DE298022C - - Google Patents

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DE298022C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/018Dielectrics
    • H01G4/20Dielectrics using combinations of dielectrics from more than one of groups H01G4/02 - H01G4/06
    • H01G4/203Fibrous material or synthetic material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

Es ist bereits vorgeschlagen worden, plattenförmige Kondensatoren in der Weise herzustellen, daß man Papier mit Harz, Öl, Paraffin oder anderen Tränkmitteln durchtränkt und nach Einlegen der nötigen metallischen Schichten in einer Presse, evtl. unter Anwendung von Wärme, zusammenpreßt. Der entstehende Kondensator hat jedoch erhebliche Nachteile. Harz, Öl, Paraffin usw. sind Stoffe, die
ίο schon bei* mäßigen Temperaturen erweichen. Daher, ist nur eine verhältnismäßig niedrige Beanspruchung des Materials zulässig. Bei stärkerer Beanspruchung steigt die Temperatur mehr und mehr an, und schließlich wird auf diese Weise ein Durchschlag herbeigeführt. Die Erweichungstemperaturen liegen beim Paraffin etwa bei 40 ° und beim Harz bei 60 °. Außerdem sind die für diese Zwecke geeigneten Stoffe hygroskopisch. Paraffin besitzt eine -ao verhältnismäßig geringe Klebekraft. Infolgedessen sind die einzelnen Schichten nicht innig) miteinander verbunden, lassen sich vielmehr auch nach dem Zusammenpressen wieder voneinander abheben. Es läßt sich nicht vermeiden, daß bei einem solchen Kondensator ganz dünne Luftschichten zwischen den einzelnen Lagen vorhanden sind. Ein solcher Kondensator gibt daher ein erhebliches Geräusch, wenn er unter Spannung gesetzt wird. Verbunden damit ist eine große Erwärmung. Das Eindringen der Luft ist auch an fertigen Kondensatoren nicht zu vermeiden. Man pflegt daher solche Kondensatoren hinterher in ein Ölbad zu setzen oder mit Ausgußmasse zu umgeben, um sie vor Feuchtigkeit oder mechanischen Einwirkungen zu schützen. Ferner erhalten sie zu dem gleichen Zweck noch eine Hülle von Blech oder Holz. Alle diese Schutzvorrichtungen sind kompliziert und meistens unzureichend. Es sei z. B. nur an die Entwässerung des Öls und an die Durchführung der Zuleitung durch den Ölkessel erinnert.
Nun ist, bereits weiterhin vorgeschlagen worden, für das Dielektrikum ein synthetisches Harz, insbesondere das Kondensationsprodukt aus Phenolen und Formaldehyd, als Imprägnier und Bindemittel zu benutzen. Das synthetische Harz hat aber in seinem ursprünglichen Zustand, in dem er zur Tränkung benutzt wird, einen starken Gehalt an Alkalien und 50 ■ sonstigen Stoffen, der noch bei der Anwendung darin enthalten ist. Diese Stoffe machen das synthetische Harz für einen Kondensator fast unbrauchbar.
Der Erfindung gemäß wird die schädliche Einwirkung der Alkalien und sonstigen störenden Stoffe dadurch behoben, daß das Dielektrikum aus abwechselnden miteinander verschweißten Schichten von Papier und synthetischem Harz gebildet wird. Man nimmt z. B. ein gut satiniertes Papier und überzieht dieses an der Oberfläche mit dem Harzstoff. Dieses Material läßt sich vor dem Einlegen in die Presse bis zu einem beliebigen Wärmegrad trocknen, so daß man Papier blätter mit einer trocknen Schicht von synthetischem Harz erhält. Diese Blätter werden in entsprechender Anzahl unter Einschaltung der erforderlichen Metallschichten in der Presse unter hohem Druck zusammengeschweißt, wobei das synthetische Harz flüssig wird und den bekannten Umwandlungsprozeß unter dem Einfluß yon Druck.
und Wärme durchmacht. Die in den Harzschichten enthaltenen Alkalien o. dgl. gehen in das papier: über,' dessen Faser sie begierig aufsaugt. Im Endzustand entsteht also eine Hintereinäiiderschalttirig einer verhältnismäßig dünnen hochisolierenden Harzschicht,mit einer leitenden Papierschicht, die keine wesentlichen Beträge der Spannung aufzunehmen braucht. Der auf diese Weise entstehende Kondensator
ίο erreicht eine außerordentlich große Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit und hohe Temperaturen. Die einzelnen Lagen sind in der Presse unter hohem Druck so stark zusammengeschweißt, ■ daß ein Eindringen von Luft oder Feuchtigkeit nicht mehr möglich ist.
Dieser Kondensator hat ein in sich festes Gefüge wie das härteste Holz und kann
, dementsprechend auch auf Werkzeugmaschinen bearbeitet und in der Praxis benutzt werden.
Es ist nicht nötig; wie es bei den. gewöhnlichen Kondensatoren der Fall ist, ihn durch Paraffin, Öl "oder einer anderen Ausguß- oder Tränkmasse mit einem Schutz'mantel zu versehen. Er ist ein in sich starres Gebilde und widersteht in der Praxis der größten Beanspruchung, da das Dielektrikum nicht nur der Träger der leitenden Zwischenschichten ist, sondern dem Kondensator zugleich seinen inneren und äußeren Halt , gibt. Dadurch, daß Luftzwischenräume nicht mehr auftreten können, ist es auch möglich, ihn für die höchste Spannung herzustellen. Es sind Kondensatoren für Prüfspannungen von 260,000 Volt bereits erreicht worden, und es steht außer Zweifel, daß der Spannung selbst gar keine Grenzen gesetzt sind, während die höchste Spannung plattenförmiger mit Paraffin oder Harz getränkter Kondensatoren 800 bis 900 Volt nicht übersteigen. Auf' diese Weise ist es möglich geworden, plattenförmige Hochspannungskondensatoren herzustellen. Ein weiterer Vorteil dieser Kondensatoren besteht darin, daß sie überall, auch in feuchter Luft, zur Verwendung gelangen können, da sie nur in geringem Masse hygroskopisch sind.

Claims (2)

45 Patent-Ansprüche:
1. Elektrischer Plattenkondensator, dadurch gekennzeichnet, daß sein Dielektrikum aus abwechselnden, miteinander verschweißten Schichten von Papier (oder einem sonstigen Faserstoff) und synthetischem
■ Harz besteht.
2. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Plattenkondensators nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß satiniertes Papier niit synthetischem Harz überzogen und nach der Trocknung der Harzschicht unter Druck und Wärme zusammengeschichtet wird.
DENDAT298022D Active DE298022C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20020096859A1 (en) * 2001-01-22 2002-07-25 Versaw Douglas W. Motorcycle trailer hitch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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