DE3137166A1 - Verfahren zum einbau einer fussbodenheizung und fussbodenaufbau mit einer heizung - Google Patents

Verfahren zum einbau einer fussbodenheizung und fussbodenaufbau mit einer heizung

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DE3137166A1 DE19813137166 DE3137166A DE3137166A1 DE 3137166 A1 DE3137166 A1 DE 3137166A1 DE 19813137166 DE19813137166 DE 19813137166 DE 3137166 A DE3137166 A DE 3137166A DE 3137166 A1 DE3137166 A1 DE 3137166A1
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/14Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
    • F24D3/141Tube mountings specially adapted therefor
    • F24D3/142Tube mountings specially adapted therefor integrated in prefab construction elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F15/18Separately-laid insulating layers; Other additional insulating measures; Floating floors
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbau einer Warmwasser-Fußbodenheizung, insbesondere in sogenannter Trockenbauweise, unter Verwendung eines Fußbodenaufbaus, der eine mit Kanälen versehene, abgestützte Grundplatte umfaßt, in der eine Rohrleitung verlegbar ist, sowie mit einer, den Abschluß nach oben bildenden nicht-tragenden Abschlußbeschichtung. Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf einen Fußbodenaufbau mit den genannten Eigenschaften.
Auf dem Gebiete der Warmwasser-Fußbodenheizungen sind in jüngster Zeit zahlreiche Entwicklungen bekannt geworden, die verschiedene Aufbauten derartiger Heizungen betreffen. Eine Veröffentlichung in der Zeitschrift "Das Haus", April 1980, S. 65/66 gibt hier eine gewisse Übersicht:
Bei dem sogenannten Naßaufbau werden spezielle Kunststoff rohre, die mit Hilfe von Kunststoffhalterungen befestigt sind, in den Estrich eingebettet. Beim sogenannten Trockenaufbau, auch als "Fertigbauheizung" bezeichnet, wird beispielsweise eine vorgefertigte, elementierte Konstruktion zur Verlegung von Heizrohren im Fußboden verwendet. Die Rohreinbettung erfolgt anstatt in Estrichmasse in verlegbaren
Trägerelementen mit einer doppellagigen Stahlblechabdeckung oder dergleichen. Als weiterer Stand der Technik wird die Offenlegungsschrift 28 23 080 genannt, die ein Verfahren, wie eingangs genannt, speziell für Trockenbauweise beschreibt. Dabei ist auf einer Rohdecke eine die Heizleitung tragende und nach untenhin abschirmende, wärmedämmende Grundplatte vorgesehen, die mit schleifenförmig verlaufenden Kanälen versehen ist, die die Heizleitung aufnehmen. Weiterhin ist eine über die Grundplatte gelegte Wärmeleitschicht vorgesehen, die sich auch in die Sohle der Kanäle hinein fortsetzt. Oberhalb der Grundplatte sind weitere Schichten aufgebracht, wobei bekannt ist, daß beispielsweise Holzfaserplatten, Gipskartonplatten und dergleichen verwendet werden, auf die dann eine Abschlußbeschichtung, beispielsweise ein Teppichboden oder eine Fliesenlage aufgeklebt wird.
Es stellt sich die Aufgabe, ausgehend von den bekannten Verfahren zur Verlegung einer Fußbodenheizung, insbesondere in Trockenbauweise, diese dahingehend zu verbessern, daß der Aufbau verbilligt und vereinfacht wird, daß besonders niedrige Vorlauftemperaturen eingesetzt werden können und daß trotzdem eine in jeder Situation ausreichende Erwärmung der betreffenden Räume
möglich ist.
Diese Aufgabe wird gelöst bei Anwendung eines Verfahrens zum Einbau einer Warmwasser-Fußbodenheizung der eingangs genannten Art, bei dem
- die Grundplatte unmittelbar unter der Abschlußbeschichtung angeordnet wird, wobei die Kanalöffnungen nach oben zeigen,
- bei dem weiterhin wenigstens in einen Teil der Kanäle Rohrleitungen eingelegt werden,
- das verbleibende Restvolumen aller Kanäle mit einer sich verfestigenden Masse gefüllt wird, deren Wärmeleitfähigkeit in verfestigtem Zustand die des Werkstoffes der Grundplatte wesentlich übersteigt,
- und bei dem nach Verstreichen und Glätten der Füllmasse die Abschlußbeschichtung auf die Grundplatte aufgeklebt wird.
Bei Anwendung dieses Verfahrens ergibt sich ein Fußbodenaufbau, der sehr einfach ist, da unmittelbar unterhalb der Abschlußbeschichtung die wasserführenden Rohre angeordnet sind, wobei die wärmeleitenden Kanalfüllungen für einen Ausgleich der Temperaturen sorgen. Darüber hinaus können die Kanäle auch mit einer sich stärker erhärtenden Substanz gefüllt werden, so daß die Steifigkeit der Grundplatte insgesamt erhöht ist. Dabei ist das Netz der Kanäle so angeordnet, daß sich Kanalkreuzungen, Querverbin-
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düngen und dergleichen ergeben, die nach fachmännischem Ermessen eine Wärmeverteilung über die Gesamtfläche des Fußbodens gewährleisten.
Ein besonderer Vorteil ist, daß die Grundplatte aus einem an sich bekannten, im wesentlichen silikatfreien Werkstoff hergestellt werden kann, z.B. Gipskarton oder Hartfaserplatte. Diese Baustoffe werden insbesondere im Fertighausbau als Grundplatten für Fußböden verwendet. Bisher war nicht in Erwägung gezogen worden, derartige Platten zur Aufnahme von Heizleitern zu -verwenden, da sie an sich eine schlechte Wärmeleitfähigkeit aufweisen, so daß eine für den Benutzer angenehme Wärmeverteilung über den Fußboden hiermit nicht gewährleistet werden konnte.
Ein wesentliches Erfordernis ist die Auswahl der Füllmasse. Diese soll leicht verarbeitbar sein, d.h. insbesondere eine die Verarbeitbarkeit erleichternde niedrige Anfangsviskosität haben. Nach dem Aushärten soll der Steifigkeitsverlust der von den Kanälen durchschnittenen Grundplatte wieder ausgeglichen sein. Außerdem muß die Masse preisgünstig sein und keinerlei gesundheitliche Risiken bergen.
Als Materialien für derartige Füllmassen haben sich beispielsweise versuchsweise bewährt: Pastöse Massen aus aushärtenden Kunststoffen, beispielsweise ungehärteten
Polyestern, die 20 - 95 Gew.-% Schwerspat (Bariumsulfat, BaSO-) enthalten. Die Verwendung von Bariumsulfat ist deshalb vorteilhaft, weil es praktisch völlig unlöslich ist und auch keine gesundheitliche Risiken birgt. Es ist bekannt, daß Bariumsulfat wichtiger Bestandteil sogenannter Röntgenkontrastmittel ist, die von Patienten vor Röntgenaufnahmen des Magen-Darm-Traktes eingenommen werden. Bariumfulfat-Staub erscheint daher praktisch risikolos.
Auch eine mit Metallgranulat, z.B. aus Kupfer oder Aluminium, versetzte Grundmasse kann eingesetzt werden. Der Gehalt an Metall liegt vorteilhafterweise bei 20 - 95 Gew.-%. Auch zementhaltiger Fliesenmörtel ist einsetzbar, insbesondere wenn ihm Schwerspat oder andere Schwerminerale zugesetzt sind. Die Füllmasse selbst soll niedrige Anfangsviskosität (gute Verarbeitung), rasche Aushärtzeit und hohe Endfestigkeit aufweisen.
Auch andere Füllmassen sind möglich. Beispielsweise kann auch silikonölgetränkter Sand eingefüllt werden, der sehr festigestampft wird; allerdings ist hier eine Verfestigung der Platte selbst nicht möglich.
Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf einen mit Fußbodenheizung versehenen Bodenaufbau, bei dem eine abgestützte, mit Kanälen für die Heizrohre versehene Grundplatte und eine den Abschluß nach oben bildende, nicht-tragende
Abschlußbeschichtung vorhanden ist, wobei wenigstens ein Teil der Kanäle mit Heizrohren versehen ist. Ein besonderer Vorteil diese»- Anordnung ist, daß die Kanäle und Rohrleitungen nach Abnahme der Abschlußbeschichtung unmittelbar zugänglich sind, so daß Reparaturen wesentlich erleichtert durchzuführen sind. Ein weiterer Vorteil ist, daß die kurze Wärmeübertragungsstrecke eine niedrige Vorlauftemperatur erforderlich macht, die den Einsatz von Wärmepumpen als Wärmeerzeuger für das wärmeübertragende Fluid in den Heizrohren besonders effizient macht.
Derartige, mit Heizrohren versehene Platten, auch in entsprechender Modulform, können industriell vorgefertigt werden und an Ort und Stelle wie die an sich bekannten Spanplatten eingebaut werden.
Weitere Merkmale der UnteranSprüche sind in der Beschreibung anhand der Figuren erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen im einzelnen:
Figur 1 in geschnittener, perspektivischer Ansicht einen
Fußbodenaufbau gemäß Erfindung; Figur 2 eine Draufsicht auf die Grundplatte mit schematischer
Anordnung der Kanalverteilung; Figur 3 eine Draufsicht auf eine Grundplatte mit einer Kanalverteilung, jedoch in einer gegenüber der Figur 1 etwas vergrößerten Darstellung.
In der Figur 1 ist ein Fußbodenaufbau dargestellt, wie er bei der sogenannten Trockenbauweise sich ergibt. Im vorliegenden Fall handelt es sich um eine sogenannte Holzbalkendecke, bei der querliegende, tragende Holzbalken 1, 11 die tragenden Elemente sind. Unterhalb der Holzbalken 1, 1" ist der sogenannte Fehlboden 2 angebracht, der im vorliegenden Fall beispielsweise aus sogenannten Heraklith-piatten (Wz.) besteht. Es handelt sich hierbei um sogenannte putztragende Platten, die in verschiedenen Variationen bekannt sind. Auf die Holzbalkenlage ist eine Grundplatte 3 aufgelegt, die insgesamt den gesamten Fußboden des Raumes ausfüllt und im vorliegenden Falle aus mehreren Plattenmoduln 3', 3" besteht. Die Plattenmoduln 31, 3" haben beispielsweise eine Grundgröße von 1 χ 2 m und werden auf die entsprechende Raumgröße angepaßt zugeschnitten. Die auf den Holzbalken 1, 1' abgestützte Grundplatte ist mit eingefrästen oder eingepreßten Kanälen 4, 4' versehen, in die Heizrohre . 5 eingelegt sind. Die Grundplattenmoduln 3', 3" sind aus an sich bekannten Hartfaserplatten von beispielsweise 28 mm Dicke hergestellt und mit entsprechenden Nuten, die als Kanäle dienen,versehen. Als Platten für die Grundplatten eignen sich Spanplatten gemäß DIN 68 761, aber auch entsprechend präparierte Gipskartonplatten, Furnier- und Tischlerplatten (DIN 68 705) M.OSB-Platten (oriented structural board), die mit Phenolharz getränkt sind.
Nach Einlegen der Heizrohre 5 werden alle Kanäle,
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also auch die, die keine Heizleitungen enthalten, mit einer sich aushärtenden Masse^gefüllt, deren Wärmeleitfähigkeit im verfestigten Zustand die des Werkstoffes der Grundplatte wesentlich übersteigt. Hierzu eignet sich beispielsweise eine Mischung von ungesättigten Polyesterharzen (Markenname Palatal P 4, Warenzeichen der BASF), die mit 95 % feingemahlenem Schwerspat (Bariumsulfat, BaSO.) gefüllt sind und einen zusätzlichen Beschleuniger oder ein beschleunigerhaltiges Harz enthalten. Damit können diese Stoffe bei Zimmertemperatur verarbeitet werden. Die ausgehärtete Masse hat eine relativ hohe Wärmeleitfähigkeit (gemessen nach DIN 52 612), die wesentlich über der von Spanplatten liegt. Der.Anteil an Schwerspat-Füllstoff bei der Füllmasse 6 kann zwischen 20-95 Gew.-% variiert werden, wobei verschiedene Träger-Kunststoffe verwendet werden können. Schwerspat ist insbesondere deshalb günstig, weil er physiologisch unbedenklich ist.
Bei der Bemessung und Belegung der Kanäle 4, 4' mit Heizrohren 5 kommt es darauf an, welche Temperatur und Wärmeabgabefähigkeit die Heizrohre'5 haben. Im vorliegenden Falle sind warmwasserbeschxckte Heizrohre aus Kunststoff, beispielsweise mit einem
Innendurchmesser von 12 mm (Außendurchmesser 16 mm), verlegt. Auf jeden Fall sollte durch ein sich kreuzendes System von Kanälen erreicht werden,SOdaß über die Fläche gesehen eine weitgehend homogene Verteilung der abgegebenen Wärme erfolgt. Dazu wird die Gesamtlänge der Kanäle pro Flächeneinheit der Grundplatte die Länge der mit Heizleitungen belegten Kanäle um wenigstens 25 % überschreiten. Insgesamt hat sich ein Wert von 30 - 50 % der Gesamtfläche als günstig herausgestellt, der mit Kanälen überdeckt werden sollte.
Wie aus der Figur 1 weiterhin erkennbar ist, liegt unterhalb der Grundplatte 3 ein Hohlraum, der noch mit einer Isoliermasse 7, beispielsweise Steinwolle, ausgefüllt ist. Dabei sind die gewählten Abstände nicht ganz maßstabsgerecht; sie sind aber dem Praktiker im einzelnen bekannt. Oberhalb der Grundplatte 3 wird nach Verstreichen und Glätten der Füllmasse 6 die Abschlußbeschichtung 8 aufgebracht, beispielsweise ein üblicher Teppichboden, der aus einem Rücken mit getuftetem Trittbelag besteht.
Dabei sind die Bemessungen der Kanaltiefe und des Rohrdurchmessers der Heizleitungen beispielsweise so gewählt, daß der obere, äußere Scheitel 10 des in den Kanal eingelegten Rohres 5 mit der Grundplattenoberfläche bündig liegt.
Hierdurch wird ermöglicht, daß die Heizrohre unmittelbar unte] dem Teppich (oder einer anderen Abschlußbeschichtung, z.B. Fliesen) zu liegen kommen und die Wärme direkt übertragen. Durch die zahlreichen Querkanäle, wie noch erläutert werden wird, erfolgt dann eine homogene Verteilung der Wärmeabgabe über die Fußbodenfläche. Darüber hinaus kann durch eine zusätzlich eingelegte Metallbeschichtung, wie dies gemäß Stand der Technik bekannt ist, eine weitere Erhöhung der Homogenisierung erreicht werden; notwendig ist dies jedoch in den meisten Fällen nicht.
Figur 2 zeigt eine Draufsieht auf einen Plattenmodul 31, bei dem die Anordnung der Kanäle 4, 41 zu erkennen ist. Die geraden Kanäle sind in einem Raster gegliedert, das Quadrate mit der Seitenlänge a bildet. Sie kreuzen sich an den Kreuzungspunkten 11. Weiterhin sind gekrümmte Kanalabschnitte 14, 14" vorgesehen, deren Bögen auf geschlossenen Kreisen liegen, deren Mittelpunkte eine Quadratecke und deren Radius a ist. Selbstverständlich ist an den Kanten jeweils nur ein Halbbogen vorhanden. Insgesamt bilden die sich kreuzenden Bögen eine Art Blütenmuster. Die von den Kanälen eingenommene Fläche liegt zwischen 20 und 60 % der Gesamtfläche der Grundplatte, je nach Breite der Kanäle. Die Grundplatte ist, wie bereits angedeutet, aus miteinander verbundenen Plattenmoduln 3, hergestellt, wobei diese durch eine Nut-Feder-Verbindung (vgl. Figur 1) an den Kanten miteinander verbunden sind,
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und zwar so, daß sich an den Kanten jeweils weitere Kanäle bilden. Bei Verwendung von aushärtenden, ungesättigten Polyesterharzen hat sich herausgestellt, daß die durch die Kanalnuten geschwächte Bruchfestigkeit der Platten weitgehend wieder hergestellt wird, wobei bei Wahl entsprechend sich hochverfestigender Kunststoffe die Bruchfestigkeit sogar gegenüber der Ausgangsplatte erhöht wird.
In Figur 3 ist eine weitere Konfiguration von geraden Kanälen 4„ 4" und bogenförmigen Kanalstücken dargestellt, wobei nicht jede zweite Quadratecke als Mittelpunkt eines Kreises, sondern jede dazu dient, wobei sich ein entsprechend dichteres Geflecht von Kanälen und Kanalkreuzungen ergibt.
Die Bemessung des Kanalquerschnittes ist auch eine wichtige Detaillösung, die in der Ausführungsform verwirklicht ist. In den runden und in den geraden Kanälen 14, 14' bzw. 4, 4' außerhalb der Kreuzungsbereiche 16 sind die Kanalquerschnitte rechteckig oder leicht nach unten konvergierend gestaltet. Im Kreuzungsbereich dagegen ist der Kanalquerschnitt durch schmale Vorsprünge 14 im oberen Bereich, das heißt im Bereich der Abschlußbeschichtung, leicht eingeengt, so daß zwar die Kunststoffrohre hier noch leicht unter Verformung eingedrückt werden können, aber nicht mehr ohne weiteres herausspringen, wenn eine Kraft auf sie einwirkt. Derartige Vorsprünge oder Haltelemente können grundsätzlich auch an anderer Stelle des Kanalsystems angebracht werden.
Im übrigen ist der Querschnitt der Kanäle so gewählt, daß beim Einlegen der Rohre etwa ein Millimeter Spiel gegenüber dem Rohraußendurchmesser verbleibt; nach dem Vergießen oder Einbetten mit der Füllmasse 6 dagegen liegen die Rohre fest in der Bettung, die auch die Wärmeausdehnung der Rohre auffängt. Durch den besonders guten Kontakt wird die Wärmeübertragung wesentlich verbessert. Hierdurch wird auch ermöglicht, daß die Anlage mit niedriger Vorlauftemperatur betrieben wird.
Das beschriebene Verfahren zum Einbau einer Fußbodenheizung und der Fußbodenaufbau lassen sich insbesondere bei der Althaus-Sanierung und bei dem Bau von Fertigbauten mit großem Vorteil einsetzen.
Dabei können die Kanäle auch in anderen Konfigurationen angewendet werden, wie dies aus dem eingangs genannten Stand der Technik und aus weiteren Veröffentlichungen bekannt ist.
Bei der Verlegung werden keine teuren Zusatzplattenelemente benötigt, wie sie bei vielen Fußbodenheizungen gemäß Stand der Technik verwendet werden; anstelle der bekannten Plattenelemente ohne Kanäle treten solche mit Kanälen. Dadurch, daß die Rohre an der Oberfläche liegen, ergibt sich eine geringe aufzuheizende Masse und damit eine gute Regelbarkeit. Die Aufbauhöhe insgesamt, von der Oberseite der Holzbalken gemessen, liegt bei nur 28 - 35 mm; sie ist damit nur unwesentlich höher als ein Holzbodenaufbau ohne Fußbodenheizungsrohre. Der Einbau
in vorhandene Altbauten ist daher ohne weiteres möglich.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß durch Einbau einer dünnen Folie 18 oder einer entsprechenden Beschichtung, die den Wärmedurchtritt bzw» die Wärmeabstrahlung verhindert und unterhalb der Grundplatte an dieser befestigt ist, eine weitere Wärmedämmung möglich ist? ohne daß die Aufbauhöhe dadurch merklich erhöht wird.
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Claims (13)

  1. Patentansprüche:
    1„ Verfahren zum Einbau einer Warmwasser-Fußbodenheizung, insbesondere in sogenannter Trockenbauweise, unter Verwendung eines Fußbodenaufbaues, der eine mit Kanälen versehene, abgestützte Grundplatte umfaßt, in der eine Rohrleitung verlegbar ist, sowie mit einer, den Abschluß nach oben bildenden nicht-tragenden Abschlußbeschichtung, - dadurch gekennzeichnet, daß
    - die Grundplatte (3) unmittelbar unter der Abschlußbeschichtung (8) angeordnet wird, wobei die Kanalöffnungen nach oben zeigen,
    - daß wenigstens in einen Teil der Kanäle (4, 41) Heizrohre (5) eingelegt werden,
    - daß das verbleibende Restvolumen aller Kanäle mit einer sich verfestigenden Masse (6) gefüllt- wird, deren Wärmeleitfähigkeit im verfestigten Zustand die des Werkstoffes der Grundplatte (3) wesentlich übersteigt,
    - und daß nach Verstreichen und Glätten der Füllmasse die Abschlußbeschichtung auf die Grundplatte aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte aus einem im wesentlichen silikatfreien Werkstoff, z.B. Gipskarton oder Hartfaserplatte, gefertigt wird.
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  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse (6) bei der Einbringung pastös ist und einen Anteil von 20 - 95 Gew;-% BaSO4 (Schwerspat) enthält.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllmasse aus einem aushärtenden, ungesättigtem Polyesterharz, gegebenenfalls mit Härtebeschleunigern, und einem anorganischen, die Wärmeleitfähigkeit erhöhenden Füllstoff mit einem Anteil von 20- 95 Gew.-% besteht.
  5. 5. Mit einer Fußbodenheizung versehener Bodenaufbau, bei dem eine abgestützte, mit Kanälen für die Verlegung von Heizrohren versehene Grundplatte und eine den Abschluß nach oben bildende nicht-tragende Abschlußbeschichtung vorhanden ist, wobei wenigstens ein Teil der Kanäle mit Heizrohren versehen ist,
    dadurch gekennzeichnet daß wenigstens die die Heizrohre (5) enthaltenden Kanäle (4, 4') mit einer verfestigten oder ausgehärteten Masse (6) gefüllt sind, deren Wärmeleitfähigkeit in verfestigtem Zustand die des Werkstoffes der Grundplatte (3) wesentlich übersteigt.
  6. 6. Fußbodenaufbau nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtlänge der Kanäle pro Flächeneinheit der Grundplatte (3) die Länge der mit Heizrohren (5) belegten Kanäle um wenigstens 25% überschreitet.
  7. 7. Fußbodenaufbau nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Heizrohre (5) warmwasserführende Kunststoffrohre verwendet sind.
  8. 8. Fußbodenaufbau nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Querschnitt der Kanäle (4, 4'; 14, 14') in der Grundplatte (3) wenigstens streckenweise durch im oberen Flächenbereich angeordnete VorSprünge (17) verkleinert ist, so daß die Querschnittsbreite kleiner ist als der Rohrdurchmesser.
  9. 9. Fußbodenaufbau nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtheit der Kanäle (4, 41, 14, 14') in ein in Quadrate mit der Seitenlänge a gegliedertes Raster sich kreuzend angeordnet sind, und da(l die gekrümmten Kanalabschnitte (14, 14') auf geschlossenen Kreisen liegen, deren Mittelpunkte eine Quadratecke und deren Radius a ist.
  10. 10. Fußbodenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Kanälen eingenommene Fläche zwischen 20 und 60 % der Gesamtfläche der Grundplatte (3) ist.
  11. 11. Fußbodenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (3) aus miteinander verbundenen Moduln (3', 3") hergestellt ist.
  12. 12. Fußbodenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der obere äußere Scheitel des in den Kanal eingelegten Rohres bzw. der in den Kanal eingelegten Heizleitung bündig mit der Grundplatten-Oberfläche liegt.
  13. 13. Fußbodenaufbau nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Grundplatte (3) eine wärme- und/oder strahlungsisolierende Folie (18) oder Beschichtung aufgebracht ist.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2561286A1 (fr) * 1984-03-16 1985-09-20 Obringer Pierre Dalle prefabriquee pour la construction de batiments
DE102012001557A1 (de) * 2012-01-26 2013-08-01 comfort-clima GmbH Plattenförmiges Element für Fußbodenheizungen
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