DE3032022C2 - Vibrationsgerät für Gebißpflege - Google Patents
Vibrationsgerät für GebißpflegeInfo
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- A61C17/00—Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle
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Description
— daß das Schwingungsteil (5; prismatische Form mit mehreren Seitenoberflächen (Fig. 1 u. 2)
hat,
— daß an diesen Seilenoberflächen mehrere einzelne in Richtung senkrecht zur Geräteachse
polarisierte Piezokeramikelemente (9,10) mit je einer äußeren Elektrode (11) und mit dem
Schwingungsteil (5) als Gegenelektrode derart angebracht sind,
— daß über den piezoelektrischen dji-Effekt
Schwingungsanregung des Schwingers (3) erfolgt und
— daß das Arbeitsteil (20) für Zahnfleischmassage und für Ablösen von täglich sich bildendem
Zahnbelag durch Berührung dieses Arbeitsteils (20) mit dem Zahnfleisch und mit den seitlichen
Zahnflächen dieses Arbeitsteils (20) aus einem nicht-schwammigen Kunststoff besteht.
2. Vibrationsgerät nach Anspruch !,gekennzeichnet
dadurch, daß zur Anregung der Piezokeramikelemente (9, 10) ein Schaltungsteil (18) vorgesehen
ist, das eine belastungsunabhängige Ausgangsspannung liefert, die an die Elektroden (11,12) der einzelnen
Piezokeramikelemente anzulegen ist.
3. Vibrationsgerät nach Anspruch I, gekennzeichnet dadurch, daß zur Anregung der Piezokeramikelemente
(9, 10) ein Schaitungsteil (18) vorgesehen ist, das eine an die Elektroden (11,12) der Piezokeramikelemente
(9, 10) anzulegende Ausgangsspannung liefert, die bei Belastung derart abnimmt, daß
diese Abnahme der Ausgangsspannung und der belastungsbedingte Anstieg des elektrischen Eingangswiderstandes
des Schwingers (3) zu einer vorgegebenen Abnahme der Massage-Leistung bei zunehmender
Dämpfungsbelastung des Arbeitsteils (20) führt.
4. Vibrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß das Arbeitsteil (20)
am vorderen Ende (8) des Schwingungsrüssels (7) auswechselbar und austauschbar fest aufgesteckt ist.
5. Vibrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß das Arbeitsteil (20)
am vorderen Ende (8) des Schwingungsrüssels (7) auswechselbar und austauschbar aufgeschraubt ist.
6. Vibrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
5, gekennzeichnet dadurch, daß der Schwinger (3) lösbar (41) mit dem Gehäuse (2) verbunden und aus
dem Gehäuse (2) herausnehmbar ist.
7. Vibrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis
6, gekennzeichnet dadurch, daß eine Flüssigkeitszu-
führung zur Arbeitsfläche (26) des Arbeitsteils (20) vorgesehen ist.
8. Vibrationsgerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Schwinger (3) mit einer Kanalbohrung
(22) versehen ist, die in Verbindung mit einer Flüssigkeitsleitung (21) des Gerätes ist, so daß
sich über diese Flüssigkeitsleitung (21) und die Kanalbohrung (22) der Arbeitsoberfläche (26) des Arbeksteils
(20) Flüssigkeit zuführen läßt, wobei die Verbindungsstelle zwischen Kanalbohrung (21) uüd
Flüssigkeitsleitung (22) im Gerät im Bereich des Schwingungsknotens des Schwingers (3) angeordnet
ist.
9. Vibrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 —8, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsteil
(20") eine ballig geformte Oberfläche aufweist.
10. Vibrationsgerät nach einem der Ansprüche 1 —6, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsteil
(20') Spatelform hat.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Vibrationsgerät für Gebißpflege, wie es im Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 angegeben ist.
Aus dem Stand der Technik (DE-PS 23 29 502) ist ein piezoelektrisches Vibrationsgerät bekannt, mit dem
Zahnstein zu entfernen ist. Dieses Gerät ist als Handgerät ausgebildet und hat ein Schwingungsteil aus piezokeramischen
Lamellen, die durch Zuführung elektrischer Wechselspannung angeregt werden. Die Schwingungsbewegung
wird bei diesem Gerät auf die aufgesetzte Applikationsspitze übertragen, die an ihrem vorderen
Ende als eine Art Meißel ausgebildet ist. Dieser mit Ultraschall-Frequenz schwingend stoßender Meißel
ist dazu geeignet, den fest am Zahnschmelz anhaftenden Zahnstein zu entfernen.
Um mit möglichst geringer elektrischer Wechselspannung diesen bekannten Zahnsteinentferner dennoch
kräftig anzuregen, ist ein lamellierter Aufbau des Geräteteils aus Piezokeramik vorgesehen.
Es hat sich herausgestellt, daß ein derartiges Gerät hinsichtlich seiner Lebensdauer nicht zufriedenstellend
ist, nämlich weil das Schwingungsteil und das die Schwingungsenergie auf den Meißel übertragende Teil
nur stirnseitig miteinander verbunden sind. Dabei ist diese stirnseitige Verbindung eine zwangsläufige Folge
des für die Erzeugung der Schwingungen des Schwingungsteils zugrundeliegenden Anregungsprinzips.
Ein weiteres, dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zugrunde gelegtes Ultraschall-Gerät zum Entfernen
von Zahnbelag und zur Zahnreinigung ist in der US-PS 41 76 454 beschrieben. Es handelt sich dort um ein Gerät,
das nach demselben Schwingungs-Erzeugungsprinzip arbeitet, wie es bei dem Gerät der voranstehend
genannten Druckschrift angewendet ist. Dieses Gerät der US-Patentschrift umfaßt die Merkmale des Oberbegriffs
des Patentanspruchs 1, wobei zu berücksichtigen ist, daß eine direkte Berührung des Arbeitsteils mit den
Zähnen dort nicht vorgesehen ist. Vielmehr wird das Arbjitsteil dieses Gerätes in den randvoll mit Flüssigkeit
gefüllten Mund gesteckt. Diese Flüssigkeit wird in Ultraschall-Schwingungen versetzt, die dann erst weiter
auf die Zahnoberfläche übertragen werden. Nicht unproblematisch dürfte bei diesem Gerät zumindest der
Fall sein, die der Backe zugewandten Zahn-Seitenoberflächen damit zu reinigen. Das Arbeitsteil dieses Gera-
tes der US-Patentschrift besteht aus einem Schaum aus
isolierendem Material, der sich in einem Gehäuse aus Plastikmaterial befindet.
Der Vollständigkeit halber sei noch t.uf weiteren einschlägigen
Entwicklungsstand (DE-OS 21 45 924) hingewiesen, nämlich auf ein Gerät zur Zahnsteinentfernung,
das mit einem Scherschwinger aus einem Quarz-Einkristall arbeitet. Das Gerät ist — der Besonderheit von
Scherschwingungen entsprechend — verschieden von dem erfindungsgemäßen Gerät ausgebildet Scherschwingungen
mit teuren Quarzkristallen zu erzeugen ist auch kein Problem, schwierig ist es, ganz irn Gegensatz
dazu, mit sehr viel preiswerterer Piezokeramik solche Schwingungen zu erzeugen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein für den Hausgebrauch geeignetes Vibrationsgerät mit piezoelektrischem
Antrieb anzugeben, das ausgebildet ist für persönlich durchzuführende tägliche Gebißpflege mit
Massagewirkung für das Zahnfleisch :~jid mit Entfernung
des sich täglich bildenden (noch nicht wie Zahnstein verfestigten) Belages von den Zähnen.
Diese Aufgabe wird mit einem wie im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Vibrationsgerät erfindungsgemäß
mit den Merkmalen des Kennzeichens des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen und
Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, ein dem Prinzip nach an sich bekanntes Gerät
durch erheblich abgeänderten Aufbau für langlebige Verwendung für die angegebenen Zwecke täglicher Gebißpflege
nutzbar zu machen, wobei auch Zahnfleischmassage mit eingeschlossen ist.
Die sich aus der Aufgabenstellung ergebenden technischen Probleme sind derart, daß bei der Erfindung für
den Schwinger ein spezielles schwingungsmechanisches Prinzip mit Kraftübertragung angewendet ist. Bei dem
erfindungsgemäßen Vibrationsgerät mit Berührung zwischen dessen Arbeitsteil und den Zähnen und dem
Zahnfleisch ist nämlich relativ große Amplitude mit an sich weichem bis sanftem Stoß erforderlich. Es ist die bei
dieser Zahnfleisch-Massage und bei Reibung an der Zahnfläche auftretende Art der Dämpfung des Schwingers
des Vibrationsgerätes entscheidend zu berücksichtigen.
Bei der Erfindung wird so niedrige Ultraschall-Leistung erzeugt, daß einerseits die notwendige Massagewirkung
erzieit wird, mechanisch schädliche Einwirkung jedoch ausgeschlossen ist, und daß andererseits auch
der täglich sich bildende Zahnbelag mechanisch gelöst und entfernt wird.
Weitere Erläuterungen der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele
hervor.
Fig. 1 zeigt mit einem Längsschnitt eine erste Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Vibrationsgerätes;
F i g. 2 zeigt eine Schnittdarstellung der Fig. 1, wobei
diese Darstellung insbesondere den Querschnitt des Schwingungsteils und die Anbringung der Keramikelemente
erkennen läßt;
Fig. 3 und 4 zeigen weitere Ausführungsformen für
ein Arbeitsteil 20.
F i g. 1 zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Vibrationsgerätes 1. Dieses Gerät besteht aus
einem Gehäuse in vorzugsweise Griff-Form, in dessen einem (in der Figur rechtsseitigen) Ende der Vibrator 3
flüssigkeitsdicht eingebaut ist. Das flanschartige Teil 4 kann Teil des Gehäuses 2 oder aber auch Teil des
Schwingers 3 sein. Der Flansch 4 und der Schwinger 3
berühren sich im Bereich einer Schwingungsknotenstel-Ie
desselben, so daß auf das Gehäuse 2 keine wesentliehe
Vibrationsleistung übertragen wird bzw. dieses Gehäuse 2 keine wesentliche Dämpfung auf den Schwinger
ausübt. Der Schwinger 3 besteht aus im wesentlichen drei Metallteilen, nämlich einem Scbwingungsteil 5, einem
Schwingungsamplituden-Transformator 6 und ei-
nem Resonanz-Schwingungsrüssel 7. In axialer Richtung
des Gerätes I gesehen ist das Schwingungsteil 5 relativ kurz gegenüber dem Schwingungsrüssel 7, hat
dagegen aber einen relativ großen Querschnitt vergleichsweise zu dem geringen Querschnitt des Schwingungsrüssels
7. Die Längen der Teile 5 und 7 sind ihrer Lateralabmessung (Querschnitte) entsprechend aufeinander
und auf die Schwingungsfrequenz abgestimmt, so daß sie jeweils /2/4-Länge der akustischen Wellenlänge
haben. Der Transformator 6 bewirkt die energieverlust-
freie Übertragung kleiner, aber harter Schwingungsbewegung des Schwingungsteils 5 in großhubige Schwingungsbewegung
des vorderen Endes 8 des Schwingungsrüssels 7. Mit 9 und 10 sind in der F igur dargestellte
zwei Elemente aus Piezokeramik gezeigt. Diese EIemente
sind je ein Keramikplättchen 9 und 10 aus piezoelektrischer Keramik wie Bleizirkonattitanat. Derartige
Keramik ist allgemein für Piezoelemente bekannt. Die jeweils freie Oberfläche der Plättchen 9 und 10 sind mit
je einer Elektrodenbeschichtung 11 und 12 aus beispielsweise Einbrennsilber versehen. Als jeweils zweite
Elektrode für den elektrischen Anschluß kann das metallene Schwingungsteil 5 verwendet werden. Mit 13
und 14 sind dem Prinzip nach Kontaktfedern dargestellt, die (nicht dargestellt) in dem Gehäuse isoliert gehalten
sind und die jeweils an den Elektrodenschichten 11 und
12 anliegen. Die Anlagestelle befindet sich nahe dem Flansch 4 und damit nahe dem Schwingungsknoten des
Schwingers 3, so daß zwischen den im Gehäuse 2 fest gehaltenen Kontaktfedern 13 und 14 und der jeweiligen
Elektrodenschicht 11 bzw. 12 keine Bewegung vorliegt, die den Kontakt verschleißen lassen könnte.
Ein wie mit den Kontaktfedern 13 und 14 dargestellter Aufbau ist besonders für eine solche Ausführungsform geeignet, bei der das Gfhäuse 2 einerseits und der
Schwinger 3 mit dem Flansch 4 andererseits an der wie mit 41 gekennzeichneten Stelle voneinander getrennt
werden können, z. B. miteinander verschraubt sind. Der Schwinger 3 kann dann zusammen mit den Keramikelementen
9 und 10 in einfacher Weise aus dem Gehäuse 2 herausgezogen werden.
Über die Leitungen 15, 16 und 17 ist eine elektrische Verbindung der Elektrodenschichten 11 und 12 und dem
als weitere Elektrode dienenden Schwingungsteil 5 mit dem Schaltungsteil 18 hergestellt. In dem Schaltungsteil
18 wird die für den Betrieb des Schwingers 3, d. h. für die Anregung der Piezokeramikelemente 9 und 10, erforderliche
elektrische Hochfrequenzspannung erzeugt. Die Schaltung 18 wiederum wird an dem elektrischen
Eingang (J mit der Betriebsspannung versorgt, die z. B.
bo eine gefahrlos zu verwendende Niedervoltspannung ist, wie sie bei Geräten wie elektrischen Zahnbürsten usw.
verwendet wird, und die über einen Trenntransformator aus der Netzspannung zu beziehen ist.
Elektrische Anregung der Piezokeramikelemente 9 und 10 führt zu einer mechanischen Erregung des
Schwingungsteils 5 in Längsrichtung, und zwar über den piezoelektrischen dji-Effekt. Die Piezokeramik der Elemente
9 und 10 ist in Dickenrichtung, d. h. in Richtung
senkrecht zur Achse des Gerätes 1, polarisiert.
Wie oben bereits angedeutet, können eine entsprechend große Anzahl weiterer Piezokeramikelemente 9',
9", 10, 10" wie die Piezokeramikelemente 9 und 10 auf der ebenen Seitenoberfläche des Schwingungsteils 5 angeordnet
sein. Das Schwingungsteil 5 ist hierfür ein vielseitiges Prisma mit z. B. sechs Prismenflächen mit darauf
angebrachten sechs Piezokeramikelementen. F i g. 2 zeigt einen entsprechenden Querschnitt.
Die Piezokeramikelemente können an dem Metallteil 5 angelötet oder auch aufgeklebt sein, wobei in letzterem
Fall z. B. durch elektrisch leitfähigen Kleber für die jeweils erforderliche Elektrode zwischen Keramik 9
bzw. 10 und Metall 5 Sorge zu tragen ist, damit auch in diesem Fall das metallene Schwingungsteil 5 in einfaeher
Weise als jeweilige Gegenelektrode verwendet . werden kann.
Am vorderen Ende 8 des Schwingungsrüssels 7 ist ein z. B. aus hygienischen Gründen vorzugsweise auswechselbarer
Arbeitsteil 20 festklemmend aufgesteckt oder aufgeschraubt. Dieser Reinigungs- und/oder Massagekörper
hat ein wie z. B. aus der F i g. 1 ersichtlich vergrößertes Ende mit vorzugsweise balliger Stirnfläche 26
als Arbeitsfläche. Das Arbeitsteil 20 ist insgesamt so ausgebildet, daß er für eine besonders günstige Beruhrung
mit dem Zahnfleisch und mit den seitlichen Zahnflächen angepaßt ist. Für die Arbeitsfläche 26 ist z. B.
eine Fläche mit 8 mm vorgesehen. Das Arbeitsteil 20 besteht aus einem gut elastischen, aber nicht schwammigen
Kunststoff, der einerseits die Massagekraft der transformierten Hub-Bewegungen des Vibrationsrüssels
7 auf das Zahnfleisch zu übertragen vermag, andererseits aber auch nicht so hart ist, daß eine etwas unvorsichtige,
d. h. zu grobe Berührung mit dem Zahnfleisch dazu führen kann, das Zahnfleisch zu schädigen.
Das Material ist auch von solcher Beschaffenheit, daß es auf den Zahnflächen eine reibende, aber nicht scheuernde
Wirkung hat, mit der der Belag weggeschoben wird.
Bevorzugt ist eine solche Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Gerätes, bei dem außerdem die Mög-
!ichkeil besteht, der Behandlungsstelle, d. h. dem vorderen Ende des Arbeitsteils 20, gleichzeitig mit der mechanischen
Schwingung auch Wasser und/oder Heilmittelflüssigkeit zuzuführen. Die F i g. 1 zeigt eine Prinzipdarstellung
einer solchen Flüssigkeitszufuhr mit Hilfe einer dünnen Rohrleitung 21, die in das Innere des Schwingers
3 führt. Das Schwingungsteil 5 hat hierzu eine Bohrung 51, die bis in den Bereich des Schwingungsknotens des
Schwingers 3 führt. Damit geht die Rohrleitung 21 an einer Stelle in den Schwinger 3 über, an der keine mechanische
SchwingungsObertragung auftritt, die zu einem
Bruch der Leitung 21 führen könnte. Die Leitung 21 wird in dem Schwinger 3 durch die Bohrung 22 im
Schwingungsrüssel 7 und durch eine Bohrung 23 im Arbeitsteil 20 fortgesetzt Das vorderste Ende des Arbeitskörpers
20 kann vorzugsweise eine Delta-förmige Aufteilung 24 haben, so daß die durch die Leitung 21 zugeführte
Flüssigkeit an der Berührungsstelle des Arbeitsteils 20 mit dem Zahnfleisch vorteilhafterweise verteilt
ausgespritzt wird. Am hinteren (in der F i g. 1 linksseitigen) Ende des Gehäuses 2 kann auf einen nach außen
ragenden Stutzen 25 ein Schlauch aufgesteckt werden, durch den hindurch Wasser und/oder eine Heilflüssigkeit
wie z. B. Kamillenlösung und dergl. zugeführt werden
kann. Insbesondere kann impulsweise Flüssigkeitszufuhr vorgesehen sein.
Für die piezoelektrische Anregung des Schwingers 3 ist es von Vorteil auf die Piezokeramikelemente 9 und
10 mit eingeprägter elektrischer Spannung des Schaltungsteils 18 zu arbeiten. Die Leistungsaufnahme des
Schwingers 3 ist proportional dem Quadrat der anliegenden Anregungsspannung und linear abhängig vom
elektrischen Eingangswiderstand des Schwingers. Bei kräftigerer Berührung zwischen dem Arbeitsteil 20 und
dem Zahnfleisch nimmt dann wegen des bei größerer Dämpfung ansteigenden elektrischen Eingangswiderstandes
des Schwingers die Leistungsaufnahme und damit die Leistungsabgabe des Schwingers ab, so daß keine
Schädigung des Zahnfleisches auftreten kann.
Insbesondere kann es von Vorteil sein, die Ausgangsspannung des Schaltungsteils 18 derart abhängig von
dem belastungsabhängigen Eingangswiderstand des Schwingers 3 zu wählen, daß die Ausgangsspannung des
Schaltungsteils 18 sogar mit zunehmender Belastung des Arbeitsteils 20, d. h. mit zunehmenden Kontakt desselben
mit der Zahnfläche und/oder mit dem Zahnfleisch, abnimmt und ein überproportionaler Rückgang
der Reinigungs- bzw. der Massage-Leistung erreicht ist.
Die Fig.3a und 3b zeigen in zwei Seitenansichten
einen Arbeitsteil 20' in der Form eines Spatels, mit dem auch in Zwischenräumen zwischen den Zähnen Gebißpflege
betrieben werden kann.
F i g. 4 zeigt ein kugelförmiges Arbeitsteil 20". Solche und anders geformte Arbeitsteile können alternativ auswechselbar
verwendet werden. Die Auswechselbarkeit des Arbeitsteils 20 ... 20" dient auch dazu, für einzelne
Personen individuell bestimmte Arbeitsteile zu verwenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Vibrationsgerät für Gebißpflege mit einem elektrisch anzuregenden Schwinger mit zur Schwingungsanregung
durch anliegende Wechselspannung dienendem Piezokeramikelement und mit einem lösbaren
Arbeitsteil, wobei der Schwinger aus einem metallenen Schwingungsteil, einem Schwingungsrüssel und einem zwischen dem Schwingungsteil und
dem Schwingungsrüssel befindlichen Schwingungsamplituden-Transformator zur Umwandlung kleinerer
harter Amplituden in große Amplituden besteht, und wobei das auf dem Schwingungsrüssel lösbar
befindliche Arbeitsteil aus elastischem Kunststoff ist, gekennzeichnet dadurch,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803032022 DE3032022C2 (de) | 1980-08-25 | 1980-08-25 | Vibrationsgerät für Gebißpflege |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803032022 DE3032022C2 (de) | 1980-08-25 | 1980-08-25 | Vibrationsgerät für Gebißpflege |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3032022A1 DE3032022A1 (de) | 1982-03-11 |
| DE3032022C2 true DE3032022C2 (de) | 1985-02-28 |
Family
ID=6110357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19803032022 Expired DE3032022C2 (de) | 1980-08-25 | 1980-08-25 | Vibrationsgerät für Gebißpflege |
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