DE305122C - - Google Patents

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DE305122C
DE305122C DENDAT305122D DE305122DA DE305122C DE 305122 C DE305122 C DE 305122C DE NDAT305122 D DENDAT305122 D DE NDAT305122D DE 305122D A DE305122D A DE 305122DA DE 305122 C DE305122 C DE 305122C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/14Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols by absorption
    • B01D53/18Absorbing units; Liquid distributors therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

Bei den bis jetzt benutzten Absorptionsoder Konzentrationstürmen für Gase (ζ. Β. für Stickoxyde) benutzte man in der Hauptsache Steinzeugtürme, Eisentürme oder ausgemauerte Eisen- oder Aluminiumtürme. Diese Türme haben teils, wie z. B. Steinzeugtürme, den Nachteil, daß sie wegen geringer Widerstandsfähigkeit des Materials sehr empfindlich gegenüber mechanischer Beanspruchung sind, teils, wie ausgemauerte Türme, den, daß sie infolge des niemals absolut dichthaltenden Mauerwerks sehr leicht der Zerstörung unterworfen sind, falls Absorptions- oder Konzentrationsstoffe in Frage kommen, welche Metalle angreifen. Die Verwendung von Granit ist in vielen Fällen ausgeschlossen, da dieses Material für hohe Temperaturen nicht widerstandsfähig genug ist.
Die neue Ausführung von Gas- oder Säuretürmen versucht diese Übelstände zu beseitigen.
Der Gasturm besteht (vgl. die Figuren) aus folgenden Teilen: dem inneren Turmsystem α, dem Schutzraum b, der elastischen Zwischenfüllung c, den eingebauten Abweisplatten d, dem äußeren Turmsystem e, dem Gaseingang/, dem Gasausgang g, dem Berieselungsrohr für das innere Turmsystem h,
dem Berieselungsrohr für den Schutzraum i, dem Auslauf aus dem inneren Turmsystem k, dem Auslauf aus dem Schutzraum I.
Die Ausführungsart des Turmes kann den zur Absorption gelangenden Gasen durch ent-
sprechende Wahl der Materialien angepaßt werden. Für saure Gase,, für welche dieser Turm in erster Linie Verwendung finden soll, würde z. B. die Ausmauerung α aus säurefestem Material, der Schutzraum in Kies oder Quarzitfüllung, die Abweisplatten aus säurefestem Material, das äußere Turmsystem aus Granit oder, sonstigen säurefesten Materialien bestehen können. Infolge seiner Konstruktion ist es möglich, den inneren Turm mit einer höheren Temperatur zu belasten, ohne das für das äußere Turmsystem benutzte Granitmaterial zu schädigen. Die Wirkungsweise des Turmes ist folgende: Das in das innere Turmsystem eingeleitete Gas wird durch die durch das Rohr/( eingeleitete Berieselungsflüssigkeit zur Absorption gebracht, wobei der Hohlraum des inneren Turmsystems mit Eüllkörpern irgendwelcher Art gefüllt sein kann. Die Berieselungsflüssigkeit oder Konzentrationsflüssigkeit wird durch das Rohr fe abgeleitet. Etwa aus dem Inneren des Turmsystems austretende Stoffe oder Teile der Berieselungsflüssigkeit werden in dem Schutzraum b abgefangen, rieseln in demselben herunter und werden durch die Rohre / ebenfalls abgeleitet. Die Ausführung des Zwischenraumes ist derart gewählt, daß in die elastische Füllung, w eiche auftretenden Temperaturschwankungen des inneren Turmsystems einerseits etwas nachgeben soll, andererseits jedoch durch den natürlichen Druck das innere Turmsystem zusammenhalt, Einlageplatten d eingeführt sind, welche austretende und herunterrieselnde Stoffe stets an die Außenwand des inneren Turmsystems zurückführen. Der Zwischenraum, in welchem diese
Platten eingelegt werden, richtet sich dabei ! nach der Art des Füllmaterials und ist so zu t wählen, daß austretende Stoffe mit der { Außenwand möglichst nicht in Berührung kommen können. j
Es ist nun ferner möglich, aus dem inneren Turmsystem α in den Schutzraum b übertre tendc Gase durch Zuführung einer Berieselungsflüssigkeit durch Rohr { in dem Schutz-
ίο raum niederzuschlagen. Ferner kann bei der Verwendung als Konzentrationsturm, wenn im inneren Turmsystem eine höhere Temperatur auftritt, die Abwärme des inneren Turmsystem in dem Schutzraum durch Berieselung zu Vorwärmezwecken ausgenutzt werden.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche :
    so i. Absorptions- oder Konzentrationsturm für Gase, dadurch gekennzeichnet, daß das innere Turmsystem von einem Schutzraum umgeben ist, welcher durch seinen Bau und seine Füllung bewirkt, daß etwa aus dem inneren Turmsystem austretende Stoffe genötigt werden, gegen das innere Turmsystem zurückzufließen, ohne mit dem Außenmantel in Berührung zu kommen.
  2. 2. Turm nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Füllung (c) für den Schutzraum (b) neben den Abweisplatten d ein Material verwendet wird, welches einerseits dem inneren Turm etwas nachgibt und andererseits einen fortdauernden äußeren Druck auf den Mantel ausübt und ihn in seiner Form erhält (Kies, Ouarzit oder andere körnige Stoffe).
  3. 3. Turm nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das innere wie das äußere Turmsystem und der Schutzraum aus säurefestem Material besteht.
  4. 4. Anwendung des Turmes nach An-Spruch ι bis 3 in der Weise, daß der Schutzraum durch Berieselung als Absorptionsraum für aus dem inneren Turmsystem austretende Stoffe, oder' daß die Abwärme des inneren Turmes, zum Zwecke der Vorwärmung im Schutzraum, ausgenutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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