DE2936309C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art.
Bei einer solchen, aus der US-PS 40 90 408 bekannten Vorrichtung
ist die erste Einrichtung aus einem
Analog-Digital-Umformer sowie einem Vorwärts-Rückwärts-
Zähler gebildet, die mit Digital-Analog-Umformern zusammenarbeiten,
wobei die letzteren durch Hardwareschaltungen
jeweils derart programmiert bzw. voreingestellt sind,
daß sie die Strömungsmittelmengen-Nulleinstellung sowie
die Skalenvollausschlags-Einstellung für den jeweiligen
Behälter bewirken. Dieses bedeutet aber, daß für jeden
einzelnen Behälter, bei dem die Vorrichtung jeweils angewendet
werden soll, die Hardwareschaltungen zum Programmieren
der Digital-Analog-Umformer entsprechend geändert
werden müssen. Bei der bekannten Vorrichtung erfolgt also
die Einstellung der ersten digitalen Servosteuerschleife
bzw. deren Abgleich auf Null durch eine entsprechende Änderung
der Hardwareschaltungen, mit denen die beiden
Digital-Analog-Umformer entsprechend zu programmieren
sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung der im
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art so weiterzubilden,
daß diese in einfacherer Weise an eine Vielzahl
unterschiedlicher Behälter anzupassen und gleichzeitig
schaltungsmäßig zu vereinfachen ist.
Bei einer Vorrichtung der genannten Art ist diese Aufgabe
durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die Ausbildung der ersten Einrichtung als Mikroprozessor
findet bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung nicht
nur ein in der modernen Elektronik zunehmend vorgenommener
Ersatz diskreter Schaltungen durch einen Mikroprozessor
statt, sondern es wird dieser Mikroprozessor vielmehr
in einer ganz besonderen Weise mit dem ohnehin vorhandenen
ersten Digital-Analog-Umformer so verbunden, daß allein
aufgrund einer softwaremäßigen Programmierung des
Mikroprozessors die gesamte Vorrichtung an eine Vielzahl
unterschiedlicher Behälter anzupassen ist, ohne daß aufwendige
und von entsprechendem Fachpersonal vorzunehmende
Änderungen bzw. Eingriffe in die Hardware der Schaltung
erforderlich wären.
Darüber hinaus ist dieser Mikroprozessor ohne weiteren
Schaltungsaufwand in der Hardware auch zur Ausführung
weiterer Funktionen bzw. Lösung weiterer Aufgaben in der
Lage, wie dieses im einzelnen in den Unteransprüchen angegeben
ist. So erlaubt der Mikroprozessor insbesondere
den Abgleich nicht nur der ersten digitalen Servosteuerschleife
sondern auch einer weiteren und von der ersten
unabhängigen digitalen Servosteuerschleife, um auch während
des laufenden Meßbetriebs der Vorrichtung, also bei
der Überwachung bzw. Anzeige des Strömungsmittelinhalts
in dem Behälter durch Verunreinigungen des Strömungsmittels
auftretende Meßungenauigkeiten selbsttätig jederzeit
ausgleichen zu können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der
Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 ein teilweise schematisches, logisches Blockschaltbild
eines Ausführungsbeispiels der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Anzeigen
der Strömungsmittelmenge und
Fig. 2 bis 5 gemeinsam ein typisches Programm-Flußdiagramm
eines Steuerprogramms für einen Mikroprozessor,
der bei dem in Fig. 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel benutzt
wird.
In Fig. 1 der Zeichnung ist eine
Anzeigevorrichtung 100 für eine Strömungsmittelmenge
gezeigt. Die Vorrichtung 100 weist vorzugsweise
einen herkömmlichen Wechselspannungssignal-Bezugsgenerator,
wie einen Funktionsgenerator in Form einer
integrierten Schaltung
auf, der ein Sinussignal niedriger Verzerrung erzeugt.
Durch die Benutzung eines solchen Funktionsgenerators
in Form eines herkömmlichen integrierten Schaltungschips
für eine interne Wechselspannungs-Bezugsfrequenz sind
keine externen Bauteile erforderlich und die Amplitude ist
nicht frequenzabhängig, wodurch ein stabiles Amplitudenbezugssignal
sichergestellt wird. Das Bezugssinussignal von
diesem Frequenzgenerator 102 wird an einen herkömmlichen
Operationsverstärker 104 gegeben, der ein Einstellpotentiometer
106 für die Verstärkung des vollen Skalenbereichs
hat. Das Ausgangssignal dieses Potentiometers 106 wird
an einen herkömmlichen Operationsverstärker 108 mit begrenzter
Bandbreite gegeben, der das Bezugseingangssignal des
Potentiometers 106 gegenüber diesem durch einen Reihenwiderstand
110 puffert, um eine einem Fühler 113 zugeordnete
kapazitive Belastung 112 zu speisen. Der Widerstand 110 in
Reihe mit dem Ausgang des Verstärkers 108 stellt die Stabilität
des Operationsverstärkers 108 sicher und wirkt als ein herkömmlicher
Strombegrenzer, um ein Entzünden des Strömungsmittels
oder Treibstoffe in dem Tank oder Behälter zu verhindern.
Der Operationsverstärker 108 hat auch eine Rückkopplungsschleife,
die eine Rückkopplung an der
Seite des Fühlers 113 des Reihenwiderstandes 110 bewirkt,
um eine niedrige Ausgangsimpedanz sicherzustellen, wodurch
vorzugsweise dieser Signalpegel unempfindlich gegenüber
Überbrückungskapazitäten und Überbrückungswiderständen wird.
Das Bezugssignal von der Wechselspannungs-Bezugsquelle 102
wird auch an ein Paar herkömmlicher Digital-
Analog-Umsetzer 114 und 116 gegeben, die ebenfalls
herkömmliche integrierte Schaltungen auf Festkörperbasis
sind. Das Ausgangssignal des Digital-Analog-Umformers
114, der als der "Signal-Digital-Analog-Umformer" bezeichnet
wird, wird über einen herkömmlichen invertierenden
Pufferverstärker 118 an einen Kondensator 120, der
einem Bezugsfühler 121 zugeordnet ist, und parallel dazu an
einen zugeordneten herkömmlichen Kompensationskondensator 122 gegeben.
Der Dichte-Kompensations-Kondensator 122 ist unmittelbar
mit einem Eingangssummierpunkt 124 verbunden, der
im einzelnen später erläutert wird.
Das Ausgangssignal des anderen Digital-Analog-Umformers 116,
der als "Phasengleich-Digital-Analog-Umformer" bezeichnet
wird, wird mit einem invertierten Bezugssignal
summiert, so daß sich beim halben Zählerstand des Digital-
Analog-Umformers 116 ein phasengleiches Signal von Null am
Ausgang eines herkömmlichen Summierverstärkers 126 ergibt,
an dessen Eingang das Ausgangssignal des Digital-Analog-
Umformers 116 gegeben wird. Dadurch kann das Ausgangssignal
dieses Verstärkers 126 sowohl phasengleich als auch mit unterschiedlicher
Phase schwingen, das einen Belastungswiderstand
128 speist, der mit dem Ausgang des Verstärkers 126 verbunden
ist und etwa 500 Ohm hat, und an den zuvor erwähnten Signalsummierpunkt
124 gegeben wird. Dieser Teil der Schaltung vom
Digital-Analog-Umformer 116 über den Verstärker 126 und den
Widerstand 128 bis zum Summierpunkt 124 bildet einen Teil
einer unabhängigen digitalen Servoschleife, die bei Phasengleichheit
unwirksam wird und ein phasengleiches Signal
gleicher Größe und entgegengesetzter Richtung erzeugt, um
jegliche reale Leckkomponente auszulösen, die über den
bei der Anzeigevorrichtung 100 benutzten
Fühlern auftritt.
Wie in Fig. 1 ebenfalls gezeigt ist, wird das Signal des
Bezugsgenerators 102 auch mit Hilfe eines herkömmlichen und
von außen zugänglichen Potentiometers 130 invertiert und hinsichtlich
seiner Größe eingestellt, das dem Potentiometer 106
zum Einstellen des Skalenvollausschlags parallel geschaltet
ist. Das Potentiometer 130 bewirkt einen Nullabgleich
durch Zuführen des Signals über einen zugeordneten
bestimmten Kondensator 132, der z. B. 300 Picofarad hat, an
den zuvor erwähnten Signalsummierpunkt 124. Das zuvor erwähnte
Komponentensignal entgegengesetzter Richtung, das dadurch
erzeugt wird, beseitigt die Kapazität des Fühlers 113
bei einer Treibstoffmenge von Null.
Der zuvor erwähnte Summierpunkt 124 ist über
einen herkömmlichen Reihenwiderstand 134 mit einem eine
hohe Verstärkung aufweisenden Breitband-Operationsverstärker
136 verbunden. Die Vorwärtsverstärkung dieses Verstärkers 136
wird auf einen Pegel eingestellt, um eine
Sättigung durch Rauschen auszuschließen, das bei einem Flugzeug
durch die Verdrahtung und Leckwiderstände induziert wird,
wenn angenommen wird, daß die Anzeigevorrichtung
in einem Flugzeug zur Bestimmung der Menge des an
Bord befindlichen Flugzeugtreibstoffes benutzt wird, wobei
in diesem Fall die Vorwärtsverstärkung dieses Verstärkers 136
z. B. auf 100 eingestellt werden kann. Diese Anordnung
schließt außerdem eine Beschädigung der internen Schaltung
durch Rauschspitzen aus, die an dieser Eingangsstufe
auftreten.
Das Ausgangssignal dieses Summierverstärkers 136 wird
an ein Paar herkömmlicher monolithischer Abtast- und Halte-
Verstärker 138 und 140 gegeben. Der Verstärker 138 wird durch
einen Nulldurchgangsdetektor 142 angesteuert, dessen Ausgangssignal
an einen herkömmlichen CMOS-dual-monostabilen Multivibrator
144 gegeben wird. Dieser monostabile Multivibrator
144 erzeugt vorzugsweise einen genauen Abtastbefehl bestimmter
Dauer, wie z. B. von zwei Mikrosekunden, an dem Nulldurchgangspunkt
des Bezugssignals, das die Spitze des rückgekoppelten
Fühlersignals ist. Diese genaue Abtastung bewirkt
eine quadratische Demodulation, so daß die sich ergebende
Gleichspannung nur dem rückgekoppelten Fehlersignal
proportional ist. Die Realkomponenten, die sich aus dem Leckwiderstand
ergeben, werden abgeschnitten und
durch nachfolgende herkömmliche integrierende Filter und
Schwellwertdetektoren vernachlässigt. Das Ausgangssignal des
zuvor erwähnten Verstärkers 138 wird an ein herkömmliches
Tiefpaßfilter 146 gegeben, das einen Widerstand 146a
und einen Kondensator 146b aufweist und eine bestimmte Zeitkonstante,
wie 1,5 Sekunden, sowie eine bestimmte Dämpfung,
wie 70 db bei 400 Hz Rauschen, hat, das beispielsweise ein
Rauschsignal von 2 V RMS und 400 Hz auf weniger als 1 Millivolt
verringert, so daß dieser Signalpegel mit Hilfe herkömmlicher
Schwellwertdetektoren von 50 MV vollständig vernachlässigt
werden kann, die bei der Vorrichtung
100 benutzt werden können. Das Ausgangssignal des
Tiefpaßfilters 146 wird an ein Netzwerk 148 gegeben, das einen
Richtungszählbefehl erzeugt und ein Paar herkömmlicher Vergleicher
148a und 148b hat, die jeweils
ein Bezugssignal erhalten, um entweder einen Vorwärtszählbefehl
oder einen Rückwärtszählbefehl jeweils zu erzeugen,
was von dem Wert des Signals abhängt, das ihnen parallel von
dem Tiefpaßfilter 146 zugeführt wird. Der Vorwärtszählbefehl
wird über einen Pfad 149 und der Rückwärtszählbefehl wird
über einen Pfad 150 gegeben, wobei diese beiden Richtungszählbefehle
über die Pfade 149 und 150 an einen Multiplexer
152 gegeben werden, der in Form einer herkömmlichen integrierten
Schaltung eine Auswahl
von eins aus zwei trifft, und von diesem an einen herkömmlichen
Mikroprozessor 154 gegeben wird, der die Arbeitsweise der
Anzeigevorrichtung 100 in der später im
einzelnen noch beschriebenen Weise steuert. Der Mikroprozessor
154 weist eine zentrale Verarbeitungseinheit
154a und einen herkömmlichen Programmspeicherteil 154b
auf. Der Mikroprozessor 154 ist in einer
F8-Assembler-Sprache programmiert. Ein typisches Programm-
Flußdiagramm ist z. B. in den Fig. 4 bis 7 gezeigt, das von
jedem Fachmann benutzt werden kann, um
leicht das Programm für den Mikroprozessor 154
in der F8-Assembler-Sprache zu schreiben, damit der Mikroprozessor
154 die entsprechenden Steuerfunktionen für die
Vorrichtung 100 ausführen kann, wie dieses
später im einzelnen noch erläutert wird.
Bevor der Mikroprozessor 154 im einzelnen erläutert wird,
soll die zuvor erwähnte zweite unabhängige digitale Servoschleife
für die Phasengleichheit weiter beschrieben werden.
Diese Schleife wird von dem Mikroprozessor 154
gesteuert und weist außerdem einen Spitzenabtastdemodulator
136 auf, der einen Multivibrator 144 und einen Verstärker 140
aufweist, die das Ausgangssignal des Summierverstärkers 136
bei 90° in Bezug auf das Bezugssignal abtasten. Die phasengleiche
Komponente infolge eines Lecksignals hat ihren
Spitzenwert an diesem Abtastpunkt, so daß damit die Schleife
für die Phasengleichheit nur auf die phasengleiche Komponente
anspricht und diese beseitigt, indem ein gleiches, jedoch
entgegengesetzt gerichtetes Signal von dem Digital-Analog-Umformer
116 für die Phasengleichheit erzeugt wird. Die Größe
des Signals oder die am Eingang des Digital-Analog-Umformers
116 anstehende Zahl, wobei dieses Signal von der zentralen
Verarbeitungseinheit 154a des Mikroprozessors 154 über die in
Fig. 1 gezeigten Ausgangssteuerleitungen abgegeben wird, ist
proportional der Größe des phasengleichen Lecksignals
über dem Bezugsfühler 121 oder dem Fühler 113. Diese
Größe kann in üblicher Weise eingestellt und, falls gewünscht,
durch Steuerung des Mikroprozessors 154 angezeigt werden.
Die andere unabhängige digitale Servoschleife ist die, über
die die Richtungszähl-Befehlssignale längs der Pfade 149
und 150 gegeben wird und die unwirksam wird, wenn das Ausgangssignal
der zentralen Verarbeitungseinheit 154a, das an den
Eingang des Signal-Digital-Analog-Umformers 114 gegeben wird,
gleich der Strömungsmittelmenge ist. Diese Schleife weist,
wie zuvor erwähnt wurde, einen Verstärker 140 auf, dessen Ausgangssignal
an ein getrenntes Tiefpaßfilters 158 gegeben wird,
das mit dem Filter 146 identisch ist und einen
Widerstand 158a und einen Kondensator 158b aufweist. Das Ausgangssignal
dieses Tiefpaßfilters 158 wird in gleicher Weise
an ein Richtungszählnetzwerk 160 gegeben, das ein Paar üblicher
Vergleicher 160a und 160b aufweist, die
parallel mit dem Ausgang des Filters 158 und den jeweiligen
Bezugssignalquellen verbunden sind, um einen phasengleichen
Vorwärtszählbefehl über den Pfad 161 oder einen phasengleichen
Rückwärtszählbefehl über dem Pfad 162 an den zuvor
erwähnten Multiplexer 152 zu geben. Wie zuvor erwähnt
wurde, wird diese Schleife unwirksam, wenn die zentrale
Verarbeitungseinheit 154a ein Steuersignal an den Eingang des
Digital-Analog-Umformers 116 für die Phasengleichheit gibt,
das dem phasengleichen Lecksignal über dem Bezugsfühler 121
und dem Fühler 113 gleich, jedoch entgegengesetzt gerichtet
ist.
Wie in dem in den Fig. 2 bis 5 gezeigten Flußdiagramm gezeigt
ist, bewirkt der Mikroprozessor 154
eine binäre Vorwärts- und Rückwärtszählung in Abhängigkeit
von den Zählrichtungs-Befehlssignalen, die über die Pfade
149, 150, 161 und 162 zugeführt werden, um jeweils die digitalen
Servoschleifen für die Beseitigung des Signals und des phasengleichen
Signals zu steuern. Der Mikroprozessor 154 tastet
die jeweiligen Vorwärts- und Rückwärtsbefehle ab, die von diesen
beiden Schleifen über die Pfade 149, 150, 161 und 162 über
den Multiplexer 152 zugeführt werden, der die Anzahl der Eingangs-
Ausgangs-Anschlüsse der Programmspeichereinheit 154b vergrößert.
Vorzugsweise werden diese Vorwärts/Rückwärts-Befehlssignale
auf den Pfaden 149, 150, 161 und 162 zu bestimmten regelmäßigen
Intervallen abgetastet, wie z. B. alle drei Sekunden,
und der jeweilige Zählerstand wird erhalten und in üblicher
Weise an den Ausgangssteuerleitungen von der zentralen Verarbeitungseinheit
154a verriegelt, die zu den jeweiligen
Digital-Analog-Umformern 114 und 116 führen. Durch Wahl eines
relativ kurzen Abtastintervalls, wie das zuvor erwähnte drei-
Sekunden-Intervall zum Erneuern der Daten, wird ein Flackern
der Anzeige 170 verhindert, das durch eine Bewegung des Treibstoffes
in dem Tank bedingt sein kann. Die Steuerung dieser
digitalen Anzeige 170, die vorzugsweise drei getrennte Ziffernanzeigen
170a, 170b und 170c umfaßt, wird später im
einzelnen noch beschrieben. Es ist jedoch darauf hinzuweisen,
daß, falls gewünscht, diese Erneuerungsgeschwindigkeit
für die Daten erheblich vergrößert werden
kann, wie z. B. unter bestimmten Bedingungen um den Faktor
128, so daß bei der Einschaltung der Speisung, wobei die
zuvor erwähnten Servoschleifen mit dieser vergrößerten
Geschwindigkeit arbeiten, bis sie eine erste Abgleichbedingung
erreichen, um sicherzustellen, daß einer Einschaltung
folgend sofort Daten zur Verfügung stehen, oder
während Wartungsarbeiten und Abgleichvorgängen, bei denen
ein Stift 172 am rückwärtigen Teil der Einheit geerdet
werden kann, damit die Anzeige 170 mit einer erheblich vergrößerten
Geschwindigkeit anspricht, um den Abgleich und eine
Prüfung zu erleichtern. Vor der Beschreibung der Anzeige 170
im einzelnen ist darauf hinzuweisen, daß zum Optimieren der
Genauigkeit der zuvor erwähnten Digital-Analog-Umformer 114
und 116 der Mikroprozessor 154 die in seinen
internen Zähler vorliegenden binären Daten vor
der Umformung in binär kodierte Daten für die Anzeige abtastet,
um sicherzustellen, daß mehr als 80% des Skalenvollausschlagzählerstandes
für den vollen Bereich benutzt wird,
wodurch sowohl die Auflösung als auch die Genauigkeit der
Vorrichtung 100 verbessert werden. Diese
Skalierung kann dadurch erreicht werden, daß in einem binären
Muster Skalierungssteuerstifte mit Erde verbunden werden,
wodurch der geeignete Multiplikationsfaktor für die binären
Daten in den herkömmlichen internen Zählern des Mikroprozessors
154 ausgewählt wird. Diese binären Daten werden in binär
kodierte Dezimaldaten nach dieser vorskalierenden Multiplikation
umgeformt, wobei die binär kodierten Dezimaldaten ihrerseits
in internen Speichern des Mikroprozessors 154
gespeichert und anschließend an die Ausgangsanschlüsse der
Programmspeichereinheit 154b gegeben werden, wie z. B. die vier
Ausgangsanschlüsse, die in Fig. 1 gezeigt sind, die mit
einem herkömmlichen Dekodertreiber 174 zur Speisung einer
7-Segment-Anzeige verbunden sind. Ein solcher Dekodertreiber
174 wird zusammen mit den drei getrennten Anzeigen
170a, 170b und 170c benutzt, die die digitale Anzeige 170
bilden. Selbstverständlich kann, wenn mehr als drei Ziffern
der Anzeige gewünscht werden, die Anzeigeschaltung
modifiziert werden, was auch der Fall ist, wenn weniger
als drei Ziffern gewünscht werden.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel werden die
drei Anzeigen 170a, 170b und 170c nacheinander über drei
Steuerleitungen abgetastet, die von der Programmspeichereinheit
154b kommen und aufeinanderfolgend Schalttransistoren
176, 178 und 180 ansteuern, die an den gemeinsamen
Kathoden der Anzeigen 170a, 170b und 170c jeweils angeordnet
sind, wobei die Anzeigen 170a, 170b, 170c
herkömmliche LED-Anzeigen sind. Acht unabhängige Steuerleitungen
von der Programmspeichereinheit 154b werden benutzt,
um einen spannungsgesteuerten monostabilen Multivibrator 182
einstellbarer Impulsbreite anzusteuern.
Jedesmal, wenn eine Anzeigeziffer 170a,
170b oder 170c von dem Mikroprozessor 154 abgetastet wird,
wird ein Ansteuerimpuls erzeugt, der einen Impuls des monostabilen
Multivibrators 182 einleitet, der seinerseits über
die Leitung 183 an den Austasteingang des Dekodertreibers 174
gegeben wird. Die Dauer dieses Impulses wird von einer externen
Steuerspannung gesteuert, die von einem Potentiometer 184 abgegeben
wird, das z. B. extern angeordnet ist, und eine gleichzeitige
Anzeigeintensitätssteuerung für alle Anzeigen und einer
Gesamtanzeige ermöglicht, die im einzelnen später noch erläutert
wird. Zusammengefaßt bestimmt bei der Anzeigeintensitätssteuerung
das Steuersignal für die Anzeigeintensität die Impulsbreite
des monostabilen Multivibrators 182, der von dem Mikroprozessor
154 angesteuert wird, wenn die Anzeige 170
adressiert ist. Der monostabile Multivibrator 182 erzeugt ein
Austastsignal für den Austasteingang am Dekodertreiber 174,
das die Anzeige 170 austastet und eine Einschaltung der Anzeige
170 verhindert, so daß die Steuerspannung damit das
Tastverhältnis oder die Länge des Austastsignals bestimmt,
das erzeugt wird, wenn die Anzeige 170 adressiert ist, da
die Anzeige 170 nur dann eingeschaltet ist, wenn die Anzeige
170 adressiert ist und das Austastsignal nicht vorliegt.
Die Intensität der abgetasteten Anzeige 170 ist daher
eine direkte Funktion des Tastverhältnisses dieses Austastsignals,
d. h. je länger die Anzeige 170 eingeschaltet
ist, umso heller ist die Anzeige 170. Wie in Fig. 1 gezeigt
ist, kann eine wahlweise Einfüllbetriebsweise
bei der Vorrichtung 100 vorgesehen werden, wobei diese
Einfüllbetriebsweise durch Drücken eines Schalters 190 eingeschaltet
wird, die die Anzeigezähler des Mikroprozessors 154
auf Null löscht und eine Vorwärtszählung mit einer bestimmten
hohen Geschwindigkeit, wie z. B. 10 Zählungen pro Sekunde,
veranlaßt. Bei dieser wahlweisen Anordnung, vorzugsweise,
wenn der Schalter 190 losgelassen und erneut gedrückt wird,
zählen die Zähler mit einer niedrigen Geschwindigkeit, wie
etwa 2 Zählungen pro Sekunde. Wenn daher der gewünschte Wert
erreicht ist, wird der Schalter 190 losgelassen und das System
100 wird automatisch in die Einfüllbetriebsweise zurückkehren.
Während dieser wahlweisen Einfüllbetriebsweise wird die Anzeige
170 automatisch eine bestimmte Anzeige angeben, wie
z. B. drei F und den vorgewählten Einfüllpegel. Wenn der
Treibstoff in dem Tank diesen vorgewählten Einfüllpegel erreicht,
wird ein Signal, z. B. von einer lichtemittierenden
Diode LED 192 abgegeben, um anzuzeigen, daß
der vorgewählte Pegel erreicht wurde, wobei ein Schalttransistor
194 an einem rückwärtigen Verbindungsleiter leitend wird,
um an eine entfernt gelegene Füllstation ein Signal abzugeben,
das der Betankungsmannschaft angibt, daß der vorgewählte
Wert erreicht wurde. Dieser Füllvorgang kann an jedem beliebigen
Punkt beendet werden, in dem der Einfüllschalter
190 ein drittes Mal gedrückt wird, um die Anzeige für die
Strömungsmittelmenge zurück in ihre Feststellbetriebsweise
zu schalten, um die Treibstoffmenge in dem Tank anzuzeigen.
Der Mikroprozessor 154 kann auch mit einem weiteren Mikroprozessor
zusammenarbeiten, der die Treibstoffmenge für
mehrere Tanks zusammenfaßt. In diesem Fall werden die binär
kodierten Dezimaldaten von einem getrennten Eingabe/Ausgabe-
Anschluß der Programmspeichereinheit 154b an einen in Fig. 1
gezeigten herkömmlichen Pufferverstärker 196 für eine Pegelverschiebung
gegeben. Diese Daten werden vorzugsweise seriell
und asynchron mit einer bestimmten Geschwindigkeit, wie
100 Baud übertragen. Wortsynchronisationslücken bewirken eine
Synchronisation der Datenwörter mit den Start- und Stoppbits
und ein Paritätsbit wird ebenfalls übertragen, um eine fehlerlose
Datenübertragung sicherzustellen, wobei der Pufferverstärker
196 eine gesteuerte Anstiegs- und Abfallszeit eines
bestimmten Intervalls, wie z. B. von 10 Mikrosekunden, erzeugt,
um elektromagnetische Störungen zu beseitigen. Die zuvor erwähnte
Zusammenfassungseinrichtung für die Treibstoffmenge weist
vorzugsweise einen Mikroprozessor auf, der dem Mikroprozessor
154 identisch ist und der alle Signale aufsummiert, um die
verschiedenen individuellen Anzeigevorrichtungen 100 für die
Treibstoffmenge an Bord des Flugzeuges zusammenzufassen, wobei
jede Anzeigevorrichtung den Wert der Treibstoffmenge, der
auf jeweils 50 Kilo abgerundet ist, asynchron auf einer
einzigen Leitung an die Zusammenfassungseinrichtung gibt. Die
Zusammenfassungseinrichtung ruft das Eingangssignal einer
jeden Anzeigevorrichtung auf und synchronisiert sich selbst
an der Wortsynchronisationslücke, die z. B. 24 Bit beträgt.
Ein Startbit leitet den Datenempfang ein und die Daten werden
in die zentrale Verarbeitungseinheit der Zusammenfassungseinrichtung
mit der zuvor erwähnten Übertragungsgeschwindigkeit
gegeben, wobei diese der zentralen Verarbeitungseinheit
154a identisch ist. Für das ankommende Datenwort wird
dann die Parität geprüft und es wird außerdem mit den vorangegangenen
Daten verglichen, um sicherzustellen, daß mehr als
ein Zählerstand innerhalb des Aufrufintervalls nicht aufgetreten
ist, das z. B. drei Sekunden beträgt. Wenn bei dieser
Anordnung eine Änderung von mehr als den vorgewählten 50 Kilo,
die einem Bit entsprechen, in einer kürzeren Zeit als dieses
Aufrufintervall auftritt, wird eine Fehlerroutine eingeleitet
und das Eingangssignal nochmals abgetastet. Wenn dieser Zustand
während einer bestimmten Anzahl von aufeinanderfolgenden
Intervallen, wie z. B. fünf, anhält, so läßt die Zusammenfassungseinrichtung
eine Anzeige aufblinken, die der Zahl
der fehlerhaften Anzeigevorrichtung entspricht, bis diese
Anzeige gelöscht wird. Bei einer solchen Zusammenfassungseinrichtung
wird bei jedem Aufruf der Wert einer Anzeigevorrichtung
in einem unabhängigen Speicherplatz gespeichert
und hinzuaddiert, um die gesamte zur Verfügung stehende
Treibstoffmenge auf einer digitalen Anzeige anzuzeigen, die
der digitalen Anzeige 170 entspricht, was zusätzlich zu Anzeigevorrichtungen
erfolgt, die anhand der Vorrichtung 100
erläutert wurden.
Claims (12)
1. Vorrichtung zum Angeben der Strömungsmittelmenge innerhalb
eines Behälters bestimmten Volumens mit einer innerhalb
des Behältervolumens angeordneten kapazitiven
Fühleinrichtung (112), die in das Strömungsmittel und
Luft innerhalb des Behältervolumens eintaucht und eine
entsprechend änderbare Dielektrizitätskonstante hat, die
proportional der jeweiligen Strömungsmittelmenge innerhalb
des Behältervolumens ist, mit einer kapazitiven Bezugseinrichtung
(120), die innerhalb des Behältervolumens
so angeordnet ist, daß sie in das Strömungsmittel eintaucht
und auf Änderungen der Dielektrizitätskonstante
des Strömungsmittels anspricht, mit einem mit der Fühleinrichtung
(112) wirkungsmäßig verbundenen
Wechselspannungs-Bezugsgenerator (102) zum Erzeugen eines
Signals bestimmter Phase und Frequenz, mit einer ersten
Einrichtung (154) zum Erzeugen eines die Strömungsmittelmenge
angebenden Ausgangssignals sowie einem ersten
Digital-Analog-Umformer (114), das der kapazitiven Bezugseinrichtung
(120) zugeführt ist sowie dessen Phasenlage
der des Wechselspannungs-Bezugsgenerators entgegengesetzt
und dessen Frequenz der des
Wechselspannungs-Bezugsgenerators gleich ist, wobei die
erste Einrichtung (154) derart programmierbar ist, daß
eine universelle Strömungsmittelmengen-Nulleinstellung
sowie Skalenvollausschlags-Einstellung für Behälter unabhängig
von deren Formgebung erreicht wird, und die Abhängigkeit
von Richtungszählbefehlen das ihr zugeführte Signal
des Bezugsgenerators (102) zählt, mit einer ersten
Differenzverstärker-Summiereinrichtung (136) mit einem
wirkungsmäßig mit den Ausgängen der kapazitiven Fühleinrichtung
(112) und der kapazitiven Bezugseinrichtung
(120) verbundenen Eingang (124) zum Summieren der ihr von
diesen zugeführten Ausgangssignale, mit einer wirkungsmäßig
mit dem Ausgang der ersten Summiereinrichtung (136)
verbundenen ersten Schaltung (148) zum Erzeugen der Richtungszählbefehle
in Abhängigkeit von Ausgangssignal der
ersten Summiereinrichtung (136), mit einer digitalen Anzeigeeinrichtung
(170) zum Anzeigen der Strömungsmittelmenge
nach Maßgabe des ihr von der ersten Einrichtung
(154) zugeführten Ausgangssignals, das dem jeweils gezählten
Zählerstand entspricht, wobei der
Wechselspannungs-Bezugsgenerator (102), die kapazitive
Fühleinrichtung (112), die kapazitive Bezugseinrichtung
(120), die erste Summiereinrichtung (136), die erste
Schaltung (148) zum Erzeugen der Richtungszählbefehle,
die erste Einrichtung (154) und der erste
Digital-Analog-Umformer (114) eine erste digitale Servosteuerschleife
bilden, die auf Null einstellbar ist, wenn
das Ausgangssignal der ersten Einrichtung (154) gleich
der Strömungsmittelmenge ist, wodurch eine von der Behälterform
unabhängige Realzeit-Digitalanzeige der Strömungsmittelmenge
innerhalb eines gegebenen Behälters erzeugbar
ist, und mit einem zweiten Digital-Analog-Umformer
(116), dessen Ausgangssignal dem Eingang der ersten Summiereinrichtung
(136) zugeführt ist, um an diese ein mit
einem der Menge von Verunreinigungen innerhalb des Strömungsmittels
proportionalen Lecksignal phasengleiches
Signal gleicher Größe, aber entgegengesetzter Richtung zum
Beseitigen einer Realkomponente in dem von der kapazitiven
Bezugseinrichtung (120) kommenden Ausgangssignal zu
geben, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einrichtung
(154) ein Mikroprozessor ist, der Steuersignale an den
mit ihm verbundenen ersten Digital-Analog-Umformer (114)
abgibt, wodurch dieser das die Strömungsmittelmenge angebende
Ausgangssignal abgibt, daß der Mikroprozessor
(154) zum Zwecke der
Strömungsmittelmengen-Nulleinstellung sowie
Skalenvollausschlags-Einstellung allein softwaremäßig
programmiert ist und daß die Eingänge des zweiten
Digital-Analog-Umformers (116) mit dem Mikroprozessor
(154) verbunden sind, um ein Steuersignal von diesem zu
erhalten, das die Größe des mit dem Signal des Bezugsgenerators
(102) phasengleichen Lecksignals über der
kapazitiven Bezugseinrichtung (120) angibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein
erstes Potentiometer (130), das wirkungsmäßig zwischen
den Wechselspannungs-Bezugsgenerator (102) und den Eingang
der ersten Summiereinrichtung (136) zum Einstellen
der Verstärkung des Bezugssignals für die erste Summiereinrichtung
(136) geschaltet ist, um die
Strömungsmittelmengen-Nulleinstellung zu bewirken.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet
durch ein zweites Potentiometer (106), das wirkungsmäßig
zwischen den Wechselspannungs-Bezugsgenerator (102) und
die erste Summiereinrichtung (136) zum Einstellen der
Verstärkung des an den Eingang der ersten Summiereinrichtung
(136) gegebenen Bezugssignals geschaltet ist, um die
Skalenvollausschlags-Einstellung zu bewirken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine
zweite Differenzverstärker-Summiereinrichtung (126), deren
Eingänge mit dem Wechselspannungs-Bezugsgenerator
(102) über einen Inverter (104) und mit dem Ausgang des
zweiten Digital-Analog-Umformers (116) und deren Ausgang
mit dem Eingang der ersten Summiereinrichtung (136) verbunden
sind, wodurch das invertierte Signal des Bezugsgenerators
mit dem Ausgangssignal des zweiten
Digital-Analog-Umformers (116) summiert und ein Ausgangssignal
am Eingang der ersten Summiereinrichtung (136) erzeugt
wird, das entgegengesetzte Phasen zu der des Lecksignals
hat, um eine Beseitigung der Realkomponente im
Ausgangssignal der kapazitiven Bezugseinrichtung (120) zu
bewirken.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit einer
Spitzenabtast-Demodulatoreinrichtung (140), die mit dem
Ausgang der ersten Summiereinrichtung (136) zum Tasten
des Ausgangssignals der ersten Summiereinrichtung bei im
wesentlichen 90° Phasenlage in bezug auf die des Signals
des Bezugsgenerators (102) verbunden ist, gekennzeichnet
durch eine mit dem Ausgang der Demodulatoreinrichtung
(140) verbundene zweite Schaltung (160) zum Erzeugen von
zweiten Richtungszählbefehlen für den Eingang des
Mikroprozessors (154) in Abhängigkeit vom Ausgangssignal
der Demodulatoreinrichtung (140), wodurch der Mikroprozessor
(154) das Steuersignal für den zweiten
Digital-Analog-Umformer (116) in Abhängigkeit von diesen
Richtungszählbefehlen erzeugt, und wobei der Bezugsgenerator
(102), die kapazitive Fühleinrichtung (112), die
kaapazitive Bezugseinrichtung (120), die ersten und zweiten
Summiereinrichtungen (136, 126), die zweite Schaltung
(160) zum Erzeugen der zweiten Richtungszählbefehle, der
Mikroprozessor (154), der zweite
Digital-Analog-Umformer (116) und die
Spitzenabtast-Demodulatoreinrichtung (140) eine zweite,
von der ersten unabhängige digitale Servoschleife bilden,
die nur auf Phasenunterschiede anspricht und auf Null
einstellbar ist, wenn das am Ausgang des Mikroprozessors
(154) abgegebene Steuersignal für den zweiten
Digital-Analog-Umformer (116) ein mit dem Lecksignal phasengleiches
Signal gleicher Größe, jedoch entgegengesetzter
Richtung am Eingang der ersten Summiereinrichtung
(136) bewirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch
einen Multiplexer (152), der wirkungsmäßig zwischen die
Ausgänge der ersten und zweiten Schaltungen (148, 160)
zum Erzeugen der Richtungszählbefehle und den Eingang des
Mikroprozessors (154) geschaltet ist, damit dieser
die Richtungszählbefehle von den ersten und zweiten unabhängigen
digitalen Servoschleifen steuerbar abtasten
kann.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor (154) eine
Abtasteinrichtung (154b) zum aufeinanderfolgenden Abtasten
der digitalen Anzeigeeinrichtung (170) mit dem Anzeigesteuersignal
aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die digitale Anzeigeeinrichtung (170) eine Vielzahl
getrennter Anzeigen (170a, 170b, 170c), die zu einer Gesamtanzeige
für die Strömungsmittelmenge kombinierbar
sind, und eine gleiche Vielzahl von Schaltereinrichtungen
(176, 178, 180) aufweist, die wirkungsmäßig zwischen die
Abtasteinrichtung (154b) und eine zugehörige der getrennten
Anzeigen jeweils geschaltet sind, wobei die Abtasteinrichtung
(154b) des Mikroprozessors (154) aufeinanderfolgend
die Schaltereinrichtungen (176, 178, 180) durchschaltet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
eine wirkungsmäßig zwischen den Ausgang für das Anzeigesteuersignal
des Mikroprozessors (154) und jede der getrennten
digitalen Anzeigen (170a, 170b, 170c) geschaltete
Einrichtung (174) zum wahlweisen gesteuerten Austasten
der getrennten digitalen Anzeigen und zum Steuern der Intensität
der Anzeige als eine direkte Funktion des Austastintervalls
der getrennten digitalen Anzeigen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet
durch einen zweiten Mikroprozessor, der zum
das Anzeigesteuersignal führenden Ausgang des ersten Mikroprozessors
(154) zum Zusammenfassen der Strömungsmittelmenge
des gegebenen Behälters mit weiteren Strömungsmittelmengen
parallel geschaltet ist, die anderen getrennten
und unabhängigen Behältern zugeordnet sind, wodurch
eine Gesamtströmungsmittelmenge für eine Vielzahl
von getrennten Behältern anzeigbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Schaltung (148) zum
Erzeugen der Richtungszählbefehle Vergleicher (148a,
148b) zum Vergleichen des Ausgangssignals der ersten Summiereinrichtung
(136) mit einem Bezugssignal aufweist, um
die Zählrichtung zu bestimmen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel Flugzeugtreibstoff
und der Behälter ein Tank für diesen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792936309 DE2936309A1 (de) | 1979-09-07 | 1979-09-07 | Vorrichtung zum angeben einer stroemungsmittelmenge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792936309 DE2936309A1 (de) | 1979-09-07 | 1979-09-07 | Vorrichtung zum angeben einer stroemungsmittelmenge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2936309A1 DE2936309A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE2936309C2 true DE2936309C2 (de) | 1991-01-03 |
Family
ID=6080354
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792936309 Granted DE2936309A1 (de) | 1979-09-07 | 1979-09-07 | Vorrichtung zum angeben einer stroemungsmittelmenge |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2936309A1 (de) |
Families Citing this family (1)
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| US3079797A (en) * | 1960-12-15 | 1963-03-05 | Honeywell Regulator Co | Fluid level sensing apparatus |
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-
1979
- 1979-09-07 DE DE19792936309 patent/DE2936309A1/de active Granted
Also Published As
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