DE3203585C2 - Schalung für eine Unterzüge aufweisende Betondecke - Google Patents

Schalung für eine Unterzüge aufweisende Betondecke

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Systemschalung für eine einen Unterzug aufweisende Betondecke mit Seitenschalelementen für die Seitenflächen und mit Unterschalelementen für die Unterfläche des Unterzuges, wobei ein Seitenschalelement mindestens einen Träger für die Schalhaut aufweist, insbesondere nach Patent . . . (Az.: P 3140142.2). Sie besteht darin, daß zum Schalen einer Ecke des Unterzuges an mindestens einem Träger (4, 5) für die Schalhaut (6) des Seitenschalelementes (1) entweder Mittel (16, 17, 21) zum wahlweisen formschlüssigen Befestigen eines zusätzlichen Trägers (18) für mindestens einen Bestandteil (20, 33) einer an der Stirnseite des Seitenschalelementes anzuordnenden Schalung vorgesehen sind oder der zusätzliche Träger bleibend befestigt ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalung fur eine Unterzüge aufweisende Betondecke mit Seitenschalelementen für die Seitenflächen und mit Unterschalelementcn für die Unterflächen des jeweiligen Unterzuges, wobei ein Seitenschalelement mindestens einen Träger für die Schalhaut aufweist.
Bei industriell vorgefertigten Schalungen besteht stets das Problem, mit möglichst wenig Einzelelementen möglichst viele Schalaufgabcn zu lösen. Bei Schalungen für Wandflächen ist es bereits bekannt, ein Schalelemcnt so auszubilden, daß mit ihm sowohl ebene Wandabschnitte als auch eine Innenecke geschalt werden kann. Bei dem bekannten Schalelement nach Patent 23 63 748 wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß an dem die Längsträger des Schalelementes abstützenden Querriegel ein quer verlaufender Stu'zen angeschweißt ist. der die Fortsetzung des Querriegeis eines quer an das erste Schalclemcnt angesetzten zweiten Schalelementcs bildet, so daß in dem Querriegel des zweiten Schalclcmcntcs und dem Stutzen des ersten Schalelemenlcs ein Kupplungsstück befestigt werden kann, das das die beiden eine Ecke bildenden Wandelementc fest miteinander verbindet. Beim Schalen einer Ecke muß daher nur noch die der Ecke benachbarte Stirnfläche des ersten Schalelcmentes mit einer Schalhaut verschen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch bei einer industriell vorgefertigten Schalung für eine Unterzüge aufweisende Betondecke ein Schalelemcnt zu entwickeln, das sowohl für die Seitenflächen des Unterzuges verwendet werden kann als auch dort eingesetzt werden kann, wo im Bereich des Unterzuges eine Ecke geschalt werden muß. also zum Beispiel dann, wenn ein anderer Unterzug den erstgenannten Unterzug kreuzt, sei es nun im Bereich einer Betonstütze oder aber ohne eine solche Stütze.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zum Schalen einer Ecke zwischen den Seilcnschalelemcnten der Unlciziigc an mindestens einem Träger für die Schalhaut des Seitcnsch;ilclementcs Mittel zur wahlwcisen formschlüssigen Befestigung eines zusätzlichen Trägers für mindestens einen Bestandteil der quer zu dem Seitcnschalclement anzuordnenden Schalung vorgesehen sind.
Der an dein Träger befestigte Bestandteil einer /usiit/lichen Schalung kann bei Ausführungsformen der
Erfindung aus einer an dem Seitenschalelement angeordneten Stirnschalung bestehen. Ist eine an den Unterzug anschließende Wand noch nicht bis zur Decke betoniert, so kann die Stirnschalung einen Abschnitt einer Schalung für eine an den Unterzug anschließende Wand bilden. Soll die Stirnschalung zur Schalung eines den Unterzug kreuzenden Unterzuges dienen, so kann dieser Bestandteil der an der Stirnseite des Seitenschalelementes anzuordnenden Schalung auch eine waagrecht verlaufende Schalhaut aufweisen, beispielsweise auch durch ein Unterschalelement für die Unterfläche eines Unterzuges gebildet sein. Das Unterschalelement wird dann zusammen mit der Stirnschalung oder aber getrennt von dieser an der: zusätzlichen Träger befestigt.
Bei Ausführungsformen der Erfindung bildet der zusätzliche Träger up'4 die Schalheut für die Stirnschalung eine vorgefertigte hinheit. Bei anderen Ausführungsformen dor Erfindung wird zunächst an den vorgesehenen Befestigungsmitteln der zusätzliche Träger mit dem Träger der Seitenschalung des Seitenschalelcmentes verbunden und hierauf wird die Schalhaut für die Siirnschalung auf dem zusätzlichen Träger befestigt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung sind die Befestigungsmittel so angeordnet, daß der wirksame Abstand des zusätzlichen Trägers von der Schalfläche des Seitenschalelementes gleich dem wirksamen Abstand des Trägers von der Ebene der Stirnschalung ist. Dadurch ist es möglich, die durch die Stirnschalung ergänzten Seitenschalelemente an einer lnnendecke des Unterzuges längs oder quer unabhängig davon zu verwenden, wie die Schalelemente auf der anderen Seite der Kreuzung angeordnet sind.
Insbesondere können bei einer Weiterbildung dieser Ausführurigsform die Befestigungsmittel so angeordnet sein, daß der Abstand der Längsmittelebene des zusätzlichen Trägers von der der Schalfläche abgewandten Seite der Schalhaut der Seitenschalung, die an dem Träger des Seitenschalelementes befestigt ist, gleich dem Abstand ist, den dieser Träger des Seitenschalelementes von dem benachbarten Ende der an ihm befestigten Schalhaut aufweist. Das letztgenannte Maß kann auch um die Dicke der Schalhaut kleiner sein, wenn die Schalhaut des Seitenschalelementes des Ende der Stirnschalung überlappt. Dabei ist vorausgeseizl, daß die Schalhaut für die Seitenfläche des Unterzuges die gleiche Dicke aufweist wie die Slirnschaiong des Scitcnschalelementes.
Die Mittel zum wahlweisen, formschlüssigen Befestigen des zusätzlichen Trägers können bei Ausführungsformen der Erfindung iu verschiedener Weise ausgebildet sein. Beispielsweise können bei einer Ausführungsform der Erfindung an dem zusätzlichen Träger Bolzen befestigt sein, die in Bohrungen passen, die in dem Träger des Seitenschalelementes vorgesehen sind. Dies eignet sich besonders für solche Ausführungsformen, bei denen das Maß, das der Querschnitt des Trägers rechtwinklig zur Schalhaut aufweist, verhältnismäßig groß ist. Weist der Träger ein rechteckiges Hohlprofil auf, so richten sich die Bolzen in den in den beiden zueinander parallelen Seitenflächen des Trägers vorgesehen, miteinander fluchtenden Bohrungen aus, so daß sich damit auch die Stirnschalung genau ausrichtet.
Ist das Maß der Trägers rechtwinklig zu der Scitcnschalung nicht groß genug, um im Träger selbst derartige Bohrungen vorzusehen, so sind bei einer Ausführungsform der Erfindung diese Bohrungen an mindestens einer über die d..v Schalhaut abgewandten Seite des Trägers hinausragenden Verlängerung vorgesehen.
Dabei kann der Abstand der Bohrungen von der Seitenschalung bei geeigneter Wahl des Maües der Verlängerungen beliebig groß gewählt werden, beispielsweise so groß, daß das Abstandsmaß dieser Bohrungen von der Seilenschalung dem Abstandsmaß der Mittelebene des Trägers vom Ende der Seitenschalung entspricht.
Die Verlängerungen können durch eine Leiste gebildet werden, die an der Seite eines ein Rechteckprofil aufweisenden Trägers des Seitenschalelementes befestigt, insbesondere angeschweißt ist. Diese Leisten können auch zu beiden Seiten der Seitenfläche des Rechteckprofils des Trägers angeschweißt sein, se daß wiederum zwei miteinander fluchtende Bohrungen für die Bolzen des zusätzlichen Trägers zur Verfügung stehen.
Auch kann bei Ausführungsformen der Erfindung anstelle von zwei einzelnen Leisten ein U-Profil vorgesehen sein, dessen Joch an der der Seitenschalung abgewandten Seite des Rechteckprofils des Trägers der Seitenschalung befestigt ist, wobei in den Schenkeln des U-Profils wieder die miteinander f'-'ichtenden Bohrungen für die Bolzen des zusätzlichen Trägers vorgesehen sind.
Die Erfindungsaufgabe kann auch dadurch gelöst werden, daß anstelle von Mitteln zum fakultativen formschlüssigen Befestigen eines zusätzlichen Trägers dieser zusätzlichen Träger bleibend an dem Seitenschalelement befestigt ist, zum Beispiel durch Schweißung oder durch eine Verschraubung, die den zusätzlichen Träger über mehrere Einsätze des Sehalungselementes hinweg bleibend mit dem Träger des Seitenschalelementes verbindet. Dabei kann wiederum der zusätzliche Träger die Schalhaut an der Stirnseite des Seitenschalelementes und/oder ein Unterschalelement für einen quer zur Längsachse des Seitenschalelementes verlaufenden Unterzug tragen. Auch kann der zusätzliche Träger in einer solchen Anordnung bleibend befestigt sein, daß der wirksame Abstand des zusätzlichen Trägers von der Schalflüche des Seitenschalelementes gleich dem wirksamen Abstand des Trägers von der Ebene der Stirnschalung ist. Dadurch wird auch bei der Ausführungsfi-.-m mit bleibend befestigtem zusätzlichem Träger erreicht, daß die vier eine Kreuzung von zwei Unterzügen schalenden Seitenschalelemente nicht alls in gleicher Längsrichtung verlaufen müssen, sondern ein oder zwei dieser Elemente auch quer zu der Längsrichtung der anderen Elemente angeordnet werden können.
Ausführungsformen mit bleibender Befestigung des zusätzlichen Trägers können beispielsweise dadui^h verwirklicht werden, daß bei den vorgenannten Ausführungsformen. bei denen der zusätzliche Träger Bolzen aufweist, die in Löcher entweder des Trägers des Seitenschalelementes eingreifen oder in an dem Seitensch-'lelement befestigte Verlängerungen, die Bolzen an dem Träger des Seitenschalelementes oder in dessen Löchern oder an .Jsn erwähnten Verlängerungen angeschweißt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Abschnitt einer Unterzugschalung
bo im Schaubild geschnitten.
Fig.2 zeigt eine Draufsicht von oben auf eine Schalung für einen sich kreuzenden Unterzug.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt mich der Linie lll-lll der F i g. 2 in größerem Maßstab.
b5 Fig.4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der F i g. 3.
F i g. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine andere Schalung für einen sich kreuzenden Unterzug.
Der in der F i g. I in zusammengebautem Zustand gezeigte Unterzugschalung weist zwei spiegelbildlich gleich ausgebildete Seilenschalclemcnte 1 und 2 auf. die parallel zueinander im Abstand angeordnet sind und zwischen denen ein Unterschalelement 3 für die Schalung der Unterseite des Unterzuges angeordnet ist. Die Scitenschalelcmcntc 1 und 2 weisen jeweils vier im Abstand voneinander angeordnete Träger auf. die aus einem senkrechten Schenkel 4 und einem an dessen oberen Ende rechtwinklig abstehenden kurzen Schenkel 5 bestehen, wobei die Schenkel 4 und 5 den Querschnitt eines rechteckigen Hohlprofils aufweisen. Die Schenkel 4 und 5 weisen einen Gchrungsschnitt an ihrer Verbindungsstelle auf, sie sind dort zusammengeschweißt.
Der senkrechte Schenkel 4 trägt auf seiner dem Unterzug zugewandten Seite eine Schalhaut 6 /ur Schalung der Seitenfläche des Unter/uges. Der vom Unterzug wegweisende kurze Schenkel 5 trägt an seiner Oberseite eine Schalhaut 7, die zur Schalung des dem Unterzug benachbarten Deckenabschniues dient. Die vom Unterzug abgewandten Enden der Schenkel 5 sind durch eine Leiste 8 miteinander verbunden. An der Unterseite des Schenkels 5 sind in der Nähe seines der Leiste 8 benachbarten Endes Aussparungen 9 vorgesehen, mit denen das Seitenschalelement an einem Dekkenträger oder einem Fallkopf einer Fallkopfstülzc eingehängt wird.
Die Schalhaut 6 reicht von oben so weit nach unten, daß diese Fläche zum Schalen der Seitenwände der gebräuchlichen Unterzüge ausreicht. Unterhalb der Schalhaut 6 ist im Bereich der Schenkel 4 ein Schalhautabschnitt oder ein Futter 10 vorgesehen, das die gleiche Dicke wie die Schalhaut 6 und die Breite der der Schalhaut zugewandten Fläche des Trägerschenkels 4 aufweist. Die senkrechte Schalhaut 6 und die waagrechte Schalhaut 7 ragen seitlich über die Schenkel 4, 5 der Träger um etwa das halbe Maß des Abstandes zwischen zwei einander benachbarten Trägern 4,5 und 11 hinaus.
Zwischen zwei die Seitenflächen eines Unterzuges schalenden Seitenschalelementen 1 und 2 ist ein Untcrschalelement 3 angeordnet, das einen Rahmen 12 mit senkrechter Rahmenflächc aufweist, der aus im Querschnitt ein Rechteckprofil aufweisenden Rahmcnschenkeln zusammengeschweißt ist und dessen Rechteckseiten eine unterschiedliche Länge aufweist. Der Rahmen 12 weist Bohrungen 13 und der Trägerschenkel 4 Bohrungen 14 auf. Der Rahmen 12 ist mit Hilfe von nicht gezeichneten Bolzen, die die Bohrungen 13 und 14 sowie den Streifen 10 durchdringen, an dem Trägerschenkel 4 befestigt. Auf dem Rahmen 12 ist eine Schalhaut 15 befestigt, die zum Schalen der Unterfläche des Unterzuges dient. Die Seitenschalelementc 1 und 2 sind durch den Rahmen 12 und die den Rahmen und die Trägcrschenkel 4 durchsetzenden Bolzen starr und biegesteif miteinander verbunden.
Die Trägerschenkel 4 weisen laschenförmige Verlängerungen 16 auf, die an einer zur Schalhaut 6 rechtwinklig verlaufenden Seitenfläche des Trägcrschenkels 4 angeschweißt sind und eine Bohrung 17 aufweisen und längs des Trägerschenkels 4 im Abstand voneinander angeordnet sind. In F i g. 1 sind zwei derartige Verlängerungen 16 eingezeichnet, in F i g. 4 sind die Verlängerungen 16 an den beiden Seitenflächen des Trägerschenkeis 4 befestigt.
Ein dem Trägerschenkel 4 entsprechender Träger 18, der den Bohrungen 14 entsprechende Bohrungen 19 zur Befestigung eines Unterschalelementes 3 aufweist, trägt an seiner einen Seite eine Schalhaut 20 und an der der Schalhaut 20 abgewandten Seite Bolzen 21, die in ihrem dem Triigcr 18 benachbarten Abschnitt 22 einen größeren Durchmesser aufweisen als in ihrem anschließenden Abschnitt 23. Der Durchmesser des Abschnittes 23 ist so bemessen, daD er in die Bohrungen 17 paßt, so daß die Ringschultcr an dem Übergang zwischen dem Abschnitt mit dem größeren Durchmesser 22 und dem Abschnitt 23 mit dem kleineren Durchmesser an dem Rand der Bohrung 17 anliegt. Im Abschnitt 23 ist eine den Bolzen
ίο quer durchsetzende Aussparung vorgesehen, in die ein Keil 31 eingeschlagen werden kann, so daß die Ringstirnflächc des breiteren Bolzcnabschnittes 22 an die Außenfläche der Verlängerung 16 angepreßt wird.
Wird der Träger 18 mit der Schalhaut 20 auf die eben
i) erwähnte Weise in den Bohrungen 17 der Verlängerungen 16 der Trägerschenkcl 4 befestigt, so bildet die Schalhaut 20 die rechtwinklig zu der Schalhaut 6 verlaufende Stirnsehalting 20. Die Slirnvrhnliing 20 lcnnn die Seitenschalung 6 in der in Fig. 4 dargestellten Weise
2i) überlappen.
Die Bolzen 21 sind in der Längsmittelebene der der Schalhaut 20 abgewandten Seite des Rechteckprofils des Trägers 18 angeschweißt. Wenn der Träger 18 in den Bohrungen 17 befestigt ist. so ist sein oberes Ende
>5 bündig mil der oberen Fläche des waagrecht verlaufenden Tnigcrsehenkels 5 und sein unteres Ende kann mit dem unteren Ende des Trägerschenkels 4 bündig sein. Der Abstand 24 der Achse 25 des Bolzens 21 von der Innenfläche 26 der Seitenschalung 6 ist gleich dem Ab-
)<> stand der Längsmittclcbene 27 des Trägerschenkels 4 von der .Stirnfläche 28 der Scitenschalung 6. Ist die Stirnschalung 18, 21 an dem Seitenschalelement 1 befestigt, so kann die Stirnschalung dieses Seitenschalelemcnts für die Schalung der Seitenfläche des Unterzuges verwendet werden, wenn ein Element erforderlich ist. dessen .Schalungslänge am Unterzug kürzer ist als die normale Länge des Scitenschalelemenics 1. Das so ausgebildete Scilcnschalelemcnt kann daher nicht nur zum Schalen von Ecken, sondern auch als kurzes Ausglcichsstück für die Schalung der Seitenwand seines Unter/uges verwendet werden. Etwa noch verbleibende Lücken werden durch Ausgleichsstücke ausgeglichen, die kleiner als das Maß der Länge der Trägerschenkel 5 sind.
Die Ausführungsform nach Fig.4 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 dadurch, daß an beiden Seitenflächen des Trägerschenkels 4 Verlängerungen 16 und 29 angeschweißt sind und die Achse der Bohrungen in diesen beiden Verlängerungen miteinander fluchten. Die Bohrung 30 in der Verlängerung 29 kann dem dem Durchmesser des Bolzenabschnittes 21, die Bohrung 17 in der Verlängerung 16 dem Durchmesser des Bolzenabschnittcs 23 entsprechen. Der Bolzen 21 und damit die Stirnschalung richten sich in den Bohrungen 17und30aus.
Die Trägerschenkel 4 und der Träger 18 können anstelle eines Rcchteck-Hohlprofiles auch ein U-Profil aufweisen, wobei die offene Seite des U-Profils der Schalflächc zugewandt ist und der Innenraum des Profils mit einer Holzleiste ausgefüllt ist, so daß die Schalhaut 20 an dieser Holzleiste aufgenagelt werden kann.
F i g. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Schalung von zwei sich kreuzenden gegebenenfalls verschieden hohen Unterzügen, wobei die Schalhäute 7 nicht gezeich-
b5 net sind. F i g. 2 zeigt die waagrecht verlaufenden Trägerschcnkcl 5 und die obere Fläche der die zwei Schenkel 5 miteinander verbindenden Leiste 8. Im Gegensatz zu der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform des Sei-
tenschalelementes weisen die in F i g. 2 dargestellten Seitenschalelementc lediglieh zwei Träger 4, 5 auf. Die an die nicht gezeichnete Schalhaut 7 anschlieUcndc Dckkenschalung isi durch Holzgiitcrträger 32 iibgcstiil/t. die an dem Fallkopf einer Stütze befestigt sind, von der r, in 1' i g. 2 die Deckplatte .34 dargestellt ist, die auch bei abgesenktem Fallkopf die Decke noch unterstützt. An der, zusätzlichen Trägern 18, die die Stirnschalung 20 tragen, sind dem Rahmen 12 entsprechende Rahmen 35 mit Hilfe von Bolzen 33 (F i g. 3) befestigt, die die Rahmenschenkel und die senkrechten Träger 18 und die Schalhaut 20 oder ein entsprechendes Futter durchsetzen. Die in dem hierzu quer verlaufenden Unterzug angeordneten Rahmen 12 der entsprechenden Untcrschalelemente sind in dem Trägerschenkel 4 in gleicher Wci- \r, se befestigt. Der Bereich, in dem sich die Untcr/ügc durchdringen, kann durch eine bleibende Stütze, zum Beispiel Betonstütze abgestützt sein.
Sei der in Fig. 2 dargestellten Äusiiihrungslorm ist das Seitenschalelemcnt 2 parallel zu dem Scilenschal- jo element 1 angeordnet. Bei der in F i g. 5 dargestellten Ausführungsform sind zwei Elemente 40, 41 der die Kreuzung einschalenden Elemente 40 bis 43 so angeordnet, daß diese Längsachsen quer zu den Längsachsen der Elemente 42 und 43 verlaufen. Sofern sich in F i g. 5 r, links an das Element 40 ein parallel zu dem Element 42 verlaufendes Seitenschalclement 45 nicht ohne Zwischenraum anschließen kann, wird dieser Zwischenraum durch ein besonderes Ausgleichsstück 44 oder bloU durch eine Schalhaut oben und seitlich überbrückt. jo
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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Claims (13)

''tiU Patentansprüche:
1. Schalung für eine Unter/.üge nufweisende Betondecke mit Seitenschalelenienten für die .Sciienflä- ■"> chen und mit Unterschalclcmenten für die Unterfläche des jeweiligen Unterzuges, wobei ein Seitcnschalelemcnt Träger für die Schalhaut aufweist, dadurch gekenn/, eic hnct. daß /um Schalen einer Ecke zwischen den Seitenschalelementen der in Unter/.üge an mindestens einem Träger (4,5) für die Schalhaut (6) des Seitcnschalelemenics (1) Mittel (16, 17, 21) zum formschlüssigen Befestigen eines zusätzlichen Trägers (18) für mindestens einen Bestandteil (20; 33) der quer zu dem Scitenschalclement anzuordnenden Schalung vorgesehen sind.
2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (18) die Schalhaut (20) an der Stirnseile des Seitenschalelementes (1) trägt.
3. SchaluEg nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Träger (18) ein Unterschalelement für einen quer zur Längsachse des Seitenschalelementes (1) verlaufenden Unterzug trägt.
4. Schalung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß di^ Befestigungsmittel so angeordnet sind, daß der wirksame Abstand des zusätzlichen Trägers (18) von der Schalfläche des Seitenschalelementes gleich dem wirksamen Abstand des Trägers (4,5) von der Ebene der Stirnscha- jo lung (20) ist.
5. Schalung nach Aivsprucl- 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zusätz'iche Träger (18) und die Schalhaut (20) für die Stirnscha! ng eine vorgefertigte Einheit bilden. J5
6. Schalung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel so angeordnet sind, daß der Abstand der Längsmilielebcnc (25) des zusätzlichen Trägers (18) von der der Schalfläche abgewandten Seite (26) der Schalhaut (6), die an dem 4n Träger (4, 5) des Seitenschalclcmenies befestigt ist, gleich dem Abstand der Längsmitlclebene (27) des Trägers (4, 5) des Seitenschalelementes von dem benachbarten Ende (8) der Schalhaut (6) ist.
7. Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis b. dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel längs des Trägerschenkels (4) des Seitenschalelementes im Abstand voneinander angeordnete Bohrungen aufweisen, und daß der zusätzliche Träger (18) in dem gleichen Abstand voneinander angcord- -.0 nete Bolzen (21) aufweist, die in diese Bohrungen passen.
8. Schalung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (17) in mindestens einer über die der Schalhaut (6) abgewandten Seite hin- ίί ausragenden Verlängerung (16) vorgesehen sind.
9. Schalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an einer rechtwinklig zu der .Seilenschalung (6) und parallel zu der Slirnschalung (20) verlaufenden Seitenfläche eines ein Rechteckprofil «> aufweisenden Trägerschenkcls (4) des Scitcnschalungsclcmunics über die der Schalhaut (6) iibgewandten Fläche des Triigerschenkels (4) hinausragende Leisten befestigt sind, die die Bohrungen (17) tragen. br>
10. Schalung nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seitenflächen über die der Schalhaut (6) abgewandte Flüche hinausragende Vcrlängci Lingcn (16) befestigt sind, die Bohrungen (17,30) tragen, deren Achsen fluchten.
11. Schalung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der der Schalhaut (6) abgewandten Fläche des Trägcrschcnkcls (4) das loch eines Stabes mit U-Profil befestigt ist, in dessen Schenkel die Bohrungen zur Aufnahme <k-r Bolzen des zusätzlichen Trägers vorgesehen sind.
12. Schalung nach einem der Ansprüche I bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Träger (18) an mindestens einem Träger (4,5) für die Schalhaut (6) des Seitenschalelementes (1) unlösbar befestigt ist.
13. Schalung nach Anspruch 12. dadurch gekennzeichnet, daß der zusätzliche Träger (18) an mindestens einer über die der Schalhaut (6) abgewandten Seile des Trägers (4) hinausragenden Verlängerung (16) befestigt ist.
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