DE3044366C2 - - Google Patents
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungs
schalter gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der DE-OS 28 05 566 A1 ist ein Druckgasschal
ter mit einer Ventileinrichtung bekannt, die bei verbundenen
Gehäuseteilen eine Strömungsverbindung zwischen diesen frei
gibt und bei nicht verbundenen Gehäuseteilen diese gegen die
Umgebung abschließt.
Weiter ist aus der DE 16 40 910 A1
ein zerlegbarer Druckgasschalter bekannt, bei dem im Verbin
dungsbereich zweier Gehäuseteile selbsttätig öffnende Ventile
vorgesehen sind, die die Druckgasverbindung zwischen zwei Ge
häuseteilen herstellen, wenn die Gehäuseteile aneinander mon
tiert sind. Auf diese Weise können die einzelnen Gehäuseteile
fertig zusammengebaut, gereinigt und mit dem gewünschten Druck
gas gefüllt zur Baustelle befördert und dort zusammengesetzt
werden, ohne daß eine Kontaminierung der Innenräume der be
treffenden Gehäuseteile zu befürchten ist.
Aus der FR-PS 22 72 475 ist es bekannt, zur Montage
und Demontage eines Hochspannungsschaltgeräts im Werk oder
am Installationsort Dichtungsvorrichtungen vorzusehen, mit
denen die Montagearbeiten vorgenommen werden können, ohne daß
die betreffenden Gehäuseteile des Schalters geleert, unter Va
kuum gesetzt und wieder gefüllt werden müssen. Die Schaltstange
besitzt in diesem Fall zu beiden Seiten der Trennlinie Dicht
mittel, die wirksam werden, wenn die Schaltstange über die
normale Hubbewegung hinaus in eine Endstellung bewegt wird.
Dies zwingt dazu, den normalen Endanschlag für die Hubbewegung
bei Betätigung des Hochspannungsschalters zu beseitigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Hochspannungs
schalter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art
so zu verbessern, daß das Gehäuse und die darin verlaufende
Schaltstange zerlegt werden können, ohne daß die Dichtheit
der beiden Gehäuseteile darunter leidet und ohne daß die Schalt
stange in eine Position gebracht werden müßte, die jenseits
des normalen Schalthubs liegt.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merk
male des Anspruchs 1 gelöst. Bezüglich einer bevorzugten Aus
führungsform der Erfindung wird auf den Unteranspruch verwie
sen.
Die Erfindung wird nun anhand einiger Ausführungs
beispiele mithilfe der Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen schematischen Halbschnitt durch
einen Hochspannungsschalter, bei dem die Erfindung anwendbar
ist.
Fig. 2 zeigt ein Detail im Halbschnitt durch einen
erfindungsgemäßen Hochspannungsschalter.
Fig. 3 zeigt denselben Gegenstand wie Fig. 2 nach
einem ersten Zerlegungsschritt.
Fig. 4 zeigt denselben Gegenstand wie Fig. 2 nach
einem zweiten Zerlegungsschritt.
Fig. 5 zeigt denselben Gegenstand wie Fig. 2 nach
einem dritten Zerlegungsschritt.
Fig. 6 zeigt eine Variante in einer Darstellung
entsprechend Fig. 2.
Fig. 7 ist eine vergrößerte Ansicht einer Einzel
heit aus Fig. 6.
Fig. 8 zeigt eine weitere Variante in einer Dar
stellung gemäß Fig. 2.
Der in Fig. 1 gezeigte Hochspannungsschalter be
sitzt ein oberes Gehäuseteil 1, das die Trennkammer umschließt,
und ein unteres Gehäuseteil 3, das als Isolierstütze ausgebil
det ist und auf einem Metallgerüst 50 ruht. Die beiden Gehäuse
teile sind je mit einen Befestigungsflansch 24 bzw. 44 verse
hene, die miteinander dicht verschraubbar sind. Durch das Ge
häuse verläuft eine Stahlstange 42, die aus einem unteren iso
lierenden Schaltstangenabschnitt 12 und einem oberen metalli
schen Abschnitt 6 besteht. Letzterer bildet den beweglichen
Kontakt, der mit Festkontaktfingern 51 in Berührung kommen
kann. Der Festkontakt steht mit einer äußeren Anschlußklemme
52 in Verbindung. Die Schaltstange umfaßt ferner noch einen
metallischen unteren dritten Abschnitt 31.
Der Isolierabschnitt 12 durchquert den unteren Teil der Trenn
kammer 1, die Isolierstütze 2 und eine unter der Isolierstütze
2 zwischen letzterer und einem Schaltzylinder 32 liegende Kammer
33. Der Abschnitt 31 der Schaltstange ist einerseits innerhalb
der Kammer 33 mit dem Isolierabschnitt 12 der Schaltstange und
andererseits mit dem Kolben 53 eines Schaltzylinders 32 verbun
den, mit dem die gesamte Schaltstange 42 des beweglichen Kon
takts betätigt wird.
Der elektrisch leitende Stangenabschnitt 6 steht
ferner über einen elektrischen Gleitkontakt 54 und einen metal
lischen Zylinder 23 mit einem Ringflansch 24 in Verbindung,
der eine hier nicht dargestellte äußere Anschlußklemme trägt.
Die von der Trennkammer 1 und der Isolierstütze 2
gebildeten Gehäuseteile sind mit einem dielektrischen Gas ge
füllt und nach außen hermetisch abgedichtet. Jedoch stehen
sie miteinander im Betrieb in Verbindung.
Fig. 2 zeigt im einzelnen die Verbindung zwischen
der Trennkammer 1 und der Isolierstütze 2. An ihrem unteren
Ende besitzt die Trennkammer 1 einen Befestigungsflansch 55,
der auf den Ringflansch 24 geschraubt ist. Die Isolierstütze
2 weist an ihrem oberen Ende ebenfalls einen Befestigungsflansch
56 auf, der seinerseits an einen Ringflansch 44 angeschraubt
ist. Das aus dem Befestigungsflansch 55 und dem Ringflansch
24 bestehende Gebilde wird mithilfe von Schrauben 35 und Mut
tern 39 am Flansch 44 befestigt. Die Abdichtung der Trennkammer
1 gegenüber dem Flansch 24 wird mithilfe einer Dichtung 3 er
reicht, während die Abdichtung der Isolierstütze 2 gegenüber
dem Flansch 44 mithilfe einer Dichtung 11 gewährleistet wird.
An seiner inneren Peripherie weist der Ringflansch
24 einen Zylinder 23 auf, der sich ins Innere der Trennkammer
1 erstreckt. Der Zylinder 23 besitzt einen oberen Boden 57,
der den mit dem Gleitkontakt 54 in Berührung stehenden Stangen
abschnitt 6 umgibt. Ferner weist der Boden 57 Öffnungen 26
auf.
Die innere Peripherie des Ringflanschs 44 endet
in Höhe eines den Isolierabschnitt 12 der Schaltstange umgeben
den Lochs 22. Ferner besitzt der Ringflansch 44 einen Zylinder
19, der in der Nähe der Flanschebene einen Dichtring 25 auf
weist, der mit der Innenwandung des Zylinders 23 zusammenwirkt,
in den der Zylinder 19 gesteckt ist. Das Ende des Zylinders
19 ist mit einem nach innen ragenden Kragen 18 versehen, durch
den parallel zur Stange 42 Gewindelöcher 58 verlaufen.
Ein Ventilschieber 15 ist um den Verbindungsbereich
der Abschnitte 6 und 12 der Schaltstange herum angeordnet.
Der Schieber 15 besteht aus zwei Verschlußorganen, nämlich
einerseits aus einem Hohlkörper 45, der einen unter den Kragen
18 greifenden Fuß 46 aufweist und mit einer mit dem Inneren
des Zylinders 19 zusammenwirkenden Dichtung 10 versehen ist,
und andererseits aus einem ringförmigen Zylinderkopf 7 mit
Flanken, die über die Wandungen des Hohlkörpers 45 hinausragen.
Die Außenwandungen des Zylinderkopfs 7 ist mit einer Dichtung
4 versehen, die mit der Innenwandung des Zylinders 23 zusammen
wirkt, und zwischen den Hohlkörper 45 und den Zylinderkopf
7 ist eine Dichtung 17 zwischengelegt. Lösbare Verriegelungs
einrichtungen in Form von Riegeln 8 sind unter der äußeren
Flanke des Zylinderkopfs angebracht, während weitere Riegel 40
unter der Innenflanke des Zylinderkopfs 7 angeordnet sind.
Zwischen dem Hohlkörper 45 und dem Flansch 44 ist unter einer
Ausnehmung dieses Hohlkörpers eine Kompressionsfeder 16 ange
ordnet, während Bedienungsschrauben 14, deren Kopf den Riegeln
8 gegenüberliegt, in die Gewindelöcher 58 eingeschraubt sind.
Das obere Ende des Stangenabschnitt 12 weist einen
Ringflansch 36 auf, dessen Peripheriefläche mit einer Dichtung
9 versehen ist, die mit der Innenwandung des Hohlkörpers 45
zusammenwirkt.
Das untere Ende des Stangenabschnitts 6 trägt einen
Gegenflansch 37, der mithilfe von Schrauben 13 am Flansch 36
befestigt ist. Ferner besitzt der Abschnitt 6 oberhalb des
Gegenflanschs 37 eine Ringschulter 38, in deren Peripherie
ein Dichtring 5 eingelassen ist, der mit der Innenwandung des
Kolbenkopfes 7 zusammenwirkt.
In der Darstellung gemäß Fig. 2, die der Schließ
stellung des Hochspannungsschalters entspricht, wurde die
Schaltstange 42 mithilfe des Betätigungszylinders 32 in Hoch
stellung gebracht. In dieser Stellung bildet sich zwischen
einerseits dem Stangenabschnitt 6 und dem Hohlkörper 45 des
Kolbens und andererseits dem Flansch 36 der Innenflanke
des Zylinderkopfs 7 ein veränderliches Volumen, das einen
schleusenartigen Raum 41 ergibt, der auf einer Seite einen
ringförmigen Durchlaß 21 zwischen dem Ende des Flansches 36
und dem Hohlkörper 45 und auf der anderen Seite einen ring
förmigen Durchlaß 20 zwischen der Ringschulter 38 und der In
nenflanke des Kolbenkopfes 7 bildet.
Die aus der Trennkammer 1 und der Isolierstütze
2 gebildeten Gehäuseteile sind nach außen abgedichtet und mit
einem unter Druck stehenden dielektrischen Gas gefüllt. Zwi
schen diesen beiden Gehäuseteilen besteht jedoch eine freie
Verbindung durch die Öffnungen 26, den Durchlaß 20, den Raum
41, den Durchlaß 21 und den Durchlaß 22.
In Öffnungsstellung ist die Schaltstange 42 durch
den Betätigungszylinder 32 in Tiefstellung gebracht und die
ringförmigen Durchlässe 20 und 21 öffnen den Raum 41 noch mehr,
so daß zwischen den beiden Gehäuseteilen weiterhin eine freie
Verbindung besteht.
In Schließstellung des Schaltgerät erfolgt der
Auseinanderbau und die Trennung der Trennkammer 1 von der Iso
lierstütze 2 auf folgende Weise: In einer ersten Phase, deren
Abschluß in Fig. 3 dargestellt ist, beginnt man damit, die
beiden Gehäuseteile durch Entfernen der Muttern 39 von den
Schrauben 35 voneinander zu lösen, anschließend werden mithilfe
eines hier nicht dargestellten Hebezeugs der Flansch 24 und
die Trennkammer 1 angehoben, die dadurch vom Flansch 44 ge
trennt werden. Während dieses Arbeitsschritts gleitet der Zy
linder 23 zunächst entlang des Zylinders 19 und dann entlang
des Kolbenkopf 7. Die Dichtheit der Trennkammer 1 wird zu
nächst durch die Dichtung 25 und dann gleichzeitig durch die
Dichtungen 25 und 4 gewährleistet, bevor die Dichtung 25 vom
Zylinder 23 getrennt wird. Nach diesem Arbeitsgang ist der
Zugang zu den Köpfen der Schrauben 14 frei, so daß diese Schrau
ben 14 tiefer eingedreht werden können. Der Fuß 46, der an
den Kragen 18 anstieß, wird dadurch tiefer gedrückt, und die
Außenflanke des Kolbenkopfs gleitet weiterhin auf dem Zylinder
23, während die Innenflanke des Kopfs 7 den Durchlaß 20 ver
sperrt und an der Ringschulter 38 der Stange zum Anschlag
kommt; dabei gleitet der Flansch 36 im Hohlkörper 45, wie es
aus Fig. 4 hervorgeht.
In dieser Stellung wird ersichtlich, daß der Ventil
schieber 15 soweit verschoben ist, daß die ringförmigen Durch
lässe 20 und 21 verschwungen sind und zwischen dem schleusen
artigen Raum 41 einerseits und den Gehäusen der Trennkammer
1 der Isolierstütze 2 andererseits keine Verbindung mehr
besteht. In dieser Stellung sorgen die Dichtungen 9 und 5 für
die Abdichtung. Anschließend wird der Zylinderkopf 7 vom Hohl
körper 45 durch Verschieben des Riegels 8 getrennt und mit
demselben Riegel 8 am Flansch 24 befestigt, wie es in Fig.
5 dargestellt ist.
Ausgehend von dieser Stellung wird die Schraube
14 weiter eingedreht, bis der Fuß 46 unter Zusammendrücken
der Feder 16 auf den Flansch 44 auftrifft.
Der schleusenartige Raum 41 ist nun geöffnet. Der
Kolbenkopf 7 wird dann mit der Stange 6 fest verbunden, indem
der Riegel 40 unter den Vorsprung 38 angebracht wird, und die
Schrauben 13, mit denen der Stangenabschnitt 12 mit dem Ab
schnitt 6 der Schaltstange verbunden ist, wird gelöst. Nun
kann die Trennkammer 1 vollkommen von der Isolierstütze 2 ge
trennt werden, ohne daß die jeweiligen Innenräume undicht wer
den.
Nur das im Raum 41 und im Raum zwischen dem Zylin
der 23 einerseits und dem Kolben 15 und dem Zylinder 19 ande
rerseits enthaltene Gase geht bei dieser Demontage verloren.
Beim Aufbau der Trennkammer 1 auf die Isolierstützen
2 geht man entsprechend in umgekehrter Reihenfolge vor. Die
zwischen der Dichtung 25 und der Dichtung 60 zwischen den Flan
schen 24 und 44 enthaltene Luft läßt man mithilfe einer Ablaß
schraube 61 entweichen.
Eine ähnliche Konstruktion kann auch auf die Verbin
dung zwischen dem Stützisolator 2 und der Zwischenkammer 33 An
wendung finden.
Es kann vorkommen, daß bei Auseinanderbau des Schalt
geräts unter feuchter Atmosphäre Feuchtigkeitsspuren von der
Außenwandung des Zylinders 19 und des Zylinders 23 absorbiert
werden.
Diese Feuchtigkeit, die nach Wiederzusammenbau
des Hochspannungsschalters in dessen Innerem verbleibt, kann
eine gute elektrische Isolierung beeinträchtigen.
Dies kann verhindert werden durch die nachfolgend
beschriebenen Varianten.
In der Ausführung gemäß den Fig. 6 und 7 wird
im unteren Teil des Zylinders 19 ein Hohlraum 70 vorgesehen.
Dieser Hohlraum steht über eine Bohrung 71 mit dem vom Zylin
der 19 und dem Zylinder 23 gebildeten Innenraum in Verbindung.
Über eine zweite Bohrung 72 steht der Hohlraum 70 mit
einer Leitung 73 in Verbindung, die in den Flansch 24 eingearbeitet
ist und nach außen führt.
Der Hohlraum kann durch ein mit einer Dichtung 75 ver
sehenes und durch eine Feder 76 beaufschlagtes Ventil 74 ver
schlossen werden.
Diese Vorrichtung arbeitet dann folgendermaßen:
Nach Wiederzusammenbau des Hochspannungsschalters wird zur Ent
fernung der Flüssigkeitsspuren aus dem Inneren des Geräts das
Ventil 74 geöffnet, indem es mithilfe einer Stange 77 nach innen
geschoben wird.
Das im Hochspannungsschalter enthaltene Druckgas strömt dadurch
rasch nach außen und bläst durch den Innenraum 69, wodurch die
Luft und eventuell an den Wandungen dieses Innenraums haftende
Flüssigkeitsspuren nach außen mitgerissen werden.
Dieses Durchblasen erfolgt solange, bis der Druck im
Inneren des Geräts beispielsweise von 0,3 bar auf 0,1 bar abge
fallen ist. Dann wird die Stange 77 entfernt und ein Stopfen 78
eingesetzt.
In der in Fig. 8 dargestellten Ausführung steht der
Innenraum 69 niemals mit dem Innenraum des Geräts in Verbindung.
Hierzu besitzt der Zylinder 23 einen konstanten Innen
durchmesser, so daß der ringförmige Kopf 7 des Kolbens und des
Zylinders 23 mit zwischengeschaltetem Dichtring 4 ständig mitein
ander in Berührung stehen.
Die bei einem Auseinanderbau des Geräts in den Innen
raum 69 gelangende Luft und eventuelle Feuchtigkeit können somit
nach dem Wiederzusammenbau nicht ins Innere des Geräts gelangen.
In dieser Ausführungsform kann daher die Dichtung 25,
mit der die Vorrichtung in den anhand der Fig. 1 bis 7 be
schriebenen Ausführungsformen versehen war, entfallen, so daß
der Zylinder 19 vereinfacht wird.
Claims (3)
1. Hochspannungsschalter mit
- a) zwei mit Druckgas gefüllten Gehäuseteilen, die lösbar über je einen Befestigungsflansch miteinander verbindbar sind,
- b) einer teilbaren, die Gehäuseteile durchsetzenden Schalt stange,
- c) einer Ventileinrichtung, die bei verbundenen Gehäuseteilen eine Strömungsverbindung zwischen diesen freigibt und bei nicht verbundenen Gehäuseteilen diese gegen die Umgebung abschließt,
gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
- d) die Ventileinrichtung weist zwei bei verbundenden Befesti gungsflanschen (24, 44) gasdicht ineinander eingreifende, zur Schaltstange koaxiale Zylinder (19, 23) auf;
- e) innerhalb der Zylinder (19, 23) ist ein Ventilschieber an geordnet, der aus zwei mittels einer lösbaren Verriegelungs einrichtung (8) verbundenen Verschlußorganen (7, 15) be steht;
- f) bei verbundenen Befestigungsflanschen gibt der Ventilschie ber (7, 15) in einer ersten Lage (Fig. 2) die Strömungsver bindung zwischen zwei Gehäuseteilen (1, 2) frei;
- g) der Ventilschieber (7, 15) ist über eine bei abgehobenen Befestigungsflanschen (Fig. 3, Fig. 4) im innenliegenden Zylinder (19) gelagerte und mit einem der Verschlußorgane (45) verbundenen Betätigungsschraube (14) in eine zweite Lage (Fig. 4) verschiebbar, in der jedes der Verschlußor gane (7, 45) an der Innenwand des zugeordneten Zylinders (23, 19) sowie einer Ringschulter (38, 36) des zugeordne ten Teils (6, 12) der Schaltstange dichtend anliegt;
- h) in der zweiten Lage (Fig. 4) des Ventilschiebers (7, 45) ist die Verriegelungseinrichtung (8) zwischen den beiden Verschlußorganen (7, 45) lösbar;
- i) nach dem Lösen der Verriegelungseinrichtung (8) kann mittels der Betätigungsschraube (14) das mit ihr verbundene Ver schlußorgan (45) unter Aufrechterhaltung seiner Dichtfunk tion soweit verschoben werden, daß die Verbindungsstelle der beiden Teile (6, 12) der Schaltstange freigegeben wird (Fig. 5).
2. Hochspannungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß im unteren Bereich des Inneren der beiden Zylinder
(19) ein mit einem federbelasteten Ventil (74) versehener Spül
kanal (71, 73) vorgesehen ist, durch den der Raum zwischen
den beiden Zylindern (23, 19) mit der Außenluft verbindbar
ist.
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