DE3149643C2 - Druckscheibe für eine Klemmverbindung von elektrischen Leitern - Google Patents
Druckscheibe für eine Klemmverbindung von elektrischen LeiternInfo
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Abstract
Eine einer Klemmverbindung elektrischer Leiter dienende Druckscheibe (10) mit im wesentlichen rechteckiger Formgebung, einer etwa zentralen Durchstecköffnung (11) für eine Klemmschraube und einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse (12), wodurch die in Richtung der Abkantung verlaufenden Außenkanten (19, 20) der Druckscheibe zur Anklemmseite (15) hin abfallen und somit zwei dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen (13, 14) bilden, zeichnet sich dadurch aus, daß an den beiden Endbereichen der Abkantung zur Anklemmseite (15) gerichtete Wandungen (16, 17) angeformt sind, deren äußere Randungsflächen etwa quer zu den benachbarten Außenkanten (19, 20) der Druckscheibe (10) verlaufen und mindestens als zusätzliche Klemmflächen (18) für anzuklemmende elektrische Leiter dienen. Diese angeformten Wandungen können als Schrägflächen ausgebildet sein, die zusammen mit den dachartigen Druckscheibenflächen (13, 14) der Druckscheibe (10) eine walmdachartige Oberflächenform verleihen (Fig. 1) oder stattdessen in Form von nutartigen, schrägen Einprägungen angebracht sein.
Description
men. Kombiniert man eine derart geformte Druckscheibe
allerdings mit dem Merkmal ihrer unverlierbaren Halterung am Kopf der zugeordneten Klemmschraube,
so ergibt sich nach wie vor eine verhältnismäßig aufwendige Ausbildung der Klemmschraube im Bereich
ihres Kopfendes, und außerdem ist ein sehr spezieller Arbeitsvorgang erforderlich, um die Druckscheibe am
Kopfende unverlierbar zu befestigen (DE-AS 16 25 450). Zwar ergibt sich bei einer derartigen Kombischraube,
wie solche Klemmschrauben mit an ihrem Kopfende unverlierbar gehaltenen Druckscheiben auch
genannt werden, eine gute Wippwirkung, nachteilig ist es aber, daß der Abstand zwischen dem Schraubenkopf
und dem beginnenden Gewinde relativ groß ausfällt, was zu Problemen bei dünnwandigen Klemmplatten, in
welche die Klemmschrauben einzuschrauben sind, führen kann. Dieser Nachteil wird bei einer anderen mit
einer Klemmschraube unverlierbar verbundenen Druckscheibe vermieden, bei welcher sich das Gewinde
bis in die Aufnahmeöffnung der Druckscheibe hineinführen läßt (DE-OS 25 20 630). Diese bekannte Druckscheibe
weist am Rande ihrer Durchgangsöffnang ausgeformte kleine Nasen auf, welche in mit der Klemmschraube
montierter Lage zum Schraubenkopf hinweisen und beim ersten festen Anziehen der Druckscheibe
sich in eine kleine Nut im Übergangsbereich zwischen dem Schraubenkopf und dem Gewindeschaft einpressen
und dadurch die Unverlierbarkeit der Druckscheibe — ohne vorherigen besonderen Arbeitsgang — gewissermaßen
selbsttätig erzwingen. Ein Nachteil ist es allerdings, daß diese Unverlierbarkeit der Druckscheibe
tatsächlich erst eines Montagevorganges bedarf, um die Druckscheibe am Kopf der Klemmschraube unverlierbar
zu halten.
Bekannt ist schließlich eine Druckscheibe, deren unverlierbare Halterung am Kopf der Klemmschraube
durch eine Abkantung beziehungsweise Wölbung nach ihrer Montage mit der Schraube erfolgt (DE-OS
15 90 780). Bei der Klemmschraube, die mit dieser bekannten Druckscheibe zu kombinieren ist, ist nun das
Schraubengewinde gezielt in den Wölbungsbereich der Druckscheibe hineingezogen, um auch Leiterenden mit
geringem Querschnitt noch sicher anklemmen zu können, nötigenfalls unter Durchbiegung der Druckscheibe.
Allen drei zuletzt genannten bekannten Druckscheiben
ist allerdings der Nachteil gemeinsam, daß das Anklemmen von Leiterenden mit geringem Querschnitt
Probleme nach sich zieht und zwar deshalb, weil diese Leiterenden leicht mit dem Gewindeauslauf kollidieren
und hierdurch beschädigt oder gar teilweise abgeschert werden können, so daß eine mangelhafte Anklemmung
die Folge sein kann. Da Leiterenden von sehr dünnen Anschlußdrähten sich auch leicht um das Gewinde legen
können und beim Eindrehen der Klemmschraube unter Umständen in das Gewinde etwas miteingezogen werden,
kann es auch zu »Scheinanklemmungen« kommen, welche zunächst sogar einer gewissen Zugbelastung
standhalten. Derartige Verbindungen können sich aber bereits nach kurzer Zeit infolge von Erschütterungen
oder beispielsweise Temperatui Schwankungen wieder lösen und somit zu sehr unerwünschten Kontaktschwierigkeiten
und sonstigen Ausfällen führen.
Im übrigen haben Hie bekannten Druckscheiben in »Dachform« den Nachteil einer quer zum Verlauf der
angeschlossenen Seitenenden wirkenden Kraftkomponente, wenn nicht beiderseits der Klemmschraube gleiche
Leiterenden eingeführt sind. Dieses kann zu Beeinträchtigung seitlich der Druckscheiben verlaufender
Wandungen führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, die genannten Nachteile und insbesondere die zuletzt
genannten Schwierigkeiten beim Anschluß sehr dünner elektrischer Leiter zu beheben, das heißt also eine Anklemmögüchkeit
mit einer Druckscheibe der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher sowohl sehr
dünne als auch weitaus dickere Leiterquerschnitte allein für sich oder auch in Kombination mit hinreichender
Sicherheit anzuklemmen sind, ohne hierfür besondere oder besonders komplizierte Teile verwenden zu müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Druckscheibe gelöst, welche an den beiden Endbereichen
der Abkantung (oder einer vergleichbaren Wölbung) zur Anklemmseite gerichtete angeformte Wandungen
aufiveist, deren äußere Randungsflächen etwa quer zu den benachbarten Außenrandungen der Druckscheibe
verlaufen und mindesten·; als zusätzliche Kiemmflächen für anzuklemmende eiek'-rische Leiter
dienen. Die Einklemmung der Leiter wird also nicht nur zwischen einer der sogenannten Dachschrägen und der
darunter liegenden Klemmplatte vorgenommen, sondern zur-2tzlich oder gar in erster Linie durch die Außenrandungen
der quer zu den »Dachflächen« angeformten Wandungen und der darunter liegenden Klemmplatte.
Einer vorteilhaften Ausbildung des Errindungsgedankens
zufolge wird vorgeschlagen, die an den Endberei-
λο chen der Druckscheiben-Abkantung angeformten, zur
Anklemmseite hin gerichteten Wandungen als Schrägflächen auszubilden, welche zusammen mit den dachartigen
Druckscheibenflächen eine walmdachartige Oberflächenform der Druckscheibe ergeben. Stattdessen
kann es aber auch vorteilhaft sein, die an den Endbcrcichen
der Abkantung angeformten Wandungen durch nutartige, schrägverlaufende Einprägungen zu bjiden,
wodurch die zur Anklemmseite hin gerichteten Wandungen quer zu den Randungen der benachbarten Außen'Kante
der »Dachfläche« in nahezu gleicher Art und Weise gebildet werden wie beim zuvor genannten Gestaltungsvorschlag.
Derartige Ausbildungen verändern die Grundform der Scheibe hinsichtlich ihrer Anschlußmaße
praktisch nicht, so daß sie auch bedenkenlos ge-
<!-5 gen früher verwandte Ausführungsformen ausgetauscht
werden können; außerdem sind sie in der Herstellung verhältnismäßig unaufwendig und möglicherweise sogar
aus demselben Grundschnitt vorher üblicher Dachscheiben herzustellen.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit ist in dem Vorschlag zu sehen, die äußeren, als
mindestens zusätzliche Klemmflächen dienenden Randungsflächen der von den Endbereichen der Abkantung
ausgehenden Wandungen etwa parallel verlaufend zu den querstehenden beiden übrigen Randungen der
Druckscheibe vorzusehen, jedoch gegenüber diesen — bezogen auf eine Auflageebene beispielsweise einer
Klemmplatte — in der Höhe zurückspringen zu lassen. Die vorspringenden benachbarten Seitenkanten dienen
hierbei also als äußere »Einfangkanten«. Hierdurch sind die auf die Druckscheibe einwirkenden Querkräfte, wie
sie eingangs angedeutet und als nachteilig erkannt worden sind, in besonders günstiger Weise zu vermeiden.
Besonders vorteilhaft kann es sein, die Endbereiche der als mindestens zusätzliche Klemmflächen dienenden
Randungsflächen, in denen diese übergehen in die dachartigen Druckscheibenflächen, mit gerundeten oder
prismenartigen Vertiefungen zu versehen. Hierdurch
werden insbesondere für dünne Leiterenden vorteilhafte Klemmsteilen gebildet. Der hierdurch erzielte Effekt
kann übrigens noch verbessert werden, wenn darauf geachtet wird, daß die gerundeten beziehungsweise
prismenartigen Vertiefungen von der senkrecht durch die Abkantung verlaufenden Symmetrieebene einen
größeren senkrechten Abstand aufweisen als der Radius beziehungsweise die Halbachse der öffnung für die aufzunehmende
Klemmschraube beträgt. Hierdurch ist der besondere Vorteil zu erzielen, daß die einzuführenden
dünnen Leiterenden mit dem Gewinde der Klemmschraube nicht kollidieren können.
Um eine Beschädigung der anzuklemmenden Leiterenden gerade dünner Anschlußdrähte zu vermeiden,
wird zusätzlich vorgeschlagen, die besagten zusätzüchen Klemmflächen an ihren Begrenzungskanten im
Sinne einer Anfasung zu brechen oder abzurunden.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
und der nachfolgenden Beschreibung hierzu soll der Erfindungsgedanke noch einmal erläutert
und verdeutlicht werden. Es zeigt
F i g. 1 in einer Perspektive die schräge Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Druckscheibe,
Fig.2 eine senkrechte Sicht auf eine etwas anders ausgeführte Druckscheibe,
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine Symmetrieachse der in F i g. 2 gezeigten Druckscheibe,
Fig.4 eine weitere Schnittdarstellung der in Fig.2
gezeigten Druckscheibe, und zwar quer zu demjenigen Schnitt in Fig. 3,
F i g. 5 eine Seitenansicht auf die in F i g. 2 dargestellte Druckscheibe und
F i g. 6 eine Sicht auf die Unterseite der in F i g. 2 gezeigten Druckscheibe.
Die in F i g. 1 perspektivisch dargestellte Druckscheibe 10 mit einer Durchstecköffnung !1 für eine (nicht
dargestellte) Klemmschraube weist eine walmdachartige Formgebung auf, welche dadurch gebildet ist, daß
eine in der Ausgangsform flächige, angenähert rechtekkige Scheibe entlang einer durch eine Strich-Punkt-Linie
angedeuteten Symmetrieachse 12 abgekantet ist, wodurch sich zwei dachartig in einem Winkel zueinander
verlaufende Druckscheibenflächen 13 und 14 bilden. An den Enden der Abkantung (Symmetrieachse 12) sind
weitere zwei zur Anklemmseite 15 hin verformte, nunmehr die Walmdachform bildende Flächenteile ausgeformt,
von denen eines — mit der Ziffer 16 gekennzeichnet — als Dreieck erkennbar, das andere hingegen nur
durch einen schrägen und mit der Ziffer 17 gekennzeichneten KantenverlaGi angedeutet ist Am zur Anklemmseite
15 gerichteten Ende des Flächenteiles 16 ist eine Klemmfläche 18 gebildet, welche parallel zu den Außenkanten
19 und 20 der Dmckscheibenflächen 13 und 14 verläuft, gegenüber diesen jedoch, bezogen auf eine den
Außenkanten 19 und 20 gemeinsame Auflagefläche, zurückspringt An den Endbereichen der Klemmfläche 18,
an welchen diese übergeht in die unteren Endbereiche der Dmckscheibenflächen 13 und 14, sind nahezu prismatische
Ausnehmungen 21 und 22 festzustellen, in welchen anzuklemmende Leiterenden beim Klemmvorgang
eingefangen werden sollen. Beim gegenüberliegenden Flächenteil 17 am entgegengesetzten Ende der
genannten Abkantung ist — wenn auch in dieser Darstellung nicht erkennbar — eine gleiche Klemmfläche
mit prismatischen Ausnehmungen an deren Endbereichen gebildet
Eine von der eben beschriebenen Druckscheibe 10 in F i g. 1 etwas abweichende Ausführungsform einer anderen
erfindungsgemäßen Druckscheibe 23 veranschaulichen — nun in Konstruktionsdarstellur.gen — die
F i g. 2 bis 6. Auch diese Druckscheibe 23 weist in ihrer Ausgangsform und auch in ihrer Senkrechtprojektion
entsprechend F i g. 2 eine angenähert rechteckige Gestalt auf und enthält eine Durchstecköffnung 24 für eine
nicht angedeutete Klemmschraube. Entlang einer durch eine Strich-Punkt-Markierung 25 angedeuteten Ebene,
welche gleichzeitig eine der Symmetrieebenen darstellt, ist die Druckscheibe 23 zu einer Dachform gekantet,
was aus der Schnittdarstellung in F i g. 4 besonders deutlich zu entnehmen ist. Dementsprechend sind auch
hier dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen 26 und 27 vorhanden. An den
Endbereichen der Abkantung entlang der Symmetrieebene 25 sind nun keine durchgehend flächenartigen
Anformungen vorgenommen, sondern stattdessen nutariige
Einprägungen 28 und 29, tieren Verlauf aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist. Die in Fig. 5 gezeigte
Seitenansicht der Druckscheibe 23 deutet den aus dieser Sicht erkennbaren Verlauf der nutartigen Einprägung
28 an.
Auch durch diese Einprägungen 28 und 29 werden an deren nach unten zur Anklemmseite hin auslaufenden
Kanten mindestens zusätzliche Klemmflächen 30 und 31 gebildet, welche an ihren Längsenden in prismenartigen
Vertiefungen 32 und 33 münden, die ihrerseits gegenüber den untersten Kanten 34 und 35 der Druckscheibenflächen
26 und 27 noch weiter zurückspringen als die Klemmflächen 30 untJ 31, siehe hierzu die Schnittdarstellung
in Fig.4, aber auch die Seitensicht in Fig.5.
Wie eben bereits angedeutet, springen bereits die zusätzlich gebildeten Klemmflächen 30 und 31 gegenüber
den unteren Kanten 34 und 35 der Druckscheibenflächen 26 und 27 um einen gewissen Betrag zurück, welcher
in der F · g. 3 mit entsprechenden Maßpfeilen und der Betragsangabe »h« angedeutet ist.
Die Seitensicht der Druckscheibe 23 in F i g. 5 veranschaulicht nun die Wirkungsweise sowohl der zusätzlichen
Klemmflächen 30 beziehungsweise 31 als auch die besonderen Aufgaben der prismenartigen Ausnehmungen
32 und 33 beim Anklemmen von Leiterenden 36 und 37, welche in dieser Darstellung durch gestrichelte Konturen
angedeutet sind. In diesen prismenartigen Ausnehmungen 32 und 33 werden jeweils zwei Anlageflächen
für jedes der Leiterenden 36 beziehungsweise 37 geschaffen und gleichzeitig eine Verhinderung des Ausbrechens
eines der Leiterenden nach außen hin erzielt ... und darüber hinaus sogar ein insbesondere bei Leitern
kleinen Querschnitts unerwünschtes Heranführen dieser Leiterenden an den Gewindeschaft der (nicht
dargestellten) Klemmschraube. Außerdem werden hierdurch auf die Druckscheibe einwirkende Querkräfte
vermieden. Diese vorteilhaften Auswirkungen werden auch beim Anklemmen von Leiterenden sehr unterschiedlichen
Querschnittes erzielt, wie dieses bei den angedeuteten Leiterenden 36 und 37 der Fall ist; die
strichpunktiert angedeutete Ebene 38 veranschaulicht hierbei die Auflageebene einer Klemmplatte, in welche
die bereits erwähnte Klemmschraube einzuschrauben ist
Die Fig.6 schließlich zeigt eine Sicht auf die Anklemmseite
der Druckscheibe 23, wobei sowohl der Verlauf der Symmetrieebene 25 (zusammenfallend mit
dem Verlauf der Abkantung) als auch die Druckscheibenflächen 26 und 27 beziffert sind. Erkennbar ist auch
die Durchstecköffnung 24 und (in der Darstellung) darüber beziehungsweise darunter die zusätzlichen
Klemmflächen 31 beziehungsweise 30, zu denen noch zu bemerken ist, daß sie in vorteilhafter Weise an ihren
sowohl nach außen als auch zum Scheibeninneren weisenden Kanten gebrochen beziehungsweise geringfügig
abgerundet sind, was in der Schnittdarstellung in F i g. 3 angedeutet worden ist. Hierdurch kann eine Beschädigung
de. anzuklemmenden Leitungsenden in günstiger Weise entgegengewirkt werden.
Wie bereits eingangs der Figurenbeschreibung zum Ausdruck gebracht, handelt es sich bei den Darstellungen
um beispielhafte Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens. Mannigfache Abweichungen hiervon
sind durchaus denkbar und dem Erfindungsgedanken unterordenbar.
15
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
30
40
45
55
60
65
Claims (7)
1. Einer Klemmverbindung elektrischer Leiter dienende Druckscheibe (10) mit im wesentlichen
rechteckiger Formgebung, einer etwa zentralen Durchstecköffnung (11) für eine Klemmschraube
und einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse (12), wodurch die in Richtung der Abkantung verlaufenden
Außenkanten (19, 20) der Druckscheibe zur Anklemmseite (15) hin abfallen und somit zwei dachartig
in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen (13, 14) gebildet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß an den beiden Endbereichen der Abkantung zur Anklemmseite (15) gerichtete Wandungen (16, 17) angeformt sind,
deren äußere Randungsflächen etwa quer zu den benachbarten Außenkanten (19,20) der Druckscheibe
(10) versaufen und mindestens als zusätzliche KJeniniflächen (18) für anzuklemmende elektrische
Leiter dienen.
2. Druckscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Endbereichen ihrer Abkantung (12) angeformten, zur Anklemmseite (15)
gerichteten Wandungen (16, 17) als Schrägflächen ausgebildet sind, die zusammen mit den dachartigen
Druckscheibenflächen (13,14) der Druckscheibe (10) eine walmdachartige Oberflächenform verleihen
(Fig.l).
3. Druckscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die an den Endbereichen ihrer Abkantung (25) angeformten Wandungen durch nutartige,
schräg verlaufende Finprägungen (28,29) gebildet
sind (F i g. 2,3 und 5).
4. Druckscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren, als mindestens
zusätzliche Klemmflächen (30, 31) dienenden Randungsflächen der von den Endbereichen der Abkantung
(25) ausgehenden Wandungen (28,29) etwa parallel zu den querstehenden beiden übrigen Randungen
(34,35) der Druckscheibe (23) verlaufen, jedoch gegenüber diesen — bezogen auf eine Auflageebene — in der Höhe zurückspringen (Betrag »h«,
F ig. 3).
5. Druckscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche der als mindestens
zusätzliche Klemmflächen (30, 31) dienenden Randungsflächen, in denen diese übergehen in die
dachartigen Druckscheibenflächen (26,27), gerundete oder prismenartige Vertiefungen (32, 33) aufweisen.
6. Druckscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gerundeten oder prismenartigen
Vertiefungen (32, 33) von der senkrecht durch die Abkantung verlaufenden Symmetrieebene (25)
einen größeren senkrechten Abstand aufweisen als der Radius beziehungsweise die senkrecht zur Symmetrieebene
(25) verlaufende Halbachse der Öffnung (24) für die aufzunehmende Klemmschraube beträgt.
7. Druckscheibe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als
mindestens zusätzlichen Klemmflächen (30, 31) dienenden Randungsflächen an ihren Begrenzungskanten
im Sinne einer Anfasung gebrochen oder abgerundet sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine einer Klemmverbindung elektrischer Leiter dienende Druckscheibe mit
im wesentlichen rechteckiger Formgebung, einer etwa zentralen Durchstecköffnung für eine Klemmschraube
und mit einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse, wodurch die in Richtung der Abkantung verlaufenden
Außenkanten der Druckscheibe zur Aßklemmseite hin abfallen und somit zwei dachartig in einem Winkel
zueinander verlaufende Druckscheibenflächen gebildet sind.
Mittels einer Klemmschraube an eine zu kontaktierende Klemmfläche anpreßbare Druckscheiben zur
Herstellung von Anklemmverbindungen elektrischer Leiter, wobei diese elektrischen Leiter zwischen der
Druckscheibe und der Auflage eingespannt werden, sind in mannigfacher Ausführung bekannt Bekannt sind
aber auch einige Probleme, die sich bei der Herstellung derartiger Klemmverbindungen ergeben, wenn nämlich
Leiterenden unterschiedlicher Durchmesser mit ein und derselben Druckscheibe angeklemmt werden sollen
oder wenn stattdessen nur ein einziges Leiterende anzuklemmen ist, welches dann zwischen der Auflage und
der einen Seitenrandung der Druckscheibe aufgenommen wird. Hierdurch ergeben sich Schrägstellungen der
Druckscheibe, was zu ungleichmäßigen Anklemmkräften und somit un':.ctreren Klemmverbindungen führen
kann, außerdem aber zu einseitigen Belastungen der Klemmschraube beziehungsweise ihres Kopfes, wobei
Verbiegungen der Klemmschraube nicht auszuschlie-Ben sind (DE-OS 28 54 163).
Zur Behebung dieser Nachteile ist bereits vorgeschlagen worden, den Klemmschrauben im Bereich des
Überganges ihres Kopfes zum Schraubenschaft besondere Ausformungen zu verleihen, welche mit korrespondierenden
Formgebungen der Druckscheiben im Bereich ihrer Durchgangsöffnung zusammenwirken,
das heißt es entstehen hier kalottenartige Auflagerungen, welche eine Schiefstellung der Druckscheibe in einem
gewissen Ausmaß zulassen (DE-OS 28 54 264 und DE-OS 24 15 344). Nachteilig hierbei ist es, daß sowohl
die Klemmschrauben als auch die Druckscheiben verhältnismäßig komplizierte Ausformungen benötigen,
wobei die erzielte Wirkung mindestens in gewissen Grenzfällen fraglich bleibt (siehe DE-OS 2415 344,
Fig. 2, bei welcher Ausführung das im Durchmesser größere Leiterende 24 leicht nach außen rutschen kann).
An Problemen kommt hinzu, daß man mehr und mehr den Wunsch hat, die genannten Druckscheiben unverlierbar
am Kopf der zugeordneten Klemmschraube zu halten, um beim Herausdrehen der Klemmschraube ein
selbsttätiges Mitführen der Druckscheibe zu erzielen und somit die Montage- beziehungsweise Anklemmvorgänge
zu erleichtern und zu beschleunigen. Diese Forderung muß bei der Gestaltung von Druckscheiben und
zugeordneten Klemmschrauben besonders berücksichtigt werden.
Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, Druckscheiben
für die genannten Zwecke mit einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse zu versehen, wobei die in
Richtung der Abkantung verlaufenden Außenkanten der Druckscheibe zur Anklemmseite hin abfallen und
somit zwei dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen bilden. Eine derart geformte
Druckscheibe vermag eine Schiefstellung infolge der Aufnahme unterschiedlich dicker Leiterenden oder
lediglich eines einzigen Leiterendes einzunehmen ohne die Klemmschraube einseitig zu belasten oder die einzelnen
Leiterenden unterschiedlich sicher einzuklem-
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|---|---|---|---|
| DE19813149643 DE3149643C2 (de) | 1981-12-15 | 1981-12-15 | Druckscheibe für eine Klemmverbindung von elektrischen Leitern |
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|---|---|---|---|
| DE19813149643 DE3149643C2 (de) | 1981-12-15 | 1981-12-15 | Druckscheibe für eine Klemmverbindung von elektrischen Leitern |
Publications (2)
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| DE3149643A1 DE3149643A1 (de) | 1983-07-21 |
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ID=6148786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19813149643 Expired DE3149643C2 (de) | 1981-12-15 | 1981-12-15 | Druckscheibe für eine Klemmverbindung von elektrischen Leitern |
Country Status (1)
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Owner name: BBC BROWN BOVERI AG, 6800 MANNHEIM, DE |
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