DE312900C - - Google Patents

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DE312900C
DE312900C DENDAT312900D DE312900DA DE312900C DE 312900 C DE312900 C DE 312900C DE NDAT312900 D DENDAT312900 D DE NDAT312900D DE 312900D A DE312900D A DE 312900DA DE 312900 C DE312900 C DE 312900C
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gas
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/313Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows wherein additional components are introduced in the centre of the conduit

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 16. JUNI 191»
KLASSE 12 e GRUPPE
: · Dr. ERNST ENKE in BRESLAU.
■ ■ ■ v' ■'■■■'■
-"..■,; Zusatz zum Patent 304050.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1917 ab. Längste Dauer: 30. Mai 1931.
In der Patentschrift 304050 ist gesagt, daß Vor dem Austritt des Innenrohres einer Doppeldüse von zylindrischer Form durch einen umgebenden Dfuckgasstrom ein Vakuum gebildet werden soll, in welchem eine· Zerstäubung der Flüssigkeit und Mischung mit dem Gase stattfindet, bevor der Eintritt in den Druckgasstrom erfolgt.
Es hat sich nun bei Versuchen herausgestellt, daß sich nach diesem Verfahren auch Gase, staubförmige Körper oder Gemische beider mit Gasen ganz plötzlich und innigst mischen lassen zwecks Herbeiführung physikalischer und chemischer Prozesse, was sich besonders bei der Verbrennung zeigt. Es gibt sich dieses dadurch zu erkennen, daß, im Gegensatz zu allen bestehenden Gasfeuerungen, eine ganz kurz ansetzende Flamme gebildet wird, und daß bei dem vorliegenden Verfahren die. Verbrennungsgase bei vollständiger Verbrennung aller brennbaren Bestandteile nur einen Luftüberschuß von fünf bis zehn Prozent aufweisen, während alle anderen trotz Sekundärluft und Mischvorrichtungen zur vollständigen Verbrennung einen Luft-Überschuß von etwa 25 Prozent und mehr benötigen. Das Verfahren ist im übrigen genau wie das des Hauptpatentes und besteht darin, daß bei einer Doppeldüse Vor dem inneren, zylindrisch geformten Rohr durch den umgel>enden, zylindrisch geführten Gasstrom dadurch ein Vakuum erzeugt wird, daß der innere Gasstrom eine geringere Geschwindigkeit erhält als der umgebende Gasstrom. Die Vukuumbildung und' deren Wirkung läßt sich schon mit sehr geringen Drucken erzielen, und die Intensität der Wirkung kann durch Erhöhung der Drucke beliebig gesteigert werden. ' :
Am einfachsten wird diese Wirkung erzielt, wenn zwei zylindrische Rohre von entsprechenden Querschnitten (Fig. 1) so ineinander gesteckt sind, daß sie eine Doppeldüse bilden, bei welcher die Außendüse über die Innendüse etwas hervorragt (Fig. 2).
Eine Verstärkung der Wirkung* wird dadurch herbeigeführt, daß das vorstehende Außenrohr noch eine trichterförmige Verlängerung erhält, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Wirkung läßt sich noch plötzlicher gestalten und noch mehr steigern, wenn beiden Gasströmen gegenseitig möglichst große Angriffsflächen geboten werden, das am einfachsten dadurch erreicht wird, daß Innen- und Außenrohr an Stelle der runden Form eine flache Form erhalten, wie in Fig. 5 im Querschnitt und in Fig. 4 im Längsschnitt dargestellt ist, wobei aber stets am Ausflußende die zylindrische Form beider Rohre gewahrt bleiben muß. Es bildet also in Fig. 4 der divergierende Teil der Rohre nur die Obergangsform von der runden Form der Rohre zur flachen Form, und ist So
natürlich nur der letzte Teil in Fig. 4, wo beide Rohre wieder parallel bzw. zylindrisch laufen, die eigentliche-Düse. :
Um für große Leistungen keine allzu breite Düsen zu bekommen, kann man die Berührungsmöglickheiten beider Gasströme noch dadurch vergrößern, daß man der Innendüse an Stelle der flachen Form eine einfache gerade Kreuzform, wie in Fig. 6 dargestellt, verleiht. ;
Um eine noch gleichmäßigere Verteilung der beiden Gase zu erzielen, bildet man bei dem Innenkreuz die Arme ',konisch verlaufend aus, wie in Fig. 7, oder man kombiniert die beiden Formen von Fig. 6 und "1J und erhält dann ein Innenkreuz mit anfangs gleichen und später konisch verlaufenden Armen, wie in Fig.^'dargestellt. ' ' '■ Bei Fig. 6, 7 und 8 bleibt die Außendüse rund und muß dabei immer das 'Merkmal gewahrt:
bleiben, daß am Düsenende die Innen- und Außendüsenwände -zylindrisch, d. h. parallel- ; verlaufend ausgebildet sind und die Außendüse über die Innendüse etwas hervorragt. ._. :
Natürlich kann man auch eine ganze Anzahl der Innendüsen, wie in Fig. 5, 6, 7 und .8 dar- ; gestellt, in einer einzigen großen Außendüse unterbringen.
Die Variationen der Düsenformen kann man auch dadurch noch fortsetzen, daß man der umgebenden Außendüse, an Stelle der runden Form, die gleiche Sternform wie der Innendüse gibt, wobei aber auch wieder die Zylinderform am Düsenende gewahrt werden muß.· Durch dieses Verfahren und die Düsen dazu wird sofort eine solche innigste Mischung erzielt, daß im ^Gegensatz zu allen, ibisher bekannten .Mischvorrichtungen dieser Art bzw. Gasfeuerungen q. dgl. keine Vermischung oder 'Zu- führung von Sekun dar luft oder .ein dahinter. auf gestelltes Gitterwerk mehr nötig ist, um ,eine vollständige Mischung bzw. Verbrennung zu erzielen.
Ein zweiter großer Vorteil gegenüber allen anderen Industrie-Gasfeuerungen besteht darin, daß letztere ganz und gar von dem meist geringen Gasdruck abhängig sind und nicht darüber hinaus gesteigert werden können, während im Gegensatz dazu die vorliegende Erfindung durch Steigerung des Luftdruckes und dadurch 'hervorgerufene verstärkte Ansaugung des Innengases die denkbar höchsten Temperaturen zu erzielen" imstande ist, wobei Stichflammenbildung zufolge der Ineinandersaugung gänzlich ausgeschlossen ist.
Alle oben angeführten Vorteile und Eigenschäften sind durc'h praktische "Versudhe 'erwiesen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    α. .Anwendung des Verfahrens nach Patent 304050 zum Mischen von Gasen mit 'Gasen oder mit -pulvefförmigen Stoffen oder mit Mischungen beider zwecks Herbeiführung physikalischer oder chemischer Prozesse.
  2. 2. Doppeldüse nach Patent 304050 zur ■ Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außendüse eine trichterförmige Ausbildung bekommt (Fig. 3) und daß zur Verstärkung der Wir- y0 kung entweder Außen- und Innendüse iflach ausgebildet sind (Fig. 4 und 5), oder die Außen düse rund bleibt und die Innendüse eine gerade_ Kreuzform. (Fig. 6) oder eine konische Kreuzform (Fig. 7) oder eine; ■ Kombination !beider Kreuzformen (Fig. 8) hat, beide, Außen-und Innendüse, aber am Ende zylindrisch 'verlaufen.
    Hierzu liBlatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2395773A1 (fr) * 1977-06-28 1979-01-26 Voest Ag Appareil pour introduire des gaz dans des liquides, notamment pour l'aeration d'eaux usees
FR2483392A1 (fr) * 1980-05-31 1981-12-04 Okregowa Spoldzielnia Mleczars Procede d'aeration en profondeur des eaux d'egouts et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2395773A1 (fr) * 1977-06-28 1979-01-26 Voest Ag Appareil pour introduire des gaz dans des liquides, notamment pour l'aeration d'eaux usees
FR2483392A1 (fr) * 1980-05-31 1981-12-04 Okregowa Spoldzielnia Mleczars Procede d'aeration en profondeur des eaux d'egouts et dispositif pour la mise en oeuvre de ce procede

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