DE3017253C2 - Hochspannungsdurchführung - Google Patents
HochspannungsdurchführungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/26—Lead-in insulators; Lead-through insulators
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochspannungsdurchführung durch eine Wand oder dergleichen, gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs I.Sie findet besonders Anwendung bei der Einführung einer Hochspannungsleitung
von Freiluft durch eine Wand in einen Innenraum und/oder das Gehäuse einer Schaltanlage.
Eine Hochspannungsdurchführung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist bereits bekannt (US-PS
34 t>2 545). Üblicherweise sind bei derartigen Durchführungen
Kondensatoren gleicher Kapazität in Serie zwischen dem Durchführungsleitcr und einem äußeren
Plansch vorgesehen und als konzentrische zylindrische Metallfolie in Isoliermaterial ausgeführt, das aus isolierenden
Lagen zwischen den Folien besteht. Die Trennung der Metallfolien durch die isolierten Lagen führt
zu einem wachsenden Durchmesser, während die Längen der Metallfolien aus Gründen der gleichen Kapazität
na<:h außen hin abnehmen. Um diesem Mangel abzuhelfen,
sind bei der Hochspannungsdurchführung der eingangs geschilderten Art wechselnde Lagen von leitenden
Folien und isolierendem Material zwischen einem äußeren Flansch und einem sich axial durch den
Mansch erstreckenden Leiter vorgesehen, wo schließlich einige der Folien mit Ausnahme der äußeren mit
4r> Unterbrechungen von einem zum anderen Ende angeordnet
sind. Die Kapazitäten zwischen den nachfolgenden Lagen werden egalisiert, in dem die Länge der Unterbrechung
in der Folie justiert wird, die in der Mitte ihrer Enden liegt.
Es ist ferner eine elektrische Durchführung bekannt, welche mit einem Mittelflansch zum Festspannen an der
Wand sowie mit zwei auf je einer Seite desselben angeordneten metallischen Endflanschen versehen ist, wobei
dazwischen je ein hohler Isolierkörper festgeklemmt ist (DE-AS 25 49 018). Die beiden Endflansche sind mittels
zweier sich längs einer Strecke gegenseitig überlappender, auf Zug beanspruchter länglicher Metallkörper miteinander
verbunden, deren jeder mit einem Ende an je einem der Endflansche befestigt ist, wobei längs des
überlappenden Bereichs der beiden länglichen Metallkörper ein Druck übertragenes Glied in kraftübertragender
Verbindung zwischen deren freien Enden angeordnet ist.
Dieses kann ein dritter Metallkörper mit größerer
b"> Wärmedehnung oder ein in einer Druckkammer befindliches
Durckmittel sein, zu dessen Aufnahme die beiden Metallkörper als zweiteilige Druckkammer mit je einem
llohlzylinder- und einem Kolbenteil ausgebildet sind.
deren Zwischenraum mit dem Druckmittel aus Gummi oder dergleichen ausgefüllt ist Der Durchführungsleiter
kann auch als die mehrteilige Spannvorrichtung umschließendes Rohr mit einem Dehnungs-Kompensationsabschnitt
ausgebildet sein. Alle AusfiKirungsvariantcn
dieser bekannten Durchführung sollen ohne besondere Federglieder, wie etwa die aus der DE-AS
12 08 783 bekannten, in die Endarmaturen der beiden Isolatoren eingebauten, kostenaufwendigen Tellenedern,
ein Lösen der die Isolatoren gegen den Mittelflansch drückenden Spannvorrichtung als Folge unterschiedlicher
Wärmedehnung verhindern.
Es sind also für die Kompensation der unterschiedlichen Wärmeausdehnungen bei solchen Durchführungen
zusätzliche Federelemente wie Tellerfedern in den Endarmaturen oder — an deren statt — eine in den
Durchführungsleiter eingebaute mehrteilige Spannvorrichtung vorgesehen, andernfalls — wie etwa bei der
Durchführungsanordnung gemäß SE-PS 90 977 mit starrer Verbindung der Endflansche mittels eines auf
Zug vorgespannten Durchführungsleiters — mit zunehmender Erwärmung im Betrieb der Durchführung die
Gefahr einer Lockerung ihrer Teile als Folge einer erhöhten Wärmedehnung des Leiters besteht womit die
Betriebssicherheit einer solchen Durchführung erheblich gefährdet ist Demgegenüber geht die Erfindung
einen neuen Weg zur Lösung dieses Problemes, wobei unter Vermeidung aufwendiger Leiter- oder Endarmaturkonstruktionen
der feste Zusammenschluß der Teile der Wanddurchführung unter allen auftretenden Temperaturverhältnissen
mit Sicherheit gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Wanddurchführung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 die unterschiedlichen Wärmedehnungen des Leiters und der Gehäuseteile bei Umgebungs- bzw. Betriebstemperatur
ohne besondere Ausbildung des Leiters oder den Einbau von Dehnungs-Kompensationselementen
thermoe'astisch auszugleichen. Diese Aufgabe wird durch die im vorstehenden Anspruch 1 gekennzeichneten
Erfindung gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Patenansprüchen 2 bis 6 angegeben. Die mit der Erfindung
erzielten Vorteile bestehen darin, daß der dichte Zusammenschluß der einzelnen Teile über den gesamten
Betriebstemperaturbereich gesichert ist. Darüber hinaus lassen sich die Herstellungskosten einer solchen
Wanddurchführung vermindern, welche sich aus an sich üblichen Teilen, wie einem einzigen länglichen, massiven
oder rohrförmigen Durchführungsleiter aus Kupfer oder Aluminium, einem Porzellanisolator, einem zweiten
Isolierkörper, z. B. Isolierrohr, aus einem Isolierstoff
mit großem Wäreausdehnungskoeffizienten und einem Mittelflansch bzw. Flanschträger aus Stahl oder Aluminium
kostengünstig herstellen bzw. zusammensefzen läßt.
Nachstehend ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispieles
näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 in Ansicht eine Hochspannungsdurchführung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung im Längsschnitt
ein Mittelstück dieser Wanddurchführung und
F i g. 3 ebenfalls vergrößert und im Längsschnitt ein
Endstück deAelbcn.
In allen Ztiichnungsfiguren ist mit 1 ein Durchfiihrungsleiter,
üblicherweise aus Kupfer oder Aluminium, mit 2 ein Isolator aus Glas. Porzellan oder einem sonstigen,
insbesondere keramischen Isolierstoff oder auch aus einem Kunststoff mit realtiv geringer Wärmedehnung,
und mit 3 ein Isolierkörper aus Hartpapier, Gießharz oder einem Winkel aus harzgetränktem Kreppapier
oder dergleichen bezeichnet Als Trägerharze kornmen h-erfür z. B. Phenolharz, Epoxidharz oder dergl. in
Betracht Dieser Isolierkörper kann ferner — zur Erhöhung seiner elektrischen Festigkeit darin eingebettete
Kondensatoreinlagen 13, z. B. aus Metallfolie, enthalten,
welche einander in vorgegebenen, von innen nach au-Ben abnehmend abgestuften Längen konzentrisch überlagern,
um in diesem Bereich das elektrische Feld wirksam zu steuern.
Wie insbesondere aus F i g. 1 ersichtlich ist sind der Isolator 2 und der Isolierkörper 3, gegebenenfalls unter
Zwischenlage von Dichtungen 18, beidseitig an einen Mitteiflanschträger 4 aus Metall angeschlossen bzw. in
diesen eingeführt, welcher mit einem vorzugsweise daran lösbar befestigten Flansch 7 für die Montage der
Durchführung an einer Wand bzw. dem Gehäuse einer Schaltanlage ausgestattet ist. Bei Freiluft-Innenraumdurchführungen
ist zumindest der freiluftseitige Isolator 2 mit umfänglichen Rippen 14 ausgebildet, weiche als
Schirme und/oder auch zur Verlängerung des Kriechweges dienen können, zur Erhöhung der elektrischen
Festigkeit des aus dem Isolator 2, dem Mittelflanschträger 4 und dem Isolierkörper 3 aus einem Werkstoff
hoher Wärmedehnung bestehenden Gehäuses 5.
An ihren freien Enden, über welche jeweils ein Anschlußstück des Durchführungsbolzens 1 vorragt, sind
der Isolator 2 und der Isolierkörper 3 mit je einer Kopfarmatur 6 bzw. Endarmatur 8 bestückt, welche zum
Festlegen des unter Zugspannung dazwischen festgelegten Abschnittes des das Durchführungsgehäuse 5 in
der Längsrichtung axial durchsetzenden Durchführungsleiters 1 eingerichtet sind und dessen Festlegebereiche
bilden.
Vorzugsweise besteht der Isolierkörper 3 mit der großen
Wärmedehnung aus einem Kunststoff, z. B. Gießharz oder einem Kunststoff-Papier-Schichtstoff, wie
Hartpapier oder einem gehärteten Wickel aus harzgetränktem Kreppapier, der in einem Temperaturbereich
zwischen —30°C und 700C einen linearen Wärmeausdehnungskoeffizienten
von 30 bis 50 · 10-* aufweist. Dieser beträgt in dem genannten Temperaturbereich
z.B. für Hartpapier 45 ■ 10-6, hingegen für glasiertes
Porzellan oder Glas nur etwa 4 · 10-b, jedoch für Kupfer
17 ■ 10-6 und für Aluminium 23 · 10--6.
Hierzu kommt als weitere Überlegung die Beachtung des Verhältnisses der gegenseitigen Längen-Wärmedehnung
dieser Teile zur Wärmedehnung des Durchführungsleiters 1, der — abgesehen von seinen aus den
Armaturen vorragenden Anschlußabschnitten — eine festgespannte Schlaglänge aufweist, die der Summe der
Isolator- bzw. Isolierkörperlängen, vermehrt um die Länge des mit einem Durchlaß ausgebildeten Flanschträgers
4 entspricht. Das heißt, der relativ geringe Ausdehnungskoeffizient
von Porzellan oder dergleichen, die dem Durchführungsleiter 1, z. B. einem Leiterbolzen,
ähnliche linerae Ausdehnung des Flanschträgers 4 und die relativ große Ausdehnung des Isolierkörpers 3, z. B.
aus Gießharz oder Hartpapier, müssen in der Summe bei allen hier in Betracht zu ziehenden Temperaturen
der linearen Wärmeausdehnung des Durchführungsleiters t entsprechen.
br> Die effektive Länge des Isolierkörpers 3 ergibt sich
aber aus der Differenz zwischen der Länge des festgespannten Leiterabschnittes samt dem Produkt von dessen
Wärmeausdehnungskoeffzienten mit der maximalen
Leitertemperatur einerseits und der Summe der Längen des Isolators 2 und des Mittelflanschträgers 4 andererseits,
wobei jede dieser Gehäuseteil-Längen, also auch jene des Isolierkörpers 3 um den Wert des Produktes
aus dem Wärmeausdehnungskoeffizienten des betreffenden Werkstoffes und dem vorgesehenen Temperaturbereich
vergrößert ist. Dies muß für die Bestimmung der effektiven Baulänge bei Raumtemperatur berücksichtigt
werden, wie dies anhand des nachstehenden Berechnungsbeispieles gezeigt ist.
Hierbei ist die Baulänge des Isolators 2 in Abhängigkeit von der vorgegebenen Betriebsspannung und dem
jeweils notwendigen Kriechweg gewählt, während die Abmessungen des Durchführungsleiters 1 entsprechend
der Betriebsspannung und -Stromstärke für eine maximale Betriebstemperatur von 1200C ausgelegt sind, unter
Berücksichtigung der Wärmedehnung seines festgespannten Abschnittes in einem Temperaturbereich von
150°C, gegenüber einem Wärmedehnungstemperaturbereich der Gehäusebauteile 2, 3, 4 von 1000C. Dies
beruht auf der Erkenntnis, daß bei Außerbetriebnahme der Durchführung Außentemperaturen bis zu —300C
auftreten können, wogegen der Durchführungsleiter 1 im Betrieb eine maximale Temperatur von 12O0C erreichen
kann, während das Gehäuse 5 zufolge der kühlenden Einwirkung der Umgebungsluft in der Regel eine
Temperatur von 7O0C nicht überschreitet.
Bei dem Berechnungsbeispiel handelt es sich um eine Freiluft-Innenraum-Wanddurchführung für 123 kV bei
1000 A, mit einer der festgespannten Leiterlänge entsprechenden Gesamtlänge des Gehäuses von 2500 mm
im kalten Zustand.
Hierbei beträgt:
die Baulänge (kalt) des Kupfer-Durchfiihrungsleiters
(ohne
Anschlußendstücke) 2500 mm,
Anschlußendstücke) 2500 mm,
die unter Berücksichtigung der
hohen Spannungs und sonstiger
Erfahrungswerte ermittelte Länge
des Isolators aus Porzellan 1132 mm,
hohen Spannungs und sonstiger
Erfahrungswerte ermittelte Länge
des Isolators aus Porzellan 1132 mm,
die konstruktiv bestimmte axiale
Länge des Flanschträgers 4
aus Aluminium 200 mm,
Länge des Flanschträgers 4
aus Aluminium 200 mm,
und die in der nachstehend gezeigten Weise ermittelte Länge
des Isolierkörpers aus einem
Wickel aus Epoxidharz-getränktem
Kreppapier mit Kondensatoreinlagen 1168 mm
des Isolierkörpers aus einem
Wickel aus Epoxidharz-getränktem
Kreppapier mit Kondensatoreinlagen 1168 mm
Als Produkt aus Baulänge ■ Wärmeausdehnungskoeffizient · Temperaturbereich beträgt hierbei die maximale
Dehnung:
L\ des Kupferleiters
2500 ■ 16,5 · 10-° ■ 150°C = 6,18 mm,
L2 des Porzellanisolators
L2 des Porzellanisolators
1132 - 4 ■ 10-6 . too-c = 0,453 mm,
L3 des Aluminium-Flanschträgers
200 · 23,8 · 10-' · 1000C = 0,476 mm
und — da L\ = L2 + L3 + L4 — die erforderliche Dehnung
des Isolierkörpers
entsprechend X ■ 45 ■ 10-° · 100, wobei mit X die effektive
Baulänge dieses Isolierkörpers bezeichnet ist. Daraus ergibt sich nach der Formel
X =
5,256
45 x 10"6X 100
= 1168 mm,
L1-L2- L3
= 6.18 - 0.453 - 0,476
= 5,256 mm.
also eine effektive Baulänge Xdieses Isolierkörpers von
1168 mm. Diesem rechnerischen ermittelten Wert wurden die Ausdehnungskoeffizienten von 16,5 · 10~6 für
Kupfer, 4 · ΙΟ-' für Prozellan, 23,8 · 10—b für Aluminium
und 45 · 10-6 für den harzgetränkten Wickel zugrunde gelegt.
Die so bestimmten Bemessungswerte der Baulänge lassen sich in bezug auf Meßtoüeranzcr. und sonstige
Fehlerquellen in der nachstehend hinsichtlich der effektiven Länge des Isolierkörpers 3 beschriebenen Weise
korrigieren. Praktische Versuche haben ergeben, daß sich bei so ermittelten Längenverhältnissen die Temperatur-Dehnungsdifferenzen
der verschiedenen Bauteile bei allen hier in Betracht zu ziehenden Temperaturen im
wesentlichen ausgleichen.
Wie sich am Besten in F i g. 3 der Zeichnung erkennen läßt, ist bei vorgegebener Gesamtbaulänge der Durchführung
der Isolierkörper 3 länger als der Abstand zwischen seiner Endarmatur 8 und dem Mittelflanschträger
4 bemessen. Hierbei ist die Armatur 8, welche das Ende des auf Zugspannung beanspruchten Abschnittes des
Durchführungsleiters 1 festlegt, zur Abstimmung des Wärmedehnungsgleichgewichtes in das Innere dieses
Isolierkörpers 3 eingesetzt. Dieser ist hierzu in dem Bereich seines freien Endes mit einer zylindrischen Ausnehmung
9 entsprechender Tiefe ausgebildet. Somit lassen sich in Standardlänge vorgefertigte Isolierkörper 3
verwenden, die für jeden Anwendungsfall an dem betreffenden Ende mit einer Ausnehmung 9 der berechnete
oder ermittelten Tiefe versehen werden können.
Zur Bestimmung der Festlegebereiche ist der Durchführungsleiter 1 an den Enden seines festgespannten
Abschnittes mit einem Gewindeabsatz 16 ausgebildet, auf welchen eine Ringmutter 15 bis zur festen Anlage
am Grund der Ausnehmung 9 aufschraubbar ist. Es können jedoch an dieser Stelle entsprechend bemessene
Distanzringscheiben 17 in die Ausnehmung 9 eingelegt werden, ehe die Ringmutter 15 aufgeschraubt wird, um
so eine feine Abstimmung der effektiven Länge des Isolierkörpers 3 zu bewirken und zugleich eine gleichmäßige
Druckfläche im Inneren der Ausnehmung 9 zu schaffen. Zur Herbeiführung der gewünschten Zugspannung
kann die Mutter 9 gegebenenfalls mit Drehmomentschiüssei bis zum Erreichen des gewünschten mechanischen
Spannungswertes festgezogen werden.
Ähnlich wie die Endarmatur 8 kann auch die Kopfarmatur 6 des Isolators 2 mit wenigsgens einer Ringscheibe
17 und einer diese festgegen den Kopf des Isolators 1 drükenden Ringmutter 15 ausgestattet sein, über welch«
ein Anschlußabschnitt des Durchführungsleiters 1 vorragt Es versteht sich, daß Distanzringscheiben 17 unterschiedlicher
Stärke oder auch eine Anzahl derselben ir
ω der Ausnehmung 9 am Isolierkörper angeordnet wer
den können, um geringfügige Änderungen der effekti ven Baulänge des Gehäuses und somit der Wärmedeh
nungsdifferenz zwischen diesem und dem Durchfüh rungsleiter t zu bewirken.
Für die zusätzliche Abstimmungsmöglichkeit voi Ausdehnungsdifferenzen kann femer der Isolierkörpe
3 in einen von seiner zylindrischen Ausnehmung 9 un das Maß seiner für die Abstimmung des Wärmedeh
7 8 I
nungsgleichgewichts ermittelten effektiven Länge ent- |
fernten Bereich seiner Oberfläche mit einem unfängli- ;|
chen Absatz 10 versehen sein, wie dies in F i g. 2 der Ii Zeichnung gezeigt ist. Mit diesem ist er gegen eine |
Ringschulter 11 im Inneren des Durchlasses des Mittel- 5 | flanschträgers 4 abgestützt, wobei er mit seinem abge- $
setzten Abschnitt 12 geringeren Durchmessers in den | Isolator 2 ragt. Somit läßt sich zur Feinabstimmung der |
Längenaufteilung der Bauteile des Gehäuses 5 der '& Durchführung bzw. zur Korrektur ihres Wärmedeh- io ij
nungsgleichgewichtes in bezug auf Maß-, Temperatur- (\
oder Ausdehnungszahltolleranzen die effektive Baulän- 2 ge des Isolierkörpers auf verschiedene Weise dadurch I
beeinflussen, daß die effektive Länge des Isolierkörpers § 3 veränderbar ist. Dies kann z. B. mittels in die Ausneh- 15 1
mung 9 eingesetzter bzw. auf den Absatz iö aufgesetzter Ringscheiben 17 oder durch Vertiefung der Ausnehmung
9 bzw. Verlängerung des abgesetzten Abschnittes
12 dieses Isolierkörpers 3 unschwer auch bei der Montage dieser Durchführung erfolgen. 20
12 dieses Isolierkörpers 3 unschwer auch bei der Montage dieser Durchführung erfolgen. 20
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
25
3Ü
35
40
50
55
60
Claims (6)
1. Elektrische Hochspannungsdurchführung bestehend
aus einem Mittelflanschträger und daran beidseitig angeschlossenen hohlzylindrischen, cndseitig
mit je einer Kopf- und Endarmatur versehenen Isolierkörper, deren Armaturen mittels eines das
Gehäuse durchsetzenden länglichen, massiven oder rohrförmigen Metallkörpers miteinander verbunden
sind, welcher zwischen diesen Armaturen fest verspannt ist und die Isolierkörper gegen den Mittelflanschträgerdrückt,
dadurch gekennzeichnet, daß einer der Isolierkörper als Isolator (2) mit
geringer Wärmedehnung und der diesem gegenüberliegende an dem Miuelflanschträgsr angeschlossene
Isolierkörper aus einem Isolierstoff mit großer Wärmedehnung ausgebildet ist, und die Baulängenabmessungen
des Isolators, des Mittelflanschträgers (4) und des Isolierkörpers (3) unter Berücksichtigung
ihrer unterschiedlichen Wärmedehnung mit der Spannlänge des ohne Druck übertragendes
Zwischenglied einstückig ausgebildeten, länglichen, massiven oder rohrförmigen Durchführungsleiters
(1) aus einem elektrisch gut leitenden Metall, z. B. Kupfer, zum thermoelasüschcn Ausgleich der Ausdehnungsdifferenzen
über den gesamten Bereich zwischen Umgebungstemperatur und der maximalen zulässigen Betriebstemperatur abgestimmt sind.
2. Durchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Isolierkörper (3) mit der großen Wärmedehnung feldsteuernde Kondcnsatorcinlagen
(13) enthält und aus einem Kunststoff oder einem Kunststoff-Papier-Schichtstoff, z. B. einem
Gießharz, Hartpapier oder einem gehärteten Wickel aus harzgetränktem Kreppapier besteht, der in einem
Temperaturbereich zwischen — 30°C und + 70°C einen Wärmeausdehnungskoeffizienten von
30-50 · 10-baufweist.
3. Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abmessungen des Durchführungsleiters (1) entsprechend der Betriebs-Spannung
und -Stromstärke für eine maximale Betriebstemperatur von 120°C ausgelegt sind, wobei
für die Abstimmung der Wärmedehnung seines festgespannten Abschnittes mit jener der Gehäuseteile
(2, 3, 4) ein Temperaturbereich von 150"C gegenüber
einem Wärmedehnungs-Temperaturbereich der letzteren von 100° C berücksichtigt ist.
4. Durchführung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß bei vorgegebener Gesamtbaulänge die Baulänge des Isolators (2) mit
der geringen Wärmedehnung in Abhängigkeit von der vorgegebenen Betriebsspannung und dem jeweils
notwendigen Kriechweg gewählt, und der Isolierkörper (3) länger als der Abstand zwischen seiner
Endarmatur (8) und dem Mittelflanschträger (4) bemessen, und in dem Bereich seines freien Endes mit
einer zylindrischen Ausnehmung (9) ausgebildet ist, in die zur wenigstens teilweisen Abstimmung des
Wärmedehnungsgleichgewichtes die Armatur (8), welche das Ende des auf Zugspannung beanspruchten
Abschnittes des Durchführungsleiters (I) festlegt, eingesetzt ist.
5. Durchführung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (3) in einem von
seiner zylindrischen Ausnehmung (9) entfernten Bereich seiner Oberfläche mit einem abgesetzten Ab-
schnitt (12) geringeren Durchmessers ausgebildet ist, mit dem er in den Isolator (2) ragt, wobei er in einem
Abstand, der dem Maß seiner für die Abstimmung des Wärmedehnungsgleichsgewichtes ermittelten
effektiven Länge entspricht, mit einem umfänglichen Absatz (12) gegen eine Ringschulter (11) im Inneren
des Durchlasses des Miftelflanschträgers (4) abgestützt ist.
6. Durchführung nach Anspruch 4 oder 5. dadurch gekennzeichnet, daß die effektive Länge des Isolierkörpers
(3) zu ihrer Feinabstimmung durch Vertiefung der Ausnehmung (9) bzw. Verlängerung des
abgesetzten Abschnittes (12) dieses Isolierkörpers (3) veränderbar ist, z. B. mittels in die Ausnehmung
(9) ein — bzw. auf den Absatz (10) aufgesetzter Distanzringe
(17).
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3639626A1 (de) * | 1986-11-20 | 1988-06-01 | Bbc Brown Boveri & Cie | Durchfuehrung fuer elektrische leiter |
| DE19817072A1 (de) * | 1998-04-17 | 1999-11-11 | Driescher Spezialfab Fritz | Steuerteil für eine Durchführung eines metallischen Leiters |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208783C2 (de) * | 1962-07-10 | 1973-08-30 | Bbc Brown Boveri & Cie | Elektrische Durchfuehrung |
| US3462545A (en) * | 1967-01-13 | 1969-08-19 | Westinghouse Electric Corp | Condenser bushing |
| SE386762B (sv) * | 1974-11-19 | 1976-08-16 | Asea Ab | Genomforing for elektrisk forbindelse |
-
1980
- 1980-05-06 DE DE19803017253 patent/DE3017253C2/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19817072A1 (de) * | 1998-04-17 | 1999-11-11 | Driescher Spezialfab Fritz | Steuerteil für eine Durchführung eines metallischen Leiters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3017253A1 (de) | 1981-11-12 |
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