DE3003182A1 - Galvanische duesen - Google Patents
Galvanische duesenInfo
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Description
-
- Patentschrift
- Galvanische Düsen Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch fließendes Elektrolyt in Form von wässerigen Lösungen von Salzen, Säuren und Laugen durch ein galvanisches Düsensystem elektrische Energie zu erzeugen.
- Durch elektrochemische Vorgänge kann elektrische Energie erzeugt werden. Die heute noch zur Anwendung gebrachten Primärelemente sind allgemein beKannt und bestenen aus zwei verschiedenen leitenden Werkstoffen als Elektrode und einem Elektrolyt, wobei diese Elemente immer statische Systeme sind, d.h.,die Kathode = Minus-Pol besteht aus einem Behälter,in dem sich das Elektrolyt überwiegend in eingedickter Form, befindet und einer Anode= Plus-Pol, die in dieses eingedickte Elektrolyt eingetaucht ist.
- Durch die elektrolytische Polarisation sind in diesen statischen Systemen immer Depolarisatoren erforderlich, die den entstehenden Wasserstoff an sich binden.
- Es hat sich gezeigt, daß bei Elektroden, bestehend aus zwei verschiedenen leitenden We#stoffen, in einem flüssigen Elektrolyt der sonst übliche Spannungs-und Stromabfall nicht stattfindet, wenn die Elektroden beständig in dem Elektrolyt bewegt werden.
- Dieser Effekt deutet darauf hin, dau die elektrolytische Polarisation- durch fließendes Elektrolyt verhindert wird.
- Auf dieser Erkenntnis beruht die Funktion der galvanischen Düse.
- Bei der in Fig. 1 dargestellten, schematischen Anordnung einer galanischn D~use im Länsschnitt ist die wirksame hnodenfl.+che(2) und Kathodenfläche(1) angezeigt.
- -Fig. 2 zeig#t die schematische Anordnung einer galvanischen Düse im Querschnitt, in der die Anode(3) als Rohr ausgebildet ist, und die Kathode(4) als Rundmaterial axial in dieses Anodenrohr(3) eingesetzt ist.
- Der verbleibende Zwischenraum(5) wird vom Elektrolyt durchflossen.
- -Fig.- 3 zeigt eine konstruktiv mögliche Ausführung einer galvanischen Düse im Längsschnitt, welche als Labormuster zum Nachweis der Funktionsfähigkeit und zum Erkennen der Gesetzzäßigkeit erstellt wurde.
- Als Anode(3) wurde ein Kupferrohr gewählt, an dem außen ein Anschlußdraht(8) als Plus-POL gelötet wurde, für die Kathode(4) wurde ein Aluminiumrundmaterial verwendet, zur Isolierung und Distanzierung des Plus-Pols(8) und des Minus-Pols(4) wurde ein PVC-Schlauch(9) verwendet. Zur Isolierung der Kathode(4) wurde zusätzlich ein PVC-Schrumpfschlauch(6/7) über die Kathode(4) gezogen, so daß eine begrenzte, wirksame Fläche(1) innerhalb des Anodenrohres(3) entsteht. Außerdem besteht die Möglichkeit -des Elektrolytdurchlaufes vom Minus-Pol zum Plus-Pol(10)-oder vom Plus-Pol zum Minus-Pol(11).
- Fig. 4 Durch mechanisches Zusammensetzen mehrerer galvanischer Düsen nach Fig. 3 ist die Möglichkeit zur Systemerweiterun#g im Längsschnitt angezeigt, die Verbindung der Anschlüsse Minus-Pol(4) mit dem Plus-Pol(8a) und Minus-Pol(4a) mit dem Plus-Pol(8b) ergeben eine Xethenschaltung. Die Verbindung der Minus-Pole(4,4a und 4b) miteinander, und die der Plus-Pole(8,8a und 8b) miteinander ergeben eine Parallelschaltung.
- Fig. 5 zeigt eine vorteilhafte, schematische Darstellung zur industriellen Fert#gung von Systemen galvanischer Düsen im Langsschnitt. Das Gehäuse(13/rot) aus Isoliermaterial ist in konstanten Abständen mit hnodenringen(3 bis 3e=Plus-Pol)'die eine begrenzte wirksame Anodenfläche(2) darstellen,besetzt, wobei jeder hnodenring(3 bis 3e) mit einem Anschlußkabel versehen ist, die in einem Wehrfachstecker( 15) zusammengeführt sind.
- Als Verbrauchselement wird ein auswechselbarer Kathodenstab(12/grün) aus Isoliermaterial verNe-ndet, das in konstanten Abständen mit Kathodenringen (4 bis 4e = Minus-Pol), die eine begrenzte, wirksame Kathodenfläche(1) darstellen, besetzt ist, wobei jeder Kathodenring(4 bis 4e) innen mit eienm Anschlußkabel versehen ist, die in einem Mehrfachstecker(15) zusammengeführt sind.
- Die Verbindung der einzelnen Änschlußkabel nach folgendem uster 3e = 8 = Plus-Polklemme 4e an 3d 4d an 3c 4c an 3b 4b an 3a 4a an-3 4 = Minus-Polklemme ergeben z. B#. eine Reihenschaltung, mit vom Plus-Pol einlaufendem Elektrolyt(10) Fig. 6 zeigt den Querschnitt der Fig. 5 bei dem Anodenring(3a) und dem Kathodenring(4a), sowie den verbleibenden Zwischraum(S), der vom Elektrolyt durchflossen wird.
- Leerseite
Claims (1)
- P a t e n t a n s p r ü c h e / . Galvanische Du#se,zur Erzeugung elektrischer Energie, dadurch g#kennzeichnet,daß zwei Elektroden mit begrenzten wirksamen Flächen, bestehend aus zwei vers-chiedenen>leitenden Werkstoffen., wovon die eine Elektrode= Anode einen Hohlkörper bildet und die andere Elektrode = Kathode, axial in diesen Hohlkörper eingesetzt i-stXund der verbleibende Zwischenraum in diesem Hohlkörper von Elektrolyt in Form von wässrigen Lösungen von Salzen, Säuren und Laugen durchströmt wird.( Fig. 1 und 2 ) 2. Galvanische Dusen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Düsen(Fig.4) mechanisch hintereinander und oder nebeneinander montiert und elektrisch Parallel,Gegeneinander, und oder in Reihe geschaltet sind.3. Galvanische Düsen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß Anodenringe mit begrenzter,wirksamer Fläche in konstanten Abständen in einem Gehäuse aus Isoliermaterial sitzen, wobei jeder Anodenring außen mit einem Anschlußkabel versehen ist. (Fig.5 und 6) 4. Galvanische Düsen nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß ein auswechselbares Verbraucflselement als Kathodenstab verwendet wird, welcher in konstanten Abständen mit Kathodenringen , die eine begrenzte, wirksame Fläche darstellen, die in einem aus Isoliermaterial bestehendem Gehäuse sitzen,wobei jeder Kathodenring innen mit ein Anschlußkabel versehen ist. (Fig.5 und 6) 5. Galvanische Düsen nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Anschlußkabel der hnodenringe = Plus-Pol und der Kathodenringe = Minus-Pol Parallel, Gegeneinander,und oder in Reihe geschaltet sind.6. Galvanische Düsen nach Anspruch 3 und 4 (Fig.5 und6) dadurch#gekennzeichnet, üaß das System von Elektrolyt in Form von Meerwasser durchströmt wird, wobei die Durchflußrichtung vom Plus-Pol zum Minus-Pol, sowie vom Minus-Pol zum Plus-Pol sein kann.7. Galvanisohe düsen nach Anspruch 3 und 4 (Fig. 5und 6) dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der im System erzeugten elektrischen Energie, zum Antrieb einer Motorpumpe für den Elektrolytkreislauf innerhalb des Düsensystems verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803003182 DE3003182A1 (de) | 1980-01-30 | 1980-01-30 | Galvanische duesen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19803003182 DE3003182A1 (de) | 1980-01-30 | 1980-01-30 | Galvanische duesen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3003182A1 true DE3003182A1 (de) | 1981-08-06 |
Family
ID=6093201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19803003182 Withdrawn DE3003182A1 (de) | 1980-01-30 | 1980-01-30 | Galvanische duesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3003182A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0756346A1 (de) * | 1995-07-26 | 1997-01-29 | Francesco Presti | Unverzüglich wiederaufladbare voltaische Zelle |
-
1980
- 1980-01-30 DE DE19803003182 patent/DE3003182A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0756346A1 (de) * | 1995-07-26 | 1997-01-29 | Francesco Presti | Unverzüglich wiederaufladbare voltaische Zelle |
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