DE3045324C2 - Elektromechanischer Antrieb für ein kettengetriebenes Strebbetriebsmittel - Google Patents
Elektromechanischer Antrieb für ein kettengetriebenes StrebbetriebsmittelInfo
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Description
und daß über dem Sicherheitsventilkegel (37) das Sicherheitsvorsteuerventil (21) angeschlossen ist,
welches eine Rückführleitung (34) aufweist,
4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abführleitungen
(29, 38) sowie die Rückführleitungen (34) von Betriebsventil (22) und Sicherheitsventil (23) verbunden
sind.
5. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckbegrenzungsventile
(22, 23) eine Anschlußleitung (46) aufweisen, die als einstellbare Drossel ausgebildet
ist.
6. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein schaltbares
Ein/Aus-Ventil angeordnet und dieses dem Betriebsventil (22) und/oder dem Sicherheitsventil
(23) parallel geschaltet ist.
Die Erfindung bezieht sich gattungsgemäß auf einen elektromechanischen Antrieb für ein kettengetriebenes
Strebbetriebsmittel, insbesondere für ein kettengetriebenes Strebbetriebsnittel mit zwei Antrieben, — mit
Asynchronelektromotor,
Getriebe,
Getriebe,
Kupplungseinrichtung und
Kettenstern,
Kettenstern,
wobei die Kupplungseinrichtung eine hydrostatische Kupplung zwischen Asynchronelektromotor und Getriebe
und/oder zwischen Getriebe und Kettenstern aufweist und die hydrostatische Kupplung mit einer
einstellbaren Drosselventilanordnung versehen ist. — Kettengetriebenes Strebbetriebsmittel sind Gewinnungs-
und Fördereinrichtungen tür bergmännische Untertagebetriebe. Sie zeichnen sich im allgemeinen
durch eine relativ große Anlagenlänge von 200 bis 250 m und mehr aus. Diese Strebbetriebsmittel werden
in der Regel von zwei Antriebsstationen angetrieben, die sich an den Enden der Strebbetriebsmittel befinden.
Als Übertragungsglieder dienen Rundstahlgliederketten
und die Asynchronelektromotoren haben zumeist Kurzschlußläufer. Neben statischen Lastverschiebungen
zwischen den Antrieben durch unterschiedliche Kettenteilungen treten beim Anlaufen und bei Lastwechseln
dynamische Lastverschiebungen auf, die sich aus den unterschiedlichen Kettenlängen sowie der
Charakteristik des Asynchronmotors ergeben. Die hydrostatische Kupplung dient dazu, das verhältnismäßig
starre Drehzahlverhalten der Asynchronmotoren auszugleichen und einen langsamen Belastungsanstieg
sicherzustellen. Bezüglich der Antriebe für kettengetriebene Strebbetriebsmittel generell wird z. B. verwiesen
auf Glückauf 115 (1979), S. 893/9'/ und S. 997/1006.
Gegenüber den (aus der Praxis) bekannten, gattungsgemäßen
Antrieben ist die hydFostntische Kupplung
eine solche mit einstellbarer, reproduzierbarer Regelch&rnktcristik.
insbesondere während des Anfahrcns und bei Überlast.
Das Drosselventil ist lediglich ein Auf/Zii-Vi:ntil,
wenn auch auf feste Drossclwcrte einstellbar. Das alles
ist nicht frei von Nachteilen. Im bergmännischen
Untertagebetrieb unvermeidbar, oft stoßartige Lastwcehse!
an der Antriebsseite des Antriebes, d. h. am oder im Strebbetriebsmittel, führen zu Störungen an den
Kraftübertragungsteilen, die mit hohen Beschleunigungskräften verbunden sind und die häufig störende
Schwindungserscheinungen nicht nur in dem elektromechanischen Antrieb selbst sondern auch in dem System
aus Antrieb and angeschlossenem Strebbetriebsmittel auslösen. Das gilt auch für die Anfahrzustände.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen elektromechanischen Antrieb der eingangs beschriebenen
Gattung und Zweckbestimmung so weiter auszubilden, daß bei unvermeidbaren Laständerungen an der
Antriebswelle des Antriebes die beschriebenen Störungen
an den Kraftübertragungsteilen ausgeglichen werden, und zwar insbesondere auch bei Anfahrzuständen.
Zur Lösung dieser Aufgabe lehr·, die Erfindung, daß
als hydrostatische Kupplung eine solche (an sich bekannte) mit einer in einem feststehenden Kupplungsgehäuse
angeordneten Verdrängerpumpe mit zumindest zwei Zahnrädern (d. h. auch eine Mehrfachverdrängerpumpe
mit mehreren Zahnrädern), bei der ein Zahnrad mit der einen Kupplungswelle verbu'-den ist
und das andere Zahnrad (bzw. die anderen Zahnräder) in einem um die Achse des ersten Zahnrades drehbaren
Pumpengehäuse gelagert ist, in dem die Saug- und Druckkanäle für die Pumpenzahnräder angeordnet sind
und an dem die andere Kupplungswelle angreift, verwendet ist, wobei die Pumpe saugseitig über eine
Saugleitung und druckseitig über die Drosselventilanordnung mit einem ölvorratsraum in Verbindung steht,
und daß die Drosselventilanordnung zwei parallel geschaltete, jeweils mit einem Vorsteuerventil kombinierte
Druckbegrenzungsventile in Cartridge-Bauweise aufweist, deren eines als Betriebsventil, deren anderes
als Sicherheitsventil ausgelegt ist. — Betriebsventil meint Ventil für alle üblichen Betriebszustände und
insbesondere die Anfahrzustände. Das Sicherheitsventil tritt demgegenüber in Funktion bei Zuständen, die
außerhalb des normalen Betriebes liegen. Zu einem Betriebsverhalt -n mit stets reproduzierbaren Betriebsparametern kommt man im Rahmen der Erfindung
insbesondere dadurch, daß bei der hydrostatischen Kupplung das treibende Gehäuse oder die getriebene
Welle der Zahnradpumpe mit einer Sekundärpumpe verbunden ist, und daß die in Eingriff stehenden Teile
der Zahnräder der Zahnradpumpe in einem zusätzlichen und von der Sekundärpumpe in Gang gehaltenem
Frischölkühlkreislauf angeordnet sind. Auf diese Weise können den solchen Kupplungen eigentümliche Schlupf
im eingekuppelten Zustand ):lein und konstant gehalten werden.
Der Aufbau des Betriebsvcntiles ist im Rahmen der oben erläuterten Lehre zum technischen Handeln
grundsätzlich beliebig. Durch Einfachheit und Funktionssicherheit ausgezeichnet ist eine Ausführungsform,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß das Betriebsventil ein Betriebsventilgehäuse mit durch eine Rückstellfeder
belastetem Betriebsventilkegel aufweist,
wobei an das Betriebsventilgehäuse unter dem Beiricbiivcniilkcecl eine Kupplung.sdrucklcimng
und seitlich eine Abfiilirleitiing angeschlossen sind,
wahrend der BclnebsventilkegH mit einer durchgehenden
Drosselbohrung versehen ist,
und <la(.< über dem Bctricbsventilkeccl this BetrielnvorSteuerventil
angeschlossen ist, welches einen von einer Vorsteuerfeder belasteten Vorsteuerkegel und einen
Anschluß für eine Rückführleitung aufweist. Entsprechend empfiehlt sich für das Sicherheitsventil ein
Aufbau, der dadurch gekennzeichnet ist, daß das Sicherheitsventil ein Sicherheitsventilgehäuse mit durch
eine Rückstellfeder belastetem Sicherheitsventilkegel aufweist,
wobei an das Sicherheitsventilgehäuse unter dem Sicherheitsventilkegel eine Kupplungsdruckleitung
und seitlich eine Abführleitung angeschlossen sind, während der Sicherheitsventilkegel mit einer
durchgehenden Drosselbohrung versehen ist,
und daß über dem Sicherheitskegel das Sicherheitsvorsteuerventil angeschlossen ist. welches eine Rückführleitung
aufweist. Dabei können die Abführleitungen sowie die Rückführleitungen von Betriebsve-itil und Sicherheitsventil
verbunden sein. Die Zuführleitung zum Betriebs- bzw. Sicherheitsventil ist als einstellbare
Drossel ausgebildet, um den Förderstrr-n der Drehzahl
des Motor-Kippmomentes anzupassen. <m Rahmen der Erfindung liegt es, zusätzlich ein schaltbares Ein/Aus-Ventil
anzuordnen und dieses dem Betriebsventil und/oder dem Sicherheitsventil parallelzuschalten. Damit
kann der erfindungsgemäße elektromechanische Antrieb insgesamt angekuppelt oder abgekuppelt
werden.
jo Die erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß bei
den eingangs beschriebenen unvermeidbaren Laständerungen an der Abtriebsseite des Antriebes die
beschriebenen Störungen in der Kraftübertragung ohne weiteres ausgeglichen werden. Das und die Funktionsweise
des erfindungsgemäßen elektromechanischen Antriebes werden im folgenden anhand von Zeichnungen
eines Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch einen erfindungsgemäßen elektromechanischen Antrieb.
απ Fig. 2 einen Axialschnitt durch eine hydrostatische
Kupplung aus dem Antrieb der Fig.] in wesentlich vergrößertem Maßstab.
Fir 3 einen Schnitt in Richtung A-A durch den Gegenstand der F i g. 2 und
Jj Fig. 4 einen Schnitt in Richtung B-B durch den
Gegenstand nach der F i g. 2.
Der in den Figuren dargestellte elektro..iechani:.che
Antrieb ist für ein kettengetriebenes Strebbetriebsmittel 1 bestimmt. In F i g. I ist ein solches Strebbetriebs-
Vi mittel I in Form einer Gewinnungs- und Fördereinrichtung
ausschnittsweise dargestellt. Es besitzt zwei elektromechanische Antriebe. Zu jedem elektromechanischen
Antrieb gehören
ϊ5 ein Asynchronelektromotor 2.
ein Getriebe 3,
eine Kupplungseinrichtung 4 und ein Kettenstern 5 für die Antriebskette 6 des
Strebbetriebsmittels I.
Die Kupplungseinrichtung weist im Ausführungsbeispiel
hydrostatische Kupplungen 4 zwischen Asynchronelektromotor 2 und Getriebe 3 auf. Aus Fi g. 2 entnimmt
man. daß die hydrostatische Kupplung 1 mit einer ■'. einstellbaren Drossclvcntilanordnung 7 verschen ist.
Die hydrostatische Kupplung 4 bcsit/t eine in einem feststehend·.··· Kuppliii j/sgehHusc 8 angeoidnrtc Vr-dnintzcrrnimpe
9 mit zwei /\ihiiriUlerii I0. M h/u.
Mehrt.K'tu erdrangerpumpe mi! πκ-lii ·τι·ιι Zahnt iidcr n.
,,ei der ein Zahnrad IO nut der "inen Kupplungsw eile 12
verbunden und das andere Za' r,nl I I oder die ande; cn
Zahnrader in einem um die Achse 1 ! des ersten
Zahnrades 10 drehbaren l'iimpengehause 14 gelager'
ist. In dein Piimpengehause 14 sind Saug unil
Druckkanälc 15, lh fur die l'umpenzahnräder 10. Il
ii η μ L11 irdnet. Andern l'nmpengehanse 14 greift 'erncrhm
die andere Kupplungswelle 17 an. Die Verdrangerpum
pe 9 ist saugseilig über ein·. Saugleitung 18 und
druckseuig über die DrosseK eritilanordriung 7 mit
einem ("Nvorriusraum 14 \crHundcn. Die l>r',sscl\ cntil
anordnung 7 besteht aus /wei parallelgeschalteten.
icwcils mit einem Vorsteue-venlil 20, 21 kombinierten
Druckbegrenzungsventilen 22, 2i in sogenannter
( artridge-Bauweise. Das cmc dieser Ventile lsi als
Ik'iriehsvontil 22. das andere is>
.iK Sicherheitsventil 2? ausgelegt.
Im Ausführungsbeisniel isi bei der ludmst.irischen
Kupplung das treib- ncic i'limpmigenaii'-e 14 oder die
getriebene Kupplungswelle 17 der Zahnradpumpe 9 mn
e 1KT Sekundärptimpe 24 verbunden. Hie in Lmgriff
■■!ehenden Teile der Zahnräder 10, 11 der Zahnradpumpe
9 sind in einem zusätzlichen und von der Seku>'larpiimpe 24 in Gang gehaltenen Frischol-Kuhlkr-.'isiiiiif
angeordnet. — wobei die Kühlelement'.1 im
cui/elncn nicht gc/cichnci sind.
Das Betnebsientii 22 besitzt, wie man aus der F ι g. 2
entnimmt, ein Betriehsvcntilgehäuse 25 mit durch eine
Ruckstellfeder 26 belasteten Betriebsventilkegei 27. An
das Betriebsventilgehäuse 25 sind unter dem Betriebs
ventilkegel 27 eine Kiipplungsdrucklemitig 28 und
seitlich eine Abführleitung 29 angeschlossen. Außerdem besitzt der Belnebsvennlkegel 27 eine durchgehende
Drosselbohrung 30. Uber dem Betriebsventilkcgel 27 ist
Jas Betriebssteuerventil 20 angeordnet, welches einen
'.■.τ- einer Vorratsfeder 31 belasteten Vr.-steuerkegel 32
'!1".I eiren Anschluß 33 fur eine Rückführlcituns: 34
'■■.•si'.". Ähnlich ist das Sicherheitsventil 23. welches also
cm Sr :;crhei'sventilgehausc 35 m:t durch eine Ruck
>; ο 11Γ ο
<! e r 36 belasteten Sicherheits-.entilkegel 37 aufweist.
An das .Sicherheitsventilgehäuse 35 sind unter Jen-, Sicherheitsventil 23 die Kupplungsdruckleitung 28.
seitlich eine Abfuhrleitung 38 angeschlossen. Der
Sicherheitsventilkegel 37 besitzt wiederum eine durchgehende
Drosselbohrung 39. fiber dem .Sicherheitsven-•,likegcl
37 befindet sich das Sicherheitsvorsteuerventil 21. welches einen von einer Vorsteuerfeder 40
belasteten Vorsteuerkegel 41 und einen Anschluß 42 für eine Rückführleitung 34 besitzt. Die Abfuhrleitungen 29
:nii 38 sowie die Rückführleitungen 34 vom Betrieb1-ventil
22 und Sicherheitsventil 23 sind im Ausführung«·· heispiei miteinander verbunden.
Wie bereits erwähnt, ist bei der hydrostatischen Kupplung 4 die Kupplungswelle 12 zugleich die
Antriebswelle der Zahnradpumpe 9. Die gesamte Kupplung 4 ist in einem feststehenden Kupplungsgehäuse
8 mit Lagern 43 und 44 gelagert. Die Druckseite der Zahnradpumpe 9 ist über den schon erv/arm-en
Druckkanal 16 und eine zwischen dem Pumpenge'-.ause
14 und dem feststehenden Kupplungsgehäuse 8 angeordneten Dichtung 45 in Form einer Drehdurchführung,
einem Rohrstück 46 mit der Drosselventiianordnung
7 verbunden. Der Kupplungskreislauf ist durch ein weiteres Rohrstück als Abführleitung 38 vervollständigt,
weiches die DrosseJventüanordnun^ 7 mit einem
(>lvorratsr aum (14) verbindet, welcher iiber il
Saugleitung (IK) und .lern Hohlraum (·!/) nut der
Zahnradpumpe (4) in Verbindung steht. Per \on dei
Oriisselventihinor Jnu'u' 7 gesteuerte "!llstrom im
KuppliiPL'skreislau! ist in Γ ι g. 2 mit ausgezogenen
!'feilen anged 111 ■ ■ ι. Ans den I- i g. 2 und 4 entminm; man
Ί,ι ß im Κι ι ρ ρ ■ing'-geliau-" 8 eine iiber den Saiigkanal 15
aii de " 11' ΊιIraum 47 angeschlossene SekunJarpumpe 24
integriert ist. Diese weis; einen inneren Kingkanal 48.
cm Kreiselrad 49 und einen äußeren Sanmelkanal 50
auf. Der .Sammelkanal 50 ist über cmc als Rohrstück ausgebildete l.cituntr 51 mn einem gekühlten ("llvorralsraum
I9\erbuml Der ölvorratsrmini 19 ist über die
Saugkitiing 18 im, dem Hohlraum 47 verbunden. F.in
mit gestrichelten Pfeilen angedeuteter F-riscl "I-Kühlkreislauf
fließt demnach von der Saugieiuing 18 über the
Sekundarpiimpc 24 und die Leitung 51 in den
itlvorratsraum 19. worauf das gekühlte Lrischöl über die
S.Higleitiing 18 in den Hohlraum 47 niichfließ'. Durch
Kiipplunespumpe vorgesehen· π Zahnradpumpe 9 gut
gekühlt, da der kühlende Frischolsttom im .Saugkanal 15
direkt über the offenen Zähne verlauft. Vor allem wird
auch in gekuppeltem Zustand, d.h. bei geschlossener Drossclventilanordnung 7 das in den Hohlraum 47
strömende warme Lecköl der Zahnradpumpe 9 durch kühles l-'rischöl aus dem ölvo-ratsraum 19 ersetzt,
wodurch der Schlupf im eingekuppelten Zustund stark verrinj,."! wird Um ein Rück'ließen des Öls vom
Sammclkanal 50 unter Umgebung des Olvorratsraumes
19 direkt in den Hohlraum 47 möglichst gering zu halten,
ist zwischen dem Pumpengehause 14 und dem feMehenden Kupplungsgehäuse 1 nur ein enger Spalt 52
vorgesehen.
Bei normalem Betrieb, d h. beim Anlaufen und bei
üblichem I ibertragungsverhalien. steht der beim Antreiben
einer Last in der Kupplung 4 erzeugte Flüssigkeitsdruck an dem Betnebsventil 22 und über die
Drosselbuhrungen 30 und 53 am Vorsteuerketrel 32 in.
Wrd das Lastnumient hoher als das A^tricbsn-omcnt.
d.h. übersteigt der Druck einen bestur-nten Wert, so
öffnet das Bc'riebsvorstcuerventi! 20 Der Druck im
Raum 54 wird ger nger und das Betriebsventil 22 öffnet
ebenfalls. Der Durchmesser der Abführleitung 29 ist jedoch so gewählt, daß die durchfließende Menge bei
Einste'ldruck nur eine Abtriehsdrehzahl des Motors erlaubt, die dem Kippmoment entspricht. Wird das
Vorsteuerventil 20 längere Zeit durchströmt, so baut sich zwischen den Drosselstellen 55 und 56 ein Druck
auf. der die Federwirkung unterstützt und den Vorsteuerkegel 32 schließt. Das Verhältnis der Querschnitte
der beiden Drosseln 55 und 56 bestin. it die Schließgeschwindigkeit des Betriebsvorsteuerventils 20
und des Betriebsventils 22.
Für den Sicherheitsfall steht der in der Kupplung 4 erzeugte Flüssigkeitsdruck über das Rohrstück 46 und
die Kupplungsdruckleitung 28 auch am Sicherheitsventil 23 und über die Drosselbohnmgen 39 und 57 auch am
Sicherheitsvorsteuerventil 21 an. Bei einem schlagartigen Ansteigen des Druckes über ein Vielfaches des
Einstelldruckes am Betriebsventil 22 öffnet das Sicherheitsvorsteuerventil
21 und damit gleichzeitig das Sicherheitsventil 23. Das Rohrstück 46, die Kupplungsdruckleitung
28 und die Abführleitung 38 sind entsprechend der Leistung der Kupplung 4 dimensio-
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Elektromechanischen Antrieb für ein kettengetriebenes
Strebbetriebsmittel, insbesondere für ein kettengetriebenes Strebbetriebsmittel mit zwei
Antrieben, — mit
Asynchronelektromotor,
Getriebe,
Getriebe,
Kupplungseinrichtung und
Kettenstern,
Kettenstern,
wobei die Kupplungseinrichtung eine hydrostatische Kupplung zwischen Asynchronelektromotor und
Getriebe und/oder zwischen Getriebe und Kettenstern aufweist und die hydrostatische Kupplung mit
einer Drosselventilanordnung versehen ist, deren Arbeitscharakteristik einstellbar ist, dadurch
gekennzeichnet,
daß als hydrostatische Kupplung (4) eine solche (an sich bekannte) mit einer in einem feststehenden
Kupplungsgehäuse (8) angeordneten Verdrängerpumpe (9) mit zumindest zwei Zahnrädern (lO, 11),
bei der ein Zahnrad (10) mit der einen Kupplungswelle (12) verbunden ist und das andere Zahnrad (U)
in einem um die Achse (13) des ersten Zahnrades (10) drehbaren Pumpengehäuse (14) gelagert ist, in dem
die Saug- und DruckkanäL (15, 16) für die Pumpenzahnräder (10, 11) angeordnet sind und an
dem die andere Kupplungswelle (17) angreift, verwendet ist, wobei die Pumpe (4) saugseitig über
eine Saugleitung (18) und druckseitig über die Drosselventiiunordnung (7) mit einem Ölvorratsraum
(19) in Verbindung steht,
und daß die Drosselventi'anordnung (7) zwei parallel geschaltete, jeweils mit einem "orsteuerventil (20, 21) kombinierte Druckbegrenzungsventile (22, 23) in Cartridge-Bauweise aufweist, deren eines als Betriebsventil (22), deren anderes als Sicherheitsventil (23) ausgelegt ist.
und daß die Drosselventi'anordnung (7) zwei parallel geschaltete, jeweils mit einem "orsteuerventil (20, 21) kombinierte Druckbegrenzungsventile (22, 23) in Cartridge-Bauweise aufweist, deren eines als Betriebsventil (22), deren anderes als Sicherheitsventil (23) ausgelegt ist.
2. Antrieb nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet,
daß das Betriebsventil (22) ein Betriebsventilgchäuse (25) mit durch eine Rückstellfeder (26)
belastetem Betriebsventilkegel (27) aufweist,
wobei an das Betriebsventilgehäuse (25) unter dem Betriebsventilkegel (27) eine Kupplungsdruckleitung (28) und seitlich eine Abführleitung
(19) angeschlossen sind, während der Betriebsventilkegel (27) mit einer durchgehenden
Drosselbohrung (30) versehen ist.
und daß über dem Betriebsventilkegel (27) das Betriebsvorsteuerventil (20) angeschlossen ist, welches
einen von einer Vorstcuerfeder (31) belasteten Vorsteuerkegel (32) und einen Anschluß (33) für eine
Pückführleitung (34) aufweist.
3. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherheitsventil
(23) ein Sicherheitsventilgehäuse (35) mit durch eine Rückstellfeder (36) belastetem Sicherheitskegel (37)
aufweist.
wobei an das Sichcrhcitsveniilgchäusc (35)
unter dem Sichcrhcitsventilkcgel (37) eine
Kuppluiigsdruckleitiing (28) und seitlich eine
Abführlcitung (2M) angeschlossen sind, während
der Sicherheitsventilkenel (37) mit einer durch-
gehenden Drosselbohrung (39) versehen ist,
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803045324 DE3045324C2 (de) | 1980-12-02 | 1980-12-02 | Elektromechanischer Antrieb für ein kettengetriebenes Strebbetriebsmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803045324 DE3045324C2 (de) | 1980-12-02 | 1980-12-02 | Elektromechanischer Antrieb für ein kettengetriebenes Strebbetriebsmittel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3045324A1 DE3045324A1 (de) | 1982-06-03 |
| DE3045324C2 true DE3045324C2 (de) | 1983-03-03 |
Family
ID=6118057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803045324 Expired DE3045324C2 (de) | 1980-12-02 | 1980-12-02 | Elektromechanischer Antrieb für ein kettengetriebenes Strebbetriebsmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3045324C2 (de) |
-
1980
- 1980-12-02 DE DE19803045324 patent/DE3045324C2/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS-ERMITTELT |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3045324A1 (de) | 1982-06-03 |
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