DE296178C - Drucklager fuer metallwalzwerke, kalander u. dgl. - Google Patents

Drucklager fuer metallwalzwerke, kalander u. dgl.

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DE296178C
DE296178C DE1914296178D DE296178DA DE296178C DE 296178 C DE296178 C DE 296178C DE 1914296178 D DE1914296178 D DE 1914296178D DE 296178D A DE296178D A DE 296178DA DE 296178 C DE296178 C DE 296178C
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calenders
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metal rolling
pressure
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/07Adaptation of roll neck bearings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannten zweiteiligen Drucklager für Walzwerke laufen sich leicht heiß, da die Zapfen sich infolge der Durchbiegung der Walzen schräg stellen. Diesen Übelstand hat man dadurch zu beseitigen versucht, daß man die Lagerschalen pendelnd im Lagergehäuse anordnete. Hier können sich also die Schalen der Schräglage der Walzenzapfen entsprechend einstellen, so daß sie auf ihrer ganzen Länge
ίο als Auflager wirksam bleiben. Infolge des großen Zapfendruckes findet aber bei diesen pendelnd gestützten Lagerschalen eine von der schmalen Stützfläche nach den Enden hin zunehmende Durchbiegung der Schalen nach außen statt, da diese kaum und wegen Platzmangels häufig nicht derart stark gemacht werden können, um diesen Kräften ohne jegliche elastische Formveränderung widerstehen zu können. Es findet also bei diesen Lagern eine ungleichmäßige Belastung der Lauffläche statt, und zwar wirkt der Zapfendruck von der Mitte der Schalen nach den Enden hin in abnehmendem Maße. Somit müssen auch hier die Schalen nur mit einem kleinen Teil ihrer theoretischen Lauffläche den gesamten Zapfendruck aufnehmen. Der rechnerisch ermittelte Belastungsdruck auf die Flächeneinheit wird also an dieser Stelle in Wirklichkeit weit überschritten, und infolgedessen tritt bei derartigen Pendellagern schon unter der rechnerisch noch zulässigen Belastung ein Heißlaufen ein.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein pendelnd angeordnetes Drucklager für WaIzwerke usw., bei dem die Lauffläche stets völlig gleichmäßig durch den Zapfendruck belastet ist, so daß ein Heißlaufen des Lagers erst bei einer bedeutend höheren Belastung eintreten kann. Es wird dies dadurch erreicht, daß "das Lager aus einer von einer Rippe des Druckstückes pendelnd gestützten Büchse besteht.
Auf der Zeichnung veranschaulichen Fig. 1 eine Ansicht eines Walzwerkes mit den Drucklagern im Längsschnitt, und Fig. 2 eine Stirnansicht des Walzwerkes.
Die Zapfen α der Walzen b stecken in Büchsen d, die pendelnd von den schmalen, halbkreisförmigen und an dem Ständer f und dem Druckstück g sitzenden Leisten h gestützt werden.
Der infolge der Durchbiegung der Walzen bewirkten Schrägstellung der Zapfen α können die Büchsen d durch Pendeln um die Leisten h ohne weiteres folgen. Diese Büchsen besitzen aber wegen ihres rohrartigen Querschnittes schon bei geringer Wandstärke ein sehr großes Widerstandsmoment gegen Biegung ihrer Längsachse, das dem der Zapfen α mindestens gleichwertig ist. Eine Durchbiegung dieser rohrartigen Lager in der Weise, daß nur der mittlere Teil den gesamten Zapfendruck aufnehmen muß, kann also nicht vorkommen. Der Lagerflächendruck bleibt daher stets über die ganze Lauffläche gleichmäßig verteilt, so daß ein Heißlaufen nicht eintreten kann, wenn bei der hierfür vorgenommenen Berechnung die ganze Lagerfläche berücksichtigt worden ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drucklager für Metall Walzwerke, Kalander o. dgl., gekennzeichnet durch eine von einer Rippe (h) des Druckstückes (g) pendelnd gestützte Büchse (d).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1914296178D 1916-11-04 1914-03-25 Drucklager fuer metallwalzwerke, kalander u. dgl. Expired DE296178C (de)

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