DE2937883C2 - Anschlußstift für lötfreie Anschlußtechniken - Google Patents

Anschlußstift für lötfreie Anschlußtechniken

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R12/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, specially adapted for printed circuits, e.g. printed circuit boards [PCB], flat or ribbon cables, or like generally planar structures, e.g. terminal strips, terminal blocks; Coupling devices specially adapted for printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures; Terminals specially adapted for contact with, or insertion into, printed circuits, flat or ribbon cables, or like generally planar structures
    • H01R12/50Fixed connections
    • H01R12/51Fixed connections for rigid printed circuits or like structures
    • H01R12/55Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals
    • H01R12/58Fixed connections for rigid printed circuits or like structures characterised by the terminals terminals for insertion into holes
    • H01R12/585Terminals having a press fit or a compliant portion and a shank passing through a hole in the printed circuit board

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  • Multi-Conductor Connections (AREA)
  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Anschlußstift für lötfreie Anschlußtechniken mit einem in einer durchkontaktierten Bohrung einer Leiterplatte mit Preßsitz einschiebbaren Einpreßabschnitt mit sich über seine Länge erstreckenden achsparallelen Vertiefungen zur lötfreien elektrischen und mechanischen Verbindung von Stift- und Leiterplatte.
Um Anschlußstifte für lötfreie Anschlußtechniken, z. B. Wickelverdrahtung, ebenfalls lötfrei in Leiterplatten zu befestigen und sie gleichzeitig mit Leiterbahnen der Leiterplatte zu verbinden, ist es bekannt, solche Anschlußstifte, die üblicherweise einen quadratischen Querschnitt aufweisen, auf einem bestimmten Abschnitt ihres Schafts so zu verformen, daß sie in durehkontaktierten Bohrungen normierten Durchmesser einer Leiterplatte mit Preßsitz gehalten werden.
Bei einer bekannten Ausführung (US-PS 38 24 554) wird der Einpreßabschnitt durch Eindrücken von zwei einander gegenüberliegenden Vertiefungen hergestellt, wodurch der Einpreßabschnitt einen rechteckigen Querschnitt erhält.
Nachteilig bei dieser Ausführung ist die nicht genau genug beherrsehbare Druckverteilung am Umfang des Einpreßabschnitts nach dem Einpressen, was bei diesen oder ähnlichen Stiftausführungen zum Einreißen der Leiterplatte oder zumindest zu Beschädigungen der leitenden Flächen der durehkontaktierten Bohrungen führen kann. Zudem sind derartige Anschlußstifte nach dem Einpressen nicht mehr ohne Schwierigkeiten zu entfernen.
Es besteht demgemäß die Aufgabe, einen Anschlußstift der eingangs genannten Art so zu verbessern, daß die genannten Nachteile nicht auftreten oder zumindest stark verringert werden.
Eine Lösung der Aufgabe wird in einem Anschlußstift gemäß der Lehre des Anspruchs 1 gesehen.
Ein derartiger Einpreßabschnitt läßt sich bei den üblichen, zur Lötverbindung mit Leiterplatten vorgesehenen Anschlußstiften gleichmäßigen, von. :igsweise quadratischen Querschnitts in einfacher Weise durch Einprägen der Vertiefung von einer Seitenfläche her herstellen.
Es wird dazu ein Prägewerkzeug verwendet, dessen Querschnittsumrißlinie U-förmig ist. Zugleich wird eine Verformung der Außenflächen des Anschlußstiftes von der ursprünglich eckigen in eine zylindrische Form vorgenommen, wobei der Zylinderdurchmesser geringfügig größer ist als der Durchmesser der Leite.rplattenbohrungen.
Bei Anschlußstiften mit quadratischem Querschnitt 1 ■ 1 mm2 hat es sich als besonders vorteilhaft herausgestellt, wenn die Tiefe der Einprägung etwa 0,9 mm, ihre Breite 0,8 mm beträgt
Mit einem derart hergestellten Einpreßabschnitt mit im wesentlichen U-förmigen Querschnitt läßt sich ein gleichmäßig über den größeren Teil des Umfangs des Einpreßabschnitts ysrteiiter Anpreßdruck erzeugen, so daß ein Aufreißen der Leiterplatte oder der Kontaktierung um die Leiterplattenbohrung herum vermieden wird.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Einpreßabschnitts, mit der eine gute Biegefestigkeir in Verbindung mit federnden Eigenschaften der Schenkel des U-förmigen Querschnitts erzielt wird, läßt ein problemloses, auch wiederholbares Einpressen und Herausziehen der Anschlußstifte aus den Bohrungen der Leiterplatte zu, ohne Einbuße an mechanischer Festigkeit der Verbindung Anschlußstift — Leiterplatte.
Ein weiterer besonderer Vorteil ist darin zu sehen, daß ein Einpreßabschnitt von solcher Länge vorgesehen werden kann, daß zwei oder mehr mit geringem Abstand parallel angeordnete Leiterplatten mit gleichem Bohrungsraster lötfrei miteinander verbunden werden können, wobei z. B. die Leiterbahnen einer der weiteren Leiterplatten einen Teil der Schaltverdrahtung der ersten Leiterplatte bilden.
Ebenso ist es möglich, mit Hilfe mehrerer auf einem Anschlußstift angebrachter Einpreßabschnitte mehrere, insbesondere bestückte Leiterplatten in einem größeren Parallelabstand schaltungsmäßig und mechanisch miteinander zu verbinden.
Es lassen sich so kompakte Baugruppen aus mehreren Leiterplatten in lötfreier Verbindungstechnik herstellen.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in den
Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt,
F i g. 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel.
Fig. I zeigt in vergrößerter Darstellung einen Teil eines Anschlußstifts 1 mit quadratischem Querschnitt für Wickelverdrahtung.
Ein Einpreßabschnitt 2, dessen axiale Länge etwa um ein Viertel bis ein Drittel größer ist als die gesamte Dicke einer oder mehrerer Leiterplatten, in welcher der Anschlußstift befestigt werden soll, wird durch Einprägen einer Vertiefung 3 von einer Seitenfläche her hergestellt. Durch gezielte Materialverdrängung beim Einprägen wird gleichzeitig die Außenfläche 4 der
Einpreßzone zylindrisch verformt, wobei der Zylinderdurchmesser geringfügig größer ist als der Bohrungsdurchmesser in der Leiterplatte 8, siehe F i g, 3,
In Fig.2 ist ein Querschnitt durch den Einpreßabschnttt 2 dargestellt, man erkennt, daß die Vertiefung 3, die in den gestrichelt angedeuteten quadratischen Anschlußstift 1 eingedrückt wurde, eine Tiefe und eine Breite aufweist, die jeweils größer ist als der halbe Durchmesser d der zylindrisch verformten Außenfläche 4 der Einpreßzone 2. Bei einem Anschlußstift 1 · 1 mm2 ist die Vertiefung 3 beispielsweise 03 mm tief und 0,8 mm breit. Die Vertiefung 3 weist, wie aus F i g. 2 zu erkennen ist, im Querschnitt eine U-förmige Berandung auf, die beiden Schenkel 5 und 5', die einen Teil der Wandung des Einpreßabschnitts 2 bilden, können nach innen federn, so daß ein leichtes Einführen und Herausziehen des Anschlußstifts aus Bohrungen ermöglicht wird,
F i g, 3 zeigt ein Anwendungsbeispiel.
Ansehlußsnfte t sind an ihrem oberen Ende mit bekannten Federkontakten 6 versehen und in einer Reihe in einer Leiste 7 zu einer sogenannten Federleiste zusammengefaßt. Diese Federleiste 7 soll in einer Leiterplatte 8 lötfrei befestigt werden unter gleichzeitiger Herstellung von elektrischen Verbindungen mit den Leiterbahnen 9.
Zu diesem Zwecke sind die Anschlußstifte 1 mit den auch nachträglich anbringbaren Einpreßzonen 2 versehen, die in die dafür vorgesehenen Bohrungen 10 der Leiterplatte 8 eingedrückt sind und infolge ihrer erfindungsgemäßen Ausbildung mit hohem und gleichmäßigem Anpreßdruck die mechanische und elektrische Verbindung herstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. Patentansprüche;
    U Abschl'Qstift für lötfreie Anschlußtecbniken mit einem in einer durchkontaktierten Bohrung einer Leiterplatte mit Preßsitz einschiebbaren Einpreßabschnitt mit sich über seine Länge erstreckenden achsparallelen Vertiefungen zur lötfreien elektrischen und mechanischen Verbindung von Stift- und Leiterplatte, dadurch gekennzeichnet, daß der Einpreßabschnitt (2) zylindrisch ist und eine einzige Vertiefung (3) aufweist, deren Tiefe und Breite größer ist als der halbe Durchmesser (d) der zylindrischen Außenfläche (4) des Einpreßabschnitts (2) und deren Querschnittsumrißlinie U-förmig ist
  2. 2. Anschlußstift nach Anspruch 1, dadurch ge- ;s kennzeichnet, daß die Länge des Einpreßabschnitts (2) um mindestens 25% größer ist als die Dicke der Leiterplatte (8).
  3. 3. Anschlußstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Einpreßabschnitts
    (2) größer ist als die Summe der Dicken mehreren Leiterplatte* (8).
  4. 4. Anschlußstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anschlußstiften (1) mit quadratischem Querschnitt 1 · 1 mm2 die Vertiefung
    (3) etwa 0,9 mm tief und etwa 0,8 mm breit ist.
  5. 5. Verfahren zur Herstellung von Anschlußstiften nach einem der vorhergeheixien Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefung (3) durch Einprägung unter gleichzeitiger Verformung der jo äußeren Flächen (4) des Einpreßabschnitts (2) in zylindrischer Form mit einem Zylinderdurchmesser (d), der geringfügig· größer ist als der Bohrungsdurchmesser der Lecierplat' .nbohrungen, hergestellt wird. J5
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