DE313634C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
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- Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Pumpen zur Förderung des Schmieröles im Kreislauf für Motoren sind bekannt, desgleichen
Anordnungen, bei. denen die Kreislaufschmierpumpe
mit einer zweiten Pumpe zur Zuführung von Frischöl vereinigt ist. Der Zusammenbau von Kreislaufschmierpumpe
und Frischölpumpe erfolgt bei den bekannten Anordnungen z. B. derart, daß der
Kolben der Kreislaufpumpe als Steuerkolben
ίο für die Frischölpumpe ausgebildet ist, während
die Kreislaufpumpe einen besonderen Steuerkolben erhält. Weiterhin ist bereits vorgeschlagen worden, den Arbeitskolben der
Kreislaufpumpe mit dem Arbeitskolben der Frischölpumpe zu einem Stufenkolben zu vereinigen
und die Steuerung der beiden Pumpen durch einen einzigen Steuerkolben zu bewirken.
~ '
Von diesen bekannten Anordnungen unterscheidet sich die Erfindung dadurch, daß in
nur vier Längsbohrungen des Pumpengehäuses nicht weniger als vier Pumpen untergebracht
sind, wobei jeder Arbeitskolben durch einen besonderen Steuerkolben bedient wird. Zwei dieser Pumpen wirken als Gemischölpumpen,
indem sie aus dem Motorgehäuse das Gemisch aus Frischöl und Umlauföl ansaugen, die dritte Pumpe arbeitet in
:. an sich bekannter Weise als Frischölpumpe,
während die vierte als Überlaufpumpe die Aufgabe hat, beim Überschreiten eines "gewissen
ölspiegeis im Motorgehäuse die überschüssige Gemischölmenge abzusaugen. Ebenso
wie die Frischölpumpe ist die Überlaufpumpe für Motoren an sich bekannt, jedoch nicht in dem neuartigen und gedrungenen Zusammenbau
mit den übrigen Pumpenteilen.
Die Unterbringung der vier Arbeitskolben und der zugehörigen vier Steuerkolben in vier
Bohrungen erfolgt gemäß der Erfindung derart, daß die beiden Arbeitskolben der zwei Gemischölpumpen
in den mittleren Zylinderbohrungen arbeiten, während in einer der seit-,
liehen Zylinderbohrungen der Steuerschieber für die eine Gemischölpumpe, der Kolben für
die Frischölpumpe und- der Steuerschieber für die Überlauf pumpe, dagegen in der anderen
der seitlichen Zylinderbohrungen der Steuerschieber für die zweite Gemischölpumpe, der
Steuerschieber für die Frischölpumpe und der . Kolben für die Überlauf pumpe untergebracht x
sind. Auf diese Weise wird in gedrungener und einfachster Gestaltung der Zusammenbau
der vier Pumpen ermöglicht; für den Antrieb werden nicht mehr Glieder — z. B. in bekannter
Weise die auf einer Achse anzuordnenden Exzenter —■ benötigt, als z. B. zum
Antrieb zweier Arbeitskolben mit je einem Steuerschieber.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Längsschnitt, gelegt durch die Ebene der Exzenterwelle,
Fig. 2 ein Längsschnitt senkrecht zu Fig. 1, gelegt durch einen mittleren Gemischölzylinder.
Das Pumpengehäuse 1 ragt mit seinem oberen Teile in das mit Schmieröl gefüllte
Kurbelgehäuse 2 des Motors. Am oberen
Claims (1)
- Ende des Pumpengehäuses sitzt in bekannter. Weise eine z. B. durch Schneckentrieb 3 gedrehte Welle 4, deren vier Exzenter die in den vier Längsbohrungen des Pumpenge» häuses arbeitenden Kolben und Steuerungen bewegen. In den beiden mittleren größeren Gehäusebohrungen spielen die Arbeitskol- ■ ben 5, 6, die versetzt gegeneinander arbeiten und das in dem Kurbelgehäuse 2 sich unten ansammelnde Gemisch aus Frischöl und verbrauchtem Umlauf öl ansaugen und weiter-, fördern.Der Arbeitskolben 5 wird gesteuert durch den Steuerkolben 7, der mit dem Druckkolben 8 der Frischölpumpe und dem Steuerkolben 9 der Überlaufpumpe aus einem Stück besteht. Der zu dem anderen Ärbeitskolben 6 gehörige Steuerkolben 10 besteht mit dem-Steuerkolben 11 der Frischölpumpe und dem Druckkolben 12 der Überlauf pumpe aus einem Stück.Die Kolben 5 und 6 der Umlaufpumpe saugen das Ölgemisch des Motorgehäuses 2 bei entsprechender Stellung ihrer Steuerkolben 7, 10 durch die Kanäle 13, 14 an (vgl. die gezeichnete Pfeilrichtung). Bei ihrem Druckhube fördern die Kolben 5 und 6 bei entsprechender Stellung ihrer Steuerkolben 7, 10 das Ölgemisch durch die Kanäle 14 in die die letzteren umgebenden Ringräume, von wo aus ein Übertritt in die Öldruckleitung 15 erfolgt; diese, leitet das Umlauf öl zu den entsprechenden Schmierstellen des Motors.Das Frischöl wird durch die Leitung 16 zugeführt, aus der es durch Kanal· 17 in den Steuerzylinder der Frischölpumpe eintritt.■ Der Steuerkolben 11 läßt bei entsprechender Stellung das Frischöl durch Kanal 18 unter den Frischölkolben 8 treten, der bei seinem Arbeitshub das Frischölj wiederum durch Kanal 18,, in der Richtung des gezeichneten Pfeiles der Gehäusebohrung 19 zuleitet, durch welche das Frischöl in das Motorgehäuse übertritt, um sich dort mit dem yerbrauchten Öl zu mischen. ■Zur Zuführung des Überlauf Öles dient das Überlauf rohr 20 (Fig. 2), dessen unterer wagerechter Schenkel in der Gehäusebohrung 21 mündet. Bei entsprechender Stellung des Steuerkolbens 9 der Überlaufpumpe tritt das Uberlauföl durch den Querkanal 22 unter den Druckkolben 12, der das Uberlauföl bei seinem Arbeitshube, wiederum durch Kanal 22, in die Leitung 23 fördert. Letztere kann entweder zu bestimmten Schmierstellen führen; zweckmäßig mündet sie in den Frischölbehälter, aus welchem durch die Leitung r6 · wiederum angesaugt wird.Anstatt die beiden Umlaufpumpen 5, 6 dauernd arbeiten zu lassen, kann die Anord1-nung auch so getroffen werden, daß die eine derselben nur dann Gemischöl aus dem Motorgehäuse saugt, wenn dieses eine bestimmte Schräglage einnimmt. Diese Wirkung ist für Flugzeugmotoren bei steiler Schräglage des Flugzeuges von wesentlicher Bedeutung. Zu diesem Zwecke müßte mit dem Ansaugkanal der betreffenden Gemischölpumpe 5 oder 6 eine Leitung (nicht gezeichnet) in Verbindung stehen, die zu demjenigen Teil des Kurbelgehäuses führt, aus welchem bei der gekennzeichneten Schräglage Öl abgesaugt werden soll.Paten τ-Anspruch:Pumpe für Kreislaufschmierung unter Zuführung von Frischöl, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich von zwei Pumpenzylindern, deren Förderkolben (5, 6) versetzt gegeneinander arbeitend ein Gemisch von Umlauföl und Frischöl aus dem Kurbelgehäuse ansaugen, in je einer Längsbohrung drei zu einem Ganzen vereinigte Pumpenteile untergebracht sind, von denen der eine aus dem Steuerschieber (7) für die eine Gemischölpumpe (5), dem Frischölkolben (8) und dem Steuerschieber (9) für eine Überlaufpumpe besteht, während der andere aus dem Steuerschieber (io)- go für die andere Gemischölpumpe (6), dem Steuerschieber (11) für die Frischölpumpe und dem Arbeitskolben (12) für die Üb.er-. laufpumpe zusammengesetzt ist.ΗΐβΓζμ ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313634C true DE313634C (de) |
Family
ID=566494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313634D Active DE313634C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313634C (de) |
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