DE3146868A1 - "verfahren zur reindarstellung von seitenkettenchlorierten alkylaromaten durch rektifikation" - Google Patents

"verfahren zur reindarstellung von seitenkettenchlorierten alkylaromaten durch rektifikation"

Info

Publication number
DE3146868A1
DE3146868A1 DE19813146868 DE3146868A DE3146868A1 DE 3146868 A1 DE3146868 A1 DE 3146868A1 DE 19813146868 DE19813146868 DE 19813146868 DE 3146868 A DE3146868 A DE 3146868A DE 3146868 A1 DE3146868 A1 DE 3146868A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chlorinated
xylene
column
side chain
mbar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19813146868
Other languages
English (en)
Other versions
DE3146868C2 (de
Inventor
Hans-Joachim Dipl.-Chem. Dr. 4313 Möhlin Herrmann
Günther Dr.rer.nat. 5210 Troisdorf Meyer
Klaus-Dieter Dipl.-Chem. Dr. 5202 Hennef-Geisbach Steffen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DE19813146868 priority Critical patent/DE3146868C2/de
Publication of DE3146868A1 publication Critical patent/DE3146868A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3146868C2 publication Critical patent/DE3146868C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C25/00Compounds containing at least one halogen atom bound to a six-membered aromatic ring
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C17/00Preparation of halogenated hydrocarbons
    • C07C17/38Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C17/383Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by distillation

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Reindarstellung von seitenkettenchlorierten
  • Alkylaromaten durch Rektifikation Die Chlorierung von Xylolen und Toluol unter Lichtkatalyse verläuft nach einem radikalischen Mechanismus, wodurch die Selektivität gering ist und Gemische von chlorierten Verbindungen erhalten werden. Deren Bestandteile können u.a. die Stoffe I bis XXXII sein:
    x 0 1 2 3 0 2 3 3
    y 1 1 1 1 2 2 2 3
    o- I II III IV V VI VII -
    m- VIII IX X XI XII XIII XIV XV
    p- XVI XVII XVIII XIX XX XXI XXII XXIII
    Xylole
    0 1 2 3
    o- XXIV XXV XXVI
    m- XXVII XXVIII XXIX
    o- XXX XXXI XXXII
    Monochlortoluole Mit Ausnahme des sechsfach in der Seitenkette chlorierten o-Xylols, das aus räumlichen Gründen nicht entsteht, und der unwahrscheinlichen an einer Methylgruppe dreifach, an der anderen nicht chlorierten Xylole, bilden jeweils drei bis fünf der denkbaren Stoffe das typische Chlorierungsgemisch eines Xylols oder Chlortoluols. Lediglich bei Perchlorierung entstehen VII, XV, XXIII, XXVI, XXIX und XXXII als annähernd reine Stoffe.
  • Bedarf besteht für die weniger weit chlorierten Verbindungen als Zwischenprodukte. Die Trennung dieser Stoffe aus den Ohlorierungsgemischen ist aber schwierig, zumal die Stoffe hierbei extrem korrosiv und thermisch labil sind und zu Kondensationsreaktionen (GB-PS 1 410 474) neigen. Gleiches gilt für entsprechende im Kern chlorierte Derivate.
  • Nach dem Stand der Technik werden verschiedene Maßnahmen ausgeführt, ohne daß diese bei anderen Stoffmischungen erfolgreichen Mittel zu reinen Stoffen oder wesentlich erhöhter Anreicherung führen: Zusätze von Drittstoffen bei der Chlorierung bewirken nur geringe Erhöhungen der Selektivität.
  • Kristallisationsverfahren erfordern mehrfaches Kristallisieren und ergeben geringe Ausbeuten bei wenig befriedigender Reinheit.
  • Destillative Trennverfahren sind schwierig und ergeben häufig Produktgemische: Nach der GB-PS 1 410 4?4 ist oc -Chlor-p-Xylol (XVI) in Füllkörper-Kolonnen bei Gegenwart von z.B. Aminen von einem Gemisch mit Gehalten von c(,G('-Dichlor-p-Xylol (XVII) trennbar. Nach der bekanntgemachten japanischen Patentanmeldung 54/125 628 (1979) ( Banyu Pharmaceutical Co ) ist α,α,α'-Trichlor-p-Xylol (XVIII), durch Destillation gewinnbar. Nach BE-PS 590 772 erhält man , c(, '-Dichlor-p-Xylol (XVII) aus Chlorierungsgemischen nur als angeroichertes Rickstandsprodukt Bei allen Destillal,ionsverfahren gelingt es mit tragbarem technischen Aufwand nicht, Produkte ausreichender Reinheit zu erzeugen. Lediglich Gemische mit weitem Siedebereich und mehr oder minder hoher Anreicherung der gewinschten Komponente gegenüber den Chlorierungsgemisch sind erhältlich. Soweit Drittstoffe zugesetzt wurden, sind diese wieder zu entfernen. Mit erforderlicher Reinheit ist kein einzelner Stoff gewinnbar. Allgemein ist daher ein anschlieRender Kristallisationsprozeß zur Reinigung erforderlich.
  • Insbesondere ist die destillative Gewinnung der höherchlorierten Verbindungen, wie VI, XIII oder XXI, die nur noch geringe Flüchtigkeitsdifferenzen aufweisen, bisher nicht beschrieben.
  • Es bestand daher die Aufgabe, mit vertretbarem Aufwand die Sinzelkomponenten von Gemischen seitenkettenchlorierter Alkylaromaten in guten Ausbeuten als Produkte ausreichender Reinheit abzutrennen und dabei anfallende Nebenprodukte einer sinnvollen Verwertung zuzuführen.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren zur destillativen Trennung seitenkettenchlorierter Alkylaromaten sowie deren im Kern chlorierten Derivate zwecks Reindarstellung derselben, gekennzeichnet durch folgende Maßnahmen: a) Zur Trennung einzusetzende Ausgangsgemische: Gemische beliebiger Zusammensetzung mit Chlorgehalten zwischen 4 und 68 Gew.-% Chlor in der Seitenket te, hergestellt durch Seitenkettenchlorierung von Toluol oder Xylol oder deren im Kern chlorierten Derivaten, b) fraktionierte Destillation in- einer Füllkörperkolonne bei Sumpftemperaturen von 100 bis 1800C und einem verminderten Druck von 1 bis 120, vorzugsweise 6 bis 30 mbar, c) Einsatz von Kolonnenpackungen aus Glas oder keramischem Material, die eine geordnete, sich stetig in allen Raumrichtungen wiederholende Hohlstruktur aufweisen (unter Vermeidung senkrechter Hohlkanäle im Inneren der Kolonnenpackung und unter Gewährleistung dichten Anschließens der Strukturelemente an den Kolonnenmantel), wobei die Raumerfüllung der Kolonnenpackung 10 bis 30 % beträgt, so daß infolge dieser Packungen der Druckverlust je theoretischer Trennstufe weniger als 1 mbar im gesamten Betriebsbereich beträgt, d) Ausschluß von Spuren von Schwermetallen bei der Ausführung der fraktionierten Destillation.
  • Als Alkylaromaten werden besonders die einkernigen Aromaten mit Seitenketten aus besonders den Methylgruppen verstanden sowie deren Kernchlorierungsprodukte. Bevorzugt sind die in der Seitenkette chlorierten Xylole und Toluole sowie deren im Kern chlorierten Derivate mit einnem bis vier Kernchloratomen im Falle der Xylole und bis zu fünf Kernchloratomen bei Toluolen mit chlorierter Seitenkette.
  • Der jeweilige Chlorierungsgrad von 4 bis 68 Gew.-% des tn der Seitenkette chLorierten Alkylaromaten hat sich nach dem Zielprodukt zu richten, derart, daß möglichst ein hoher Anteil des Zielprodukts im Einsatzstoff vorhanden ist, jedoch kann als Einsatzstoff auch der Vorlauf oder Nachlauf einer vorangehenden Rektifikation gewählt werden Bei Berechnung des Chlorierungsgrades der Seitenkette bleibt Chlor als Substituent des aromatischen Kerns, soweit vorhanden, z.B. im Gemisch des seitenkettenchlorierten p-Chlortoluols, unberücksichtigt.
  • Die Kolonnenpackungen sollen streng aus Materialien bestehen, die Schwermetalle nicht durch Korrosionswirknag der chlorierten Alkylaromaten abgeben. Als Material ist dann Tantal, insbesondere jedoch keramische Materialien erforderlich.
  • Dem entspricht, daß Schwermetalle, auch in Spuren generell ausgeschlossen sein sollen, so daß in zu destillierenden Gemischen Schwermetalle oder deren Verbindungen nur in Nengen von kleiner 0,5 ppm, berechnet als Metall, vorkommen sollen.
  • Das keramische Material der Kolonnenpackungen darf darüber hinaus nicht solche Metalle oder Metalloxide abgeben, die, wie besonders Aluminium zur Bildung von Bewis-Säuren f;ihren, Die in den Seitenketten chlorierten Alkylaromaten neigen nämlich ungleich stärker als andere chlorierte Eohlenwasserstoffe zur Bildung kondensierter Aromaten aus zwei oder mehr Molekülen unter Abspaltung von Chlorwasserstoff, wodurch bisher hohe Ausbeuteverluste auftraten, die Destillation durch " Gelbildung " erschwert war und das Vakuum durch den gasförmigen Chlorwasserstoff zusammenbrach.
  • Umgekehrt ist ein unvermindert aufrecht haltbares Vakuum das untrügliche Anzeichen, daß Chlorwasserstoff oder andere Zersetzungsprodukte nicht auftreten und weder die Kondensation durch Lewis-Säuren noch die katalytische Zersetzung durch Spuren von Schwermetallen oder deren Verbindungen erfolgen.
  • Soweit bekannt, ist bei der Destillation der seitenkettenchlorierten Alkylaromaten erstmals im Rahmen der vorliegenden Erfindung die Kondensation und katalytische Zersetzung der Produkte vermeidbar und damit auch erstmals der verminderte Druck von 1 bis 120 mbar bei der Vakuum-Rektifikation in technisch brauchbarer Weise aufrechterhaltbar.
  • Uberraschend wurde gefunden, daß nicht nur Glas, das solche Schwermetalle und Lewis-Säuren bildenden Metalle nicht enthält, sondern auch keramische Materialien, in denen Schwermetalle und gegebenenfalls Aluminium durchaus enthalten sind, als Material der Kolonnenpackungen Verwendung finden können.
  • Offenbar ist es lediglich erforderlich, ein keramisches Material zu verwenden, dessen oxidische bzw. silikatische Bestandteile durch Glühen, Sintern oder ähnliche Behandlungen. bei hohen Temperaturen eine Struktur z.B. in Art der Sinterkeramik erhalten hatten, aus der während der Rektifikation Bestandteile mit Zersetzungswirkung-auf Ausgangsstoffe oder Produkte nicht freigesetzt werden können.
  • Als besonders geeignet erwiesen sich keramische Materialien aus 10 - 40 Gew.-% ZrO2 und 90 - 60 Gew.-% Silo, vorzugsweise 15 bis 22 Gew.-% ZrO2 und 80 bis 60 Gew.-% SiO2, welche analytisch Fe203, Ni und Mn jeweils in Mengen von etwa 0,01 % aufweisen können und gegebenenfalls auch kleinere oder größere Anteile Al203 enthalten können. Es überrascht, daß Zr02 als Oxid oder gegebenenfalls als Silikat in geglühter bzw. gesinterter Form nicht zur Bildung von Lewis-Säuren AnlaR gibt. Desgleichen sind Gehalte von Schwermetallen als Bestandteil der oxidischen bzw. silikatischen Keramik unschädlich, anders als Spuren von Schwermetallen in Verunreinigungen der Oberfläche, die sich bei der ersten Benutzung bemerkbar machen und durch die erste Benutzung oder gegebenenfalls eine Behandlung mit Salzsäure entfernt werden.
  • Zur Erzielung des geringen Druckverlusts von weniger als ein mbar pro theoretischer Trennstufe im gesamten Betriebsbereich sind weiter Kolonnenpackungen sehrbevorzugt, die eine geordnete, sich stetig wiederholende Hohlstruktur in allen drei Raumrichtungen aufweisen.
  • In diesen " geordneten " Kolonnenpackungen soll die Raumerfüllung nur 10 - 30 %, bevorzugt 10 - 20 %, betragen.
  • Wichtig ist, daß die Anordnung der keramischen Strukturelemente in der Kolonnenpackung keine senkrechten Hohlkanäle im Inneren aufweist und an den Xolonnenmantel- inne dicht anschließt oder abgedichtet wird.
  • Zweckmäßig besteht daher die Kolonnenpackung aus mehreren übereinander angeordneten bevorzugt gleichartigen Teilpackungen, in den die Strukturelemente zu einem einzigen mit Hohlräumen durchsetzten verbunden sind. Bei kleineren Kolonnen haben die Teilpackungen bevorzugt die äußere Gestalt von Zylindern oder Zylindersegmente oder gegebenenfalls Scheiben deren Durchmesser zur Höhe etwa 2 : 1 bis 1 : 4, bevorzugt 1 : 1,5 bis 1 : 3,5 beträgt. Bei größeren Kolonnen kann die äußere Gestalt neben den genannten auch die Form von Lagen, Streifen o.ä.- haben, die eng aneinander liegend angeordnet werden.
  • Stets besitzen die Packungen an den Berühnmgsflächen mit der Kolonnenwand einen oder mehrere Dichtungsstrei fen, aus z.B. Asbestschnur oder -streifen oder aus Ringen oder Streifen aus Eluorpolgmeren, die gegen chlorierte Alkylaromaten inert sind und horizontal so angeordnet sind , daß aufsteigende Dämpfe des Destillats und der Rücklauf von der Kolonnenwand in das Innere der Packung geleitet werden.
  • Sehr bevorzugt sind keramische Kolonnenpackungen, mit der äußeren Gestalt von besonders Zylindern oder gegebenenenfalls Scheiben oder Streifen, in deren geordneten stetiger Struktur im Inneren Stege, Streifen, Bänder, Stäbe oder Wendel im Winkel von 20 bis 700 gegen die Vertikale so parallel in Schichten zueinander angeordnet sind, daß sich Kanäle gleichen Neigungswinkels α zur Vertikalen ergeben, die sich zu vertikalen Schichtebenen ordnen, auf die in horizontaler Sicht eine Schichtebenene mit Kanälen gleichen NeiguRgswinkels ob in der anderen Raumrichtung folgt.
  • Bei den Stegen Streifen o.ä. liegen also zwei auSeinander folgende Schichten nach Art eines Gitters aufeinander so daß in Sicht senkrecht auf die Schichtebenen, auf die parallelen Kanäle einer Schicht die parallelen Kanäle der nächsten Schicht im Winkel von 2 x cz zu den Kanälen der ersten Schicht folgen. und jeder Kanal einer Schicht regelmäßig verbindende Öffnungen zu Kanälen der nächsten Schicht besitzt und die Stege, Streifen o.ä. an allen Berührungspunkten mit Stegen, Streifen o.ä. der nächsten Schicht eine Verbindungaufweist.
  • Der aufsteigende Gasstrom ist also gezwungen, im Winkel zur Vertikalen aufzusteigen und wird durch die verbindenden Öffnungen auf die nächsten Kanäle verteilt, wobei das rückfließende Kondensat gleichartig verteilt wird und gleichmäßig über die gesamte innere Oberfläche aller Strukturelemente der Kolonnenpackung verteilt wird und mit dem Gasstrom eine maximale Berührungsfläche bildet.
  • Das Verteilungsgleichgewicht der Stoffe kann sich so, spezifisch je nach der Höhenlage in der Kolonne, sehr schnell einstellen.
  • Zusätzlich kann die Oberfläche der Packung weiter erhöht werden, dadurch, daß die Stege, Streifen o.ä. ein Profil aufweisen, z.B. dreieckige, rinnenförmige, kreuzförmige Querschnitte darstellen.
  • Weiter können die keramischen Materialien der Stege, Streifen o.ä. nach dem Brennen einen haftenden Auftrag von Keramikkörnungen gleicher oder verschiedener Art erhalten, dann zu den Packungen angeordnet werden und erneut gesintert oder gebrannt werden, wodurch die Keramikkörnungen an den Berührungsstellen der Stege, Streifen o .a. schmelzen oder erweichen und nach dem Erkalten eine bleibende feste Verbindung der Stege, Streifen o.ä. an allen Berührungsstellen bewirken, so daß jedes Packungselement eine einzige mit Kanälen durchzogene Hohlstruktur darstellt, die einfach gehandhabt werden kann.
  • Zusätzlich erhöht die festgesinterte Xeramiikörinin wesentlich die innere Oberfläche der Hohlstruktur.
  • Geordnete, sich wiederholende Strukturen der Kolonne packung sind jedoch auch mit sich kreuzenden Glasstab-Profilen, Glasfaserbündeln o.ä. möglich, wobei ebenfalls Verbindungen zwischen den Profilen z.B. durch Beschichtung mit Silanen o.ä. wie auch vergrößerte innere Oberflächen durch Ätzen, Aufschmelzen von inertem Glasstaub, Aufbringen von Silanen o.ä. bevorzugt sind. Gleichgültig, welche innere Struktur die Kolonnenpackungenj besitzen, ist es verfahrensgemäß ganz entschieden bevorzugt, daß die gesamte Kolonnenpackung oder zweckmäßig jede Teilpackung eine geordnete sich stetig in allen Raumrichtungen wiederholende Hohlstruktur aufweisen.
  • Sehr bevorzugt ist weiter eine Raumerfüllung von nur 10 - 30 * der Kolonnenpackung durch das feste Material der Stege, Streifen o.a., so daß 90 bis 70 % freier Raum verbleibt.
  • Die Teilpackungen werden zweckmäßig so aufeinander gelegt, daß keiner die Kanäle der einen Packung die Kanäle der nächsten Packung in gleicher Richtung fortsetzen.
  • Zweckmäßig ist weiter in solchen geordneten Kolonne Packungen, daß der Durchmesser der Stege, Streifen o.ä.
  • im Bereich von einigen mm liegt, während die Länge an sich nicht begrenzt ist,sofern ein genügend großer Winkel der Stege gegenüber der Vertikalen gewählt ist.
  • Zweckmäßig geht jedoch die Höhe der Teilpackungen oder Schichten nicht über etwa 20 cm hinaus.
  • Bei zylinderförmigen Teilpackungen kann zweckmäßig der Durchmesser zur Höhe 1 : 0,5 bis 1 : 3, besonders 1 : 1 bis 1 : 2,5 betragen.
  • Ganz wesentlich ist der Winkel der Hohlkanäle von etwa 30 bis etwa 60° gegenüber der Vertikalen.
  • Alle für die Kolonnenpackung verwendeten Materialien müssen bei Betriebstemperaturen bis zu 1800 C beständig sein.
  • Da die Zersetzungstemperaturen der Einsatzstoffe bei 150-1900C liegen, dürfen diese Temperaturen weder in der Destillierblase noch in der Kolonne überschritten werden.
  • Andererseits liegen die Siedepunkte, besonders der hochchlorierten Anteile bei 6 - 20 mbar in diesem Temperaturbereich.
  • Es ist daher überraschend, daß gemäß der vorliegenden Erfindung erstmals eine Vakuum-Rektifikation, d.h. eine Vakuum-Destillation bei Rücklauf einer gewählten Menge Kopfkondensat in der Kolonne überhaupt möglich ist und da jede Zersetzung bei der Rektifikation so völlig vermieden ist, daß die Vakuum-Rektifikation überhaupt und erstmals die Stofftrennung und Reindarstellung der einzelnen Stoffe mit Reinheiten von über 93, zumeist weit über 96 % möglich wurde.
  • Der Druck hat daher zwischen 1 und 120 mbar, bevorzugt zwischen 6 bis 30 mbar zu liegen.
  • Es war sehr überraschend, daß der Druckabfall je theoretischer Trenneinheit nicht wie bei konventionellen Trenneinheiten vom Kolonnendurchmesser abhängt.
  • Der Temperaturbereich zwischen Verdampfung, Rektifikation und Kondensation ist sehr gering, beispielsweise bei «,o('-Dichlor-pXylol (XVIII) nur knapp 500C. Da andere seits zur Erreichung einer Produkt einheit von etwa 98 * eine Mindestzahl von theoretischen Trennstufen erforderlich sind, wobei letztere im Fall der Trennung von XVII und XVIII bei 22 liegt, ist mit einem erheblichen Temperaturgradienten über die Kolonnenlänge, hervorgerugen durch den Druckverlust der Kolonnenpackung mit der erforderlichen Trennleistung, zu rechnen.
  • Die hohe spezifische Trennleistung innerhalb eines schmalen Arbeitsbereichs der Temperatur zu erreichen, kann nur mit Eolonnenpackunge vai geringem Druckverlust pro theoretischer Trennstufe erreicht werden. Daher kommt der geringen Raumerfüllung, der geordneten sich in allen Raumrichtungen wiederholende Hohlstruktur der Kolonnenpackungen hohe Bedeutung zu, um Druckverluste von lediglich 0,1 bis 1 mbar je theoretischer Trennstufe zu erreichen.
  • Vergleichbare Betriebsbedingungen ergeben je theoretischeq Trennstufe nach Winnacker/Eüchler, Chemische Technologie, Band 7, Carl Hanser Verlag, München 1975, Seite 199-203, bei Glocken- und Siebböden 2 bis 8 mbar und bei Füllkörperschüttungen (Raschig-Ringe, Pall-Ringe, Berl-Sättel} 1 bis 6 mbar, so daß durch zu hohe Temperaturgradienten im Falle der seitenkettenchlorierten Alkylaromomaten dann Zersetzung auftritt.
  • Die vorliegende Erfindung ist also eine Lösung einer sehr lange bestehenden Aufgabe, zudem mit Maßnahmen, deren Erfolg aus der Kenntnis des Standes der Technik nicht erwartet werden konnte.
  • Durch Anwendung geordneter Kolonnenpackungen ist es möglich, im technischen Rahmen besonders die Komponenten I bis XXXII aus ihren Gemischen durch Rektifikation in reiner Form zu erhalten.
  • Das keramische Material der Packung ist gegen die Arbeitet stoffe beständig - nach einigen hundert Betriebsstunden konnte kein Materialabtrag festgestellt werden - und führt auch zu keinerlei Zersetzung des Arbeitsstoffes selbst.
  • Ebenso wurde keine Verschmutzung des Packungsmaterials etwa durch Aufwachsungen usw. beobachtet.
  • Die Betriebsweise kann kontinuierlich oder diskontinuierlich gestaltet werden. Die erstere wird bevorzugt angewandt, da die Regelung der Kolonne einfacher ist.
  • Daniberhunaus läßt sich der Betriebsinhalt an Arbeitsstoff gegenüber dem Chargenbetrieb bedeutend geringer halten. Die Gewinnung einer Komponente als Reinstoff wird nach bekannten Verfahren im Chargenbetrieb durch Entnahme van Vorlauf, Hauptlauf (gewllnschtes Produkt ) und Nachlauf am Kolonnenkopf, im kontinuierlichen Betrieb durch Entnahme der Stoffströme aus Kopf und Sumpf in mindestens zwei Durchgängen, wobei Vorlauf, Hauptlauf und ggf. Nachlauf nacheinander am Kopf abgenommen werden, oder durch gleichzeitige Entnahme von Vorlauf, Hauptlauf und ggf.
  • Nachlauf an den Köpfen von mindestens zwei Kolonnen vorgenommen.
  • Sollen mehrere Komponenten rein gewonnen werden, können dementsprechend mehrere Hauptläufe abgenornmen werden.
  • Die Produktrenhtiten liegen je nach Schwierigkeitsgrad der Trennung, für den die relative FlüchtigE{eit ein Maß ist, zwischen 90 und 99,9 %, die Ausbeute, angegeben als Anteil der gewonnenen an der insgesamt v;orhandenen Produktmenge, liegen zwischen 85 und 98 % des vorhandenen Materials.
  • Vorlauf und Nachlauf, letzterer ggf. nach vorangehender Reinigung durch Flash-Destillation, können durch weitergehende Chlorierung mit elementarem Chlor unter Lichtkatalyse gemäß dem anfangs beschriebenen Verfahren in höher seitenkettenchlorierte Gemische von Abkömmlingen der Xylole oder Chlortoluole oder auch in die vollständig oder nahezu vollständig in der Seitenkette chlorierten Verbindungen VII, XV, XXIII, XXVI, XXIX und XXXII überführt werden.
  • Die Reinheiten und Ausbeuten aus erneut chlorierten Stof fen liegen nicht unter denjenigen Werten, die durch einmalige Chlorierung der Xylole und Chlortoluole zu den genannten Produkten erzielt werden.
  • Somit sind, ebenfalls erstmalig, nicht verwendbare Nebenprodukte des Rektifikationsprozesses durch Überführung in verwendbare Produkte einer sinnvollen Verwertung zugeführt.
  • Nebenprodukte, zu verwertende Hilfsstoffe oder unbrauchbare Stoffreste fallen bei dem vorliegenden Verfahren nicht an. Die Menge des Rückstands ist infolge der ver miedenen Zersetzung außerordentlich klein.
  • Erstmals werden technisch bzw. überhaupt eine Anzahl von Stoffen aus den Chlorierungsgemischen in reiner Form bzw.
  • in bisher unbekannter Reinheit zugängig.
  • Die Reinheit der Produkte kann durch die Höhe der Kolonne d.h. die Zahl der theoretischen Böden, durch Wiederholung der Rektifikation mit bestimmten Fraktionen mit hohen Ge- halten des Zielprodukts und weitere bleiche Maßnahmen gesteigert werden. Die in den Beispielen angegebenen Reinheiten der Hauptfraktionen diirfen daher nicht als verfahrensgemäß erreichbare Höchstwerte der Reinheit verstanden werden.
  • Bei den Trennelementen A des Beispiels 1 und den Trennelementen B des Beispiels 7 handelt es sich um übereinander gelegte zylindrische Teilpackungen mit einem Verhältnis von Durchmesser zu Höhe von etwa 1 : 1,2. Das keramische Material enthält u.a. etwa 18 Gew.-% ZrO2 und etwa 79 Gew.-% SiO2. Die Zylinder bestehen aus vertikal nebeneinander liegenden Schichten aus in der Schicht aufeinanderfolgenden, zueinander parallelen Wellen ( etwa in der Art von Wellblech ), jedoch verlaufen die Wellen etwa mit 250 Neigung gegen die Vertikale, worauf eine gleichartige wellenförmige Schicht mit gleicher Neigung gegen die Vertikale, jedoch in der anderen Richtung folgt.
  • Die im gleichen Winkel geneigten Kanäle haben den Querschnitt eines Dreiecks mit stark abgerundeten Ecken. Alle Berührungsstellen sind durch aufgestäubte Keramikkörnung fest aneinander gesintert. Bei der Kolonnenpackung von der Nennweite 30 mm, gibt es 6 bis 8 geneigte Kanäle in Sicht des Zylinderdurchmessers, bei der Packung der Nennweite 70 mm ( Beispiel 7 ) entsprechend mehr.
  • In den folgenden Beispielen werden Kolonnenpackungen mit 12 bis 14 Vol.-% Raumerfüllung verwendet.
  • Beispiel 1 5,58 kg eines Gemisches, das durch Seitenkettenchlorierung von 3,34 kg o-Xylol erhalten wurde, mit der folgenden Zusammensetzung: cc -Chlor-o-Xylol (I) 16,14 Gew.-% α,α-Dichlor-o-Xylol (V) 7,68 α,α'-Dichlor-o-Xylol (II) 54,00 α,α,α'-Trichlor-o-Xylol (III) 18,32 α,α,α',α'-Tetrachlor-o-Xylol (VI) 1,49 Andere Komponenten 2,37 werden in der nachfolgend beschriebenen Rektifizierkolonne chargenweise aufgetrennt.
  • Auf eine heizbare Destillationsblase von 7 1 Inhalt ist eine beheizbare Vakuum-Fraktionierkolonne von 1 m Höhe und 30 mm Durchmesser aufgesetzt, deren Innenraum mit den zylinderförmigen Trennelementen Davon 16 cm Sohe ausgestattet ist, die iibereinander liegend den gesamten Innenraum der Kolonne einnehmen und 6 bis 8 theoretischen Trennstufen (Böden) entsprechen. Oben schließt sich ein mit Thermostat betriebener Dephlegmator mit Rücklaufteiler an.
  • Zur Aufnahme des am Kopf ablaufenden Produkts ist eine Vorlage mit Wechseleinrichtung für Vakuumbetrieb vorhanden.
  • Bei einem Kopfdruck von 20 mbar, einer Gasbelastung von 2,15 kg/h und einem Rücklaufverhältnis von 10 : 1 steigt die Kopftemperatur während des Rektifikationsvorganges von 86 auf 1230C, die Temperatur des Blaseninhalts von 125 auf 141 0C allmählich an.
  • Die Druckdifferenz zwischen Kopf und Blase liegt unterhalb 1 mbar. Die Trennergebnisse sind in der folgenden Aufstellung zusammengefaßt:
    Zusammensetzung [Gew.-%
    Komponente Vorlauf Hauptlauf Nachlauf
    I 56,20 - -
    V 28,47 1,08 0,19
    II 14,88 97,47 10,98
    III 0,07 1,09 81,46
    IV - - 2,41
    andere 0,38 0,36 4,96
    Mengen 1,52 2,69 1,23
    Die erhaltenen 2,69 kg an II vom Schmelzpunkt 550C entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 87 %. Der Rückstand von 0,07 kg, (1,25 Gew.-%) ist gering.
  • Zersetzungserscheinungen unter Abspaltung von Chlorwasserstoff werden nicht beobachtet, desgleichen keine Belegungen der keramischen Trennelemente. Vorlauf und Nachlauf ergeben, getrennt oder gemeinsam erschöpfend mit Chlor unter den Bedingungen der Seitenkettenchlorierung behandelt, 4,28 Kg α,α,α,α',α'-Pentachlor-o-Xylol (VII) einer Reinheit von 98,7 % nach gaschromatographsicher Analyse.
  • Der Vorlauf kann auch auf den gleichen Chlorierungsgrad wie das ursprüngliche Chlorierungsgemisch chloriert werden und ergibt dann bei gleichartiger Fraktionierung die angefiihrten Ergebnisse.
  • Beispiel 2 6,53 kg eines Gemisches, das durch Seitenkettenchlorierung von 2,84 kg o-Xylol erhalten wurde, mit der folgenden Zus ammens et zung i , α'-Dichlor-o-Xylol (II) 1,76 Gew.-% d ,ce richlor-o-Xylol (III) 29,34 α,α,α,α'-Tetrachlor-o-Xylol (IV) 3,22 α,α,α',α'-Tetrachlor-o-Xylol (VI) 56,14 α,α,α,α',α'-Pentachlor-o-Xylol (VII) 8,39 Gew.-% Andere Komponenten 1,15 " werden in der in Beispiel 1 beschriebenen Apparatur der Rektifikation unterworfen. Kopfdruck: 8 mbar. Gasbelastung: 2,1 kg/h. Ricklaufverhältnis 10 : 1. Die Kopftemperatur steigt von 106 auf 141 0C und die Temperatur des Blaseninhalts von 133 auf 1580C allmählich an. Die Druckdifferenz zwischen Kopf und Blase der Kolonne liegt unterhalb 1 mbar. Trennergebnisse:
    Zusammensetzung [Gew.-%]
    Komponente Vorlauf Hauptlauf Nachlauf
    II 3,42
    III 83,62 2,05 -
    IV 1,52 1,30 0,25
    VI 10,90 93,24 18,85
    VII 0,19 3,27 75,33
    andere 0,35 0,14 5,57
    Mengen [kg] 2,29 3,46 - 0,73
    Die erhaltenen 3,46 kg an VI vom Schmelzpunkt 90°C entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 88 %. Der Rückstand beträgt 86 g (1,32 Gew.-%). Vorlauf und Nachlauf können wie in Beispiel 1 behandelt werden.
  • Beispiel 3 6,04 kg eines Gemisches, das durch Seitenkettenchlorierung von 3,83 kg m-Xylol erhalten wurde, mit der folgenden Zusammensetzung: α-Chlor-m-Xylol (VIII) 17,05 Gew.-% α,α-Dichlor-m-Xylol (XII) 9,86 " α,α'-Dichlor-m-Xylol (IX) 53,56 " α,α,α'-Trichlor-m-Xylol (X) 14,20 " Andere Komponenten 5,33 werden wie in Beispiel 1 beschrieben dem Rektifizierprozeß unterworfen. Kopfdruck: 15 mbar. Gasbelastung: 2,31 kg/h. Rücklaufverhältnis 10 : 1. Die Kopftemperatur steigt von 80 auf 141 0C und die Temperatur des Blaseninhalts von 138 auf 1630C allmählich an. Die Druckdifferenz zwischen Kopf und Blase liegt unterhalb von 1 mbar.
  • Trennergebnisse:
    Zusammensetzung [Gew.-%]
    Komponente Vorlauf Hauptlauf Nachlauf
    VIII 54,81
    XII 28,34 0,06
    IX 8,73 96,28 22,03
    X - 2,65 76,01
    andere 8,12 1,01 1,96
    Mengen [kg] 1,87 2,88 1,12
    Die erhaltenen 2,88 kg an IX vom Schmelzpunkt 3400 entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 85,6 %. Der Rückstand 65 g ( 1,08 Gew.-%). Vorlauf und Nachlauf ergeben, getrennt oder gemeinsam erschöpfend mit Chlor unter den Bedingungen der Seitenkettenchlorierung behandelt, 5,36 kg α,α,α,α',α',α'-Hexachlor-m-Xylol (XV) einer Reinheit von 97,8 % nach gaschromatographischer Analyse.
  • Beispiel 4 6,48 kg eines Gemisches, das durch Seitenkettenchlorierung von 2,62 kg p-Xylol erhalten wurde, mit der folgenden Zusammensetzung: α,α,α'-Trichlor-p-Xylol (XVIII) 12,94 Gew.-% α,α,α,α'-Tetrachlor-p-Xylol (XIX) 4,94 " α,α,α',α'-Tetrachlor-p-Xylol (XXI) 50,04 " α,α,α,α',α'-Pentachlor-p-Xylol (XXII) 25,97 " α,α,α,α',α',α'-Hexachlor-p-Xylol (XXIII) 5,55 Gew.-% Andere Komponenten 0,56 werden wie in Beispiel 1 beschrieben der Rektifikation unterworfen. Kopfdruck: 8 mbar. Gasbelastung 2,26 kg/h.
  • Rücklaufverhältnis: 10 : 1. Die Kopftemperatur steigt von 129 auf 151 0C und die Temperatur des Blaseninhalts von 147 auf 1640C allmählich an. Trennergebnisse:
    Zusammensetzung [Gew.-%]
    Komponente Vorlauf Hauptlauf Nachlauf
    XVIII 70,32 1,56 0,51
    XIX 21,52 2,26 0,57
    XXI 8,12 92,52 15,80
    XXII - 3,26 67,03
    XXIII - O,1* 14,98
    andere 0,04 0,26 1-,11
    Mengen [kgj 1,09 3,01 2,36
    Die erhaltenen 3,01 kg an XXI vom Schmelzpunkt 93 - 950C entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 86 %. Riickstand: 102 g (1,58 Gew.-%). Vor- und Nachlauf ergeben nach Seitenkettenchlorierung mit Chlor 3,59 kg α,α,α,α',α',α'-Hexachlor-p-Xylol (XXIII) einer Reinheit von 99,63 % nach gaschromatographischer Analyse.
  • Beispiel 5 4,57 kg eines Gemisches, das durch Seitenkettenchlorierung von 3,60 kg p-Chlortoluol erhalten wurde, mit der folgenden Zusammensetzung: p-Chlortoluol 14,01 Gew.-% p-Chlorbenzylchlorid (XXX) 68,35 II p-Chlorbenzalchlorid (XXXI) 15,17 Andere Komponenten 2,47 werden wie in Beispiel 1 beschrieben der Rektifikation unterworfen. Kopfdruck: 30 mbar. Gasbelastung: 1,95 kg/h.
  • Rücklaufverhältnis 10 : 1. Die Kopftemperatur steigt von 58 auf 1260C und die Temperatur des Blaseninhalts von 124 auf 1400C während des Rektifizierens an.
  • Die Druckdifferenz zwischen Kopf und Blase liegt unterhalb 1 mbar. Trennergebnisse:
    7'usauimensetzung FGew.-V
    Komponente Vorlauf Hauptlauf Nachlauf
    p-Chlortoluol 98,32 1,75
    XXX 1,68 95,32 2,81
    XXXI - 2,53 87,37
    andere 0,40 9,82
    Mengen rkgg 0,66 2,98 0,81
    Die 2,98 kg an XXX vom Schmelzpunkt 29°C entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 91 %. Rückstand: 82 g (1,81 Gew.-%) des Einsatzes. Zersetzungserscheinungen treten nicht auf. Vorlauf und Nachlauf ergeben, getrennt oder gemeinsam durch erschöpfende Chlorierung der Seitenketten 2,01 kg p-Chlorbenzotrichlorid (XXXII) einer Reinheit von 98,4 % nach gaschromatographischer Analyse.
  • Beispiel 6 4,36 kg eines Gemisches, das durch Seitenkettenchlorierung von 2,71 kg o-Chlortoluol erhalten wurde, mit der folgenden Zusammensetzung o-Chlortoluol 0,88 Gew.-% o-Chlorbenzylchlorid (XXIV) 20,42 o-Chlorbenzaichlorid (XXV) 67,93 o-Chlorbenzotrichlorid (XXVI) 8,90 Andere Komponenten 1,87 werden wie in Beispiel 1 beschrieben der Rektifikation unterworfen. Kopfdruck: 30 mbar. Gasbelastung: 1,98 kg/h.
  • Rücklaufverhältnis: 10 : 1. Die Kopftemperatur steigt von 102 auf 139°C, die Temperatur des Blaseninhalts von 131 auf 1520C während des Rektifizierens an.
  • Die Druckdifferenz zwischen Kopf und Blase liegt unterhalb 1 mbar. Trennergebnisse:
    Zusammensetzung [Gew.-%]
    Komponente Vorlauf Hauptlauf Nachlauf
    o-Chlortoluol 3,34 - -
    XXIV 86,71 0,80 -
    XXV 8,22 97,28 18,21
    XXVI . 1,72 74,22
    andere 1,73 0,20 7,57
    Mengen [kg] 1,02 2,78 0,48
    Die 2,78 kg an XXV vom Schmelzpunkt <300C entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 91,5 %. Rückstand 53 g (1,22 Gew.-%). Zersetzungserscheinungen treten nicht auf.
  • Vor- und Nachlauf ergeben, getrennt oder gemeinsam durch erschöpfende Chlorierung der Seitenketten 1,86 kg o-Ghlorbenzotrichlorid (XXVI) einer Reinheit von 96,2 % nach gaschromatographischer Analyse.
  • Beispiel 7 418 kg eines Gemisches, das durch Chlorierung von 247 kg p-Xylol erhalten wurde, mit der folgenden Zusammensetzung α-Chlor-p-Xylol (XVI) 7,45 Gew.-% α,α-Dichlor-p-Xylol (XX) 8,72 " α,α'-Dichlor-p-Xylol (XVII) 52,21 " α,α,α'-Trichlor-p-Xylol (XVIII) 25,85 " α,α,α,α'-Tetrachlor-p-Xylol (XIX) 0,75 " α,α,α',α'-Tetrachlor-p-Xylol (XXI) 3,50 " Andere Komponenten 1,52 " werden in einer heizbaren Rektifizierkolonne getrennt, die der des Beispiels 1 im wesentlichen entspricht, jedoch 70 mm Durchmesser und eine Trennlänge von 2,30 m aufweist und mit den zylinderförmigen keramischen Trennelementen B von 16 cm Höhe randschlüssig gefüllt ist. Durch einen Zulauf auf halber Höhe ist die Kolonne für den kontinuierlichen Betrieb ausgerüstet. Zur Gewinnung der Komponente XVII als reinen Stoff wird dreimal wie folgt rektifiziert.
  • Der erste Durchgang wird bei einem Kopfdruck von 18 mbar und einem Riicklaufverhältnis von 2,5 : 1, der zweite Durch gang bei einem Kopfdruck von 10 mbar und einem Riicklaufverhältnis von 2,3 : 1, der dritte Durchgang bei einem Kopfdruck von 10 mbar ohne Rücklauf ausgefiihrt. Die Gasbe-Rastung beträgt in allen Durchgängen 5,4 kg/h. Die Destillate der Durchgänge werden getrennt aufgefangen. Die Kopftemperaturen betragen in der Reihenfolge der Durchgänge 93, 130 und 136°C, die Temperaturen des Verdampferinhalts 143, 155 und 1510C. Die Druckdifferenz zwischen Kopf und Verdampfer liegt im Bereich um 1 mbar. Trennergebnisse:
    Zusammensetzung WGew.-°g
    des Destillats
    Komponente D u r c h g a n g
    1 2 3
    XVI 41,83 0,07
    XX 48,76 0,26 . -
    XVII - 9,24 98,57 2,23
    XVIII . 0,53 83,56
    XIX . 0,07 2,09
    XI - 0,08 10,16
    andere 0,17 0,42 1,96
    Mengen Eki3 65,8 - 211,3 138,0
    Die 211,3 kg an XVII vom Schmelzpunkt 100 - 101 0C entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 95,4 %. Der Rückstand beträgt 2,6 kg (0,62 Gew.-%). Zersetzungserscheinungen treten nicht auf Vor- und Nachlauf ergeben, getrennt oder gemeinsam erschöpfend mit Chlor unter den Bedingungen der Seitenkettenchlorierung behandelt, g(, c(, α,α',α',α'-Hexachlor-p-Xylol einer Reinheit von 99,42 %, oder bei teilweiser Chlorierung, Gemische entsprechend den Einsatzstoffen der Beispiele 4 und 8, welche nach gaschromatographischer Analyse durch erneute Rektifikation einen oder mehrere gewünschte Reinstoffe liegt fern.
  • Beispiel 8 328 kg eines Gemisches, das durch Chlorierung von 132 kg p-Xylol erhalten wurde, mit der Zusammensetzung α,α,α'-Trichlor-p-Xylol (XVIII) 12,94 Gew.-% α,α,α,α'-Tetrachlor-p-Xylol (XIX) 4,94 " α,α,α',α'-Tetrachlor-p-Xylol (XXI) 50,04 " α,α,α,α',α'-Pentachlor-p-Xylol (XXII) 25,97 " α,α,α,α',α',α'-Hexachlor-p-Xylol (XXIII) 5,55 " Andere Komponenten 0,56 " werden wie in Beispiel 7 beschrieben der Rektifikation unterworfen um Komponente XXI als Reinstoff zu gewinnen.
  • Der erste Durchgang wird bei einem Kopfdruck von 10 mbar und einem Rücklaufverhältnis von 13 : 1, der zweite Durch gang bei einem Kopfdruck von 8 mbar und einem Rücklaufverhältnis von 9 : 1, der dritte Druchgang ohne Rücklauf bei einem Kopfdruck von 8 mbar durchgeführt. Die Gasbelastung beträgt -in allen Durchgängen 5,4 kg/h. Die Kopftemperaturen betragen, in der Reihenfolge der Durchgänge, 143, 144 und 150°C, die Temperaturen des Verdampferinhalts 161, 163 und 168°C. Die Druckdifferenz zwischen Kopf und Verdampfer liegt im Bereich um 1 mbar. Trennergebnisse:
    Zusammensetzung des Destillats [Gew.-%3
    Komponente D u r c h g a n g
    1 2
    XVIII 63,07 0,41
    XIX 22,80 1,08
    XXI 12,87 96,23 7,74
    XXII 1,17 2,14 74,68
    XXIII - - 15,85
    andere 0,09 0,14 1,73
    Mengen [kg] 62,8 151,6 111,3
    Die 151,6 kg an XXI vom Schmelzpunkt 94 - 960C entsprechen einer Rektifikationsausbeute von 89 %. Rückstand 1,93 kg (0,59 Gew.-%) des Einsatzes. Vor- und Nachlauf ergeben, getrennt oder gemeinsam mit Chlor unter den Bedingungen der Seitenkettenchlorierung behandelt, α,α,α, d(, , Hexachlor-p-Xylol (XXIII) einer Reinheit von 99,13 % nach gaschromatographischer Analyse.
  • Beispiel 9 Nach der Verfahrensweise des Beispiels 1 wird der Nachlauf des Beispiels 4 von 2,36 kg 15,80 Gew.-% sym.
  • Tetrachlor-p-xylol (XXI), 67,03 Gew.-% Pentachlor-pxylol (XXII) und 14,98 Gew.-96 Hexachlor-p-xylol (XXIII) als Hauptkomponenten erneut als Ausgangsstoff verwendet und durch Rektifikation in Vorlauf, Hauptlauf und Nachlauf aufgetrennt.
  • Als Hauptlauf werden 1,60 kg XXII einer Reinheit von 99,6 % und als Nachlauf 0,35 kg XXIII einer Reinheit von 97,3 % erhalten.
  • Der Vorlauf enthält zu über 90 % XXI und kann erneut einer Rektifikation unterworfen werden oder durch erneute Chlorierung der Seitenkette in vollständig in der Seitenkette chlorierte Produkte, bzw. durch Kernchlorierung in vollständig im Kern chlorierte Produkte mit eine4 Grad der Seitenkettenchlorierung wie im Vorlauf überführt werden.
  • Beispiel 10 Ein Chlorierungsgemisch entsprechend dem Ausgangsstoff des Beispiels 7 mit hauptsächlichen Gehalten von 52,2 Gew.-% α,α'-Dichlor-p-Xylol (XVII) und 25,8 Gew.-% (XVIII) neben 7,4 Gew.-% XVI und 8,7 Gew.-% XX wird durch Kernchlorierung in die vollständig im Kern chlorierten Produkte überführt.
  • Eine Rektifikation entsprechend den Angaben des Beispiels 7 liefert im zweiten Durchgang eine Fraktion, die zu 98,4 % aus α,α'-Dichlor-2,3,5,6-tetrachlor-p-xylol besteht sowie eine Fraktion mit niedrigem Grad der Seitenkettenchlorierung und eine Fraktion mit über 80 % α,α,α'-Trichlor-p-2,3,5,6-tetrachlor-xylol, die erneut getrennt oder in der Seitenkette perchloriert werden können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche 5 Verfahren zur destillativen Trennung seitenkettenchlorierter Alkylaromaten sowie deren im Kern chlorierten Derivate zwecks Reindarstellung derselben, gekennzeichnet durch folgende Maßnahmen: a) Zur Trennung einzusetzende Ausgangsgemische: Gemische beliebiger Zusammensetzung mit Chlorgehalten zwischen 4 und 68 Gew.-% Chlor in der Seitenkette, hergestellt durch Seitenkettenchlorierung von Toluol oder Xylol oder deren im Kern chlorierten Derivaten, b) fraktionierte Destillation in einer Filllkörperkolonne bei Sumpftemperaturen von 100 bis 1800C und einem verminderten Druck von 1 bis 120, vorzugsweise 6 bis 30 mbar, c) Einsatz von Kolonnenpackungen aus Glas oder keramischem Material, die eine geordnete, sich stetig in allen Raumrichtungen wiederholende Hohlstruktur aufweisen (unter Vermeidung senkrechter Hohlkanäle im Inneren der Kolonnenpackung und unter Gewährleistung dichten Anschließens der Strukturelemente an den Kolonnenmantel), wobei die Raumerfüllung der Kolonnenpackung 10 bis 30 % beträgt, so daß infolge dieser Packungen der Druckverlust je theoretischer Trennstufe weniger als 1 mbar im gesamten Betriebsbereich beträgt, d) Ausschluß von Spuren von Schwermetallen bei der Ausfuehrung der fraktionierten Destillation.
  2. 2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die neben der Hauptfraktion anfallenden Nebenfraktionen erneut verfahrensgemäß in reine Stoffe und Nebenfraktionen durch Dstillsion trennt oder durch Umsetzung mit Chlor in höher oder vollständig in der Seitenkette chlorierte Verbindungen überführt.
DE19813146868 1980-12-23 1981-11-26 Verfahren zur destillativen Trennung seitenkettenchlorierter Alkylaromaten sowie deren im Kern chlorierten Derivate zwecks Reindarstellung derselben Expired DE3146868C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813146868 DE3146868C2 (de) 1980-12-23 1981-11-26 Verfahren zur destillativen Trennung seitenkettenchlorierter Alkylaromaten sowie deren im Kern chlorierten Derivate zwecks Reindarstellung derselben

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3048627 1980-12-23
DE19813146868 DE3146868C2 (de) 1980-12-23 1981-11-26 Verfahren zur destillativen Trennung seitenkettenchlorierter Alkylaromaten sowie deren im Kern chlorierten Derivate zwecks Reindarstellung derselben

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3146868A1 true DE3146868A1 (de) 1982-07-01
DE3146868C2 DE3146868C2 (de) 1983-07-21

Family

ID=25789959

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813146868 Expired DE3146868C2 (de) 1980-12-23 1981-11-26 Verfahren zur destillativen Trennung seitenkettenchlorierter Alkylaromaten sowie deren im Kern chlorierten Derivate zwecks Reindarstellung derselben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3146868C2 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015035937A1 (zh) 2013-09-13 2015-03-19 上海方纶新材料科技有限公司 一种三氯甲基取代苯的制备方法
US10196340B2 (en) 2014-12-22 2019-02-05 Finings Co. Ltd. Clean process for preparing chloroformyl-substituted benzene

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT *

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2015035937A1 (zh) 2013-09-13 2015-03-19 上海方纶新材料科技有限公司 一种三氯甲基取代苯的制备方法
US9556090B2 (en) 2013-09-13 2017-01-31 Shanghai Fanglun New Material Technology Co., Ltd. Method for the preparation of trichloromethyl-group-substituted benzene
US10196340B2 (en) 2014-12-22 2019-02-05 Finings Co. Ltd. Clean process for preparing chloroformyl-substituted benzene

Also Published As

Publication number Publication date
DE3146868C2 (de) 1983-07-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69937499T2 (de) Azeotropes gemisch aus 1,1,1,3,3-pentafluorpropan und 1,1,1-trifluoro-3-chlor-2-propen, eine methode zur trennung und reinigung derselben und ein verfahren zur herstellung von1,1,1,3,3-pentafluorpropan und 1,1,1-trifluor-3-chlor-2-propen
EP0640367B1 (de) Destillationskolonne zur Trennung eines Flüssigkeitsgemisches in mehrere reine Fraktionen
DE69428912T2 (de) Verfahren zur herstellung von pentafluorethan
EP2008989A1 (de) Kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Neral in reiner oder angereicherter Form
DE3108990A1 (de) Verfahren zur herstellung von polyisocyanaten
DE60026981T2 (de) Verfahren zur trennung von dimethylcarbonat und methanol
EP0846027A1 (de) Druckverlustarme gewebepackungen oder gewebeähnliche packungen mit geordneter struktur zur verwendung in stoffaustauschkolonnen und verfahren zur rektifikation unter verwendung dieser packungen
DE102005032430A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Toluylendiamin
EP0054634A1 (de) Verfahren zur Reindarstellung von seitenkettenchlorierten Alkylaromaten durch Rektifikation
DE3033510A1 (de) Verfahren zur herstellung von kohlenstofferzeugnissen
EP1746083A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Toluylendiamin
DE3146868A1 (de) &#34;verfahren zur reindarstellung von seitenkettenchlorierten alkylaromaten durch rektifikation&#34;
DE2404170C3 (de) Kontinuierliches Verfahren zur teilweisen Abtrennung von 4,4&#39;-Methylenbis (phenylisocyanat) aus einem Polymethylenpolyphenylpolyisocyanat-Ausgangsgemisch
DE69520357T2 (de) Verfahren zur reinigung von pentafluorethan
WO2012065995A1 (de) Verfahren zur aufreinigung von 4,4&#39;-methylendiphenyldiisocyanat enthaltenden mischungen
EP0718260B1 (de) Verfahren zur Aufarbeitung von komplexen Aminhydrofluoriden
DE69220904T2 (de) Fluorierungsverfahren in der Flüssigphase
DE3500318A1 (de) Disproportionierungskatalysator fuer silanverbindungen und verfahren zur kontinuierlichen herstellung von silanverbindungen
DE1543258A1 (de) Verfahren zur Reinigung von rohen,Polyisocyanate enthaltenden Stoffgemischen
DE1935363A1 (de) Verfahren zur Gewinnung von Anilin aus Phenol-Anilin-Gemischen
DE69516412T2 (de) Verfahren zur herstellung von pentafluorethan
DE1643962B2 (de) Verfahren zur reinigung von dihydroisophoron
DE1225632B (de) Verfahren zur Trennung von Fluoroform/Tetrafluoraethylen-Gemischen
DE2720456A1 (de) Verfahren zur isomerisierung von isopropylnaphthalin
DE1805957A1 (de) Verfahren zur Reinigung von Xylylendiisocyanat

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8330 Complete disclaimer