DE301183C - - Google Patents

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DE301183C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C13/00Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal
    • G01C13/008Surveying specially adapted to open water, e.g. sea, lake, river or canal measuring depth of open water

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Testing Or Calibration Of Command Recording Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 301183 KLASSE 42 c. GRUPPE
CONSTANTIN Frhr. v. MOLTKE in KIEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1916 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Loten und Messen der Fahrf eines Schiffes über Grund sowie zum Messen der Stromversetzung. Die Erfindung besteht darin, daß zur Feststellung der Richtung des Weges über den Grund ein leicht drehbar gelagertes Führungsrohr für den Lötdraht zur Feststellung der Richtung an einer Skala vorgesehen ist. Um die Vorrichtung auch vom Boden eines Schiffes aus benutzen zu können, also auch auf Unterseeboten zu verwenden, ist ein druckfester Abschlußschieber vorgesehen. In der Zeichnung zeigt Fig. ι eine Ausführungsform der Vorrichtung für Messun- 1S gen der ersteren Art, Fig. 2 für solche der letzteren.
Auf der Grundplatte f ist die Trommel i mit der Welle w befestigt; sie trägt den aufgewickelten Lotdraht s, der über eine verso schiebbare Zuführungsrolle zum gleichmäßigen Aufrollen führt und dann über zwei Rollen durch das Führungsrohr h geleitet ist und schließlich das Lot I trägt; dieses Rohr ist durch die beiden Kugellager m leicht drehbar in der Grundplatte gelagert; es trägt oben den Zeiger z, dessen Stellung auf einer Gradeinteilung abzulesen ist,' also die Richtung über den Grund angibt. Die Trommel i läßt sich mit einem Uhrwerk zum Anzeigen der ausgelaufenen Meterzahl und einem Zeitmesser verbinden.
Das Lot ist innen zylindrisch durchbohrt
zur Aufnahme des^eventuell zur Verwendung kommenden hydrostatischen Tiefenlote§. Die-
ses innere Lot wird am Fuße der zylindrischen
Bohrung durch eine handliche Flügelmutter befestigt.
Die Flügelmutter selbst liegt in der für den Talg bestimmten Versenkung, also eingebettet in Talg.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist auf dem Druckkörper α zunächst das Schiebergehäuse δ befestigt; dieses enthält den in offener Stellung skizzierten Schieber n: Auf dem Schiebergehäuse steht das obere Gehäuse c, welches umklappbar ist, um den mit dem Lot herausgebrachten Meeresgrund zu untersuchen, mit dem Deckel d. Die durch den Deckel wasserdicht hindurchgeführte Führungsspindel f dient dazu, den Kolbenkörper k in die aus der Skizze ersichtliche ausgefahrene Stellung zu bringen, bzw. den Kolbenkörper in das Gehäuse einzufahren. Der Kolbenkörper trägt ein Führungsrohr h fü r den Lötdraht des Lotes I. Dieses Führungsrohr ist durch die beiden Kugellagerungen m leicht drehbar gelagert und trägt oben einen Zeiger, der in der ausgefahrenen Stellung des Kolbenkörpers durch das mit Gradeinteilung versehene Schauglas g beobachtet werden kann. Der Lotdraht s führt vom Lot durch das Führungsrohr h über 2 Rollen zur Trommel i. Die Welle w der Trommel ist durch das Gehäuse c seitlich wasserdicht hindurchgeführt für den Antrieb und trägt außen eine Vorrichtung zur Kontrolle der abgelaufenen Drahtlänge.
Nach Einfahren des Lotdrahtes und des Kolbenkörpers wird der Schieber η geschlossen. Das obere Gehäuse c wird dann vermittels e1

Claims (2)

bzw. e2 entwässert und kann zur Feststellung der Wassertiefe und der Art des Grundes umgelegt werden. Die Richtung des vom Fahrzeug über den Grund zurückgelegten Weges bzw. bei gestopptem Fahrzeug die Richtung des Stromes wird an dem Zeiger ζ auf der Gradeinteilung abgelesen. Die abgelaufene Meterzahl wird auf einer ίο Scheibe mit Meterteilung"abgelesen, die außerhalb des Gehäuses c auf der Welle w der Trommel i sitzt, und wird mit dem evtl. benutzten hydrostatischen Lot nach dem Einholen kontrolliert. Der vom Fahrzeug über den Grund zurückgelegte Weg bzw. bei gestopptem Fahrzeuge die Stromversetzung wird gemessen durch weiteres Auslaufenlassen des Lotdrahtes während einer bestimmten Zeitdauer (Beobachtung mit Stoppuhr). Auf einer Tabelle wird mit Hilfe der beiden bekannten Größen: »gelotete Tiefe« und »ausgelaufene Länge des Drahtes« der während der Beobachtungszeit zurückgelegte Weg entnommen. Pate ν τ-Ansprüche:
1. Apparat zum Loten und Messen der Fahrt eines Schiffes über den Grund sowie zum Messen der Stromversetzung, gekennzeichnet durch ein leicht drehbar angeordnetes Führungsrohr' (h) zur Aufnahme des * Lotdrahtes, dessen Stellung an einer Skala die Richtung des Weges über den Grund angibt.
2. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch ι zum Messen vom Boden des Schiffes aus bzw. Unterseebooten, gekennzeichnet durch einen druckfesten Abschlußschieber (η). 4ο
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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