem Federteller 31 ab,
der an der Membran 8 aufliest. Der Durchmesser des Federtellers 31 ist größer als der Innendurchmesser des
Anschlagrings 27, wobei auch die übrigen geometrischen Abmessungen dieser Teile so aufeinander abgestimmt
sind, daß sich beim Schließen jedes Überstromventils
im Bereich des Einlaßsitzes 12 nur eine gewisse begrenzte Zusammenpressung der Membran 8 ergibt.
Diese Anpreßkraft wird durch das Aufsetzen des Federtellers 31 an dem Anschlagring 27 begrenzt Wie aus
F i g. i ersichtlich ist. bildet der Anschlagring 27 zugleich
eine Begrenzung für den ordnungsgemäßen Sitz der Membran 8 mit seiner Manschettendichtung 9 im Zylinder
10. Wie ersichtlich, wird die Membran 8 hier beim öffnen des Überströmventils auf ihrer vom Einlaßsit/
12 gebildeten Kreisringflächc beaufschlagt. Erst mich
dem öffnen ergibt sich die Gesamtfläche der Membran 8 als Wirkfläche, die in Verbindung mit der Kraft der
Einstellfeder 28 den SchlieUdruck bestimmt. Die Funktion
derartiger aus mehreren Überströmventilen zusammengesetzter Mehrkreis-Schutzventile ist bekannt
und bedarf daher keiner Erläuterung.
| Bezugszeichenliste | Gehäuse | Hierzu 1 Blatt Zeichnungen |
| 1 | Überströmventil | |
| 2 | Überströmventil | |
| 3 | Überströmventil | |
| 4 | Überströmventil | |
| 5 | Gehäusedeckel | |
| 6 | Befestigungsschraube | |
| 7 | M.emhrnn | |
| a | Manschettendichlung | |
| 9 | Zylinder | |
| 10 | Einsatzkörper | |
| U | Einlaßsitz | |
| 12 | Membranstützkörper | |
| 13 | Dichtung | |
| 14 | Kanal | |
| 15 | Anschluß | |
| 16 | Kompressor | |
| 17 | Druckregler | |
| 18 | Anschluß | |
| 19 | Anschluß | |
| 20 | Druckluf !vorratsbehälter | |
| 21 | Druckluft vorratsbehälter | |
| 22 | Anschluß | |
| 23 | Anschluß | |
| 24 | Anschluß | |
| 25 | Anschluß | |
| 26 | Anschlagring | |
| 27 | Einstellfeder | |
| 28 | Stellschraube | |
| 29 | Mutter | |
| 30 | Federteller | |
| 31 | ||
Claims (4)
1. Überströmventil, insbesondere für ein Mehrkreisschutzventil einer Druckluftbremsanlage von
Kraftfahrzeugen, mit einem einen Zylinder aufweisenden Gehäuse und eine sich über einen Federteller
sowie an einem Gehäusedeckel abstützenden Einstellfeder sowie einer einen Einlaßsitz durchgehend
überspannenden Membran, wobei zur Begrenzung der Anpreßkraft am Einlaßsitz auf die Membran ein
den Federteller gehäuseseitig abstützender Anschlagring vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlagring (27) auf der der Einstellfeder (28) zugekehrten Seite der Membran
(8) vorgesehen ist, daß die Membran (8) an ihrem Außenumfang eine Manschettendichtung (9) aufweist,
mit der sie dichtend und einspannungslos im Zylinder (10) am Gehäuse (1) gelagert ist, und daß
auf der der Pinstellfeder (28) des Oberströmventiles (2, 3, 4, 5) abgekehrten Seite der Membran (8) im
Gehäuse (1) ein Membranstützkörper (13) vorgesehen ist.
2. Überströmventil nach Anspruch 1, mit einem den Einlaßsitz tragenden Einsatzkörper, dadurch gekennzeichnet,
daß der Membranstützkörper (13) und der Einsatzkörper (11) einstückig ausgebildet
sind.
3. Überströmventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (8) mit ihrer
Manschetwndichtung (9) beweglich im Zylinder (10) des Gehäuses (1) gelagert is?
4. Überströmventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Membran '*) mit ihrer Manschettendichtung (9) in Öffnungsrichtung der Membran
gegenüber dem Einlaßsitz(12) gegen einen Anschlaggelagertist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823223762 DE3223762C2 (de) | 1982-06-25 | 1982-06-25 | Überströmventil, insbesondere für ein Mehrkreisschutzventil einer Druckluftbremsanlage von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823223762 DE3223762C2 (de) | 1982-06-25 | 1982-06-25 | Überströmventil, insbesondere für ein Mehrkreisschutzventil einer Druckluftbremsanlage von Kraftfahrzeugen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3223762A1 DE3223762A1 (de) | 1983-12-29 |
| DE3223762C2 true DE3223762C2 (de) | 1985-03-14 |
Family
ID=6166852
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19823223762 Expired DE3223762C2 (de) | 1982-06-25 | 1982-06-25 | Überströmventil, insbesondere für ein Mehrkreisschutzventil einer Druckluftbremsanlage von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3223762C2 (de) |
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| DE102012014733A1 (de) | 2012-07-25 | 2014-01-30 | Wabco Gmbh | Mehrkreis-Schutzventil für eine Luftaufbereitungsanlage |
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|---|---|---|---|---|
| RU2560945C1 (ru) * | 2014-01-28 | 2015-08-20 | Марат Мухамадеевич Галеев | Четырехконтурное защитное клапанное устройство |
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| DE1270346B (de) * | 1963-04-12 | 1968-06-12 | Bendix Westinghouse Automotive | Druckueberwachungsventil |
| DE2951297A1 (de) * | 1979-12-20 | 1981-07-02 | Knorr-Bremse GmbH, 8000 München | Mehrkreisschutzventil, insbesondere fuer druckluftbremsanlagen |
-
1982
- 1982-06-25 DE DE19823223762 patent/DE3223762C2/de not_active Expired
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| EP2695779A1 (de) | 2012-07-25 | 2014-02-12 | WABCO GmbH | Mehrkreis-Schutzventil für eine Luftaufbereitungsanlage |
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| Publication number | Publication date |
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| DE3223762A1 (de) | 1983-12-29 |
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