DE3036588C2 - Behandlungsmaschine für die Verarbeitung von lichtempfindlichen Materialien - Google Patents
Behandlungsmaschine für die Verarbeitung von lichtempfindlichen MaterialienInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03D—APPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03D5/00—Liquid processing apparatus in which no immersion is effected; Washing apparatus in which no immersion is effected
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Description
Die Erfindung betrifft eine Behandlungsmaschine für lichtempfindliche Aufzeichnungs-, Kopier- und Vergrößerungsmaterialien
mit einer feststehenden gekrümmten Fläche, in die das Material eingespannt wird und mit einer motorbetriebenen, rotierenden Sprühvorrichtung
mit öffnungen für einen radialen Austritt von Flüssigkeiten, nämlich Verarbeitungsmaterialien und
Wasser zur Benetzung des Materials.
Entwicklungsmaschinen zur Verarbeitung von lichtempfindlichen Materialien für Fotolabors bestehen
entweder aus rotierenden Trommeln, in die das Papier eingespannt und die Verarbeitungschemikalien hintereinander
eingefüllt und entleert werden oder aus Walzen, die das lichtempfindliche Material zu den
einzelnen Bäd.ern: mit den Verarbeitwngsehemikalien
transportieren oder aus einer schiefen Ebene, auf der ein
Flüssigkeitsfilm in einem geschlossenen Kreislauf zwischen einem Auffangbehälter und der schiefen
Ebene zirkuliert, wobei die Schichtseite des Materials auf dem FlüsisigkeitsfiJm schwimmt.
Die angeführten Typen von Entwicklungseinrichtungen haben unterschiedliche Vorteile, die immer mit
spezifischen Nachteilen verbunden sind.
Trommeln bieten optimale Voraussetzungen für eine raumsparende Bauweise und einwandfreie Fixierung
des zu verarbeitenden Materials ohne störende Hilfsmittel für dessen Befestigung. Rotierende Trommeln erfordern aber eine aufwendige Bedienung durch
das manuelle Einfüllen und Entleeren der Verarbeitungschemikalien und des Wassers für die Zwischen-
und Schlußwässerungen.
Eine Automatisierung dieser Vorgänge erfordert einen hohen mechanischen Aufwand.
Walzentransportvorrichtungen, die das zu entwikkelnde
Material durch Bäder fördern, lassen sich bei einem für den Kleinbetrieb tragbaren Aufwand nur für
kurze Prozeßläufe realisieren. Sie eignen sich nicht für einen universellen Einsatz mit verschiedenen Entwicklungsverfahren.
Systeme mit Flüssigkeitsfilm auf einer schiefen Ebene lassen bei geringerem Aufwand die Verarbeitung aller
lichtempfindlichen Papierarten zu, erfordern aber bei gegebenen Papiergrößen einen großen Raum- und
Platzbedarf und ein hohes Maß an Geschicklichkeit für das richtige Auflegen des lichtempfindlichen Papiers auf
den Flüssigkeitsfilm.
Eine Auswaschmaschine ist in der DE-OS 17 61 943 beschrieben. Bei dieser Maschine, die sich nicht zum
Entwickeln von lichtempfindlichen Materialien eignet, ist eine vertikal liegende Aufspannplatte für das
auszuwaschende Material vorgesehen. Eine solche Aufspannplatte schützt nicht vor Lichteinfall und würde
z. B. Streifenbildungen durch den auf der Schichtoberfläche
herabfließenden Entwicklet verursachen. Ferner sind in der Schrift keine Hinweise für die Zu- und Abfuhr
der Verarbeitungsmaterialien gegeben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Behandlungsmaschine der eingangs erwähnten Art so weiterzubilden,
daß bei lichtdichter Kapselung des Entwicklungsraumes streifenfreie Bilder erreichbar sind, wobei die Zu- und
Abfuhr der Behandlungschemikalien so geschieht, daß bei sparsamem Verbrauch keine gegenseitige Verschmutzung
der nacheinander eingesetzten Chemikalien erfolgt und daß der gesamte Prozeßablauf mit
einfachen Mitteln automatisiert wird. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch die im Kennzeichen des
Anspruchs 1 angegebene Ausbildung.
Um bei nur teilweiser Nutzung der Trommellänge beim Verarbeiten kleinerer Papierformate nicht unnötig
viel Verarbeitungschemikalien in den Kreislauf zu bringen und damit einer überflüssigen Oxydation
auszusetzen, ist ferner erfindungsgemäß die Ausbildung nach Anspruch 2 und 3 vorgeschlagen.
Die Förderung der Verarbeitungsflüssigkeiten erfolgt in an sich bekannter Weise über vorzugsweise elektrisch
betriebene Pumpen und die Vorratsbehälter für diese Flüssigkeiten liegen in einem temperierten, thermostatisch
geregelten Wassermantelbad zur Konstanthaltung der Verarbeitungstemperatur.
Zum Vermeiden von Fleckenbildung auf dem lichtempfindlichen Material durch Nachtropfen von
Verarbeitungsflüssigkeiten aus der Sprühvorrichtung ist
es zweckmäßig, daß msh Abstellen des Motors die
Sprühvorrichtung in nach unten gerichteter Uge fixiert
wird, Daför ist erfindungsgemäß die Ausbildung nach
Anspruch 4 vorgeschlagen.
In die Körbe kann in an sich bekannter Weise eine
durch Federspannung oder durch einen mit dem Motorstromkreis gekoppelten und gegen eirie Feder»
spannung wirkenden Elektromagneten betätigte Raste eingreifen.
Die Abbildung zeigt ein AusführungsbeispJBl der
Erfindung,
1 ist die zylinderförmige Trommel zur Aufnahme des lichtempfindlichen Papiers, das immer so auf die
Innenfläche aufgelegt werden muß, daß die Flüssigkeiten ungehindert zur Ablaufrinne abfließen könneru Das
Beschicken der Trommel kann über einen am Trommelende liegenden abnehmbaren Deckel 21 oder
durch Abheben der unten offenen Trommel Oder durch Trennendes oberen vom unteren Trommelteil erfolgen.
2 ist die Röhrenhülse mit einer schrägen Öffnungskante, die auf der Sprühvorrichtung 3 drehbar aufgesetzt ist 4
ist eine Vorrichtung zum Übertragen der Drehbewegung des Motors 5, der mit einer Welle 6 mit der Pumpe
7 verbunden ist, welche die Verarbeitungsehemikalien
Qper Ventile 8 und die Leitungen 9 aus den Vorratsbehftltem 10 ansaugt und Ober die Leitung 1t in
die Sprühvorrichtung 3 mit den öffnungen bzw, Düsen
12 dröckt. Pie hier austretenden und die Papieroberfläche
benetzenden Yerarbeitungsflössigkeiten fließen
Ober die Ablauf- und Sammelrinne 13 zu den Ventilen 14, welche die Verarbeitungsflüssigkeit alternativ über
die Leitungen 15 zu den entsprechenden VorratsbehäJ-tern
10 zurückbefördern, 16 ist eine Rotationskupplung zur Abdichtung des Flüssigkeitsstromes zwischen der
festen Leitung 11 und der rotierenden Röhre 3, Mit der gestrichelten Linie 17 ist der Wasserbehälter zur
Temperaturstabilisierung der Verarbeitungsflüssigkeit
!5 markiert und die strichpunktierte Linie 18 kennzeichnet
das in diesem Wasserbehälter befindliche Reservoir für das Wasser zur Zwischen- und Schlußwässerung der
lichtempfindlichen Papiere, das über die Leitung 19 mit einem Anschluß 20 für die Druckwasserleitung und über
die Leitung 22 mit dem Steuerventil 8 verbunden ist. 23 ist die Wasserabflußleitung für die Vor- und Zwischenwässerungen
bei den einzelnen Proze ^n.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- HmmmimmJBSmPatentansprüche;U Behandlungsmaschiiie für lichtempfindliche Awfeeiehnungs-, Kopier- und Vergrößerungsmaterialien mit einer feststehenden gekrümmten Fläche (l), in die das Material eingespannt wird und mit einer motorgetriebenen rotierenden Sprühvorrichtung (3) mit öffnungen für einen radialen Austritt von Flüssigkeiten, nämlich Yerarbeitungsmaterialien und Wasser zur Benetzung des Materials, da durch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Fläche als waagerecht liegende, lichtdichte Trommel ausgebildet ist und unter dieser eine schräge Sammel- und Ablaufrinne (13) für Flüssigkeiten is angeordnet ist, die in ein Ablaufrohr mündet, in dem Steuerventile (14) angeordnet sind, welche die von der Sprühvorrichtung (3) ausgesprühtett Verarbeitungschemikalien vorzugsweise über eine Pumpe zu den jeweiligen Vorratsbehältern (10) zurückführen oder das »esgesprühte Wasser zu einer Abflußleitung führen und daß von jedem Vorratsbehälter (10) Leitungen (9) zu einem weiteren Ventil (8) führen, das wechselweise, gesteuert von einer Steuervorrichtung, die Verbindung zur Zufuhrleitung (11) für die Sprühvorrichtung (3) herstellt und in dieser Leitung (11) eine Pumpe (7) vorgesehen ist
- 2. Behandlungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprühvorrichtung in der Trommel (1) als eine um die waagerechte Achse drehbare Röhre (3) ausgebildet ist, die mit zahlreichen, einschaltbaren öffnungen oder Düsen (12) versehen ist, aus.fi.enen d;e. Flüssigkeit in radialer Richtung unter Druck puf das an der Trommelwand aufliegende lichtempfindliche Material austritt und die Röhre (3) über die Leitung (11) mit dem Steuerventil (8) verbunden ist
- 3. Behandlungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß über die drehbare Röhre (3) eine schräg abgeschnittene Röhrenhülse (2) übergestülpt ist, die um ihre Längsachse verdreht werden kann, wodurch eine unterschiedliche Anzahl von Sprühdüsen freigebbar ist
- 4. Behandlungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit der drehbaren Röhre (3) verbundenes Teil vorgesehen ist, das eine Kerbe aufweist, in die eine gehäusefeste Raste eingreift zur Fixierung der Sprühvorrichtung durch den Motornachlauf in der Stellung, in der sie der Ablaufrinne (13) zugekehrt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803036588 DE3036588C2 (de) | 1980-09-27 | 1980-09-27 | Behandlungsmaschine für die Verarbeitung von lichtempfindlichen Materialien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803036588 DE3036588C2 (de) | 1980-09-27 | 1980-09-27 | Behandlungsmaschine für die Verarbeitung von lichtempfindlichen Materialien |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3036588A1 DE3036588A1 (de) | 1982-04-29 |
| DE3036588C2 true DE3036588C2 (de) | 1983-05-05 |
Family
ID=6113058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803036588 Expired DE3036588C2 (de) | 1980-09-27 | 1980-09-27 | Behandlungsmaschine für die Verarbeitung von lichtempfindlichen Materialien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3036588C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3729310A1 (de) * | 1987-09-02 | 1989-03-16 | Brodhag Angelika | Zweiachsen rotationsentwicklungsgeraet fuer fotografische film- und papiermaterialien |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1761943A1 (de) * | 1968-07-18 | 1971-09-30 | Staub Gmbh Wilhelm | Auswaschmaschine fuer photopolymere Druckplatten |
-
1980
- 1980-09-27 DE DE19803036588 patent/DE3036588C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3729310A1 (de) * | 1987-09-02 | 1989-03-16 | Brodhag Angelika | Zweiachsen rotationsentwicklungsgeraet fuer fotografische film- und papiermaterialien |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3036588A1 (de) | 1982-04-29 |
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