DE296229C - - Google Patents

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DE296229C
DE296229C DENDAT296229D DE296229DA DE296229C DE 296229 C DE296229 C DE 296229C DE NDAT296229 D DENDAT296229 D DE NDAT296229D DE 296229D A DE296229D A DE 296229DA DE 296229 C DE296229 C DE 296229C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine weitere. Ausbildung der Erfindung gemäß Patent283437. Bei dieser wird die durch die Anordnung von Diagonalschichten verursachte Verdrehung der Hülle in jeder Stoffbahn selbst bei Anwendung nur einer solchen Diagonalschicht dadurch beseitigt, daß diese Diagonalschicht aus einer Anzahl in der Längsrichtung der Bahn aufeinanderfolgender Felder zusammengesetzt ist, deren Ketten- bzw. Schußfäden sich kreuzen. Dabei bestehen die Felder mit veränderter Fadenrichtung, je nach ,der Art des Her- ■■ Stellungsverfahrens, aus' rechtwinkligen Dreiecken, die durch eine zickzackförmig verbs'laufende Naht verbunden sind, oder aus Doppeldreiecken, die zu Rechtecken zusammengesetzt sind, oder schließlich aus einfachen Rechtecken.
Die letztgenannte Ausführungsform zeichnet sich gegenüber den anderen durch die geringere Anzahl der erforderlichen Klebenähte .aus; die Verminderung der Nahtstellen läßt natürlich eine Vereinfachung und Verringerung der Herstellungsarbeit erzielen. Die an erster Stelle erwähnte Ausführungsform . besitzt dagegen den Vorzug, daß alle Klebenähte in der Richtung der diagonalen Ketten- und Schußfäden verlaufen, so daß die Möglichkeit zur Bildung von zylindrischen Einschnürungen der Hülle vermieden ist. Solche Einschnürungen können auftreten, wenn die Felder in Nähten zusammenstoßen, die quer zur Längskantenrichtung der Stoffbahn verlaufen:
Gemäß der Erfindung kommt nun eine ändere Form der Felder zur Anwendung, die beide Vorteile in sich vereinigt. Die neue Ausführungsform kennzeichnet sich dadurch, daß die in der Längsrichtung der Bahn aufeinanderfolgenden Felder der Diagonalschicht, deren Ketten- und Schußfäden sich kreuzen, aus Trapezen bestehen, die mit den nicht parallelen Seiten aneinanderstoßen, wobei jedes Trapez seinerseits aus einer Raute bzw. einem Parallelogramm und einem gleichschenkligen Dreieck zusammengesetzt ist. Es ist dabei die Anordnung so getroffen, daß auf jede Raute ein Dr'eiecksfeld folgt; andere an sich denkbare Anordnungen ergeben Schwierigkeiten, insbesondere hinsichtlich der Herstellung. Die letztere erfolgt dann vorteilhaft in der Weise,. daß zwei Stoffschichten mit lätigsverlaufenden Kettenfäden durch' parallele Diagonalschnitte, die bei beiden Schichten entgegengesetzte Neigung haben, in Rauten zerlegt werden, während eine dritte solche Stoffschicht durch · Querschnitte sowie einen Zickzackschnitt in rechtwinklige, gleichschenklige ■ Dreiecke (Halbquadrate) aufgeteilt wird, worauf die Rauten beider Schichten zwecks Bildung der Diagonalschicht abwechselnd aneinandergereiht werden, derart, daß sie mit je einer spitzen Ecke aneinanderstoßen und
die Schnittkanten die r Längskanten der Stoffbahn bilden, während in die Zwischenräume die Dreiecksfelder so eingesetzt werden, daß ·; ihre Fadenrichtung mit derjenigen der einen
. 5 Raute /zusammenfällt und sich mit derjenigen der anderen kreuzt. /
Die erwähnte Anordnung urd ihre Herstellung sei an Hand des Zeichnungsbeispieles näher erläutert.
ίο Fig. ι zeigt die drei Schichten A1B, C mit längsverlaufenden Kettenfäden, die zur Herstellung der Diagonalschicht benutzt werden, Fig. 2 die fertig zusammengesetzte Diagonalschicht.
Die Schicht A wird durch paiallele Schnitte, die unter einem Winkel· von 45 ° geneigt sind, in Rauten R1, R3, R5 . . . zerteilt. In ähnlicher Weise wird die Schicht B in Rauten R2, RA, Re . . . zerschnitten, wobei die Schnittrichtung senkrecht zu derjenigen der Schicht A gerichtet ist. Eine dritte Schicht C wird durch quer und zickzackförmig diagonal gerichtete Schnitte in Dreiecke D1, D2, D3, D4 ... zerteilt, derart, daß ■ je zwei dieser Dreiecke,
z. B. D2 und D3, sich zu einem Quadrat ergänzen.
Nunmehr wird die in Fig. 2 dargestellte Diagonalschicht aus den Teilen der drei anderen Schichten zusammengesetzt. Die erste Raute R2 der Schicht B, deren Ecken mit r, s, t, q bezeichnet sind, wird durch Drehung um 45 ° in die aus Fig. 2 ersichtliche Lage gebracht, . bei welcher die Schnittkanten q-r und t-s nunmehr die Längskanten' der herzustellenden .Diagonalschicht bilden. In ähnlicher Weise wird mit der ersten Raute R1 der Schicht A verfahren, deren Ecken mit m, n, 0, j> bezeichnet sind. Diese wird durch eine entgegengesetzte Drehung von 45 ° in die · aus Fig. 2 ersichtliche Lage gebracht, bei welcher die Schnittkanten m-n und p-o. die Längskanten der Diagonalschicht darstellen.
Beide Rauten werden nun so aneinander-
, gelegt, daß sie mit den spitzen Ecken, z. B.
s und m, zusammenstoßen.
In den verbleibenden Zwischenraum zwischen diesen beiden Rauten w.rd nun eines der aus der Stoffschicht gebildeten Dreiecke, z. B. das Dreieck Dr, eingefügt. Dieses Dreieck bildet dann mit der Raute R2 ein trapezförmiges Feld, innerhalb dessen sämtliche Ketten- und Schußfäden in gleicher Richtung verlaufen. Die Lage des'Dreiecks wird dabei eine solche, daß die Diagonalschnittlinie wieder einen Teil der Längskanten der zusammengesetzten Schicht bildet, ;
In entsprechender Weise wird die Raute R1 durch Ansetzen des Dreiecks D1 zu einem Trapez vervollständigt, innerhalb dessen sämtliehe Ketten- und Schußfäden in gleicher Richtung verlaufen, die aber zur ·Fadenrichtung des aus dem Teil R2 und D2 gebildeten Trapezes senkrecht steht.
An das Dreieck.!)1 wird die um ,45° ge- drehte zweite Raute T?4 der Schicht D angefügt usw. Ihre Fadenrichtung stimmt wieder mit derjenigen der ersten Raute überein. Das Zusammensetzen der einzelnen Teile kann natürlich auch in anderer Reihenfolge ge-. ' ·. schehen; jedenfalls bildet stets eine Raute zusammen mit einem Dreieck, dessen Diagonalschnitt bei der Schicht C parallel zur Schnittrichtung der Raute ist, ein Trapez mit übereinstimmender Fadenrichtung.
Wie ersichtlich, erhält die Diagonalschicht eine Breite a, welche gleich ist dem senkrecht gemessenen Abstand zwischen den Diagonalschnitten der Stoffschichten A und B. ■ Gleichgroß muß die Höhe der Dreiecksfelder sein; dies ist ohne weiteres der Fall, wenn der. an den Längskanten gemessene Abstand der schrägen Schnittlinien bei den Schichten A und B gleich der Breite V der Schicht C ist.
Bei dem Zeichnungsbeispiel ist auch die Breite b der Schichten A und B gleich der Breite V der dritten Schicht, was für die Herstellung bequemer, an sich aber nicht notwendig ist. . .
Die.Betrachtung der Fig. 2 läßt ohne weiteres erkennen,· daß bei der in dieser Weise hergestellten Diagonalschicht unter Vermeidung quergerichteter Klebenähte der Vorteil erzielt ist, daß verhältnismäßig wenig solcher Nähte zwecks Bildung von Feldern mit sich kreuzender Fadenrichtung erforderlich sind. Wenn übrigens die Breite δ größer ist als die Breite b', so kann die Länge der Rauten in der .Diagonalschicht noch gesteigert werden; ihr Flächeninhalt beträgt dann mehr als die Summe zweier Dreiecksfelder. -100

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Stoffbahn für Luftschiffhüllen nach Patent 283437, dadurch gekennzeichnet, daß die., in der Längsrichtung der Bahn aufeinanderfolgenden Felder der Diagonälschicht, deren Ketten- und Schußfäden sich kreuzen, aus Trapezen bestehen, die mit den nicht parallelen Seiten aneinanderstoßen, wobei jedes" Trapez seinerseits aus einer Raute bzw. einem Parallelogramm und einem gleichschenkligen Dreieck zusammengesetzt ist.
2. Verfahren zur Herstellung einer Stoffbahn nach Anspruch 1, dadurch gekerin- u5 zeichnet, daß zwei Stoffschichten mit längsverlaufenden Kettenfäden durch parallele Diagonalschnitte, die bei beiden Schichten entgegengesetzte Neigung.haben, in Rauten zerlegt werden, während eine dritte solche Stoffschicht durch Querschnitte sowie einen Zickzackschnitt in rechtwinklige, gleich-
schenklige Dreiecke (Halbquadrate) aufgeteilt wird, worauf die Rauten beider Schichten zwecks Bildung der Diagonalschicht abwechselnd aneinandergereiht werden, derart, daß sie mit je einer spitzen . Ecke aneinanderstoßen und die Schnitt-' kanten die Längskanten der Stoffbahn bilden, während in die Zwischenräume die Dreiecksfelder so eingesetzt werden, daß ihre Fadenrichtung mit derjenigen der einen Raute zusammenfällt und sich mit derjenigen der anderen kreuzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5791570A (en) * 1995-09-21 1998-08-11 Evolution S.R.L. Mincing unit for industrial mincing machines

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5791570A (en) * 1995-09-21 1998-08-11 Evolution S.R.L. Mincing unit for industrial mincing machines

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