DE3215309C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3215309C2 DE3215309C2 DE19823215309 DE3215309A DE3215309C2 DE 3215309 C2 DE3215309 C2 DE 3215309C2 DE 19823215309 DE19823215309 DE 19823215309 DE 3215309 A DE3215309 A DE 3215309A DE 3215309 C2 DE3215309 C2 DE 3215309C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltage
- value
- cathode ray
- ray tube
- color
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 30
- 230000035515 penetration Effects 0.000 claims description 29
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 14
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 10
- 230000010354 integration Effects 0.000 claims description 3
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 10
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 8
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 4
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 244000132059 Carica parviflora Species 0.000 description 1
- 235000014653 Carica parviflora Nutrition 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N9/00—Details of colour television systems
- H04N9/12—Picture reproducers
- H04N9/16—Picture reproducers using cathode ray tubes
- H04N9/29—Picture reproducers using cathode ray tubes using demagnetisation or compensation of external magnetic fields
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Video Image Reproduction Devices For Color Tv Systems (AREA)
- Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
- Processing Of Color Television Signals (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Hochspannungsfarbschalter der
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art.
Ein solcher Hochspannungsfarbschalter ist aus SID International
Symposium/Digest of Technical Papers, Vol. XII,
First Edition, April 1981, Publisher: Lewis Winner, Coral
Gables, FL 33134, Sn. 92 und 93, bekannt. Bei diesem bekannten
Hochspannungsfarbschalter sind keine Maßnahmen
vorgesehen, um Energie zu sparen.
Eine Farbpenetrationskatodenstrahlröhre ist bekanntlich eine
Anzeigevorrichtung, die einen Schirmträger hat, auf welchem
ein Bild oder alphanumerische Zeichen geschrieben werden können.
Eine oder mehrere Phosphorschichten auf der Innenfläche
des Schirmträgers können ausgewählt werden, um fast jede gewünschte
Wellenlänge sichtbaren Lichtes zu emittieren. Wenn
zwei Phosphorschichten auf den Schirmträger aufgebracht sind,
ist es möglich, mehr als zwei unterschiedliche Farben anzuzeigen,
indem die Tiefe des Eindringens des Elektronenstrahls
in die Phosphorschichten geändert wird. Weil der durch die
Katode in dem Hals der Penetrationskatodenstrahlröhre emittierte Elektronenstrahl
mit einer Geschwindigkeit auf die Phosphorschichten
auftrifft, die hauptsächlich durch den Spannungswert
an der Anode beeinflußt wird, wird eine
Änderung des Wertes der an die Anode angelegten
Spannung den Anteil von durch die beiden Phosphorschichten
emittiertem Licht entsprechend ändern. Mit anderen
Worten, bei einer Penetrationskatodenstrahlröhre mit
zwei Schichten von unterschiedliches Licht emittierendem
Phosphor können bis zu etwa vier Farben einem Betrachter angezeigt
werden, indem der Wert der Gleichspannung geändert
wird, die an die Anode angelegt wird, welche
nahe der Vorderseite der Penetrationskatodenstrahlröhre angeordnet ist.
Eine beträchtliche Beschränkung bei der Verwendung von Penetrationskatodenstrahlröhren
steht in Beziehung zu der Länge
der Rücksetzperiode zwischen zwei Schreibperioden.
Weil der Gleichspannungswert an der Anode
während der Rücksetzperiode geändert werden muß, ist die
Länge der Rücksetzperiode hauptsächlich durch die elektrische
Kapazität festgelegt, die der Anode zugeordnet ist.
Die Anode ist körperlich relativ groß und hat deshalb von
Haus aus eine große Kapazität, was zur Folge hat, daß eine
beträchtliche Menge an elektrischer Ladung während einer
Schreibperiode auf ihr gespeichert wird. Selbstverständlich
erhöhen alle zusätzlichen Kondensatoren, insbesondere große
Kondensatoren, die in Hochspannungsnetzgeräten häufig benutzt
werden, ebenfalls die Kapazität in dem Hochspannungskreis
und tragen zur Verlängerung der Rücksetzperiode bei.
Weil diese elektrische Ladung vergrößert oder verkleinert
wird, um den Spannungswert an der Anode zu ändern, steht die
Rücksetzperiode zwischen zwei Schreibperioden in Beziehung
zu der Lade-/Entladegeschwindigkeit, die von Haus aus der Gesamtkapazität
zugeordnet ist, welcher sich das Hochspannungsnetzgerät
gegenübersieht.
Eine weitere Beschränkung, die sich bei bekannten Farbschaltern
findet, welche bei Penetrationskatodenstrahlröhren benutzt
werden, steht in Beziehung zu der Einstellung der Aufeinanderfolge
der auf dem Schirmträger der Penetrationskatodenstrahlröhre anzuzeigenden
Farben. Es ist zwar möglich, drei oder vier unterscheidbare
Farben auf einer Zwei-Schicht-Penetrationskatodenstrahlröhre
anzuzeigen, einige Hochspannungsfarbschalter müssen
jedoch in einer besonderen Reihenfolge arbeiten. Mit anderen
Worten, der Hochspannungsfarbschalter liefert der Anode
einen vorgewählten Spannungswert in aufeinanderfolgenden
Schreibperioden, d. h. die Anodenspannung wird von 10 kV auf
14 kV, von 14 kV auf 18 kV und schließlich wieder von 18 kV
auf 10 kV geändert. Während jeder dieser aufeinanderfolgenden
Schreibperioden werden Bilder oder alphanumerische Zeichen,
die durch den Elektronenstrahl geschrieben werden, nur in
der Farbe angezeigt, die dem an der Anode eingeprägten Spannungswert
entspricht. Wenn Bilder oder alphanumerische Zeichen
während einer besonderen Schreibperiode in einer Farbe,
beispielsweise in rot, anzuzeigen sind, dann kann bei Beendigung
dieser Schreibperiode keine weitere Rotinformation angezeigt
werden, bis der Hochspannungsfarbschalter seine vorgewählten
Spannungswerte bis zur nächsten Schreibperiode durchlaufen
hat, bei der die Rotinformation angezeigt werden kann.
Von besonderem Interesse ist die US 39 06 333 aus dem Jahre
1975, die ein Schalthochspannungsnetzgerät für eine Penetrationskatodenstrahlröhre
beschreibt. Bei diesem Netzgerät
liegt die Sekundärwicklung eines Hochspannungsaufwärtstransformators
in Reihe mit der Anode der Penetrationskatodenstrahlröhre.
Die Primärwicklung des Transformators ist mit
Masse über einen Kondensator zum Bilden eines Gleichspannungswertes
verbunden. Diese Spannung an dem Kondensator wird
dem Stelleingang des Schalthochspannungsnetzgerätes
zugeführt.
Weiter ist die US 40 92 566 aus dem Jahre 1978 von Interesse.
Diese Patentschrift beschreibt ein Hochspannungsnetzgerät
zum schnellen Umschalten der an die Anode einer Farbpenetrationskatodenstrahlröhre
angelegten Hochspannung. Die
Energie zum Ausführen des schnellen Übergangs zwischen Spannungswerten
wird in zwei Drosseln gespeichert, einer für
Aufwärtsübergänge und einer für Abwärtsübergänge. Wenn die
an die Farbpenetrationskatodenstrahlröhre angelegte Spannung geändert werden
soll, wird die passende Drossel über einen Steuerschalter
mit der Anode verbunden, was zur Folge hat, daß
sich die an die Anode angelegte Spannung schnell ändert. Die
Spannung steigt an, bis der gewünschte Spannungswert, der
einer gewünschten Farbe in Aufwärtsrichtung entspricht, erreicht
ist, wobei in diesem Zeitpunkt der Steuerschalter abgeschaltet
und die Drossel wieder aufgeladen wird.
Ein Mitlaufhochspannungsnetzgerät hält die Anode auf dem
vorbestimmten Spannungswert, nachdem dieser Wert erreicht
worden ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen kleinen, preiswerten
der eingangs genannten Art, zum Ändern des Spannungswertes an der Anode
Hochspannungsfarbschalter einer Penetrationskatodenstrahlröhre,
die eine relativ kurze Rücksetzperiode
zwischen jeweils zwei Schreibperioden hat zu schaffen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs
1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein besonderes Merkmal des Hochspannungsfarbschalters nach
der Erfindung ist,
daß die auf der Anode der Penetrationskatodenstrahlröhre gespeicherte
elektrische Ladung schnell geändert werden kann, so daß
die angezeigte Farbe nach einer kurzen Rücksetzperiode auf
eine andere Farbe umgeschaltet werden kann.
Der Hochspannungsfarbschalter nach der Erfindung
spart
Energie und erzeugt eine relativ geringe Menge an Verlustwärme.
Weil er aufgrund seines geringen Wärmeverlustes
eine geringe Menge an elektrischer Energie verbraucht,
machen die Größe und das Gewicht des Hochspannungsfarbschalters diesen für
die Verwendung in einem Flugzeugcockpit od. dgl. attraktiv.
Ein Hochspannungsfarbschalter für eine Penetrationskatodenstrahlröhre hat ein Hochspannungsnetzgerät,
das über eine Sekundärwicklung eines Transformators mit
der Anode der Penetrationskatodenstrahlröhre verbunden ist.
Die Primärwicklung des Transformators ist über
ein Tiefpaßfilter mit Masse verbunden. Eine Farbwertinformation
wird bei dem Hochspannungsfarbschalter nach der Erfindung der Primärwicklung des Transformators
zugeführt und mit der Sekundärwicklung gekoppelt, wo
sie mit dem Hochspannungsgleichstromwert aus dem Hochspannungsnetzgerät
verknüpft wird, in welchem sie die verschiedenen Gleichstromwerte
einstellt, die der Anode zugeführt werden.
Eine Rückkopplungsschaltung fühlt den mittleren Gleichspannungswert
an der Primärwicklung ab und steuert ihn
auf null. Die so beseitigte Gleichspannung
wird an die Anode angelegt, indem das Bezugseingangssignal
an dem Hochspannungsnetzgerät eingestellt
wird, um dessen Hochgleichspannungsausgangswert zu ändern.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform
des Hochspannungsfarbschalters
nach der Erfindung für
eine Penetrationskatodenstrahlröhre
und
Fig. 2 ein Diagramm, in welchem stationäre
Signalschwingungen an verschiedenen
Punkten in der Ausführungsform von
Fig. 1 dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform eines Hochspannungsfarbschalters
für eine Penetrationskatodenstrahlröhre
22. Ein Hochspannungsnetzgerät 10 bekannten Typs ist vorgesehen
und über eine Leitung 12 mit einer Seite einer Sekundärwicklung
14 eines Transformators 16 verbunden. Die andere
Seite der Sekundärwicklung 14 ist über eine Leitung 18 und
einen Dämpfungswiderstand 20 mit der Penetrationskatodenstrahlröhre
22 verbunden. Die Penetrationskatodenstrahlröhre 22 hat
eine Anode 24, an die die Hochspannung
angelegt wird, was zur Folge hat, daß der Strahl von Elektronen,
die durch eine Katode (nicht dargestellt) emittiert werden,
welche in dem Röhrenhals angeordnet ist, zu einem Schirmträger
25 hin beschleunigt wird, welcher über der Vorderseite
der Penetrationskatodenstrahlröhre angeordnet ist. Auf die Innenfläche
des Schirmträgers 25 sind üblicherweise wenigstens zwei Phoshorschichten
aufgebracht, von denen jede eine andere Wellenlänge
oder Lichtfarbe emittiert, wenn sie durch den Elektronenstrahl
angeregt wird. Zu Erläuterungszwecken wird angenommen,
daß sich eine Schicht grüner Phosphor und eine Schicht
roter Phosphor auf der Innenfläche des Schirmträgers 25 befinden,
es ist aber klar, daß Phosphore, die andere Farben
emittieren, ebenfalls benutzt werden könnten. Selbstverständlich
könnten mehr als zwei Phosphorschichten vorgesehen
sein. Die Anode 24 wird durch ein Material
hoher elektrischer Leitfähigkeit gebildet, welches umfangsmäßig
um die Penetrationskatodenstrahlröhre 22 nahe der Vorderseite
derselben angeordnet ist. Wegen ihrer beträchtlichen Größe
hat die Anode 24 eine relativ große Kapazität, und der Einfachheit
halber ist sie in der Ausführungsform in Fig. 1
als ein Kondensator dargestellt.
Der Transformator 16 hat außerdem eine Primärwicklung 26 und
ein vorgewähltes Aufwärtsübersetzungsverhältnis, welches den
Kenndaten der Schaltung angepaßt ist. Beispielsweise
würde bei einem Aufwärtsübersetzungsverhältnis
von 1 : 1000 eine Änderung von 4 V
an der Primärwicklung 26 eine Änderung von 4 kV an der Sekundärwicklung
14 ergeben, die falls sie an Masse liegt, zu
einem unkorrigierten Spannungshub an der Sekundärwicklung von
-2 kV bis +2 kV führen würde. In der hier beschriebenen Ausführungsform
ist ein Ende der Primärwicklung 26 mit Masse
verbunden, während das andere Ende über eine Leitung 28 mit
einer Seite eines Widerstands 30 verbunden ist. Eine Leitung
32 führt von dem anderen Ende des Widerstands 30 zu einer
Seite eines Kondensators 34, dessen andere Seite mit Masse
verbunden ist. Der Widerstand 30 und der Kondensator 34
wirken gemeinsam als Tiefpaßfilter, das die Spannungsschwingung
auf der Leitung 28 an der Primärwicklung 26 im wesentlichen
integriert.
Eine ankommende Farbinformation wird dem Hochspannungsfarbschalter
auf Leitungen 36 und 38 aus
einer äußeren Quelle (nicht dargestellt) geliefert. Es gibt
zwar zahlreiche Arten von äußeren Quellen, der Einfachheit
halber wird jedoch angenommen, daß es sich bei dem Eingangssignal
des Hochspannungsfarbschalters um ein Signal aus zwei Bits handelt,
die in der Lage sind, anzugeben, welche von vier Farben durch
die Penetrationskatodenstrahlröhre 22 angezeigt werden soll. Dieses Digitalsignal
wird an einen D/A-Wandler 40 angelegt, der das
Digitalsignal in ein Analogsignal an seinem Ausgang auf einer
Leitung 42 umwandelt, das jede der unterscheidbaren vier Farben
angeben kann. Ein Wert wird jeweils eine Farbe darstellen.
Das Ausgangssignal des D/A-Wandlers 40 wird dann an eine
Treiberschaltung 44 in Form eines Operationsverstärkers angelegt,
um ein Signal geeigneter Schwingungsform zum
Ansteuern der Primärwicklung 26 des Transformators 16 zu
bilden.
Ein besonderes Merkmal des hier beschriebenen Hochspannungsfarbschalters ist eine Rückkopplungsschleife,
die den mittleren Gleichstromwert der
an die Primärwicklung 26 des Transformators 16 angelegten verstärkten
Eingangschwingung abfühlt und dann eine entsprechende Verstellung
des Ausgangswertes der Treiberschaltung 44 bewirkt, um den
Gleichstromwert der Signalschwingung, die der Primärwicklung 26
des Transformators 16 zugeführt wird, auf null zu halten.
Die Rückkopplungsschleife enthält einen Operationsverstärker
52 von dessen Eingangsklemmen eine mit der Leitung 32
verbunden ist, um die Gleichstromkomponente in der verstärkten Eingangsschwingung
abzufühlen, die an die Primärwicklung 26 angelegt
wird. Die andere Eingangsklemme des Operationsverstärkers
52 ist mit Masse verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers
52 ist über eine Leitung 54 mit einem Eingang des
Operationsverstärkers 44 verbunden.
Noch ein weiteres Merkmal des hier beschriebenen Hochspannungsfarbschalters, das im folgenden
noch ausführlicher erläutert ist, betrifft das Einstellen
des Hochspannungsgleichstromwertes aus dem Hochspannungsnetzgerät
10 auf abgefühlte Gleichstromwertänderungen auf
der Leitung 42 aus dem D/A-Wandler 40 hin, was sich aufgrund
von Veränderungen des Farbtastverhältnisses ergeben könnte.
Zum Vornehmen dieser Einstellung ist eine Leitung 46 mit
der Leitung 42 verbunden, um das Ausgangssignal des D/A-
Wandlers 40 abzufühlen, und dieses Signal wird an eine Integrationsschaltung 48 angelegt, die ein Tiefpaßfilter
enthält. Das Tiefpaßfilter integriert dieses
Signal zu einem Gleichstromwert und führt diesen über eine
Leitung 50 einer Bezugsklemme des Hochspannungsnetzgerätes
10 zu, um den Wert von dessen Ausgangssignal proportional
zu ändern.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird nun die Arbeitsweise des
Hochspannungsfarbschalters beschrieben.
Zuerst wird auf die linke Hälfte von Fig. 2 Bezug genommen,
in der eine Folge dargestellt ist, in welcher der Hochspannungsfarbschalter
schrittweise über jede der vier Farben geschaltet wird,
wobei die Spannung an der Anode 24 verändert
wird, beispielsweise von 10 kV auf 12 kV, von 12 kV
auf 16 kV, von 16 kV auf 18 kV und schließlich von 18 kV
wieder auf 10 kV. Das Tastverhältnis dieser Signalschwingung ist
so, daß die Verweilzeit bei jedem Spannungswert etwa dieselbe
ist, so daß es insgesamt keine Änderung in dem Gleichstromwert
im Vergleich mit einer Basis von 14 kV gibt.
Als nächstes wird die rechte Hälfte von Fig. 2 betrachtet. Wenn
die äußere Quelle ein Digitalsignal liefert, welches anzeigt,
daß eine längere Schreibperiode bei einer besonderen Farbe,
z. B. rot, benötigt wird, so ist einer solchen unsymmetrischen
Schwingung ein mittlerer Gleichstromwert zugeordnet, der ungleich
null ist. Bekanntlich kann diese Gleichspannung an
der Primärwicklung 26 nicht aufrechterhalten werden. Bei dem hier beschriebenen
Hochspannungsfarbschalter ist eine Eingangsklemme des Operationsverstärkers 52
mit der Leitung 32 verbunden, um die Spannung an dem Kondensator
34 zu messen, die dem Gleichstromwert der an die Primärwicklung
26 angelegten verstärkten Eingangsschwingung entspricht. Dieser wird über die Treiberschaltung 44
rückgekoppelt, um den Gleichstromwert der an die Primärwicklung
26 angelegten verstärkten Eingangsschwingung einzustellen. Die Rückkopplungsschleife
steuert also den Gleichstromwert der an die
Leitung 28 angelegten Spannungsschwingung auf null.
Da die Sekundärwicklung 14 außerdem dieselbe Spannungsschwingung
wie an der Primärwicklung 26 bildet, wird diese um einen
Gleichstromwert von null von einem negativen auf einen positiven
Wert schwingen. Dadurch werden die diskreten Gleichspannungswerte,
die an der Anode 24 anliegen,
verschoben, was eine Farbverschiebung ergibt, und zwar in
Abhängigkeit von dem Farbtastverhältnis. Das Tiefpaßfilter
in der Integrationsschaltung 48 fühlt daher außerdem die Änderung in dem Tastverhältnis
der Schwingung aus dem D/A-Wandler 40 ab und legt somit einen
Spannungswert über die Leitung 50 an das Hochspannungsnetzgerät
10 an, der den von dem Hochspannungsnetzgerät 10 abgegebenen
Hochspannungsgleichstromwert entsprechend einstellt.
Das stellt an der Anode 24 den durch
den Transformator 16 beseitigten Gleichstromwert wieder
her.
Claims (4)
1. Hochspannungsfarbschalter für eine Penetrationskatodenstrahlröhre
(22) mit einer Anode (24), bei der ein vorgewählter
Spannungswert die auf der Penetrationskatodenstrahlröhre
(22) anzuzeigende Farbe bestimmt,
mit einem Hochspannungsnetzgerät (10), das einen Ausgang hat, der mit der Anode (24) der Penetrationskatodenstrahlröhre (22) verbunden ist und einen Ausgangsspannungswert liefert, welcher zum Anzeigen einer ersten vorbestimmten Farbe auf der Penetrationskatodenstrahlröhre (22) gewählt wird,
mit einem eine Primärwicklung (26) und eine Sekundärwicklung (14) aufweisenden Transformator (16), dessen Sekundärwicklung (14) zwischen den Ausgang des Hochspannungsnetzgerätes (10) und die Anode (24) der Penetrationskatodenstrahlröhre (22) geschaltet ist, und
mit einer mit der Primärwicklung (26) des Transformators (16) verbundenen Treiberschaltung (44) zum Verstärken einer an einer ersten Eingangsklemme der Treiberschaltung (44) empfangenen Eingangsschwingung zum Anzeigen einer zweiten Farbe auf der Penetrationskatodenstrahlröhre (22),
dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (26) des Transformators (16) zwischen den Ausgang der Treiberschaltung (44) und Masse geschaltet ist, daß eine Rückkopplungsschaltung (30, 32, 34, 52, 54) mit dem Ausgang der Treiberschaltung (44) verbunden ist, um den Gleichstromwert in der Eingangsschwingung abzufühlen und diesen Gleichstromwert zu einer zweiten Eingangsklemme der Treiberschaltung (44) rückzukoppeln, und daß eine Integrationsschaltung (48) mit einer Bezugsklemme des Hochspannungsnetzgerätes (10) verbunden ist, um die Eingangsschwingung zu einem Gleichstromwert zu integrieren und ein dazu proportionales Signal an das Hochspannungsnetzgerät (10) abzugeben, um dessen Ausgangssignal um ein zu dem Gleichstromwert der Eingangsschwingung proportionales Ausmaß zu ändern.
mit einem Hochspannungsnetzgerät (10), das einen Ausgang hat, der mit der Anode (24) der Penetrationskatodenstrahlröhre (22) verbunden ist und einen Ausgangsspannungswert liefert, welcher zum Anzeigen einer ersten vorbestimmten Farbe auf der Penetrationskatodenstrahlröhre (22) gewählt wird,
mit einem eine Primärwicklung (26) und eine Sekundärwicklung (14) aufweisenden Transformator (16), dessen Sekundärwicklung (14) zwischen den Ausgang des Hochspannungsnetzgerätes (10) und die Anode (24) der Penetrationskatodenstrahlröhre (22) geschaltet ist, und
mit einer mit der Primärwicklung (26) des Transformators (16) verbundenen Treiberschaltung (44) zum Verstärken einer an einer ersten Eingangsklemme der Treiberschaltung (44) empfangenen Eingangsschwingung zum Anzeigen einer zweiten Farbe auf der Penetrationskatodenstrahlröhre (22),
dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (26) des Transformators (16) zwischen den Ausgang der Treiberschaltung (44) und Masse geschaltet ist, daß eine Rückkopplungsschaltung (30, 32, 34, 52, 54) mit dem Ausgang der Treiberschaltung (44) verbunden ist, um den Gleichstromwert in der Eingangsschwingung abzufühlen und diesen Gleichstromwert zu einer zweiten Eingangsklemme der Treiberschaltung (44) rückzukoppeln, und daß eine Integrationsschaltung (48) mit einer Bezugsklemme des Hochspannungsnetzgerätes (10) verbunden ist, um die Eingangsschwingung zu einem Gleichstromwert zu integrieren und ein dazu proportionales Signal an das Hochspannungsnetzgerät (10) abzugeben, um dessen Ausgangssignal um ein zu dem Gleichstromwert der Eingangsschwingung proportionales Ausmaß zu ändern.
2. Hochspannungsfarbschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rückkopplungsschaltung (30, 32, 34,
52, 54) einen Kondensator (34) aufweist, der die an die
Primärwicklung (26) des Transformators (16) angelegte verstärkte
Eingangsschwingung zu einem Gleichstromwert integriert.
3. Hochspannungsfarbschalter nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch einen Operationsverstärker (52), der zwischen den
Kondensator (34) und die zweite Eingangsklemme der Treiberschaltung
(44) geschaltet ist, um den Gleichstromwert der
verstärkten Eingangsschwingung zu der zweiten Eingangsklemme
der Treiberschaltung (44) rückzukoppeln.
4. Hochspannungsfarbschalter nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Integrationsschaltung
(48) ein Tiefpaßfilter enthält, welches zwischen die erste
Eingangsklemme der Treiberschaltung (44) und die Bezugsklemme
des Hochspannungsnetzgerätes (10) geschaltet ist, um
den Ausgangsspannungswert des Hochspannungsnetzgerätes (10)
proportional zu dem Gleichstromwert der Eingangsschwingung
einzustellen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/259,344 US4337421A (en) | 1981-05-01 | 1981-05-01 | Sequential color switch for beam penetration CRT |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3215309A1 DE3215309A1 (de) | 1982-12-02 |
| DE3215309C2 true DE3215309C2 (de) | 1992-06-04 |
Family
ID=22984554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823215309 Granted DE3215309A1 (de) | 1981-05-01 | 1982-04-23 | Hochspannungsfarbschalter fuer eine penetrationskatodenstrahlroehre |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH0244192B2 (de) |
| DE (1) | DE3215309A1 (de) |
| FR (1) | FR2505121B1 (de) |
| GB (1) | GB2098035B (de) |
| NL (1) | NL8201777A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2008103619A (ja) * | 2006-10-20 | 2008-05-01 | Nec Corp | プリント基板たわみ防止具、プリント基板たわみ防止具の製造方法、プリント基板たわみ防止方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3906333A (en) * | 1974-09-30 | 1975-09-16 | United Aircraft Corp | Low cost switching high voltage supply |
| CA1092249A (en) * | 1975-05-01 | 1980-12-23 | Derek Chambers | Switched high voltage power supply system |
-
1982
- 1982-04-22 GB GB8211658A patent/GB2098035B/en not_active Expired
- 1982-04-23 DE DE19823215309 patent/DE3215309A1/de active Granted
- 1982-04-29 NL NL8201777A patent/NL8201777A/nl not_active Application Discontinuation
- 1982-04-30 JP JP7326582A patent/JPH0244192B2/ja not_active Expired - Lifetime
- 1982-05-03 FR FR8207627A patent/FR2505121B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2098035B (en) | 1984-11-07 |
| JPS57190482A (en) | 1982-11-24 |
| NL8201777A (nl) | 1982-12-01 |
| JPH0244192B2 (ja) | 1990-10-03 |
| GB2098035A (en) | 1982-11-10 |
| DE3215309A1 (de) | 1982-12-02 |
| FR2505121A1 (fr) | 1982-11-05 |
| FR2505121B1 (fr) | 1986-08-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2808584A1 (de) | Elektrooptisches anzeigefeld | |
| DE2618531C2 (de) | Korrekturschaltungsanordnung für eine Fernsehröhre | |
| DE2238548C3 (de) | Hochspannungsregelschaltung für Fernsehempfänger | |
| DE3853687T2 (de) | Steuerschaltung für Laserdrucker. | |
| DE2348459A1 (de) | Elektronenstrahlsystem fuer katodenstrahlroehren und damit ausgestattete katodenstrahlroehren | |
| DE2259525C2 (de) | Elektrolumineszenzeinrichtung | |
| DE3101848A1 (de) | "schalt-leistungsversorgung fuer durchdringungsphosphor-kathodenstrahlbildroehren" | |
| DE2619520A1 (de) | Spannungsversorgungsschaltung, insbesondere fuer eine farbumschaltbare kathodenstrahlroehre | |
| DE3215309C2 (de) | ||
| DE3215308C2 (de) | ||
| DE2363136C2 (de) | Farbbild-Kathodenstrahlröhre mit geschwindigkeitsmoduliertem Strahl | |
| DE3543490C2 (de) | ||
| DE2744102C3 (de) | Umschaltbarer Gleichspannungsgenerator | |
| DE3215144C2 (de) | ||
| DE965908C (de) | Schaltung zur Regelspannungserzeugung, insbesondere in Fernsehempfaengern | |
| DE3215145C2 (de) | ||
| DE2833754A1 (de) | Temperaturkompensationsschaltung fuer eine varaktor-diode | |
| DE2407919B2 (de) | Ablenkschaltung fuer eine kathodenstrahlroehre zur darstellung von vektoren und anzeigeanordnung mit einer derartigen ablenkschaltung | |
| DE3215143A1 (de) | Hochspannungsfarbschalter fuer eine penetrationskatodenstrahlroehre | |
| DE1174548B (de) | Begrenzerschaltung fuer bei lichtelektrischer Abtastung von Aufzeichnungen erzeugte Signale | |
| DE3215307C2 (de) | ||
| DE3226336A1 (de) | Hochspannungsfarbschalter fuer eine penetrationskatodenstrahlroehre | |
| DD218726A5 (de) | Farbwiedergabegeraet | |
| DE884655C (de) | Schaltung zur Integration einer differenzierten Impulsspannung | |
| DE967379C (de) | Farbsteuerschaltung fuer Kathodenstrahlroehren |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: MENGES, R., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |