DE305355C - - Google Patents

Info

Publication number
DE305355C
DE305355C DENDAT305355D DE305355DA DE305355C DE 305355 C DE305355 C DE 305355C DE NDAT305355 D DENDAT305355 D DE NDAT305355D DE 305355D A DE305355D A DE 305355DA DE 305355 C DE305355 C DE 305355C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
spring
springs
cross
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT305355D
Other languages
English (en)
Publication of DE305355C publication Critical patent/DE305355C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/04Wound springs
    • F16F1/06Wound springs with turns lying in cylindrical surfaces
    • F16F1/065Wound springs with turns lying in cylindrical surfaces characterised by loading of the coils in a radial direction
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F3/00Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
    • F16F3/02Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction
    • F16F3/04Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of steel or of other material having low internal friction composed only of wound springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Buffer Packaging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 305355 -KLASSE 47«. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERTWERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Stoßdämpfer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1916 ab.
Es ist bei Maschinenelementen der verschiedensten Art vielfach wichtig, zur Verhinderung von· harten Stößen zwischen den zusammenarbeitenden Teilen einen Widerstand anzuordnen, der dämpfend wirkt. Als solchen hat man meist Federn, z. B. Blattfedern oder Schraubenfedern verwendet, die aber den Nachteil haben, daß sie, wenn es sich um die Übertragung großer Kräfte handelt, sehr schwer
ίο ausfallen und viel Raum beanspruchen. Die Folge davon ist, daß sie sowohl in der Anlage als auch im Betrieb kostspielig sind. Auch ist die Widerstandsfähigkeit solcher Federn begrenzt, weil sie vielfach nicht günstig beansprucht werden.
Gegenstand der Erfindung ist ein Stoßdämpfer, bei dem in an sich bekannter Weise nach Art einer Schraube- oder Locke gewickelte ' federnde Metallbänder beliebigen Querschnitts zwischen Backen gelagert sind, die den Druck oder Stoß in radialer Richtung auf die federnden Metallbänder übertragen. Das Neue besteht darin, daß die den Außenmantel des Metallbandes umgebenden Backen das Metallband fast vollständig einschließen, so daß es redial zusammengepreßt werden kann. Diese Anordnung der Federn gestattet die Übertragung sehr großer Druckkräfte oder Stöße bei sehr geringer Raumbeanspruchung. Wenndie Backen gegeneinandergepreßt werden, so wird die Feder in radialer Richtung auf Druck beansprucht und wirkt dabei in folgender Weise. Durch das Zusammenpressen wird der äußere Durchmesser der Feder verkleinert.
Wird er beispielsweise um 1 mm kleiner, so wird eine Windung der Feder um π · ι mm verlängert, also um etwa 3 mm. Dieselbe Verlängerung erfahren auch alle anderen Windungen. Hat also die Feder beispielsweise vier Windungen, so wird sie um mehr als 12 mm 4P verlängert. Auf fast der ganzen Außenfläche liegt nun die Feder in den Backen auf. Es entsteht also zwischen Backen und Feder beim Zusammenpressen eine Reibung, die sich immer mehr steigert. Hierdurch wird eine außerordentliche Dämpfung erzielt. Diese Dämpfung läßt sich durch Wahl der Außenfläche der Feder, also der Breite, der Querschnittsform und der Windungszahl des Metallbandes, beliebig bemessen. Die Feder wird dabei sehr günstig beansprucht und ist fähig, sehr große Drücke auszuhalten. Das Auswechseln etwa beschädigter Federn ist sehr einfach. Auch der Federweg kann durch Bemessung des Feder querschnitts und Federdurchmessers beliebig gewählt werden, sowie auch dadurch, daß mehrere Federn mit ihren Backen nebeneinander- oder hintereinandergereiht werden. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. ι zeigt die Feder in Seitenansicht,
Fig. 2 ihre Lagerung innerhalb der Backen, Fig. 3 bis 5 einige besondere Anwendungsformen der Erfindung.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, die beispielsweise bei Straßenbahnwagen verwendet werden kann. Eine Flasche c ist fest gelagert. Der Stempel d möge der Belastung unterworfen
sein. In der Flasche c sind drei Schraubenfedern α mit ihren Backen b übereinander angeordnet. Der Federweg ist hierbei dreimal so groß als der einer einzigen Feder.
In Fig. 4 ist der Kopf einer Triebstange e für Lokomotiven dargestellt. Das Lager des Kurbelzapfens f liegt zwischen zwei Backen J1 und b3, denen die Backen b2 und bi gegenüberliegen. Zwischen den Backen O1 und δ2
ίο und den Backen b3 und δ4 sind beispielsweise je vier Federn α nebeneinander angeordnet. Die zwischen der Triebstange e und dem Kurbelzapfen f übertragenen Kräfte werden abwechselnd von den beiden Federgruppen α aufgenömmen.
Auch für Kupplungen beliebiger Art ist der Erfindungsgegenstand anwendbar. Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem ein auf der Welle g festsitzender Stern h mit einem Kranz i gekuppelt wird. Die Teile h und i sind beide halbkreisförmig ausgebohrt, und es sind Schraubenfedern α in die Bohrungen gelegt. In diesem Fall stellt bei der eingezeichneten Drehrichtung der Welle g der Teil m den einen Backen dar, der Teil η den anderen. Es lassen sich auf dem Stern h auch mehrere Federn nebeneinander und beliebig viele solcher Federgruppen hintereinander anordnen. Dies kommt besonders dann in Frage, wenn es sich um die Kupplung beispielsweise eines Ankers für· große elektrische Maschinen mit seiner Welle handelt.

Claims (1)

  1. Pat ent-Anspruch:
    Stoßdämpfer, bei dem ein oder mehrere nach Art einer Schraube oder Locke gewickelte federnde Metallbänder beliebigen Querschnitts zwischen Backen gelagert sind, die den Druck oder Stoß in radialer Riehtung auf die federnden Metallbänder übertragen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Außenmantel des Metallbandes («) umgebenden Backen (ö) das Metallband fast vollständig umschließen, so daß es (a) radial zusammengepreßt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT305355D Active DE305355C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE305355C true DE305355C (de)

Family

ID=558876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT305355D Active DE305355C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE305355C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2282070A1 (fr) * 1974-08-14 1976-03-12 Freyler Adalbert Amortisseur telescopique a compression et coussin d'air
WO2002059498A3 (en) * 2001-01-26 2004-01-29 Du Pont Shock absorbing structures

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2282070A1 (fr) * 1974-08-14 1976-03-12 Freyler Adalbert Amortisseur telescopique a compression et coussin d'air
WO2002059498A3 (en) * 2001-01-26 2004-01-29 Du Pont Shock absorbing structures

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3333536C2 (de) Dämpfungsscheibe, insbesondere für Kupplungsscheiben in Reibkupplungen von Kraftfahrzeugen
DE3740554A1 (de) Vorrichtung zur uebertragung eines drehmomentes
DE102009004252A1 (de) Drehschwingungsdämpfer
DE305355C (de)
DE102015208369A1 (de) Kupplungsanordnung
DE1534254B1 (de) Krafthammer zum Rammen oder Aufbrechen von Pflaster
DE102019120164A1 (de) Pendelwippendämpfer mit nicht-linearer Druckfederkennlinie und Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs
DE102011086929A1 (de) Zweischeibenkupplung
DE102008011369A1 (de) Befestigungsvorrichtung für eine Zugmittel-Spannvorrichtung
DE671296C (de) Elastische, mit zylindrischen Federkoerpern ausgeruestete Kupplung
EP3727762B1 (de) Vibrationsgedämpfte handwerkzeugmaschine
DE2207806C2 (de) Plattenventil für Kolbenverdichter
DE1808530A1 (de) Stossdaempfer
DE2825527A1 (de) Druckvorrichtung
DE1273996B (de) Drehschwingungsdaempfer fuer Kraftfahrzeug-Scheibenkupplungen
DE904502C (de) Progressiv wirkende Federung fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE875593C (de) Gummistahlfeder
DE165935C (de)
DE2900011A1 (de) Balgfoermige dichtung
AT30905B (de) Selbstattätige Schraubenfederreibungskupplung.
DE547862C (de) Elastische Kupplung fuer Flugtriebwerke
DE1534254C (de) Krafthammer zum Rammen oder Aufbrechen von Pflaster
AT227489B (de) Kupplung
DE669100C (de) Biegsame Welle
DE558937C (de) Mit Hilfe eines Kranzes von Schraubenpufferfedern abgefedertes Halslager fuer Schleudermaschinen