DE3220768C2 - Verfahren zum Herstellen von mit einer strukturierten Dekorschicht versehenen Formteilen aus Faservliesen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von mit einer strukturierten Dekorschicht versehenen Formteilen aus Faservliesen

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Abstract

Verfahren zum Herstellen von mit einer strukturierten Dekorschicht versehenen Formteilen aus Kunstharz-haltigen Faservliesen, bei denen das mit dem Kunstharz behandelte Faservlies unter Anwendung von Druck und Wärme einem Formpreßvorgang unterworfen wird, wobei die Dekorfolie zur Vereinfachung und zur Erzielung einer preiswerteren Herstellungsweise gemeinsam mit dem kunstharzbehandelten Faservlies glatt und unstrukturiert in eine Formpresse eingelegt und anschließend gemeinsam verpreßt werden, wobei die Dekorfolie entsprechend der Formfläche des Preßwerkzeuges strukturiert und gleichzeitig mit dem aushärtenden Faservlies fest verbunden wird.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von mit einer strukturierten Dekorschicht versehenen beliebig geformten Formteilen aus kunstharzgetränkten Faservliesen nach dem Oberbegriff des Hauptanspruches.
Formteile aus Faservliesen, wie sie in der DE-PS 30 320 beschrieben sind, mit einer Dekoroberfläche, finden vielfache Anwendung, beispielsweise für die Herstellung von Möbeln, Innenverkleidungen von Land- und Wasserfahrzeugen, Wandelementen usw. Die Formteile besitzen den Vorteil, daß sie jeder beliebigen Form angepaßt werden können und gleichzeitig das erwünschte Dekor der zu erzielenden Form exakt angepaßt ist So ist es zum Beispiel möglich, Leder-Prägungen für Schalensitze beispielsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln herzustellen oder Abdeckungen. Diese Formteile aus Faservliesen besitzen weiterhin den großen Vorteil gleichzeitig geringen Gewichts und leichter Herstellbarkeit, wie dies insbesondere bei Innenauskleidungen von Fahrzeugen erwünscht ist, wobei jedoch gleichzeitig eine relativ hohe mechanische Belastbarkeit erzielt werden kann.
Aus der bereits vorstehend erwähnten DE-PS 30 320 ist ein Verfahren der gattungsgemäßen Art bekannt, bei dem mit Kunstharz getränkte Faservliese unter erhöhten Temperaturen und unter Anwendung von geringem Druck verpreßt werden, wobei die Formkörper aus nur zwei übereinander gelegten Faservliesbahnen bestehen, die, einseitig mit flüssigem Kunstharz beschichtet und mit den beschichteten Seiten einander zugekehrt, in eine herkömmliche Presse eingelegt werden. Dabei wird zum Tränken der Faservliese bevorzugt ein Polyesterharz verwandt, welches mit einem geringen Preßdruck, der unter 931 · 105 Pa liegt, formgepreßt wird. Dieses Verfahren ist insbesondere deshalb vorteilhaft, weil die damit vorgeschlagene Verwendung von Polyesterharzen gegenüber den bis dahin bekannten Phenolharzen den Vorteil niedrigeren anzuwendenden Drucks und niedrigerer Temperaturen mit sich brachte, so daß es möglich wurde, anstatt der bis dahin notwendigen sehr teuren Formwerkzeuge aus Spezialstahl billige Aluminiumpreßwerkzeuge einzusetzen.
Ein weiteres Verfahren zur Herstellung von Formteilen mit formgepreßter Kokos- oder Jutefaservliesmatte sieht vor, daß mit Wellpappe verstärkte Faservliesmatten eingesetzt werden, wobei diese Faservliesmatten
is mit Polyesterharz getränkt sind und sodann in der aus der DE-PS 28 30 320 vorbekannten Weise verarbeitet werden können. Auch ist ein Formteil bekanntgeworden, bei dem zur Erzielung eines leichteren Raumgewichts treibmittelgeschäumtes Kunstharz eingesetzt wird, um die Vliesmatten zu tränken oder zu beschichten. Diese mit »geschäumtem« Polyesterkunstharz hergestellten Formteile zeichnen sich insbesondere durch bei hoher mechanischer Beanspruchbarkeit günstiges Gewicht a:is.
Aus Saihofer/Thomass: Kunststoff-Verarbeitung kurz und bündig 1967, Seiten 70,118/119,128/130 ist ein Verfahren zum Herstellen von flexiblen Laminaten bekannt, bei dem mit Weich-PVC-Folien kaschierte Textilbahnen nach der Kaschierung geprägt und bedruckt werden können. Für das Herstellen der kaschierten Textilbahnen einerseits und das anschließende Prägen oder Drucken andererseits sind zwei getrennte Arbeitsvorgänge erforderlich. Die CH-PS 1 54 588 lehrt das Aufbringen sehr dünner, lackartiger Folien als Deckfolien unter Verwendung von Klebstoff, wobei an eine Formgebung von Formteilen unter gleichzeitigem Anbringen einer Dekorfolie und Strukturierung derselben nicht gedacht ist Schließlich betrifft die DE-Patentanmeldung 18 47 589, bekanntgemacht am 1.3.1962, das Zusammenkaschieren von Folienbahnen, wobei die eine Folienbahn aus einem thermoplastischen Kunststoff und die andere aus einer aus lockerem Gewebe bestehenden Warenbahn hergestellt ist, die zusammen eine flexible, kaschierte Textilbahn herstellen. Auch dabei ist die Herstellung von mit Dekorfolie versehenen Formteilen nicht angesprochen.
Es ist aber zweckmäßig, nach dem gattungsgemäßen Verfahren gepreßte Formteile mit einer Dekorschicht zu erhalten, die diesen ein für ihren Einsatzzweck, beispielsweise als Innenverkleidung, angenehmes Äußeres verleiht Bisher wurden derartige Dekorschichten mit Spezialklebstoff auf die Faservliesmatten-Formteile nach dem Aushärten aufgebracht, da die Dekorfolie gegenüber der Anwendung von Preßwerkzeugen außerordentlich empfindlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren der gattungsgemäßen Art zu schaffen, welches die Nachteile des Standes der Technik, insbesondere das zeitaufwendige, gesonderte Aufkleben und Aufbringen von Klebstoff, vermeidet und zu einer kostengünstigeren Herstellung führt, wobei möglichst noch verbesscfic Produkte, bei denen cm besseres Aufbringen der Dekorfolie auf dem Untergrund, wie bisher möglich war, erzielt wird. Eine wesentliche Verbilligung entsteht dadurch, daß einfche Dünnfolien verwendet werden, die ihre Dekorstruktur erst im Formpreßvorgang des Werkstückes erhalten, und daß ein besonderer Klebstoff für das Verbinden mit der Folie entfällt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches aufgeführten Merkmale gelöst Besonders bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Dadurch, daß das Aufkleben der Dekoi-folie und das Aufbringen der Strukturierung auf dieselbe in dem gleichen Schritt erfolgt, ist es möglich, die Dekorfolie mit in das Formwerkzeug zu schieben, welches sonst ein vielleicht vorher bereits aufgebrachtes Dekor zerstören würde. Ferner wird dadurch das zeitaufwendige und häufig nur unpräzise erfolgende Aufkleben der Dekorschicht nach dem Ausformen des Formstückes vermieden, wodurch unter anderem auch kompliziertere Formen als bisher möglich, mit Dekor versehen werden können. Es ist lediglich notwendig, daß die noch unstrukturierte Dekorschicht auf der mit Wärme härtbarem Kunststoff getränkten oder beschichteten Faservliesmatte aufliegt, so daß der erfindungsgemäße Verbund erzielt werden kann, ohne daß zusätzlicher Klebstoff eingesetzt werden muß.
Falls eine unterschiedliche Dicke des Formteils erwünscht wird, beispielsweise Vertiefungen oder Erhöhungen eingepreßt werden sollen, wird ein partiell unterschiedlich hoher Druck auf das Formteil aufgebracht Das Formteil wird dadurch entsprechend geformt und durch das erhärtete, vernetzte Harz in diese Form gehalten.
Die Wirtschaftlichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens drückt sich außer in der Verwendung einfacher Dünnfolien und dem Wegfall des Klebers für die Folie, besonders in der großen Einsparung von Arbeitsaufwand aus.
Beim herkömmlichen Verfahren der Herstellung von mit Deckfolien kaschierter Formteile entstehen folgende vier Arbeitsschritte:
35
1. Formpressen der harzgetränkten Fasermatten
2. Auftragen des Klebstoffes für die Verbindung mit der Dekorfolie
3. Abdunsten des größten Teiles des Lösungsmittels im Klebstoff
4. Aufpressen der Dekorfolie auf das Formteil
Bei dem Verfahren im Sinne der Erfindung ist nur ein einziger Arbeitsvorgang erforderlich:
45
Formpressen der harzgetränkten Matte und gleichzeitiges Aufkleben der einfachen Folie, der im Formpreßvorgang die Struktur des Dekors eingeprägt wird.
50
Bedeutend ist auch die Verringerung des Investitionsaufwandes, da eine aufwendige besondere Kaschiereinrichtung sowie die Abdunstvorrichtung entfallen.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung im einzelnen erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Darstellung eines für die Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorbereiteten Schichtaufbaus mit einer Faservliesmatte und einer Dekorschicht; und
F i g. 2 ein Verfahrensprodukt, aus den übereinanderge.sgter!. c.isn „sr. : g. . ..crgeste..t.
Wie in Fig. 1 gezeigt, wird bei einer üblichen Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beispielsweise eine Faservliesmatte 12 durch eine Dekorschicht 10, welche bisher völlig glatt und nicht strukturiert ist, überlagert. Selbstverständlich kann eine weitere Dekorschicht 10 auch unterhalb des Faservlieses vorgesehen
Die Faservliesmatte ist mit einem durch Druck und Wärme härtbaren Kunstharz getränkt
Diese sandwichartige Struktur wird sodann in ein an sich bekanntes Formwerkzeug geschoben, welches bei der Verwendung von Polyester als Kunstharz mit einer Temperatur von 130° bis 150° C unter Verwendung eines Formwerkzeuges, dessen eine Preßfläche dem gewünschten Dekor entsprechend strukturiert ist und dadurch gleichzeitig mit dem Formpreßvorgang ein genarbtes Muster aufbringt, mit einem Druck von innerhalb 9,81 · 105Pa den Verbund preßt
Durch die Hitzeeinwirkung wird die Dekorfolie, welche beispielsweis aus PVC besteht, erweicht, wobei auch das die Faservliesmatte tränkende Harz noch als Weichmacher für die Dekorschicht wirken kann, so daß die Dekorschicht die Struktur der Formfläche des Werkzeugs annimmt, und gleichzeitig mit dem Faservliesmaterial verbunden wird.
Dabei kommen als Dekorschicht insbesondere Polyvinylchlorid-Folien in Frage, es kann jedoch auch Polyurethan oder Polyethylen eingesetzt werden. Die Dicke der Dekorfolie beträgt üblicherweise zwischen 0,12 und 0,35 mm. Vorzugsweise ist diese Dekorfolie gasdurchlässig, was dadurch erreicht wird, daß sie entweder sehr dünn ist (etwa 0,12 mm) oder aber, bei dickeren Schichten, Perforationen aufweist (beispielsweise 50 Löcher pro cm2), so daß ein Luftdurchlaß von 20 bis 50 Liter/ cmVpro min erreicht wird.
Dieses ist insbesondere dafür wichtig, daß Gase, die beim Pressen auftreten, aus dem Formteil entweichen können.
Als das Faservliesmaterial tränkendes oder beschichtendes Kunstharz wird bevorzugt ein solches ausgewählt, welches als Weichmacher für die aufzubringende Dekorschicht wirkt, so daß diese einen besonders festen Verbund mit der darunter liegenden Schicht dadurch erhält, daß die Dekorschicht während des Preßvorganges angelöst wird und somit noch besser haftet.
Insbesondere sind als derartige Kunstharze Polyesterharze vorgesehen, welche zu harten, relativ spröden Formteilen mit geringer Elastizität führen; Melaminharze, Polyvinylharz und Harnstoffharze. Es ist weniger bevorzugt, Phenolharze einzusetzen, da diese erhöhten Druck, nämlich zwischen 29,5 · 105 — 49 ■ 105Pa bei hohen Temperaturen zum Pressen erfordern, was lediglich durch Spezialwerkzeuge erreicht werden kann. Zudem ist Phenol ausgesprochen giftig und daher schwierig zu verarbeiten.
Nichtsdestoweniger kann es dennoch für bestimmte Anwendungsgebiete erwünscht sein, derartig hochtemperaturfeste Materialien einzusetzen.
Als Faservliesmatten werden üblicherweise Kokos-, Jute-, Baumwoll- oder Lignozellulose-Wirrfaser-Vliesmatten eingesetzt.
Wie sich aus F i g. 2 ergibt, ist es derart möglich, Oberflächenstrukturen in die Formteile einzuprägen; so ist beispielsweise in F i g. 2 mit dem Bezugszeichen 16 die nunmehr genarbte und fest mit dem Untergrund verbundene Dekorfolie gezeigt, wobei ersichtlich ist, daß sich das Dekor auch innerhalb der ausgeformten AusofstXrung CrSiPCCiCi; »'ciurcnv* niii «^czugszciCucn »-» «ic nun fertig ausgehärtete, kunststoffverstärkte Jutefaservliesmatte bezeichnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von mit einer strukturierten Dekorschicht versehenen, beliebig geformten Formteilen aus kunstharzgetränkten Faservliesen, bei dem das mit Kunstharz getränkte Faservlies unter Anwendung von Druck und Wärme einem Formpreßvorgang unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Material der Dekorfolie aus der Gruppe bestehend aus Polyvinylchlorid, Polyurethan oder Polyethylen ausgewählt wird; daß das das Faservlies tränkende Kunstharz ausgewählt wird aus der Gruppe bestehend aus Polyesterharzen, Polyvinyl-, Melamin- oder Harnstoffharzen; und daß das kunstharzgetränkte Faservlies und die noch glatte, unstrukturierte Dekorfolie gemeinsam in die Formpresse eingelegt und anschließend gemeinsam verpreßt werden, wobei die Dekorfolie entsprechend der Oberflächenstruktur der Formfläche der Presse strukturiert und gleichzeitig mit dem unter Vernetzung des Kunstharzes aushärtenden Faservlies ohne Verwendung eines besonderen Klebemittels fest verbunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß als Faservlies Kokos-, Jute-, Baumwolloder Lignozellulose-Wirrfaserbahnen verwendet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Dekorfolie eine gasdurchlässige Dünnfolie verwendet wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine perforierte Dekorfolie verwendet wird.
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