DE296281C - - Google Patents

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DE296281C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 296281 KLASSE 86 c. GRUPPE
Selbsttätiger Spulenwechsel für Webstühle.
Zusatz zum Patent 293492.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1914 ab. Längste Dauer: 17. August 1927.
Nach dem Hauptpatent 293492 sind alle Fadenenden der Schußspulen des gefüllten Spulenmagazins oder Laders mit einer ununterbrochen auf sie einwirkenden Zugvorrichtung verbunden, so daß der Faden der auszuwechselnden Spule beim Herunterdrücken der Spule in den Schützen nachgeben kann, auch wenn er gerade unter der Spitze der Spule liegt.
Nach der vorliegenden Erfindung wird diese Einrichtung dadurch verbessert, daß die Fäden der dem Wechselhammer zunächst liegenden Spulen aus dem die Fäden der übrigen Spulen enthaltenden Fadenbündel herausgehoben werden, so daß sie eine Strecke weit, d. h. bis zur Wechselstelle, vollkommen frei liegen. Hierdurch wird dem Weber die Übersicht über den richtigen Verlauf der Fäden erleichtert, so daß er es z. B. gleich sieht, wenn der Faden einer Spule nicht mit der gemeinsamen Zügvorrichtung verbunden sein sollte.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist die neue Einrichtung mit einem Reibrollengetriebe in Seiten- und Oberansicht dargestellt. Fig. 3und 4 ■ zeigen in gleicher Darstellung die Einrichtung mit einem Gewicht.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform sind die Spulen oberhalb der eigentlichen Wechselvorrichtung hintereinander in dem Schußspulenhalter oder Lader verschiebbar gelagert. Die Fadenenden der Spulen sind wie beim Hauptpatent zu einem Bündel zusammengefaßt, das an einer Aufwickelspule befestigt ist, die von einer sich beständig langsam drehenden Reibscheibe beeinflußt wird.
Bevor dieses Fadenbündel zu der Aufwickelspule gelangt, wird es über die zwei Führungsstiften (c und d) des Hauptpatentes entsprechenden Kanten c2 und d1 eines winkelförmig gebogenen Führungsbleches c1 geführt. Die Kante c2 liegt hier nicht neben der unter dem Hammer I befindlichen auszuwechselnden Spule, sondern etwas hinter ihr, von der Vorderseite des Webstuhls aus gerechnet. Die Fäden der zwischen dieser Kante c2 und dem Hammer liegenden Spulen sind deshalb aus der Linie c2- d1, in der die größere Anzahl der von den Spulen kommenden Fäden verläuft, herausgehoben, wodurch dem Weber die Übersicht über den glatten Verlauf dieser Fäden erleichtert wird. In der Wirkungsweise der Reibvorrichtung ist kein Unterschied gegenüber der Einrichtung des Hauptpatentes.
Fig. 3 und 4 zeigen dieselbe Abänderung bei der in Fig.- 2 des Hauptpatentes dargestellten Einrichtung. Die Fäden werden um die vordere Kante d2 des Führungsbleches c1 herumgeführt und laufen dann unmittelbar zu der
Klemme i. Die Anordnung des Führungsbleches macht weitere Führungsrollen h, wie nach dem Hauptpatent, entbehrlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiger Spulenwechsel für Webstühle nach Patent 293492, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskante (c2), über welche die von den Spulen kommenden Fäden zuerst geführt werden, etwas hinter der auszuwechselnden Spule angeordnet ist, so daß die Fäden der dem Hammer zunächst liegenden Spulen aus dem Fadenbündel herausgehoben sind und eine Strecke weit, d. h. bis zur Wechselstelle, vollkommen frei liegen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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