DE307355C - - Google Patents

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DE307355C
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ring
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/38Ball cages
    • F16C33/42Ball cages made from wire or sheet metal strips
    • F16C33/422Ball cages made from wire or sheet metal strips made from sheet metal
    • F16C33/427Ball cages made from wire or sheet metal strips made from sheet metal from two parts, e.g. ribbon cages with two corrugated annular parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVe 307355 KLASSE ^476. GRUPPE
Die-Erfindung betrifft einen aus Blech hergestellten'zweiteiligen Kugelkäfig für Kugellager, '. der mit von dem Umfange winkelförmig abgebogenen Lappen versehen ist. Die Lappen bilden Trennwände zwischen den Kugeln, und je einer der mit dem Rande des Ringkörpers zusammenhängenden Schenkel verläuft in der Umfangsrichtung, während der andere im wesentlichen radial gestellt ist.
Anordnungen dieser Art sind im wesentlichen bekannt. Zweck der Erfindung ist, den Käfig derart auszuführen, daß die etwa vorhandene Federung der Trennwände sich symmetrisch im Verhältnis zu der Kugelmittelpunktsebene verteilt, um dadurch seitliche Verschiebungen der Kugeln in der Laufrille zu verhindern, wenn sie aus irgendeiner Ursache gegen die Trennwände drücken.
Zu diesem Zweck werden die beiden Hälften des Kugelkäfigs mit der gleichen Anzahl Lappen versehen und derart symmetrisch zusammengefügt, daß sowohl die in der Umfangsrichtung als auch die radial verlaufenden Schenkel je • zweier gegenüberstehender Lappen der Käfigteile einander gegenseitig abstützen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Blechring des Kugelkäfigs in' verschiedenen Stufen der Herstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt des fertigen Blechringes nach der Linie x-x in Fig. 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt des fertigen Kugelkäfigs. ' ";; ■',
Der Kugelkäfig ist aus zwei gleichen Ble.chringen der in Fig. 1 dargestellten Forjn hergestellt. Jeder Blechring 1 ist an der äußeren Kante mit Vorsprüngen versehen, von denen der radial oder annähernd radial verlaufende Teil 2,, nachdem er annähernd winkelrecht zu der Ebene des Ringes 1 längs-der Linie 3 in Fig. ι umgebogen worden ist, einen Rücken oder Pfosten bildet, der den seitwärts vorspringenden Flügel 4 trägt, der durch Umbiegung längs der Linie 5 in Fig. 1 dazu gebracht wird, eine Stellung quer über den Ring 1 einzunehmen. Fig. ι zeigt fünf verschiedene Teilstücke des Ringes 1, entsprechend verschiedenen Herstellungsstufen. Qberi rechts ist ein Bogenstück des Ringes 1 nach der ersten Stanzung gezeigt. Oben links ist ein anderes Stück nach der zweiten Stanzung gezeigt, woraus die Lage des Vorsprungs in der Ebene des Ringes 1 ersichtlich ist. Links in der Mitte ist ejn drittes Stück gezeigt, bei dem der Flügel 4 des Vorsprungs winkelrecht zu den Pfosten 2 umgebogen ist; weiter unten ist ein Vorsprang mit fertigge-' bogenem Flügel 4 veranschaulicht, und rechts unten ist der Pfosten 2 winkelrecht zum Ring 1 umgebogen, während der Flügel 4 sich quer über den Ring nach dessen Innenkante erstreckt. ■ ■
Die Umbiegung der Pfosten und der Flügel
könnte natürlich aber auch in anderer Reihenfolge stattfinden.
- Beim Einbau des Kugelkäfigs wird ein Blechring mit fertiggebogenen Vorsprüngen gemäß Fig. ι 'in das betreffende Kugellager in der Weise eingeschoben, daß jeder Flügel 4 zwischen zwei nebeneinandergelegene Kugeln eingreift. Von der anderen Seite des Lagers wird dann ein anderer, gleicher Blechring derart eingeschoben, daß die schräge Kante jedes Pfostens 2 gegen die entsprechende schräge Kante 6 des gegenüberstehenden, von dem entgegengesetzten Ring vorspringenden Pfostens liegt. Die Kanten 6 bilden somit eine schräge Fuge zwischen zwei nebeneinander gelegenen Pfosten 2, die einander gegenseitig abstützen und je ihren Flügel 4 tragen. Diese Flügel sind derart bogenförmig gekrümmt, daß sie einander abstützen. Jedes Flügelpaar bildet also eine doppelte Trennwand zwischen zwei5 nebeneinandergelegenen Kugeln, deren Steifigkeit auf beiden Seiten des Ktigelkäfigs nahezu gleich groß ist, wodurch sich dieser Kugelkäfig von den bekannten einteiligen, mit winkelförmig abgebogenen Lappen und gegebenenfalls mit einem Stützring für die freien Enden der Lappen versehenen Kugelkäfigen vorteilhaft unterscheidet.
Die Innenkanten der Flügel 4 können durch an der Innenkante des Ringes vorgesehene, Falze bildende Lappen 7, in die die freien Enden der Flügel"eingreifen, gestützt werden.
Um die beiden einen Kugelkäfig bildenden Blechringe zusammenzuhalten, sind bei der in den Fig. ι bis 3 gezeigten Ausführungsform die Flügel 4 in bekannter Weise mit Lappen 8 versehen, die, wenn die Ringe um die Kugeln zusammengedrückt werden, in entsprechende Löcher 9 des gegenüberstehenden Ringes eingreifen und, indem sie umgebogen werden, eine zuverlässige Verbindung der beiden Ringe bewirken. An der. Seite jedes Loches 9 kann zweckmäßig eine Vertiefung oder Ausbuchtung 10 des Bleches vorgesehen sein, worin der Lappen 8 derart eingelegt werden kann, daß seine auswärts gerichtete Seite in, Flucht mit der Außenseite des Ringes 1 liegt.
Die beiden Ringe sind außerdem zweckmäßig ■ mit Kugelsitzen versehen, die bei der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform aus Löchern 11 bestehen; rings um die Löcher ist das Material derart ausgebuchtet, daß den Kugeln eine gute Führung gewährt wird (vgl. Fig. 2 unten).
Damit der Kugelkäfig eine erhöhte Steifigkeit erhält, können die Kanten der Blechringe zweckmäßig umgebördelt sein, wie in Fig. 1, unterer Teil, gezeigt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Aus Blech hergestellter zweiteiliger Kugelkäfig mit von dem äußeren und inneren Umfange winkelförmig abgebogenen Lappen, die Trennwände zwischen den Kugeln bilden und deren einer mit dem Rande des Ringkörpers zusammenhängende Schenkel in der Umfangsrichtung verläuft, während der andere im wesentlichen radial gestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hälften des Kugelkäfigs mit einer gleichen Anzahl Lappen gleicher Ausbildung versehen und entgegengesetzt stehend zusammengefügt sind, so daß sowohl die in der Umfangsrichtung (2) als auch die radial verlaufenden Schenkel (4) je zweier gegenüberstehender Lappen der Käfigteile einander gegenseitig abstützen und ein geschlossenes Ganzes ergeben. k
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    berlin Gedruckt in der rf.ichsdruckerei.
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