DE3149643C2 - Druckscheibe für eine Klemmverbindung von elektrischen Leitern - Google Patents

Druckscheibe für eine Klemmverbindung von elektrischen Leitern

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DE3149643C2 DE19813149643 DE3149643A DE3149643C2 DE 3149643 C2 DE3149643 C2 DE 3149643C2 DE 19813149643 DE19813149643 DE 19813149643 DE 3149643 A DE3149643 A DE 3149643A DE 3149643 C2 DE3149643 C2 DE 3149643C2
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Abstract

Eine einer Klemmverbindung elektrischer Leiter dienende Druckscheibe (10) mit im wesentlichen rechteckiger Formgebung, einer etwa zentralen Durchstecköffnung (11) für eine Klemmschraube und einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse (12), wodurch die in Richtung der Abkantung verlaufenden Außenkanten (19, 20) der Druckscheibe zur Anklemmseite (15) hin abfallen und somit zwei dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen (13, 14) bilden, zeichnet sich dadurch aus, daß an den beiden Endbereichen der Abkantung zur Anklemmseite (15) gerichtete Wandungen (16, 17) angeformt sind, deren äußere Randungsflächen etwa quer zu den benachbarten Außenkanten (19, 20) der Druckscheibe (10) verlaufen und mindestens als zusätzliche Klemmflächen (18) für anzuklemmende elektrische Leiter dienen. Diese angeformten Wandungen können als Schrägflächen ausgebildet sein, die zusammen mit den dachartigen Druckscheibenflächen (13, 14) der Druckscheibe (10) eine walmdachartige Oberflächenform verleihen (Fig. 1) oder stattdessen in Form von nutartigen, schrägen Einprägungen angebracht sein.

Description

men. Kombiniert man eine derart geformte Druckscheibe allerdings mit dem Merkmal ihrer unverlierbaren Halterung am Kopf der zugeordneten Klemmschraube, so ergibt sich nach wie vor eine verhältnismäßig aufwendige Ausbildung der Klemmschraube im Bereich ihres Kopfendes, und außerdem ist ein sehr spezieller Arbeitsvorgang erforderlich, um die Druckscheibe am Kopfende unverlierbar zu befestigen (DE-AS 16 25 450). Zwar ergibt sich bei einer derartigen Kombischraube, wie solche Klemmschrauben mit an ihrem Kopfende unverlierbar gehaltenen Druckscheiben auch genannt werden, eine gute Wippwirkung, nachteilig ist es aber, daß der Abstand zwischen dem Schraubenkopf und dem beginnenden Gewinde relativ groß ausfällt, was zu Problemen bei dünnwandigen Klemmplatten, in welche die Klemmschrauben einzuschrauben sind, führen kann. Dieser Nachteil wird bei einer anderen mit einer Klemmschraube unverlierbar verbundenen Druckscheibe vermieden, bei welcher sich das Gewinde bis in die Aufnahmeöffnung der Druckscheibe hineinführen läßt (DE-OS 25 20 630). Diese bekannte Druckscheibe weist am Rande ihrer Durchgangsöffnang ausgeformte kleine Nasen auf, welche in mit der Klemmschraube montierter Lage zum Schraubenkopf hinweisen und beim ersten festen Anziehen der Druckscheibe sich in eine kleine Nut im Übergangsbereich zwischen dem Schraubenkopf und dem Gewindeschaft einpressen und dadurch die Unverlierbarkeit der Druckscheibe — ohne vorherigen besonderen Arbeitsgang — gewissermaßen selbsttätig erzwingen. Ein Nachteil ist es allerdings, daß diese Unverlierbarkeit der Druckscheibe tatsächlich erst eines Montagevorganges bedarf, um die Druckscheibe am Kopf der Klemmschraube unverlierbar zu halten.
Bekannt ist schließlich eine Druckscheibe, deren unverlierbare Halterung am Kopf der Klemmschraube durch eine Abkantung beziehungsweise Wölbung nach ihrer Montage mit der Schraube erfolgt (DE-OS 15 90 780). Bei der Klemmschraube, die mit dieser bekannten Druckscheibe zu kombinieren ist, ist nun das Schraubengewinde gezielt in den Wölbungsbereich der Druckscheibe hineingezogen, um auch Leiterenden mit geringem Querschnitt noch sicher anklemmen zu können, nötigenfalls unter Durchbiegung der Druckscheibe.
Allen drei zuletzt genannten bekannten Druckscheiben ist allerdings der Nachteil gemeinsam, daß das Anklemmen von Leiterenden mit geringem Querschnitt Probleme nach sich zieht und zwar deshalb, weil diese Leiterenden leicht mit dem Gewindeauslauf kollidieren und hierdurch beschädigt oder gar teilweise abgeschert werden können, so daß eine mangelhafte Anklemmung die Folge sein kann. Da Leiterenden von sehr dünnen Anschlußdrähten sich auch leicht um das Gewinde legen können und beim Eindrehen der Klemmschraube unter Umständen in das Gewinde etwas miteingezogen werden, kann es auch zu »Scheinanklemmungen« kommen, welche zunächst sogar einer gewissen Zugbelastung standhalten. Derartige Verbindungen können sich aber bereits nach kurzer Zeit infolge von Erschütterungen oder beispielsweise Temperatui Schwankungen wieder lösen und somit zu sehr unerwünschten Kontaktschwierigkeiten und sonstigen Ausfällen führen.
Im übrigen haben Hie bekannten Druckscheiben in »Dachform« den Nachteil einer quer zum Verlauf der angeschlossenen Seitenenden wirkenden Kraftkomponente, wenn nicht beiderseits der Klemmschraube gleiche Leiterenden eingeführt sind. Dieses kann zu Beeinträchtigung seitlich der Druckscheiben verlaufender Wandungen führen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, die genannten Nachteile und insbesondere die zuletzt genannten Schwierigkeiten beim Anschluß sehr dünner elektrischer Leiter zu beheben, das heißt also eine Anklemmögüchkeit mit einer Druckscheibe der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welcher sowohl sehr dünne als auch weitaus dickere Leiterquerschnitte allein für sich oder auch in Kombination mit hinreichender Sicherheit anzuklemmen sind, ohne hierfür besondere oder besonders komplizierte Teile verwenden zu müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Druckscheibe gelöst, welche an den beiden Endbereichen der Abkantung (oder einer vergleichbaren Wölbung) zur Anklemmseite gerichtete angeformte Wandungen aufiveist, deren äußere Randungsflächen etwa quer zu den benachbarten Außenrandungen der Druckscheibe verlaufen und mindesten·; als zusätzliche Kiemmflächen für anzuklemmende eiek'-rische Leiter dienen. Die Einklemmung der Leiter wird also nicht nur zwischen einer der sogenannten Dachschrägen und der darunter liegenden Klemmplatte vorgenommen, sondern zur-2tzlich oder gar in erster Linie durch die Außenrandungen der quer zu den »Dachflächen« angeformten Wandungen und der darunter liegenden Klemmplatte.
Einer vorteilhaften Ausbildung des Errindungsgedankens zufolge wird vorgeschlagen, die an den Endberei-
λο chen der Druckscheiben-Abkantung angeformten, zur Anklemmseite hin gerichteten Wandungen als Schrägflächen auszubilden, welche zusammen mit den dachartigen Druckscheibenflächen eine walmdachartige Oberflächenform der Druckscheibe ergeben. Stattdessen kann es aber auch vorteilhaft sein, die an den Endbcrcichen der Abkantung angeformten Wandungen durch nutartige, schrägverlaufende Einprägungen zu bjiden, wodurch die zur Anklemmseite hin gerichteten Wandungen quer zu den Randungen der benachbarten Außen'Kante der »Dachfläche« in nahezu gleicher Art und Weise gebildet werden wie beim zuvor genannten Gestaltungsvorschlag. Derartige Ausbildungen verändern die Grundform der Scheibe hinsichtlich ihrer Anschlußmaße praktisch nicht, so daß sie auch bedenkenlos ge-
<!-5 gen früher verwandte Ausführungsformen ausgetauscht werden können; außerdem sind sie in der Herstellung verhältnismäßig unaufwendig und möglicherweise sogar aus demselben Grundschnitt vorher üblicher Dachscheiben herzustellen.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit ist in dem Vorschlag zu sehen, die äußeren, als mindestens zusätzliche Klemmflächen dienenden Randungsflächen der von den Endbereichen der Abkantung ausgehenden Wandungen etwa parallel verlaufend zu den querstehenden beiden übrigen Randungen der Druckscheibe vorzusehen, jedoch gegenüber diesen — bezogen auf eine Auflageebene beispielsweise einer Klemmplatte — in der Höhe zurückspringen zu lassen. Die vorspringenden benachbarten Seitenkanten dienen hierbei also als äußere »Einfangkanten«. Hierdurch sind die auf die Druckscheibe einwirkenden Querkräfte, wie sie eingangs angedeutet und als nachteilig erkannt worden sind, in besonders günstiger Weise zu vermeiden. Besonders vorteilhaft kann es sein, die Endbereiche der als mindestens zusätzliche Klemmflächen dienenden Randungsflächen, in denen diese übergehen in die dachartigen Druckscheibenflächen, mit gerundeten oder prismenartigen Vertiefungen zu versehen. Hierdurch
werden insbesondere für dünne Leiterenden vorteilhafte Klemmsteilen gebildet. Der hierdurch erzielte Effekt kann übrigens noch verbessert werden, wenn darauf geachtet wird, daß die gerundeten beziehungsweise prismenartigen Vertiefungen von der senkrecht durch die Abkantung verlaufenden Symmetrieebene einen größeren senkrechten Abstand aufweisen als der Radius beziehungsweise die Halbachse der öffnung für die aufzunehmende Klemmschraube beträgt. Hierdurch ist der besondere Vorteil zu erzielen, daß die einzuführenden dünnen Leiterenden mit dem Gewinde der Klemmschraube nicht kollidieren können.
Um eine Beschädigung der anzuklemmenden Leiterenden gerade dünner Anschlußdrähte zu vermeiden, wird zusätzlich vorgeschlagen, die besagten zusätzüchen Klemmflächen an ihren Begrenzungskanten im Sinne einer Anfasung zu brechen oder abzurunden.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen und der nachfolgenden Beschreibung hierzu soll der Erfindungsgedanke noch einmal erläutert und verdeutlicht werden. Es zeigt
F i g. 1 in einer Perspektive die schräge Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Druckscheibe,
Fig.2 eine senkrechte Sicht auf eine etwas anders ausgeführte Druckscheibe,
F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine Symmetrieachse der in F i g. 2 gezeigten Druckscheibe,
Fig.4 eine weitere Schnittdarstellung der in Fig.2 gezeigten Druckscheibe, und zwar quer zu demjenigen Schnitt in Fig. 3,
F i g. 5 eine Seitenansicht auf die in F i g. 2 dargestellte Druckscheibe und
F i g. 6 eine Sicht auf die Unterseite der in F i g. 2 gezeigten Druckscheibe.
Die in F i g. 1 perspektivisch dargestellte Druckscheibe 10 mit einer Durchstecköffnung !1 für eine (nicht dargestellte) Klemmschraube weist eine walmdachartige Formgebung auf, welche dadurch gebildet ist, daß eine in der Ausgangsform flächige, angenähert rechtekkige Scheibe entlang einer durch eine Strich-Punkt-Linie angedeuteten Symmetrieachse 12 abgekantet ist, wodurch sich zwei dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen 13 und 14 bilden. An den Enden der Abkantung (Symmetrieachse 12) sind weitere zwei zur Anklemmseite 15 hin verformte, nunmehr die Walmdachform bildende Flächenteile ausgeformt, von denen eines — mit der Ziffer 16 gekennzeichnet — als Dreieck erkennbar, das andere hingegen nur durch einen schrägen und mit der Ziffer 17 gekennzeichneten KantenverlaGi angedeutet ist Am zur Anklemmseite 15 gerichteten Ende des Flächenteiles 16 ist eine Klemmfläche 18 gebildet, welche parallel zu den Außenkanten 19 und 20 der Dmckscheibenflächen 13 und 14 verläuft, gegenüber diesen jedoch, bezogen auf eine den Außenkanten 19 und 20 gemeinsame Auflagefläche, zurückspringt An den Endbereichen der Klemmfläche 18, an welchen diese übergeht in die unteren Endbereiche der Dmckscheibenflächen 13 und 14, sind nahezu prismatische Ausnehmungen 21 und 22 festzustellen, in welchen anzuklemmende Leiterenden beim Klemmvorgang eingefangen werden sollen. Beim gegenüberliegenden Flächenteil 17 am entgegengesetzten Ende der genannten Abkantung ist — wenn auch in dieser Darstellung nicht erkennbar — eine gleiche Klemmfläche mit prismatischen Ausnehmungen an deren Endbereichen gebildet
Eine von der eben beschriebenen Druckscheibe 10 in F i g. 1 etwas abweichende Ausführungsform einer anderen erfindungsgemäßen Druckscheibe 23 veranschaulichen — nun in Konstruktionsdarstellur.gen — die F i g. 2 bis 6. Auch diese Druckscheibe 23 weist in ihrer Ausgangsform und auch in ihrer Senkrechtprojektion entsprechend F i g. 2 eine angenähert rechteckige Gestalt auf und enthält eine Durchstecköffnung 24 für eine nicht angedeutete Klemmschraube. Entlang einer durch eine Strich-Punkt-Markierung 25 angedeuteten Ebene, welche gleichzeitig eine der Symmetrieebenen darstellt, ist die Druckscheibe 23 zu einer Dachform gekantet, was aus der Schnittdarstellung in F i g. 4 besonders deutlich zu entnehmen ist. Dementsprechend sind auch hier dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen 26 und 27 vorhanden. An den Endbereichen der Abkantung entlang der Symmetrieebene 25 sind nun keine durchgehend flächenartigen Anformungen vorgenommen, sondern stattdessen nutariige Einprägungen 28 und 29, tieren Verlauf aus den Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist. Die in Fig. 5 gezeigte Seitenansicht der Druckscheibe 23 deutet den aus dieser Sicht erkennbaren Verlauf der nutartigen Einprägung 28 an.
Auch durch diese Einprägungen 28 und 29 werden an deren nach unten zur Anklemmseite hin auslaufenden Kanten mindestens zusätzliche Klemmflächen 30 und 31 gebildet, welche an ihren Längsenden in prismenartigen Vertiefungen 32 und 33 münden, die ihrerseits gegenüber den untersten Kanten 34 und 35 der Druckscheibenflächen 26 und 27 noch weiter zurückspringen als die Klemmflächen 30 untJ 31, siehe hierzu die Schnittdarstellung in Fig.4, aber auch die Seitensicht in Fig.5. Wie eben bereits angedeutet, springen bereits die zusätzlich gebildeten Klemmflächen 30 und 31 gegenüber den unteren Kanten 34 und 35 der Druckscheibenflächen 26 und 27 um einen gewissen Betrag zurück, welcher in der F · g. 3 mit entsprechenden Maßpfeilen und der Betragsangabe »h« angedeutet ist.
Die Seitensicht der Druckscheibe 23 in F i g. 5 veranschaulicht nun die Wirkungsweise sowohl der zusätzlichen Klemmflächen 30 beziehungsweise 31 als auch die besonderen Aufgaben der prismenartigen Ausnehmungen 32 und 33 beim Anklemmen von Leiterenden 36 und 37, welche in dieser Darstellung durch gestrichelte Konturen angedeutet sind. In diesen prismenartigen Ausnehmungen 32 und 33 werden jeweils zwei Anlageflächen für jedes der Leiterenden 36 beziehungsweise 37 geschaffen und gleichzeitig eine Verhinderung des Ausbrechens eines der Leiterenden nach außen hin erzielt ... und darüber hinaus sogar ein insbesondere bei Leitern kleinen Querschnitts unerwünschtes Heranführen dieser Leiterenden an den Gewindeschaft der (nicht dargestellten) Klemmschraube. Außerdem werden hierdurch auf die Druckscheibe einwirkende Querkräfte vermieden. Diese vorteilhaften Auswirkungen werden auch beim Anklemmen von Leiterenden sehr unterschiedlichen Querschnittes erzielt, wie dieses bei den angedeuteten Leiterenden 36 und 37 der Fall ist; die strichpunktiert angedeutete Ebene 38 veranschaulicht hierbei die Auflageebene einer Klemmplatte, in welche die bereits erwähnte Klemmschraube einzuschrauben ist
Die Fig.6 schließlich zeigt eine Sicht auf die Anklemmseite der Druckscheibe 23, wobei sowohl der Verlauf der Symmetrieebene 25 (zusammenfallend mit dem Verlauf der Abkantung) als auch die Druckscheibenflächen 26 und 27 beziffert sind. Erkennbar ist auch die Durchstecköffnung 24 und (in der Darstellung) darüber beziehungsweise darunter die zusätzlichen
Klemmflächen 31 beziehungsweise 30, zu denen noch zu bemerken ist, daß sie in vorteilhafter Weise an ihren sowohl nach außen als auch zum Scheibeninneren weisenden Kanten gebrochen beziehungsweise geringfügig abgerundet sind, was in der Schnittdarstellung in F i g. 3 angedeutet worden ist. Hierdurch kann eine Beschädigung de. anzuklemmenden Leitungsenden in günstiger Weise entgegengewirkt werden.
Wie bereits eingangs der Figurenbeschreibung zum Ausdruck gebracht, handelt es sich bei den Darstellungen um beispielhafte Ausführungsmöglichkeiten des Erfindungsgedankens. Mannigfache Abweichungen hiervon sind durchaus denkbar und dem Erfindungsgedanken unterordenbar.
15
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
30
40
45
55
60
65

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Einer Klemmverbindung elektrischer Leiter dienende Druckscheibe (10) mit im wesentlichen rechteckiger Formgebung, einer etwa zentralen Durchstecköffnung (11) für eine Klemmschraube und einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse (12), wodurch die in Richtung der Abkantung verlaufenden Außenkanten (19, 20) der Druckscheibe zur Anklemmseite (15) hin abfallen und somit zwei dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen (13, 14) gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den beiden Endbereichen der Abkantung zur Anklemmseite (15) gerichtete Wandungen (16, 17) angeformt sind, deren äußere Randungsflächen etwa quer zu den benachbarten Außenkanten (19,20) der Druckscheibe (10) versaufen und mindestens als zusätzliche KJeniniflächen (18) für anzuklemmende elektrische Leiter dienen.
2. Druckscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Endbereichen ihrer Abkantung (12) angeformten, zur Anklemmseite (15) gerichteten Wandungen (16, 17) als Schrägflächen ausgebildet sind, die zusammen mit den dachartigen Druckscheibenflächen (13,14) der Druckscheibe (10) eine walmdachartige Oberflächenform verleihen (Fig.l).
3. Druckscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Endbereichen ihrer Abkantung (25) angeformten Wandungen durch nutartige, schräg verlaufende Finprägungen (28,29) gebildet sind (F i g. 2,3 und 5).
4. Druckscheibe nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren, als mindestens zusätzliche Klemmflächen (30, 31) dienenden Randungsflächen der von den Endbereichen der Abkantung (25) ausgehenden Wandungen (28,29) etwa parallel zu den querstehenden beiden übrigen Randungen (34,35) der Druckscheibe (23) verlaufen, jedoch gegenüber diesen — bezogen auf eine Auflageebene — in der Höhe zurückspringen (Betrag »h«, F ig. 3).
5. Druckscheibe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche der als mindestens zusätzliche Klemmflächen (30, 31) dienenden Randungsflächen, in denen diese übergehen in die dachartigen Druckscheibenflächen (26,27), gerundete oder prismenartige Vertiefungen (32, 33) aufweisen.
6. Druckscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gerundeten oder prismenartigen Vertiefungen (32, 33) von der senkrecht durch die Abkantung verlaufenden Symmetrieebene (25) einen größeren senkrechten Abstand aufweisen als der Radius beziehungsweise die senkrecht zur Symmetrieebene (25) verlaufende Halbachse der Öffnung (24) für die aufzunehmende Klemmschraube beträgt.
7. Druckscheibe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die als mindestens zusätzlichen Klemmflächen (30, 31) dienenden Randungsflächen an ihren Begrenzungskanten im Sinne einer Anfasung gebrochen oder abgerundet sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine einer Klemmverbindung elektrischer Leiter dienende Druckscheibe mit im wesentlichen rechteckiger Formgebung, einer etwa zentralen Durchstecköffnung für eine Klemmschraube und mit einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse, wodurch die in Richtung der Abkantung verlaufenden Außenkanten der Druckscheibe zur Aßklemmseite hin abfallen und somit zwei dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen gebildet sind.
Mittels einer Klemmschraube an eine zu kontaktierende Klemmfläche anpreßbare Druckscheiben zur Herstellung von Anklemmverbindungen elektrischer Leiter, wobei diese elektrischen Leiter zwischen der Druckscheibe und der Auflage eingespannt werden, sind in mannigfacher Ausführung bekannt Bekannt sind aber auch einige Probleme, die sich bei der Herstellung derartiger Klemmverbindungen ergeben, wenn nämlich Leiterenden unterschiedlicher Durchmesser mit ein und derselben Druckscheibe angeklemmt werden sollen oder wenn stattdessen nur ein einziges Leiterende anzuklemmen ist, welches dann zwischen der Auflage und der einen Seitenrandung der Druckscheibe aufgenommen wird. Hierdurch ergeben sich Schrägstellungen der Druckscheibe, was zu ungleichmäßigen Anklemmkräften und somit un':.ctreren Klemmverbindungen führen kann, außerdem aber zu einseitigen Belastungen der Klemmschraube beziehungsweise ihres Kopfes, wobei Verbiegungen der Klemmschraube nicht auszuschlie-Ben sind (DE-OS 28 54 163).
Zur Behebung dieser Nachteile ist bereits vorgeschlagen worden, den Klemmschrauben im Bereich des Überganges ihres Kopfes zum Schraubenschaft besondere Ausformungen zu verleihen, welche mit korrespondierenden Formgebungen der Druckscheiben im Bereich ihrer Durchgangsöffnung zusammenwirken, das heißt es entstehen hier kalottenartige Auflagerungen, welche eine Schiefstellung der Druckscheibe in einem gewissen Ausmaß zulassen (DE-OS 28 54 264 und DE-OS 24 15 344). Nachteilig hierbei ist es, daß sowohl die Klemmschrauben als auch die Druckscheiben verhältnismäßig komplizierte Ausformungen benötigen, wobei die erzielte Wirkung mindestens in gewissen Grenzfällen fraglich bleibt (siehe DE-OS 2415 344, Fig. 2, bei welcher Ausführung das im Durchmesser größere Leiterende 24 leicht nach außen rutschen kann).
An Problemen kommt hinzu, daß man mehr und mehr den Wunsch hat, die genannten Druckscheiben unverlierbar am Kopf der zugeordneten Klemmschraube zu halten, um beim Herausdrehen der Klemmschraube ein selbsttätiges Mitführen der Druckscheibe zu erzielen und somit die Montage- beziehungsweise Anklemmvorgänge zu erleichtern und zu beschleunigen. Diese Forderung muß bei der Gestaltung von Druckscheiben und zugeordneten Klemmschrauben besonders berücksichtigt werden.
Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, Druckscheiben für die genannten Zwecke mit einer Abkantung entlang einer Symmetrieachse zu versehen, wobei die in Richtung der Abkantung verlaufenden Außenkanten der Druckscheibe zur Anklemmseite hin abfallen und somit zwei dachartig in einem Winkel zueinander verlaufende Druckscheibenflächen bilden. Eine derart geformte Druckscheibe vermag eine Schiefstellung infolge der Aufnahme unterschiedlich dicker Leiterenden oder lediglich eines einzigen Leiterendes einzunehmen ohne die Klemmschraube einseitig zu belasten oder die einzelnen Leiterenden unterschiedlich sicher einzuklem-
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